Subscribe: Presseurop | Kunst, Design & Mode
http://www.presseurop.eu/de/taxonomy/term/29/*/feed
Added By: Feedage Forager Feedage Grade B rated
Language:
Tags:
auf  aus  das  dem  des  die  ein  eine  einer  für  hat  ist  kunst  mehr  mit  ndash  sich  und  von  wird 
Rate this Feed
Rate this feedRate this feedRate this feedRate this feedRate this feed
Rate this feed 1 starRate this feed 2 starRate this feed 3 starRate this feed 4 starRate this feed 5 star

Comments (0)

Feed Details and Statistics Feed Statistics
Preview: Presseurop | Kunst, Design & Mode

VoxEeurop | Kunst, Design & Mode



The talk of the continent



 



Vereinigtes Königreich: „Rassistisches“ Banksy-Kunstwerk vor Wahl zerstört

Sat, 04 Oct 2014 08:02:32 +0100

Behörden in der Stadt Clacton-on-Sea, im Südosten Englands, haben vor einer Nachwahl am 9. Oktober ein satirisches Mauerkunstwerk des Straßenkünstlers Banksy zerstört. Die Nachwahl wurde „durch die Entscheidung eines örtlichen konservativen Abgeordneten, Douglas Carswell, zur [euroskeptischen und immigrationsfeindlichen] UK Independence Party (Ukip) zu wechseln, notwendig“, schreibt The Guardian.

Das Kunstwerk zeigte eine Gruppe grauer Tauben, die Schilder mit den Aufschriften „Migranten unerwünscht“ und „geh’ zurück nach Afrika“ in Richtung eines kleineren, farbigeren Vogels halten. Die Behörden der Stadt gaben an, das Kunstwerk übermalt zu haben, nachdem sie eine einzige Beschwerde erhalten hätten, die das Kunstwerk als „beleidigend und rassistisch“ bezeichnete.

Für Jonathan Jones, Kunstkritiker des Guardian, ist der Vorfall ein Zeichen der Stimmung vor der Nachwahl:

Ein direktes Rennen zwischen den Konservativen und Ukip bringt unausweichlich Immigration als eines der größten Themen mit sich. [...] Wenn das Werk jemandem Angst gemacht hat, dann wohl weil die Ansichten der Tauben zu sehr der Realität ähneln. Die Satire ist so zutreffend, dass sie für echt gehalten werden kann.




Wiedergefundene Gemälde in Deutschland : Diese Werke sind unser Gedächtnis

Fri, 15 Nov 2013 16:31:31 +0100

Süddeutsche Zeitung, München – Die unglaubliche Geschichte über die rund 1400 von den Nazis gestohlenen Bilder, die man bei Cornelius Gurlitt, Sohn eines Nazi-Kunsthändlers, wiedergefunden hat, ist zu einer Staatsaffäre geworden. Sie berührt die Frage, ob Deutschland alles getan hat, um die dunkelsten Kapitel seiner Geschichte aufzuarbeiten. Mehr....



Polen: „Unsere Antiquitäten verschwinden in die EU“

Fri, 06 Sep 2013 12:06:48 +0100

Das Fehlen von Staatsgrenzen innerhalb des Schengenraums hat auch seine Schattenseiten, denn „polnische Meisterwerke verschwinden auf diese Weise spurlos“, wie sich die Rzeczpospolita beschwert.

„Seit dem Zweiten Weltkrieg wurden Tausende von Kunstwerken aus Polen entwendet und werden womöglich nie zurückkehren“, meint ein von der Tageszeitung zitierter Kunstexperte.

Jüngste Daten zeigen, dass in den letzten 20 Jahren über 8500 polnische Kunstwerke gestohlen oder aus dem Land geschmuggelt wurden.




Rumänien: Wir sind Barbaren

Fri, 09 Aug 2013 16:50:03 +0100

România libera, Bukarest – Erst Kupferkabel, dann Kunst. Rumänien erarbeitet sich das Image Kunsträuber und unfähige Polizisten hervorzubringen. Am 13. August beginnt der Prozess gegen die Kunsträuber, die Bilder aus dem Kunsthal Museum in Rotterdam entwendet haben. Solche Vorfälle zeigen den Gegensatz zwischen den zurückgebliebenen Teilen Rumäniens und einem immer noch misstrauischen Europa. Mehr....



Marseille: Ein Museum für mediterrane Kultur

Fri, 02 Aug 2013 11:46:10 +0100

Süddeutsche Zeitung, München – Das Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers wurde im Juni eröffnet. Es nimmt eine Region in den Blick, deren kulturelle Identität nicht einfach zu fassen ist. Mehr....



