Subscribe: Kommentare zu: Das logbuch accessibility will gar kein Standandwerk sein
http://www.sprungmarker.de/2008/das-logbuch-accessibility-will-gar-kein-standandwerk-sein/feed/
Added By: Feedage Forager Feedage Grade B rated
Language: German
Tags:
aber  auch  auf  barrierefreiheit  das  die  ein  eine  für  ich  ist  man  mit  nicht  noch  sich  und  von  wie 
Rate this Feed
Rate this feedRate this feedRate this feedRate this feedRate this feed
Rate this feed 1 starRate this feed 2 starRate this feed 3 starRate this feed 4 starRate this feed 5 star

Comments (0)

Feed Details and Statistics Feed Statistics
Preview: Kommentare zu: Das logbuch accessibility will gar kein Standandwerk sein

sprungmarker



accessibility is fun



Updated: 2017-12-11T18:39:05Z

 



Blue Beanie Day 2014 – Twitter Liste

2017-12-11T18:36:57Z

Am 30.11. ist es wieder soweit – es ist Blue Beanie Day. Wir setzen unsere blauen Hauben auf und zeigen damit, dass uns Webstandards wichtig sind. Real habe ich nur einen blau gestreiften Schal und Hauben oder Mützen trage ich … Artikel weiterlesen
(image)

Blue Beanie Day – Avatar

Am 30.11. ist es wieder soweit – es ist Blue Beanie Day. Wir setzen unsere blauen Hauben auf und zeigen damit, dass uns Webstandards wichtig sind.

Real habe ich nur einen blau gestreiften Schal und Hauben oder Mützen trage ich so gut wie nie. Aber wir haben ja noch die virtuelle Medaille und können unser virtuelles Selbst beliebig blau gestalten. Daher gibt es auch dieses Jahr wieder eine Twitter Liste mit Avataren, die etwas Blaues tragen: bbd14. Da finden sich dann irgendwie in Blau verwandelte Firmenlogos neben realen Fotos von blau Behaubten.

Macht jedes Jahr wieder Spass – die Jagd auf Blau. :)

 




HTML 5 Semantik – ein Blick auf den Blue Beanie Day

2014-11-29T17:00:40Z

Anlässlich des alljährlichen Blue Beanie Day  – am 30. November – bat mich Robert Lender, ihm 2 Fragen zu beantworten: Wie beurteile ich HTML 5 (Vorteile / Nachteile)? Ist HTML 5 auch förderlich für die Barrierefreiheit im Web? Aufgrund von … Artikel weiterlesenAnlässlich des alljährlichen Blue Beanie Day  – am 30. November – bat mich Robert Lender, ihm 2 Fragen zu beantworten:Wie beurteile ich HTML 5 (Vorteile / Nachteile)?Ist HTML 5 auch förderlich für die Barrierefreiheit im Web?Aufgrund von HTML 5 als W3C Recommendation bietet sich ein Rückblick auf nun schon fast ein Jahrzehnt HTML 5 Entwicklung an. Wie beurteile ich HTML5 (Vorteile / Nachteile)Im Grunde gibt es nur Vorteile durch HTML 5. Endlich hat sich eine Semantik entwickelt, die sich an die realen Bedürfnisse im Web anpasst. Eine Semantik, die sich auf den ersten Blick schnell erschließt: Den Kopf der Webseite als header, den Fuss als footer und der Hauptinhalt als main. Natürlich geht es auch kleinteiliger. So kennzeichnet sich die Hauptnavigation mit nav, eine inhaltliche Einheit als article aus und Bild und Bildbeschreibung finden sich unter der semantischen Struktur figure und figcaption wieder.Durch die neue semantische Vielfalt wird es aber auch komplizierter. Das fängt mit dem header Element an, das mehrfach verwendet werden kann und lässt ganze Diskussionsforen über Semantik und Einsatz des section Elements streiten. Vor HTML 5 war die Semantik begrenzt und nicht auf ganze Semantik-Gebäude ausgerichtet. Nun können wir Webseiten quasi semantisch durch konzeptionieren. Aber wie macht man das so genau? Das W3C und die WHATWG bieten zwar für jedes Element immer auch ein Beispiel, aber letztlich sitzt man vor seiner Webseite und bedient sich aus dem semantischen Werkzeugkasten.Schnell haben sich daraus dann populäre Blogsysteme wie WordPress für ihr Default-Theme ein Semantik-Gerüst gebaut. Etliche Webstandards-Seiten wie HTML5 Doctor haben die dann noch getuned. Es war richtig spannend zu sehen, was sich wie am besten und sinnvollsten inhaltlich strukturieren lässt. Wie stark lässt sich das aside Element dehnen. Hat man vor HTML 5 schon immer unter die Haube von Webseiten geguckt, macht man das seit HTML 5 mit schöner Gewohnheit und Regelmäßigkeit. Da sich die Semantik weiterentwickelt – HTML 5 ist ja nun living standard, entwickelt sich also am lebenden Beispiel weiter – , ändern sich auch die semantischen Gebäude. Also vergewissert man sich immer wieder, ob das eigene semantische Gerüst noch stimmig genug ist. Die Frage ist heute nicht mehr, ist das Gerüst auch korrekt. Oder man erhält Anregungen, die man für sich und mit anderen diskutieren kann wie letzthin am Accessibility Summit 2014, als Becky Gibson in ihrem Vortrag zur HTML 5 Accessibility für typische Teaser den Mehr-Link mit dem aside Element gekennzeichnet hat.Man ist heute als Semantiker und Entwickler stärker gefordert, mit HTML 5 an semantische Grenzen zu gehen. In einem W3C Kurs sollte ich eine HTML 5 Seite responsive erstellen und hatte als Rückmeldung erhalten, meine Seite sei übersemantisch. Gut, ich hatte versucht, eben auch mal einen semantischen Grenzgang zu wagen. :) Aber genau diese Gratwanderung ist spannend.Ist HTML 5 auch förderlich für die Barrierefreiheit im Web?Semantik ist nach wie vor der Grundstein für die Barrierefreiheit im Web oder wie es Shawn Lauriat auf dem Accessibility Summit 2014 in seiner Präsentation Accessibility Challenges in Complex Web Applications so schön verrechnet hat: Es gilt beim semantischen Einsatz von HTML 5 das 90/10 Verhältnis. 10% semantische Entwicklungsarbeit und 90% Semantik gibt es gratis frei Haus. Schnürt man noch WAI-ARIA dazu, hat man etwas mehr Entwicklungsarbeit, aber noch mehr gratis Semantik – vor allem für Screenreader-Nutzer. Das rechnerische Verhältnis für WAI-ARIA ist dann – so Lauriat – 40/60. Immer noch ein sehr guter Schnitt. :)Die semantische Gratwanderung mit HTML 5 ist natürlich a[...]



