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astronews.com



der deutsche Online-Dienst für Astronomie, Astrophysik und Raumfahrt



Copyright: Copyright: (C) 2017 Stefan Deiters, http://www.astronews.com/info/nutzung.html
 



PAZ: Spanischer Erdbeobachtungssatellit im All
Die beiden deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X haben Gesellschaft bekommen: Am Donnerstag startete der spanische Erdbeobachtungssatellit PAZ an Bord einer Falcon-9-Rakete ins All. Er wird die Erde im selben Orbit umkreisen wie die deutschen Satellitenzwillinge und baut zudem auf für diese entwickelten Technologien auf. (23. Februar 2018)






EDEN-ISS: Erste Aussaat in der Antarktis
In einem autarken Gewächshaus in der Antarktis soll Gemüse für die deutsche Antarktis-Station Neumayer III gezüchtet werden. Denn wenn dies hier, im ewigen Eis und fern jeder Zivilisation, gelingt, könnte es auch im Weltraum und auf anderen Planeten oder dem Mond funktionieren. Jetzt wurden die ersten Keimlinge im EDEN-ISS-Labor gesetzt. Die Überwinterung hat begonnen. (22. Februar 2018)






Wissenschaftsgeschichte: Die Geschichte der Quantengravitation
Schon 1916 schlug Albert Einstein vor, eine Zusammenführung seiner neuen Relativitätstheorie mit der damals gerade entstehenden Quantentheorie zu versuchen - ein Problem, das Generationen von Physikern seitdem beschäftigt hat und bis heute nicht gelöst ist. Nun soll die Geschichte dieser Bemühungen genauer untersucht werden. (21. Februar 2018)






MAPHEUS: Spritztour ins All für die Forschung
Seit zehn Jahren gibt es das MAPHEUS-Höhenforschungsprogramm, das Wissenschaftlern die Möglichkeit bietet, Experimente in Schwerelosigkeit durchzuführen. Die Raketen erreichen eine Höhe von knapp 250 Kilometern, für mehr als sechs Minuten herrscht dabei Schwerelosigkeit. Erstmals wurde nun eine ausgemusterte militärische Raketenstufe für den Flug verwendet. (20. Februar 2018)






Extrasolare Planeten: Auf Supererden könnte es Ozeane regnen
In den Atmosphären von Supererden geht es turbulent zu: Nach jetzt vorgestellten Untersuchungen könnte dort Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser verbrennen und dadurch gewaltige Wassermengen auf die Planeten niederregnen. Dieser Prozess könnte dafür sorgen, dass Planeten in noch jungen Systemen keine größeren Wassermengen verlieren. (19. Februar 2018)






NGC 3344: Spiralgalaxie im Kleinen Löwen
Die europäische Weltraumagentur ESA hat in dieser Woche eine neue Aufnahme der Galaxie NGC 3344 veröffentlicht. Es handelt sich um eine Spiralgalaxie, die deutlich kleiner als unsere Milchstraße ist, aber durch ihre Schönheit überzeugen kann. Beobachtungen in verschiedenen Wellenlängenbereichen zeigten auch Facetten des Systems, die allein im Optischen verborgen geblieben wären. (16. Februar 2018)






Andromedagalaxie: Größe bislang überschätzt?
Bislang galt unser galaktischer Nachbar im All, der Andromedanebel, als System, das in vielerlei Hinsicht unserer Milchstraße ähnelt, aber deutlich massereicher ist. Wenn beide Galaxien in einigen Milliarden Jahren kollidieren, wäre unsere Heimatgalaxie somit der kleinere Partner. Neue Messungen deuten aber jetzt darauf hin, dass Milchstraße und Andromedagalaxie in etwa gleich groß sein könnten. (15. Februar 2018)






Erde: Schwerefeldmessung mit portabler Atomuhr
Lange Zeit waren die genausten Uhren der Welt riesige Apparaturen, die fest in einem Institut installiert waren. In Braunschweig hat man nun eine transportable optische Atomuhr entwickelt und mit ihrer Hilfe erfolgreich das Gravitationspotential der Erde gemessen. Die Wissenschaftler fuhren die Uhr dazu in einen Tunnel unter den Alpen. (14. Februar 2018)






