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The talk of the continent



 



Soziale Fragen: Historisch niedrigste Arbeitslosenquote in der EU seit 2008

Fri, 25 Aug 2017 14:45:25 +0100

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Den neuesten Eurostat-Ergebnissen zufolge betrug die Arbeitslosenquote in der EU im Juni 2017 7,7 %, d. h. der gleiche Wert wie im Vormonat Mai, und somit niedriger als die 8,6 % im Juni 2016. Die aktuellen Zahlen sind somit ein EU-weites Rekordtief, wie es seit Dezember 2008 nicht mehr erreicht wurde.

Die für die Eurozone saisonbereinigten Arbeitslosenquote betrug im Juni 2017 9,1 %, und erweist sich damit niedriger als die 9,2 % im Mai 2017, und noch geringfügiger als die 10,1 % im Juni 2016. Auch hier handelt es sich um ein Rekordtief, wie es in der Eurozone seit Februar 2009 nicht mehr verzeichnet wurde.

Eurostats Schätzungen zufolge waren im Juni 2017 18.725 Millionen Männer und Frauen in den 28 EU-Ländern arbeitslos. 14.718 von ihnen leben in der Eurozone.

Von den Mitgliedstaaten verzeichneten die Tschechische Republik (2,9 %), Deutschland

(3,8 %) und Malta (4,1%) im Juni 2017die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten registrierten Griechenland (21,7 % im April 2017) und Spanien (17,1 %).

Über ein Jahr betrachtet fiel die Arbeitslosenquote im Juni 2017 in allen Mitgliedstaaten, deren Daten im Zeitverlauf vergleichbar sind, bis auf Estland, wo ein Anstieg registriert wurde (von 6,5% im Mai 2016 auf 6,9% im Mai 2017). Die stärksten Rückgänge wurden in Spanien (von 19,9 % auf 17,1 %) und Kroatien (von 13, 3% auf 10,6 %) registriert.

Im Juni 2017 lag die Arbeitslosenquote in den USA bei 4,4 %, ein Anstieg gegenüber 4,3 % im Mai 2017, jedoch ein Rückgang gegenüber 4,9 % im Juni 2016.

Zum Herunterladen des Datensatzes bitte hier klicken.




Portugal: „Game over”

Fri, 20 Dec 2013 12:28:31 +0100

Einstimmig hat das portugiesische Verfassungsgericht die geplanten Änderungen im Rentensystem abgelehnt. Vorgesehen war eine Kürzung um 10 Prozent der Pensionen des öffentlichen Dienstes. Mit dieser Entscheidung fehlen im Staatshaushalt 2014 nun rund 400 Millionen Euro.

Das Verfassungsgericht befand, dass die Einsparungen nicht den in einer gesamten Beamtenlaufbahn erworbenen Rechten übergeordnet werden könne. Mit dem Gesetz werde „gegen das Prinzip des Vertrauensschutzes verstoßen.“ Für den 20. Dezember wird eine Regierungserklärung zum Entscheid des Verfassungsgerichts erwartet.




Vereinigtes Königreich: „Die ‚Jugend’ will, dass Großbritannien in Europa bleibt”

Mon, 16 Dec 2013 11:43:50 +0100

In Großbritannien ist ein Generationen-Konflikt ausgebrochen: 41 Prozent der Briten, zwischen 18 und 24 Jahren, haben deutlich gemacht, dass sie entweder entschieden für die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens, oder aber mehr dafür als dagegen sind. Im Vergleich dazu sind nur 32 Prozent der Befragten dagegen. Unterdessen sprachen sich 60 Prozent der über-65-Jährigen ganz deutlich gegen eine Mitgliedschaft aus. In dieser Altersgruppe bezeichnete sich nur ein Viertel der Befragten als pro-europäisch. Dies geht aus der neuen Umfrage hervor, deren Ergebnisse The Independent veröffentlicht.

Junge Briten befürchten, dass ein britischer Austritt aus der EU „ihre Berufsaussichten zu Hause und auf dem kontinentalen Festland gefährden könnte”, schreibt The Independent über die ICM-Research-Umfrage. Diese wurde von dem Think-Tank British Future in Auftrag gegeben und soll im Laufe der Woche vollständig veröffentlicht werden.

Die Ergebnisse werden nur wenige Wochen vor der Öffnung des Arbeitsmarktes für rumänische und bulgarische Arbeitnehmer am 1. Januar 2014 veröffentlicht. Ab Jahresbeginn werden sie sich in der ganzen Europäischen Union frei bewegen können.




Griechenland: „Ich arbeite nicht, also zahle ich nicht“

Thu, 12 Dec 2013 12:28:48 +0100

Im September waren 27,4 Prozent der griechischen Erwerbstätigen arbeitslos, also 1.376.463 Personen, so die neuesten, am 11. Dezember veröffentlichten Zahlen. Das bedeutet, dass 60 Prozent der Griechen im arbeitsfähigen Alter keine Arbeit haben, schreibt Eleftherotypia.

Die Tageszeitung erklärt, die Arbeitslosenrate übersteige nun schon den sechsten Monate in Folge 27 Prozent, und bemerkt, dass diese Zahlen „das Ausmaß der Wirtschaftskrise aufzeigen, wie auch das Problem der Memorandumspolitik“ – also die Sparmaßnahmen, die zur Schuldentilgung Griechenlands beitragen sollen.

Die Zeitung weist zudem auf eine weiter Folge der Wirtschaftskrise hin:

500.000 steuerpflichtige Bürger haben angegeben, ihre Steuern 2013 nicht zahlen zu können.




Arbeitsmarkt: „Entsendung von Arbeitnehmern, Europäer zu Polizeikontrollen bereit“

Tue, 10 Dec 2013 11:54:25 +0100

Die europäischen Arbeitsminister haben am 9. Dezember vereinbart, schärfer gegen Missbrauch bei der Entsendung von Arbeitnehmern vorzugehen.

„Das war nicht einfach, da Meinungen in dieser Frage offensichtlich weit auseinanderdrifteten“, kommentiert La Tribune. Das Wirtschaftsblatt berichtet, dass sich zwei Lager gegenübergestanden hätten: Großbritannien und die ost- und mitteleuropäischen Länder auf der einen Seite, Frankreich, Deutschland und zuletzt auch Polen auf der anderen. Sieben Länder hätten zudem gegen den ausgearbeiteten Kompromiss gestimmt, dessen Details noch nicht bekannt gegeben wurden. Das Blatt erklärt den Geist der neuen Bestimmungen:

Jedes Land kann frei über die Dokumente entscheiden, die ein ausländisches Unternehmen vorzulegen hat, das Arbeitnehmer entsenden will. Des Weiteren trügen im Fall von Missbrauch Auftraggeber und Subunternehmer eine gesamtschuldnerische Haftung.




Entsendung von Arbeitnehmern: Der Verlierer wird Europa sein

Mon, 09 Dec 2013 16:32:43 +0100

Dziennik Gazeta Prawna, Warschau – Die EU-Arbeitsminister treffen heute in Brüssel zusammen, um sich über die Verschärfung der Richtlinie zur Entsendung von Arbeitnehmern zu einigen. Polen, das diesen Vorschlag nicht unterstützt, wurde des Sozialdumpings beschuldigt. Mehr....



