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Kommentare zu: Banken schreiben Gewinne – aber schaffen sie auch Wert?





Last Build Date: Sat, 21 Apr 2018 08:24:49 +0000

 



Von: felix meier

Sun, 22 Apr 2012 06:26:10 +0000

Sollte doch Grund genug sein, dachte es sei 99% entwerted ..... Andere Währungshüter würde man in die Wüste schicken , das FED aber kann munter weiter machen .



Von: Heiri

Fri, 09 Mar 2012 10:36:48 +0000

Wenn es so einfach wäre, warum machen das nicht alle so? Es müssen nicht zwingend Banken sein. 3-Jahresfesthypothek zu 1.5%, Staatsanleihenrenditen von Italien usw. 6% => Gewinn: 4.5%. Leider gab es gleich einen Schuldenschnitt in Griechenland, wo alle Privaten Organisationen (also auch Banken) ca. 50% verlieren. Schöne Rechnung. In Wirklichkeit geht es nur darum, die früherigen Fehler, welche auch von Staaten kamen zu lösen.



Von: Baer

Tue, 06 Mar 2012 20:53:06 +0000

Ich teile diese Definition, Trent, seit Jahren übrigens, sogar wie alle Neoklassiker auch. Measure of value (resp. unit of account) und means of payment.



Von: Taric Trent

Tue, 06 Mar 2012 16:21:41 +0000

@Baer: Das Wesen des Geldes ist schnell gesagt: Es ist das Mass der Werte. Ohne eine Wertbestimmung kann man darum vom Geld nicht gescheit reden, oder eben nur rein äusserlich. Ich möchte sie ja nicht zwingen das Buch zu lesen, aber auch nur weil ich gerade nicht in der Nähe bin. Andererseits sollten sie sich den Satz vom Mass der Werte einmal, zweimal, dreimal durch den Kopf gehen lassen und wenn sie einen Einwand haben, dann bin ich der Erste der ihn hören möchte!



Von: Baer

Tue, 06 Mar 2012 15:33:57 +0000

Trent, long time no see. Klingt interessant, das Buch. Obschon ich die klassische Geldtheorie vermischt mit marxistischen Ideen sehr spannend finde, halte ich sie immer noch nicht für der Weisheit letzter Schluss.



Von: Linus Huber

Tue, 06 Mar 2012 14:09:55 +0000

Sicherlich Felix, vielleicht den $ um etwa 97% entwertet.



Von: Ueli der Knecht

Tue, 06 Mar 2012 11:37:13 +0000

@Linus Huber Nicht der Kapitalismus hat sich geändert (es ging doch immer nur um Profitmaximierung für die lucky few), sondern die Rahmenbedingungen, in dem das System operiert. Die Wachstumsraten geben hier in Europa (aber auch in USA) nichts mehr her und die Arbeitslosigkeit lässt sich auch nicht mehr so leicht wie in den 60er Jahren zurückfahren. Stellen sie sich mal vor, dass Deutschland in den 60er Jahren (mit Ausnahme der Jahre 67, 68) durchschnittlich im Jahr fast 10 (!) Prozent Wirtschaftswachstum verzeichnen konnte. Heute spricht man ja schon bei 2 Prozent Wirtschaftswachstum von einer "Boomzeit". Währenddessen sind die Kredite exponentiell angestiegen und jeder weitere Kreditdollar ist immer mehr ein Tropfen auf den heissen Stein des GDP.



Von: Taric Trent

Tue, 06 Mar 2012 11:24:26 +0000

@Baer: Oh Geld, du Rätsel! Vielleicht hilft ihnen ja das hier weiter: http://www.sozialistischegruppe.de/geldanks.pdf



Von: Taric Trent

Tue, 06 Mar 2012 11:09:53 +0000

Schwierig zu sagen ob die Bank Wert schöpft wenn man gar nicht weiss was der Wert ist, oder?



Von: Baer

Tue, 06 Mar 2012 09:39:15 +0000

@ Anh: No worries. Die Implikationen sind erst interessant, wenn man diese monetär-buchhalterische Betrachtung zusammen fügt mit der "realen" Wirtschaft, spricht Produktion. Der erste Berührungspunkt ist eben die Lohnzahlung. Damit kann man die Natur, die Entstehung und Zerstörung von Einkommen besser verstehen. Dies alles in der Hoffnung, eines Tages unser Geldwesen zu verstehen (was heute bei weitem nicht der Fall ist) und es so umzugestalten, dass es die Natur von Geld respektiert und im Dienst der Menschheit funktioniert, anstatt weiter zu wursteln und durch quasi-religiöse Wirtschaftstheorien die zyklischen und chronischen Beschwerden unseres Systems zu rechtfertigen. Aber bis wir dort sind wird es noch lange dauern. Vielleicht gebe ich auch mal auf, aber vorerst mache ich noch ein bisschen weiter.



