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aber  auch  das  dass  die  ein  glaube  ich  ist  kann  man  nicht  quereinsteiger  sich  sind  und  von marcus  von  wird 
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Kommentare zu: Kommentar zu Quereinsteiger (vs. 40-Jahre-Einheitssuppenarbeit)



urban arts blog



Last Build Date: Mon, 07 Sep 2015 10:23:02 +0000

 



Von: zwei

Wed, 07 Apr 2010 15:23:51 +0000

"Vielleicht sollte man sich langsam Gedanken machen, wie man mithilfe von Quereinstiegen eine Gerade zwischen arm und reich ziehen kann." den Gedanken find ich echt spannend, lass uns da mal drüber nachdenken, vielleicht findet man unter diesem Aufhänger ein paar spennende Infos..



Von: Marcus

Tue, 06 Apr 2010 19:40:35 +0000

"Das steht aber unabhängig vom Quereinsteiger-Gedanken." bitte aus dem oberen Kommentar wegdenken. Is natürlich quatsch.



Von: Marcus

Tue, 06 Apr 2010 19:38:55 +0000

Großer Gedanke. Da geh ich mit: mehr als je zuvor schließt sich ein großer Teil der Bevölkerung quasi selbst vom Arbeitsmarkt aus. Weil sie dumm sind. Eine Wissensgesellschaft verzeiht keine schlecht integrierten Immigranten. Keine kloppenden Assi-Kids. Und keine antriebslosen Scheißegal-Teenies. So ist das. Und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was man so wirkungsvolles dagegen tun kann. Das steht aber unabhängig vom Quereinsteiger-Gedanken. Vielleicht sollte man sich langsam Gedanken machen, wie man mithilfe von Quereinstiegen eine Gerade zwischen arm und reich ziehen kann. Auch ein großer Gedanke.



Von: zwei

Tue, 06 Apr 2010 18:41:40 +0000

Also ich gehe da komplett mit, dass sich die Berufswelt zu einem Kessel Buntes verändern wird, aber ich glaube nicht, dass ein Großteil der Bevölkerung daran teilnehmen wird. Im Schlimmsten Fall: Der Wandel unserer Arbeitswelt bzw. unseres Arbeitsverständnisses wird sich dahin versteifen Eliten zu bilden, diese werden das Privileg haben Arbeit zu verrichten. Der Großteil der Bevölkerung wird sich in eine neue Ära des Biedermeiers verkriechen und überspitzt gesagt Sonnenaufgänge nur noch bei Youtube ansehen.. Da kann die Arbeitswelt noch so aufregend und flexibel werden, nur wenn es kaum einer mitmachen kann..



Von: Marcus

Mon, 05 Apr 2010 18:19:19 +0000

Du hast recht. Kreativität wird nicht in allen bereichen der Wirtschaft benötigt. Trotzdem ist sie essentiell. Und nahezu überall vorhanden, nicht, dass alle irgendwas Tolles schaffen. Aber Lösungen finden. Mal ehrlich: der Vergleich zur Fabrikarbeit hinkt und holpert und stolpert und klappert an alle Enden. Fließband is over. Aber du hast schon wieder recht: wenn ja, dann wohin mit all den Freigeistern und Quereinsteigern? Erstmal raus aus den Köpfen! Quereinsteiger sind keine avantgardistischen Spastis. Was sie genau sind und wer, dass trau' ich mich nicht zu mutmaßen. Fakt aber ist, dass sich die Wirtschaftsbereiche schon jetzt viel stärker vermischen, als noch vor 10 oder 15 Jahren. Der Lead-Gedanke ist abhanden gekommen. Die Vernetzung schon heute gigantisch. Das ist toll. Ich glaube, wir stehen sowas von am Anfang einer radikal neuen Arbeitswelt. Frei, flexibel, selbstbestimmt. Oder anders gesagt: frei + flexibel + selbstbestimmt = ungerade. Sprich kreuz und quer. Wo wir wieder beim Thema sind.



Von: zwei

Mon, 05 Apr 2010 18:01:48 +0000

Na klar Mut gehört dazu.. Und ich find deinen Idealismus super allen Menschen diesen zuzuschreiben und würde mir das auch wünschen aber ich glaube das sind nicht so viele.. Du schreibst den Quereinsteigern pauschal Kreativität zu, diese wird aber nicht unbedingt in allen Teilen des Wirtschaftssytems benötigt. Wie sollen sich Quereinsteiger denn in der Fabrikarbeit durchsetzen? Was macht solche Berufe für Quereinsteiger interessant? Inspiration am Fließband? Millionenfach? Natürlich werden immer weniger Menschen durch Technisierung und ähnliches in den heute noch personalastigen Wirtschaftsbereichen arbeiten aber auch wenn sich dieses Gefüge einmal verschoben hat glaube ich nicht daran, dass es zu einer Welle von Quereinsteigern kommt. Salopp gesagt: "Wo sollen die den alle hin?" Ich habe eher die Befürchtung das so eine Art Tittytainment programm werden wird..



Von: Marcus

Mon, 05 Apr 2010 15:21:21 +0000

Ja. Zwei Dinge stelle ich fest. Erstens: ich komme gerade aus dem Urlaub und bin erstaunlich erholt. Zweitens: Du schreibt großen Mist. Nein, kein großer Mist: eher großes Obst. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Natürlich kann sich auch ein arbeitsloser Malermeister via ABM-Maßnahme zum stolzen Imbissbudenbetreiber mausern. Das ist toll. Denn er verwirklicht sich, wenn auch aus existenziellen Beweggründen, selbst. Und gibt die Sicherheit seines 354 Euro Hartz-Vier-Satzes auf. Das ist mutig. Und da sind wir auch schon beim Thema. Mut. Er ist existenziell. Ohne Mut nichts los. Tote Hose. Der Kollateral-Fehler in der Quereinsteiger-Debatte ist, den Menschen ihren Mut abzuerkennen. Viel wichtiger ist es zu erkennen: den Job mit Garantie auf Lebenszeit kannst du lange suchen. Die Leute haben das begriffen. Menschen sind mutig. Basta. Glaube daran, dass sich der Großteil selbst verwirklichen möchte. Und glaube ruhig, dass die Meisten dann auch bereit sind, ein Risiko einzugehen. Dabei interessiert das Gehalt 'nen scheiß. Wer erkennt: Ich ackere nicht für die Kohle, sondern für die Selbstbestimmtheit; der wird irgendwann glücklich im Schaukelstuhl versinken. Wer nicht, nicht. Sicherheit verliert dramatisch an Wert. Quereinsteiger sind deshalb ein Symptom. Die Krankheit heißt Selbstverwirklichung. Und die Opfer sind diejenigen, die das unterschätzen.