Subscribe: Fossilien-Welt
http://fossilien-welt.blogspot.com/feeds/posts/default
Added By: Feedage Forager Feedage Grade B rated
Language: German
Tags:
als  aus  bis  dem  des  die  dinosaurier  ernst probst  ernst stromer  ernst  mit  stromer  und  von bis  von 
Rate this Feed
Rate this feedRate this feedRate this feedRate this feedRate this feed
Rate this feed 1 starRate this feed 2 starRate this feed 3 starRate this feed 4 starRate this feed 5 star

Comments (0)

Feed Details and Statistics Feed Statistics
Preview: Fossilien-Welt

Fossilien-Welt



Texte, Bilder und Videos über Fossilien sowie Buch-Shop



Updated: 2017-11-06T06:06:45.799-08:00

 



Menschenaffen oder nur Affen am Ur-Rhein bei Eppelsheim?

2017-11-06T06:06:45.814-08:00

Oberschenkelknochen (oben) und Lebensbild (unten) von Paidopithex rhenanus in dem Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ von Ernst Probst. Das Lebensbild stammt von dem akademischen Maler Pavel Major aus Prag und wurde im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim hergestellt.Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst über vermeintliche Menschenaffenfunde aus dem Ur-RheinEppelsheim / Mainz (fossilien-welt) – Die Deutung zweier Funde aus rund 10 Millionen Jahre alten Ablagerungen des Ur-Rheins in Eppelsheim als mutmaßliche Menschenaffenzähne schlägt in den Medien hohe Wellen. Die einen betrachten diese Fossilien als Sensation, andere bezweifeln dies aber. Nachfolgend ein Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der sich in seinem Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ unter anderem mit  Menschenaffenfunden in Rheinhessen befasst hat.Frage: Welche Gattungen von Menschenaffen hat man bisher in Eppelsheim entdeckt?Probst: Im Museumsführer „Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim“ (2009) von Dr. Jens Lorenz Franzen, Ernst Probst und Heiner Roos werden 3 Gattungen von Menschenaffen erwähnt:1. Der Kinderaffe Paidopithex, von dem man bereits 1820 einen Oberschenkelknochen gefunden hat. Dieses rund 28 Zentimeter lange Fossil wurde 1895 erstmals wissenschaftlich beschrieben. 2. Der Rheinaffe Rhenopithecus, der anhand eines 2,7 Zentimeter langen Eckzahns eines männlichen Tieres aus Eppelsheim 1935 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde3. Der Baumaffe Dryopithecus, von dem man 2000 bei einer Grabung in Eppelsheim ein unscheinbares, nur 1,5 Zentimeter langes Fingerknochenbruchstück entdeckt zu haben glaubteFrage: Wie deutet die Fachwelt die 3 erwähnten Menschenaffenfunde aus Eppelsheim?Probst: Der Oberschenkelknochen von Paidopithex stimmt mit keinem anderen augestorbenen Menschenaffen überein und ist deswegen heute noch umstritten. Er wird entweder als relativ naher Verwandter oder entfernter Verwandten des Menschen oder sogar nur als Affe gedeutet. Rhenopithecus ist möglicherweise mit der 1975 aus Rudabanya in Ungarn bekannt gemachten Affenart Anapithecus identisch. Und über das angebliche Fingerknochenbruchstück des Menschenaffen Dryopithecus finde ich im Internet keine aussagekräftige wissenschaftliche Abhandlung. Frage: Was halten Sie von den zwei Zähnen, die im September 2016 bei einer Grabung in Eppelsheim geborgen wurden?Probst: Ein renommierter Experte in Kanada glaubt, der angebliche Backenzahn stamme von einem Affen, möglicherweise vom erwähnten Anapithecus. Den vermeintlichen Eckzahn deutet er als Teil vom Backenzahn eines Wiederkäuers. Eine Expertin aus Tübingen betrachtet den mutmaßlichen Eckzahn als kleinen Teil eines Hirschzahns. Obwohl ich die beiden Neufunde nicht mit Originalfunden geologisch gleichaltriger Fossilien von Affen und Menschenaffen aus Europa vergleichen kann, spekuliere ich, zumindest der Neufund des Backenzahns könnte von einem Jungtier des Rheinaffen Rhenopithecus stammen, der – wie erwähnt – mit dem Affen Anapithecus identisch sein soll. Ein unterer Backenzahn des Menschenaffen bzw. Baumaffen Dryopithecus kann es nicht sein, weil das typische Dryopithecus-Muster fehlt. Bei diesem sind zwischen 5 Höckern Rillen in Form eines „Y“ ausgebildet.    Falls man ein sehr großer Optimist ist, könnte man hoffen, dass in Eppelsheim 4 Gattungen von Menschenaffen existierten: Paidopithex, Rhenopithecus, Dryopithecus und dank der Neufunde von 2016 eine bisher unbekannte Gattung, die noch benannt werden müsste. Wenn man aber ein sehr großer Pessimist ist, könnte man glauben, in Eppelsheim sei noch nie ein Menschenaffe entdeckt worden. Paidopithex und Rhenopithecus seien nur Affen und das mutmaßliche Fingerknochenbruchstück von Dryopithecus stamme von einem anderen Tier. Die beiden Neufunde von 2016 seien ebenfalls keine Menschenaffenzähne, was ja manche Experten vermuten. Es ist aber auch denkbar, dass ein Teil der Funde aus Eppelsheim von Affen und Menschenaffen stammt. So könnte beispielsweise Paidopithex ein Me[...]



Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern

2016-09-09T09:49:15.205-07:00


Urvögel auf einer Zeichnung des Berliner Tiermalers Heinrich Harder (1858-1935)


Solnhofen / Eichstätt (fossilien-welt) - Die geologisch ältesten, meisten und schönsten Urvögel kamen im Gebiet von Solnhofen, Langenaltheim, Eichstätt, Jachenhausen bei Riedenburg und Daiting in Bayern zum Vorschein. Dort wurden bisher eine Feder und zwölf Skelette von Urvögeln der ungefähr tauben- oder krähengroßen Gattung Archaeopteryx entdeckt. Weitere solche Funde werden sicherlich folgen. Jene Vogelvorfahren aus der späten Jurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren hatten Merkmale von Vögeln und von Reptilien. Kennzeichnend für Reptilien sind die bezahnten Kiefer, der saurierartige Bau von Schultergürtel und Becken, die Proportionen der Vorderbeine, die bekrallten Finger, einfach gebaute Rippen ohne Querfortsätze, Bauchrippen und der lange Wirbelschwanz. Mit diesen ältesten bekannten Vogelvorfahren aus der Zeit der Dinosaurier und Flugsaurier befasst sich das Taschenbuch „Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst. Manche Laien können sich vermutlich nur schwer vorstellen, dass Vögel aus evolutionsbiologischer Sicht eine Gruppe von hochspezialisierten Dinosauriern und somit Reptilien sind. Archaeopteryx kann man heute als Urvogel, als Sauriervogel oder als gefiederten Dinosaurier bezeichnen.

Bestellung des Taschenbuches „Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern“ bei:
https://www.amazon.de/Archaeopteryx-Die-Urv%C3%B6gel-aus-Bayern/dp/3656242372



