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Octoculus





 



"Goldene" Bulle von Rieti

Wed, 30 Jul 2008 01:57:24 +0200

Ich habe gerade 4 Stunden damit verbracht eine Papsturkunde aus dem 13. Jahrhundert zu finden bloß weil mich der Text interessiert hätte. Eine eigentlich ziemlich wichtige Urkunde (sie gibt dem Deutschen Orden eine Blanko-Rechtfertigung für die Eroberung Preußens, Polens, und aller Länder die sie da gerade finden...). Und es ist nicht mal so, daß ich sie gebraucht hätte. Rein aus Interesse.
Frustrierenderweise finde ich außer der Erwähnung in dem Buch das ich gerade lese (und das erwähnt nur eine halbgare Quellenübersetzung in einer Sammlung) und einem Wikipediaartikel mit Links zu den falschen Bullen (nämlich den goldenen Kaiserbullen aus dem 14. Jahrhundert) nur kurze Texte die sich zwar auf diese Urkunde beziehen, aber nirgendwo auch nur den ort an dem die Originalfassung zu finden wäre. Nicht einmal die Regesta Imperii haben einen Eintrag dazu und in der MGH gibt es auch keinen. Frustrierend. Frustrierend zu erleben wie die ganzen Hilfsmittel ins Leere laufen.
Auf der Wikipediadiskussionsseite gibt es sogar jemanden der die Existenz dieser Bulle komplett anzweifelt (Keine goldenen Papstbullen im 13. Jhdt. ...)
Vielleicht finde ich Ende der Woche etwas in der Bamberger Bib... vielleicht finde ich diese obskure Quellen(übersetzungs)sammlung aus der offenbar alle abgeschrieben haben.
Das Buch aus dem ich den Hinweis habe sinkt indessen immer weiter in meinem Ansehen. Eigentlich dachte ich anfangs es wäre ein interessantes Überblickswerk. Bis ich irgendwann festgestellt habe, daß der Autor (der Akademischer Oberrat ist/war und sich deswegen auskennen sollte) konsequent auf die Freiherr-von-Stein-Gedächtnisausgabe verweist und nicht auf die lateinischen Texte (die ich mir danach noch selbst raussuchen durfte...)
Oh mei, die Nacht ist noch jung...



Arbeit... sogar Ärger wenn man sie nicht macht

Thu, 24 Jul 2008 10:30:44 +0200

So... ich war die letzte Zeit schon wieder genervt von meiner Arbeit. Ohne zu arbeiten diesmal... Nachdem ich einige Jahre lang ständig eingesetzt wurde wenn mal wieder Not am Mann war bin ich plötzlich wirklich nur noch Notbesetzung. Die letzten Wochen saß ich hier untätig rum, der einzige Termin den sie mir zur Arbeit angeboten haben war an einem Tag an dem ich nicht einmal annähernd konnte.
Heute war dann eigentlich einer der ersten Tage wo ich wirklich Sachen ausgemacht habe. Wichtige Sachen die ich machen muß.
Ich mußte mir das Auto 2 Wochen im voraus von meinem Bruder bestellen (er benutzt es gerade und wohnt nicht mehr hier...) und drei verschiedene Termine irgendwie so hinbiegen daß es passt. Wer weckt mich da natürlich am morgen?
Genau, die Arbeit, die ganz dringend und unglaublich nötig jemand sucht der spontan einspringen kann.
Gut, ist nicht ihre schuld, ist halt der der heute Dienst hatte spontan krank geworden. Aber ich seh mich da gerade sehr mal wieder als Not-am-Mann-Team, nur daß mir das mittlerweile eben fast garnichts mehr bringt, wenn ich so wenig arbeiten kann dann wiegt das Gehalt fast garnichts mehr auf