Europäischer Arbeitsmarkt : „Werden Sie wirklich kommen?”

Mon, 09 Dec 2013 10:57:07 +0100

Werden sich die Niederlande auf einen „Tsunami” von Rumänen und Bulgaren einstellen müssen, wie ihn manche Politiker heraufbeschwören?, fragt das NRC Handelsblad im Vorfeld der Öffnung des Arbeitsmarktes für rumänische und bulgarische Arbeitnehmer am 1. Januar 2014.

Wie die Tageszeitung berichtet ist es vor allem die Erfahrung der Briten, die zu diesen Befürchtungen führt. Zahlreiche Polen sind seit 2004 nach Großbritannien ausgewandert. Experten allerdings scheinen sich einig zu sein, dass es einen solchen „Tsunami” in den Niederlanden nicht geben werde. Denn, so erklärt es der Soziologen Godfried Engbersen im NRC Handelsblad:

Arbeitsmigranten werden von Arbeit angezogen. Nun gibt es aufgrund der Krise aber kaum Jobs. [...] Außerdem haben Bulgaren und Rumänen in den Niederlanden keinerlei familiäre Netzwerke oder Freundeskreise, die sich um sie kümmern könnten.




Niederlande : „Armut in den Niederlanden steigt schnell“

Tue, 03 Dec 2013 10:35:18 +0100

„Der schnellste Anstieg der Armut in den Niederlanden seit Ausbruch der Rezession im Jahr 2008”, meldet De Volkskrant. Nach Angaben des staatlichen Statistikamts CBS waren im Jahr 2012 rund 1,2 Millionen Niederländer als arm zu bezeichnen (bei einer Gesamtbevölkerung von 17 Millionen).

Nach Abzug der Fixkosten bliebe ihnen nicht genug Geld für Kleidung, Hausrat, öffentliche Verkehrsmittel und Freizeitbeschäftigungen. Ein Anstieg, der 2013 „dank neuer Steuermaßnahmen der Regierung und steigender Löhne, welche die Kaufkraft stützen, geringer erwartet werde“, berichtet De Volkskrant. Allerdings, bedauert das Blatt:

Vor allem die Anzahl der Kinder, die in Armut aufwachsen, hat schnell zugenommen. Armut trifft jedes zehnte Kind. [...] Des Weiteren leben immer mehr Menschen in Langzeitarmut: 381.000 sind seit mehr als drei Jahren arm.




Frankreich: „Die Rückkehr des polnischen Klempners”

Mon, 02 Dec 2013 12:48:31 +0100

Eine Woche vor dem Treffen der europäischen Arbeits- und Beschäftigungsminister am 9. Dezember 2013 hat die französische Regierung die Europäische Kommission gebeten, ihre Richtlinie über die Entsendung von Arbeitnehmern zu überprüfen. Der Grund: Sie ermöglicht es Unternehmen, ihre Angestellten in Abhängigkeit der Einstellungsbedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu versetzen, wodurch das Sozialdumping innerhalb der Europäischen Union explodiert.

Libération listet die zentralen Streitpunkte auf, über die sich die achtundzwanzig EU-Mitgliedsstaaten uneinig sind:

Die 1996 eingeführten Regelungen, die den EU-Bürgern erlauben, in einem anderen Land zu arbeiten, werden heutzutage schändlich umgangen: Die Richtlinie zur sogenannten Entsendung von Mitarbeitern, die zum Ziel hatte, die Versetzung von Angestellten innerhalb der Union zu regeln, hat sich in Krisenzeiten zu einem von bestimmten Unternehmen missbrauchten Kostensenkungs-Werkzeug entwickelt. Betroffen sind vor allem das Baugewerbe und der Nahrungsmittelsektor.

In ihrem Leitartikel erinnert die Tageszeitung daran, dass...

...wieder einmal bewiesen wurde, dass das wirtschaftliche Europa ohne ein soziales Europa einfach nicht mehr lebensfähig ist, und – was noch viel schlimmer ist – das derzeitige Europa nicht nur das Projekt eines politischen Europas gefährdet, sondern auch zahlreiche [europäische] Nationen bedroht.




Slowakei : „Der Staat wird 15.000 Arbeitsplätze für junge Menschen schaffen”

Mon, 18 Nov 2013 11:44:50 +0100

Das slowakische Arbeitsministerium wird 2014 und 2015 einhundert Millionen Euro aus den europäischen Hilfsfonds für die Schaffung von 15.000 subventionierten Arbeitsplätzen im Privatsektor einsetzten, berichtet Pravda.

Arbeitnehmer, die einen jungen Arbeitslosen unter 25 Jahren für eine Dauer von über drei Monaten einstellen, könnten so eine monatliche Kostenbeteiligung von bis zu 456,57 Euro erhalten. Die Tageszeitung hebt hervor, dass es sich bereits um das zweite Hilfsprogramm handelt, mit dem die Eingliederung der jungen Menschen in den Arbeitsmarkt vorangetrieben werden soll. In den Jahren 2012 und 2013 wurden rund 11.000 Jugendliche eingestellt.

Wie Pravda berichtet, reagiert die slowakische Regierung mit dieser Initiative auf das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs von 24 EU-Mitgliedsstaaten, das am 12. November in Paris stattgefunden hatte. In der Slowakei sind rund 81.000 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos. In der ganzen EU beläuft sich die Zahl auf 5,6 Millionen.




Polen: „Hunger-Stundenlöhne”

Mon, 18 Nov 2013 11:33:02 +0100

In Polen soll ein Mindestlohn eingeführt werden, der Millionen von Menschen das Leben erleichtern soll, meldet Gazeta Wyborcza und fügt hinzu, dass ihre Gehälter einer „Verletzung der Menschenwürde” gleichkommen.

Die Tageszeitung hebt hervor, dass selbst die Arbeitnehmer im krisengebeutelten Griechenland einen Mindeststundenlohn von vier Euro verdienen. In Polen bieten einige Arbeitgeber dagegen „attraktive” Jobs an, für die sie gerade einmal einen Stundenlohn von 50 Euro-Cent bezahlen. Wie das Tagesblatt berichtet,

sind polnische Unternehmer darauf erpicht, den Leuten einen Stundenlohnsatz zu zahlen, um die Regelungen für ein Mindestbruttogehalt zu umgehen, das derzeit bei 1.600 Złoty liegt (rund 400 Euro).

Den Schätzungen des Arbeitsministeriums zufolge werden in Polen mehr als 900.000 Menschen nach Stundenlohn bezahlt, wodurch sie nicht durch die geltenden Arbeitsmarktregulierungen geschützt sind. Ganz besonders betroffen sind Studenten und all jene Arbeitnehmer, denen es einfach nicht gelingt, einen besseren Job zu finden.




