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weincasting!





Last Build Date: Mon, 30 Jan 2012 16:50:44 +0000

 



We, Myself and Wine and Online. [3.Update]

Fri, 04 Feb 2011 13:53:34 +0000

Man mag es nicht glauben, weincasting! geht nun irgendwie in das sechste Jahr und keiner hat was gemerkt. Aber nun,  nachdem ich im letzten Jahr schon keinen Blick zurück geworfen habe, versuche ich es doch mal mit einem Auge auf das Jetzt und das Morgen. Ja, die Onlineweinwelt ist bunter geworden. Blogs und Co. bemühen sich kräftig und man nimmt sie war. Mehr als früher jedenfalls. So dürfen Blogger zum Beispiel auch schon mal als solche auf Weinfachmessen. Auch Presse und Verlage haben sich zaghaft dem Web 2.0 bzw. Wein 2.0 angenommen. (Jaja, inzwischen Begriffe mit einem Bart von hier bis zum Kaiserstuhl. Ich werde versuchen, sie nicht noch einmal zu bemühen.) Allerdings holt man sich nicht etwa Blogger ins Boot. Man schickt hier und da seine Späher aus, ist natürlich gerne dort mit dabei wo es vermeintlich was zu holen gibt. Ansonsten macht man es selbst. Wer in der Redaktion den Unterscheid zwischen Facebook und Twitter halbwegs kennt, darf sich Onlineexperte nennen und vielleicht sogar in seinem Blog Redaktionsthemen recyceln. Apropos, natürlich arbeitet man fieberhaft an Apps für iPhone und Co. Damit soll ja richtig Geld zu verdienen sein. Da aber hier auch keiner so richtig Ahnung hat, gibt es auch höchstens ein paar digitalisierte Druckfahnen. Man muss ja erstmal abwarten. Vor lauter nachdenken um “Wie können wir schnell, mit wenig Aufwand, möglichst viel Geld verdienen?” bleibt die Kreativität auf der Strecke. Es reicht dann höchstens zum kopieren von vermeintlich erfolgreichen Formaten. Wir erinnern uns an den vergangenen Hype um die Videoblogs. Hin und wieder steigt ein Journalist herab und erklärt der Onlinegemeinde – mehr oder weniger deutlich – wie doof man doch ist und wie man es richtig macht. An Inhalten ändert sich nicht viel. Das Internet ist nach wie vor der Wurmfortsatz der Printinhalte. Konkurrenz hat man eh schon genug, die macht man sich nicht auch noch selber. Alles in allem, eine prima Steilvorlage für Blogs und Co. Und was machen die? Nichts. Na, gut. Nicht viel. Bis auf einige wenige duckt man sich gerne weg und wartet bis das CO2 aus dem Glas raus ist. Nach wie vor gelingt es dem Onlineweindorf am besten Content aus sich selbst heraus zu produzieren. Wenn man sich streitet, dann oft darüber ob oder wie man sich streiten darf und am Ende siegt die Harmonie, will heißen: Wenn Ruhe im Puff ist, dann gibt’s kein Sorgen. Man sucht sich ständig und findet sich selten. Darüber vergisst man oft echte und vor allem interessante Inhalte auch für Außenstehende zu produzieren. Nur ein wenig lockerer und bunter reicht da nicht. Da muss mehr Klartext geredet werden. Und nicht nur im eigentlichen Sinne, sondern auch was ein ordentliches Maß an Transparenz angeht. Und weincasting? Ich fasse mir bei aller Kritik natürlich auch gehörig selbst an die Nase. Nicht nur die lange Pause hat mir da noch den letzten Rest Staub von den Augen geblasen. Ich habe dieses Blog im letzten Jahr zwar schön aufgehübscht, hier und da sicher noch ein paar Pfeile im Karton, aber das genügt nicht. Die Luft ist raus und es geht auch nicht mehr einfach so nebenher. Mehr klotzen statt kleckern, mehr ran an das Thema, weniger vor der eigene Tür kehren und mehr hinter die anderen Türen schauen. Das geht natürlich nur mit mehr Aufwand, einer gewissen oder besser, ordentlichen Professionalisierung. Keine Ahnung ob das nach meinen Vorstellungen funktionieren würde, aber einen Versuch wäre es sicher wert. Ideen hätte ich da schon einige, aber die müssen überdacht… durchdacht werden. Aber ergebnisoffen. Und ein Umsetzen bräuchte Zeit, die ich im Moment und auch noch mittelfristig nicht haben werde. So kann ich mir auch gut vorstellen, bei aller Liebe zum Thema, meine Weinweisheiten in Zukunft für mich zu behalten. Wie dem auch sei, ob es weitergeht oder auch nicht, weincasting! muss, würde anders aussehen. Und das nicht nur in der Form. Darum kann es zum jetzigen Zeitpunkt nur eine Entscheidung geben, damit es nicht peinlich wird,  um nicht wie manch anderes Blog in der endg[...]