Roman über den Ötzi

2016-07-13T23:17:31.861-07:00

Buch „Die Rivalen von Breitental – vom Leben des Ötzi“„Die Rivalen von Breitental – vom Leben des Ötzi“von Christian AusmünsterRoman324 Seiten, 9,99 Euro (D) - 10,27 Euro (A)ISBN 978-3-7418-3053-2Verlag: epubli / NeopubliKlappentext:Narado ist der Sohn des Herrn von Breitental und soll einmal sein Nachfolger werden – dies ist ein Dorn im Auge seiner Stiefmutter, die ihren eigenen Sohn dazu machen möchte. Und welche Interessen hat der Priester Misto? Die Schlinge zieht sich immer enger um Narado…Vor mehr als 5200 Jahren: Auf einem hohen Alpen­pass wird der Mann ermordet, den wir heute »Ötzi« nennen. Wie durch ein Wunder wurde er so gut mumifiziert, dass Forscher vieles rekonstruieren konnten.Jedoch bleiben die wichtigsten Fragen ungeklärt:Was suchte er auf dem hohen Pass?War er ein Priester, ein Häuptling oder ein Räuber auf der Flucht?Was war er für ein Mensch?25 Jahre nach der Entdeckung des Ötziliegt endlich ein wissenschaftlich fundierter Roman vor, der da weitermacht, wo die Forschung nicht weiterkommt. Ausmünster über seinen Roman:»Als ich zum ersten Mal vom Ötzi las, hatte ich das Gefühl, nichts passe zusammen: Alle Theorien, wer der Ötzi war und was er auf dem Pass machte, führten für mich irgendwie ins Leere. Ganz offenbar hatte er kein einfaches, gradliniges Leben geführt.Das beflügelte meine Fantasie, und ich suchte nach einer Geschichte, die alle bekannten Tatsachen aufgriff und logisch miteinander verband. Je mehr ich las und nachforschte, umso mehr wuchs in mir der Wunsch, ein Panorama jener Zeit zu entwerfen und alle wichtigen Fundorte einzubinden.Ich wollte es spannend machen und doch wissen­schaftlich fundiert. Manches dabei scheint auf den ersten Blick frei erfunden; doch lassen Sie sich überraschen, was es damit auf sich hat. Es gibt viel zu entdecken, die Geschichte führt geographisch weit über das Vinschgau hinaus …«Autor Christian AusmünsterDer Autor:Christian Ausmünster ist Biologe und arbeitet in der klinischen Forschung. Er lebt mit Frau und Kindern in der Nähe von München. In seiner Freizeit schreibt er, wandert und malt. Am wichtigsten ist es ihm, viel Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Seit mehr als 30 Jahren interessiert er sich für Vor­geschichte, alte Gräber und verfallene Königreiche.II. Band:„Die Verschwörung von Breitental – vom Leben des Ötzi ~ Teil II.“Über den Beginn der Kupfernutzung im Vinschgau bis zum Tod des ÖtziErscheinung voraussichtlich September 2016Bestellung bei:https://www.amazon.de/%C3%96tzi-endenden-Steinzeit-Rivalen-Breitental/dp/3741830534/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1468431423&sr=8-2&keywords=Christian+Ausm%C3%BCnster[...]



Autobiografie: Ernst Probst. Ein Journalistenleben. Vom Wunschberuf zum Albtraum

2015-11-26T01:41:03.305-08:00

Wiesbaden (fossilien-welt) Wie sein ersehnter Wunschberuf allmählich zum Albtraum geriet, schildert der Wiesbadener Autor Ernst Probst in seinem Buch „Ein Journalistenleben“. Bereits in der Volksschule schrieb er gerne Strafaufsätze. Als 13-Jähriger wollte er Reporter werden. Doch mit 14 begann er eine Schriftsetzer-Lehre. Mit 17 bis 22 Jahren arbeitete er als Schriftsetzer. Nach seinem Volontariat war er mit 23 Lokalredakteur und mit 25 Politikredakteur. Danach fungierte er als verantwortlicher Redakteur für Sonderseiten, Aus aller Welt, Ratgeber/Leserbriefe und für eine Wochenendbeilage. Mit 55 Jahren endete sein Wunschtraum, Redakteur zu sein, als Albtraum. Anschließend betätigte er sich bis 60 als Buchverleger sowie internationaler Fossilien- und Antiquitätenhändler. Insgesamt veröffentlichte er von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren. Über die Höhe- und Tiefpunkte seines Privat- und Berufslebens erzählt er ungeschminkt im vorliegenden Buch.Bestellung von „Ernst Probst. Ein Journalistenleben“ bei Amazon:http://www.amazon.de/Journalistenleben-Vom-Wunschberuf-zum-Albtraum/dp/1519354460/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1448266361&sr=8-7&keywords=Ein+JournalistenlebenErnst Probst schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der Urzeit. Rekorde von Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, 30 Tiere der Urwelt. Bilder von F. John, Der rätselhafte Spinosaurus. Leben und Werk des Forschers Ernst Stromer von ReichenbachZoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté GaldikasArchäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Ku[...]



Wiesbadener Höhlenbär-Vorfahre

2015-06-02T00:21:16.074-07:00

Wiesbaden (fossilien-welt) – Der Vorfahre des Höhlenbären (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitaltalter hat in der Wiesbadener Gegend gelebt. Das geht aus dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ (Diplomica-Verlag, Hamburg) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor.>p>Nach gegenwärtigem Wissensstand entwickelte sich der Höhlenbär vielleicht bereits vor etwa 400.000 oder erst vor rund 125.000 Jahren aus dem Mosbacher Bären (Ursus deningeri), der auch Deninger-Bär genannt wird. Dieser Bär wurde 1904 von dem Mainzer Paläontologen Wilhelm von Reichenau (1847–1925) nach schätzungsweise 600.000 Jahre alten Funden aus den Mosbach-Sanden bei Wiesbaden erstmals wissenschaftlich beschrieben. Mit dem Artnamen deningeri erinnerte Reichenau an den in Mainz geborenen Geologen Karl Julius Deninger (1878–1917).Wilhelm von Reichenau stammte aus Dillenburg, war Offizier, gab diesen Beruf aber wegen einer Kriegsverletzung auf. 1879 wurde er Präparator der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft in Mainz, 1888 Konservator an deren naturkundlichem Museum, 1907 Ehrendoktor der Philosophie der Universität Gießen. Ab 1910 fungierte er als Direktor des neuen Naturhistorischen Museums Mainz und war ab jenem Jahr auch Professor.Die Mosbach-Sande sind nach dem Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt, wo man schon 1845 in etwa zehn Meter Tiefe erste eiszeitalterliche Großsäugerreste entdeckte. Dabei handelt es sich um Flussablagerungen des eiszeitalterlichen Mains, der damals weiter nördlich als heute in den Rhein mündete, des Rheins und von Taunusbächen.1882 schlossen sich die Dörfer Mosbach und Biebrich zur Stadt Mosbach-Biebrich zusammen. In der Folgezeit wuchs die Bedeutung von Biebrich durch Schloss, Rheinverkehr, Industrie und Kaserne so stark, dass man 1892 den Begriff Mosbach aus dem Stadtnamen strich. Am 1. Oktober 1926 wurde Biebrich in Wiesbaden eingemeindet.Beim Abbau der Mosbach-Sande kommen immer wieder Überreste von Wirbeltieren zum Vorschein, die wohl zum größten Teil aus dem nach einem englischen Fundort bezeichneten Cromer-Komplex (etwa 800.000 bis 480.000 Jahre) stammen. Das Klima im Cromer war nicht einheitlich. Einerseits gab es milde, andererseits aber auch kühle Abschnitte.Aus den Mosbach-Sanden hat Wilhelm von Reichenau 1906 auch den Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) erstmals beschrieben. Diese Raubkatze aus der Zeit des Mosbacher Bären erreichte eine Kopfrumpflänge bis zu 2,40 Metern. Zusammen mit dem maximal 1,20 Meter langen Schwanz hatte dieser Löwe eine Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, womit er die Durchschnittsgröße heutiger Löwen aus Afrika um rund einen halben Meter übertraf. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.Das Naturhistorische Museum Mainz besitzt mit mehr als 25.000 Funden aus den Mosbach-Sanden die größte Sammlung von Tieren aus dem Eiszeitalter des Rhein-Main-Gebietes. Die rund 2000 Funde umfassende Sammlung von Fossilien aus den Mosbach-Sanden im Museum Wiesbaden ist merklich kleiner, kann sich aber dafür des älteren Bestandes rühmen.Im Fundgut der Archäologischen Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden aus den Mosbach-Sanden sind Mosbacher Bären – nach Beobachtungen des Paläontologen Thomas Keller – dieam häufigsten vertretenen Raubtiere. Keller unternahm von 1991 bis zu seiner Pensionierung Forschungen in den Mosbach-Sanden. Unter den im Naturhistorischen Museum Mainz aufbewahrten Fossilien aus den Mosbach-Sanden überwiegen bei den Raubtieren dagegen die Wölfe.[...]