Rumänien: „Gigantischer Ausrutscher der DIICOT“

Thu, 18 Jul 2013 13:05:11 +0100

„Den Staatsanwälten der [Direktion zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Terrorismus, kurz DIICOT] sind in den Niederlanden gestohlene Meisterwerke durch die Lappen gegangen“, meldet Jurnalul Naţional.

Die Tageszeitung stellt die Arbeit der DIICOT in Frage, die vor allem damit beschäftigt war, die Diebe zu fassen, anstatt die sieben Meisterwerke zu suchen, die im Oktober 2012 aus der Kunsthalle in Rotterdam gestohlen wurden.

Der Gesamtwert der Gemälde von Matisse, Picasso, Monet, Gauguin, Meyer de Haan und Lucian Freud wird auf dem Kunstmarkt auf rund 200 Millionen Euro geschätzt, fügt die Zeitung hinzu. Nun gestand die Mutter eines der mutmaßlichen Räuber aber am 8. März, alle Bilder in ihrem Ofen verbrannt zu haben, um die Beweise zu vernichten und so die Schandtat ihres Sohnes zu vertuschen, der derzeit mit seinen Komplizen in Rumänien vor Gericht steht.

In den Augen der rumänischen Tageszeitung handelt es sich dabei um

eine vorsätzliche Tat, durch die das Weltkulturgut den größten Verlust seit Jahrzehnten erlebt. Seit dem Zweiten Weltkrieg war es nicht mehr zu einer solch irreparablen Schandtat wie dieser gekommen.




Portugal: „Regierung im Aufbau“

Thu, 04 Jul 2013 12:14:32 +0100

Der sozialdemokratische Ministerpräsident Pedro Passos Coelho und Paulo Portas, der aus dem Amt scheidende Außenminister und Parteichef des Demokratischen und Sozialen Zentrums – Volkspartei, haben am 3. Juli mit der Ausarbeitung eines Abkommens begonnen, um die Koalitionsregierung zusammenzuhalten. Ein weiteres Treffen soll am 4. Juli stattfinden.

Unterdessen erfuhr i von Regierungsquellen, dass die Koalition bestehen bleibt, wodurch die Einberufung vorgezogener Wahlen vermieden wird. Coelho soll später am 4. Juli mit Präsident Aníbal Cavaco Silva zusammentreffen, um die Ergebnisse dieser Zusammenkünfte zu erläutern.

Die politische Krise nach dem Rücktritt des Finanz- und des Außenministers diese Woche führte zu einem Einbruch von 5,3 Prozent auf dem Aktienmarkt, dem höchsten Rückgang seit 2010, und einer Erhöhung der Zehnjahreszinsen auf acht Prozent.




Mode-Industrie : „H&M und Zara versprechen sauberere Kleidung“

Tue, 14 May 2013 11:25:50 +0100

Das schwedische Unternehmen H&M und die spanische Gruppe Inditex (welche unter anderem die Marke Zara besitzt) „werden eine rechtlich bindende Vereinbarung über Brandschutz und Gebäudesicherheit“ für ihre Fabrikationsstätten in Bangladesch unterzeichnen, berichtet De Morgen.

Die Initiative ist eine Reaktion auf den Einsturz eines Gebäudes des Textil-Subunternehmens Dacca vor drei Wochen [in Bangladesch], bei dem über 1000 Menschen starben.

Für Marketingexperten, berichtet das Blatt, „haben die Fabrikanten [so] in erster Linie dem Druck der Verbraucher und der Öffentlichkeit nachgegeben. Sie fürchten um ihr Image.“




Island: Erneuerung durch Architektur

Tue, 07 May 2013 12:02:07 +0100

Público, Lissabon – Das Konzerthaus Harpa in Reykjavik, das gerade errichtet wurde, als die Finanzblase platzte, symbolisiert den Aufschwung der isländischen Wirtschaft nach den langen Krisenjahren. Auch deshalb wurde es 2013 mit dem Mies-van-der-Rohe-Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur ausgezeichnet. Mehr....



Design: Rasante Architektur für die EZB

Fri, 26 Apr 2013 14:49:09 +0100

Der Spiegel, Hamburg – Für das neue Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt hat sich der Wiener Architekt Wolf D. Prix vom schnellen Spiel des FC Barcelona inspirieren lassen. Von zwei avantgardistisch verdrehten Türmen aus wird die Zentralbank zukünftig Europa durch die Krise steuern. Mehr....



Frankreich: „Über Deutschland”… und ein großes Missverständnis

Wed, 24 Apr 2013 12:39:15 +0100

Le Monde, Paris – Zum 50-jährigen Jubiläum der deutsch-französischen Aussöhnung zeigt der Louvre eine große Ausstellung über deutsche Malerei. Für manchen Deutschen vermittelt die Ausstellung allerdings den Eindruck, der Nationalsozialismus habe seine Wurzeln in der deutschen Kultur. Mehr....



