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erphschwester



Quod licet Jovi, non licet bovi. ( Was Jupiter darf, darf ein Rindviech noch lange nicht.)



Published: Sat, 21 Feb 2015 17:30:48 +0100

 



21022015

Sat, 21 Feb 2015 17:30:48 +0100

ich wusste gar nich, dass geburtstagskarten-kaufen so schwierig is. und weil ich geburtagskarten-geschwurbel so wenig beherrsche wie small talk, dachte ich: kaufst ne schöne karte und schreibst einfach drunter "deine erphschwester". is jetz zwar nich so persönlich, vermeidet aber jeglichen stein des anstoßes, den man so ins rollen bringen könnte. denn als wir letzthin miteinander sprachen, hatte ich das gefühl, die siebzig trifft sie doch recht hart. fünfzig war kein problem und sechzig auch ganz locker. aber jetzt die siebzig, daran knabbert sie.   obwohl ich sie unbesehen noch immer "schöne schwester" nenne. denn so viel wird sich ja nicht verändert haben. sie war immer diejenige, der die kerls auf der straße hinterher gepfiffen haben. auch noch zu einer zeit, wo wir schwestern alle aus dem hinterher-pfeif-alter raus waren.   aber die idee mit der karte war wohl dann doch nichts so gut. irgendwie...



20022015

Fri, 20 Feb 2015 00:33:51 +0100

hätte, hätte, fahrradkette   kann schon sein, nein!, ziemlich sicher ist, dass ich mich wiederhole. aber: ich steh ganz und gar nicht auf leute, die immer ganz genau wissen, wie MAN sich zu verhalten hat, was richtig und falsch ist und was sie in meiner situation gemacht HÄTTEN.   denn sie sind nicht in meiner situation, warens vielleicht  nie und werdens vielleicht nie sein. und sowieso sind sie ja nicht ich. und, das sei am rande mal erwähnt, ICH SELBST weiss oft im vorhinein nicht, wie ich mich in manchen situationen verhalten würde. kommt auf die tagesform an. darauf, ob ich gerade stark bin oder eher nicht. ob mich was aus dem hinterhalt erwischt oder frontal. ob ich müde bin, kopfschmerzen habe oder überrascht werde von etwas, das ich für unmöglich oder überkommen hielt.   manchmal schäme ich mich, weil ich irgendwo nicht so genau wissen wollte, was da vor sich geht, statt herzhaft...



14022015

Sat, 14 Feb 2015 08:13:49 +0100

Legenden (ein mädchenblog)   ich mag chanel nicht, auch nicht nr.5.  ich mag nicht dieses theater um das kleine schwarze. (das kleine schwarze aber mag ich sehr.) und ich mag den karl nicht. den am allerwenigsten. seine geriertheit, seine hohen kragen (die doch nur ein meer von flatterfalten am hals verbergen sollen.), seine art, "mädchen" zu forcieren und irgendwann fallen zu lassen.   all das mag ich nicht.   aber ich mag diese damen ganz da oben unter den dächern von paris. die die stoffe streicheln, auch wenn es nur panneésamt ist statt richtiger (der liegt; richtiger steht). die noch in handarbeit sticheln, schicht um schicht. die glauben an eine bessere modewelt. (auch wenn das zeugs nur tragbar ist für größe 36) ich mag diese damen, die weitaus älter sind als karl es jemals bei seinen modells dulden würde. die tragen selbst eher größe 42 bis 44. aber sie können, was sie können, weshalb der karl auf...



12022015

Thu, 12 Feb 2015 23:22:50 +0100

PH = √ (e2 + ve2)(d2) + (cg + dr)2 + π ...   nein, ich bin NICHT unter die wissenschaftler geraten. vielmehr war ich auf der suche nach meinungen. zu gepflogenheiten des alltags. und der frage: richtig oder falsch?   Problem: als mensch, der täglich mit allerhand anderen zu tun hat, frage ich mich, gerade jetzt in der erkältungszeit, hände schütteln oder nicht? und ich lese da, dass dies in unserem kulturkreis eine vertrauensbildende geste ist. erfahre darüber hinaus, dass ein händedruck über sympathie und antipathie entscheiden kann, dass hände drücken - eingebildet oder echt - informationen über den charakter des gegenübers liefert. zudem erfahre ich, dass warme oder kalte hände zu jeweils anderen entscheidungen führen und ein händedruck geschäftliche verhandlungen fairer macht.   so weit, so gut. und wie ist es nun mit dem infektionsrisiko? das, klar, vergrößert sich...



