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Aktuell auf fau.org



Die Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) ist eine anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsfoederation. Wir kaempfen mit Streiks und anderen Mitteln der direkten Aktion fuer ein besseres Leben und eine Welt ohne Bosse, Ausbeutung und Grenzen.



 



BLSB: Befristete Arbeitsverträge als Druckmittel gegen Gewerkschaft

Tue, 12 Dec 2017 10:18:29 +0100

Nachdem die Tarifverhandlungen für einen Haustarifvertrag mit dem Bildungswerk des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg e.V. (BLSB) gescheitert sind, zeigen wir Vorstand und Geschäftsführung jetzt unsere Entschlossenheit. Der Vorstand des BLSB war bisher nicht bereit, uns die Fortsetzung der Verträge im nächsten Jahr zu garantieren und es sieht so aus, als ob es die Strategie des Vorstands wäre, die gewerkschaftlich organisierte Belegschaft einfach auszutauschen. Wir werten die Kündigungen, die in Frage gestellten Verlängerungen und die Abmahnungen als Drohkulisse, mit der der Vorstand versucht, uns zu vereinzeln und zu spalten. Aber wir halten zusammen und kämpfen für unseren Tarifvertrag.



Feminismus in der FAU?

Sun, 10 Dec 2017 15:35:29 +0100

„Lass es uns ändern“ - unter diesem Titel fand vom 17. bis 19. November 2017 in Dortmund ein bundesweites Treffen der Mitglieder der FAU statt. Das Treffen hat sich auf fundamentale Themen konzentriert, wie unbezahlte Reproduktionsarbeit, Sexismus am Arbeitsplatz, die Rechte der Sexarbeiter*innen und hierarchische Geschlechterverhältnisse. Neben der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen ist das Ziel der FAU, als basisdemokratische Gewerkschaft, die gesellschaftliche Emanzipation und individuelle Selbstbestimmung zu fördern.



Lohnarbeit verdient Respekt - Tarifvertrag jetzt!

Tue, 28 Nov 2017 18:09:44 +0100

Beschäftigte des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg wehren sich gegen Angriffe durch die Leitung +++ Geschäftsführer Jörg Steinert verbreitet zweifelhafte Gerüchte und stellt das Bürgerrecht auf Gewerkschaftsfreiheit in Frage +++ Solidarische Kundgebung bei Vorstandssitzung am Donnerstag Do. 30.11. | 18.30 Uhr | Akazienstraße 3a | S Julius-Leber-Brücke | U Kleistpark



Raus aus der Vereinzelung! Was tun gegen das „Prostituiertenschutzgesetz“?

Fri, 10 Nov 2017 14:02:54 +0100

Die Initiative Sex Workers Solidarity Dresden, an der wir beteiligt sind, fasst in diesem Text nochmal die wichtigsten Konsequenzen des ProstSchG für die Betroffenen zusammen und ruft zu Unkontrollierbarkeit auf. Da dieser Kampf, um die Rechte von Sexarbeiter_innen, ein bundesweiter ist, bitten wir euch diesen zu verteilen und lokal eigene Solidaritäts- und Betroffenengruppen zu gründen.



It´s Teatime! SCOP-TI jetzt auch in Deutschland!

Thu, 02 Nov 2017 18:22:11 +0100

Wahrscheinlich habt ihr bereits von der mehrjährigen Besetzung und mittlerweile erfolgreichen Übernahme der Teefabrik SCOP-TI (Marseille) durch die Belegschaft gehört. Ursprünglich eine Unilever-Tochter namens Fralib, übernahmen im Mai 2014 nach einem mehr als dreijährigen Kampf gegen den Multi 76 Beschäftigte die Produktion und stellten sie unter Selbstverwaltung.



Demonstration gegen Kapitalismus und Ausbeutung am 11.11. in Chemnitz

Fri, 27 Oct 2017 19:41:33 +0200

Die FAU-Initiative in Chemnitz organisiert für den 11. November in Chemnitz erneut eine Demonstration um selbstbewusst anarchosyndikalistische Akzente in Sachsen zu setzen - bitter notwendig. Überregionale Unterstützung ist dabei gerne gesehen.



Antifaschist_innen in Dresden mal wieder vor Gericht gezerrt, Solidarität erwünscht!