Arbeit... sogar Ärger wenn man sie nicht macht

Thu, 24 Jul 2008 10:30:43 +0200

So... ich war die letzte Zeit schon wieder genervt von meiner Arbeit. Ohne zu arbeiten diesmal... Nachdem ich einige Jahre lang ständig eingesetzt wurde wenn mal wieder Not am Mann war bin ich plötzlich wirklich nur noch Notbesetzung. Die letzten Wochen saß ich hier untätig rum, der einzige Termin den sie mir zur Arbeit angeboten haben war an einem Tag an dem ich nicht einmal annähernd konnte.
Heute war dann eigentlich einer der ersten Tage wo ich wirklich Sachen ausgemacht habe. Wichtige Sachen die ich machen muß.
Ich mußte mir das Auto 2 Wochen im voraus von meinem Bruder bestellen (er benutzt es gerade und wohnt nicht mehr hier...) und drei verschiedene Termine irgendwie so hinbiegen daß es passt. Wer weckt mich da natürlich am morgen?
Genau, die Arbeit, die ganz dringend und unglaublich nötig jemand sucht der spontan einspringen kann.
Gut, ist nicht ihre schuld, ist halt der der heute Dienst hatte spontan krank geworden. Aber ich seh mich da gerade sehr mal wieder als Not-am-Mann-Team, nur daß mir das mittlerweile eben fast garnichts mehr bringt, wenn ich so wenig arbeiten kann dann wiegt das Gehalt fast garnichts mehr auf



Gedanken machen

Mon, 21 Jul 2008 20:34:00 +0200

Vorhin hatte ich mal wieder meine Studienbescheinigung vor Augen. Am Anfang ließ es mich natürlich schlucken. Da stand daß ich mich gerade im 9. Hochschulsemester befinde.
Zum Glück ging es danach etwas friedvoller zu, laut der Tabelle befinde ich mich immer noch im 6.
Dank Wechsel des Studienganges und zwei Auslandssemestern.
Irgendwann später wird mir das wohl mal angekreidet werden. 13 Semester hat er studiert! Der Trödler! wird es heißen.
Entweder das oder: In nur 9 Semestern hat er es durchgezogen! Der Musterstudent!
Wahr ist beides. Wie immer wenn man das ganze aus einer gewissen Perspektive betrachtet jedenfalls.
Meine Eltern jedenfalls wollen daß ich so schnell wie möglich fertig werde. Und ich sollte es in weiterenfür eineinhalb Jahren schaffen. Das habe ich ihnen auch gesagt.
Was ich ihnen noch nicht gesagt habe ist der andere Plan: Ich will bis nächstes Jahr alle Scheine haben. Minus einiger eventueller Exkursionsscheine vielleicht. Und dann mit einem Stipendium nach Polen gehen für mein letztes Semester. Ich kann natürlich sagen, daß das alles gut für meine Karriere ist, und daß es mir ja noch mehr Auslandserfahrung bringt, und daß ich dahin will weil ich meine Magisterarbeit über ein Thema schreiben will welches dieses Land und seine Geschichte betrifft. Was auch stimmt, der erste Themenentwurf war schon festgestanden bevor ich meine Freundin überhaupt kennengelernt habe.
Aber natürlich würde ich vor allem wegen meiner ihr dahin.
Leider habe ich langsam das Gefühl daß meine Eltern genau darüber am wenigstens begeistert wären.
Sie kennen meine Freundin noch nicht einmal, aber wenn ich von ihr erzähle, was sie gerade macht, was sie studiert, wie sie ist, dann macht sich bei meinen Eltern ein böser Gesichtsausdruck breit.
Es ist nicht aß sie etwas dagegen hätten daß sie Polin ist. Es ist die Tatsache daß sie studiert, und daß sie Sachen studiert die zu weit weg sind von alltäglichem Geschehen. Geschichte und Politik. Ich glaube meine Eltern haben Angst mich an irgendeinen Elitedünkel zu verlieren.
Es wäre kein Problem wenn ich sie kennengelernt hätte während sie in Irland war um dort zu arbeiten. Ein Mädchen das weiß wie Arbeit aussieht. Großartig... (Ich glaube deswegen hatten sie auch so sehr gehofft daß ich und meine beste Freundin zusammen kommen)
Aber nein, ich erzähle daß sie studiert und daß sie gerade eine Reise durch Rußland macht (mit der Uni) und sie bekommen den Eindruck sie würde sich als etwas besseres sehen, und ihre Eltern hätten zuviel Geld wenn sie ihrer Tochter so etwas spendieren. Meine Einwände daß sie sich das ganze Geld für die Reise, und für einen großen Teil der Lebenskosten in Irland selbst erarbeitet hat fielen natürlich auf taube Ohren.
Das würde wohl auch zu sehr gegen die eigenen Vorurteile gehen.
Der Einwand daß im Gegensatz zu Deutschland dort fast jeder studiert, weil viel mehr am Ende der Schule den passenden Abschluß hat und das Studium ein gutes Mittel gegen den Wehrdienst ist... man kann sichs denken. Ich will hier weg...