Ein kleiner Nürnberger wurde großer Dinosaurier-Forscher

2015-06-12T23:50:58.475-07:00

Nürnberg (fossilien-welt) – Am 12. Juni 1871 kam in Nürnberg ein Junge zur Welt, der als erwachsener Mann einer der berühmtesten Dinosaurier-Forscher wurde. Sein Name ist Ernst Stromer von Reichenbach. Sein Vater war der Nürnberger Bürgermeister Karl Otto Freiherr Stromer von Reichenbach (1831-1891). Seine Mutter hieß Bertha Stromer von Reichenbach (1842-1916) und war eine geborene von Beust.Ernst Stromer, wie er sich bescheiden selbst nannte, war der dritte Sohn seiner adligen Eltern. Vor ihm waren seine Brüder Carl Eduard Rudolf (1865-1867) und Carl Emil Friedrich (1867-1940), genannt Fritz, geboren worden. Die Stromer sind ein berühmtes Adelsgeschlecht, das im Mittelalter als eine der wichtigsten Patrizierfamilien der „Freien Reichsstadt Nürnberg“ galt. Manche Mitglieder der Familie Stromer fungierten als Handelsherren, Baumeister, Erfinder, Verwalter der städtischen Steuern („Vorderster Losunger“) und Bürgermeister von Nürnberg.Als Schulkind entdeckte Ernst Stromer am Fuß des Moritzberges bei Nürnberg das versteinerte Gehäuse eines Meerestieres aus der frühen Jurazeit vor etwa 180 Millionen Jahren. Dieser Ammonit hatte einen Durchmesser von etwa 40 Zentimetern, wurde im Schloss Grünsberg bei Altdorf aufbewahrt, aber in den 1980er Jahren gestohlen.Die Entdeckung des Ammoniten war für Ernst Stromer ein Schlüsselerlebnis. Sie weckte seinen Berufswunsch, später Paläontologe, also ein Urzeitforscher, zu werden. Tatsächlich verwirklichte er dies nach Schulbesuch und Studium und arbeitete an der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie in München sowie an der Universität München.Im Januar 1911 stieß Ernst Stromer bei seiner dritten und letzten Ägypten-Expedition in der Bahariyya-Oase in der Sahara auf eine Fundstelle, an der die ersten Dinosaurier Ägyptens entdeckt wurden. Nach seiner Abreise im Februar 1911 nahm sein Freund und Helfer, der österreichische Fossiliensammler Richard Markgraf (1869-1916), bis 1914 Grabungen in der Bahariyya-Oase vor und schickte seine Funde an Stromer nach München.Bei der Bearbeitung der Funde aus Ägypten identifizierte Ernst Stromer insgesamt vier bis dahin unbekannte Dinosaurier-Gattungen. 1915 beschrieb er Spinosaurus (Dornen-Echse), 1931 Carcharodontosaurus (Haizahn-Echse), 1932 Aegyptosaurus (Echse aus Ägypten) und 1934 Bahariasaurus (Echse aus Bahariyya). Tragischerweise gingen die wissenschaftlich wertvollen Funde bei einem Luftangriff auf München im April 1944 verloren.Nachdem Ernst Stromer in München zum fünften Mal seine Wohnung durch Bombentreffer verloren hatte, wohnte er ab 1944 auf Schloss Grünsberg bei Altdorf, das sich seit 1754 im Besitz der Familie Stromer befindet. Am 18. Dezember 1952 starb Ernst Stromer im Alter von 81 Jahren in Erlangen. Sein Grab befindet sich auf dem Nürnberger Johannisfriedhof, wo berühmte Persönlichkeiten aus vier Jahrhunderten bestattet sind.Das Leben und Werk von Ernst Stromer werden in dem Taschenbuch „Der rätselhafte Spinosaurus“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst geschildert. Der bis zu 18 Meter lange Spinosaurus mit einem 1,70 Meter hohen Rückensegel gilt heute als größter Raub-Dinosaurier sowie neuerdings als ein an das Leben im Wasser angepasster Dinosaurier und Fischjäger.Bestellung des E-Books oder gedruckten Taschenbuches „Der rätselhafte Spinosaurus“ bei:http://www.grin.com/de/e-book/299203/der-raetselhafte-spinosaurus[...]



Foto von Ernst Stromer von Reichenbach ziert vier Bücher

2015-05-30T22:47:54.547-07:00

Nürnberg (fossilien-welt) - Die Stromer sind ein berühmtes Adelsgeschlecht, das im Mittelalter als eine der wichtigsten Patrizierfamilien der „Freien Reichsstadt Nürnberg“ galt. Manche Mitglieder der Familie Stromer fungierten als Handelsherren, Baumeister, Erfinder, Verwalter der städtischen Steuern („Vorderster Losunger“) und Bürgermeister von Nürnberg. Der renommierte Naturforscher Ernst Stromer von Reichenbach (1871–1952) verfasste auf Wunsch seines 1944 in russische Kriegsgefangenschaft geratenen Sohnes und Historikers Wolfgang (1922–1999) die 1951 erschienene Publikation „Unsere Ahnen in der Reichsstadt Nürnberg 1250–1806“. In diesem Werk wird das Leben zahlreicher berühmter Stromer geschildert. Beim GRIN-Verlag (München) ist jetzt ein Nachdruck dieser Publikation mit einigen Ergänzungen erschienen.Ernst Stromer von Reichenbach steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Der rätselhafte Spinosaurus“ (GRIN-Verlag) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Mit einer Länge bis zu 18 Metern gilt Spinosaurus heute als der größte Raub-Dinosaurier. Er trug einen 1,75 Meter langen Kopf und ein 1,70 Meter hohes Rückensegel, dessen Funktion umstritten ist. Neuerdings betrachtet man Spinosaurus als einen an das Leben im Wasser angepassten Dinosaurier und Fischjäger. Spinosaurus ist eine der vier Dinosaurier-Gattungen aus Ägypten, die von Ernst Stromer erstmals beschrieben wurden.„Schloss Grünsberg. Von der Burg im Grunde bis zum Barock-Schloss“  heißt ein kleines Taschenbuch von Ernst Probst. Darin geht es um Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg, das sich seit 1754 im Besitz der Familie Stromer befindet. Auf Schloss Grünsberg lebte der erwähnte Dinosaurier-Forscher Ernst Stromer von 1944 bis zu seinem Tod im Jahre 1952.Ein Foto von Ernst Stromer, wie sich der adlige Gelehrte und Nürnberger Bürgermeistersohn bescheiden nannte, mit einem riesigen Dinosaurier-Knochen aus Ägypten in einer Hand ziert drei weitere Taschenbücher von Ernst Probst. Dabei handelt es sich um die ebenfalls im GRIN-Verlag erschienenen Werke „Dinosaurier von A bis K“, „Dinosaurier von L bis Z“ und „Raub-Dinosaurier von A bis Z“. Das Foto wurde von der „Stromerschen Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung“ zur Verfügung gestellt.Unsere Ahnen in der Reichsstadt Nürnberghttp://www.grin.com/de/e-book/299118/unsere-ahnen-in-der-reichsstadt-nuernbergSchloss Grünsberghttp://www.grin.com/de/e-book/299151/schloss-gruensbergDer rätselhafte Spinosaurushttp://www.grin.com/de/e-book/299203/der-raetselhafte-spinosaurusDinosaurier von A bis Khttp://www.grin.com/de/e-book/160426/dinosaurier-von-a-bis-kDinosaurier von L bis Zhttp://www.grin.com/de/e-book/160428/dinosaurier-von-l-bis-zRaub-Dinosaurier von A bis Zhttp://www.grin.com/de/e-book/281928/raub-dinosaurier-von-a-bis-z[...]



Thüringer Student gab dem Höhlenbären seinen Namen

2015-05-28T00:24:14.004-07:00

Erlangen / Leipzig / Wiesbaden (fossilien-welt) - Die erste wissenschaftliche Beschreibung des Höhlenbären (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter vor etwa 125.000 bis 15.000 Jahren erfolgte 1794 durch den aus Hessberg bei Hildburghausen in Thüringen  stammenden  Studenten Johann Christian Rosenmüller (1771–1820). Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ (Diplomica-Verlag, Hamburg) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der auch die Werke „Das Mammut“, „Höhlenlöwen“ und „Säbelzahnkatzen“ veröffentlicht hat.Rosenmüller war im Frühjahr 1792 von der Universität Leipzig in Sachsen an die Universität Erlangen in Bayern gewechselt, um dort ein Medizinstudium zu beginnen. Von Erlangen aus unternahm er Wanderungen und Höhlenbesuche im rund 35 Kilometer entfernten Gebiet um „Muggendorf im Bayreuthischen Oberland“ in Franken, bevor er 1794 wieder an die Universität Leipzig zurückkehrte.Auch nach seinem Wechsel von Franken nach Sachsen vergaß Rosenmüller die fossilen Tierreste aus den Höhlen in der Gegend von Muggendorf nicht. Er untersuchte sorgfältig einen vollständig erhaltenen Schädel aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf. Als Zoolithen (griechisch: zoon = Tier, lithos = Stein) wurden früher Fossilfunde bezeichnet.Rosenmüller erkannte, dass es sich bei dem Schädel aus der Zoolithenhöhle um den Rest eines Tieres handelte, das zwar zur Gattung der Bären gehörte, aber weder ein Eisbär noch ein Braunbär war. Wegen des häufigen Vorkommens solcher Bärenreste in Höhlen bezeichnete er die neue Art als Ursus spelaeus (lateinisch: Ursus = Bär, griechisch: spelaia = Höhle), zu deutsch Höhlenbär.Bestellungen des Taschenbuches „Der Höhlenbär“ bei:http://www.amazon.de/H%C3%B6hlenb%C3%A4r-Ernst-Probst/dp/3959345615/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1432489162&sr=1-1&keywords=der+h%C3%B6hlenb%C3%A4r+diplomicaDer Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie über 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.Publikationen von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis.[...]



