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BRIGITTE Community - Reine Familiensache



Austausch über Beziehungen innerhalb der Familie (mit den Kindern oder Eltern).



Last Build Date: Sun, 22 Apr 2018 08:16:08 GMT

 



Sohn wird 18, Geschenkideen?

Tue, 17 Apr 2018 12:58:31 GMT

Hi, was habt Ihr Euren Söhnen zum 18. geschenkt??? Führerschein, Auto liegen schon auf einem Langzeitsparbuch, scheiden also aus. PC etc. hat er alles. Hobbies hat er nur seine Freundin und chillen. Er lernt viel fürs Abi (2019) und Fachabi (jetzt). Der Kleiderschrank ist gut gefüllt. Er hat selber keine Wünsche bis auf eine viel zu teure Uhr .. und nur Geld finde ich zum 18. irgendwie auch doof. Er bräuchte ein neues Handy. Der Apfel wäre auch drin. Finde ich aber auch nicht so prickelnd. Eine tolle Reise haben wir gerade gemacht. Irgendwelche Ideen? Dann her damit. Danke Halle Luja



Überhaupt keine Familie

Mon, 16 Apr 2018 19:07:44 GMT

Gibt es noch mehr hier, die überhaupt keine Angehörigen (mehr) haben? Meine Familie war insgesamt nie üppig. Keine verzweigte Verwandtschaft und so. Eltern jeweils Einzelkinder, eine Großmutter geschieden bzw. allein erziehend, beide Urgroßmütter geschieden etc. Mein Vater starb, als ich 20 war, da hab ich einen Halbbruder kennen gelernt. Ganz witzig, aber auch nicht der Draht zueinander. Meine Großmütter starben, als ich Ende 20 und knapp 40 war, meine Mutter, als ich 49 war. Das wars. Wenn hier noch jemand so ganz ohne Familie ist, würde mich interessieren, wie Ihr dAamit umgeht.



Meine Mutter ist unglücklich

Mon, 16 Apr 2018 10:52:45 GMT

Meine Mutter hat sich die letzten Jahre verändert. Sie kommt abends von der Arbeit heim und sitzt sich stundenlang an ihren PC. Sie spielt dort bis in die Nacht hinein irgendwelche Spiele. Wenn man sie als "süchtig" bezeichnet, wird sie direkt aggressiv. Sie ist sehr sehr leicht reizbar und wenn man sie nur irgendwie kritisiert, dann schreit sie direkt rum und sagt, dass ich oder mein Vater selbst ja viel schlimmer sind usw. Sie hat Probleme mit den Gelenken und kann sich deswegen nicht mehr so gut bewegen. Ich nehme ihr wirklich viel ab, aber wenn ich einmal etwas nicht mache, heißt es direkt ich würde nie etwas für sie tun. Ich übernehme wirklich einige Sachen für sie, was total ok ist, aber mittlerweile überlässt sie alles nur noch meinem Vater und mir. Sie steht nicht mal mehr auf um das Ladekabel einzustecken, sondern das müssen mein Vater und ich machen. Wenn sie etwas will, müssen wir direkt springen. Tun wir es nicht, sagt sie, dass wir sie ja nie unterstützen würden und sie das jetzt mit ihrer Gesundheit tun muss. Egal, was wir tun, nie ist es gut genug. Wenn mein Vater etwas falsches einkauft, rastet sie direkt aus und beschimpft ihn. Kritisiert man sie, dann rastet sie aus und schiebt alle Vorwürfe auf den Gegenüber ab. Plötzlich sind zwei ihrer Freundinnen total falsch und sie redet nicht mehr mit ihnen. Dann wollte sie zwei Mal plötzlich ausziehen, weil wir sie ja nicht wertschätzen würden. Sie mischt sich ständig in mein Leben ein und will alles wissen, aber sie darf man nicht näher nach ihrem Kram fragen. Jeden Tag schreit und motzt sie wegen etwas anderem rum und nie bekommt man mal ein Danke. Wenn ich das kritisiere, heißt es nur, dass ich mich lieber bei ihr bedanken sollte. Sie würde viel mehr tun als ich. Natürlich gibt es auch gute Momente, aber die werden immer seltener. Sie will alles bestimmen und wirklich alles in meinem Leben richtet sich nach ihr. Sie verbietet mir sogar mit 20 Jahren irgendwelche Dinge und macht solange bis sie ihren Willen hat. Sie hat demletzt sogar gesagt, dass wir ja froh sind, wenn sie irgendwann stirbt. Ich weiß nicht mehr weiter, weil ich nicht weiß, was ich tun oder wie ich mich verhalten soll. Ich lüge mittlerweile schon bei den kleinsten Dingen, nur um genau das zu sagen, was sie hören möchte, um Streit zu vermeiden.