Kreative Pause. Galore.

Tue, 07 Sep 2010 10:52:54 +0000

Zugegeben, kreative Pause klingt nicht gut. Für manche Castingbands war dies eine Umschreibung für den Anfang vom Ende. Und obwohl ich mir durchaus vorstellen kann bei weincasting! auch mal den letzten Vorhang fallen zu lassen, so weit will ich an dieser Stelle nicht gehen.
Es gibt aber seit einiger Zeit ein paar sehr, sehr spannende Projekte, die einfach meine ganze Aufmerksamkeit erfordern. Und diese Situation wird wohl auch noch einige Wochen anhalten. Da ich weincasting! zwar immer noch sehr mag, es aber nun nicht unbedingt mein Lebensmittelpunkt ist, muss, will und kann ich weincasting! auch mal länger Zeit mit Standgas fahren. Dies bedeutet, es wird zumindest an dieser Stelle, auch weiterhin ruhig bleiben. Da ich aber noch einige Themen in der Pipeline habe, kann sich aber trotzdem auch in dieser Zeit der eine oder andere Artikel hier her verirren. Muss aber nicht. We will see…


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Weinblogs in Deutsch. Kommentierte Ausgabe. [Update_2]

Thu, 22 Jul 2010 11:07:11 +0000

Auch wenn aus zeitlichen Gründen meine Outputfrequenz immer noch verbesserungswürdig ist, lese ich trotzdem auch andere Blogs. Obwohl, lesen teilweise nur kurz reinschauen, feedreadern oder so  bedeutet. Aber das genügt ja auch. Manchmal. Der (extreme) Hype um die Blogs ist erst zu Twitter und jetzt zu Facebook weitergezogen. Geschadet hat dies nur den Blogs, die immer mehr sein wollten, als sie waren. Blogs sind immer noch da und werden es wohl auch bleiben. Auch Posterous hat die older fashioned Blogs, wie schon zu erwarten war, nicht platt machen können. Also, Grund genug sich die deutschsprachige Blogshäre mal im einzelnen anzusehen. Ohne Rangfolge, ohne System, einfach so. Augsburger Weinblog Geschrieben von einem Lehrer. Laut eigener Aussage geht es um „Wein, Verkostungsnotizen, Augsburger Weinrunde“.  Genau so isses. Johner Wein Welten Das Blog von Patrick Johner. Der ist Winzer. Er schreibt aber nicht nur über sich, den eigenen Wein und Onlinezeugs, sondern macht auch eigene kultverdächtige Videos darüber. Und manchmal, ja manchmal packt er auch seine Farfisa Weltraumorgel aus. So was mag ich. La Gazzetta del Vino Was Brigitte Büscher für Frank Plasberg ist, das ist für Dirk Würtz der Direttore (aka Philipp Erik Breitenfeld). Während es auf seinen Blog noch recht gemächlich zugeht, hätte er das Zeug im Social Media Weinballon die vakante Stelle von Mario Scheuermann als Chefpolemiker zu übernehmen. Allerdings