11022015

Wed, 11 Feb 2015 23:14:52 +0100

du kannst die vergangenheit nicht ändern   ... ist die erkenntnis der heutigen zeit. gedanklich spielen wir die sache mit der einstein-rosen-brücke durch und landen bei einer jungfrau: gucken (in die vergangenheit), ja,  aber nicht anfassen oder gar ändern. die vergangenheit also eine jungfrau? (und das meine ich eher mental, denn wir sind natürlich alles andere als jungfräulich.) und doch verändert sie sich ja, täglich. indem wie an ihr "arbeiten", sie stück um stück vergessen oder umschreiben. war die kindheit nun schön oder eher nicht? (haben wir das nicht-schöne nur verdrängt?) oder - andersrum - haben jene, die ihre schwere kindheit beklagen, nur die schönen momente in den hintergrund gerückt?   das gleiche mit der ersten liebe, dem kinderkriegen (da, zum glück!, vergessen wir sehr rasch. andernfalls bekämen nur sehr wenige frauen mehr als eines.), trennung, tod.   vergessen,...



IT

Thu, 29 Jan 2015 19:56:06 +0100

Als mir neulich meine (Groß-)Tante Paula einfiel, hat sie mich auf eine Reise mit genommen.   Das ist typisch für sie. Selbst viel herum gekommen, hatte sie oft viel zu erzählen. Auf eine ganz trockene und sehr preussische Art und Weise. Manchmal steckten in zwei Sätzen ganze Romane. Und manchmal steckte in einem einzigen Wort die Geschichte einer ganzen Emanzipation. Tante Paula war die erste alte Dame, die ich "Scheiße" sagen hörte. In den Sechzigern war das und damals nicht nur für alte Damen nicht üblich, sondern ganz und gar unmöglich. Seltsamerweise klang das bei ihr weder obszön, noch sonst irgendwie schmutzig, sondern ganz genau so wie heute bei uns. Eher beiläufig und als ganz natürlicher Ausdruck für Missfallen an was auch immer. Dass ihre Schwester Rosl, meine Großmutter, sie stets dafür maßregelte, quittierte sie jeweils mit einem sowohl charmanten, als auch geschwisterlich kecken Klaps...



25102014

Sat, 25 Oct 2014 16:27:00 +0200

Herr Juncker und dem Fischer syn Fru Ich sah diese Woche den Herrn Juncker im Fernsehen. Sie wissen schon, den künftigen EU-Kommissionspräsidenten. Also nicht, dass das was Besonderes ist, den Herrn Juncker im Fernsehen zu sehen. Der ist da öfter. Weil so viele ihn mögen. Und weil er einen sagenhaften Aufstieg in der Politik gemacht und so viel zu Europa, wie es heute ist, beigetragen hat. Juncker gilt gern als der Stille und Bedachte, so dass ihm kleine Skandale noch weniger schaden als anderen Politikern. Und er hatte auch keine Scheu, sein luxemburgisches Wahlvolk gelegentlich nachdrücklich auf ihre Wahlpflichten aufmerksam zu machen, wobei er auch schon mal, so oder so, seinen Posten als Premier zur Disposition stellte. (Aber auch das haben andere schon getan.) Ihm selbst konnte nie etwas passieren, nehme ich an, weshalb es sich leicht so argumentieren lässt. J. hatte immer schon die Füße in mehreren...