Es begann mit einem Ammoniten am Moritzberg

2015-06-12T23:43:41.680-07:00

Darstellung eines Ammoniten von Heinrich Harder aus dem Jahre 1916Buch schildert Leben und Werk des Forschers Ernst Stromer von ReichenbachMünchen / Nürnberg / Wiesbaden (fossilien-weltEs ) - Als Schulkind hatte der fränkische Freiherr Ernst Stromer von Reichenbach (1871-1952) ein prägendes Erlebnis, das seinen Wunsch weckte, als Erwachsener ein Paläontologe zu werden. Am Fuße des Moritzberges unweit von Nürnberg entdeckte der kleine Ernst das versteinerte Gehäuse eines mehr als 40 Zentimeter großen Ammoniten der Gattung Arietes aus der frühen Jurazeit vor etwa 180 Millionen Jahren. Damals ahnte niemand, dass Ernst einer der bedeutendsten Dinosaurier-Forscher der Welt werden würde.In einem Fernsehfilm des „ZDF“ von 2014 ist zu sehen, wie Ernst zusammen mit seinem älteren Bruder Fritz den Ammoniten in einem zweirädrigen Karren transportiert. Auf einem alten Foto posiert die Familie Stromer neben dem lose an eine Mauer gelehnten Ammoniten vor dem Tor ihres Schlosses Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg. Ab 1951 zierte der Ammonit eingemauert einen Pfeiler des Wehrganges von Schloss Grünsberg, bis er in den 1980er Jahren gestohlen wurde.Ernst Stromer gebührt die Ehre, die ersten Dinosaurier Ägyptens identifiziert zu haben. Er war während seiner dritten Ägypten-Expedition im Winter 1910/1911 im Januar 1911 in der Baharyya-Oase in der Sahara auf eine Fundstelle gestoßen, an der seine Grabungsteams von 1911 bis 1914 rund 95 Millionen Jahre alte Fossilien von Dinosauriern, Krokodilen und anderen Urzeit-Tieren bargen. Als wichtiger Freund und Helfer erwies sich dabei der österreichische Musiker und Fossiliensammler Richard Markgraf (1969-1916).Von 1915 bis 1934 beschrieb der in Nürnberg geborene Bürgermeistersohn und später in München arbeitende Paläontologe Ernst Stromer insgesamt vier bis dahin unbekannte Gattungen von Dinosauriern. Darunter erregte der Raub-Dinosaurier Spinosaurus (Dornen-Echse) besonders großes Aufsehen. Denn jener gilt heute mit einer Länge bis zu 18 Metern als der größte Raub-Dinosaurier. Selbst den imposanten Tyrannosaurus übertraf er um rund fünf Meter Länge.Nach neueren Erkenntnissen dürfte Spinosaurus ein an das Leben im Wasser angepasster Dinosaurier gewesen sein. Er jagte und fraß vor allem große Fische. Beieindruckend groß waren sein 1,75 Meter langer, krokodilähnlicher Schädel und sein mannshohes Rückensegel, dessen Funktion noch heute umstritten ist.Außer Spinosaurus beschrieb Ernst Stromer auch die Dinosaurier Carcharodontosaurus (Haizahn-Echse) 1931, Aegyptosaurus (Ägyptische Echse) 1932 und Bahariasaurus (Echse aus Bahariyya) 1934. Von Stromer erstmals beschrieben wurden zudem die Krokodile Libycosuchus 1914 und Stomatosuchus 1925 aus Ägypten.Die wissenschaftlich wertvollen Originalfunde der ersten Dinosaurier Ägyptens wurden bei einem britischen Luftangriff auf München in der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 zerstört. Zwei der drei Söhne von Ernst Stromer kehrten nicht aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. In München wurden Ernst Stromer und seine Frau Elisabeth, die er 1910 in Ägypten kennen gelernt hatte, fünf Mal ausgebombt. Ab 1944 wohnte Ernst Stromer auf Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg, das 1754 in den Besitz seiner Familie gelangt war.Am 18. Dezember 1952 starb Ernst Stromer im Alter von 81 Jahren in Erlangen. Sein Grab befindet sich auf dem Nürnberger Johannisfriedhof, auf dem berühmte Persönlichkeiten aus vier Jahrhunderten bestattet sind.Das Leben und Werk des Forschers Ernst Stromer von Reichenbach wird in dem Taschenbuch „Der rätselhafte Spinosaurus“ (GRIN-Verlag, München) in Wort und Bild geschildert. Autor ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren veröffentlichte. Zu seinen Spezialitäten gehö[...]



Bücher von Ernst Probst in der Reihe Urzeit

2015-05-21T08:29:44.721-07:00

Hamburg / Wiesbaden (fossilien-welt) – Einige Taschenbücher aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst mit Themen aus der Paläontologie erscheinen neuerdings außer im „GRIN-Verlag“ (München) auch beim Diplomica-Verlag (Hamburg) in der „Reihe Urzeit“. Band 1 in dieser Reihe ist der Titel „Deutschland im Eiszeitalter“. Band 2 heißt „Säbelzahnkatzen“. Band 3 trägt den Namen „Der Höhlenbär“. Beim „Diplomica-Verlag“ sind auch die Taschenbücher „Königinnen der Lüfte“ mit Biografien berühmter Fliegerinnen und „Weisheiten der Indianer“ von Ernst Probst erhältlich.Der Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer. Am bekanntesten sind seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“ und „Deutschland in der Bronzezeit“, die bei C. Bertelsmann erschienen sind.Paläontologie (Auswahl): Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der Urzeit. Rekorde von Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, 30 Tiere der Urwelt. Bilder von F. John, Der rätselhafte Spinosaurus. Leben und Werk des Forschers Ernst Stromer von ReichenbachZoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté GaldikasArchäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordisc[...]



Spinosaurus - ein Wasser-Dinosaurier aus der Wüste

2015-05-26T23:14:39.211-07:00

Skelettrekonstruktion von Spinosaurus - Zeichnung: Stromersche Kulturgut-, Denkmal- und NaturstiftungKairo / München / Nürnberg (fossilien-welt) – Ausgerechnet in der Wüste gelang vor mehr als 100  Jahren die Entdeckung des ersten an ein Leben im Wasser angepassten Dinosauriers. Auf den Fundort in der Bahariyya-Oase in der ägyptischen Sahara war im Januar 1911 der deutsche Paläontologe Ernst Stromer von Reichenbach gestoßen. Eigentlich hatte er dort fossile Reste von Säugetieren aus dem Eozän und Oligozän vor etwa 40 bis 30 Millionen Jahren erhofft. Doch überraschenderweise barg man die ersten Dinosaurier Ägyptens aus der Kreidezeit vor rund 95 Millionen Jahren.Die Entdeckung der Dinosaurier-Fundstelle glückte bei der dritten und letzten Ägypten-Expedition von Ernst Stromer, wie sich der adlige Wissenschaftler selbst bescheiden nannte. Stromer war 1871 in Nürnberg als Sohn des Bürgermeisters Karl Otto Stromer von Reichenbach zur Welt gekommen und hat später in München an der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie sowie an der Universität gearbeitet.Ein Freund und wichtiger Helfer von Ernst Stromer war der österreichische Musiker und Fossiliensammler Richard Markgraf. Nach der letzten Ägypten-Expedition von Stromer grub Markgraf von 1911 bis 1914 wiederholt in der Bahariyya-Oase in der Sahara, barg dort zahlreiche Dinosaurier-Reste und schickte diese nach München. 1912 fand er das Teilskelett des Raub-Dinosauriers Spinosaurus. Der Erste Weltkrieg (1914-1918) legte die Grabungstätigkeit von Markgraf lahm.Ernst Stromer beschrieb von 1915 bis 1934 insgesamt vier bisher unbekannte Dinosaurier aus Ägypten: 1915 Spinosaurus (Dornen-Echse), 1931 Carcharodontosaurus (Haizahn-Echse), 1932 Aegyptosaurus (Echse aus Ägypten) und 1934 Bahariasaurus (Echse aus Bahariyya). Spinosaurus gilt heute mit einer Länge bis zu 18 Metern, einem Gewicht von schätzungsweise 9 Tonnen, einem 1,75 Meter langen Schädel und einem 1,70 Meter hohen Rückensegel als der größte Raub-Dinosaurier der Welt. Neuerdings betrachtet man ihn als Fischjäger.In dem Taschenbuch „Der rätselhafte Spinosaurus“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst werden Leben und Werk des Forschers Ernst Stromer von Reichenbach geschildert sowie die Leistungen des Fossiliensammlers Richard Markgraf gewürdigt. Markgraf starb 1916 während des Ersten Weltkrieges im Alter von nur 47 Jahren. Ernst Stromer schrieb über ihn einen Nachruf, in dem er die Bedeutung von Markgraf für die Erforschung der Wirbeltierpaläontologie Ägyptens hervorhob.Tragischerweise gingen die von Ernst Stromer erstmals beschriebenen Originalfunde von vier Dinosauriern bei einem britischen Luftangriff auf München in der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 verloren. Der Direktor des Museums, in dem diese wissenschaftlich wertvollen Fossilien aufbewahrt wurden, hatte den Wunsch von Stromer, jene Funde an einen sicheren Ort zu bringen, ignoriert.Ernst Stromer lebte, nachdem er in München fünf Mal ausgebombt worden war, ab 1944 auf Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg. Im Zweiten Weltkrieg verlor er zwei seiner drei Söhne. Sein überlebender Sohn Wolfgang kehrte 1950 nach fünfjähriger russischer Gefangenschaft zurück. 1952 starb Ernst Stromer im Alter von 81 Jahren in Erlangen. Sein Grab befindet sich auf dem Nürnberger Johannisfriedhof.Bestellung des E-Books oder gedruckten Taschenbuches „Der rätselhafte Spinosaurus“ bei:http://www.grin.com/de/e-book/299203/der-raetselhafte-spinosaurus[...]



