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Haltungsturnen



Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.



Updated: 2017-01-19T12:56:41.697+01:00

 



Und dann auch noch Knut Kiesewetter...

2016-12-31T17:11:18.380+01:00

Was war das für ein Jahr. Im ersten Moment geht es wahrscheinlich nicht nur mir so, dass ich es geballt empfunden habe. Vieles, was Angst macht. Mir zumindest. Vieles, was traurig macht. Mich zumindest. Ein nicht mehr zu verdrängender langanhaltender Teil des Weltkriegs, der seit einiger Zeit herrscht. Beängstigende autoritäre Bewegungen und Führer, die ihre Macht autokratisch umbauen oder demokratisch an die Macht kommen. Viele Idole meiner Jugend oder zumindest solche, mit denen ich aufwuchs, starben. Und das alles nur die Vorhut für ein Jahr, das zumindest in meinem Land noch viel schlimmer werden wird und die Gesellschaft zu zerreißen oder zu zerstören droht.

Und dann kam die Weihnachtspost. Und mit ihr etwas, das eine Tradition in unseren Familien ist: die Jahresbriefe. So wie wir auch den unseren kurz vor Weihnachten verschickt hatten. Und in diesen Briefen war von einem ganz anderen Jahr die Rede. Einem, das gut war, in dem viel geklappt hat, Kinder groß wurden, konfirmiert, Abitur machten, geboren wurden. Reisen, die Familien unternommen haben. Neuanfänge und Veränderungen. Neue Beziehungen. Beförderungen. Neue Berufe. Berufseinstiege. Engagement. Hoffnung.

2016 war für sehr viele Menschen in meinem Umfeld, mich eingeschlossen, ein wirklich gutes Jahr. Eines, in dem viel richtig lief in all dem Chaos, das um uns herum herrschte.

Ich will dies nie vergessen. Mich immer wieder daran erinnern, wenn die Verzweiflung oder die Trauer oder die Angst überhand zu nehmen droht. Und die Briefe, die bei uns an einer Wäscheleine hängen, die einmal quer durch die Wohnküche geht, wieder und wieder zur Hand nehmen. Als Zeugnis eines Lebens in Fülle und einer Hoffnung auf einen Sonnenaufgang am Ende der Nacht.

Wie passend, dass die Tage wieder länger werden.

Ein gesegnetes Jahr 2017 wünsche ich euch, eines, in dem ihr immer wieder Hoffnung und Gelingen sehen könnt. In dem wir gemeinsam stark sind in allen Anfechtungen, die kommen und schon zu sehen sind. Erinnert mich daran, wenn es besonders schlimm ist, bitte.