Fri, 27 Oct 2017 19:17:44 +0200

Ende Oktober/ Anfang November 2012 reiste die "Elite" der gewaltbereiten NPD-Riege auf Propaganda-Tour durch Sachsen. Bei ihrer sogenannten "Brandstifter-Tour" (sic!) schürte die Partei u.a. vor Geflüchtetenunterkünften und Moscheen Rassismus und Gewaltbereitschaft. Dabei waren u.a. Neo-Nazis die, wie Thomas Sattelberg, selbst schon für die rechte Bewegung (in seinem Fall die SSS) die Waffe zur Hand genommen hatten. Auf der Tour wurden immer wieder Protestierende angegriffen und verletzt.



FAU-Arbeitskämpfe sorgen für Aufruhr in der ThULB!

Mon, 23 Oct 2017 22:46:37 +0200

Uni Jena reagiert auf Arbeitskämpfe der Basisgewerkschaft FAU Erfurt/Jena in der ThULB durch Schaffung tariflich bezahlter Stellen, die de-facto Entlassung der studentischen Hilfskräfte und gewerkschaftsfeindliche Stimmungsmache. Wie konnte es zur Nicht-Verlängerung der studentischen Hilfskraftverträge in der ThULB kommen? Studentische Beschäftigte können an Universitäten als sogenannte „studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte“ zur Erbringung wissenschaftlicher Hilfstätigkeiten aus dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) ausgeschlossen werden. Viele der studentische Hilfskräfte leisten aber keine wissenschaftlichen Hilfstätigkeiten, sondern übernehmen infrastrukturelle Aufgaben (z.B. EDV, Aufsichten) oder sonstige Arbeiten (Unkraut-Jäten). Diesen studentischen Beschäftigten stehen eigentlich Tariflohn und tarifliche Vereinbarungen zu.



[Update] Nach dem Generalstreik in Katalonien: CNT ruft dazu auf, die sozialen Kämpfe auszuweiten

Wed, 04 Oct 2017 11:10:10 +0200

Wir dokumentieren eine Erklärung unserer Schwestergewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT): "Angesichts des Generalstreiks an diesem Dienstag in Katalonien, möchte die CNT ihre Zufriedenheit zum Ausdruck bringen, über die Antwort, die im Laufe des heutigen Tages tausende von Arbeiterinnen und Arbeitern in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen gegeben haben. Diese Mobilisierung von Unten ist die Antwort auf die heftige Repression, welche die katalanische Gesellschaft erlebt. Die Arbeitersolidarität zeigt wieder einmal, was möglich ist. Es handelt sich nicht einfach um irgendeine weitere Mobilisierung. Wir stehen einer Situation der Einschränkung von Rechten und Freiheiten gegenüber, die den Riss zwischen der herrschenden Klasse und uns, der Arbeiterklasse, weiter vertiefen wird. Staat und Kapital zeigen die Zähne und sie tun dies mit einem klaren Ziel – sie wollen ihr korruptes und totalitäres Regime stützen. Ein System, von dem wir heute, dank der großen kämpferischen Mobilisierung wissen, wie wir es zum Schwanken bringen können.



Solidarität mit den Streikenden in Katalonien

Tue, 03 Oct 2017 21:53:48 +0200

Am 3. Oktober führten Mitglieder der FAU-Syndikate in Düsseldorf, München, Stuttgart und Marburg Solidaritäts-Kundgebungen vor spanischen Konsulaten anlässlich des Generalstreiks in Katalonien durch. Sie verteilten Flugblätter, um Passant*innen über die Hintergründe des Generalstreiks zu informieren, zu dem unter anderem die Schwestergewerkschaft der FAU, die CNT, aufgerufen hatte. In Düsseldorf fanden sich am frühen Nachmittag etwa 70 Menschen vor dem Konsulat ein, die spontan Reden auf Spanisch und Deutsch hielten und Schilder und Transparente mitgebracht hatten. Auf diese Weise drückten die Protestierenden nicht nur ihre Wut über die spanische Zentralregierung aus, die das katalanische Unabhängigkeitsreferendum am 1. Oktober mit massiver Repression verhindert hatte. Dem Aufruf der CNT, der CGT und weiteren spanischen Basisgewerkschaften und libertären Organisationen folgend, betonten die Gewerkschafter*innen, dass eine gerechte und freie Gesellschaft weder durch die zentralspanische noch durch eine unabhängige katalanische Regierung verwirklicht werden wird. Stattdessen zeige die CNT, dass sie weiterhin für die Interessen der Lohnabhängigen kämpfe – ganz egal in welchem Staat.