Opera goes Webkit und verliert an Barrierefreiheit

2014-08-24T12:54:43Z

Man würde ja meinen, hat ein Browser einmal einen guten Stand an Barrierefreiheit erreicht, dann kann es nur noch optimaler werden. Dem ist nicht so – wie man an der aktuellen Version 15 von Opera mit der Webkit-Engine sehen kann. … Artikel weiterlesen

Man würde ja meinen, hat ein Browser einmal einen guten Stand an Barrierefreiheit erreicht, dann kann es nur noch optimaler werden. Dem ist nicht so – wie man an der aktuellen Version 15 von Opera mit der Webkit-Engine sehen kann.

Fritz Weisshart wies mich dankenswerter Weise darauf hin, dass das HTML5 Video-Element in der aktuellen Opera Version 15 nicht mehr mit Tastatur bedienbar sei. Ich habe das gleich getestet und das ist korrekt.

Sowohl in der aktuellen Version als auch in Opera Next das gleiche Ergebnis. Der Player für Audio und Video ist per Tastatur erreichbar, aber keiner der Elemente des Players ist bedienbar. Ich werde daher meinen Artikel HTML5 Medien und ihre Tastaturbedienbarkeit auf den aktuellen Stand insgesamt bringen müssen.

Das ist wirklich sehr schade. Hält sich Opera mit seinen Entwicklungs-Zyklen an die von Webkit Nightly und Chrome Canary – auch dort ist keine Tastatur-Bedienbarkeit bis dato in Sicht, dann wird sich sobald nichts ändern, womöglich fällt die barrierefreie Bedienbarkeit ganz unter den Tisch.

Wie Terrill Thompson in seinem Test-Artikel Comparison of Browsers on HTML5 Video Accessibility für die aktuelle Chrome-Version feststellt, ist der Video-Player zumindest halb für Screenreader-Nutzer bedienbar. Mit Hilfe der Erweiterung Chrome Vox lässt sich das Video starten und stoppen, aber der Rest der Steuerung ist nicht erreichbar. Mit Hilfe von JAWS sind die einzelnen Steuerelemente wohl erreichbar, verschwinden jedoch nach kurzer Zeit wieder.

Wenn das der Webkit Way of Living sein soll, dann trauern wir wirklich um den alten Opera Browser.

 




Review: 2012

2017-12-11T18:37:00Z

Von Reviews halt ich wenig, weil ich mich nicht immer selbst wieder spiegeln möchte. Aber es gab schon etwas Aufregendes im letzten Jahr – mein Wechsel in eine neue Agentur und in die 5-Tage-Woche. Das letzte halbe Jahr ist daher … Artikel weiterlesen

Von Reviews halt ich wenig, weil ich mich nicht immer selbst wieder spiegeln möchte. Aber es gab schon etwas Aufregendes im letzten Jahr – mein Wechsel in eine neue Agentur und in die 5-Tage-Woche. Das letzte halbe Jahr ist daher eher an mir vorbei gerauscht, vor allem die Restzeit – genannt Freizeit. Zu wenig Zeit für private Projekte.

Trotzdem habe ich noch einige Projekte vorangetrieben – und wie fast jedes Jahr knubbelten sich diese im zweiten Halbjahr. So habe ich für cologne – die Kölner JavaScript Gruppe – einen Vortrag zu JavaScript und Barrierefreiheit gehalten – als einfaches Beispiel habe ich mir die Umsetzung eines Akkordions in Frameworks wie jQuery UI und Accessible Mootools und der WAI-Gruppe angesehen: Accessible Javascript. Besonders spannend war dazu im Vergleich die doch eher geringe barrierefreie Umsetzung bei jQuery Mobile.

Nach 2 Jahren war er wieder da: der Wiener A-Tag. Diesmal stand er ganz im Zeichen der Mobile Accessibility. Zum dritten Mal in Folge und damit zum letzten Mal (:)) habe ich mich zu neuen barrierefreien Ufern aufgemacht und das Thema Responsive Webdesign und Barrierefreiheit abgeklopft. Ich nutze Vorträge und Projekte immer gerne dazu, etwas neu zu beleuchten und weiter zu entwickeln. Aus dem Vortrag ist auch gleich ein ganzes Projekt zum Thema entstanden, an dem ich nach und nach weiter entwickeln werde: Responsive Accessibility in der Praxis. Mehr Infos zum Projekt in Kürze …

Nach über 2 Jahren Vorlaufzeit gibt es jetzt in WordPress eine Core-Accessibility-Gruppe. Der gehöre ich an, aber ich bin nicht sonderlich mit Procedere und Prozess zufrieden. Ich kenne weder, wie WordPress intern Aufgaben abarbeitet, noch weiß ich letztlich, was die Gruppe macht und machen soll. Der barrierefreie Grundgedanke, den Core insgesamt von Beginn an barrierefrei auf- und auszuarbeiten, klappt wohl nicht. Daher sollen wir in der Gruppe diverse Tickets begutachten und bewerten. Keine Ahnung, irgendwie habe ich mittlerweile auch zu wenig Freizeit, um mich da wirklich einzuarbeiten. Letztlich geht es mir ums Frontend und auch das neue Default-Theme ist nicht wesentlich besser als die vorherigen. Auch bin ich nicht immer mit den Korrekturen bis dato einverstanden, na ja. :)

Im Dezember hatte ich dann nach fast 3 Jahren die erste Lesung aus meinem Buch in Graz. Das war ziemlich spannend, weil so richtige Fans da waren. :) Vor 3 Jahren hätte mir das noch mehr Auftrieb gegeben …

In der Summe doch recht spannend gewesen, das Jahr 2012. Und wird es hier wieder voller werden 2013? Das frage ich mich auch, mal abwarten. :)




Re: Wie tot ist die BIENE

2013-04-15T21:57:43Z

Wie und ob die Barrierefreiheit im Web tot ist, ist noch nicht geklärt, schon spitzt BIZEPS die Frage konkreter zu: Wie tot ist die BIENE? Man könnte jetzt sagen, neben dem möglichen Todsein steht vor allem das Warten auf etwas … Artikel weiterlesen

Wie und ob die Barrierefreiheit im Web tot ist, ist noch nicht geklärt, schon spitzt BIZEPS die Frage konkreter zu: Wie tot ist die BIENE? Man könnte jetzt sagen, neben dem möglichen Todsein steht vor allem das Warten auf etwas im Vordergrund, wenn man sich mit dem Thema Barrierefreiheit im Web beschäftigt.

(image)

Nach dem jahrelangen Warten, dass sich immer mehr Barrierefreiheit im Web durchsetzt (infinit), dem Warten auf das längst fällige Update der WCAG auf die Version 2.0 (2008) und dem mehr als geduldigen Warten darauf, dass die Gesetzeslage nachzieht mit der BITV 2 (2011), bleibt nun das abermalige Warten auf die BIENE 2012, 2013 oder 2014?