Armer Musiker aus Österreich bescherte der Wissenschaft reiche Funde aus Ägypten

2015-05-13T23:11:45.347-07:00

München (fossilien-welt) – Ein armer und kranker österreichischer Musiker sowie Fossiliensammler hat von 1897 bis 1914 deutsche und amerikanische Wissenschaftler mit Funden einzigartiger Urzeit-Tiere aus Ägypten versorgt. Er barg in mühsamer Arbeit unter großer Hitze fossile Reste von Urwalen, Affen, Menschenaffen, Seekühen, Fischen, Schildkröten, Krokodilen, Schlangen und Dinosauriern.Bei dem Mann, von dem hier die Rede ist, handelt es sich um Richard Markgraf (1869-1916). Er war in Preßnitz im nordböhmischen Erzgebirge zur Welt gekommen, das bis 1918 zur Österreichisch-Ungarischen Monarchie gehörte. Er schloss sich um 1885 mit etwa 15 Jahren einer reisenden Musikergruppe an und befand sich um 1897 krank und völlig verarmt in Ägypten. Offenbar litt er an einer Infektion der Atemwege, vielleicht an Tuberkulose.Zufällig begegnete Markgraf 1897 in Kairo dem deutschen Geologen und Paläontologen Eberhard Fraas (1862-1915), der ihn für seine Expedition in die Mokattam-Berge engagierte. Dabei lernte Markgraf Grundlegendes für die Bergung von Fossilien. In der Folgezeit arbeitete Markgraf als Fossiliensammler für Fraas und dessen Naturalienkabinett Stuttgart.Später beteiligte sich Markgraf auch an den Ägypten-Expeditionen des Münchener Paläontologen Ernst Stromer von Reichenbach (1871-1952) in den Wintern 1903/1904 und 1910/1911. Dank der Vermittlung von Stromer arbeitete Markgraf auch für das Frankfurter Senckenberg-Museum. 1907 begegnete Markgraf einer amerikanischen Expedition unter Leitung des Paläontologen Henry Fairfield Osborn (1857-1935) und sammelte fortan auch für das American Museum of Natural History in New York.Markgraf wurde ein Freund und wichtiger Helfer von Ernst Stromer, der im Januar 1911 in der Bahariyya-Oase in der Sahara die ersten Dinosaurier Ägyptens entdeckte. Bis 1914 grub Markgraf in der Bahariyya-Oase, barg dort zahlreiche Dinosaurier-Reste und schickte diese zu Stromer nach München. 1912 fand er das Teilskelett des Raub-Dinosauriers Spinosaurus. Der Erste Weltkrieg (1914-1918) legte seine Grabungstätigkeit lahm.Stromer beschrieb von 1915 bis 1934 insgesamt vier bisher unbekannte Dinosaurier aus Ägypten: 1915 Spinosaurus (Dornen-Echse), 1931 Carcharodontosaurus (Haizahn-Echse), 1932 Aegyptosaurus (Echse aus Ägypten) und 1934 Bahariasaurus (Echse aus Bahariyya). Spinosaurus gilt heute mit einer Länge bis zu 18 Metern, einem Gewicht von schätzungsweise 9 Tonnen, einem 1,75 Meter langen Schädel und einem 1,70 Meter hohen Rückensegel als der größte Raub-Dinosaurier der Welt. Neuerdings betrachtet man ihn als Fischjäger.In dem Taschenbuch „Der rätselhafte Spinosaurus“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst werden Leben und Werk des Forschers Ernst Stromer von Reichenbach geschildert sowie die Leistungen des Fossiliensammlers Richard Markgraf gewürdigt. Markgraf starb 1916 während des Ersten Weltkrieges im Alter von nur 47 Jahren. Ernst Stromer schrieb über ihn einen Nachruf, in dem er die Bedeutung von Markgraf für die Erforschung der Wirbeltierpaläontologie Ägyptens hervorhob.Bestellung des E-Books oder gedruckten Taschenbuches „Der rätselhafte Spinosaurus“ bei:http://www.grin.com/de/e-book/299203/der-raetselhafte-spinosaurus[...]



Spinosaurus - ein Rekordhalter unter den Raub-Dinosauriern

2015-05-12T23:07:51.663-07:00

München / Nürnberg (fossilien-welt) – Eine falsche Antwort bekommt man oft, wenn die Frage nach dem größten Raub-Dinosaurier gestellt wird. Rekordhalter ist nämlich nicht der vor allem bei Kindern sehr populäre Tyrannosaurus rex (König der Tyrannen-Echsen), sondern Spinosaurus aegyptiacus (ägyptische Dorn-Echse). Während Tyrannosaurus rex nur eine Länge bis zu 13 Metern erreichte, maß Spinosaurus aegyptiacus von der Kopf- bis zur Schwanzspitze maximal 18 Meter.Der tatsächliche Rekordhalter unter den Raub-Dinosauriern wird in dem 238seitigen Taschenbuch „Der rätselhafte Spinosaurus“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt. Demnach hatte der bis zu 18 Meter lange Spinosaurus ein Lebendgewicht von schätzungsweise neun Tonnen, was zwei Afrikanischen Elefanten entspricht, einen 1,75 Meter langen Schädel und ein 1,70 Meter hohes Rückensegel, über dessen Funktion die Gelehrten noch heute spekulieren.Merkmale des Schädels, Halses, Körpers und der Beine deuten darauf hin, dass Spinosaurus ein ungewöhnlicher Raub-Dinosaurier gewesen ist. Er lebte sowohl an Land als auch im Wasser und gilt als Fischjäger. Existiert hat er in der Kreidezeit vor etwa 113 bis 94 Millionen Jahren in Nordafrika.Die ersten fossilen Reste von Spinosaurus sind in der Bahariyya-Oase in der ägyptischen Sahara entdeckt worden. Der dortige Fundort war eines der Ziele während der dritten Ägypten-Expedition im Winter 1910/1911 des Paläontologen Ernst Stromer von Reichenbach (1871-1952) aus München gewesen. Statt erhoffter Fossilien früher Säugetiere stieß er dort auf Reste der ersten Dinosaurier in Ägypten.Nach der Abreise des Münchener Paläontologen führte der österreichische Fossiliensammler Richard Markgraf (1869-1916) im Auftrag von Stromer in der Bahariyya-Oase bis 1914 weitere Grabungen durch. Die dabei geborgenen Dinosaurier-Reste schickte Markgraf an Stromer. Wegen politischer Spannungen zwischen Deutschland und Österreich einerseits mit Großbritannien andererseits traf die 1914 geplante Sendung mit zwölf Kisten erst 1922 bei Stromer in München ein.Von 1915 bis 1934 machte Ernst Stromer insgesamt vier bis dahin unbekannte Dinosaurier-Gattungen aus Ägypten publik. 1915 beschrieb er erstmals Spinosaurus, 1931 Carcharodontosaurus (Haizahn-Echse), 1932 Aegyptosaurus (Ägyptische Echse) und 1934 Bahariasaurus (Echse aus Bahariyya). Bereits 1914 beschrieb er das bis zu 10 Meter lange Krokodil Stomatosuchus aus der Bahariyya-Oase.Zu Lebzeiten der von Stromer untersuchten Dinosaurier aus Ägypten war das Gebiet der heutigen Wüste Sahara noch eine fruchtbare Wattlandschaft mit Mangrovenwäldern und Flüssen gewesen. In diesen Flüssen schwammen riesige Fische, die Spinosaurus jagte und fraß.Ernst Stromer von Reichenbach war ein bayerischer Adliger und einer der Söhne des Freiherrn Karl Otto Stromer von Reichenbach (1831-1891), der von 1867 bis zu seinem Tod  im Jahre 1891 das Amt des „Ersten Bürgermeisters“ in Nürnberg bekleidete. Im Mittelalter hatten sich die Stromer als Patrizier, Handelsherren, Historiker, Erfinder und Bauherren in Nürnberg hervorgetan.Die von Stromer aus Ägypten beschriebenen Dinosaurier wurden im Zweiten Weltkrieg bei einem britischen Luftangriff auf München in der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 zerstört. Der Direktor des Museums, in dem diese wissenschaftlich wertvollen Funde aufbewahrt wurden, hatte den Wunsch von Stromer, diese Dinosaurier an einen geschützten Ort zu bringen, missachtet.Während des Zweiten Weltkrieges verlor Stromer zwei seiner drei Söhne und durch Luftangriffe auf München fünf Mal seine Wohnung. Ab 1944 wohnte er im Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg, [...]