steht der Karriere ein ganz großer Stein im Weg: Man ist kein Weinjournalist. Don Simon Noch so’n Italiener. Auf dem Blog von Simon Atzei geht es neben persönlichen Tastings, hauptsächlich um die von ihm angeschmissenen Twitterweinverkostungen, die ihn schon zu ein wenig Ruhm verholfen haben. Weinkaiser Klingt zwar abgehoben, der Chef dort heißt aber wirklich so. Allerdings Ralf und nicht Wein. Dazu gibt’s Weinerlebnisse und Tastings. Vinum Blog Oh, je. Wenn Zeitschriften denken nun auch noch bloggen zu müssen, dann wird’s oft übel. Aber Carsten Henn macht seinen Job hier gar nicht schlecht. Der Weinlakai Eben ist mir wieder eingefallen, dass es ja auf stern.de auch ein Weinblog gibt. Das leidet stark an der „Weiterlesen“-Verlinkinkungskrankheit.  Außerdem schreibt der Autor von sich selbst in der dritten Person. So was finde ich immer verwirrend… Würtz Wein Ja, gut. Am Würtz-Blog kommt man im Moment keiner vorbei. Und das ist manchmal ganz schön anstrengend, denn Würtz und Kollegen äußern sich wirklich zu jeden Thema. Und trotzdem findet er doch immer wieder ein spannendes Thema, auch für mich… Weinakademie Berlin Michael W. Pleitgen schreibt eben nicht nur über die Weinakademie, sondern zieht immer wieder Neuigkeiten aus der Branche und Online-Weinwelten hervor. Und das oft besser als manches Newsportal. Winzerblog Ein Urgestein in der Blogwelt, welches auch mal den Mund aufmacht. Hat aber in letzter Zeit hier und da leider etwas an Puste verloren. Das liegt wohl daran., dass der bloggende Kellermeister inzwischen (gefühlt) 25 Blogs, Foren, Facebook- und Twitteraccounts betreibt. Und so was schlaucht offensichtlich. Weinverkostungen.de Nicht nur nach eigener Meinung, sondern auch der eifriger Statistikauswerter, das Weinblog mit den meisten Lesern ever in der Szene. Das liegt wohl auch in einer ordentlichen Postingfrequenz, sowie mindestens ebenso eifrigen SEO-Aktivitäten. Trotzdem macht Ruhm wohl nicht nur glücklich, ich verspüre seit einiger Zeit eine gewisse Lethargie. The Drink Tank Ja, der Mario Scheuermann. Seit gewissen Ereignissen ist es zumindest auf seinem Blog ruhiger geworden. Darüber wird nicht jeder traurig sein, aber früher gab es dort wenigstens immer wieder ein paar richtige Aufreger. Heute dominieren Pressemitteilungen, Südafrika und bebilderte Speisepläne. Blind tasting club Alex macht sein Ding. Was das eigentlich ist, weiß ich zwar nicht. Aber, er kommt ordentlich rum, schreibt schön über schönen Wein und über schöne Restaurants in aller Welt. Da er sich [...]