ISS: Vögelbeobachten aus dem All
Mit einem Progress-Raumfrachter ist heute auch eine Antenne des Projekts ICARUS zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Mit ihr sollen ab dem Sommer Signale von Vögeln und anderen Kleintieren empfangen werden, um mehr über die Lebensweise der Tiere zu erfahren und auch wichtige Daten über die Ausbreitung von Seuchen zu sammeln. (13. Februar 2018)






LISA Pathfinder: Noch besser als gedacht
Mit der ESA-Mission LISA Pathfinder sollten Technologien getestet werden, ohne die LISA, das geplante Gravitationswellenobservatorium im All, nicht möglich wäre. Bereits die ersten Daten hatten darauf hingedeutet, dass die Mission die Erwartungen deutlich übertrifft. Nun wurden die finalen Auswertungen vorgestellt - und die Ergebnisse sind noch besser. (12. Februar 2018)






Dunkle Materie: Hinweise im kosmischen Röntgenlicht?
Bis heute rätseln Wissenschaftler, aus was die Dunkle Materie bestehen könnte, die einen beträchtlichen Teil der Masse des Universums ausmacht. Physiker aus Mainz haben nun eine neue Theorie entwickelt und schlagen vor, Dunkle-Materie-Teilchen in einem ganz anderen Massenbereich zu suchen als bislang. Helfen könnte dabei die kosmische Röntgenstrahlung. (9. Februar 2018)






ISS: ESA feiert zehn Jahre Weltraumlabor Columbus
Während alle noch über den geglückten Start eines Autos ins All und den Erststart einer Falcon Heavy reden, feierten ESA und DLR gestern das Jubiläum ihres Weltraumlabors Columbus: Es ist nun seit zehn Jahren im All und seitdem ein Herzstück der wissenschaftlichen Forschung an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Betrieben wird Columbus von Deutschland aus. (8. Februar 2018)






SpaceX: Erste Falcon Heavy erfolgreich gestartet
Raumfahrt begeistert - das hat gestern Abend erneut der US-amerikanische Unternehmer Elon Musk mit seinem Unternehmen SpaceX bewiesen. Von Cape Canaveral aus startete er erfolgreich die erste Trägerrakete von Typ Falcon Heavy ins All. An Bord war ein Elektroauto, in dem eine Schaufensterpuppe im Astronautenanzug sitzt. (7. Februar 2018)






TRAPPIST-1: Ein Planet könnte der Erde ähneln
Um den roten Zwergstern TRAPPIST-1 kreist ein System aus sieben Planeten. Bislang wusste man von den Welten in rund 40 Lichtjahren Entfernung nicht viel mehr als die Größe, eine neue Analyse lieferte nun auch Daten über ihre Masse. Dadurch lässt sich nun einiges über Zusammensetzung und Aussehen der Planeten sagen. Besonders interessant scheint TRAPPIST-1e. (5. Februar 2018)






Galaxien: Rätsel um Satellitengalaxien von Centaurus A
Galaxien wie die Milchstraße oder die Andromedagalaxie werden von einem System von Satellitengalaxien begleitet, die um die jeweilige Galaxie kreisen. Simulationen zur Galaxienentstehung sagen eine bestimmte Verteilung dieser Satellitengalaxien voraus, die Beobachtungen aber nicht bestätigen konnten. Auch neue Daten von Centaurus A stehen im Widerspruch zu den Vorhersagen. (5. Februar 2018)






S-NET: Nanosatelliten machen gemeinsame Sache
Nanosatelliten, also Kleinstsatelliten, die sich oft günstig zusammen mit größeren Nutzlasten ins All transportieren lassen, werden immer populärer und könnten auch Aufgaben übernehmen, die heute noch größeren Satelliten vorbehalten sind - insbesondere, wenn sie zusammenarbeiten. Mit S-NET wird ein solches Netzwerk von Nanosatelliten jetzt im All erprobt. (2. Februar 2018)






Der Sternenhimmel im Februar 2018: Die Faszination der Wintersterne
Die Sterne des Winters prägen im Februar den Himmel. Das populärste Wintersternbild ist der Orion, in dem sich eines der bekanntesten Sternentstehungsgebiete befindet. Venus taucht allmählich am Abendhimmel auf und der Gasriese Jupiter ist schon ab Mitternacht zu beobachten, Mars und Saturn am Morgenhimmel. (1. Februar 2018)



