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Kommentare zu: Diskussion über das Kapitalismus-Komplott



Investigativer Journalismus



Last Build Date: Fri, 20 Apr 2018 10:03:13 +0000

 



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Thu, 07 Nov 2013 18:12:39 +0000

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Von: Jefferson

Sun, 26 Feb 2012 11:11:59 +0000

@Heinemo "denken sie wirklich dass es in real existierendem Sozialismus keine Erfindungen gab???" Also jetzt unabhängig von der Tatsache, dass ich als ein sehr skeptischer und kritischer Mensch praktisch in jedem "Entwurf" eine Ungereimtheit finde: Welche Erfindungen meinen Sie? Die DDR-Wirtschaft war noch die leistungsstärkste Volskwirtschaft innerhalb des ehemaligen Ostblocks. Informieren Sie sich über die Standardausrüstung eines durchschnittlichen ostdeutschen Haushaltes aus dieser Zeit. Welche dieser Ausrüstungsgegenstände wurden im Ostblock erfunden? Der primitive Schwarzweiß-Fernseher etwa? Fehlanzeige. Staubsauger? Fehlanzeige. Herd? Fehlanzeige. Kühlschrank? Fehlanzeige. Ich könnte praktisch endlos so weiter machen. Mit meinem Paradebeispiel, dem Trabbi (können Sie, wie alle heimlichen Sozialismusanhänger, bestimmt nicht mehr hören ..), welcher mich persönlich eher an einen Schuhkarton erinnert, wollen wir erst gar nicht lieber anfangen :-)



Von: Oliver Janich

Mon, 20 Feb 2012 13:36:05 +0000

Richtig, in einer wirklichen freien Marktwirtschaft wprden sich die Menschen selbst organisieren und auf freiwilliger Basis rechtliche Institutuionen schaffen. Sehr gute Webseite dazu: http://www.freiwilligfrei.de/ Geplante Obsolenz ist ein Marktergebnis. Ohne die Obsolenz wäre das Produkt halt teurer. Wird ja kein Unternehmern gehindert ohne Obsolenz zu liefern und tatsächlich haben die meisten Produkte keine. Manche, wie Audi werben sogar damit.



Von: Heinemo

Tue, 14 Feb 2012 13:21:34 +0000

"....Es ist dies eine Ordnung, die darauf beruht, dass Menschen freiwillig und unbeeinflusst von einer dritten Instanz Entscheidungen treffen und untereinander Vereinbarungen eingehen, solange sie damit keinem Dritten schaden..." klingt gut, widerspricht sich aber, wie kann man von dritten Instanz unbeeinflusst Entscheidungen treffen und dabei keinem Dritten schaden? und noch ein Problem: in ihrem Modell würden sich ja die Menschen selbst organisieren um ihre Interessen durchzusetzen, wenn sie das verbieten ist das ja ein eingriff in das System, oder anders ausgedrückt wenn sie nicht in die Ordnung eingreifen, greift die Ordnung in sich selbst ein.



Von: Heinemo

Tue, 14 Feb 2012 10:33:11 +0000

Sehen Sie sich beispielsweise in Ihrer Wohnung oder Umgebung um, was es dort alles für schöne Produkte gibt: Handy, DVD-Player, Computer, Flachbildfernseher, Autos und so weiter. Keine einzige dieser Erfindungen wurde im Kommunismus gemacht. Nicht eine einzige! Und das, obwohl im Kommunismus Milliarden von Menschen gearbeitet haben..." denken sie wirklich dass es in real existierendem Sozialismus keine Erfindungen gab??? 8-) ein Handy ist außerdem keine Erfindung, sondern ein Produkt mit vielen Erfindungen, es gibt z.B. auch ne Erfindung die in real existierender Marktwirtschaft ein Sinn macht: nämlich die langsame Selbstzerstörung von Produkten um Warenkonsum von real existierenden Konsumenten zu erhöhen. Ich werde ihr Buch nicht lesen, weil Sie bereits am Anfang sehr viele Ungereimtheiten haben. was sie als Kapitalismus definieren ist eigentlich die reine freie Marktwirtschaft, so was gibt es nicht, genau so wenig wie es den Kommunismus gab. Es kann auch so was nicht geben, den die Marktteilnehmer würden sich organisieren und um Stärkere Positionen kämpfen. Das wird das System aus dem Gleichgewicht bringen. nicht regulierte Marktwirtschaft (oder besser gesagt allein durch Geld selbstregulierende) spiegelt die Interessen der Teilnehmer auch nur sehr schlecht ab.



