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nomeata’s mind shares



Joachim Breitners Denkblogade



 



Nicht-Fehler in „Inglorious Basterds“

Sat, 19 Sep 2009 12:27:50 Z

Es gibt viele Webseiten, die penibel jede Kleinigkeit festhalten, die in einem Kinofilm falsch gemacht wird. Ich will zur Abwechslung mal eine Kleinigkeit erwähnen, die richtig gemacht wurde, und die vielleicht nicht jedem aufgefallen ist:

In Tarantinos jüngstem Film „Inglorious Basterds“ gibt es eine Szene, in der Hans Landa in etwa sagt: „Out of a million times, 999-point-999 times, you are right.“ Das ist erst einmal falsches Englisch, man würde hier als Tausender-Trenner ein Komma erwarten. Aber Landa ist ja Deutscher, Deutsche verwenden den Tausenderpunkt, und in sofern zeugt dieser Fehler in Landas Englisch von einer begrüßenswerten Akribie auf Seiten der Drehbuchschreiber.

(Die IMDB weiß das natürlich auch schon...)




Sneak: Populärmusik från Vittula

Mon, 09 Jan 2006 22:59:42 Z

Heute hab ich mich zum zweiten mal in eine Sneak gewagt (wieder in die Karlsruher Schauburg), und wieder gab es einen Film aus Skandinavien, dieses mal ein Schwedischer.

"Populäre Musik aus Vittula" handelt von der Kindheit und Jugend zweier Jungen im letzten Eck von Schweden, wo man selbst nicht so richtig weiß ob man noch dazugehört. Obwohl der Film einige ernste Themen anspricht - Familiäre Gewalt, Ausgrenzung von Homosexuellen, Träume von der großen Welt - ist der Film doch sehr unterhaltsam, hat seine ernsten wie auch seine lustigen Szenen und ist auch was sonst das Kino ausmacht ganz gut gelungen. Man muss dazu sagen, dass der Film eine Literaturverfilmung ist, was sich meiner Erfahrung nach meist positiv auf das Endprodukt auswirkt.

Durch die Gegend, in der der Film spielt, bin ich bei meiner Skandinavienreise fast durchgefahren, zumindest reden die Jugendlichen davon, in Luleå aufzutreten, ein kleines Städtchen am nördlichen Ende des finnischen Meerbusen in dem ich eine Nacht verbrachte.

Der Film kommt in Deutschland offiziell in einer Woche in die Kinos, und ich kann ihn durchaus empfehlen.




Harry Potter and the Goblet of Fire

Sun, 20 Nov 2005 12:11:56 Z

Nachdem ich alle vorherigen Harry-Potter-Filme gesehen habe und auch die Bücher bis Band 6 kenne, wollte ich diesen Film dann doch nicht verpassen, und so sah ich ihn mir gestern abend in der Schauburg an. Ich will mich kurz halten: Er hat nicht überzeugt. Man wird duch die Geschichte gehetzt (was nicht verwundert, das Buch war ziemlich dick), vieles wird nur kurz angerissen. Die Optik ist inzwischen nicht mehr besonders: Eine Schlange durch eine Miniaturlandschaft kriechen zu lassen und dabei zu Filmen wäre sicherlich eindrucksvoller gewesen, als alles im Rechner laufen zu lassen.

Fazit: Fans der Reihe werden es sich wohl nicht entgehen lassen wollen, für den ganzen Rest lohnt es sich nicht wirklich. Im Fernsehn dann, ja...




Sneak: Terkel i Knibe

Mon, 24 Oct 2005 21:24:19 Z

Heute stattete ich der Sneak-Preview der Schauburg einen Besuch ab. Gezeigt wurde der Film "Terkel i Knibe" aus Dänemark, in deutscher Synchronisation. Da wohl die wenigsten von dem Film gehört haben (und das wohl auch so bleiben wird), dazu etwas ausführlicher.