Simulationen: Wie Schwarze Löcher das Universum verändern
Schwarze Löcher können die Sternentstehung in Galaxien abwürgen und die Verteilung Dunkler Materie im All entscheidend beeinflussen. Dies sind nur zwei Ergebnisse einer umfangreichen Simulation zur Galaxienentwicklung, die ein internationales Wissenschaftlerteam jetzt vorgestellt hat. Insgesamt lieferte die Simulation über 500 Terabyte an Daten. (1. Februar 2018)






Mond: Blau, super, blutrot - viel Lärm um nichts
Heute ist - wieder einmal - Supermond und gleichzeitig Blutmond und Blauer Mond. Der Erdtrabant hat es dadurch in nahezu jede Zeitung geschafft. Alle hoffen auf gutes Wetter, um einen Blick auf den extra großen, blauen Blutmond erhaschen zu können. Dabei ist der heutige Vollmond nichts Besonders und die totale Mondfinsternis von Deutschland aus gar nicht zu sehen. (31. Januar 2018)






Robotik: Raumfahrttechnologie hilft auf der Erde
Innovative Technologien, die für die Erkundung von Planeten und Monden entwickelt wurden, eignen sich auch für den Einsatz auf der Erde - etwa für Arbeiten in der Tiefsee, Katastropheneinsätze und die medizinische Rehabilitation. Das ist das Ergebnis des nun abgeschlossenen Vorhabens TransTerrA am Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz. (30. Januar 2018)






La Silla: ExTrA sucht nach erdähnlichen Planeten
Auf dem Gelände des La-Silla-Observatoriums der europäischen Südsternwarte ESO in Chile hat eine neue Teleskopanlage ihre Arbeit aufgenommen: ExTrA soll mithilfe der Transitmethode nach erdähnlichen Planeten um nahegelegene rote Zwergsterne suchen. Gesteuert werden die drei 0,6-Meter-Teleskope vom französischen Grenoble aus. (29. Januar 2018)






Virgo: Empfindlicher durch Quetschlicht
Ab dem Herbst soll mit den beiden LIGO-Detektoren in den USA und dem Virgo-Detektor in Italien wieder nach Gravitationswellen gefahndet werden. Dazu laufen derzeit die Vorbereitungen. Am Virgo-Detektor wurde nun eine in Hannover entwickelte Quetschlichtquelle installiert, durch die die Empfindlichkeit von Virgo deutlich erhöht werden wird. (26. Januar 2018)






VLT: Ein stellarer Jet in einer anderen Galaxie
Astronomen ist es erstmals gelungen, einen enggebündelten Partikelstrahl, einen sogenannten Jet, von einem massereichen jungen Stern in einer anderen Galaxie zu beobachten. Die Entdeckung in der Großen Magellanschen Wolke deutet darauf hin, dass alle Sterntypen unabhängig von ihrer Masse in ihrer Entstehungsphase die gleichen Prozesse durchlaufen - und dies sogar in anderen Galaxien. (25. Januar 2018)






Ariane 6: Erster Test mit neuem Haupttriebwerk
Ab 2020 sollen Satelliten mit der neuen Trägerrakete Ariane 6 ins All befördert werden. Der Nachfolger der erfolgreichen Ariane 5 soll Nutzlasten wesentlich günstiger in einen Erdorbit bringen und damit die Konkurrenzfähigkeit des europäischen Trägerraketensystems sichern. Nun wurden auf einem Prüfstand erste Tests für das neue Haupttriebwerk Vulcain 2.1 durchgeführt. (24. Januar 2018)






Gravitationswellen: Wichtiger Schritt für LISA-Mission
Ab den 2030er Jahren soll mithilfe eines weltraumbasierten Detektors nach niederfrequenten Gravitationswellen gesucht werden. Die Mission unter dem Namen LISA wird aus drei Satelliten bestehen, die in Formation fliegen. Die Technologien dafür wurden bereits erfolgreich getestet, jetzt bestand auch die Gesamtmission den Mission Definition Review. (23. Januar 2018)






Kepler: Die Harmonie der fünf Planeten
Mithilfe von Bürgerwissenschaftlern haben Astronomen um den Stern K2-138 ein ganz besonderes Planetensystem aufgespürt: Die fünf Welten umkreisen ihre Sonne in einer Kette nahezu perfekter 3:2-Resonanzen in vergleichsweise geringem Abstand. Eine solche Konfiguration lässt sich mit manchen Modellen über die Planetenentstehung nur schwer in Einklang bringen. (22. Januar 2018)