Von: Jefferson

Mon, 26 Dec 2011 15:39:35 +0000

Herr Janich, Sie haben mindestens 2 der Fragen nicht verstanden. Ich versuche es einfacher: 1. Gut, nehmen wir als Geld Edelmetalle. Exemplarisch nur 2 Sorten, A und B. Der Plot: Als Lieschen zu sparen beginnt, entscheidet sie sich für A, weil die Nachfrage nach A wächst, und A folglich immer höher im Kurs ist. B fällt im Kurs, da es immer weniger nachgefragt wird. In einem dynamischen Markt, in dem viel mit A und B spekuliert wird, könnten sich die Verhältnisse aber sehr rasch umkehren. Die Folge: Lieschen kann jeder Zeit einen Teil ihrer Ersparnisse verlieren. Das meine ich mit fehlender Preisstabilität von A und B. Sie hätten eben kein stabiles Geld und könnten eben nicht auf Jahrzehnte hin vorausplanen. Und wann auch immer all diese Lieschens ihre Ersparnisse auf diese Weise verlieren werden, werden sie nach dem Staat und Regulierung rufen. Dass sie selbst nicht rechtzeitig ausgestiegen sind, kommt ihnen nicht in den Sinn, aber so sind eben viele Menschen. Verstehen Sie es jetzt? 2. Wenn wir von einer wirklich stabilen Währung ausgehen, würden heimisch eingekaufte Produkte und Vorprodukte billiger. Es geht mir hier aber auschließlich um Preise für deutsche Produkte im Ausland, nicht im Inland. Diese würden dort in die jeweilige Fiat-Währung umgerechnet, die permanent inflationiert, während die deutschen Lohnstückkosten umgerechnet immer höher würden. Folge: Permanente Teuerung der deutschen Produkte im Ausland. Längerfristig hätten Sie damit ein Leistungsbilanzdefizit und eine Krise. 3. Die Bank würde bei der Kreditvergabe kein neues Geld mehr schöpfen können, es würde damit keine risikolosen Zinsen mehr geben. Sie wissen, was das bedeutet. Ich zitiere von oben: "Wenn Lieschen Müller ihre hart verdienten Kröten zur Bank bringt, die Bank das Geld an einen Investor in From eines Kredits weiter reicht, dieser aber Konkurs geht …, ist das Geld zwar nicht weg, es ist noch da, bspw. beim ehemaligen Lieferanten des Investors oder bei seinen ehemaligen Angestellten, aber Lieschen sieht keinen Cent dieser Summe wieder und steht praktisch vor dem Nichts." Das haben Sie nicht bestritten, Sie haben es bejaht. Meine Überlegung geht lediglich weiter: Die Bank würde versuchen diese Verluste des Kunden durch andere Geschäfte zu kompensieren um ihren Ruf zu wahren. Entweder sie findet dazu noch mehr solvente Kreditnehmer oder sie verlangt eben höhere Zinsen. Entscheidet sie sich für höhere Zinsen, sinkt die Nachfrage nach Krediten, weil sie teuerer sind. Sinkt die Nachfrage nach Krediten, sinkt damit auch die Investitionsquote. Mit der sinkenden Investitionsquote verringert sich aber leider auch der Produktivitätszuwachs und damit auch die Kaufkraft der Ersparnisse im Alter im Vergleich zu Ihrer ursprünglichen Annahme im Buch. Ist Ihnen die Logik jetzt klar?



Von: Oliver Janich

Mon, 26 Dec 2011 02:03:37 +0000

Au weia, ein Händler, der nicht versteht wie Märkte funktionieren :) Sie hatten recht, normal hätte ich kurz geantwortet: Wen juckt´s? Wie auf jedem Markt stellt sich ein Preis ein. Aber da ja Weihnachten ist, die lange Variante: 1. Nein, verstehe ich nicht. Ich sage nur, die Leute sollen das Geld frei wählen. Der Markt bestimmt den Preis wie für alles andere auch. Gibt es ein Preisproblem im Gummibärchenmarkt? Ich prognostizieren nur, das die Leute Gold wählen. Die Goldmenge ist konstant, also steigt der Wert mit dem Warenkorb. Und wenn zusätzlich Nachfrage nach Schmuck dazu kommt, steigts halt noch mehr, aber natürlich würde die Geldfunktion überwiegen. Außerdem gäbe es keine "Währungen" mehr wenn Deutschland umsteigen würde. Alle würden sofort auch umsteigen, weil da die Deutschen immer reicher würden. 2. Nein im Gegenteil alles würde immer billiger. Deutsche würden ja mit Gold bezahlen, auch ihre Vorprodukte. 3. Verstehe ich überhaupt nicht. Wessen Geld soll warum weg sein? Das Gold gehört den Kunden, ist es weg kommen die Banker ins Gefängnis. Wieso soll der Prod.zuwachs geringer sein? Und selbst wenn, wen juckts? Er ist so hoch wie er eben ist.