Terkel i Knibe ist ein Animationsfilm, der in etwa wie eine 3D-gerenderte Version von Southpark anmutet. Erzählt wird die Geschichte des 9-jährigen Terkel und seinen Problemen in der Schule, vor allem mit Mobbing. Um dem Mobbing zu entkommen, beginnt er selbst zu Mobben, was eine in ihn verliebte Mitschülerin in einen äußerst spritzigen Selbstmord treibt und seine Freundschaft zu Jason gefährdet. Das Ganze spitzt sich dann auf dem Zeltlager, von einem furchtbar beliebten Öko-Lehrer organisiert, dramatisch zu...

Einiges hat mich gestört. So waren mir die animierten Gesichter zu steif und die Mäuler zu breit, so dass viel Mimik verloren ging, und die Muskeinlagen hätte man sich sparen können - obwohl sie immerhin eher im Stile von "Charlie und die Schokoladenfabrik" als dem grausamen der Disney-Kinderfilme gehalten sind. Ich mag halt kein Rap, und das war es meist.

Die meisten Meinungen im Foyer des Kinos schienen in Richtung "Rausgeschmissenes Geld" zu gehen. Ich selbst fand den Film eigentlich recht gelungen: Er stellt die Wirkung von Mobbing auf Kinder zwar übertriebern, aber doch glaubwürdig da. Auch die dänische Skrupellosigkeit, wie man sie aus "In China essen sie Hunde" kennet, was Gewalt und Sprache angeht, passte gut ins Bild. Da lernt man sogar nach 13 Jahren deutschem Schulalltag noch neue Beleidungen, und bisweilen machte die graphische Darstellung den "Happy Tree Friends" konkurrenz. Überhaupt war der Film bisweilen so bizzar, dass kein lästiger moralischer Unterton aufkommt, ohne jedoch die Aussage zu verraten.

Fazit: Wer die Gelegenheit einmal haben sollte: Warum nicht, macht euch ein Bild. Zum Lachen werdet ihr kommen! Nur allen wird es sicherlich nicht gefallen.




Wallace und Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen

Fri, 14 Oct 2005 22:50:15 Z

Als bekennneder Fan von "Wallace and Gromit", dem erfinderischen Knetfigurenpaar, freute ich mich natürlich auf eine Geschichte in Kinofilmlänge. Und, gleich vorne weg, ich wurde nicht enttäuscht: Die Figuren sind knuddelig wie eh und je, die Szenen liebevoll gestaltet und bisweilen mit atemberaubender Action und die Geschichte - nunja - sie erfüllte ihren Zweck: Nämlich einen guten Grundzu geben um 94 Minuten mit toller Animation und sagenhaftem Witz zu füllen.

Meinem bescheidenen Zwechfell nach sind die Filme mit Wallace and Gromit in einer Linie nach Monty Python zu nennen. Weniger die Geschichte selbst als nette Späße am Rand, manchmal nur für Aufmerksame zu erkennen, und stets eine gute Portion Eulenspiegel machen so einen Film zu richtig guter Unterhaltung.

Vor dem Film lief ein Kurzfilm mit (wohl) den Charakteuren aus "Madagaskar". Auch der war - auf seine IceAge-Art - lustig, doch im Vergleich zu handgekneteten und animierten Kaninchen ist jede Computeranimation einfach nur schwach. Daher fordere ich: Mehr Knet (oder auch gerne Lego)!

Auch bei diesem Film gilt wohl: Lieber O-Ton. Nicht nur der Titel "Curse of the Were-Rabbit" klingt wesentlich besser als "auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen" (was ja eigentlich genauso gut "und der Fluch des Werkarnickels" heißen könnte), auch kommen so sicher einige Wortwitze besser rüber und Wallace' Orginalstimme passt einfach zu ihm.

Fazit: Sehenswert. Sehr sehenswert.