Auf der republica2012 in Berlin setzt Martin Georgi (Aktion Mensch) den nächsten BIENE-Wettbewerb für Ende diese Jahres an (Video – Minute 4:28 – danke an Kerstin Probiesch für diesen Hinweis). Was wohl meint, dass dann erst die Ausschreibung beginnen wird.

Das Thema Barrierefreiheit im Web ist komplexer geworden und entwickelt sich wie das Web insgesamt immer rascher. Die Frage hatte ich schon einmal hier gestellt, ob ein barrierefreier Wettbewerb da immer up to date bleiben kann: Der BIENE-Wettbewerb in der Krise – und das war 2008, als die BIENE bereits eine inhaltliche Pause eingelegt hatte.

Ich denke, die Frage ist heute immer noch die gleiche: Sind solche Wettbewerbe überhaupt nachhaltig genug, können sie mit den aktuellen Entwicklungen mithalten? Daher, so sehr sich alle auf ein Wiedersehen mit der BIENE freuen, ist es wichtig, dass die BIENE als Wettbewerb sich die Pausen nimmt, die sie braucht. Nur so kann die BIENE ihr hohes Level in Sachen Barrierefreiheit im Web halten – und sie legt das inhaltliche Niveau hoch, wie man im kobinet Interview nachlesen kann -, in dem sie sich ständig erneuert. Auch wenn Bienen keine Schmetterlinge werden. :)




Re: Ist die Barrierefreiheit tot?

2013-04-15T21:57:49Z

Wolfgang Wiese hat eine wichtige Frage gestellt: Ist die Barrierefreiheit tot?. Ganz abgesehen davon, ob diese Frage klar beantwortet werden kann, schließt sich an, warum stellen wir zum Thema Barrierefreiheit immer wieder die gleichen Fragen. Man könnte jetzt mit so … Artikel weiterlesenWolfgang Wiese hat eine wichtige Frage gestellt: Ist die Barrierefreiheit tot?. Ganz abgesehen davon, ob diese Frage klar beantwortet werden kann, schließt sich an, warum stellen wir zum Thema Barrierefreiheit immer wieder die gleichen Fragen.Man könnte jetzt mit so voll- bzw. volksmundigen Antworten beginnen, wie Totgesagte leben ohnehin immer länger oder derzeit sind Zombies wieder hoch im Kurs oder waren es Vampire. ;) Aber lassen wird das mal beiseite – beginnen wir mit dem Sezieren. Wolfgang Wiese geht das Thema von zwei Seiten an, warum es still geworden ist um das Thema Barrierefreiheit. Zum einen könnte es ein positives Ergebnis sein: Allen ist das Thema präsent und zur Routine geworden – es ist kein Extra-Thema mehr. Zum anderen könnte es sein, dass das Thema niemanden mehr interessiert, die wenigen Rührigen haben aufgegeben und sich anderen Themen zugewandt.Barrierefreiheit ist zur Routine gewordenDurchaus lässt sich das sagen, in den Kommentaren zum Artikel wird das auch angemerkt. Seit 2004 – das ist die magische Marke, die Wiese ansetzt – hat sich tatsächlich viel verbessert. Gerade Blog- und CMS-Systeme haben die Ausgaben der Inhalte optimiert. Aber das ist ja stets so, zuerst wird ein neues Thema erschlossen und erst einige Zeit später greifen dann auch die barrierefreien Standards nach und nach. Das heißt jetzt nicht, dass alle Systeme auf grün stehen würden, aber mit und ohne Druck von Betroffenen bewegt sich immer wieder ein Stück. Ich kenne das von WordPress ganz gut, ein ewiger Prozess-Kaugummi, bis sich wieder was bewegt.Barrierefreiheit ist zwar zur Routine geworden, was auch meint, dass etwa Entwicklern das Thema durchaus bekannt ist, aber meiner Ansicht nach gibt es eine barrierefreie Info-Schere. Man weiß etwa über WAI-ARIA etwas, wendet es aber entweder nicht an, falsch oder sieht sich den Gesamtrahmen nicht an. Das ist ein großes Problem. Durch die rasante Entwicklung der sagen wir mal letzten 2 Jahre kommen soviele neue Themen auf die Barrierefreiheit zu, dass noch weniger auf den Gesamtrahmen acht gegeben und schlicht auf Verdacht angewendet wird. Nach dem Motto: Da nehme ich mal ein wenig WAI-ARIA und dann noch ein wenig HTML5 Formularvalidierung etc. Für mich zeigt sich ein klarer Trend der Vereinfachung von Barrierefreiheit, der ohnehin schon gerne vorherrschte: Was leicht geht und schnell, das wird eingesetzt. Was kümmert schon noch eine konsistente Überschriftenhierarchie, schließlich sind ja Überschriften eingebaut. Vertiefung und Feinschliff im Thema Barrierefreiheit ist meiner Ansicht nach leider nicht zur Routine geworden. Und angesichts der rasanten Entwicklung wird das nicht besser werden.Barrierefreiheit ist nicht zur Routine gewordenAuch das lässt sich durchaus häufig finden, Barrierefreiheit wird da immer noch nicht in den Gesamtprozess eingebunden, sondern behält ihren Extrastatus. Damit steht sie nicht alleine derzeit, das findet man auch bei grundsätzlichen Konzepten wie der mobilen Optimierung, wo das Mobile gerne dem Desktop nachgereicht wird. Zuerst machen wir alles für das Herkömmliche fertig – weil wir uns da gut auskennen und den Rest reichen wir später nach. Konzepte wie Mobile First werden noch lange brauchen, bis sie wirklich verstanden und routinemäßig umgesetzt werden. Bis dahin wird an Bestehendes geklammert.Viele aktuelle Debatten erinnern daher sehr stark an die zur Barrierefreiheit. Im Grunde könnte man hier einhaken und argumentative Hilfslinien ziehen, damit das Thema wieder aktueller wird. Auch so ein Luxus-Problem, dass das Thema Barrierefreiheit sich eben seit 2004 mass[...]