Arbeit: Europäisches Treffen zum Thema Jugendarbeitslosigkeit

Tue, 12 Nov 2013 16:20:17 +0100

Am 12. November sind die Staats- und Regierungschefs von 24 EU-Mitgliedsstaaten sowie die Leiter der europäischen Institutionen und die Arbeitsminister in Paris zu einem zweiten Gipfeltreffen zusammenkommen. Thema war die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die 7,5 Millionen Europäer zwischen 15 und 24 Jahren betrifft, erinnert Le Monde.

Das erste Treffen dieser Art hatte auf Initiative Deutschlands und Frankreichs im Juni in Berlin stattgefunden. Daraus hervorgegangen war die Gründung eines Fonds für die Beschäftigung und die Ausbildung der Jugendlichen in denjenigen Ländern, die von der Krise am stärksten betroffen sind.

Ziel der europäischen Initiative, so Le Monde, ist...

... dass kein junger Europäer unter 24 Jahren mehr als vier Monate ohne Arbeits- oder Ausbildungsplatz bleibt. Die Betonung soll dabei auf Ausbildungsverhältnisse und Zukunftsberufe (Informationstechnologie und grünes Wachstum) gelegt werden. Dennoch dürfte am Dienstag keine neue Maßnahme angekündigt werden. Die in Paris tagenden Politiker dürften sich damit begnügen, eine erste Bilanz der seit Monaten auf dem Tisch liegenden Maßnahmen zu ziehen. Diese dürfte wiederum wenig spektakulär ausfallen. Es geht insbesondere darum, die Staaten dazu anzuhalten, die sechs Milliarden Euro zur Finanzierung der Hilfsprogramme für junge Arbeitslose in den meistbetroffenen Ländern – darunter Frankreich, Griechenland, Italien und Spanien – gut zu nutzen. Das einzige Problem: Die Mittel stehen nicht zur Verfügung, da die entsprechenden Haushaltslinien noch nicht verabschiedet wurden.

Der Einsatz ist hoch, so die Zeitung weiter:

Wenige Monate vor der Europawahl von Mai 2014 ist eine Mobilisierung um so wichtiger, da die europäischen Spitzenpolitiker aufgrund der sozialen Spannungen und der massiven Arbeitslosigkeit, die trotz eines vorsichtigen Aufschwungs weiter anhält, einen Aufstieg der Extremen befürchten.

Ein drittes Gipfeltreffen dürfte im Frühjahr 2014 in Italien oder Griechenland stattfinden.




Rumänien-Vereinigtes Königreich : „Wie der Daily Mail eine Story über die rumänische Invasion erfand“

Tue, 12 Nov 2013 10:50:02 +0100

„Im Januar wird nur noch die Ziege hierbleiben“: Mit diesen Worten beginnt eine Reportage, welche der Daily Mail am 10. November veröffentlichte. Dem Blatt zufolge warte „die Hälfte der Bevölkerung“ des [westrumänischen] Dorfs Sacoşu Turcesc „sehnsüchtig auf den 1. Januar 2014, um nach Großbritannien auszuwandern“ und von der Öffnung des EU-Arbeitsmarkts für Bulgarien und Rumänien zu profitieren.

„Die Geschichte ist frei erfunden“, empört sich Adevărul. Die rumänische Tageszeitung schreibt, dass „die Journalisten sich als Arbeitgeber ausgegeben haben. Sie selbst waren es auch, die die Ziege in den Hof des Roma, Hauptfigur ihrer Story, gebracht haben!“

Die Journalisten hätten „die Wirklichkeit vergessen. Sie trudeln einfach aus London mit einer fertigen Story ein, welche dem Image unseres Land schaden soll“, schreibt das Blatt und kommentiert: „Kein Wunder, denn die britischen Journalisten greifen bei der Verunglimpfung von Rumänen auf eine lange Tradition zurück...“




Deutschland: Mehr Arbeit, mehr Sorgen

Thu, 31 Oct 2013 12:10:05 +0100

„Entspannt euch! Deutschland ist ein Land der Gestressten“, diagnostiziert Die Welt Kompakt auf ihrer Titelseite. „Mehr als die Hälfte der Menschen fühlt sich zu sehr unter Druck gesetzt: im Job, in der Familie oder wegen finanzieller Sorgen.” Besonders Frauen zwischen 35 und 45 geben an, „zu hohe Ansprüche an sich selbst zu stellen“, und leiden darunter, Kinder und Karriere nicht miteinander vereinbaren zu können, so die am 30. Oktober veröffentlichten Ergebnisse einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa.

„Arbeit ist zum Stressfaktor Nummer 1 geworden“, erklärt Die Welt, während das Handelsblatt das „Jobwunder“ begrüßt: Rund 42,2 Millionen Deutsche haben heute in Deutschland einen Job, so viele wie noch nie seit der Wiedervereinigung. 1,5 Millionen Arbeitsplätze wurden in den letzten fünf Jahren geschaffen und, laut einer Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Ifo, dürfte sich der Boom fortsetzen, erklärt die Tageszeitung.

Angesichts dieser Zahlen versteht die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Sorgen des Landes beim besten Willen nicht:

Das muss den Deutschen ersteinmal einer nachmachen. Erstmals haben in diesem Land mehr als 42 Millionen Menschen Arbeit – und in der Öffentlichkeit wird weiter fleißig über die Bedingungen am deutschen Arbeitsmarkt gemault. Es gibt wohl kaum eine Regierung auf dieser Erde, die nicht sofort die Zustände hierzulande gegen die eigenen tauschen würde. Doch während die halbe Welt versucht, das „German Jobwunder” zu kopieren, geht dessen Erschaffern der Blick fürs große Ganze verloren.




Belgien: „Nirgendwo arbeiten Einwanderer so wenig“

Tue, 29 Oct 2013 10:45:57 +0100

Weniger als zwei Drittel (62 Prozent) der in Belgien lebenden nicht-europäischen Einwanderer hatten im Jahr 2012 einen Job, berichtet De Standaard unter Berufung auf die jüngsten Zahlen von Eurostat.

Ein Anteil, der signifikant niedriger liegt als der europäische Durchschnitt (73 Prozent) und sich unter anderem mit dem Niedergang der belgischen Industrie, sowie den von belgischen Arbeitgebern eingeforderten Sprachkenntnisse erkläre. Doch würden die Einwanderer auch unter einer „beharrlichen Diskriminierung“ leiden, erklärt ein Experte gegenüber der Tageszeitung:

Die Arbeitgeber haben das Vorurteil, dass Menschen mit Mitgrationshintergrund schlechtere Arbeitnehmer seien. Daher landen diese in Jobs, die Einheimische nicht wollen, Jobs mit befristeten Arbeitsverträgen oder in der Gebäudereinigung. In Ländern, wo diese „schlechten“ Jobs weiter verbreitet sind, liegt die Quote der arbeitenden Zuwanderer höher.




Polen: Wir sind die Chinesen Europas

Wed, 23 Oct 2013 12:05:29 +0100

Wprost, Warschau – Amazon wird drei große Logistikzentren in Polen eröffnen. Eine gute Nachricht? Nicht wirklich, denn die Arbeitsplätze dort sind unsicher und schlecht bezahlt. Und wettbewerbsfähiger wird das Land dadurch auch nicht. Mehr....