Don't come Knocking

Tue, 27 Sep 2005 11:43:06 Z

Gestern war ich mit Moritz in "Don't come knocking". Da er mir zuvor kam und schon selbst darüber gebloggt hat, werde ich mich kurz fassen: Ich gebe dem Film keine vier Sterne. Zugegeben, der Film war nicht uninteressant, und wurde auch dem Thema "Mann sucht Nachkommen" besser gerecht als "Broken Flowers", aber überzeugen konnte er mich nicht. Manche Charaktere, wie der überkorrekte und stereotypische Versicherungsagent, wirkten fehlplaziert und bisweilen schien mir die Story etwas unstimmig. So etwas mag bisweilen als Stilmittel durchgehen und den Zuschauer zum Nachdenken animieren, aber immer öfter habe ich, wie auch hier, das Gefühl, dass sich der Autor die Sache zu einfach macht und sich selbst nichts mehr denkt.

Ich will nicht so weit gehen und von dem Film abraten: Wer mal etwas Abwechslung von Aktionstreifen, Gefühlsschinken und fachen Komödien braucht, dem mag der Film vielleicht zusagen. Mir nicht.

Solltet ihr ihn sehen, achtet bitte auf das Buch mit den Bildern, dass der Agent in der Wüste hält, ob es dem Einband nach das gleiche ist, das Howard bei seiner Mutter fand. Wenn nicht habe ich mich verguckt. Wenn ja, bleibt der Film dem Zuschauer hier meiner Meinung nach eine Erklärung schuldig.




Broken Flowers

Sat, 10 Sep 2005 22:42:08 Z

Diesen Abend ging es in die Komödie "Broken Flowers" mit Bill Murray. Der Film begint recht vielversprechend, man hat einige Lacher und die die Freundschaft des Protagonisten mit seinem Nachbarn fand ich sehr interessant. Später im Film jedoch wird es eher melancholisch. Man meint, es soll eine tiefgründige Aussage gemacht werden, doch falls das so ist, kam sie bei mir nicht an. Besondere chineastische Effekte hat der Film nicht, braucht er auch nicht. Gewalt wird nicht wie man es sonst gewöhnt ist, dargestellt und auch der Quotenbringer Sex ist kaum präsent - sieht man von einer eher komischen Szene ab, in der ein Mädchen namens Lolita ungezwungen unbekleidet den fremden Gast begrüßt, seine Anspielungen auf ihren Namen aber nicht versteht.

Selbst wenn ich etwas vom Ende vorwegen nehmen wollte; ich könnte es nicht. Wer solche Filme nicht leiden kann, der meidet Broken Flowers lieber. Den anderen kann ich den Film auch nicht uneingeschränkt empfehlen. Wem "Lost in Translation" gefallen hat, der darf sich in diesen Film wohl wagen, wer jedoch vom Kino mehr erwartet, als eine Geschichte ohne Ende erzählt zu bekommen, sollte vielleicht auf den Fernsehstart warten.




Der verbotene Schlüssel

Tue, 30 Aug 2005 20:51:55 Z

Eigentlich stand ja ein anderer Film auf dem Plan - Mr. und Mrs. Smith - aber wegen einer Verkettung von unglücklichen Umständen und der drausfolgenden Verspätung landeten wir in "Der verbotene Schlüssel". Vom Genre her ist der Film wohl ein Horror und damit etwas, mit dem ich mich nicht besonders gut auskenne. Daher kann ich nur sagen, dass mir der Film gut gefallen hat: Die Szenerie ist hinreichend schaurich, keine störenden offensichtlichen Digitaleffekte, glaubwürdige Schauspielerleistung. Es gibt zwar die obligatorischen "Ich dreh mich um und - huch - da ist was"-Szenen, aber zum Glück hält sich auch das in Maßen. Die Geschichte an sich ist gut, könnte fast eine Romanverfilmung sein, gibt es doch einige überraschende aber nachvollziehbare Wendungen.

Fazit: Aus dem Blickwinkel eines Kinobesuchers, dem Horrorfilme nicht das täglich Brot sind: Sehenswert, dem Eindruck wegen am besten im Kino.