HTML5 Medien und ihre Tastaturbedienbarkeit

2014-02-02T14:23:39Z

Nachträglich zum 5. Internationalen Tag der Tastatur und den Blue Beanie Day 2011 – vielen Dank an Robert Lender für sein beständiges Engagement in diesen Themen! – habe ich mich etwas ausführlicher mit den HTML5 Medien Elementen Audio und Video … Artikel weiterlesenNachträglich zum 5. Internationalen Tag der Tastatur und den Blue Beanie Day 2011 – vielen Dank an Robert Lender für sein beständiges Engagement in diesen Themen! – habe ich mich etwas ausführlicher mit den HTML5 Medien Elementen Audio und Video beschäftigt: Wie tastaturbedienbar sind sie in der Standardkonfiguration wirklich? HTML5 Audio Steuerelemente: Opera, Chrome, Safari, Firefox, IE 9 (von oben)Man würde ja meinen, wenn beide Elemente nativ im Browser zur Verfügung stehen, dass sie auch per Tastatur erreichbar und vollständig bedienbar sind. Gut, wir könnten jetzt hier abzweigen und eine Diskussion darüber führen, was nativ in Bezug auf HTML5 noch heißt. Ich habe ja mal geflachst und nativ auf naiv umgemünzt. ;) Aber letztlich meint nativ mittlerweile, dass das Element erreichbar gemacht werden kann – bei Video- und Audio-Elementen in der Kombination mit Javaskript. Aber das wäre eine andere Debatte, wir wollen uns ja nicht verzetteln. ;) Sieht man sich die aktuell umgesetzte Lage für Tastaturnutzung an, ist sie so schlecht nicht – auch wenn Safari und Chrome gänzlich außen vor bleiben. An der Umsetzung im Browser sieht man, dass den Browser-Herstellern an einer Tastaturbedienung durchaus gelegen ist. Wie der Stand bis dato ist, sehen wir uns nun genauer an:Die Standardkonfiguration HTML5 Video Steuerelemente: Opera, Chrome, Safari, Firefox, IE 9 (von oben)Ein Beispiel mit der Standardkonfiguration von Audio- und Video-Player dient uns als Vorlage und besteht im Wesentlichen aus Audio- und Video-Element mit dem Attribut controls, das die Steuerungselemente anzeigt, und festen Massen für das Video. Die für Audio und Video notwendigen Formate sind ebenfalls integriert. Aber das ist es schon. Auf eine Integration des track Elements wird noch verzichtet, weil es bis dato von Browsern nicht interpretiert wird. Sieht man sich die Entwicklungsversionen der Browser an, wird wohl heftig an einer Integration des Elements gearbeitet. Aber erst wenn es wirklich unterstützt wird, kann man die Bedienung etwa einer Untertitelung mit Tastatur testen.Ist Video und Audio generell mit Tastatur erreichbar? HTML5 Video Kontextmenü – FirefoxBis dato ist in Internet Explorer ab 9, Firefox und Opera sowohl Audio- und Video-Player per Tastatur erreichbar. Safari ignoriert per Tastatur komplett, dass es diese Elemente auf der Webseite gibt. Mit Hilfe eines manuell gesetzten Tabindexes in Safari erreicht man zwar dann die Elemente, das war es aber auch schon. Das gleich gilt für Chrome. Die Betaversion von Chrome – derzeit auf dem Mac die 16 und noch was – gibt Hoffnung, weil die beiden Elemente immerhin mit der Tastatur erreicht werden können, mehr tut sich da aber auch noch nicht. Opera ist der absolute Spitzenreiter, was die Tastatur-Unterstützung betrifft – alle Elemente der Steuerung sind per Tastatur erreichbar, mit klarem Fokus und per Tastatur bedienbar.OptionIE ab 9OperaFFChrome BetaSafariAudio- / Videoelement per Tastatur erreichbarjajajajaneinFokus erkennbar durch RahmungjajajajaneinSteuerung ist generell bedienbarjajajaneinneinAlle Elemente der Steuerung sind bedienbarneinjaneinneinneinhat ein KontextmenüjajajajaneinChrome und Safari sind also außen vor – nur beim Kontextmenü gehen wir noch einmal auf Chrome ein. Grundsätzlich unterscheiden sich die restlichen Browser – IE ab 9, Opera und FF – darin, welche Elemente der Steuerung mit Tastatur erreichbar und bedienbar sind. Darauf gehen wir jetzt näher ein.Welche Elemente der Steuerung sind mit Tastatur bedienbar?OptionIE ab 9OperaFFAbspielen [...]



Der barrierefreie Webentwickler – ein Langweiler?

2012-03-04T18:44:16Z

Es ist immer wieder interessant, in und um die barrierefreie Entwicklerszene zu publizieren, da argumentiert es und möglichst kurz knapp, schließlich wissen wir ja alle: Barrierefreiheit so als ständiges Thema – das nervt doch nur! So findet Nico Brünjes in … Artikel weiterlesen

Es ist immer wieder interessant, in und um die barrierefreie Entwicklerszene zu publizieren, da argumentiert es und möglichst kurz knapp, schließlich wissen wir ja alle: Barrierefreiheit so als ständiges Thema – das nervt doch nur!

So findet Nico Brünjes in seiner Leselinks auf der Flucht zu meinem Artikel in Sachen reine Textvergrößerung und WCAG 2.0 / BITV 2.0 die blumigen Worte:

Den barrierefreien Entwickler lernen wir unter »WCAG 2 und die reine Textvergrößerung« kennen. Aber mal im Ernst: ein trockenes Thema. Wer wissen will, wie Barrierefreiheit tickt, braucht nur diesen Post zu lesen. Und dann schnell weg…

Quelle: Nico Brünjes – Leselinks auf der Flucht.

Dazu fällt mir nur zweierlei ein: Zum einen ist es schlicht so, dass Barrierefreiheit und deren Techniken sich immer schneller weiterentwickeln. Da kommt eine Gesetzgebung wie die BITV ohnehin nicht mehr nach, selbst das WCAG 2.0 mit ihren offenen Techniken hat da gut zu tun. Daher ist die Aufgabe des barrierefreien Entwicklers (gut: ich kann auch die Entwicklerin betonen), am Puls der Entwicklung Temperatur zu nehmen und jeweils Vergleiche zu ziehen, Veränderungen aufzuzeigen und sich selbst dabei mit zu entwickeln. Zum anderen ist es nun mal so, dass nicht alles Fun sein muss, aber letztlich ist die Beschäftigung und Weiterentwicklung eines Empfehlungsinventars wie das WCAG 2.0 durchaus spannend – wenn auch zeit- und debattenintensiv.

Mein barrierefreies Entwicklerleben kennt diese Begegnung mit dem Langeweilebonus, der stets von außen herangetragen wird, von jeher. Mir ist noch nie aufgefallen, dass intensive Beschäftigung – mit was auch immer – langweilig sein kann. Aber vielleicht ticke ich da letztlich einfach anders und verstehe unter Fun auch was andres.

Sei’s drum.