(image)
Und dann ist da die Hoffnung und die Sonne geht wieder auf




Denk ich an Deutschland

2016-12-14T16:45:54.021+01:00

terror, m., lat. – Furcht, Schrecken, AngstVorbemerkung:Ich schreibe hier über meine widerstreitenden Gefühle. Über etwas, das mir tatsächlich zu schaffen macht. Das wiederum macht mich verletzlich, ich weiß. Aber da dies Blog ein sehr wichtiger Teil meines Lebens- und Heimatraumes ist, ist es mir wichtig, dies genau hier zu teilen. Darf ich dazu eine einzige Bitte äußern? Wenn ihr - hier oder woanders - darauf antworten wollt, mögt ihr dann auch von euch reden? Und nicht allgemein oder in Beschimpfungen abgleiten oder so was? Ist viel verlangt, aber es ist für mich auch ein Experiment. Dazu, ob ich neben aller Angst auch noch Hoffnung haben darf.Anderes lösche ich auch, davon mal abgesehen. Vom Zorn, dem manchmal gerechtenIch bin leicht erregbar, war ich schon immer. Wenn etwas ungerecht ist oder jemand einfach nicht auf Argumente hören will beispielsweise. Oder wenn ich etwas als böse empfinde. Terror im Wortsinne macht mich zornig. Also wenn jemand Angst und Schrecken verbreitet, ob körperlich oder mit Worten. Ob online oder in der Kohlenstoffwelt. Unredlichkeit macht mich zornig.In meiner religiösen Tradition kennen wir so etwas wie einen gerechten Zorn. Die Bibel unterscheidet gerechten und ungerechten Zorn. Gott zürnt oft, aber nie ohne Barmherzigkeit. Das ist eher schwer für uns, für mich. Aber aus Zorn entsteht eben auch Kraft, Energie, Aktion. Wenn er ein Ventil findet, wenn er sich auf eine Veränderung richten kann.Oft rufe ich meinen Zorn hinaus, hier, auf Twitter, woanders. Sage, was mich zornig macht, was terror verursacht oder ich als terror erlebe. Oft gab es in den letzten Sorry, aber wenn die AfD nicht von allen normalen Menschen als rechtsradikale Partei bezeichnet wird, dann hat sich das Koordinatensystem verschoben. Und das bringt mich um den Schlaf.Ebenso wie die Tatsache, dass neben der lustvollen Selbstviktimisierung überaus privilegierter Menschen vor allem die Vorstellung immer mehr Menschen (auch in meiner Umgebung) befällt, wir befänden uns aktuell in einer Wiederkehr der Situation von 1989. Und zwar nicht etwa, weil die Stimmung explosiv sei (auch dann fände ich den Vergleich hanebüchen) - sondern weil das "Merkelregime" so weit von Volk abgekapselt sei wie das Honeckerregime damals. Weil die Medien in diesem Land genau solche Staatsmedien seien wie die in der DDR 1989. Weil eine Volksbewegung genauso wie 1989 in der DDR die Demokratie wieder herstellen müsse und werde.AK 74Nachdem diese Menschen beginnen, sich zu bewaffnen(und Gleichgesinnte auffordern, sich einen "kleinen Waffenschein" zu besorgen), hatte die "Welt am Sonntag" diese Woche nichts besseres zu tun, als auf dem Titel zu erklären, wie man ganz einfach (allerdings illegal) an eine Kalaschnikow komme.Da bekommen die Vergewaltigungs- und Todesdrohungen, die viele meiner Freundinnen seit einigen Monaten erhalten, doch eine ganz neue Note.Und das bringt sie um den Schlaf.Und dazu, was das alles mit dem Internetz zu tun hat und mit Social Media, schreibe ich als nächstes, vielleicht Ende der Woche oder so. [Update: done.][...]