WC! Lektüre vom 30. Juni 2010

Wed, 30 Jun 2010 11:32:41 +0000

Flattr. Das ist ein so genannter Social Payment-Service, was nichts anderes bedeutet, dass man notleidenden Bloggern etwas Geld zukommen lassen kann. Besonders einige A-Blogger sind sehr angetan davon. Das ist kein Wunder, haben sie doch genügend Groupies damit etwas in die Kassen kommen… könnte. Es hat ja schon eine Weile gedauert, aber seit einiger Zeit ist Flattr auch unter den Weinblogs angekommen. Ende des Monats (und das ist ja irgendwie bald) will Dirk Würtz über seine Erfahrungen berichten. Obwohl sich die Begeisterung eventuell in Grenzen halten dürfte. Das Ganze hat doch etwas von einer Kleingartensiedung in der einige Laubenpieper ihre Mützen von das Gartentor legen, sich daneben stellen und warten. Warten, dass jemand Geld rein wirft, weil er den Garten so toll findet. Schon komisch. * * * Der teilweise ziemlich durchgeknallte Hype um das iPhone… Just kidding.. Apropos… Bordeaux. Hier die Subscriptionspreise des 2009er Jahrgangs. Keine Überraschung, die Preise gehen weiter nach oben. Und damit ist die Zielgruppe weiterhin jene, die keinen besonderen Geschmack, aber dafür umso mehr Geld hat. Das wird wohl so lange gut gehen, bis jemand auf die Idee kommt von Pandabären vorgegohrene Trauben zu einer Art Wein zu verarbeiten und in Flakons von Swarovski teuer zu verscherbeln. Wird beschissen schmecken, ist aber Premium. Dann soll’s uns auch weiterhin egal sein. * * * Apropos herkömmliche Medienhäuser. Das beliebteste Mittel um Gaga-Traffic wie PI’s zu erzeugen sind Klickstrecken. Also Minimal- oder Nullcontent so zu verpacken, dass der Leser zu erhöhter Aktivität auf einer Webseite verleitet wird. Auf Lambecks Weinwelt, wir hatten hier ja schon einige Male das Vergnügen, hat die WELT ONLINE diese Lücke nun geschlossen. * * * Ravenswood hat eine tolle Idee. Wer sich das Logo der Firma auf die Plautze – oder wohin auch immer – tätowieren lässt, bekommt von denen bis ans Lebensende Wein for free. Erinnert ein wenig an ihn… Wie hieß er noch gleich? Wer jetzt ernsthaft nachdenkt, sollte sich mal in die örtliche Fußgängerzone aufmachen und nachsehen wer inzwischen so alles mit Tatoos bestückt ist. (via) * * * Das Tal der Ahnungslosen (ARD) ist zwar Weinanbaugebiet, aber weineventtechnisch sieht es hier eher verbesserungswürdig aus. Das mag an vielleicht der Randlage liegen, die doch eigentlich gar keine ist. Prag ist näher als Berlin. Und wenn mal etwas passiert, geht kaum einer hin. Trotzdem hat es Patrick Johner and friends offensichtlich gefallen. Und nicht nur ihm, sondern auch denen, die hingegangen sind. So wie icke. * * * So und jetzt noch ein Gadget. Man hat Gäste, schenkt einen ordentlichen Rotwein aus und irgendein Hammel kippt das Glas über die gute Damasttischdecke, welche seit Generationen im Familienbesitz ist. Mit der Underfull-Tischdecke wäre die Aktion zumindest nicht ganz unwitzig. Copyright © 2005-2010 Weincasting.com This feed is for personal, non-commercial use only. [...]



Es gibt für alles eine App. Außer für Wein.