WCAG 2 und die reine Textvergrößerung

2014-09-06T17:06:26Z

Manche Themen flammen kurz in Artikeln und Kommentaren auf, aber letztlich fragt sich der barrierefreie Entwickler, ob er jetzt genug an der Hand hat, um Empfehlungen und Entscheidungen abgeben zu können. Ein Thema, das jüngst kurz in der Debatte war … Artikel weiterlesenManche Themen flammen kurz in Artikeln und Kommentaren auf, aber letztlich fragt sich der barrierefreie Entwickler, ob er jetzt genug an der Hand hat, um Empfehlungen und Entscheidungen abgeben zu können. Ein Thema, das jüngst kurz in der Debatte war und gerade wieder ist, ist die reine Textvergrößerung. Die Frage dabei ist, setzt die WCAG 2.0 noch auf die reine Textvergrößerung oder ist die Vergrößerung der gesamten Seite mit Hilfe des Page Zooms hinreichend.WCAG 2.0 und BITV 2.0: Textvergrößerung im VergleichBevor wir uns jedoch mit der reinen Textvergrößerung beschäftigen, ist es notwendig, kurz auf die Textvergrößerung allgemein einzugehen. Auch nach dem kürzlichen Inkrafttreten der BITV 2.0 stellt sich diese Frage nicht wirklich neu, aber die Erfolgskriterien der WCAG 2.0 entsprechen im wesentlichen der BITV 2.0 zur Textvergrößerung: Veränderbare Textgröße (1.4.4 BITV Priorität I, WCAG 2.0 AA) und Visuelle Präsentation (1.4.8 BITV Priorität II, WCAG 2.0 AAA). Auswahl reine Textvergrößerung IE9Die Unterscheidungen liegen im Detail – aber da Details in der Barrierefreiheit durchaus einen großen Unterschied machen können, zeige ich diese auf. Nach BITV 2.0 ist es auf Priorität I nötig, dass sich Text ohne assistive Technologie auf bis zu 200% vergrößern lässt. Wichtig dabei ist, dass inhaltlich nichts verloren geht und noch alles funktioniert. Die Frage dabei wird sein, wie definiert man Verlust? Inhaltlich ist das leichter verständlich, funktional wird es schon haariger.Der Text lässt sich ohne assistive Technologie bis auf 200 % vergrößern, ohne dass es zu einem Verlust von Inhalt oder Funktionalität kommt.Quelle: BITV 2.0: 1.4.4 Veränderbare TextgrößeDie WCAG 2.0 schränkt gerne ihre Erfolgskriterien weiter ein und so trifft diese Vergrößerung von Text auf 200% auf Captions und Schriftgrafiken nicht zu. Für Schriftgrafik, die man ohnehin nicht wirklich verwenden soll, ist das einleuchtend. Wird sie mit dem Page Zoom hochgezogen, wird die Grafik dadurch nicht besser und fast immer schwerer lesbar. Warum Captions etwa bei Videos nicht ebenso vergrößerbar sein sollen, ist weniger klar. Ist der Player flexibel gebaut, werden auch die Captions mit vergrößert und in HTML5 Playern skaliert beides im Page Zoom mit. Aber interessant sind die Einschränkungen allemal, weil sich die Frage stellt, ob die BITV 2.0 dann für beides eine hinreichende Vergrößerung fordert.Textvergrößerung = Page Zoom?Ist auf dieser Stufe (WCAG 2.0 AA, BITV 2.0 Priorität 1) nun denkbar, dass mit Textvergrößerung nur der Page Zoom gemeint sein kann. Und genau hier hake ich jetzt ein und ich kann verraten: Ja, genau der Page Zoom ist auf dieser Stufe gemeint. Auswahl reine Textvergrößerung FirefoxDas Problem mit den WCAG 2.0 ist, dass sie mitunter durchaus zu unterschiedlichen Interpretationen einlädt – jeder kann da sein eigener Exeget werden. Was dann bei so wichtigen Fragestellungen, wie denn nun mit der reinen Textvergrößerung umgehen, zu erhitzten Debatten führt. Der BITV-Test hat in seinem Artikel Textvergrößerung: warum Zoom-Vergrößerung nicht ausreicht auf diese Schwierigkeit hingewiesen, die ausführlichere englische Version hat dann einige Debatten ausgelöst.Das Problem im Umgang mit dem WCAG 2.0 ist, dass man nicht etwa aus einem Fehlerbeispiel hochrechnen kann und den darin dargestellten Fehlerfall und seine Lösung als ausreichende Technik für das Erfolgskriterium nutzen kann. Unter verbreitete Fehler für 1.4.4. veränderbare Textgröße findet sich das Beispiel F69.[...]



Was ist mit cufón, typeface oder lettering?

2015-02-28T17:55:29Z

Schriftersetzung ist noch immer aktuell, wenn es sich um Lizenz- oder Darstellungsfragen dreht. Leider möchte man aus mehreren Gründen sagen: Zum einen sind mit dem verstärkten Einsatz von font-face alternative Schriftersetzungs-Lösungen fast obsolet geworden und, entwickelt man im Hinblick auf Barrierefreiheit, … Artikel weiterlesenScreenshot: Schriftmanipulation lettering - VorlageSchriftersetzung ist noch immer aktuell, wenn es sich um Lizenz- oder Darstellungsfragen dreht. Leider möchte man aus mehreren Gründen sagen: Zum einen sind mit dem verstärkten Einsatz von font-face alternative Schriftersetzungs-Lösungen fast obsolet geworden und, entwickelt man im Hinblick auf Barrierefreiheit, waren diese alternativen Lösungen nie wirklich eine Option.War früher in Sachen Schriftersetzung sIFR Marktführer, übernahmen später Javaskript-basierte Lösungen die Führung. Die bekanntesten sehen wir uns nun im Hinblick auf Barrierefreiheit genauer an: cufón, typeface und eine Methode der Schriftmanipulation –  lettering.TechnikIm BIK-Test des Monats März 2011 spielt die Schriftersetzung mit Hilfe von cufón eine nicht unbedeutende Rolle: Das Bundesministerium für Gesundheit setzt in großen Teilen auf diese Schriftersetzung, setzte muss man nun sagen. Das problematische Testergebnis, am dem cufón einen nicht unbeträchtlichen Anteil hat, scheint Wirkung gezeigt zu haben. Es befinden sich zwar noch Code-Reste mit dem Verweis auf cufón im Quellcode oder in Skripten, aber cufón erzeugt keine Ersetzung mit Hilfe des canvas-Elements mehr.Screenshot Schriftersetzung Vorlage CufonDamit sind wir schon beim technischen Stichwort: Sowohl cufón als auch typeface nutzen die Möglichkeiten des Browsers, Vektorgrafiken zu rendern. Die Ausgangsschrift wird mit Hilfe eines Konverters in eine Javaskript-Datei umgewandelt. Der Browser stellt den Text dann entsprechend seiner Möglichkeiten mit Hilfe des canvas-Elements oder als Internet Explorer vor Version 9 als VML dar.Bei lettering liegt der Fall etwas anders: Hier wird mit Hilfe von Javaskript um jeden Buchstaben eines Wortes ein span-Element gesetzt, damit man jeden Buchstaben per CSS einzeln manipulieren kann. Dieses Verfahren kann man auch auf größere Einheiten ausweiten, etwa einzelne Wörter manipulieren oder ganze Zeilen. Hier handelt es sich auch nicht um eine Schriftersetzung, sondern um eine -manipulation.BarrierefreiheitSicherlich sind die beiden Schriftersetzungsmethoden im Vergleich etwa zu sIFR ein Gewinn gewesen. Lange gab es zur  Darstellung von sIFR kaum Alternativen. Freilich blieb die Lizenzfrage die gleiche, längst haben die Schriftenhersteller in ihren EULAs nachgezogen und legen die Lizenzen auch explizit für sIFR oder cufón fest. Wie für sIFR gilt, sieht man sich die Barrierefreiheit solcher Lösungen an, kann es ganz schnell unschön werden.Wir sehen uns daher alle drei Methoden unter folgendem barrierefreien Blickwinkel an:Kommen Screenreader damit klar?Wie sieht es mit der Skalierbarkeit aus?Was passiert im Kontrastmodus oder bei benutzerdefinierten Farben?Der ewige Knackpunkt all dieser Techniken: VerlinkungenFür den Test haben wir einen einfachen Text ausgewählt: eine Überschrift und einen Absatz.