Mögt ihr eure Geschwister?

Sat, 14 Apr 2018 19:33:25 GMT

Hallo ihr Lieben, mich bewegt seit Tagen das Thema, ob ich meine Schwester mag. Ob ich sie so mag, dass ich mit ihr als Person, unabhängig von der Verwandtschaft, gerne Kontakt mit ihr hätte? Die ernüchternde Antwort lautet nein. Umgekehrt verhält es sich wohl übrigens ebenso. Zur Vorgeschichte: Altersunterschied ca. 6 Jahre, hochgradig dysfunktionale Herkunftsfamilie, keine weiteren Geschwister, bin die Jüngere. Menschlich sind wir komplett unterschiedlich und auch unsere Biographie verlief insofern unterschiedlich, als dass sich gewisse Muster unserer Eltern zu ihrer Zeit lange nicht so manifestiert hatten, als zu meiner Kindheit. Insofern haben wir die gleiche Familie, aber eben auch nicht. Derzeit besteht kein Kontakt zwischen uns, nachdem es eine heftige Auseinandersetzung zwischen uns gab. Einerseits fühlt sich das erleichternd für mich an, andererseits frage ich mich, ob das "normal" bzw. halt einfach so sein kann, dass Menschen, obwohl sie Geschwister sind, sich nicht mögen. Darum frage ich euch: Wie ist das zwischen euch und euren Geschwistern? Mögt ihr euch gerne? Wenn ja, warum ist das so - verbindet euch mehr als die gemeinsame Herkunft und was genau ist das? Und im umgekehrten Fall: Warum versteht ihr euch nicht, belastet euch das? Wie geht ihr damit um?



Mutter zahlte keinen Unterhalt

Fri, 13 Apr 2018 18:29:48 GMT

Hallo! Ich möchte hier kurz meine Situation skizzieren, um Ansichten aus den Augen anderer Leute zu erfahren. Als ich zwölf Jahre alt war, trennten sich meine Eltern. Meine Mutter zog fort in ihr eigenes neues Haus und nahm mich mit; das Verhältnis zwischen uns war angespannt, nach einem Streit brachte sie mich mit all meinen Sachen zurück zu meinem Vater. Nach diesem "Rausschmiss" besuchte sie mich noch zwei oder drei mal um sich zu entschuldigen; ich fand den Vorfall entwürdigend und brach den Kontakt zu ihr ab. In den Folgejahren lebte sie mit ihrem neuen Mann zusammen; er hatte ein eigenes kleines Unternehmen mit zwei Vollbeschäftigten, sie selbst half mit gegen geringfügige Entlohnung. Meinem Vater schickte sie das staatliche Kindergeld, aufgerundet von ihr auf 100 D-Mark, darüberhinaus kam von ihr nichts. Mein Vater war nicht vermögend, aber wir konnten auch ohne den finanziellen Beitrag meiner Mutter ordentlich leben. Wenn zwischen uns die Rede auf meine Mutter kam, meinte er, dass sie nichts für mich tut und sich "einen Dreck" um mich kümmert. Später, als ich schon erwachsen war, hatte ich wieder Kontakt zu ihr; über das Urteil meines Vaters sah ich großzügig hinweg; ich fand es normal und in Ordnung, dass sie damals nichts zu meinem Unterhalt beigetragen hat, sie hatte ja nichts. Inzwischen zweifle ich an dieser "Normalität" und frage mich, welche Einstellung dahinter steht? Ist es in Ordnung für das eigene Kind finanziell nicht zu leisten, wenn man selbst nicht viel verdient, wenn das Kind den Kontakt verweigert und der gehasste Kindsvater allein dafür aufkommen kann?