Mon, 21 Jun 2010 18:53:38 +0000

App ist die Abkürzung für Application, was nichts anderes als Anwendung bedeutet, also ein Programm. Erdacht hat das Ganze die Firma Apple und zwar für den iPod touch, das iPhone und neuerdings fürs iPad. Und da besonders die letzten beiden Dinger für Nerds und Fanboys das sind, was die Bibel mal im Mittelalter war, nämlich ein bedingungsloser Kaufgrund, sind auch die Apps ein Renner. Etliche gibt es kostenlos, umfangreichere Dinge wie Spiele bekommt man aber meist nicht für lau. Der Durchschnittspreis aller Apps liegt dabei um die drei Euro. Dass Apple auch ordentlich Kritik für seinen App-Store einsteckt (u.a. hier), soll hier zwar nur am Rande, aber dennoch nicht unerwähnt bleiben. Trotzdem gibt es zum jetzigen Zeitpunkt fast 200.000 verschiedene Apps. Und darunter sollten sich doch eigentlich auch einige zum Thema Wein finden lassen?! Im amerikanischen App Store gibt es ungefähr 100 verschiedene Wein-Apps, im deutschen sind es dann nur noch rund 30. Damit entgeht einem auch der Parker’s Wine Buyer’s Guide. Denn einfach mal von Deutschland aus im amerikanischen App Store einkaufen geht natürlich nicht. Es ist eben immer noch einfacher sich aus Nordkorea eine Kiste Handfeuerwaffen schicken zu lassen, als ein paar Megabyte Daten gegen Bezahlung, auf den persönlichen Computer, aus dem befreundeten Ausland zu laden. In diesem konkreten Fall ist das auch nicht schlimm. Die „Parker“-App ist mit 35$ nicht nur recht teuer, sie bekommt im User Rating gerade mal zwei Sterne („don’t like it“) und schrammt damit knapp am Lone Star („hate it“) vorbei. Zur Jubelei besteht aber trotzdem kein Grund, denn was in Deutschland bisher angeboten wird ist… nun sagen wir mal, so spannend wie Dornfelder in der Dose. Beispiel gefällig? Kein Problem, ich habe mal willkürlich ein paar kostenlose Apps ausgewählt. BadenWein Kommt von der Badischer Wein GmbH und soll ein „echter Mehrwert und genau das richtige für” … mich sein. Die Aufmachung folgt der Designline von Badischer Wein und ist demzufolge gar nicht so schlecht. Inhaltlich gibt es auch das, was man auf der Webseite findet. Allgemeines, Pressetexte, die Weinempfehlungen von Natalie Lumpp und aktuelle Wein- und Winzerfeste. Dazu die entsprechende Winzersuche, auch unter Einbeziehung des jeweiligen Standortes. Was für ein mobiles Gerät nicht so ganz unnützlich sein kann. Auch wenn ich damit nicht so viel anfangen kann, für ne kostenlose App gar nicht so übel. Die großartigen Weine aus Médoc Tja. Eine total lieblos zusammengestückelte Gurke von WineSpace Inc., mit dem Charme einer PowerPoint Präsentation. Im Prinzip nichts anderes als eine Liste der entsprechenden Weingüter und einer popeligen Karte. That’s it. Keinerlei weitere, brauchbare Infos. Dazu kommen Werbeeinblendungen, die den Mist finanzieren sollen. Sinnlos. Weingüter Lite Die kostenlose Version von Weingüter. Die Gestaltung ist zwar auch mittelprächtig, aber der Inhalt geht deutlich über das, was einem von den „großartigen Weinen aus Médoc“ angeboten wird.  Was allerdings auch keine große Kunst ist. Diese App soll angeblich einen Weinführer in Buchform ersetzen. Und so gibt es in der “leichten” Version eine sehr, sehr, sehr überschaubare Auswahl  (Sachsen: 1. Weingut, Saale-Unstrut: 2 Weingüter) an Winzeradressen und –informationen aus Italien und deutschsprachigen Anbaugebieten. Allerdings soll auch die Vollversion nicht gerade üppig ausgestattet sein. Da „die Informationen [...] durch die Weingüter selbst bereitgestellt“ werden, dürfte auch klar sein, warum. Immerhin gibt es bei denen die drin sind, Adressen, Öffnungszeiten, Rebsorten, Kontaktdaten und eine Map-Funktion wie bei BadenWein. Das ist für lau zwar ganz nett, aber haben muß ich so was trotzdem nicht. WineLedger Eine App die es auch in einigen anderen (ausländischen) App-Stores gibt. Und theoretisch, gar nicht so dumm. Es  handelt sich um eine Art Wei[...]



