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Kommentare zu: Ein Plädoyer für AMW



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Last Build Date: Mon, 10 Jul 2017 04:23:55 +0000

 



Von: Anja

Sun, 30 Jan 2011 12:26:11 +0000

Ich frage mich, welcher Kommunikationswissenschaftler etwas über Medientechnik, Informationstechnik, Elektrotechnik oder andere technisch-mathematische Fächer lernt. Ich habe mich für diesen Studiengang entschieden, da er sowohl kommunikationswissenschafltiche als auch technisch-mathematische und wirtschaftliche Aspekte behandelt. Diese Facetten kommen in der Bezeichnung Kommunnikationswissenschaft nicht zur Geltung, auch nicht, wenn noch ein "und Medien" hinzugefügt wird. Das Besondere an diesem Studiengang ist definitiv die Interdisziplinarität, die der Standort einer TU ermöglicht. Würde der Studiengang nur Kommunikationswissenschaft heißen, dann wären die zwei weiteren Säulen des Ilmenauer Modells nicht mehr notwendig. Und für mich gäbe es keinen Grund mehr, sich für diesen Studiengang zu entscheiden.. Wir heben uns durch die Vielseitigkeit ab und zeichnen uns dadurch aus, dass wir nicht "nur" kommunizieren können.



Von: Eva

Thu, 27 Jan 2011 11:46:14 +0000

@von der Weide: das sehe ich anders. Sicherlich sind die Inhalte entscheidend. Aber man sollte insbesondere mit Blick auf die Entscheidungsträger in den Personalabteilungen das "Äußere" nicht vernachlässigen. Der Name ist nunmal das Augenscheinliche. Mal ehrlich welcher Personaler liest sich die Modulbeschreibungen durch??? Was ich allerdings inzwischen schon erfreulich oft gehört habe: viele Firmen suchen gezielt nach "AMWlern" das heißt, der Ruf der AMW eilt uns voraus. Das zu gefährden nachdem der Ruf der AMW nun über so viele Jahre mühsam aufgebaut wurde, finde ich mehr als fraglich...



Von: von der Weide

Wed, 26 Jan 2011 20:44:51 +0000

Quote: Marcel B "um Studieninteressierten in 2 Worten zu signalisieren, dass sie hier richtig sind, wenn sie auch praktisch mit Medien experimentieren wollen." Praktisch experimentieren ist das richtige Wort! Die Frage, wie wichtig der Name eines Studienganges ist, kann doch egal sein. Wichtig ist der Lehr- und nicht Leerinhalt. Es gibt besseres zu tun, als sich mit so belanglosen Dingen zu beschäftigen. gn8



Von: Marcel B

Wed, 26 Jan 2011 08:12:05 +0000

Ich kann den Argumenten nur zustimmen! Wieso ein derartiges Alleinstellungsmermal ändern?! Gerade wo es sich doch so deutlich von anderen Angeboten abhebt. Pro AMW!!!



Von: Über meine Absolventenrede an der TU Ilmenau und über AMW-Reputation | PorNoKratie

Tue, 25 Jan 2011 22:39:02 +0000

[...] Mitarbeiter am IfMK Oliver Klosa und Marcel Kirchner haben am Dienstagnachmittag ein “Plädoyer für AMW“ publiziert! Dort heißt es u.a. AMW ist nicht einfach ein Name sondern vielmehr eine [...]



Von: Astrid

Tue, 25 Jan 2011 22:38:54 +0000

Ich finde das 4. Argument am wichtigsten. "Angewandte" und "Medien" im Namen waren genau die Gründe, aus denen ich überhaupt angefangen habe, mich für diesen Studiengang zu interessieren. Ich kann zwar keine statistisch belastbaren Fakten dazu liefern, aber vielen Mitstudenten, mit denen ich damals als Ilmenau-Frischling gesprochen habe, ging es genauso. Der Name "Angewandte Medienwissenschaft" sollte erhalten bleiben, um Studieninteressierten in 2 Worten zu signalisieren, dass sie hier richtig sind, wenn sie auch praktisch mit Medien experimentieren wollen.



Von: Meine Sicht auf das AMW-Problem « mjemmer's Blog

Tue, 25 Jan 2011 21:38:25 +0000

[...] des Namens findet sich im Blog „Pornokratie“ von AMW-Alumni Jan Rechlitz sowie im E-Learning-2.0-Blog von TU-Mitarbeiter Marcel [...]



Von: Philipp

Tue, 25 Jan 2011 17:04:21 +0000

Ich finde, dass es wirklich wichtigere Dinge gibt, als über einen etablierten Namen zu diskutieren - wenn er auch in mancher Hinsicht irreführend ist. Die Argumente von euch kann ich deshalb nur ganz fett unterstreichen! Die Idee mal ein "Stimmungsbild" bei den AMW-Studierenden einzuholen finde ich gut, sollte aber weit über Banalitäten wie den Namen hinausgehen. Die Meinungsbasis, auf der die verschiedenen studentischen Gremien, Institutsleitung und Studiengangkommision miteinander diskutieren/optimieren/schwadronieren beläuft sich in vielen Fällen meiner Einschätzung nach nur auf Bruchteile der AMW-Studierenden. So liefern z.B. Einzelmeinungen in irgendwelchen StudiVZ-Gruppen meiner Meinung nach keine Grundlage für eine Diskussion, ebensowenig die kaum wahrgenommenen Termine zur "Aussprache mit dem Fachschaftsrat", wo entweder keiner kommt oder dann doch nur akute Probleme - v.a. mit einzelnen Dozenten - geklärten werden können. Bereits in meinen ersten beiden Semestern habe ich deshalb mehrfach den Vorschlag an ein Mitglied der Studiengangskommission gerichtet, empirisch aussagekräftige und regelmäßige Evaluationsstudien (quasi als Vollerhebung) durchzuführen. Leider stieß ich damit auf taube Ohren. Die "Konkurrenz" von der Uni Augsburg, die zumindest Marcel an anderer Stelle schon als Vorbild gedient hat, führt regelmäßige solche Befragungen unter den Studierenden durch (leider kann ich gerade keinen Link dazu finden.) Anhand der Ergebnisse ließen sich so Problemfelder bei Studienbedingungen, Lehrformen, Inhalten, etc. aufdecken und dann in einem zweiten Schritt nochmal eingehender untersuchen (da steckt schon Potenzial für das ein oder andere Forschungsseminar drin). Darauf aufbauend könnte man dann wiederum konkrete kurz- bis langfristige Ziele setzen und Wege finden, den Studiengang AMW noch studierbarer, attraktiver, wettbewerbsfähiger, anspruchsvoller zu machen. Die Gremien sind zweifellos wichtige Organe der studentischen Mitbestimmung, aber über die Meinungen und Ideen einzelner Vertreter hinaus sollte auch das Potenzial der großen Masse dahinter erkannt werden. AMW-Crowdsourcing sozusagen (aber bitte nicht mit der Plattform von der smarten Softwareschmiede). Oder macht mal ein AMW-BarCamp, was weiß ich - aber tut was, ihr lieben Verantwortlichen. Es gibt viele Möglichkeiten und viele Leute die Ideen haben. Freut euch über tolle CHE-Rankings, von mir aus. Aber seid auch anspruchsvoll. Seid visionär. Seid mutig. Seid modern. Seid anders. Seid ambitioniert, liebe Freunde der AMW.