Überall dieselbe alte Leier.

Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext.

Screenshot Schriftersetzung Vorlage typefaceNur bei typeface wird die Überschrift durch einen Absatz ersetzt, da keine Überschriften unterstützt werden – zumindest keine semantischen Überschriften. Die Webseite von typeface arbeitet [...]



Accessible WordPress

2011-04-09T21:13:17Z

Meine Ausflüge Richtung WordPress letztes Jahr waren doch etwas üppiger und vor allem wird es auch Zeit, dass sich mit dem Thema WordPress und Barrierefreiheit jemand dauerhafter beschäftigt. Artikel weiterlesen

Meine Ausflüge Richtung WordPress letztes Jahr waren doch etwas üppiger und vor allem wird es auch Zeit, dass sich mit dem Thema WordPress und Barrierefreiheit jemand dauerhafter beschäftigt. Deswegen gibt es dazu jetzt eine eigene Projektseite: Accessible WordPress.

Dort wird es dann auch alle weiteren Updates und Informationen zu meinen bisherigen Entwicklungen Accessible 1.0 und dem Plugin MCE Accessible Language Change geben. Die Projektumgebung ist dann sowohl Vorschau für Themes als auch Testumgebung – vor allem mit der neusten Entwicklungsversion von WordPress.

Um mit dem Thema schlicht mehr Leute zu erreichen, versuche ich mich mal im konsequenten Englisch – was mir jetzt nicht leicht fällt, ich spüre schon, dass das noch etwas hakelig läuft – aber ich werde mich schon improven. ;)

Damit wird auch sprungmarker.de wieder frei von Twenty Ten werden – dem Default-Theme von WordPress. Ich finde es weder sonderlich ästhetisch in Aussehen und Codequalität, noch halte ich es für innovativ. Nun heisst es die HTML 5 Kenntnisse mobilisieren und endlich was Schickes hier bauen – da freu ich mich richtig drauf.




Meine SVG-Machine :)

2011-02-20T18:10:53Z

Ich mag ja diese nicht mehr allzu neue Welt der Online-Kurse und so habe ich mich an das für mich neue Thema SVG rangewagt. Das W3C hat einen im Herbst angeboten und ich hab ihn durchgezogen. Artikel weiterlesenIch mag ja diese nicht mehr allzu neue Welt der Online-Kurse und so habe ich mich an das für mich neue Thema SVG rangewagt. Das W3C hat einen im Herbst angeboten und ich hab ihn durchgezogen.Durchgezogen ist auch das richtige Wort. Als dann doch Anfängerin zog der Kurs in nur 5 Wochen eine Unmenge an Themen durch. Dazu hatte man stets Teile der Spezifikation, des Online-Materials und des verknappten, vereinfachten Materials durchzuackern. Dann jeweils Hausaufgaben zu erledigen, die sich nicht unbedingt direkt aus dem gerade noch gelesenen Material ergaben. ;) Also schlicht – man war oft ziemlich auf sich allein gestellt.Aber: da SVG ja mittlerweile direkt in HTML5 integriert und bearbeitet werden kann und der IE9 es auch unterstützen wird, fand ich das schon spannend damit zu arbeiten. Wenngleich die SVG-Unterstützung für einzelne Bereiche wie Text oder Animation noch sehr je nach Browser unterschiedlich ist und mitunter auch noch zu wünschen übrig lässt. Auch ist das Anlegen eines Pfades einer komplexen Figur auch eher was für Leute, die gerne redundant arbeiten. :) Aber das einfach auch einmal per Hand angelegt zu haben, hat was, auch wenn es mühsam ist, da noch den Überblick zu behalten. Klasse find ich, wie einfach es ist zu animieren – und das ganz ohne Scripting.SVG Animationen als MaschineAls quasi Abschlussarbeit sollte man dann mit Hilfe des Gelernten etwas machen, was einem selbst gefällt und irgendwie auch besonders sein sollte. Auch wieder so eine Aufgabe, die mich nach dieser knappen Spanne an Wissensaneignung dann doch etwas gefordert hat. Aber letztlich habe ich mich auf meine künstlerischen Roots besonnen und eine kleine SVG-Maschine gebaut. Auch um Animationen als das zu zeigen, was sie letztlich auch sind: Maschinen. :) Den vollen Genuss der SVG-Machine erhält man mit aktuellen Browsern wie Safari 5, Chrome oder Opera. Die Textanimation etwa – das fallende A – läuft nicht in allen Browsern, im aktuellen Firefox läuft gar nichts, aber schon in der 4er Version laufen einige der Animationen, aber nicht die Text-Animationen und -Effekte.Jetzt werde ich mich damit beschäftigen, wie SVG auch barrierefrei zu machen ist und meine neuen Kenntnisse im kleinen Rahmen immer mal vertiefen. Meine SVG-Machine hat wohl auch Anklang gefunden, sie wurde als gelungenes Beispiel im W3C Blog hervorgehoben. Das W3C bietet den Kurs erneut an ab 10. Januar 2011. Wenn er diesmal etwas Fahrt aus den Lektionen nimmt, ist er meine absolute Empfehlung. Zur ausführlichen Kursbeschreibung. [...]