Der rätselhafte Spinosaurus

2015-05-05T00:54:05.973-07:00

Ernst Stromer mit Oberschenkelknochen eines Dinosauriers - Foto: Stromersche Kulturgut-, Denkmal- und NaturstiftungNürnberg / München (fossilien-welt) – Ein in Nürnberg geborener Adliger und später in München arbeitender Gelehrter gilt als einer der berühmtesten Dinosaurier-Forscher der Welt. Er entdeckte im Januar 1911 in der Bahariyya-Oasa eine Fundstelle, an der sein Grabungsteam bis 1914 die ersten Dinosaurier aus Ägypten barg. 1915 beschrieb er als Erster wissenschaftlich die bis dahin unbekannte Gattung Spinosaurus (Dornen-Echse). Diese Echse mit einem mannshohen Rückensegel gilt heute mit einer Länge bis zu 18 Metern als der größte Raub-Dinosaurier aller Zeiten. Bis 1934 publizierte der bayerische Wissenschaftler drei weitere neue Gattungen von Dinosauriern und gab ihnen die Namen Carcharodontosaurus (Haizahn-Echse), Aegyptosaurus „(„Ägyptische Echse“) und „Bahariasaurus“ („Echse aus Bahariyya“).Bei dem erwähnten bayerischen Adeligen und Gelehrten handelt es sich um den Freiherrn Ernst Stromer von Reichenbach (1871-1952). Sein Vater Karl Otto Stromer von Reichenbach (1831-1891) war von 1867 bis zu seinem Tod im Jahre 1891 „Erster Bürgermeister“ in Nürnberg gewesen. Andere Mitglieder der Familie Stromer, die im Mittelalter zu den wichtigsten Patriziern von Nürnberg gehörten, hatten sich als Handelsherren, Erfinder, Historiker oder Baumeister hervorgetan.Ernst Stromer, wie er sich bescheiden oft selbst nannte, hat in den Wintern 1901/1902, 1903/1904 und 1910/1911 insgesamt drei Ägypten-Expeditionen unternommen, bei denen Fossilien gesucht und geborgen wurden. Sein wichtigster Helfer in Ägypten war der österreichische Fossiliensammler Richard Markgraf (1869-1916), der für ihn wissenschaftlich wertvolle Funde entdeckte und barg.Der Raub-Dinosaurier Spinosaurus fällt nicht nur durch seine beachtliche Größe und sein eindrucksvolles Rückensegel aus dem Rahmen. Neuerdings glauben Experten, er sei an das Leben im Wasser angepasst gewesen und habe große Fische gefressen.An der Universität München war Ernst Stromer ab 1901 Privatdozent für Paläontologie und Geologie, ab 1908 außerordentlicher Professor und ab 1921 Honorarprofessor für Paläontologie. An der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie in München wurde er 1919 nichtplanmäßiger Assistent, 1920 Hauptkonservator,  1928 Hauptkonservator und Abteilungsleiter sowie 1930 Abteilungsdirektor.Die Nationalsozialisten schätzten den verdienstvollen Naturforscher Ernst Stromer nicht, weil er ihrer Partei nicht beitrat, sie kritisierte und Kontakt mit jüdischen Wissenschaftlern hatte. Nur wegen seiner hohen sozialen Stellung bliebt er unbehelligt.Die Originalfunde der von Ernst Stromer in Ägypten entdeckten Dinosaurier wurden in der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 bei einem britischen Luftangriff auf München zerstört. Der Leiter des Museums, in dem diese wissenschaftlich wertvollen Fossilien aufbewahrt wurden, hatte den Wunsch von Stromer, diese Dinosaurier an einem sicheren Ort aufzubewahren, ignoriert.Im Zweiten Weltkrieg verlor Ernst Stromer zwei seiner drei Söhne. Er selbst und seine Ehefrau Elisabeth wurden in München insgesamt fünf Mal ausgebombt. Deswegen wohnte das Ehepaar Stromer ab 1944 im Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg, das sich seit 1754 im Besitz der Familie Stromer befindet.Ernst Stromer starb am 18. Dezember 1952 im Alter von 81 Jahren in Erlangen. Die Urne mit seiner Asche befindet sich im seit 1522 auf dem Johannisfriedhof von Nürnberg bestehenden Familiengrab der Stromer. In gedruckten Lexika wird Ernst Stromer erstaunlicherweise nicht erwähnt. Damit teilt er das traurige Schicksal des Frank[...]



Deutschland im Eiszeitalter

2014-10-27T23:26:31.534-07:00

München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Das Taschenbuch „Deutschland im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst schildert den wechselvollen Verlauf der von starken Klimaschwankungen geprägten Epoche der Erdgeschichte vor etwa 2,6 Millionen bis 11.700 Jahren. In diesem Zeitabschnitt, der Eiszeitalter oder Pleistozän genannt wird, gab es Warmzeiten, in denen zwischen Nordseeküste und Alpenrand ähnliche Verhältnisse wie heute in Afrika herrschten. Andererseits rückten in Eiszeiten die Gletscher aus dem Norden bis in die Gegend von Dresden, Erfurt und Recklinghausen sowie aus dem Süden bis Biberach an der Riss, Fürstenfeldbruck und Burghausen an der Salzach vor und begruben die Landschaft unter einem dicken Eispanzer.Während der Warmphasen schwammen Flusspferde im Rhein und in anderen Flüssen. Dagegen lebten in Kaltphasen zottelige Mammute, Fellnashörner und Moschusochsen auf dem Festland. Im Eiszeitalter existierten zu unterschiedlichen Zeiten die „Heidelberg-Menschen“, Neandertaler und ersten anatomisch modernen Menschen. Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch die Taschenbücher „Rekorde der Urzeit“, „Rekorde der Urmenschen“, „Der Ur-Rhein“, „Das Mammut“, „Höhlenlöwen“, „Der Mosbacher Löwe“, Säbelzahnkatzen“, „Der Höhlenbär“ und „Tiere der Urwelt“.Bestellung des Taschenbuches „Deutschland im Eiszeitalter“ (Diplomica-Verlag) bei:http://tinyurl.com/m9xs66jDer Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie über 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der U[...]



Der größte fliegende Vogel

2014-10-15T01:27:51.801-07:00

Größenvergleich zwischen Argentavis und einem Menschen - Zeichnung: http://www.wpclipart.comMünchen / Wiesbaden (fossilien-welt) - Ein riesiger Greifvogel steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Argentavis – Der größte fliegende Vogel“. Dieser Gigant der Lüfte erreichte eine Flügelspannweite bis zu 8 Metern, ausgestreckt eine Länge von der Schnabelspitze bis zur Fußspitze von maximal 3,30 Metern und ein Lebendgewicht von schätzungsweise bis zu 80 Kilogramm. Sein Kopf maß von der Schnabelspitze bis zum Hals etwa 45 Zentimeter. Sein rund 28 Zentimeter langer Schnabel war vier Mal so groß wie bei den größten gegenwärtigen Greifvögeln. Seine Flugfedern waren ungefähr 1,50 Meter lang und 20 Zentimeter breit. Argentavis magnificens („Großartiger argentinischer Vogel“) lebte im Obermiozän vor etwa 8 bis 5 Millionen Jahren in Argentinien. Wie heutige Geier dürfte er ein Segelflieger gewesen sein. Wenn er eine Luftreise antrat, warf er sich von einem höher gelegenen Standort in den Gegenwind und nutzte dann thermische Aufwinde aus. Experten vermuten, er sei ein Aasfresser gewesen, der sich an Kadavern pflanzenfressender Säugetiere gütlich tat. Verfasser des Taschenbuches „Argentavis – Der größte fliegende Vogel“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.Bestellungen beim GRIN-Verlag (München):http://www.grin.com/de/e-book/281549/argentavisNachfolgend die Titel der Broschüren, Taschenbücher und E-Books, die Ernst Probst über riesige Vögel verfasst hat:Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legteArgentavis. Der größte fliegende VogelBrontornis. Riesenvögel in ArgentinienDinornis. Der größte Vogel aller ZeitenDromornis. Der schwerste Vogel aller ZeitenGastornis. Der verkannte TerrorvogelHarpagornis. Der größte Greifvogel der NeuzeitHesperornis. Der große Vogel des WestensPelagornis. Der größte MeeresvogelPhorusrhacos. Der riesige TerrorvogelDer Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der gr[...]