Europäische Union: „880 000 Sklaven in der EU”

Mon, 14 Oct 2013 11:40:48 +0100

Laut den jüngsten Statistiken des Sonderausschuss des Europäischen Parlamentes für Organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäsche (CRIM) fristen rund 880.000 Menschen in der Europäischen Union ein sklavenähnliches Dasein, berichtet De Morgen.

Dem Zeitungsbericht zufolge zählen vor allem Kinder darunter, die „zum Betteln gezwungen” werden, „Männer, die wie Zwangsarbeiter schuften” müssen und nur einen Hungerlohn erhalten, sowie Frauen, die keine andere Wahl haben als sich zu prostituieren.

Die Tageszeitung fügt hinzu, dass CRIM die Mitgliedsstaaten dazu auffordert, die EU-Richtlinie zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer einzuhalten, und der Europäischen Kommission empfiehlt, die Strategie der EU zur Beseitigung des Menschenhandels endlich in die Tat umzusetzen.

In ihrer Plenarversammlung am 23. Oktober werden die EU-Abgeordneten die Empfehlungen des CRIM-Ausschusses prüfen.




Soziales: „EU-Spitze strebt Arbeitslosenfonds für Eurozone an“

Thu, 03 Oct 2013 11:29:04 +0100

Nach den Wahlen in Deutschland und Österreich hat EU-Sozialkommissar Lászlo Andor am 2. Oktober einen Vorstoß gestartet, um der Währungsunion eine „soziale Dimension“” zu geben. Dies betrifft insbesondere die Gründung einer europäischen Arbeitslosenversicherung, wie Der Standard berichtet.

Der Plan, den auch Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn sowie Kommissionspräsident José Manuel Barroso unterstützen, sieht einen neuen Krisenfonds vor, der notleidenden Staaten bei der Zahlung von Arbeitslosengeld hilft.

Damit soll verhindert werden, dass die durch Sparprogramme eingeschränkte Kaufkraft ebendort weiter sinkt und die Spirale sich weiter nach unter dreht.

Doch die Tageszeitung erklärt, eine solche Maßnahme würde die Änderung der EU-Verträge erfordern und somit einen einstimmigen Beschluss des Europäischen Rats. Experten halten die Erfolgsaussichten für den Plan daher für gering.




Österreich: Wohlhabend, aber unentspannt

Wed, 02 Oct 2013 17:18:31 +0100

The New York Times, New York – Nach den Nationalratswahlen vom 29. September sieht es ganz danach aus, als würde die große Koalition weiter in Österreich regieren. Doch trotz ihres erfolgreichen Krisenmanagements und ihres gelungenen Kampfes gegen die Arbeitslosigkeit haben die beiden größten Parteien des Landes zahlreiche Stimmen verloren. Mehr....



Portugal: „Unternehmen gezwungen, Entlassungen wegen Nichteignung rückgängig zu machen“

Fri, 27 Sep 2013 16:30:02 +0100

Das portugiesische Verfassungsgericht hat am 26. September sechs Artikel der Reform von 2012 gekippt, mit der der Arbeitsmarkt flexibler gestaltet werden sollte.

Unternehmen, die Arbeitnehmer mit der — in den Artikeln vorgesehenen — Begründung entlassen haben, dass diese nicht länger für ihren Job geeignet seien, müssen somit wieder eingestellt werden.

Andere Maßnahmen hingegen, notiert Diário de Notícias, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit der portugiesischen Unternehmen gestärkt werden solle, wie beispielsweise die Streichung von vier bezahlten Feiertagen, seien aber nicht für verfassungswidrig erklärt worden.




Eurozone: IWF empfiehlt Fiskalunion und europäische Arbeitslosenversicherung

Thu, 26 Sep 2013 13:39:44 +0100

In einem am 25. September präsentierten Arbeitspapier drängt der Internationale Währungfonds (IWF) die Europäischen Union, auf eine Fiskalunion hinzuarbeiten.

Um das „Vertrauen ins Bankensystem zu verankern“, empfiehlt der IWF zur Stabilisierung der Eurozone mehr Engagement der nationalen Bankenaufsichten, eine Umverteilung des fiskalischen Risikos, eine gegenseitige Bankenhaftung, eine „gemeinsame Schuldenaufnahme“ — mit anderen Worten Eurobonds —, sowie ein verstärktes Sicherheitsnetz für europäische Banken.

Doch, so notiert Die Presse, sei davon auszugehen, dass die Vorschläge in Berlin auf Widerstand stoßen werden. Bis dato wurden Maßnahmen wie Eurobonds oder eine Vergemeinschaftung des Fiskalrisikos von Deutschland abgelehnt.

In Portugal betont El Periodico, dass der IWF

eine europäische Arbeitslosenversicherung vorschlägt, um die Auswirkungen der Wirtschaftskrise für die Bevölkerungen zu mindern. [...] Die Risiken sollen in höherem Maße gemeinschaftlich über einen Kontingenzfonds, eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung und einen gemeinsamen Haushalt getragen werden, was die Kosten eventuell erforderlicher Rettungspakete erheblich verringern würde.




Griechenland: Die Gehälter fallen ins Bodenlose

Thu, 19 Sep 2013 13:19:02 +0100

I Kathimerini, Athen – Ob jung oder alt, Hochschulabsolvent oder Arbeiter: Alle, die nach ihrer Arbeitslosigkeit in Griechenland wieder einen Job finden, müssen sich mit immer niedrigeren Löhnen zufriedengeben. Mehr....



Bundestagswahlen 2013: „Behandelt wie Vieh”

Wed, 18 Sep 2013 12:27:58 +0100

Le Monde, Paris – Niedersachsen ist Deutschlands „Fleischgürtel”. Der Erfolg der Branche wird jedoch von den schlechten Arbeitsbedingungen überschattet. Im Zentrum der Diskussionen steht die Einführung eines Mindestlohns: Die alte Forderung der Sozialdemokraten hat sich nun auch in der CDU durchgesetzt. Mehr....



Tschechische Republik: „Rettungsplan für Ostrava“

Fri, 13 Sep 2013 12:31:02 +0100

Angesichts einer drohenden „sozialen Katastrophe“ für den industriellen Osten der Tschechischen Republik, bereite die Regierung einen Rettungsplan vor, berichtet MF Dnes. Das Blatt schreibt:

Der ohnehin schon von einer Rekord-Langzeitarbeitslosigkeit geplagten Region [9,68 Prozent gegenüber eines Landesdurchschnitts von 7,5 Prozent] steht eine neue Entlassungswelle bevor. Bis zu 71.000 Menschen könnten ihren Job verlieren.

Die Regierung plane niedrigere Strompreise für die Metallindustrie, sowie für den Bergbau, dessen Wettbewerbsfähigkeit aufgrund des Schiefergas-Booms in den USA dramatisch gesunken ist. Weiterhin seien die Verstaalichung einer Zeche am Rande des Bankrotts, sowie direkte Subventionen an Unternehmen vorgesehen.