Alle Christen hassen Homos

2016-01-15T14:32:13.862+01:00

Seit vielen Jahren setze ich mich sehr kritisch mit "dem Islam" auseinander. Mindestens seit 2010 auch hier im Blog (auf die Schnelle fand ich keinen älteren Beleg hier). Wahrscheinlich stört es mich deshalb so sehr, wenn ich in den letzten Tagen und Wochen immer wieder von Leuten auf Interviews mit "Islamkritikerinnen" aufmerksam gemacht werden, deren Tenor in etwa ist: Ich weiß das, denn ich komme aus einer islamischen Familie. Und alle muslimischen Männer verachten Frauen und alle muslimischen Mütter erziehen ihre Söhne zu Frauenhassern. Und so weiter und so ähnlich.Ihr glaubt auch den Religionshassern aus christlichen Familien, wenn es darum geht, was _alle_ Christinnen tun, richtig? #kelek #ramadani— Wolfgang Lünenbürger (@luebue) January 15, 2016Wie die meisten, die mich schon länger als zwei, drei Tage lesen, wissen, bin ich mehr als nur skeptisch, was den organisierten Islam, auch und vor allem den in Deutschland angeht. Und ja, wer sich ein bisschen mit Geschichte auskennt, weiß, dass das organisierte Christentum auch nicht direkt aus seinen Institutionen heraus die ersten Schritte gemacht hat, um im Zuge der Aufklärung und vor allem dann im Zuge der Modernisierung nach der Katastrophe des ersten Weltkriegs (die für die Kirchen theologisch noch weit prägender und verändernder war als das Versagen der nicht-lutherischen Kirchen während des Nationalsozialismus) ein auf Freiheit und Menschenfreundlichkeit ausgerichtetes Selbstverständnis zu entwickeln. Und ja, Teilen des organisierten Christentum (glücklicherweise nur in einer sehr verschwindenden, wenn auch lauten Minderheit) ist das bis heute nicht gelungen. Und ja, die unterschiedlichen Erfolgsgeschichten von Islam und Christentum hängen auch damit zusammen, dass sie - nach meiner Auffassung - in unterschiedlich starkem Maße den Keim zur Aufklärung und zum Selbstdenken in sich tragen. So weit dazu.Aber: So wenig, wie wir aus einem durchgeknallten Erzbischof in Spanien [Edit: auch die Meldung in dieser Quelle und nicht nur in der gewohnt unseriösen, die ich nicht verlinke, die runter und rauf gereicht wurde die Tage, ist falsch und basiert auf einer Lüge. Ist sozusagen das QED der These dieses Posts hier, was fast schon skurril ist. Also: der Bischof mag durchgeknallt sein, was ich nicht weiß, aber er hat ausdrücklich das Gegenteil dessen gesagt, was ihm vorgeworfen wird. Paradoxerweise ist das schon ohne Spanischkenntnisse in dem auch bei der HuffPo verlinkten Originaltext seiner Predigt sofort zu erkennen. Ich bitte um Entschuldigung, dass ich den Link nicht vorher aufgerufen habe. Unten im Kommentar von Martin Recke ist ein Link auf eine deutsche Übersetzung der Predigt.] auf alle Christinnen schließen ("wir" sind hier, tschuldigung, alle, die nicht aus ideologischen Gründen genau so argumentieren wie die aus dem Islam Konvertierten), können wir behaupten, alle Moslems, männlich wie weiblich, seien so oder so.Selbstverständlich ist es Alltagswissen und auch die privatempirische Erfahrung von allen, die mit Jugendlichen arbeiten, dass es unter jungen Männern, die aus muslimischen Familien kommen, überproportional viele gibt, die eine Haltung zu Frauen haben, die sie ausschließlich als Objekt sieht. Nur gibt es auch ganz andere und in unserem Teil von Hamburg beispielsweise leben sehr, sehr viele Familien, in denen das ganz anders ist. Und, erschreckend: diese abstruse Haltung nimmt unter biodeutschen und anderen Jugendlichen aus nicht-muslimischen Umfeldern in den letzten Jahren ebenfalls wieder massiv zu. Was nicht ausschließlich der Einwanderung zuzuschreiben ist, weil es auch in Gegenden so ist, in denen nicht die Kinder der Einwanderinnen milieuprägend sind. Es ist im Gegenteil erschreckend zu beobachten, wie in Milieus und Stadtteilen, in denen eher Mittelschicht und obere Mittelschicht zu Hause ist, "Mackerverhalten" massiv zunimmt. Was übrigens überwiegend aus nicht mehr christlich geprägten Familien heraus passiert.Ich finde es schräg - und das, ob[...]