Tod der Schwester

Thu, 05 Apr 2018 21:23:59 GMT

Guten Abend,meine ältere Schwester ist vor drei Wochen gestorben. Es war für unsere Familie ein grosser Schmerz,weil sie sehr gelitten hat. Meine Schwester war mit ihrem Mann 45 Jahre verheiratet. Sie waren immer zusammen und ich glaube das sie sich geliebt haben. Ich habe meine Schwester sehr gerne gehabt und mein Kummer ist noch sehr gross. Ich lebe schon eine ganze weile alleine und habe mir mein Leben ganz gut eingerichtet.Nun habe ich das Problem das mein Schwager sich wohl gedacht hat er könnte mit mir eine Beziehung eingehen. Ich habe schon länger gemerkt das er mich ganz gut findet und bin ihm aus dem Weg gegangen. Ich habe ihm nochmal ganz deutlich gesagt das aus uns nie ein Paar wird. Das Problem für mich ist ich weiss nicht wie ich ihm begegnet soll. Erhat mich fast jeden Abend angerufen und wollte auch viel Zeit mit mir verbringen. Natürlich verstehe ich ihn ,aber ich habe ihm nie ein Signal gesendet.Er tut mir leid weil er keine Freunde hat und auch nicht mehr arbeitet. Wir sind eine große Familie und ich bin nicht gewillt mein Leben aufzugeben. Ich weiss auch das man denken kann wie kann ersowas tun nach so kurzer Zeit. Aber wenn man sich so lange auf einen Menschen eingelassen hat ist der Verlust doppelt schwer. Ich schwanke zwischen Mitleid und Ablehnung. Hat jemand einen Rat wie ich mit der Situation umgehen soll. Danke für ein paar Tipps.



Der nächste *Lover* meiner Mutter...

Wed, 04 Apr 2018 21:09:03 GMT

...mit einem neuen Nick wäre es einfacher.:blume: Ich bleibe ich. Huhu, nun war ich seit Karfreitag bei meiner Mutter. Samstag und Sonntag waren wir zu Fünft (Sohn und Freundin, mein Mann und ich, meine Mutter...90!) . Am Ostersonntag fuhren Sohn plus Freundin heim, dann am Ostermontag führ mein Mann heim. Ab dem Zeitpunkt war ich mit ihr allein....*KindbleibtKind* oder es wehrt sich (fällt mir schwer.) Gestern hatte sie dann eine *Weißer Krebs Op* am Ohr. Tochter selbstverständlich *stante pede*... Das die Vorgeschichte...alle springen für die alte *Dame*...fällen Baume etc. (das Springen liegt an uns...wissen wir) Und nun der Knaller: Alle Männer meiner Mutter wurden von ihr schlecht geredet (einschließlich meines Vaters) Meine Mutter darf soviele Männer überleben und neue Lover haben, wie sie will. Niemals würde ich da reinreden. ...aber bitte nicht als Einstieg zum neuen Lover: Mutter O-Ton zu mir als Erstes:Ich habe einen neuen Scheich. Der schenkt mir keine Pralinen und Blumen kauft er auch nicht. Der ist ne faule Sau (das habe ich ihm schon gesagt, denn der arbeitet hier nicht in meinem Haus)... es kam noch mehr.... Ich habe sie nur noch angeguckt, gepackt, ihr mitgeteilt *bitte rede mal positiv über deine Männer, die dich anbeten* . Achja....so allein ohne ein Klingeln an der Haustür...das ist kein Leben. Ich kenne das auch...aber dann eben einen anderen Lover...nö!...noch so ne Sache. Sie kann das und ich nicht. Meinen Frust habe ich geschrieben...meine Frage: Die kenne ich gar nicht. LG zb