Italien: Herzlich Willkommen in der Arbeitslosigkeit!

Tue, 03 Sep 2013 12:54:01 +0100

Süddeutsche Zeitung, München – Viele Italiener kommen in diesen Tagen aus dem Urlaub und stehen ohne Job da, weil ihre Firma in der Zwischenzeit dichtgemacht hat. Das hat es in Italien immer wieder gegeben. Doch dieses Jahr werden solche Firmenpleiten zur Regel, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Mehr....



Griechenland: „Finsternis”

Tue, 03 Sep 2013 11:22:10 +0100

Eine Studie des griechischen Gewerkschaftsbundes (GSEE), der die Arbeitnehmer des privaten Sektors vertritt, prognostiziert dürste Wirtschaftsaussichten für Griechenland. Eleftherotypia präsentiert die wichtigsten Teile der Studie, die Ende des Monats veröffentlicht wird. Dieser nach soll die Arbeitslosenrate im Dezember bei 33 Prozent liegen, während Renten und Löhne 2014 noch weiter zurückgehen sollen. Seit 2009, so heißt es „haben die Arbeitnehmer knapp ein Viertel ihrer Kaufkraft verloren“.

Weiter überleben angeblich vier von zehn Arbeitslosen nur dank der Unterstützung ihrer Familie, da nur 12 Prozent von ihnen Arbeitslosengeld beziehen. Die Familien sorgen für 70 Prozent der unverheirateten Arbeitslosen und werden immer ärmer. 55 Prozent der Griechen sind bereit, für jede beliebige Entlohnung zu arbeiten.

Gleichzeitig verzeichnen die 50 solidesten Unternehmen an der Börse einen Rückgang ihrer Erträge um 17 Prozent. „Und das Schlimmste“, wie Eleftherotypia schreibt, ist,

... dass es 20 Jahre und eine Wachstumsrate von vier bis fünf Prozent erfordern würde, um die seit 2009 verlorene Million Arbeitsplätze zurückzuerlangen und wieder auf die Arbeitslosenquote desselben Jahres zurückzukommen.




Polen: „Gleitzeit heiß nicht Ausbeutung“

Fri, 23 Aug 2013 11:57:13 +0100

Heute tritt eine Änderung des polnischen Arbeitsrechts in Kraft. Die polnischen Arbeitnehmer dürfen nun Gleitzeit in Anspruch nehmen, schreibt die Tageszeitung und betont die Vorteile derartiger Arbeitsverträge für Arbeitnehmer mit kleinen Kindern.

Die Arbeitgeber begrüßen die flexiblen Arbeitszeiten. Ihrer Ansicht nach können die Unternehmen dadurch schneller auf die Märkte reagieren. Die Gewerkschaften sind jedoch dagegen, denn sie befürchten, die Arbeitnehmer könnten ausgenutzt werden, vor allem da die „Einarbeitungszeit“ – der maximale Zeitraum, nach welchem ein Angestellter Recht auf bezahlten Urlaub bekommt – nun auf 12 Monate erhöht wurde.

Wojciech Konecki, Leiter des Verbandes der polnischen Hersteller von Haushaltsgeräten, meint dazu:

Lange, wenn auch nicht unbedingt 12 Monate lange Einarbeitungszeiten werden dazu beitragen, die Entlassung von geschultem Personal zu verhindern.

Die Gewerkschaften meinen, die Situation könnte verbessert werden, wenn lange Einarbeitungszeiten nur im Rahmen von Tarifverträgen angewendet werden dürfen.




Arbeitsmarkt: Löhne kürzen ist kein Allheilmittel

Mon, 12 Aug 2013 17:50:37 +0100

El País, Madrid – Um das Wachstum wieder anzukurbeln, braucht Madrid nur zu tun, was Irland und Lettland schon getan haben: die Löhne kürzen. Dieser Gedanke hat in Spanien große Empörung ausgelöst – und da, wo er bereits umgesetzt wurde, nicht nur positive Auswirkungen gezeigt. Mehr....



Arbeitsmarkt: „Mindestlohn: Belgien spitze”

Fri, 09 Aug 2013 10:41:08 +0100

Nach Angaben der jüngsten Zahlen von Eurostat ist der Mindestlohn in Belgien höher als in den meisten anderen europäischen Ländern, notiert Le Soir.

Mit 1502 Euro brutto pro Monat liegt Belgien hinter Luxemburg (1874 Euro) in Europa auf Rang 2, noch vor den Niederlanden (1478 Euro), Irland (1462 Euro), Frankreich (1430 Euro) und Großbritannien (1190 Euro). Schlusslicht der Rangliste ist Bulgarien mit 159 Euro pro Monat. Die Tageszeitung betont, dass es „nur in einem europäischen Land keinen Mindestlohn gibt: in Deutschland“.

Angesichts der Frage über die „angeblich verheerenden Auswirkungen eines Mindestlohns auf den Arbeitsmarkt“, meint die belgische Tageszeitung, dass sei „eine falsche Debatte und eine echte Herausforderung“:

Eines stimmt hingegen: [...] die Differenz zwischen Mindestlohn und Arbeitslosengeld ist [in Belgien] viel zu gering.




United Kingdom: „Carney lässt nichts aus und fordert ein revolutionäres Programm gegen Arbeitslosigkeit“

Thu, 08 Aug 2013 11:12:32 +0100

Der neue Chef der britischen Notenbank, Mark Carney, hat angekündigt, dass die Zentralbank ihre Wirtschaftspolitik erstmals in ihrer Geschichte in den Dienst des Kampfes gegen die Arbeitslosigkeit stellen wird.

Er versicherte, dass die Zinssätze solange bei 0,5 Prozent bleiben werden, bis die Arbeitslosenquote wieder auf sieben Prozent gesunken ist, auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass dies bis 2016 bewerkstelligt werden kann. Ziel soll es sein, sich darum zu bemühen, das Vertrauen der Unternehmer zu stärken und ihnen deutlich zu machen, dass sie sich mindestens drei Jahre lang kostengünstig Geld leihen können. Was Carney sich von diesen Maßnahmen verspricht? Unternehmer sollen ermutigt werden, zu investieren, neue Wachstumsimpulse für die Wirtschaft zu setzen, und Arbeitsplätze zu schaffen.

Das neue Konzept, das die Bank „Forward Guidance“ getauft hat, verfolgt einen ganz anderen Ansatz als das Programm seines Vorgängers, Lord King, der jedwede Steuerung der zukünftigen Entwicklung der Leitzinsen ablehnte, fügt The Independent hinzu.




Portugal: „Die Zahl der Arbeitslosen sinkt langsam“

Wed, 07 Aug 2013 12:18:29 +0100

Im zweiten Quartal sind die Arbeitslosenzahlen in Portugal gesunken, berichtet Jornal de Notícias und fügt hinzu, dass die Zahl der Arbeitsuchenden im Januar noch 740.062 betrug, sich im Juni aber nur noch auf 689.933 belief. Dies geht aus den Erhebungen des staatlichen Statistik-Instituts Portugals hervor, das seine Zahlen am heutigen 7. August veröffentlichen wird.