Es geht um dich

2016-01-07T09:43:52.252+01:00

Köln, Hamburg, Stuttgart und anderswo nach Silvester.Die gleichen Leute, die bis vor etwa einem Jahr bei jedem Versuch "Genderwahn" oder so was geschrieen haben, wenn über das Verhalten gegenüber Frauen geredet wurde, überschlagen sich nun vor frauenrechtlicher Rechtschaffenheit. Einige derjenigen, die versuchen, dem Pöbel, dem Hass, dem Rassismus entgegenzutreten, der sich als Sorge tarnt, zeigen merkwürdige Tendenzen, das Verbrechen an sich zu relativieren. Manches, was wir gerade sehen, würde in der politischen Theorie wohl als Querfront durchgehen (wie es in Nahost- und Russlandfragen ja schon länger in Deutschland üblich ist, dass sich Querfronten bilden). Zugleich gibt es einen gemeinsamen Aufruhr von feministisch geprägten Linken und Nazis über den (nicht nur verunglückt formulierten sondern grotesk blöden) Vorschlag, Frauen jetzt Verhaltensregeln zu geben.Was dabei aber passieren könnte oder müsste oder sollte oder was weiß ich, wäre doch eine breite Berichterstattung und Diskussion über sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Ja, es ist naiv, anzunehmen, dass Menschen, deren Abstiegs- und Zukunftsangst sich in dem Hass entlädt, den sie bei sich selbst mit Mühe und Not unterdrücken konnten, so lange sie noch nicht von diesen Ängsten vollkommen zerfressen waren, erreicht werden können. Aber deutet sich nicht eigentlich gerade ein Konsens an, was ein Männer-Verhalten ist, das nicht akzeptabel ist? Zum ersten Mal überhaupt?Während die Gesellschaft gerade zerfällt, während auf der einen Seite mehr und mehr Menschen desozialisiert werden und auf der anderen Seite eine neue Zivilgesellschaft entsteht (und diese beiden großen Gruppen von Menschen nichts mehr miteinander zu tun haben), entsteht an einem anderen Grundkonflikt unserer Gesellschaft zumindest verbal ein Konsens, der überraschend ist.Sexualisierte Gewalt geht nie und von niemandem.Nicht Frauen brauchen Verhaltensregeln sondern Männer müssen die bestehenden Verhaltensregeln akzeptieren. Es ist kein Frauenthema, sondern ein Männerthema. Denn die einzige Gemeinsamkeit, die Täter sexualisierter Gewalt haben, ist, dass sie Männer sind (ok, und, dass sie Arschlöcher sind, ja).Dieses Thema geht (uns) Männer überall im Alltag an. In der Firma, wenn mal wieder "Jungswitze" gerissen werden. Auf Weihnachtsfeiern, wenn die Geschäftsführer Knotentänze mit den Auszubildenden einfordern. Auf Volksfesten, wenn einer mal wieder wie zufällig die Hände auf die Hüften oder den Po einer Frau legt (oder ihr, wie in jenem heute durch Twitter gereichten Beispiel, "spaßig" unter den Rock greift).Aufkleber einer Kampagne, die meine Agentur für den Kunden HRA Pharma zurzeit machtEs kann doch Bitteschön nicht sein, dass wir es "normal" finden, dass Frauen da, wo viele Männer (alkoholisiert) zusammenkommen, angefasst oder angegriffen werden. Ob es auf der Großen Freiheit ist, vor dem Kölner Hauptbahnhof oder auf dem Oktoberfest. Ob beim Karneval oder auf der Weihnachtsfeier der Agentur. Das ist nie normal und das ist immer Arschlochverhalten. Und das hat nichts mit Prüderie zu tun oder damit, dass eine Frau sich irgendwie verhalten sollte, um sich zu schützen (ja, dass sie es tut, ist eine andere Sache, logisch, aber das kann nicht die Forderung oder die "Lösung" sein).Es geht um dich und michStattdessen hat es etwas mit Zustimmung zu tun. Consent sagt das Englische dazu. Zustimmung. Die Regel ist doch eigentlich so einfach: ohne eine explizite Zustimmung keine Berührung. Punkt. Alles andere ist Gewalt. Es gibt welche, die finden, dass ich damit die "echte" Gewalt kleinrede, wenn ich dies schon Gewalt nenne und als übergriffig bezeichne. Aber ich bin überzeugt, dass wir Männer uns nur dann an diese Regeln halten werden, wenn sie so klar und so eindeutig benannt sind. Und wenn uns klar ist oder klar gemacht wird, dass jede körperliche Grenzüberschreitung Gewalt ist (und viele andere auch, ja).Es geht um Männer bei diesem Thema. Denn hier haben nicht Frau[...]