Winzer Spezial: Frédéric Fourré

Wed, 09 Jun 2010 12:00:51 +0000

Wenn man aus der Mitte von Paris kommt, gibt es eigentlich nicht viele Gründe diesen Ort, zumindest für längere Zeit, zu verlassen. Das war auch bei Frédéric Fourré so. Erst im zarten Alter von 27 Jahren ging er im Rahmen seiner Sommelier-Ausbildung für sechs Monate nach Ammerschwihr ins Elsass. Um Paris dann wirklich zu verlassen, brauchte es schon einen wichtigen Grund. Eine Frau zum Beispiel. Seine Frau zum Beispiel. Diese verschlug es 1993 nach einem Engagement in Oldenburg nach Dresden an die Sächsische Staatsoper. Diese ist auch als Semperoper bekannt und wird manchmal mit einer Brauerei verwechselt. Diese Konstellation brachte aber zwei Probleme mit sich. Erstens, Frédéric Fourré war mit seiner Sommelier-Ausbildung noch nicht fertig. So mussten die beiden über fünf Jahre eine Fernbeziehung führen. Zweitens, die Sprache. Fourré hatte an der Schule Spanisch gelernt, aber kein Deutsch. Als er 1998 endgültig nach Dresden kam, hatte sich dies zwar schon geändert, für den Beruf des Sommeliers reichte das aber noch nicht. Trotzdem war man im Hotel Taschenbergpalais so angetan von ihm, dass er zunächst einen Job als Chef de Rang bekam. Also ging er in den ersten sechs Monaten morgens in die Sprachschule und abends ins Restaurant. Inzwischen auch als Sommelier dort angekommen, konnte er sich vorstellen selbst ein paar Reben zu bewirtschaften. Da traf es sich gut, dass er in der Zwischenzeit Karl-Friedrich Aust kennen gelernt hatte. „Alles was ich vom Winzern und vom Weinberg kenne, habe ich von ihm gelernt“, denn inzwischen hatte es tatsächlich mit seiner eigenen Weinbergsfläche geklappt. Und zwar so gut, dass er vor fünf Jahren, von der Dresdner Neustadt in die Nähe seiner Reben, in die Radebeuler Bennostraße zog. Das eigentliche Weingut befindet sich aber bei Karl-Friedrich Aust, mit dem er auch persönlich befreundet ist. Nicht unbedingt selbstverständlich unter Winzern, auch in Sachsen nicht. Trotz dieser räumlichen und persönliche Nähe ist der Wein von Fourré auch wirklich der Wein von Fourré. Das schmeckt man. Die Weine von Fourré sind einen Tick schlanker und herber als die Aust’schen. Mal durchaus französisch und dann wieder sehr deutsch. Deutsch oder besser Ostdeutsch ist auch das Erbe, welches er übernommen hat. Die Artenvielfalt aus DDR-Zeiten. So kamen am Anfang auf zehn Stöcke auch schon mal zehn verschiedene Sorten. Wie zum Beispiel Müller-Thurgau, Riesling, Grauburgunder, Gutedel, Weißburgunder und Traminer. Dazu kommt noch die Scheurebe. „Ich mag diese Traubensorte“ und Morio Muskat. Der ist zwar „sehr schwierig im Weinberg, hat eine dünne Haut und sobald er reif ist, fault er“, meint Fourré. Aber als Wein ist er wunderbar und geht bei Weinfesten immer sehr gut. Alle Weine gibt es übrigens ausschließlich als sächsischen Landwein. Damit ist er aber in Sachsen nicht ganz allein und „man hat einfach mehr Freiheiten.“ Absatzprobleme gibt es also keine und Frédéric Fourré könnte durchaus mehr verkaufen. Allerdings hat er nur knapp 0,5 ha auf der Steillage „Radebeuler Goldenen Wagen“. Insgesamt hätte er schon gerne die magischen vier Hektar um vom Weinbau allein leben zu können. Keine einfache Aufgabe. Steilhänge gibt es zwar noch, aber Fläche, um auf Menge zu kommen ist sehr knapp. Da muss man den Wein mit dem Barockengel auf dem Etikett selbst in der Gegend schon suchen. Am besten bekommt man die sächsischen Franzosen also direkt ab Weingut. Oder im Weinhaus Aust, wo man auch immer wieder Frédéric Fourré antrifft. Kontakt: Weingut Frédéric Fourré Bennostrasse 41 D-01445 Radebeul Telefon: +49 (0)351 80 11 345 E-Mail: fourre.fred(at)t-online(punkt)de Web: … Weinhaus Aust Weinbergstrasse 10 D-01445 Radebeul Web: www.weingut-aust.de Anfahrt: Auto Straßenbahn Linie 4, Haltestelle Haltestelle ‘Wasastraße’ S-Bahn S1, Haltestelle ‘Radebeul-Weintraube’ Copyright © 2005-2010 Weincastin[...]