In den Augen des Jornal de Notícias handelt es sich um den wichtigsten Rückgang seit 2000. Und das obwohl die Arbeitslosenquote seit der Ankunft der Troika im April 2011 ununterbrochen angestiegen ist und inzwischen sogar die 17-Prozent-Marke überschritten hat, fügt die Tageszeitung hinzu.

Nach Meinung der zahlreichen Ökonomen, die in den vergangenen Wochen vom Jornal de Notícias befragt wurden, sind es vor allem die Exportzahlen und die Privatisierungen, aber auch der Tourismus, die dafür verantwortlich sind, dass es erste Anzeichen einer Besserung der wirtschaftlichen Lage Portugals gibt.




Arbeitsmarkt: „Schwarze Zukunft für Europas Jugend“

Tue, 06 Aug 2013 11:02:24 +0100

Die schwedische Tageszeitung Svenska Dagbladet beginnt eine Serie über die „verlorene Generation“ der jungen Arbeitslosen in Europas Süden. Noch vor den bekannten Fällen Spanien und Griechenland befinde sich „der Krisenherd der Jugendarbeitlosigkeit“ im Balkan schreibt die Tageszeitung:

Im Kosovo sind 70 Prozent der jungen Menschen ohne Job, und in Kroatien beträgt die Jugendarbeitslosigkeit 50 Prozent.

Die Kommentatorin Therese Larsson Hultin schreibt:

Hinter den Zahlen verstecken sich Menschen. Und eine reiche Gesellschaft, die nicht in der Lage ist, ihrer Jugend Arbeit zu verschaffen, wird automatisch ärmer. […] Berufsschulen und Ausbildungen werden allerorts gepriesen. Doch das allein reicht nicht: Die europäischen Unternehmen müssen es auch wagen, wieder einzustellen. [...] und die jungen Europäer müssen Bereitschaft zur Mobilität zeigen.




Frankreich: „Renten, Arbeitsmarkt: IWF drängt Frankreich zu Reformen“

Tue, 06 Aug 2013 09:34:29 +0100

„Ohne Reformen, kein Wachstum, warnt der IWF“, schreibt Le Figaro, nachdem am Vortag der Internationale Währungsfonds seinen jährlichen Länderbericht Frankreich vorgelegt hat.

Zwar bestätigt der IWF, dass „sich die (französische) Wirtschaft langsam erholt“, doch werde die Rückkehr zu einem wirklichen Wachstum durch „mangelndes Vertrauen und fehlende Wettbewerbsfähigkeit erschwert“.

Nach Einschätzung des IWF müsse die französische Regierung unter anderem die Strukturreformen beschleunigen und forderte eine Reform des Rentensystems, sowie die Vertiefung der Reformen des Arbeitsmarkts. Zudem sollte Frankreich seine dienstleistungsnahen Märkte mehr dem Wettbewerb öffnen.

Dennoch, meint der IWF, sollte Frankreich bei der Haushaltskonsolidierung das Tempo drosseln, um das noch schwache Wachstum zu fördern.




Europäische Union: Weniger Urlaub für mehr Wachstum ?

Mon, 05 Aug 2013 16:58:46 +0100

Slate.fr, Paris – Zur Krisenbewältigung erwägen viele europäische Länder mehr oder weniger ernsthaft, die Zahl der Urlaubstage zu reduzieren. Ein verlockendes Konzept, das sich jedoch als kontraproduktiv erweisen würde. Mehr....



Jugendarbeitslosigkeit: Pulverfass verlorene Generation?

Mon, 05 Aug 2013 12:21:05 +0100

NRC Handelsblad, Amsterdam – In den Jahren der Wirtschaftskrise und der politischen Desintegration nimmt ein neuer Generationenkonflikt Gestalt an. Doch in welcher Form wird die verlorene Generation wohl aufbegehren?, fragt ein niederländischer Kolumnist. Mehr....



Arbeitslosigkeit in Europa: Eine gemeinsame Angelegenheit

Thu, 01 Aug 2013 16:21:23 +0100

International New York Times, Paris – Cartoon. Mehr....



Belgien: „Massenarmut an der Küste“

Tue, 30 Jul 2013 10:34:01 +0100

„Die Krise fordert ihren Tribut an der Küste: immer mehr Kinder werden in unterprivilegierten Familien geboren“,stellt De Morgen fest und zitiert die Zahlen des flämischen Familienhilfswerks „Kind en Gezin“ („Kind und Familie“).

2012 wurden in Ostende 26,7 Prozent der Kinder in arme Familien hineingeboren. 2010 lag der Anteil bei nur 15,7 Prozent. „Damit übertrifft die Küstenstadt die Großstadt Antwerpen, wo 25,1 Prozent der Kinder in sozial schwache Familien hineingeboren werden“, betont die Tageszeitung. Ein Höhenflug, der mit der „Anziehungskraft der See für jene, die ums Überleben kämpfen“, zu tun habe: Die Menschen versuchten an der Küste einen Neuanfang und hofften, dort Arbeit im Hotel- und Gastronomiegewerbe zu finden:

Die Gastronomie bietet vielen eine Übergangslösung, doch die Arbeitsverträge und Einkommen sind unregelmäßig. [...] Unterdessen steigt aufgrund der anhaltenden Krise die Langzeitarbeitslosigkeit unter den Unqualifizierten.




Arbeitsmarkt: Sommerzeit ist Ferienzeit, denkste...

Mon, 29 Jul 2013 17:18:09 +0100

, – Cartoon. Mehr....



Deutschland: Kommet und arbeitet!

Wed, 24 Jul 2013 16:40:02 +0100

L’Echo, Bruxelles – Cartoon. Mehr....



Arbeitsmarkt: „Jugendarbeitslosigkeit ist außer Kontrolle geraten“

Wed, 17 Jul 2013 12:38:12 +0100

Vom Standpunkt der Erwerbslosigkeit betrachtet ist ein Ende der Krise noch lange nicht in Sicht. Das geht aus dem jüngsten Beschäftigungsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Ganz besonders hart trifft das Problem Spanien und Griechenland, wo rund 60 Prozent der jungen Menschen keinen Job haben und „einen besonders hohen Preis zahlen“, berichtet De Morgen.

Den Prognosen zufolge soll sich die Situation in den kommenden achtzehn Monaten sogar noch verschlimmern. In Frankreich wird die Gesamtarbeitslosenquote auf 11 Prozent, in Italien auf 12,5 Prozent und in Griechenland auf 28,2 Prozent steigen. Nur Deutschland schlägt sich wacker: Dort wird die Gesamtzahl der Arbeitslosen in den kommenden Monaten voraussichtlich auf unter fünf Prozent sinken.

Die OECD forderte die Staaten dazu auf, eine aktivere Beschäftigungspolitik zu verfolgen und empfahl den Regierungen, Unternehmen, die junge Menschen einstellen, finanziell unter die Arme zu greifen. In den Augen der belgischen Tageszeitung ist der Vorschlag des Think-Tanks, in dem 34 westliche Mitgliedsstaaten zusammenarbeiten, „bemerkenswert“, zumal die OECD stets „für Deregulierung und immer weniger staatliche Interventionen eingetreten“ ist.