Dankbar

2015-12-21T13:07:53.597+01:00

Tatsächlich bin ich für das jetzt zu Ende gehende Jahr dankbar. Als wir am Wochenende unseren obligatorischen Jahresbrief schrieben, der jetzt per Schneckenpost, in den Weihnachtspaketen und per Mail an viele der Menschen geht, die uns durch das Leben begleiten, ist mir das noch einmal bewusst geworden. Denn die Tradition eines Jahresbriefs, die wir aus der Familie der Liebsten übernommen haben, ist neben vielem anderen, was daran wunderschön ist, auch immer ein Anlass, inne zu halten, noch einmal nachzudenken, was gut und was weniger gut war in einem Jahr.Insgesamt, wie gesagt, bin ich dankbar für dieses Jahr. Es gab auch vieles, was anstrengend und einiges, was nicht schön war, das ist klar. Es gab wie immer bei uns (und wie immer in Familien) viele Aufregungen und Veränderungen. Aber ich habe mich wieder ein Stückchen besser kennen gelernt, etwas darüber gelernt, was ich gut kann, was ich weniger gut kann, was mir wichtig ist.Zwei Dinge ragen da für mich dieses Jahr heraus, die keinen Ort im Jahresbrief fanden, für die ich aber auf einer ganz persönlichen Ebene sehr dankbar bin und die in der Öffentlichkeit Platz haben, also nicht privat sind. Eines ist beruflich und das andere ehrenamtlich.Ich kann es noch besser als je zuvorAls ich mich vor ziemlich genau einem Jahr entschloss (und dann Anfang Januar dieses Jahres alles klar war und wir uns über alle Details geeinigt hatten), die Verantwortung für eine Agentur zu übernehmen, war meine größte Unsicherheit, ob ich das wirklich kann. Wie der eine oder die andere weiß, hatte ich mehr als ein Jahr eine eher schwierigere Zeit, in der ich den Eindruck hatte, meine Kreativität versiege, in der ich mir wenige Neugeschäftserfolge anheften konnte. Und in der mir jemand sehr klar gesagt hatte, dass er mir genau das nicht zutraue, was ich jetzt anstrebte: die Geschäftsführung einer Agentur und die Aufgabe, sie kreativ nach vorne zu bringen.Rückblickend kann ich es ja zugeben: Das hatte mich verunsichert. Und die Frage, ob ich "es noch kann", stand für mich schon etwas bang im Raum. Weshalb ich so sehr dankbar bin für das, was ich in den letzten neun Monaten erlebt habe.Denn es stellt sich heraus: Ich bin kreativer als jemand zuvor, ich kann Neugeschäft, wir haben es gemeinsam mit dem Team geschafft, eine Agentur, die es ja nun wirklich echt nicht leicht hatte die letzten Jahre, zu drehen - ich bin etwa 12 Monate vor meinem eigenen Zeitplan in dieser Frage.Das hängt nicht nur an mir sondern auch damit zusammen, dass ich hier sowohl Kreativitätsprozesse habe und implementieren konnte, die Kreativität wirklich möglich machen, als auch im Neugeschäft auf Erfahrungen und ein Netzwerk zurück greifen kann. Aber es ist wunderbar und unerwartet, wie weit wir schon sind, dass ich schon wieder Leute einstellen muss, dass wir etwas neues (er)schaffen.Vor allem aber bin ich dankbar, dass das, wie ich mir Führung und Kreativität vorstelle, mit diesem Team, das ich vorfand und ausbauen konnte, einfach wirklich funktioniert. Das wunderbarste Kompliment, das ich von einer meiner Führungskräfte bekam, war:Ja, du bringst uns zum Scheinen.Das machte mich glücklich. Und zeigt mir, dass ich am richtigen Ort bin. Dass ich etwas beitragen kann. Dass ich einen Unterschied machen kann. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.Und das zweitwunderbarste Kompliment, das ich bekam, war von einem Branchenbegleiter, der mir auf einen Gruß antwortete:dass du eine Ausnahmeerscheinung in der Branche bist und bleibst. Deinen Weg und deine Philosophie verfolge ich auch im nächsten Jahr mit großem Interesse.Dass jemand sieht, was wir hier anders machen, macht mich glücklich. Es spiegelt den ungewöhnlichen Erfolg, den wir dieses Jahr hatten - und macht den sehr anstrengenden und aufregenden Weg, den wir nächstes Jahr noch vor uns haben, um so schöner.Ich konnte Lebenslinien zusammen führenDie so genannte Flüchtlingskrise an sich ist nichts, was mich glücklich macht. Ei[...]