Webfonts in der Praxis – Teil 2 – Beispielfont Lobster

2011-02-20T18:11:28Z

Die letzten Monate des Jahres sind irgendwie immer eher stressig - scheint so ein Naturgesetz zu sein. Daher erst jetzt den zweiten Teil zum Thema Webfonts in der Praxis. Artikel weiterlesenDie letzten Monate des Jahres sind irgendwie immer eher stressig – scheint so ein Naturgesetz zu sein. Daher erst jetzt den zweiten Teil zum Thema Webfonts in der Praxis.Im ersten Teil ging es darum, sich einen Überblick zu Webfont-Services zu schaffen, im zweiten Teil geht es nun um die konkrete Praxis – egal ob es sich um selbst- oder fremdgehostete Fonts handelt – wie sieht das konkrete Ergebnis aus, wo treten die Probleme auf, auf was muss man acht geben, was kann man noch nachjustieren.Um es möglichst anschaulich, vergleichbar und einfach zu halten, habe ich die Webfont Lobster ausgewählt. Die Schrift kann man für beide Hosting-Formen nutzen und eignet sich daher gut für Vergleichergebnisse. Verglichen werden:Rendering Engine und Browser (Win – GDI, Direct Write / Mac – Core Text)Webfont-Services wie Google Fonts und TypekitIch gehe aber auch auf noch reichlich experimentelle Font-Features ein wie Kerning mit Hilfe von CSS (text-rendering, font-kerning), font-size-adjust oder OpenType Features. Teilweise ist das schon übergreifender implementiert, teilweise kaum wie die OpenType Features, die in geringen Anteilen in aktuellsten Versionen von Firfefox und Webkit laufen sollen (mitunter reicht auch die Alpha- oder Beta-Version dazu nicht). Manches konnte ich nicht nachstellen, obwohl es schon in diesen Versionen laufen sollte.Webfonts in der Praxis – Teil 2 – Beispielfont LobsterMeine Präsentationen auf slideshare. [...]



WordPress Child Theme for Twenty Ten: Accessible 1.0

2013-04-24T20:33:29Z

WordPress 3.0 came out with a new default theme: Twenty Ten. The theme is compared to Kubrick an improvement, but still has mostly the same accessibility issues as its forerunner Artikel weiterlesen
(image)

Screenshot Accessible 1.0 child theme for Twenty Ten

WordPress 3.0 came out with a new default theme: Twenty Ten. The theme is compared to Kubrick an improvement, but still has mostly the same accessibility issues as its forerunner, e.g. not enough contrast in colors, few improvements for keyboard users and you get no real information about user’s location within a web page.

(image)

Screenshot: Accessible 1.0 file structure

This is where Accessible 1.0 get’s into: a child theme for the default theme Twenty Ten to get the parent theme more accessible. You get all functionality of Twenty Ten plus accessible features of the child theme. That’s a nice deal. :)

And: the child theme uses no templates, only a css file and some programming in functions.php. That’s all. Accessible 1.0 should only be a small accessible enhancement.

You find all informations about Accessible 1.0 on a new site – Accessible WordPress. Please follow updates and download the accessible child theme there: WordPress Child Theme for Twenty Ten: Accessible TwentyTen.

Thanks. :)




WordPress Plugin: MCE Accessible Language Change

2011-02-20T18:12:43Z

One thing I always missed in WordPress editor TinyMCE is to add language change. So I made my first plugin. :) This was somehow hard because it's not only to get a plugin in WordPress running, you also have to get into programming with TinyMCE. Artikel weiterlesenScreenshot: Buttons MCE Accessible Language ChangeOne thing I always missed in WordPress editor TinyMCE is to add language change. So I made my first plugin. :) This was somehow hard because it’s not only to get a plugin in WordPress running, you also have to get into programming with TinyMCE. So keep in mind when you use the plugin, I am a novice …The Plugin MCE Accessible Language Change – now in the WordPress Plugin directory – adds two buttons to the editor: one for changing the language of a word or phrase within a span element and one for changing or adding the language of already existing block elements as paragraphs or headlines. Furthermore you can add the target language to a link:Language change within a span elementScreenshot: Popup add language changeTo change the language of a word or phrase, just select the word or phrase, klick on the button LANG and fill in the language adequate  code, e.g. for a word or phrase in french fr. If you have to be If you need to be XHTML compliant, just fill in the language code again. You can modify of delete your entry at any time. Language change is highlighted in the editor, but not on the website.Add or change language attributes of existing block elementsScreenshot: Popup add language change for block elementsYou can add language change to existing HTML elements as paragraph or headlines. To add or edit the language of a e.g. a paragraph, just klick in the paragraph and on the button LANG ATTR and fill in the language code  (e.g. for a french word or phrase  fr) . If you need to be XHTML compliant, just fill in the language code again. You can modify of delete your entries at any time. To delete your entries, just empty the fields. If you need to add the target language to a link, just mark the link text and add the target languageAdd a target language to a linkIf your link target is in a different language, you can add a target language to the link. Just klick in the link and on the button LANG ATTR and fill in the language code for the target language. You can modify of delete your entry at any time. To delete your entry, just empty the field.Plugin informationsThe plugin is localized for english and german, please let me know if you would like additional localizations added.Requirements: WordPress 3.0 and above Tested up to: WordPress 3.1 on all modern browsers als IE 7/8, Safari, Chrome, Firefox and Opera (Windows, Mac) TinyMCE is not yet running with IE 9. Version: 1.0 Licence: GNU General Public License v2.0Hoping to add more features in future updates, e.g. backwards compatibility.InstallationJust download MCE Accessible Language Change in the WordPress Plugin directory.Upload mce-accessible-language-change folder to the “/wp-content/plugins/” directoryActivate the plugin through the “Plugins” menu in WordPressTo show your language change visually in the editor – not on your website: If you have already a file named editor-style.css in your WordPress theme, you have to copy the styles below into this file editor-styles.css to get your language changes visible in the editor. If you don’t have a file named editor-styles.css in your theme, you have to do nothing – MCE Accessible Language Change Plugin will do this for you.span[lang], .lang { background: #f8f8f8; border: 1px solid #d2d0ce; padding: 2px;Changelog1.0 – first release * Minor changes[...]



Webfonts in der Praxis: Teil 1 – Auf Fontsuche

2011-02-09T20:25:36Z

Webfonts sind ja nun schon ne ganze Weile präsent, aber wenn es wirklich in der Praxis dann darum geht, die richtige Schrift am richtigen Ort zu finden, kann das mitunter doch auch nicht so ganz einfach sein. Deswegen habe ich … Artikel weiterlesen

Webfonts sind ja nun schon ne ganze Weile präsent, aber wenn es wirklich in der Praxis dann darum geht, die richtige Schrift am richtigen Ort zu finden, kann das mitunter doch auch nicht so ganz einfach sein. Deswegen habe ich mich in meiner Agentur aufgeschwungen, in zwei Teilen die Erkenntnisse in Sachen Webfonts zusammenzustellen und zwischen den widerstreitenden Parteien und Argumenten zu vermitteln.

Im ersten Teil Webfonts in der Praxis – auf Fontsuche geht es darum, welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung, um eine vom Kunden oder von uns ausgewählte Schrift ins Web zu bringen. Dabei geht es rein um die Fülle der Services, wie Schriften ins Web kommen – sei es durch Selbst- oder Fremdhosting, sei es eine Gratis-Font oder eine kommerzielle. Allein im kommerziellen Bereich sind die Webfont-Services aufgeblüht, doch man sollte mit Vorsicht an die unterschiedlichen Preis-Leistungs-Modelle rangehen. Im zweiten Teil wird es dann ernst: Da teste ich diese ganzen Möglichkeiten auf Webtauglichkeit – ich kann jetzt schon sagen, Typekit wird durchaus auch überschätzt, da nehme ich mich nicht aus.