Abell 1758: Die Geheimnisse eines Galaxienhaufens
Eine neue Aufnahme des Weltraumteleskops Hubble zeigt einen Blick auf einen Teilbereich des Galaxienhaufens Abell 1758, eine gewaltige Ansammlung mehrerer hundert Galaxien. Doch hinter dessen scheinbar so friedlichem Aussehen verbirgt sich eine dramatische Geschichte: Teilbereiche des Haufens sind gerade dabei zu verschmelzen. (19. Januar 2018)






ISS: Bakterien für Sauerstoff und Nahrung?
Eine zuverlässige Versorgung von Astronauten mit Lebensmitteln und Sauerstoff ist für die bemannte Raumfahrt entscheidend. Je weiter man sich aber von der Erde entfernt, desto wichtiger ist eine möglichst autarke Bereitstellung dieser lebenswichtigen Güter. Bestimmte Bakterien könnten da helfen. Auf der Internationalen Raumstation ISS laufen gerade entsprechende Tests. (18. Januar 2018)






Kugelsternhaufen: Verstecktes Schwarzes Loch entdeckt
Mithilfe des Instruments MUSE am Very Large Telescope der ESO haben Astronomen ein Schwarzes Loch mit etwa der vierfachen Masse unserer Sonne entdeckt, das keinerlei Aktivität zeigt. Auf das Objekt aufmerksam geworden sind die Forscher nur, weil ihnen die Bewegung eines Sterns im Kugelsternhaufen NGC 3201 sehr merkwürdig vorkam. (17. Januar 2018)






Gravitationswellen: Die maximale Masse eines Neutronensterns
Neben Schwarzen Löchern zählen Neutronensterne zu den extremsten Objekten, denen man im Weltraum begegnen kann. Bislang weiß man allerdings nicht, wie massereich sie eigentlich werden können. Die jüngsten Gravitationswellenbeobachtungen liefern nun aber zusammen mit theoretischen Modellen eine Obergrenze: die 2,16-fache Masse der Sonne. (16. Januar 2018)






EDEN-ISS: Autarkes Gewächshaus erreicht Antarktis
Wie lässt sich in einer eigentlich lebensfeindlichen Umgebung Gemüse anbauen? Die Beantwortung dieser Frage ist auch für künftige Langzeitmissionen von Bedeutung. Astronauten auf dem Mars könnten sich so beispielsweise mit frischem Salat versorgen. In einem Gewächshaus in der Antarktis soll der autarke Gemüseanbau nun getestet werden. Es hat jetzt seinen Einsatzort erreicht. (15. Januar 2018)



Staubscheiben: Muster können auch ohne Planeten entstehen
Um viele junge Sterne haben Astronomen in den vergangenen Jahren Scheiben aus Gas und Staub entdeckt. In manchen konnten sie dabei charakteristische Muster nachweisen, die immer wieder mit gerade entstehenden Planeten in diesen Scheiben in Verbindung gebracht wurden. Neue Modelle zeigen nun, dass solche Muster auch ganz ohne Planeten entstehen können. (15. Januar 2018)






Sonne: Wie Teilchenströme beschleunigt werden
Warum spuckt die Sonne manchmal bevorzugt Helium-3 und Eisen ins All? Eine Antwort auf diese Frage ist wichtig, da diese vergleichsweise schweren Partikel in koronalen Massenauswürfen für erhebliche Schäden sorgen könnten, wenn sie die Erde erreichen. Nun haben Forscher drei spezielle schraubenförmig verdrillte Strahlungsausbrüche genauer untersucht. (12. Januar 2018)






Fast Radio Bursts: Neues über mysteriöse Radioblitze
Seit einigen Jahren schon beobachten Astronomen kurze Strahlungsausbrüche im Radiobereich, bei denen es sich in der Regel um einmalige Ereignisse handelt. Nur von einem dieser Fast Radio Bursts konnte man bislang wiederholte Signale empfangen. Diese deuten nun auf einen Ursprung in einer Umgebung mit einem äußerst starken Magnetfeld hin. (11. Januar 2018)






ELT: Erste Segmente des Hauptspiegels gegossen
Unweit des Very Large Telescope der europäischen Südsternwarte ESO entsteht in Chile gerade das Extremely Large Telescope, das mit einem Spiegeldurchmesser von 39 Metern alle bisherigen Teleskope in den Schatten stellen soll. In Mainz wurden nun die ersten sechs Segmente des Hauptspiegels gegossen. Insgesamt wird er aus 798 Segmenten bestehen. (10. Januar 2018)






