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Updated: 2018-02-21T15:56:09.772+01:00

 



Viele wollen es vorher wissen: Was kostet der Tod?

2018-02-21T15:56:10.118+01:00


ELLWANGEN (pm) – Bei der bereits zum vierten Mal veranstalteten Fortbildung für Geschichtsdarsteller "Ellwanger Tage 'Lebendige Geschichte'" im Alamannenmuseum drehte sich alles um das Thema "Experimentelle Archäologie". Im Rahmen von Workshops und Diskussionsrunden wurde von den Referenten Andreas Gut und Jürgen Heinritz eine ganze Reihe von Themen angeschnitten. Oft wird bei Geschichtsdarstellern von "Experimenteller Archäologie" gesprochen, wenn es darum geht, alte Techniken wiederzubeleben. Auch Wissenschaftler bemühen den Begriff gerne bei dem Unterfangen, eigene Versuche zum Erkenntnisgewinn heranzuziehen. Aber was genau ist "Experimentelle Archäologie" wirklich? Was unterscheidet einen Versuch von einem wissenschaftlichen Experiment? Ist der x-te Grubenbrand noch experimentelle Archäologie? Bei den Ellwanger Tage "Lebendige Geschichte" wurden Wege aufgezeigt und erörtert, wie sich Geschichtsdarsteller in diesem Feld sinnvoll einbringen können. Im Anschluss ging es um die Planung konkreter Experimente, dabei wurde auch der experimentelle Nachbau der alamannischen Filigrangoldscheibenfibel aus Lauchheim vorgestellt, die im Museum ausgestellt ist.
 
Ein weiterer Teil betraf die Unterstützung beim Darstellungsaufbau, dabei boten weitere Grabfunde in den Museumsvitrinen wie ein Schildbuckel aus Bopfingen oder der Gold- und Bernsteinschmuck aus Lauchheim wertvolle Anregungen. Der Rundgang in der aktuellen Sonderausstellung über die Goldblattkreuze der Alamannen wurde dazu genutzt, zusammen mit dem als Teilnehmer anwesenden Fachrestaurator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege anhand des von ihm bearbeiteten Neufundes aus Langenpreising nördlich von München die Besonderheiten dieser Fundgruppe zu diskutieren. Bei einem gemeinsamem Abendessen im Museum, das von Sabine Rief vorbereitet wurde, die auch den alamannischen Museumsgarten betreut, kamen sich die 16 Teilnehmer, die wieder aus ganz Deutschland angereist waren und viele eigene Projekte mit einbrachten, näher. Auch in Zukunft soll diese Fortbildung jährlich fortgesetzt werden, die 5. Ellwanger Tage "Lebendige Geschichte" sollen im Februar 2019 stattfinden. Zusätzlich soll das an diesem Wochenende Erarbeitete im Herbst im Rahmen des "Ellwanger Alamannen-Forums" vor breitem Publikum umgesetzt werden, angedacht ist dieses Mal das Thema Handel.
 
Nähere Informationen beim Alamannenmuseum Ellwangen unter Tel. 07961/969747 sowie im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de, wo sich Interessenten bereits für 2019 vormerken lassen können.
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