Ich kann meine Mutter nicht mehr ernst nehmen

Wed, 04 Apr 2018 11:10:43 GMT

Liebe Community, ich wollte mich mit anderen austauschen, die auch in ihrer Familie niemanden haben, mit dem sie sprechen können. Ich bin Mitte 20 und wohne derzeit wieder bei meiner Mutter zu Hause und schreibe meine Abschlussarbeit. Ich möchte nach dem Abschluss dringend wieder ausziehen und weiß nicht einmal, ob ich danach noch Kontakt zu meiner Familie haben möchte. In meiner Familie habe ich das Gefühl sind alle Erwachsenen total kindisch. Egal ob es meine Mutter ist, oder meine Großeltern oder meine Tanten. Ich kann einfach zu niemandem aufschauen und kann mit niemandem reden. Ich kann von niemandem einen guten Rat erwarten. Niemand gibt mir eine vernünftige Antwort. Ich vermisse die Vernunft in meiner Familie so sehr, dass ich aufgehört habe, mit allen zu reden, über meine persönlichen Sachen. Weil ich einfach niemanden mehr ernst nehmen kann in der Familie. Und weil alle sowieso nur irgendwas sinnloses sagen würden. Meine Mutter war immer alleinerziehend, da mein Vater abgehauen ist. Er hat sich nie gemeldet und nicht mal eine Adresse hinterlassen. Mit so einer Person würde ich den Kontakt auch nicht suchen. Seit ich 18 bin, ist das Verhältnis zu meinen Großeltern angespannt. So sehr, dass ich sie nicht mehr besuchen kann, weil es immer im Streit eskaliert. Ich rufe nur noch von Weitem mit dem Telefon an. Wenn meine Mutter sie besuchen fährt, geht sie alleine. Meinen Großeltern bin ich nicht gut genug. Sie kritisieren ständig an mir herum und sagen mir, dass ich die schlimmste Tochter und die schlimmste Enkelin bin. Dass ich eine Katastrophe bin und dass ich ein Problemkind bin. Dass ich kein Recht habe, mich gegen verbale Übergriffe zu wehren, weil ich bei meiner Mutter keine Miete bezahle. Ich muss mich unterordnen und darf erst in meiner eigenen Wohung bestimmen, wie ich behandelt werden möchte. Sie hätten mich großgezogen und haben daher das Recht, mich Tag und Nacht niederzumachen, weil man das eben in der Familie so macht. Ich soll froh sein, dass sie mir ihre Beleidigungen ins Gesicht sagen, schlimmer wäre es ja, wenn sie es hinter meinem Rücken täten. Wenn ich versuche in ruhiger und sachlicher Weise mit meiner Oma zu reden, sagt sie sie hat es satt zu reden und sie lässt sich auf Diskussionen mit mir nicht ein. Ich habe ihr schon 100 mal erklärt, dass es meine Gefühle verletzt, wie sie über mich redet, und sie macht es immer wieder. Ich soll ihr keine Fragen stellen und leise sein. Meine Mutter ist zwar nett und lässt mich bei ihr wohnen, mit ihr reden kann ich aber nicht so wirklich. Sie war jahrelang die Geliebte eines Mannes, der noch eine Ehefrau hatte, und sie sozusagen als Zweitfrau hatte. Ich habe diesen Mann nie akzeptiert und das wirft sie mir bis heute vor. Sie war fest davon überzeugt, dass er sie sehr liebt. Irgendwann hat seine Ehefrau es mitbekommen und ist ausgezogen, da waren sie dann ein Jahr lang offiziell zusammen. Das war dem Mann aber zu anstrengend, weil meine Großeltern ihn auch nicht so toll fanden, sie haben alles ja mitbekommen. Er hat sich bei meiner Mutter beschwert, dass sie zu wenig Zeit mit ihm verbringt und dass alle ihn ja nicht mit offenen Armen begrüßt haben (Welch ein Wunder nach so einem Verhalten). Dann hat er sich von ihr getrennt, und meine Mutter hat mich dafür verantwortlich gemacht,weil ich ja nicht nett zu ihm war. Kurz darauf hat er eine andere gehabt und ist direkt mit ihr zusammengezogen, meine Mutter hat dann seine Nummer blockiert. Ihm hat die Neue dann doch nicht gefallen und er hat angefangen alle Freundinnen meiner Mutter zu stalken, von denen er die Nummer wusste und wusste wo sie wohnen. Dann hat er alle so bedrängt bis meine Mutter sich wieder mit ihm getroffen hat. Nun möchten er sie wieder zurück und ich kann es einfach nicht fassen, wie dumm meine Mutter eigentlich ist. Und was sie alles mit sich machen lässt. [...]