Krach

Tue, 08 Jul 2008 19:49:37 +0200

So, die Anzeichen sind da, es kracht bald wieder gewaltig zwischen meinen Eltern und mir. Das Problem: ich lebe bei ihnen, mit ihnen, auch wenn ich versuche ihnen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen.
Etwas was sie nicht wirklich verdient haben. Am liebsten möchte ich mehr Zeit mit ihnen verbringen. Nur weiß ich, daß wenn ich das tue es eben bald mal wieder ordentlich kracht.
Also bleibe ich in meinem Zimmer, lasse mich so wenig wie möglich sehen. Ich habe kein Auto mehr daß ich einfach so benutzen kann, ich bin auf das Dorf beschränkt, Arbeit geht auch erst wieder in 2 Wochen (dafür habe ich gehört daß sich mein Vorgesetzter beschwert hat weil ich doch tatsächlich nicht sofort angerufen habe nachdem ich wieder zu Hause war), und ab nächster Woche hat mein Bruder das Auto das ich jetzt noch benutzen kann.
Und ich gerade in Streit mit meinen Eltern über ganz banale Sachen. Irgendwann habe ich erwähnt daß ich es bevorzugen würde Filme im Fernsehen ohne Synchro zu sehen. Das hat mir einen Vortrag über meine Überheblichkeit eingebracht, wie ich doch auf den kleinen Menschen die halt nicht Englisch studieren rumtrampele weil die ja nicht so gut Englisch können wie ich.
Vor allem meine Mutter ist schnell dabei überall wo sie es sieht auf meine Akademiker-arroganz und meine "Überheblichkeit gegenüber Unstudierten" anzuspringen. So schnell daß jede Diskussion über jedes Thema irgendwie einem Steptanz im Minenfeld gleicht. Ich kann nichts sagen was sie nicht wissen, oder auf irgendeinen ihrer Fehler hinweisen, ohne gleich wieder mit einem Angriff auf meine Arroganz bedacht zu werden.
Gleichzeitig sind sie schnell dabei jedes falsche Wort, jede Auslassung, jede Vereinfachung, im Mund herum zu drehen und mich stundenlang eines besseren Belehren zu wollen.
Vorhin kam mein Vater und hat mich gefragt warum ich nicht auf Bauingenieur studiere. Weil, sage ich, mir das garnicht liegt und ich nicht weiß ob ich etwas was mir garnicht liegt für Jahre durchhalten könnte. Aber die Leute sind gesucht. Sagt er. Schön, etwas mehr als ein Jahr vor meinem Abschluß fällt dir das auch auf...
Ich glaube wegen meiner Freundin steht mir dann auch noch ein Kampf mit ihnen bevor. Die letzten Wochen hat meine Mutter schon versucht auszutesten wie ernst es mir mit ihr ist, ob ich nicht auch andere Frauen interessant finden würde. Ja sicher, aber ich habe ja meine Freundin. Meine Mutter sah nicht so begeistert aus.
Wahrscheinlich nur noch ein paar Tage, dann kracht es wirklich.



Ins Messer laufen (IST: Gejammere)