08052014

Thu, 08 May 2014 15:44:00 +0200

Fliege, Fliege, wenn ich dich kriege …“, summt es in meinem Kopf, „rupf ich dir ein Beinchen aus.“ In Wahrheit ist es selbst den Fliegen heute zu kalt. Ich hab noch keine gesehen. Und dieses Summen in meinem Kopf gilt dem schwarzen Faden auf schwarzem Stoff, den ich kaum erkennen kann. Schwer, da eine vernünftige Naht zu machen. Es fühlt sich ein bisschen wie Fliegengekribbel an (und wird hoffentlich hernach nicht so aussehen!). Und es macht mich kribbelig. Aber ich bin noch nicht so weit, dass ich aufgeben und das Zeug in eine Näherei bringen würde. Noch nicht. (Dermaleinst hatte ich eine eigene Kollektion im Schrank. Bis hin zum Abendkleid alles selbst entworfen und genäht. Es hätte vielleicht nicht den kritischen Augen eines gelernten Schneiders stand gehalten, aber es war einzigartig. Und immerhin so viel ordentlicher als dieses Zeugs aus sonstwo, das man heute in Läden für nicht wenig Geld kaufen kann. Nie werde ich mich mit aussen liegenden aufgeribbelten Nähten abfinden!) Die...



03032014 (Faschingsfreunde bitte weitergehen!)

Mon, 03 Mar 2014 17:28:00 +0100

anders als im letzten blog dachte ich neulich über das lesen nach, als ich eine randnotiz im FREITAG las, der zu folge wir neuzeitmenschen ein volk von schreibern, nicht jedoch lesern seien. gleich hatte ich diese weibliche reklamestimme im ohr, die da mitteilte: „wir posten und twittern … alles ist ganz normal.“ wie normal jedoch ist es, wenn wir vor lauter eigener äusserungen keine zeit mehr haben, uns lesend über inhalte zu informieren, e h e wir eine meinung äussern? nahezu umgehend bekam ich ein praktisches beispiel geliefert: eine bekannte postete das bild eines hundes, der an einem strick hinter einem fahrzeug her geschleift wurde. man kann sich ja seine eigenen gedanken darüber machen, wer so etwas fotografiert, statt etwas zu unternehmen. man kann sich auch fragen, wie sinnvoll es ist, statt etwas zu unternehmen, so ein foto ins internet zu stellen mit der bitte, den fahrzeughalter (kfz-kennzeichen vergrößert auf dem foto angegeben) ausfindig und dingfest zu...



01032014

Sat, 01 Mar 2014 00:43:00 +0100

zwar kann ich mich nicht erinnern, wann genau meine liebe zum lesen erwachte. aber ich weiss genau, dass das zu einer zeit war, zu der ich noch nicht lesen konnte. ich sah fünf große menschen um mich herum, die ständig bücher lasen und zuweilen über diese bücher sprachen. und wenn sie das taten, drüber sprechen, dann waren sie oft voller begeisterung und ganz bei der sache, dass mir bald klar wurde: mit diesen büchern musste es etwas ganz besonderes auf sich haben. so, wie meine mutter veranlagt war, könnte ich mir vorstellen, dass sie etwas gesagt hat wie: „wenn du wissen willst, was da drin steht, musst du lesen lernen.“ ich erinnere sie nicht als vorleserin. ohnehin war sie nicht der große händchenhalter. sie hat nur, beinahe im vobeigehen oder auch nur mit dem fuß, türen aufgestoßen. durchgehen mussten wir dann selber. gut erinnern kann ich mich jedoch an jenes erste buch, um dessentwillen ich zu lesen begann. ein bilderbuch natürlich. wunderschön blauer nachthimmel mit...



25022014

Tue, 25 Feb 2014 20:12:00 +0100

"wie´s drinnen aussieht, geht keinen ´was an.", pflegte meine mutter zu sagen, die - was ich gut fand - es nicht schätzte, familiäre uneinvernehmlichkeiten in aller öffentlichkeit auszutragen. es ist, so meinte sie, schon schlimm genug, wenn man sich in einer familie uneins ist, aber man muss den anderen damit nicht noch freude bereiten. aber natürlich gilt dieser spruch auch für allerhand andere bereiche, die der dichter (ja, wer war das noch gleich?) mit "die gedanken sind frei" in worte fasste. tatsächlich bekommen die dinge häufig den sinn, den der betrachter ihnen unterstellt. und weil wir nicht wissen, was andere betrachter denken, bleiben wir am eigenen denken hängen. was im zweifelsfall nicht uns selbst schlecht machen muss, sondern allenfalls unsere eigene meinung von dem, was andere wohl denken mögen. nehmen wir die sache mit den kinderbildern. klar ist es in ordnung, wenn wir unsere eigenen fotografieren. wir lieben sie. und als sie damals so...