Von: Jefferson

Fri, 23 Dec 2011 14:54:18 +0000

"Völlig richtig: Die Putzfrau hat zwei Optionen: Sie spart nur Gold(einfach und ohne großes Wissen möglich)" Gut, aber Gold hat doch selbst einen schwankenden Wert in Abhängigkeit von der Nachfrage? Sie sagen, dass es unmöglich wäre, dass jemand bspw. alle Goldreserven bündelt, er müßte im Gegenzug alle Waren liefern, das ist sehr unwahrscheinlich. Sobald sich Machtungleichgewichte einstellen, steigen die Menschen einfach auf eine andere Währung ihrer Wahl um. Und wissen Sie was? Ich gebe Ihnen recht, hierin liegt aber dennoch ein Problem. Als Händler würde ich sagen: Die und die Währungen werden zur Zeit weniger nachgefragt, und was weniger nachgefragt wird, ist auch weniger wert. Deshalb kostet mein Produkt in dieser Währung nun x und in jener Währung nun y. Sie hätten über Jahrzehnte keine Preisstabilität. Verstehen Sie? Auch für die Exportwirtschaft wäre das ein Problem. Wie soll denn der internationale Handel in einem Weltgefüge aus inflationären Fiat-Währungen auf Grundlage einer dieser Währungen im Inland organisiert werden? Egal welche inländische Nicht-Fiat-Währung Sie auf Dauer nehmen: Ihre Produkte werden auf dem Weltmarkt immer teuerer. Sie müßten als Exporteur in Zusammenarbeit mit anderen deutschen Exportunternehmen praktisch alle paar Jahre eine neue Währung mit einem zunächst wesentlich niedrigerem Wert aus dem Boden stampfen, um sich international neu zu positionieren. Man würde ihnen zudem sofort Absprachen und Marktverzerrungen vorwerfen. Sie müßten auch ihre Angestellten dazu zwingen diese zu akzeptieren. Prompt bräuchten Sie eine zweite Maggie Thatcher :-) "dann wird es circa 3% jedes Jahr " Ich habe nochmal darüber nachgedacht. In einer freien Marktwirtschaft würde keine Bank es wagen ihrem Kunden mitzuteilen, dass sein Geld weg ist. Es würde ihren Ruf ruinieren. Folglich wäre sie bestrebt diese Verluste durch anderweitige Einnahmen zu kompensieren. Man berechnet dazu einfach eine Ausfallquote von x % bei Krediten und kompensiert diese über einen höheren Zins bei solventeren Schuldnern. Höherer Zins bedeutet aber bspw. auch mehr Pleiten bei Unternehmensgründern, allgemein weniger Nachfrage nach Krediten und damit eine geringere Investitionsquote. Woher soll der Produktivitätszuwachs von 3 % jährlich dann noch kommen? Wäre er nicht niedriger? P.S. Frohe Weihnachten, Herr Janich. Ich verzichte dieses Jahr auf alle Geschenke, ich wünsche mir vom Weihnachtsmann nur, dass Sie mir nicht zu knapp antworten :-)



Von: Oliver Janich

Thu, 22 Dec 2011 13:22:22 +0000

Völlig richtig: Die Putzfrau hat zwei Optionen: Sie spart nur Gold(einfach und ohne großes Wissen möglich), dann wird es circa 3% jedes Jahr mehr wert, oder sie investiert es riskant. Durch Streuung der Anlagen (zb durch Kauf eines Aktienindex) kommt sie dabei langfristig locker auf 5 %.



Von: Jefferson

Thu, 22 Dec 2011 00:26:44 +0000

Hallo Herr Janich, eigentlich wollte ich Ihnen das Leben mit meinen Fragen zum Buch nicht schwer machen, aber ich finde schon sehr lange keine Antwort auf diese Frage. Nur ein Detail: Unterkapitel "Die reiche Putzfrau". Sie schreiben, jeder könne sich privat versichern, um dank eingestrichener Zinsen im Alter im Alter Wohlstand zu erreichen. Seit 1948 hätte sich die Produktivität durchschnittlich um 3 % pro Jahr erhöht. Formel für den Zeitraum 1948 bis 2010: (1+3/100)^62=6,25. Ohne Inflation könnte man sich also das 6-fache leisten. Müßte man zudem nicht 2/3 des Einkommens für die Staatsquote aufwenden, wäre es sogar grob das 18-fache. Gut, ein Teil davon wird heute wieder "umverteilt", irgendwo kommt also etwas zurück, auch in Ihrem System würde es Steuern geben, und wahrscheinlich würden die Einkommen in Ihrem System auch irgendwann mal sinken (ist Verhandlungssache), aber geschenkt. Mein Problem ist: Ich habe es genau analysiert. Es kann in Ihrem System aufgrund fehlender Geldmengeausweitung gar keine risikolosen Zinsen mehr geben. Wenn Lieschen Müller alias Putzfrau ihre hart verdienten Kröten zur Bank bringt, die Bank das Geld an einen Investor in From eines Kredits weiter reicht, dieser aber Konkurs geht ..., ist das Geld zwar nicht weg, es ist noch da, bspw. beim ehemaligen Lieferanten des Investors oder bei seinen ehemaligen Angestellten, aber Lieschen sieht keinen Cent dieser Summe wieder und steht praktisch vor dem Nichts. Was machen wir damit? Vorschläge?