Belgien: Brüssel: Neuer Hotspot in der Kunstszene

Thu, 18 Apr 2013 16:31:06 +0100

NRC Handelsblad, Amsterdam – Für Galeristen zeitgenössischer Kunst scheint Brüssel sich zum „place to be“ zu entwickeln. Billiger als andere Metropolen, nicht überrannt, erlebt die Stadt derzeit einen regelrechten Kunst-Boom. Nicht sicher, dass er andauern wird, meinen manche. Mehr....



Niederlande: Rembrandt ist wieder an seinem Platz

Fri, 05 Apr 2013 09:33:12 +0100

Das Rijksmuseum, das niederländische Nationalmuseum, wird am 13. April nach zehnjährigen Renovierungsarbeiten wieder eröffnet.

„Fast alles hat sich verändert, mit Ausnahme des Platzes von Rembrandt van Rijns berühmten Gemälde” die Nachtwache, notiert die Tageszeitung.

Das Museum war seit 2003 teilweise wegen der Renovierungsarbeiten geschlossen, deren Dauer ursprünglich auf nur vier Jahre angesetzt waren.

Das Projekt stieß auf unerwartete Schwierigkeiten: von der Asbest-Entsorgung über steigende Kosten bis zum Protest von Radfahrern, die sich gegen die Schließung einer Radfahrer-Unterführung wehrten. So musste die Wiedereröffnung immer wieder verschoben werden. Die Renovierungskosten belaufen sich auf fast 375 Millionen Euro.




Polen: Kattowitz baut auf die Vergangenheit

Fri, 07 Dec 2012 16:26:58 +0100

New Eastern Europe, Krakau – Wie baut man auf einer verlorenen industriellen Vergangenheit eine neue Identität auf? Man setze auf Kultur und Architektur und hoffe auf Touristen. Die schlesische Stadt tritt in Bilbaos Fußstapfen und wird im Januar ein verjüngtes Museum eröffnen. Mehr....



Fotografie: Ihr Europa ist auch unseres

Fri, 21 Sep 2012 16:23:53 +0100

Público, Lissabon – Welches Europa ist unser Europa? Wie sehen und erleben wir es? Wir leben alle in demselben Raum, aber wir sehen ihn nicht auf dieselbe Weise. Diese Feststellung sticht in der Ausstellung European Photo Exhibition Award ins Auge, die bis 18. November in Paris in der Stiftung Calouste Gulbenkian läuft. Mehr....



Zeitgenössische Kunst: Die Pinselfabrik von Cluj Napoca

Fri, 04 May 2012 12:00:05 +0100

România libera, Bukarest – In einer ehemaligen Fabrikhalle in der Hauptstadt Siebenbürgens versucht ein zeitgenössisches Kunst- und Kulturzentrum mit mehreren Galerien und Künstlerkollektiven sich auf europäischer Ebene einen Namen zu machen. Mehr....



Ungarn: Viktor Orbán für die Galerie

Tue, 07 Feb 2012 16:03:03 +0100

SME, Bratislava – Die Stärkung nationaler Werte steht im Zentrum des politischen Projekts des ungarischen Ministerpräsidenten. Seit Anfang des Jahres stellt sich diese Ambition auf der Budaer Burg aus: Fünfzehn Auftragsbilder werden gezeigt Mehr....



Griechenland: Die Athen-Biennale oder die Kunst der Krise

Mon, 28 Nov 2011 14:30:35 +0100

Expressen, Stockholm – Im Dezember findet — fast unbemerkt — in Athen die dritte Kunstbiennale statt. Die Veranstaltung ist im krisengebeutelten Land der Ort, an dem man die Not des Augenblicks am deutlichsten spüren kann, schreibt eine schwedische Journalistin. Mehr....



Ideen: Never mind Höhlenmalereien, here’s the Sex Pistols

Fri, 25 Nov 2011 16:00:47 +0100

The Guardian, London – Die Höhlenkunst von Lascaux zeigt frühen “menschlichen Fortschritt”, doch die Graffitis der Punkrockgruppe aus den 70er Jahren kennzeichnen vielleicht den Zeitpunkt, an dem der Glaube an das Ganze sich aufzulösen begann. Mehr....