13022014 ... oder: Let´s Talk About Sex

Thu, 13 Feb 2014 16:35:00 +0100

Als Kinder erreichte uns im dazu noch keinesfalls geeigneten Alter das Gerücht von einer Sache namens Sex. Einmal einzelner Details teilhaftig geworden, waren wir uns sicher, dass unsere Eltern so etwas inzwischen wohl seit langem nicht mehr machten. Obwohl ich nicht zu jenen gehörte, die die Anzahl der elterlichen Kinder zusammenrechneten und dann zu wissen meinten, wie oft ihre Eltern ES getan hatten. Schließlich war ich vermutlich das best aufgeklärteste Kind der Stadt. (Ich erinnere mich an jenen denkwürdigen Nachmittag, der dem Mittag folgte, an dem meine postpubertären und längst sexuell aktiven Geschwister sich bei der Mutter über die quasi nicht vorhandene Aufklärung beklagt hatten. Über meinen Kopf hinweg wurde da beschlossen, es bei mir besser zu machen. Und tat es. Ich durchlief drei Versuchsanordnungen: den Bruder, der mir anhand seiner Mediziner-Lehrbücher die Sache anatomisch und biologisch näher brachte. die Mutter, die mir erläuterte, DAS tue man nur, wenn...



06022014

Thu, 06 Feb 2014 21:22:00 +0100

" berlin ist ein dorf.", sagte meine mutter zuweilen. was sie nicht aus eigenem ansehen wusste (war sie überhaupt jemals dort?), sondern von ihrer tante, die - ende des 19.jahrhunderts geboren - mit ihren drei ehemännern viel herum gekommen war. (nein, nein, damals ließ frau sich nicht von ihren männern scheiden, sondern begrub sie.) gewiss ist jedoch, dass dieser spruch auch nicht von der tante stammte, sondern einer allgemeinen erkenntnis entspricht, die auf so ziemlich jede großstadt zutrifft: jeder stadtteil hat ein eigenes einkaufszentrum, eigene festivitäten, eigene sonderlinge und eigenen tratsch. so ganz anonym ist es auch in einer großstadt nur für den, der die einsamkeit sucht. dass großstädte ihren weltmännischen charakter jedoch gerne herausstellen, sieht man dann, wenn zu ereignissen (gerne verbunden mit irgendwelchen preisverleihungen) internationales publikum eingeladen wird. da bleibt otto normalverbraucher üblicherweise in seinem kiez und schaut sichs im...



29012014

Wed, 29 Jan 2014 20:39:00 +0100

irgendso ein schmächtiges kerlchen aus der CDU/CSU-Fraktion verkündete heute: "Das Gesetz ist nicht ausgereift. Es muss nachgebessert werden.", nachdem frau nahles erklärt hatte, die lebensleistung der menschen müsse mehr anerkannt werden. vermutlich ist es zufall, dass die zahl, die das neue gesetz kostet (160 milliarden), in ein drittel bildschirmgröße eingeblendet wird. jaja, wir reden von der rente. und dass mir spontan beim hören dieser immensen kosten aus meinem frechen mundwerk rutschte: "eine bank weniger gerettet und schon habt ihr die knete wieder drin.", ist natürlich mehr als unangemessen. irgendwann einmal werde ich nachdenken über angemessenheiten, lebensleistungen und (un)ausgereifte gesetze und äußerungen. und inzwischen verlasse ich mich auf nichts. denn: alles ist im fluss. vielleicht,ja, vielleicht sollte sich leistung wieder lohnen. aber: welche leistung?