Polen: „Regierung gibt die Jugend auf“

Tue, 16 Jul 2013 11:44:15 +0100

Polens Arbeits- und Sozialminister Władysław Kosiniak-Kamysz hat vorgeschlagen, die Altersgrenze für den Anspruch auf EU-Hilfen im Rahmen des Kampfes gegen Jugendarbeitslosigkeit auf 30 Jahre anzuheben, schreibt Dziennik Gazeta Prawna.

Der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission legt diese auf 25 Jahre fest. Dennoch, so meint die Tageszeitung,

ist das nur eine weitere von zahllosen Strategien im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit. Bis heute sind alle gescheitert, denn fast ein Viertel aller EU-Bürger zwischen 15 und 24 Jahren ist ohne Job.

Dziennik Gazeta Prawna betont, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland jüngst die Rekordmarke von 55 Prozent und in Spanien von 53 Prozent erreicht hat. In Polen liegt sie bei 28 Prozent.




Belgien: „Hohe Mindestlöhne verhindern Schaffung neuer Arbeitsplätze“

Thu, 11 Jul 2013 11:23:14 +0100

Einem Bericht zufolge, den der Hohe Rat für Arbeit am 10. Juli vorgelegt hat, behindern die belgischen Mindestlöhne – 9,20 Euro Stundenlohn im Durchschnitt – die Einstellung der weniger qualifizierten Arbeitslosen.

Nur 38 Prozent der Personen ohne Hochschulabschluss haben eine Anstellung, im Vergleich zu 82 Prozent der Akademiker, berichtet De Standaard.

Der Mindeststundenlohn in Belgien liegt je nach Beschäftigungssektor zwischen sieben und 18 Euro. In einem Leitartikel ruft die Tageszeitung zur Anpassung bestimmter Mindestlöhne auf, um die Neueinstellungen wieder in Schwung zu bringen. Dies jedoch ohne bis zu den deutschen „Minijobs“ zu gehen, [...] die die Arbeitnehmer in ein neues Proletariat, in die neue soziale Schicht der „working poor“ drängen. Arbeitende Menschen sollten nicht unter der Armutsgrenze leben.




Jugendarbeitslosigkeit: „Das ist nur der Anfang“

Thu, 04 Jul 2013 15:11:51 +0100

18 Staats- und Regierungschefs, 28 Arbeitsminister, die Präsidenten der Europäischen Kommission und des Europäischen Rats: All diese Top-Politiker hat die deutsche Bundeskanzlerin am 3. Juli zu einer Konferenz über den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit der jungen Europäer in Berlin versammelt. Damit wollte sie „deutlich machen, dass die Deutschen der sozialen Katastrophe in den Krisenländern nicht gleichgültig gegenüberstehen“, wie es in der Welt heißt. Doch die Tageszeitung warnt: Schnelle Erfolge im Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit sind unmöglich. [...] Neue Jobs lassen sich nicht verordnen, sondern entstehen in der Wirtschaft, wenn die Rahmenbedingungen Wachstum zulassen. Jedes Land muss dabei seinen eigenen Weg aus der Krise finden. [...] Entscheidend aber ist, dass beschäftigungshemmende Strukturen in Südeuropa aufgebrochen werden. In Spanien freut sich La Vanguardia über den „großen Impuls“ für die Arbeit der Jugend. Die Tageszeitung aus Barcelona weist darauf hin, dass es sich... nicht mehr um die acht Milliarden Euro handelt, die am 28. Juni in Brüssel festgesetzt wurden, sondern dass Deutschland heute von 24 Milliarden spricht, die in den kommenden beiden Jahren mobilisiert werden können. Es gibt auch mehrere Initiativen, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bewältigen, welche nun zur ersten Priorität in Europa geworden ist. Nach dem gestrigen Gipfel ist ein weiteres Treffen im August in Paris geplant. Im Herbst wird Berlin dann konkretere Maßnahmen in diesem Zusammenhang vorstellen. Bei den kommenden Gipfeltreffen könnten statt den finanziellen Mitteln andere Fragen betont werden, so etwa die Mobilität im Rahmen eines europäischen Arbeitsmarktes oder der gegenseitige Austausch über bewährte Verfahren, anhand dessen sich die notleidenden Länder an den Staaten mit effizienteren Arbeitsmärkten inspirieren könnten. Das ist nur der Anfang. Für Ricardo Francisco vom Diário Económico, sind diese Förderprogramme gegen die Jugendarbeitslosigkeit nur eine große Ablenkung. Die edelmütigen europäischen Institutionen wenden zusätzliche Mittel darauf an, die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen. [...] Warum haben es die jungen Leute vor allem in den südeuropäischen Ländern denn so schwer, eine erste Stelle zu finden? Etwa weil es diese Maßnahmen noch nicht gab? Nein. Die jungen Leute finden ein System vor, das dazu konzipiert ist, diejenigen zu schützen, die bereits einen Arbeitsplatz haben. [...] Die südeuropäischen Länder, insbesondere Portugal, verlangen Subventionen anstatt den Arbeitsmarkt zu ändern und ihn flexibler zu gestalten. [...] Wenn die Regierungen, die Unternehmen und Jugendgruppen damit aufhören, dieses „Maßnahmenpaket“ zu bejubeln, dann bleibt immer noch die Rechnung und nichts ist gelöst. Trotz allen Applauses, den das Spektakel bekommt. [...]



Griechenland: „Merkel: Ihre Staatsschulden werden tragfähig bleiben“

Wed, 03 Jul 2013 11:19:20 +0100

Eine neue Umstrukturierung der griechischen Schulden wird nicht nötig sein, erklärte die deutsche Bundeskanzlerin in einem Gespräch mit sechs europäischen Tageszeitungen.

In diesem Interview, das Le Monde, La Stampa, El Pais, die Süddeutsche Zeitung und The Guardian anlässlich der Konferenz zur EU-Jugendarbeitslosigkeit am heutigen 3. Juli veröffentlicht haben, erklärt Angela Merkel: „Es darf keine verlorene Generation geben“. Außerdem fügte die Bundeskanzlerin hinzu, dass die Probleme am Arbeitsmarkt „mit Geld allein nicht zu beheben sein werden, sondern nur mit klugen Reformen“.




Arbeitsmarkt : „In Belgien explodiert Sozialdumping“

Wed, 03 Jul 2013 10:50:05 +0100

Die Freizügigkeit der Arbeitnehmer innerhalb der EU bringt „negative Auswirkungen“ mit sich, die „bestimmte Bereiche [der Wirtschaft des Landes] schädigen“, meldet Le Soir.

Die Zahl der entsandten Mitarbeiter, d. h. Arbeitnehmer, die in einem EU-Mitgliedstaat angestellt sind, deren Arbeitgeber jedoch entscheiden, sie vorübergehend in einem anderen Mitgliedstaat arbeiten zu lassen, steigt zunehmend: Im Jahr 2011 gab es in Belgien 337.189 entsandte Mitarbeiter, das sind 120.000 mehr als 2009.