Tschechische Republik: Kunstwerke flugs nach Hause

Wed, 01 Jun 2011 11:28:32 +0100

„Aus Angst um sein Eigentum holt der Staat Kunstwerke aus dem Ausland zurück“, titelt Lidové noviny. Am 31. Mai, nachdem die französische und österreichische Justiz mehrere Gemälde beschlagnahmt hatten, entschied der tschechische Kulturminister, ins Ausland geliehene Werke, hauptsächlich nach Paris und Wien, kurzerhand wieder zurückzuholen. Die Beschlagnahmung wurde von einem tschechisch-schweizerischen Unternehmer beantragt, der nach dem längsten Rechtsstreit in der Wirtschaftsgeschichte Tschechiens, einen Schadenersatz vom tschechischen Staat in Höhe von 8 Milliarden Kronen (326 Millionen Euro) erwirkt hatte. Sein Unternehmen, Diag Human, sei bei einem Auswahlverfahren im Bereich der Aufbereitung von Blut-Plasma benachteiligt worden. Gegen das Urteil ist Berufung eingelegt worden. „Es liegt im Interesse des Staats diesen Rechtsstreit so schnell wie möglich zu beenden, denn der Betrag steigt durch die Verzugszinsen täglich um mehrere Millionen“, schreibt die Tageszeitung aus Prag.




Museum: Ein MAS macht noch keinen Sommer

Fri, 20 May 2011 15:29:44 +0100

De Morgen, Brüssel – Das frisch eingeweihte Museum der flämischen Metropole macht vor allem wegen seiner Architektur von sich reden. Kann es aber die Stadt verändern, so wie seine Erfinder es sich erhoffen? Der Stadtplaner Filip Canfyn hat so seine Zweifel. Mehr....



Zeitgenössische Kunst: Fundamentalisten zerstören “blasphemischen” Christus

Mon, 18 Apr 2011 11:32:42 +0100

"Hammerschläge auf ‘Piss Christ’ “, titelt Libération nach dem Andres Serranos Foto eines in Urin getauchten Kruzifixes mit einem Hammer und einem Schraubenzieher beschädigt wurde. Katholische Fundamentalisten zerstörten das Kunstwerk im Museum für zeitgenössische Kunst in Avignon. "'Piss Christ‘ ist zwar ein provokativer Titel. Das Werk selbst ist aber nicht anstößig. Es handelt sich um eine sehr schöne rot-goldene Fotografie“, versichert die Tageszeitung. Avignons Erzbsichof Jean-Pierre Cattenoz überzeugt dieses Argument nicht. Seit Wochen fordert er die Beseitigung dieses "Mülls“. Mit Unterstützung der rechtsradikalen Partei Front National versammelten sich am 16. April 500 Menschen vor dem Museum, um die Entfernung des Werkes zu fordern. Für den in den 1980er Jahren geschaffene 'Piss Christ‘ ist dieser Angriff nicht der erste: zuletzt hatten ihn schwedische Rechtsextreme 2007 demoliert.




Städtebau: Unter der Erde im hohen Norden

Thu, 14 Apr 2011 16:14:31 +0100

Polityka, Warschau – In Skandinavien, von den östlichen Küsten des Baltikums bis zu den Meerengen im Westen, wird unterirdisch gebaut: Straßen, Tunnel und sogar Shopping-Meilen, staunt die Wochenzeitschrift Polityka. Mehr....



Eine Stadt in Europa: Bukarest, eine Stadt nach Menschenmaß?

Wed, 13 Apr 2011 15:12:33 +0100

Dilema Veche, Bukarest – Man nennt sie auch „kleines Paris“. Von Tag zu Tag wird die rumänische Hauptstadt durch ihre ebenso riesigen wie sinnentleerten Baustellen immer hässlicher. Dennoch gibt es noch immer bezaubernde Stellen und es bräuchte wirklich nicht viel, um der Stadt wieder ein menschliches Antlitz zu geben, meint Stadtplaner Teodor Frolu. Mehr....



Architektur: Souto de Moura gewinnt Pritzker-Preis

Tue, 29 Mar 2011 12:03:51 +0100

„Portugiesische Architektur triumphiert“, titelt Público zu Ehren des Architekten Eduardo Souto de Moura aus Porto, der dieses Jahr die höchste Auszeichnung in der Architektur, den Pritzker-Preis, gewonnen hat. Er ist der erste portugiesische Preisträger seit Álvaro Siza im Jahr 1992. Die Jury begrüßte seine Arbeit für ihre „scheinbare formale Einfachheit“, die „komplexe Verweise auf die Charakteristika der Region, der Landschaft, des Standorts und der Architekturgeschichte im weiteren Sinne verflicht“. Souto Moura, der für das Stadion von Braga den Mies-van-der-Rohe-Preis für europäische Architektur nur knapp verfehlte, ist auch bekannt für das Kloster von Santa Maria do Bouro, die U-Bahn der Stadt Porto und die Casa das Historias, in der die Sammlung der Malerin Paula Rego untergebracht ist.