Pelagornis - Der größte Meeresvogel

2014-10-09T23:48:15.109-07:00

München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Ein riesiger Vogel mit einer Flügelspannweite von schätzungsweise 6,40 Metern steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Pelagornis –Der größte Meeresvogel“. Dieser „Riese der Lüfte“ gilt heute als der größte Meeresvogel aller Zeiten. Selbst die größten Adler, Albatrosse und Kondore aus der Gegenwart sind kaum halb so groß wie die Art Pelagornis sandersi. Jener Rekord-Vogel gehört zur Familie der Pseudozahn-Vögel (Pelagornithidae), die im Eozän vor 55,8 Millionen Jahren bis zum Pliozän vor 3 Millionen Jahren weltweit mit verschiedenen Gattungen und Arten vertreten war. Funde jener Meeresvögel hat man in der Antarktis, England, Nigeria, South Carolina, im Kaukasus, in Frankreich und Neuseeland geborgen. Die Pseudozahn-Vögel trugen an den Seiten ihrer großen Schnäbel zahlreiche zahnartige, knöcherne Auswüchse des Oberkiefers und Unterkiefers. Sie verhinderten, dass ein aus dem Meer gefischtes Beutetier wieder entglitt. Verfasser des Taschenbuches „Pelagornis – Der größte Meeresvogel“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München):
http://www.grin.com/de/e-book/281525/pelagornis



Dromornis - Der schwerste Vogel aller Zeiten

2014-10-09T06:08:35.225-07:00

München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Der schwerste Vogel, den es jemals auf der Erde gab, hat im Miozän vor etwa 8 bis 6 Millionen Jahren in Australien gelebt. Er trägt den Namen Stirton-Donnervogel, wird zur Art Dromornis stirtoni gerechnet, war bis zu 2,80 Meter hoch und wog zu Lebzeiten maximal 570 Kilogramm. Dieser gefiederte Rekordhalter steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Dromornis – Der schwerste Vogel aller Zeiten“. Donnervögel werden weltweit auch Riesen-Emus oder regional auf dem „Fünften Kontinent“ Mihirungs genannt. Der Begriff Mihirungs oder Mihirung-Vogel stammt aus der Sprache der Tjapwurong-Aborigines in Western Victoria, die in ihren Legenden solche Riesenvögel als „mihirung parnmal“ bezeichneten. Über die Ernährungsweise des Stirton-Donnervogels sind sich die Experten noch nicht einig. Verfasser des Taschenbuches „Dromornis – Der schwerste Vogel aller Zeiten“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat. Darin werden außer Dromornis auch andere Gattungen der Donnervögel wie Barawertornis, Bullockornis, Genyornis und Ilbandornis vorgestellt.

Bestellungen beim GRIN-Verlag:



Harpagornis - Der größte Greifvogel der Neuzeit

2014-10-05T22:30:44.966-07:00

München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Ein ausgestorbener Adler mit einer Flügelspannweite bis zu 3 Metern und einem Lebendgewicht von schätzungsweise maximal 18 Kilogramm steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Harpagornis – Der größte Greifvogel der Neuzeit“. Jener imposante Vogel lebte vom Eiszeitalter bis vermutlich zum 15. Jahrhundert auf Neuseeland. Er jagte vor allem kleine Arten der Moa wie den unbeholfenen, bis zu 1,80 Meter hohen Emeus crassus. Schwere Verletzungsspuren an Becken bis zu 3,60 Meter großer Weibchen des Riesen-Moa Dinornis verraten, dass der Haast-Adler sogar diese riesigen Laufvögel angriff. Nach neueren Erkenntnissen war der Haast-Adler fähig, auch ein kleines Menschenkind zu töten. Die erste wissenschaftliche Beschreibung des Haast-Adlers (Harpagornis moorei) erfolgte 1872 durch den aus Deutschland stammenden und nach Neuseeland ausgewanderten Geologen und Naturforscher Julius von Haast (1824–1887). Verfasser des Taschenbuches „Harpagornis – Der größte Vogel der Neuzeit“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellung beim GRIN-Verlag (München):
http://www.grin.com/de/e-book/281565/harpagornis



Brontornis – Riesenvögel in Argentinien

2014-10-05T00:07:18.415-07:00

München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Sehr große und schwere Vögel stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Brontornis – Riesenvögel in Argentinien“. Der flugunfähige Brontornis burmeisteri aus der Zeit vor 27 bis 17 Millionen Jahren gehörte mit einer Scheitelhöhe bis zu 2,80 Metern und einem Lebendgewicht von maximal 400 Kilogram zu den größten und schwersten Vögeln der Erdgeschichte. Ähnlich eindrucksvoll war der vor 15,9 bis 11,6 Millionen Jahren lebende Terrorvogel Phorusrhacos longissimus mit einer Höhe bis zu 2,50 Metern und sogar noch etwas größer der mehr als 3 Meter hohe Räuber Kelenken guillermoi. Auch diese beiden Räuber konnten nicht mehr fliegen. Dagegen gilt der vor 8 bis 5 Millionen Jahren existierende Greifvogel Argentavis magnificens mit einer Flügelspannweite bis zu 8 Metern als der größte fliegende Vogel aller Zeiten. Nur die allergrößten Flugsaurier übertrafen seine Flügelspannweite noch um einige Meter. Allein manche Flugfedern von Argentavis maßen ungefähr 1,50 Meter Länge und 20 Zentimeter Breite. Verfasser des Taschenbuches „Brontornis – Riesenvögel in Argentinien“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen bei.



Taschenbuch-Tipp: Vogelriesen in der Urzeit

2014-09-29T05:26:39.881-07:00

Wiesbaden (fossilien-welt) - Gefiederte Giganten stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Vogelriesen in der Urzeit“. Weibliche Tiere der Gattung Dinornis („Schreckensvogel“) auf Neuseeland gelten mit einer Höhe bis zu 3,60 Metern als größte Vögel aller Zeiten. Der Donnervogel Dromornis in Australien erreichte ein Lebendgewicht von maximal 570 Kilogramm und war deswegen der schwerste Vogel der Erdgeschichte. Mit einer Flügelspannweite bis zu 8 Metern gebührt dem Greifvogel Argentavis aus Argentinien die Ehre, der größte fliegende Vogel gewesen zu sein. Nicht ganz so imposant wirkte der größte Meeresvogel Pelagornis in Nordamerika mit einer Flügelspannweite von 6,40 Metern. Die größten Eier legte der weibliche Elefantenvogel Aepyornis auf Madagaskar: Sie waren bis zu 35 Zentimeter lang und ihr Inhalt entsprach demjenigen von 200 heutigen Hühnereiern. Hesperornis, der „Vogel des Westens“ in Nordamerika, trug noch Zähne. Angst und Schrecken verbreitete der Terrorvogel Phorusrhacos in Südamerika. Der lange Zeit als Räuber verkannte Laufvogel Gastornis existierte auch in Deutschland. Verfasser des Taschenbuches „Vogelriesen in der Urzeit“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen bei: http://www.grin.com



Taschenbücher über Riesenvögel

2014-09-25T07:47:43.936-07:00

Wiesbaden / München (fossilien-welt) – Mit riesigen ausgestorbenen Vögeln hat sich neuerdings der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst intensiv befasst. Das Ergebnis seiner Fleißarbeit sind 10 kleine Taschenbücher und E-Books über gefiederte Giganten, die allesamt beim „GRIN-Verlag“ (München) www.grin.com erscheinen.

Einige der von Probst in Wort und Bild vorgestellten Riesenvögel warten mit erstaunlichen Rekorden auf. Weibliche Tiere des Riesen-Moa Dinornis („Schreckensvogel“) erreichten eine Höhe bis zu 3,60 Metern und gelten daher als die größten Vögel der Erdgeschichte. Der Donnervogel Dromornis wog zu Lebzeiten bis zu 570 Kilogramm und ist deswegen der schwerste Vogel aller Zeiten. Sowohl Dinornis als auch Dromornis konnten natürlich nicht mehr fliegen. Der ebenfalls flugunfähige Elefantenvogel Aepyornis legte die größten Eier. Sie waren bis zu 35 Zentimeter lang und hatten einen Inhalt, der dem von 200 heutigen Hühnereiern entsprach.