Sun, 15 Jun 2008 01:00:51 +0200

In letzter Zeit fühle ich mich mal wieder irgendwie verarscht. Besser: Irgendwie kommt es mir vor als würde man mich gern zur Zeit irgendwie anlocken und dann ins Messer laufen lassen. Das ist jetzt nie so wirklich der Untergang der Welt, aber es ist ärgerlich. Wie ein dauernd juckender Fliegenstich auf meiner Seele. Fall Nummer 1: Meine Arbeit Ich arbeite jetzt seit 2004, seit meinem letzten Schuljahr, als Touristenführer in einem recht anstrengenden Job. Die meisten Menschen denen ich das erzähle denken immer wieder es wär ja so ein leichter Job, man stellt sich halt hin und erzählt was. Manche denken sich auch es wär ein schwerer Job, weil da muß man sich ja hinstellen und anderern Leuten was erzählen. Meiner Erfahrung nach ist es eher ein anstrengender Job, wie alle Servicejobs bei denen man mit Menschen arbeitet. So finden das auch viele andere, dank der Arbeitsbedingungen gibt es wenige Leute die mehr als ein paar Monate dort arbeiten, die meisten suchen sich nach kurzer Zeit grünere Gefilde. So war ich angenehm überrascht als es nach meiner Rückkehr aus Irland hieß, daß ich jetzt, endlich, nach 4 Jahren in diesem Job, mal eine Lohnerhöhung bekomme. Wie jeder andere da auch, aber zumindest bekomme ich eine... Um dann nach zwei Tagen Arbeit zu erfahren daß ich zwar diese Lohnerhöhung bekomme, jetzt aber auch meine Pausen eintragen muß, die mir von meinem Lohn abgezogen werden. Pausen die ich nicht einmal machen kann, weil es der rigide Zeitplan dort nicht erlaubt. Mit den Pausen bekomme ich nun also insgesamt einen gerade mal zweistelligen Centbetrag mehr als vorher. Schön. Und mein Vorgesetzter erzählt mir natürlich auch noch stolz daß das ja sooooo toll sei und daß man uns dabei ja noch was gutes täte. Sowas sagt man mir natürlich erst nachdem ich den neuen Vertrag unterschrieben habe. Denn im Prinzip war das ja schon immer genau so mit den Pausen. Nur daß man das jetzt halt genauer macht. Och, nicht daß das so viel bedeuten würde, ich bin immer noch nur Hilskraft und deswegen nicht an die gebunden, aber es stört mich jetzt schon etwas. Aber wenn die mir zuerst sagen: Joah, du bekommst ja mehr jetzt, und denken ich wäre unendlich dankbar dafür daß ich effektiv am Ende das gleiche bekomme anstatt noch weniger, dann haben sie sich irgendwie geschnitten.[1] Und dann dann Fall 2: Meine Eltern und meine neue Wohnung Mein Vater versucht mich jetzt seit Wochen dafür zu gewinnen im Wohnheim zu wohnen wenn ich wieder nach Bamberg ziehe. Okay, ganz kurzer Reality-Check: Ich würde im günstigsten Fall in einem wunderschönen Wohnheim in der Innenstadt wohnen, dafür aber mit lauter feiernden Erstsemestern zusammen (denn jeder andere zieht eher aus dem Wohnheim AUS...), hätte eine Gemeinschaftsküche mit dem Rest des Stockwerks, hätte ein Zimmer in dem grad mal genug Platz ist sich rumzudrehen, dafür einen Knebelvertrag aus dem ich nur zweimal im Jahr raus kann, und in den ich erst im Oktober überhaupt reinkann, was bedeutet daß ich bis dahin bei meinen Eltern wohnen und in der oben erwähnten Arbeit arbeiten müsste... klingt das nicht einfach traumhaft? Habe ich erwähnt daß es noch dazu nicht mal die billigste Alternative ist? Selbst im Vergleich zu WGs mit größeren Zimmern? Meine Eltern aber sind der festen Überzeugung daß a) ein Wohnheim billiger ist (immer!) und b) ein Student auch im Wohnheim wohnen sollte. Erschwerend kommt hinzu daß mein Vater einen Bekannten hat der meint mir dort etwas besorgen zu können. Und hier kommt dann die Falle: Mein Vater möchte daß ich die Anmeldung dafür ausfülle; meine Mutter meint da könnte man sich ja abmelden wenn man zeitig was anderes findet. Dann fülle ich eben den Wisch aus, immerhin sagen sie ja daß ich das Zimmer nicht nehmen muß. Plötzlich meint mein Vate[...]



Illusion of Normality

Thu, 22 May 2008 05:43:54 +0200

How real was the last year for me really? I wonder how it will be to go back and be in some sort of my old life again (it won't really be my old life, things are bound to have happened in the meanwhile...). This whole affair will fade away, it had a touch of irreality from the beginning: people I never would talk to in the first place, united mostly in the fact that we all were different from our surroundings. Which is an interesting way of being united. Right now all this is fading away, most of the people have left the city already, only some few of us are left. We are leaving in the order we came in. Even in the house. My French roommate left today, she came here a day after me. In some time I will leave, the first one to arrive here in the house in the beginning. Strange synchronicities. They even go on when I look at other people.
We had a whole special society, with different rules and interactions and relations than the whole rest of people here, all of a sudden we are a handful of students holding out to keep the illusion of normality up as long as possible. Or at least that weird feeling which we assumed was normality.
It is kind of weird: knowing that we most likely will never see the people again we just said goodbye to. After the umptenth time of saying goodbyes the words come easier and we don't think too much about them any more. I myself think about going home soon. I have to go home to go somewhere else afterwards. Counting days.