Städte: Geschlossene Gesellschaft

Wed, 01 Dec 2010 12:16:15 +0100

Süddeutsche Zeitung, München – Immer mehr Reichtum, immer mehr Armut: Die ersten Deutschen mit Geld setzen jetzt auf Selbsteinzäunung. In den bewachten Wohnanlagen fühlen die Leute sich sicher - wenn nur die Nachbarn nicht wären... Der Neid. Und die Proteste, schreibt die Süddeutsche Zeitung. (Auszüge) Mehr....



Europäer der Woche: Das Rätsel um Princess Hijab

Fri, 12 Nov 2010 16:32:42 +0100

The Guardian, London – Inmitten der erhitzten Debatten um die nationale Identität und das Burkaverbot erreichten die Entstellungsinterventionen der Graffitikünstlerin Princess Hijab auf Werbeplakaten in der Pariser Metro weltweite Bekanntheit. Doch wer ist sie? Ist es überhaupt eine Sie? Und ist das wichtig? Mehr....



Ausstellungen: Größer ist besser

Wed, 20 Oct 2010 15:24:15 +0100

De Standaard, Brüssel – Eine gigantische aufblasbare Puppe, tausende leere Dosen, ein 17 Meter hoher Turm: mehrere in Belgien gezeigte Kunstwerke zeugen vom Trend der zeitgenössischen Kunst zum Gigantismus. Mehr....



Produktpiraterie: Fälschen gefällt

Fri, 03 Sep 2010 14:05:36 +0100

The Daily Telegraph, London – Ein neuer, EU-finanzierter Bericht erklärt, dass der Kauf von gefälschten Designerprodukten den Verbrauchern sowie den Firmen, deren Waren nachgeahmt werden, durchaus zugute kommen kann. Mehr....



Verbrechen : Raffinierte Diebe plündern Europas Kunstmuseen

Fri, 27 Aug 2010 16:44:50 +0100

International New York Times, Paris – In Frankreich sorgt man sich schon seit Jahren um nicht ausreichend geschützte Museen und Kunstbesitzer, die kostspieligen Diebstählen scheinbar machtlos ausgeliefert sind. Jedoch haben zwei Ereignisse nun dafür gesorgt, dass das Problem auch in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Mehr....



Museen: Vitrinen für Ego-Land

Thu, 24 Jun 2010 14:48:08 +0100

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt – Eine Schere tut sich auf in der europäischen Kunstwelt: Die öffentlichen Häuser leiden unter Etatkürzungen. Die Privatmuseen boomen. Diese stehen aber meist im Dienst der Selbstdarstellung, warnt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das Museum als Ort des Abbilds unserer Gesellschaft ist in Gefahr. Mehr....



Ausstellung: Wo Kunst politisch bleibt

Fri, 18 Jun 2010 15:26:28 +0100

Dilema Veche, Bukarest – Die in Paris gezeigte Ausstellung "Die Versprechen der Vergangenheit" zeigt, dass sich in beiden Teilen Europas das künstlerische Schaffen sowohl vor wie auch nach dem Fall des Eisernen Vorhangs weiter entwickelt, dabei aber den Ehrgeiz beibehält, die Welt ändern zu wollen. Mehr....



Frankreich: Die Kunst zieht in die “Provinz”

Tue, 11 May 2010 12:10:56 +0100

Das am 11. Mai neueröffnete Centre Pompidou im ostfranzösischen Metz, ist "der erste regionale Ableger einer staatlichen Kultureinrichtung in Frankreich", schreibt La Croix. "Ein zweiter Bau, diesmal in der Provinz, bietet dem Centre Pompidou von Paris [dem staatlichen Museum für Moderne Kunst] die Möglichkeit, Stücke seiner immensen Sammlung auszustellen, Werke, die sonst aus Platzmangel meistens im Fundus verstauben", erläutert die Tageszeitung. Für Le Monde ist das Museum ein "Lichtblick in der kriselnden, von Geldnot geplagten französischen Kulturlandschaft." Mit seinen erwarteten 200.000 Besuchern pro Jahr, wird das Kunstzentrum "den Glauben widerlegen, dass hohe Kunst außerhalb der Hauptstadt fehl am Platz ist." Die Eröffnungsausstellung "Chefs d'œuvres?" [Meisterwerke?, bis 25. Oktober 2010] zeigt rund 800 Werke, davon 700 Leihgaben des Centre Pompidou Paris. Eine Ausstellung, die, so Le Monde, "Museen und Geschichte hinterfragt und zum Nachdenken einlädt."