Bis es eine neue EU-Richtlinie geben wird, die dieses System der entsandten Arbeiter besser regelt, gleicht das Ganze zunehmend einem riesigen „Sozialdumping“, meint die Tageszeitung und fügt hinzu:

Für den belgischen Staat stellt dies eine dreifache Schädigung dar: Erstens zahlen entsandte Mitarbeiter keine Sozialversicherungsbeiträge in Belgien. Zweitens werden belgische Arbeitnehmer wirtschaftsbedingt entlassen und arbeitslos, weil „importiertes“ Personal ihre Jobs übernimmt. Drittens leiden die Unternehmen, die das Gesetz respektieren, unter jenen, die skrupellosere Geschäfte machen und die Entsendung ausnutzen und missbrauchen [...].




Jugendarbeitslosigkeit : Es regnet Milliarden

Tue, 02 Jul 2013 16:50:52 +0100

L'Hebdo, Lausanne – Cartoon. Mehr....



Italien: „Arbeitslosigkeit bei 12.2%, Rekord seit 1977“

Tue, 02 Jul 2013 11:01:17 +0100

Italiens Arbeitslosenquote hat im Mai mit 12,2 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Es ist die höchste Rate seit 1977, als das Italienische Statistikinstitut begann, offizielle Zahlen in dem Bereich herauszugeben, berichtet Il Sole 24 Ore.

Allerdings sei die Jugendarbeitslosigkeit um 1,3 Prozent auf 38,5 Prozent gesunken. Insgesamt 647.000 junge Menschen unter 25 seien auf Jobsuche, was 10,7 Prozent der italienischen Bevölkerung im Alter zwischen 15 und 24 Jahren ausmache.

In Europa sei ein ähnlicher Trend zu verzeichnen. Die durchschnittliche Arbeitslosenrate in der EU stieg von 12 Prozent im April auf 12,1 Prozent. Laut Eurostat gibt es heute 19,2 Millionen Jobsuchende in Europa. Allein im Mai haben 67.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verloren.




Spanien: „Regierung gibt heute die besten Arbeitslosenzahlen eines Monats Juni bekannt“

Tue, 02 Jul 2013 10:55:58 +0100

Spaniens Arbeitslosenquote — eine der höchsten in der EU (27 Prozent) — „beginnt, Anzeichen von Verbesserung zu zeigen“, stellt El Economista fest.

Am 2. Juli meldete das Arbeitsministerium einen Rückgang der Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat von 127.000. Es ist der vierte Monat in Folge mit rückläufigen Zahlen und der erste Rückgang von Halbjahreszahlen im Vergleich zum Vorjahr seit Beginn der Krise 2008, unterstreicht die Wirtschaftszeitung. Rund 4,76 Millionen Menschen sind derzeit in den spanischen Jobcentern (INEM) registriert. Die Arbeitslosenquote sinkt traditionell im Juni, da mit Beginn der Sommersaison, die Tourismusbrache massiv einstellt. Doch in diesem Jahr sei die Zahl der Jobbsuchenden in allen Bereichen rückläufig, auch in Industrie und Bau. Einzige Ausnahme: die Landwirtschaft.




Europäischer Rat: “Viel Diskussion, wenig Geld”

Fri, 28 Jun 2013 16:20:23 +0100

Ein anderer Punkt auf der Tagesordnung des Gipfels ist die Freischaltung des EU-Haushalts 2014-2020. Sie wurde bis zum letzten Moment ausgesetzt, denn London droht, dagegen zu stimmen, falls der Rabatt für den britischen Beitrag nicht beibehalten wird.Les Echos begrüßt „die sechs Milliarden Euro“, die „Europa für die Beschäftigung der Jugend auf den Tisch gelegt hat“. Die Wirtschaftszeitung erinnert an die Bedingungen, aufgrund derer die 27 gelassen das angehen, „was sie zu einer Priorität gemacht haben“:Nach einer Woche angespannter Beziehungen zur Europäischen Kommission nun eine Beschwichtigungsbereitschaft von Seiten Frankreichs; nach monatelangen, harten Verhandlungen ein Kompromiss der letzten Minute über den EU-Haushalt; nach mehr als einjähriger Diskussion kurzfristig noch ein Abkommen der Finanzminister über die Regelung von Bankenkonkursen.Bei der Lissabonner Tageszeitung Público kritisiert José Manuel Fernandes die aufeinanderfolgenden EU-Gipfel, von denen es seit 2010 heißt, sie würden „den Euro retten und die Apokalypse verhindern“:Ein neuer Juni, ein neuer EU-Gipfel. Dazu eine Handvoll von fast allem. Das Programm zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist nicht nur lächerlich limitiert hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Mittel, sondern es wird vor allem nicht Neues bringen – das heißt mehr vom alten, erprobten Rezept mit äußerst geringen Resultaten, im Kontext der gescheiterten „Lissabon-Strategie“. Doch es scheint das Höchste zu sein, zu dem Europa heute fähig ist."Ein Jahr und 1,7 Millionen zusätzliche Arbeitslose später schlägt Europa das gleiche Rezept vor.", bedauert El País, für die die Entscheidung, zwischen 2014 und 2016 weitere 6 Milliarden Euro und bis 2020 weitere 2 Milliarden gegen die Arbeitslosigkeit einzusetzen "relativ bescheiden" ist und auf "kleine Anreize" baut:Sechs Jahre nach Ausbruch der Krise sind 27 Millionen Europäer ohne Arbeit. Das entspricht der Bevölkerung von Belgien, Österreich, Dänemark und Irland zusammen, die mit verschränkten Armen und ohne Arbeit dasteht. Unter diesen Arbeitslosen befinden sich fast eine halbe Millionen in Spanien, dem eigentlich Krisenstaat der Arbeitslosigkeit auf dem Kontinent. Und das Wachstum glänzt durch Abwesenheit. „Arbeitsplätze für junge EU-Bürger: viel Gerede, wenig Geld“ schreibt Gazeta Wyborcza über das „Jugendgarantie-Programm“ der EU gegen Arbeitslosigkeit. Die fünf Milliarden Euro, die zwischen 2014 und 2020 ausgegeben werden sollen, reichen nicht, erklärte André Sapir vom Breugel Centre der Tageszeitung:Projekte, die nur auf junge Leute zugeschnitten sind, werden keinen „großen Unterschied“ machen, denn das Problem hängt mit der Arbeitslosigkeit in allen Altersgruppen[...]



Massenarbeitslosigkeit : Daran muss man sich gewöhnen

Thu, 27 Jun 2013 16:21:23 +0100

Público, Lissabon – Die Staats- und Regierungschefs der 27 beraten in Brüssel über die Arbeitslosigkeit, vor allem unter den Jugendlichen. Doch in Portugal, wie in vielen anderen Teilen Europas, ist sie ein strukturelles Problem, das langfristig nicht mit punktuellen Maßnahmen gelöst werden kann. Mehr....