Von: Anh Toan

Tue, 06 Mar 2012 09:03:42 +0000

@Baer: Sie haben bestimmt die besseren Kenntnisse in Volkswirtschaft. Aus meiner beschränkt buchhalterischen Sicht erschliesst sich mir nicht, was sich aus der Tatsache der Bilanzverlängerung einer leeren Bilanz bei der ersten Buchung erkennen lässt, und mehr zwingendes als diese Tatsache kann ich nicht erkennen. Auch nicht etwas Bankenbuchhaltung spezifisches. Bankbuchhaltungen beruhen auf dem gleichen Prinzip wie andere Buchhaltungen, meines Erachtens haben Banken einfach viel mehr Buchungen innerhalb der Bilanz und komplexere (teilweise perverse) Bewertungs- und andere -Vorschriften. Dies mag durchaus falsch sein, ich kam mit Bankenbuchhaltung nur als Konsument deren Dienstleistungen und einen Tag als Schnupperlehrling (!) in Berührung. Ich werde mir Bankenbuchhaltung und diesen S. Rossi ansehen, inshallah. Inshallah sagt hier, wie oft in arabisch, dass ich dies vermutlich nicht tun werde, ich kenne mich, aber ich glaube daran, dass Gott mich dazu zwingen kann, wenn er es will. In meiner Version muss noch angefügt werden, falls er existiert. Seien Sie mir nicht böse, war interessant, vielen Dank für die Diskussion!



Von: Baer

Tue, 06 Mar 2012 07:43:04 +0000

@ Anh: "Mit der ersten Buchung nimmt die Bilanzsumme immer zu, mindestens ein Aktivkonto muss im Soll, oder ein Passivkonto im Haben bebucht werden, Buchungen Aufwand an Ertrag gibts nicht." Das sehe ich auch so. Die ersten zwei Buchungen, welche man in diese leere Bankbilanz schreiben kann sind Aktiven/Passiven beim bei einer Kreditfinanzierten Lohnzahlung und die umgekehrte Operation beim Konsum des Lohnes. Die erste führt zur Verlängerung, die zweite zur Verkürzung der Bankbilanz. Ich bin sicher Sie verfügen über bessere Buchhaltungskenntnisse als ich.



Von: Anh Toan

Tue, 06 Mar 2012 06:18:26 +0000

@Baer: Meine Antwort finden Sie weiter oben, unter dem Post von @Nadine Binsberger 02.03 09:30: Ich kann diese nicht nochmals hier posten, die Plattform reklamiert doppelten Eintrag.



Von: Anh Toan

Tue, 06 Mar 2012 06:14:42 +0000

Das obige gehört zu @Baer weiter unten @Nadine Binsberger: Der Spruch stammt, soweit ich weiss, von Consul Weyer, der hat verarmte Adlige an reiche Industrielle zur Heirat vermittelt, Zwecks Erwerb des Adelsnamens, und ist damit reich geworden. Der kleine Unterschied, in Ihrem Zitat, und der Originalversion ist durchaus wesentlich: "Wer ZUVIEL arbeitet, hat keine Zeit Geld zu verdienen!"



Von: Anh Toan

Tue, 06 Mar 2012 06:06:50 +0000

@Baer: Ich sag ja, Buchhaltung im Kopf ist komplex (Sollbuchung in den Passiven). Habe mir auch gedacht, es wäre wohl einfacher, mit einer Bank zu denken, statt zuerst mit zwei und diese anschliessend zu einer Bank zu konsolidieren. Nun ja, in einer Buchhaltung, bei der alle Konten auf 0 stehen, ist die Bilanzsumme null. Abnahme der Bilanzsumme ist unmöglich, da diese nicht negativ sein kann. Mit der ersten Buchung nimmt die Bilanzsumme immer zu, mindestens ein Aktivkonto muss im Soll, oder ein Passivkonto im Haben bebucht werden, Buchungen Aufwand an Ertrag gibts nicht. Wird nur ein (nicht zwei) Bilanzkonto bebucht, steht die Gegenbuchung in der Erfolgsrechnung, die Bilanz wird durch die Geschäftsergebnisbuchung ausgeglichen. Dies ergibt sich zwingend aus der von da Vinci entwickelten Methode der der doppelten Buchführung. Ich habe starke Zweifel, man könne daraus etwas relevantes herleiten. Werde mich wohl mal in diesen S. Rossi einlesen müssen, grundsätzlich erscheint mir der Einstieg in Geldtheorien mit meinen Vorkenntnissen am einfachsten über Buchhaltung.