Europäer der Woche: Antonio Presti, Mäzen contra Mafia

Fri, 23 Apr 2010 12:30:38 +0100

El País, Madrid – Seit dreißig Jahren investiert der sizilianische Unternehmer den Großteil seines Vermögens in Kunstprojekte. Es ist seine Art des Widerstands gegen Konventionen, Korruption und die Cosa Nostra. Er möchte mit der Kunst dazu beitragen, dass "die Bürger ihr Land respektieren" und "ihre Identität wiederfinden." Mehr....



Ausstellung: Europas wilde Wunder

Thu, 15 Apr 2010 13:20:35 +0100

De Morgen, Brüssel – Ein Jahr lang durchstreiften 69 Fotografen im Rahmen des Projekts Wild Wonders of Europe den Kontinent, um mit Bildern von Flora und Fauna auf Europas Artenvielfalt aufmerksam zu machen. Mehr....



Architektur: Die neue Einfachheit der Stars

Tue, 06 Apr 2010 16:04:16 +0100

Trouw, Amsterdam – Die Zeiten der ostentativen Architektur sind vorbei: Aufgrund der Krise werden die Budgets gekürzt und pharaonische Projekte werden zugunsten von bescheidener dimensionierten Gebäuden aufgegeben. Diese positive Veränderung wird die Architekten dazu bewegen, Lösungen für Probleme zu finden, zu deren Entstehung sie selbst beigetragen haben, meint Ole Bouman, Leiter des Niederländischen Architekturinstituts (NAi). Mehr....



Dänemark: Kleine Meerjungfrau in China

Fri, 26 Mar 2010 14:05:20 +0100

Das meistbesuchte Denkmal der dänischen Hauptstadt hat seinen Felsen gegenüber des Kopenhagener Hafens verlassen, um in Shanghai den dänischen Pavillon bei der Expo 2010 zu schmücken. Dies nimmt die Politiken als Anlassdarauf hinzuweisen, dass die Kleine Meerjungfrau zwar als Symbol der Stadt und sogar des Landes gesehen wird, die meisten Dänen aber nichts über ihre Herkunft wissen. Dem Minister für Wirtschaft, Industrie und Handel, dem politisch konservativen Brian Mikkelsen, zufolge wird sie dazu dienen, "die Geschichte unseres Wohlfahrtstaates und der dänischen Industrie in Shanghai" zu erzählen. Unter Touristen kennen die meisten das Märchen von Hans Christian Andersen nicht. Politiken erklärt daher, dass in der Geschichte weder Dänemark noch die Dänen vorkommen und dass die Kleine Meerjungfrau vor allem deshalb berühmt ist, weil sie von der Tourismusbranche zum Symbol für Dänemark gewählt wurde, um das Land als Märchenland zu vermarkten.




Niederlande: Stuyvesant-Sammlung unterm Hammer

Tue, 09 Mar 2010 13:42:22 +0100

Appel, Corneille, Santomaso oder Morellet… 163 zeitgenössische Kunstwerke der Peter-Stuyvesant-Sammlung, die zuvor noch die Hallen des Zigarettenfabrikanten aus Zevenaar zierten, wurden am 8. März versteigert, berichtet De Volkskrantauf der Titelseite. Die vom Sotheby’s organisierte Auktion brachte 13,5 Millionen Euro ein, eine Rekordhöhe für moderne Kunst in den Niederlanden. Star des Abends war das Ölgemälde "Dinosaurierei"des deutschen Künstlers Martin Kippenberger mit einem erzielten Preis von mehr als einer Million Euro, Kommission inklusive. Die Sammlung besaß ein Niveau, dass sie "den Grundstein für ein Museum der modernen Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hätte abgeben können", meint Dirk Limburg, Kulturblogger auf der Webseite des NRC Handelsblad. Die Sammlung zähle 25 Meisterwerke, "die ich gerne in einen Museum für Moderne Kunst gesehen und wiedergesehen hätte", bedauert der Journalist.




Eine Stadt in Europa: Ruhr - aus Kohle mach Kultur

Fri, 05 Mar 2010 15:42:03 +0100

Der Spiegel, Hamburg – Das Ruhrgebiet erlebte Aufstieg und Fall einer ganzen Industrie. Im Jahr der Kulturhauptstadt soll der Strukturwandel besiegelt werden. Aber wie soll das gehen, mitten in der Wirtschaftskrise, und in einer Region mit einer so prägenden Montangeschichte, fragt der Spiegel. Mehr....



Kommunikation: Warum so hässlich?

Tue, 02 Feb 2010 16:19:37 +0100

NRC Handelsblad, Amsterdam – Es kommt viel — schlecht gemachte — Kommunikation aus Brüssel. Ob im Internet, in Broschüren oder mit ihren Logos: die europäischen Institutionen sind an Einfallslosigkeit nicht zu übertreffen. Lasst endlich echte Designer ran, fleht ein niederländischer Journalist. Mehr....