Die Insel

Sat, 13 Aug 2005 21:48:29 Z

Diese Woche gab es eine kleine Kinoganghäufung: Gleich zweimal nacheinander. Heute eben "Die Insel" im Kino Bären in Böblingen. Vorne weg: Der Film ist gut. Das Genre ist wohl Science Fiction/Action, wobei der Schrägstrich durchaus trennend zu sehen ist, der Film ist auch recht deutlich in SciFi und Action geteilt. Das Fi in SciFi hält sich in Grenzen, Autos fahren weiterhin mit Gummirädern auf bekannt dreckigen Straßen. Troz aller Zukunftsvision ist die Welt angenehm glaubwürdig dargestellt. Die Actionszenen waren solide Arbeit, und die dytopische Welt der Klone kann, was Schlüssigkeit und Inszenierung angeht, durchaus mit Visionen wie denen aus Matrix oder Minority Report mithalten.

Warum ich gerade die beiden Filme nenne? Weil aus denen wurde doch recht deutlich geklaut. Aus Minority Report "nur" die Wisch-und-Weg-Bedienung der Computer - also vertretbar - aber bei kleinen Blasen aus Wasser in denen erwachsene Menschen wie Föten in langen Reihen gehalten werden fragt man sich doch, ob die nicht eine Matrixszene genommen und anderes eingefärbt hätten. Ein bisschen mehr eigene Ideen hätten mir hier besser gefallen. Und nicht ganz so offensichtlich muss man ja auch nicht unbedingt das Product Placement machen - Apple, MSN Search, Chevy und viele andere Firmen lassen ihr Logo geradezu aufdringlich bildfüllend im Film platzieren. Etwas dezenter bitte.

Fazit: Solide, sehenswerte Action eingepackt in eine gut präsentiere, beunruhigend naheliegend und moralisch noch nicht ganz aufbereitete Welt der menschlichen Ersatzteillager.

Auch wenn es nicht direkt am Film liegt: Doch etwas störend fand ich die absichtlich eingebauten Tonfehler, mit denen bei Raubkopien das "schuldige" Kino festgestellt werden soll. Ich habe schließlich ehrlich für den Film bezahlt und will ihn voll und ganz genießen können! Hier sollen sich die Verleiher überlegen, von wem sie immernoch das Geld bekommen. (Ok, heute hab ich nicht gezahlt, sondern bekam eine Freikarte. Aber ihr wisst was ich meine...)




Charlie und die Schokoladenfabrik

Sat, 13 Aug 2005 09:16:03 Z

Gestern habe ich mir in Tübingen den Film "Charlie und die Schokoladenfabrik" angesehen. Die Namen ließen Gutes erwarten: Regisseur Tim Burton (Edward mit den Scheerenhänden, A Nightmare before Christmas), Johnny Depp in der Hauptrolle und eine Gechichte von Roald Dahl. Das Buch hatte ich als Kind einmal gelesen, und damal hat mir die Geschichte gefallen.

Enttäuscht wurde ich vom Film nicht: Die Geschichte wurde angemessen übertragen, die Schauspieler zeigten eine solide, wenn auch nicht überragende, Leistung und die Musikszenen beschränkten sich auf das nötigste - vor allem da diese anscheinend im Buch so samt Text vorgegeben waren. Die Charakter der Figuren waren bewusst überzeichnet, ebenso wie die ganze Kulisse - auch dies wohl im Sinne Dahls. Schön anzusehen war der Film allemal, dank dem phantastischen Fabrikinneren. Allerdings habe ich langsam genug von imposanten Computergraphiken - diesen Film sähe ich gerne als Knetanimation, im Stile von "Wallace and Grommit". Warum eigentlich keine Tricktechnik, die die echten Schauspieler in eine Knetwelt setzt?

Auch interessant war der Altersdurchschnitt unter den Kinobesuchern: Wir drei Studenten haben den noch gedrückt! Wohl viele, die in ihrer Kindheit das Buch gelesen hatten...

Fazit: Sehenswert, wenn man Lust auf bissige Seitenhiebe vor schöner Kulisse hat. Aber auch hier gilt: Wohl besser in der Orginalversion zu genießen, ich vermute dass in der Übersetzung einiges Verloren gegangen ist.