20012014

Mon, 20 Jan 2014 22:37:00 +0100

Guten Vorsatzes für das neue Jahr hatte ich mir vor Monaten einen Aufräumkalender gekauft. Den fand ich dieser Tage wieder, was ein Beispiel gibt, wie Not das Aufräumen bei mir tut. Ein Tagesabreisskalender, an dessen Ende ich womöglich geschafft hätte, was früher die häufigen Umzüge erledigten.   Mit dem Erwerb dieses Kalenders folgte ich einem Vorsatz, den ich nicht nur seit längerer Zeit schon habe, sondern Stück für Stück bereits umsetze.   Erst letzthin brachte ich einige Säcke Kleidung und Wäsche zum Container, die ich ausgemistet hatte. Während andere mir naseweis erklärten, sie TÄTEN einfach, war ich schon mitten drin.   Angesichts des verspäteten Fundes gab es einiges, zumindest an Erkenntnissen, nachzuholen. Bereits beim siebten Januar   jedoch stockte ich. Da gings ums Bücher wegwerfen, was mir ein großes Thema ist und gleichzeitig ein großer Leidensdruck.   Zwar...



26122013

Thu, 26 Dec 2013 21:19:00 +0100

abgesehen davon, dass der kabelanbieter meines vertrauens (!) UNITYMEDIA mich ausgerechnet zu weihnachten total hängenlässt, hätte ich ja sowieso den TATORT geschaut. das mache ich schon seit ein paar jahren. weil ich das alter danach habe? vielleicht. weil die hier und da ganz gut gewesen sind? bis vor kurzem. inzwischen weiss ich nicht mehr, ob die den zuschauer, die ossis (tatort erfurt + weimar) oder das format verar..., äh, -albern wollen. jedenfalls wären diese varianten immer noch besser als der gedanke, dass die neue generation der drehbuchschreiber ebenso total verblödet ist wie die standup-comedy-schreiber der privatsender, die ich heftigst zu vermeiden suche. ohnee! ich will meine fernsehgebühren zurück!!! PS: zwar gab man sich bei der ard ganz modern mit chat und so. die negativen kommentare wurden jedoch kurzerhand weg-moderiert. früher musste man so etwas einfach aushalten.;)



24102013

Thu, 24 Oct 2013 19:00:00 +0200




09102013

Wed, 09 Oct 2013 14:39:00 +0200

während der bahnfahrt höre ich noch einmal dieses hörbuch, das ich neulich in einem rutsch hörte. es geht um gewalt, gegenwehr, notwehr, unser deutsches bestrafungssystem, das nicht selten die sich wehrenden opfer bestraft, während sie die angreifer in jugendliche hätschelsysteme packt oder ihnen bewährungsstrafen auferlegt. ich höre den einen angegriffenen, der sich dank seiner kampfkunstkenntnisse erfolgreich vierer angreifer erwehren konnte und behandelt wurde, als sei e r der täter, sagen, dass es einen unterschied gäbe zwischen der gewalt des angreifers und der von dem, der sich verteidigt. und ich höre einen anderen denken, dass wir uns einbilden, unsere moral sei eine bessere, wenn wir nicht zurückschlügen. und währenddessen setzt sich mir dieses mädchen gegenüber, 15 vielleicht, das in einem moment, in dem ich mich gerade aufsetze, meine beine weit unter meinen eigenen sitz ziehe, die ihren provokativ in meinen fußraum stellt. sie auch nicht zurücknimmt, als ich mich...



03102013

Thu, 03 Oct 2013 16:09:00 +0200

die frau vom checkpoint charly erfolgreich wegklicken. ich verstehe diesen sch... nicht: die kinder verlassen und dann auf tragische heldin machen, die statt zu arbeiten da rum steht und eben diesen verlassenen kindern nachtrauert. mir zu hoch, hätt´ ich nich gemacht. find ich nich gut. auch nach der siebten wiederholung nich.



01102013

Tue, 01 Oct 2013 06:02:00 +0200

ich. darf. nicht. schlafen. nein, in wahrheit kann und will ich nicht schlafen. nicht, ehe ich erfahre, was weiter passiert. eschbach hat mich hier und da schon auch enttäuscht. jetzt aber fesselt er mich so sehr wie mich lange nichts mehr fesselte. so nah am leben in unserer heutigen gesellschaft war er selten. ich liege im bett und lache. kein fröhliches lachen, sondern dieses verblüffte, beinahe böse lachen, das man lacht, wenn einem widersinn deutlich wird, der sich aus politischer korrektheit, mitgefühl für täter und politischen fehlentscheidungen ergibt. wer sein "todesengel" liest oder hört, plane zeit ein, viel zeit am stück. man kann es nicht weglegen.