Internet: E-Museen spinnen ihr Netz

Fri, 29 Jan 2010 15:21:15 +0100

De Volkskrant, Amsterdam – Die erfolgreiche Website der Tate zeigt, wie das Internet dazu beitragen kann, die Sammlungen – und die Depots – der großen Museen aufzuwerten, ihre Ausstrahlung zu intensivieren und neue Besucher anzuziehen. Mehr....



Europäer der Woche: Cantona: unterm Trikot ein Künstler

Tue, 26 Jan 2010 11:34:38 +0100

Le Monde, Paris – Nach seiner Rolle in Ken Loachs Looking for Eric steht der ehemalige Star von Manchester United auf der Bühne eines großen Pariser Theaters. Porträt des legendären Fußballers in seiner zweiten Haut eines sensiblen und passionierten Künstlers. Mehr....



Dänemark: Mohamed-Karikaturist unterstützt Haiti

Thu, 21 Jan 2010 12:28:42 +0100

Dänemarks öffentlicher Fernsehsender TV2 hat den Karikaturisten Kurt Westergaard, der 2005 eine der kontroversen Mohamed-Karikaturen entworfen hat, mit einer Zeichnung beauftragt, die zugunsten der dem Erdbeben zum Opfer gefallen Kinder in Haiti versteigert werden soll. Wie die dänische Tageszeitung Jyllands-Posten berichtet, hätte das Ganze aber ein schnelles Ende haben können, weil das Online-Auktionshaus Lauritz.com das Werk abgelehnt hat. Westergaard ist mehreren Mordanschlägen entkommen.Lauritz.com, das seine Absage damit rechtfertigte, seine Arbeitnehmer schützen zu wollen, zog viel Kritik auf sich, unter anderem auch von der dänischen Regierung. Die Zeichnung wurde schließlich von der Galerie Draupner zum Kauf angeboten, die schon seit Langem mit Westergaard zusammenarbeitet. Das momentane Höchstgebot liegt bei 75.000 Kronen (10.000 Euro).




Niederlande: Philips lässt Eindhoven in neuem Glanz erleuchten

Wed, 06 Jan 2010 10:32:39 +0100

De Volkskrant, Amsterdam – Auf dem Gelände der einst „verbotenen Stadt“ von Philips entsteht gerade ein neues Viertel für Vergnügung, Wohnungen, Geschäfte und Büros. Dank dieser Baustelle – der größten der Niederlande – soll die Stadt, die sich noch immer mit dem bekannten Elektronikhersteller identifiziert, wieder zu neuem Leben erweckt werden. Mehr....



Großbritannien: Private Stadt - Unbefugte draußen bleiben

Mon, 21 Dec 2009 15:55:34 +0100

The Guardian, London – Im Zuge der Stadterneuerung werden ganze Stadtteile wie in London und Liverpool jetzt zu Privateigentum und von privaten Sicherheitsfirmen bewacht. Im Guardian berichtet Anna Minton über ein neues England, in dem jetzt scheinbar harmlose Aktivitäten wie essen oder fotografieren verboten sind. Mehr....



Vereinigtes Königreich : Bobbies konfiszieren Ihre Schnappschüsse

Thu, 03 Dec 2009 14:17:35 +0100

Gefällt Ihnen der Sonnenuntergang auf Londons St Paul’s Cathedral? Zücken sie aber auf keinen Fall ihren Fotoapparat. Auf der Titelseite des Independentfinden sich reihenweise Berichte von Freizeit- und Berufsfotografen, die immer häufiger von der Polizei als "Terroristen mit Aufklärungsmission" angehalten werden. Zu den Opfern gehörten auch zwei österreichische Touristen, die eine Londoner Bushaltestelle knipsten, und sogar der renommierte Fotojournalist Martin Parr, der "Nachtschwärmer in Liverpool fotografierte". Dies folgt auf die Veröffentlichung von Lord Carliles Nachprüfung des Terrorism Act aus dem Jahre 2000, dessen umstrittenerAbschnitt 44 vorsieht, dass bestimmte Gebiete als "stop-and-search"-Bereiche ausgewiesen werden können, je nachdem, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sie ein terroristisches Ziel sein können. Lord Carlile äußerte sich der Londoner Tageszeitung gegenüber besorgt über übereifrige Polizisten. In der Zwischenzeit wurde ein Mann in Brighton angehalten, weil er die "Weihnachtsdekoration auf seinem Weg zur Arbeit fotografierte".