Geheimnisträgerin - Wie mit dem Geheimnis der Mutter umgehen?

Mon, 02 Apr 2018 20:02:40 GMT

Ihr Lieben, nach dem Osterbesuch zu Hause bei meinen Eltern treibt es mich wieder um. Ich weiß Dinge von meinen Eltern, werde von ihnen ins Vertreuen gezogen, von denen sie gegenseitig nichts wissen. Diesmal erlebte ich wiedr ihren Streit, dass mein Vater Kontakt zur Familie meiner Mutter halten möchte, obwohl diese davon nichts wissen möchte und ihre Geschwister am Liebsten aus ihrer Gegenwart streichen möchte. Ich weiß warum. Mein Vater, der sehr auf Familienzusammenhalt bdacht ist, weiß es nicht. Vor Jahren vertraute mir meine Mutter in einem schwachen Moment an, dass sie von ihrem älteren Bruder über Jahre missbraucht wurde. Danach geriet sie in Panik und sagte mir, dass sie nie wieder mit mir spricht, wenn ich e irgendjemandem erzähle. Ich denke, es war ein Versehen, es war ihr einfach so rausgerutscht. Für mich setzten sich viele Puzzlestücke aus ihrer sehr verkorksten Familie an dieser Stelle zusammen und auch viele Probleme, die ich aus der Beziehung meiner Eltern mitbekommen hatte. Meine Mutter leidet seit vielen Jahren an immer wiederkehrenden Depressionen, ist also eher labil. Mein Vater dagegen rätselt seit Jahren was mit ihr los ist und woher die Schwierigkeiten im Umgang mit ihr kommen. Ihr Bruder ist vor sechs Jahren gestorben und ich weiß, wie schwer es meiner Mutter gefallen ist, zur Beerdigung zu gehen usw, damals dachte ich noch, es liegt an den diversen Streitereien, die es gab. Heute weiß ich, dass es ganz andere Probleme waren. mein Vater drängte immer auf Versöhnung, auch mit dem Rest der Familie. Heute weiß ich, dass meine Mutter nicht verzeihen möchte und kann und finde dies völlig verständlich. Trotzdem hat sie immer versucht, so zu tun, als sein gar nichts Besonderes vorgefallen. Ein weiteres furchtbares Detail, das mir zu denken gibt ist, dass dieser Bruder eine Pflegetochter hatte, die ihn wegen Jahre langem Missbrauch angezeigt hat als sie 18 Jahre alt war. Damals war ich etwa 12 Jahre alt. Er ist auf Bewährung verurteilt worden. Damals wurde es so dargestellt, dass man ja nicht genau wisse, was passiert sei und dass dieses Mädchen ja schon viel erlebt hätte und es nicht klar sei, ob sie lügt. In jenem Gespräch, viele viele Jahre später, sagte meine Mutter mir, dass sie vom ersten Moment an gewusst hätte, dass das Mädchen die Wahrheit gesagt hat und sie hat dabei geweint. Sie hat ihr aber damals nicht geholfen, obwohl das Kind über zehn Jahre zu unserer Familie gehörte (für mich war sie eine ganz normale Cousine). Jetzt weiß ich das und komme nicht umhin, darüber nachzudenken. Ich habe Angst, dass meine Mutter eine Konfrontation nicht aushält. Ich kann es meinem Vater nicht sagen, obwohl es so viel erklären würde. Und irgendwie trage ich ganz schön schwer daran. Hat jemand Ähnliches erlebt? Eine Idee dazu? Liebe Grüße! Huga