PEPSI: Die Fingerabdrücke von Sternen
Mithilfe des Instruments PEPSI am Large Binocular Telescope haben Astronomen detaillierte Spektren einer ganzen Reihe von Sternen aufgenommen und jetzt erste Datensätze daraus veröffentlicht. Der Blick richtete sich dabei nicht nur auf interessante Sterne der Milchstraße, sondern auch auf unsere Sonne - obwohl es sich bei PEPSI eigentlich um ein Instrument für ein Nachtteleskop handelt. (9. Januar 2018)






Raumfahrtmedizin: Weltraumfieber in Schwerelosigkeit
Ein Aufenthalt im All und damit in Schwerelosigkeit stellt besondere Anforderungen an den menschlichen Körper. Eine neue Studie ergab nun, dass Astronauten offenbar an einer Art Weltraumfieber leiden: Ihre normale Körpertemperatur steigt während der ersten zweieinhalb Monate im All auf rund 38 Grad an. Bei sportlicher Betätigung erreicht sie sogar oft mehr als 40 Grad Celsius. (8. Januar 2018)






Galaxien: Sterne auf heißen und kalten Bahnen
Die Bewegungen der Sterne in einer Galaxie verraten Astronomen einiges über die Entwicklungsgeschichte des Systems. Auf Grundlage von Daten, die im Rahmen der CALIFA-Himmelsdurchmusterung gewonnen wurden, haben Forscher nun Geschwindigkeitskarten von 300 Galaxien erstellt. Daraus lässt sich im Zweifelsfall auch ablesen, um was für eine Galaxie es sich eigentlich handelt. (5. Januar 2018)






Gravitationswellen: Verstärkung für Potsdamer Wissenschaftler
Für die Entdeckung von Gravitationswellen und die anschließende Auswertung der Signale ist eine genaue Kenntnis der Wellenform dieser Kräuselungen der Raumzeit von großer Bedeutung. Am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik hat man die entsprechenden Kompetenzen nun weiter verstärkt: Der neue Direktor ist Experte für die dafür nötigen numerischen Simulationen. (4. Januar 2018)






Galaxienentwicklung: Schwarze Löcher behindern Sternentstehung
Astronomen haben den ersten direkten Beobachtungsnachweis für einen Zusammenhang zwischen den zentralen Schwarzen Löchern und den Sternentstehungsraten von Galaxien gefunden. Die Daten bestätigten einen seit längerem vermuteten Zusammenhang, nach dem Schwarze Löcher die Sternentstehung um sich herum behindern können. (3. Januar 2018)






Sternschnuppen: Quadrantiden-Maximum kurz nach Vollmond
Die Quadrantiden gehören zu den unbekannteren Sternschnuppenströmen des Jahres, bieten aber in der Regel ein zuverlässiges Schauspiel am Himmel gleich zu Jahresbeginn. In der Nacht vom 3. auf den 4. Januar könnte sich daher ein Blick an den nächtlichen Sternenhimmel besonders lohnen. Allerdings stört in diesem Jahr der noch fast volle Mond. (2. Januar 2018)






Der Sternenhimmel im Januar 2018: Sonnennähe und Planeten am Morgen
Wer Planeten sehen möchte, muss zu Jahresbeginn früh aufstehen, denn Jupiter, Mars, Saturn und auch Merkur sind im Januar nur in den frühen Morgenstunden am Himmel auszumachen. Zu jeder Zeit locken jedoch die Sterne des Winters und die sind immer einen Blick wert. Unsere Erde durchläuft am 3. Januar den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn. (1. Januar 2018)



Jahresrückblick 2017: Kollidierende Sterne, Cassinis Ende und ein interstellarer Asteroid
Traditionell blickt astronews.com am Ende eines Jahres zurück auf einige herausragende Ereignisse aus Astronomie, Astrophysik und Raumfahrt aus den vergangenen zwölf Monaten, in diesem Jahr bereits zum 19. Mal. Auch dieses Jahr stand wieder im Zeichen der Gravitationswellen und eines Objekts, das uns von außerhalb des Sonnensystems besucht hat. (29. Dezember 2017)