Tschechische Republik: Stinkefinger in der Samtenen Revolution

Mon, 23 Nov 2009 13:36:24 +0100

Nichts haben die Prager bemerkt, die gekommen waren, um zum Gedenken an das Ende des kommunistischen Regimes eine Kerze anzuzünden. Doch hat sich die auf der Prachtstraße der Nation befindliche bronzene Gedenkplatte, die an die Samtene Revolution von 1989 erinnern soll, seit der offiziellen Gedenkfeier vom vergangenen 17. November ziemlich verändert. Die den Sieg des Volkes symbolisierenden Hände sind nun von zwei anderen Händegruppen umgeben, die den "November 1989" wieder in seine historische Kontinuität einordnen – Urheber unbekannt: Zum einen sind an die nationalsozialistische Besetzung im November 1939 erinnernden Hitlergrüße zu sehen, zum anderen Stinkefinger, welche die Erinnerung an '89 zwanzig Jahre danach verkörpern sollen.

Auf der Internetseite der Wochenzeitung Týden, erklärt Roman Týc, Mitglied des Kollektives Ztohoven und Schöpfer dieser Skulptur, der man den Namen "Kein Grund zu feiern" gegeben hat: "Die Tschechen haben ihre Arme während der deutschen Besetzung erhoben und sie tun dies auch heute noch. Die Siegesgeste von '89 scheint ganz einfach nicht mehr zuzutreffen. Selbst der ehemalige Regierungschef Mirek Topolánek [während einer Parlamentssitzung] oder Karel Gott [ein Popsänger, der sich nie vom kommunistischen Regime distanziert hat] haben den Stinkefinger in aller Öffentlichkeit gezeigt."

*Foto: *Karel Šanda/Tyden.cz**




Nach-1989: Die Mauer fällt auch in New York

Wed, 11 Nov 2009 12:06:56 +0100

"Der Herbst der Völker, wie die Revolutionen genannt wurden, die 1989 zum Sturz des Kommunismus in Ost- und Zentraleuropa führten, wird in einem riesigen Festival in New York gefeiert", schreibt Cotidianul. Das von der New York Public Library for the Performing Arts, in Zusammenarbeit mit mehreren europäischen Kulturinstituten, organisierte Festival "Performing Revolution in Central and Eastern Europe" – PerfRevolution – startete am 6. November und läuft bis zum 20. März 2010. Künstler aus ehemaligen kommunistischen Ländern (Tschechische Republik, Slowakei, Deutschland, Polen, Jugoslawien, Rumänien und Ungarn) werden erwartet. Der Akzent wird dabei, auf die Art und Weise gelegt, wie die darstellenden Künstler versucht haben, und manchmal es auch schafften, die kommunistische Zensur zu umgehen, schreibt das Blatt.




Malerei: Unbekannter van Gogh geht on-line

Mon, 05 Oct 2009 11:27:34 +0100

Nach 15-jährigen Recherchen über die Briefe von Vincent van Gogh veröffentlichen das van Gogh-Museum in Amsterdam und das Huygens-Institut in Den Haag nun ein Buch: Vincent van Gogh – The Letters: The complete, illustrated edition. Material war genug vorhanden, so die Trouw: Der niederländische Maler hinterließ 902 Briefe, die allesamt analysiert und zerpflückt wurden, um in einem über 2000 Seiten starken Werk, das in niederländischer, englischer und französischer Sprache veröffentlicht wird, den "echten" van Gogh zu enthüllen. Die Recherchen ergaben "ein sehr viel nuancierteres Bild" als den Mythos, der sich im Laufe der Zeit um den Maler gebildet hat. Anscheinend "war van Gogh gar nicht so arm und so verrückt, und genoss durchaus Anerkennung, wenn auch nicht die der breiten Öffentlichkeit", erklärt die Amsterdamer Tageszeitung. Die Untersuchung seiner Briefe, "literarische Kleinode" mit zahlreichen biblischen, literarischen und künstlerischen Anspielungen, führte auch zur Entstehung einer mehrsprachigen wissenschaftlichen Website: www.vangoghletters.org. Ab dem 8. Oktober findet man hier Zugang zu jedem seiner Briefe als Faksimile und ihrer englischen Übersetzung sowie zu einer anspruchsvollen Suchmaschine.




Turm zu Babel: Und lächeln, bitte!

Fri, 28 Aug 2009 14:04:33 +0100

Cafebabel.com, Paris – Ob Strandfoto mit Urlaubsfreunden oder offizielles Gruppenbild: Schon bald wird uns die Mode von einst grinsen oder schaudern lassen. Nur das Lächeln auf den Bildern bewahrt immer seinen Charme. Überall auf der Welt mühen sich Fotografen daher ab, uns dieses aufs Gesicht zu zaubern. Mehr....