Freedom and Liberation

Tue, 20 May 2008 17:14:18 +0200

Mein amerikanischer Mitbewohner ist vorletzte Woche gefahren. Als Abschiedsgeschenk hat er mir meine Sachen weggegessen die ich im Gefrierschrank hatte, meinen Kamm geklaut, und 10 Tassen heruntergebracht die er im zimmer hatte (der Schimmel in Tasse 11 war wohl zuviel um sie abzuspülen, deswegen hat er sie im Zimmer stehen lassen). Ich hätte nicht gedacht, daß irgendjemand mal soviel Freude auslöst wenn er fährt. Die Party die wir am Tag nach seiner Abreise hatten war inoffziell die Freedom and Liberation Party, und die Nachricht daß er wirklich weg war brachte uns einige spontane Begeisterungsstürme ein.
Der Unterschied zu vorher ist bemerksenswert: ein sauberes (strahlendes) Haus und eine geradezu ungaublich friedvolle Atmosphäre. Seine Anwesenheit im Haus war immer voll von Aggression und schlechter Laune. Und er saß immer in der Küche und hat dort seine ganze Laune, aggressive Gelangweiltheit, in die Gegend versprüht. Plötzlich ist das weg, man ann in die Küche gehen ohne blöd angemacht zu werden, das Haus stinkt nicht mehr nach Fett und angekokeltem Schinken. Lebenswerter.



It's not easy to be the top

Tue, 20 May 2008 01:54:28 +0200

Achja... das wollte ich nun schon seit Wochen bloggen aber bin nie dazu gekommen:
WIR SIND DIE NUMMER 1!!!!

Wer? Limerick natürlich. Die Stadt ist nun offiziell die Stadt mit der höchsten Mordrate in ganz Europa.

Toll, oder?



Ende des Semesters

Tue, 20 May 2008 01:35:13 +0200

Interessant wie ich das vermisst habe obwohl ich es nur vor über einem halben Jahr eine Weile hatte. Mich mit einer speziellen Person zu unterhalten, sie zum lachen zu bringen, Zeit mit ihr zu verbringen. Irgendwie hatte die etwas an mir zu einem gewissen Zeitpunkt irgendwie in den falschen Hals bekommen. So war es wirklich schön daß mal wieder zu haben. Ein Abendessen mit Freunden, selbstgemachte Pizza, Wein, gute Musik und lange Gespräche über Gott und die Welt.
Meiner Freundin kann ich das allerdings nicht erzählen; naja, jedenfalls muss ich gewisse Anwesenheiten unerwähnt lassen, sie hat, noch bevor wir zusammengekommen sind, von irgendjemand erzählt bekommen, daß da letztes Semester zwischen mir und einer anderen definitiv nichts gelaufen ist.
Ähhhm... doch... genau das hat sie erfahren.
Sie hat trotzdem diese Neigung ihr den Hals umdrehen zu wollen.
Ich liebe meine Freundin, besonders wenn sie mich manchmal gegen jede andere Frau verteidigen will die mich auch nur näher ansieht.
Gerade eben fühle ich mich unglaublich leer weil sie nicht da ist, und unglaublich zufrieden, weil es sie gibt. Und ich fühle mich als ob sich all diese Sorgen des letzten Jahres langsam in Luft auflösen würden.
Naja, fast alle.
Der Umzug in zwei Wochen...
Keine Wohnung in Bamberg und ein ekelhafter Job der auf mich wartet... ich durfte mir gerade anhören daß ich dort völlig ausgenützt werde bei dem Stundenlohn.
Kunsttück, ja das werde ich. Ich brauche einen neuen Job, ich kann es mir nicht mehr leisten für ein Appel und ein Ei zu arbeiten. Und ich kann eh am Anfang nicht so lang arbeiten, ich will/muß ja Ende Juni nach Polen.
Und dann habe ich hoffentlich eine Wohnung (Basis... (image) ) in Bamberg und kann dort für etwas mehr Geld arbeiten. Selbst Burgergrillen sollte mittlerweile ein besseres Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen haben als mein alter Job.