Erdmagnetfeld: Dynamo-Effekt im Experiment verstehen
Wie entstehen die Magnetfelder in Sternen und Planeten? Selbst für das Magnetfeld unseres Heimatplaneten ist diese Frage noch nicht vollständig beantwortet. Neuartige Computersimulationen liefern nun aber zumindest eine Erklärung für die Ergebnisse eines Experiments, das die Prozesse nachgestellt hat, die zur Entstehung des Erdmagnetfelds führen. (28. Dezember 2017)






Asteroseismologie: Die innere Struktur von 16 Cygni
In das tiefe Innere von Sternen kann man mit herkömmlichen Methoden nicht schauen. Astronomen bedienen sich daher eines speziellen Verfahrens, um mehr über den Aufbau von Sonnen zu erfahren: Sie analysieren die Schwingungen von Sternen. Auf diese Weise ist es einem Forscherteam nun erstmals gelungen, die innere Struktur zweier Sterne zu bestimmen. (27. Dezember 2017)






VLTI: Die Blasen auf einem Roten Riesen
Mithilfe des Very Large Telescope Interferometer ist es Astronomen erstmals gelungen, Konvektionszellen auf der Oberfläche eines Roten Riesensterns direkt zu beobachten und zu untersuchen. Sie konnten dadurch bestätigen, dass die Vorgänge auf dem Riesenstern den Prozessen gleichen, die man auch von unserer deutlich kleineren Sonne kennt. (22. Dezember 2017)






GRACE-FO: Erdschwerefeld noch genauer vermessen
Mehr als 15 Jahre lang haben die beiden Satelliten der Mission GRACE das Schwerefeld der Erde vermessen, erst im Oktober ging die Mission zu Ende. Doch ein Nachfolger steht bereit und soll im Frühjahr in einen Erdorbit starten. Mit an Bord wird erstmals auch ein Laserinterferometer zur Abstandsbestimmung sein, das noch genauere Messungen erlaubt. (21. Dezember 2017)






MaMBA: Wohnen auf Mars und Mond
Ein Wohnquartier auf dem Mond oder dem Mars muss erheblich höhere Anforderungen erfüllen, als eine vergleichbare Unterkunft auf der Erde. In Bremen sollen solche Wohneinheiten nun gezielt entwickelt werden. Federführend dabei ist eine Geophysikerin, die das Leben auf dem Mars schon ein Jahr lang in einer Wohneinheit auf Hawaii erprobt hat. (20. Dezember 2017)






Heinrich Hertz: Satellit startet mit Ariane 5
Der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich Hertz soll im der zweiten Hälfte des Jahres 2021 oder aber 2022 starten - und dies mit einer Ariane-5-Trägerrakete. Mit dieser Vereinbarung zwischen den beteiligten Firmen ist das Satellitenprojekt in der letzten Woche einen wichtigen Schritt vorangekommen. An Bord von Heinrich Hertz sollen auch neue Technologien getestet werden. (19. Dezember 2017)






Extrasolare Planeten: Carmenses findet ersten Planeten
Mit dem modernen Spektrografen Carmenses am 3,5-Meter-Teleskop auf dem Calar Alto in Spanien suchen Astronomen nach erdähnlichen Planeten um rote Zwergsterne. Jetzt ist den Wissenschaftlern die erste ferne Welt ins Netz gegangen: Bei HD 147379b handelt es sich zwar wohl nicht um einen erdähnlichen Planeten, er könnte aber zumindest in der lebensfreundlichen Zone um seine Sonne kreisen. (18. Dezember 2017)






Kepler: Planetenfunde durch den Computer
In den Daten des Weltraumteleskops Kepler haben Wissenschaftler bereits unzählige extrasolare Planeten aufgespürt. Jetzt haben sie einen selbstlernenden Computer-Algorithmus mit den Daten gefüttert und dieser hat prompt zwei weitere Planeten um ferne Sonnen entdeckt. Um den Stern Kepler-90 kreisen damit acht Planeten - ganz wie in unserem Sonnensystem. (15. Dezember 2017)






ISS: Paolo Nespoli zurück auf der Erde
Der ESA-Astronaut Paolo Nespoli ist zurück auf der Erde: Gemeinsam mit zwei Kollegen landete er am Morgen in der kasachischen Steppe. Nespoli hatte insgesamt fünf Monate an Bord der Internationalen Raumstation verbracht und dort zahlreiche Experimente durchgeführt. Ein Schwerpunkt dabei war die Wirkung der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper. (14. Dezember 2017)