Die Ehre, der größte fliegende Vogel gewesen zu sein, gebührt dem Greifvogel Argentavis aus Argentinien. Er hatte eine Flügelspannweite bis zu 8 Metern. Nur die allergrößten Flugsaurier mit einer Flügelspannweite von maximal 13 Metern übertrumpften diesen Giganten der Lüft noch merklich. Fliegen konnte auch der größte Meeresvogel Pelagornis, der  eine Flügelspannweite von 6,40 Meter erreichte.

Nachfolgend die Titel der Broschüren bzw. kleinen Taschenbücher, die Ernst Probst über riesige Vögel verfasst hat:

Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte

Argentavis. Der größte fliegende Vogel

Brontornis. Riesenvögel in Argentinien

Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten

Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten

Gastornis. Der verkannte Terrorvogel

Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit

Hesperornis. Der große Vogel des Westens

Pelagornis. Der größte Meeresvogel

Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel

Ein riesenhafter Laufvogel mit einer Höhe bis zu 2 Metern lebte vor rund 50 Millionen Jahren auch in Deutschland, wie Funde aus Sachsen-Anhalt (Walbeck bei Magdeburg, Geiseltal bei Merseburg) und Hessen (Grube Messel bei Darmstadt) belegen. Dieser Vogel namens Gastornis wurde früher als gefährlicher Räuber dargestellt. Nach neueren Erkenntnissen war er jedoch ein Pflanzenfresser.



Tiere der Urwelt von Heinrich Harder

2014-08-28T03:04:00.945-07:00

Taschenbuch schildert Leben und Werk des Berliner TiermalersBerlin / München / Wiesbaden (fossilien-welt) - Ein berühmter Maler urzeitlicher Tiere im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts war der in Putzar (Vorpommern) geborene und später in Berlin lebende Künstler Heinrich Harder (1858–1935). Er schuf zahlreiche Bilder von Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren aus der Urzeit. Eng arbeitete er mit dem deutschen Schriftsteller Wilhelm Bölsche (1861–1939) zusammen, der vor allem naturwissenschaftliche Werke veröffentlichte. Harder illustrierte viele der von Bölsche verfassten Artikel und Bücher. Andererseits schrieb Bölsche die Texte zu Sammelbildern, die Harder von Urzeittieren angefertigt hatte. An Außenfassaden des Berliner Aquariums sind noch heute Darstellungen von Harder zu bewundern. Das reich bebilderte Buch „Tiere der Urwelt“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben und Werk des unvergessenen Künstlers Heinrich Harder. Es enthält rund 70 Abbildungen von der Internetseite „The Wonderful Paleo Art of Heinrich Harder“ von David Goldman, 17 Fotos des Paläontologen Dr. Heinrich Mallison und weitere Aufnahmen.An Außenfassaden des Aquariums Berlin sind heute noch Darstellungen urzeitlicher Tiere von Heinrich Harder zu bewundern. Sieben große Reliefs zeigen den Phytosaurier Belodon, den Panzer-Dinosaurier Polacanthus, die Landschildkröte Meiolania, die Bastard-Echse Nothosaurus, die Platten-Echse Stegosaurus, den Horn-Dinosaurier Triceratops und den Entenschnabel-Dinosaurier Claosaurus. Sieben große Bilder präsentieren den Urlurch Mastodonsaurus, Ammoniten, den Wangensaurier Pareiasaurus, Plesiosaurier, Ichthyosaurier (Fischsaurier), den Flugsaurier Pteranodon und den säugtierähnlichen Saurier Edaphosaurus. Auf kleineren Schlusssteinen über dem Eingang und über Fenstern werden weitere Tiere dargestellt.Von 1986 bis heute hat Ernst Probst mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie über 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österr[...]



Interview über das Buch von Alexander Lukeneder: Abenteuer Dolomiten – Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer

2014-03-25T07:42:46.685-07:00

Interview zum Buch von Alexander Lukeneder:Abenteuer Dolomiten – Spannende Forschung 3000 Meter über dem MeerAbenteuer DolomitenSpannende Forschung – 3000 Meter über dem MeerAlexander Lukenederca. 216 Seiten, 112 Farb-AbbildungenSeifert Verlag, WienISBN: 978-3-902924-07-0ca. € 34,90    sFr 46.90Probst: Im April 2014 erscheint Ihr neues Buch "Abenteuer Dolomiten - Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer" (Seifert Verlag). Was hat Sie zum Schreiben dieses Buches bewogen?Lukeneder: Als Wissenschaftler am Naturhistorischen Museum in Wien zählt es zu meinen Hauptaufgaben, Ausstellungen zu konzipieren, aber auch die Wissenschaft voran zu treiben. In meinem Fall waren das in den letzten Jahren hauptsächlich Projekte im Taurus-Gebirge der Türkei (Trias-Massensterben von Ammoniten) und eben in den Dolomiten Italiens (Klima vor 135-90 Millionen Jahren in den Dolomiten).Dabei ging es vorwiegend um die klimatische Entwicklung dieser Forschungs-Gebiete im Erdmittelalter (Mesozoikum). Während der letzten 10 Jahre, über ein Wissenschaftsprojekt des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) finanziert, forschte ich mit einem internationalen Team aus 30 Mitarbeitern in den Dolomiten. Teile der Dolomiten zählen ja seit 2009 zu den UNESCO-Weltnaturerben der Welt. Die Ergebnisse aus den Forschungen wurden dann nach und nach in wissenschaftlichen Journalen publiziert. Diese Publikationen werden aber nur von Spezialisten gelesen. Meine Intention war es nun unsere Forschung und unsere abenteuerlichen Erlebnisse auch einem breiteren Publikum vorzustellen und zugänglich zu machen.Ich will die Leser in diesem Buch mitnehmen auf den Weg von der Idee über das Projekt bis hin zur fertigen Ausstellung und Verfilmung. Mein Ziel ist es, mit diesem Buch auch Personen zu erreichen, die sich sonst niemals für meine Arbeit, sprich die Paläontologie, interessiert hätten.Probst: An welches Publikum denken Sie dabei?Lukeneder: Die Dolomiten liebt einfach jeder. Viele Leute waren schon selbst dort zum Skifahren oder Wandern. Oder zumindest war er/sie passiv mit den unzähligen TV-Berichten dort. Vom Geologen oder Paläontologen und vom Wanderer bis zum Extrembergsteiger, alle lieben sie, die Berge Südtirols. Die einzigartige Schönheit und die charakteristischen Felswände, von bis zu 3000 Metern Höhe, lassen einen immer wieder über die Wunder der Natur staunen. Das Buch ist für jeden/jede lesbar, der/die an der Natur interessiert ist, vom Urlauber, über den Bergsteiger bis hin zu den Fossilsammlern und Studenten der ErdwissenschaftenProbst: Was erwartet den Leser in Ihrem Buch?Lukeneder: Ich habe in meinem Buch eine neue, spannende Art von Wissensvermittlung versucht. Ich nenne es GEO-tainment, also Abenteuer und Unterhaltung vermischen sich mit leichtverständlicher Wissenschaft, gepaart mit etwas Humor zu einem bunten Mix für informative und unterhaltsame Stunden. Die faszinierende Geologie und Paläontologie der Dolomiten und die spektakuläre Forschungsarbeit meines internationalen Teams sind auch Gegenstand dieses Buches.Es wird dabei immer wieder vom Klima und Leben der Vorzeit auf heutige Ereignisse und den Wandel der Erde in der heutigen Zeit geschlossen. Magnetische Pole wandern auch heute noch, Erdbeben geschehen an den ungewöhnlichsten Orten und Tsunamis bedrohen das Mittelmeer.Probst: Haben Sie während Ihrer Forschung in den Dolomite[...]



Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter

2014-02-27T08:13:22.929-08:00

allowfullscreen="" frameborder="0" height="275" src="//www.youtube.com/embed/BxZNaoWRElQ" width="400">

Video „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ von „urzeit“ bei  „YouTube“
http://youtu.be/BxZNaoWRElQ

München / Wiesbaden (fossilien-welt) – „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ heißt ein Videoclip auf der Videoplattform „YouTube“. Darin wird auf  Taschenbücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hingewiesen, die sich mit Eiszeittieren befassen. Beispielsweise „Das Mammut“, „Der Höhlenbär“, „Höhlenlöwen“ „Säbelzahnkatzen“, „Deutschland im Eiszeitalter“. Probst hat von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie rund 300 E-Books veröffentlicht. Die meisten dieser Titel sind beim „GRIN-Verlag“ (München) unter der Internetadresse http://www.grin.com zu finden. Spezialitäten von Probst sind die Themenbereiche Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte sowie Biografien berühmter Frauen.