Um einen Überblick über die Preis-Leistungs-Verhältnisse der Webfont-Services vorzuhalten, habe ich ein tabellarische Übersicht erstellt: Webfont-Services Overview.

Allein der preisliche Unterschied zwischen einem Per-Font-Modell plus minus zusätzlicher Limitierungen wie Brandbreite oder einen Jahres-Hosting wie bei Typekit fällt bei mehreren Schriften schon ins Gewicht. Vor allem dann wenn man die Webtauglichkeit der Schrift ja nicht wirklich vorher testen kann – auch die 30-Tage-Testaccounts laufen irgendwann aus. Das ist schon der definitive Font-Goldrush, was wir jetzt erleben. :)

Webfonts in der Praxis – Teil 1 – Auf Fontsuche (02.09. 2010)

(object)

Meine Präsentationen auf slideshare.




WordCamp 2010: Das war mein erstes Barcamp :)

2017-12-11T18:37:00Z

Man kann sich das Wetter nicht aussuchen und derzeit schon eher gar nicht, dann auch noch ruckzuck nach Berlin zum WordCamp 2010 – das war schon eine physische Herausforderung. :) Und es war mein erstes Barcamp und mir ist grade … Artikel weiterlesenMan kann sich das Wetter nicht aussuchen und derzeit schon eher gar nicht, dann auch noch ruckzuck nach Berlin zum WordCamp 2010 – das war schon eine physische Herausforderung. :) Und es war mein erstes Barcamp und mir ist grade nicht so ganz klar, was es von anderen Events unterscheidet. Aber vielleicht ist da so ein WordCamp nicht wirklich das beste Beispiel dafür.Das Betahaus: interessantes GebäudeAuf die eher provisorischen Gegebenheiten des Betahauses wurde ja schon hingewiesen, als Bruchbude würde ich es denn nicht bezeichnen, freilich war es etwas gewöhnungsbedürftig. Ich bin ja in einer alternativen (Arbeits-)kultur aufgewachsen quasi und bin da schon ziemlich offen, was das Ambiente betrifft. In Kombination mit der Hitze waren die Räume im 4. Stock eher nicht zu benutzen, alleine sitzen war schweiss-fördernd. :) Durchaus Wohnzimmercharme hat der Raum im Erdgeschoss, intimer und individuell mit Sitzgelegenheiten ausgestattet. Leider waren einige der Stühle schon so klapprig, dass ich dachte, sie würden die erste Session nicht überstehen – haben sie aber. Jemand verglich das Betahaus mit dem Unperfekthaus in Essen und meinte, das seien ja dann doch sehr große Unterschiede. Ich denke aber auch, dass das Betahaus vielleicht auch andere Funktionen erfüllt als das Unperfekthaus. Auch glaube ich mittlerweile – ich habe ja lange in Berlin gelebt und bin nun nur noch ab und an Zaungast -, dass man an einer Location wie dem Betahaus sehen kann, wie es Berlin an Geld fehlt.Also, ja – die Location hätte besser gewählt werden können, aber in Mitte oder Prenzlauer Berg ist das wohl dann eher ne Geldfrage für so ein Barcamp. Denn, ich denke, was wirklich schick und hip ist in Berlin, kostet halt auch mittlerweile. Das wäre so meine Vermutung. Aber ich fand es in Ordnung. Mikros wären schon in diesen halligen Räumen sinnvoll gewesen, in den letzten Reihen hat man kaum verstanden bzw. lesen können, was grade referiert wurde. Positiv möchte ich hervorheben, dass ich es super fand, soviel Gratisgetränke zu erhalten, das war auch dringend notwendig. Und ich fand im übrigen toll, im Cafe auch mittags was Schmales kaufen zu können. Die Kritik hab ich irgendwie nicht verstanden, dass das Barcamp auch noch Brötchen stellen soll. Ist das der Barcamp-Gedanke für 200 Leute Brötchen zu schmieren? Aber vielleicht bin ich da auch nicht so dran an diesem Gedanken. Ich halte es für völlig in Ordnung mir mittags für 4-5 Euro ein gut belegtes und überbackenes Fladenbrot zu kaufen? Verstehe ich nicht wirklich, aber vielleicht bin ich schlicht zu alt, um das nachzuvollziehen. :)Schwierig fand ich auch den Lärmpegel, der schon einige Stunden vor dem Halbfinalspiel im Hinterhof des Cafes durch die geschlossenen Türen richtig gut zu hören war. ;) Gut, ich mach mir wenig aus Fußball, aber auch so würde ich sagen, das WordCamp war nach dem gemeinsamen Gucken des Spiels schon eher am Ende. Es hat schon einen Bruch bedeutet, zwei Stunden zu pausieren. Gut, die Veranstalter haben da halt das beste draus machen müssen, die absolute Mehrheit wollte ja das Spiel gucken. :)Die Sessions waren durchwachsenDas trifft ja auch auf jede andere Veranstaltung zu. Die Kritik, dass es ja nur fast Session gegeben hätte, die auf Basics abzielten und man nichts gelernt hätte, stimmt nur bedingt. Jede Session, soweit sie im V[...]



Umbau für das WordCamp 2010

2016-03-12T15:00:50Z

Zu Testzwecken ist hier der WordPress-Standard zu sehen: das neue Theme Twenty Ten. Auf dem WordCamp 2010 in Berlin werde ich mich mit der Barrierefreiheit von WordPress-Themes beschäftigen: Barrierefreiheit in WordPress Themes optimieren: Twenty Ten und WPBasis Mit WordPress 3.0 … Artikel weiterlesen

Zu Testzwecken ist hier der WordPress-Standard zu sehen: das neue Theme Twenty Ten. Auf dem WordCamp 2010 in Berlin werde ich mich mit der Barrierefreiheit von WordPress-Themes beschäftigen: Barrierefreiheit in WordPress Themes optimieren: Twenty Ten und WPBasis

Mit WordPress 3.0 ist nun seit 2005 wieder ein neues Standard-ThemeTwenty Ten – integriert, wurde auch Zeit und das werde ich mir daher nun auch hier genauer ansehen. Weil sich am offenen und praktischen Herzen nun mal am besten testen lässt. :)




Barrierefreiheit & Media Player: Captioning – Teil 2

2014-09-06T17:00:11Z

Im ersten Teil meiner kleinen Recherche zur Barrierefreiheit von Media Playern Barrierefreiheit & Media Player: eine Kurzübersicht – Teil 1 haben wir uns einen Kurzüberblick darüber verschafft, welche Player überhaupt in Frage kommen und wie es mit der Barrierefreiheit aussieht. … Artikel weiterlesenIm ersten Teil meiner kleinen Recherche zur Barrierefreiheit von Media Playern Barrierefreiheit & Media Player: eine Kurzübersicht – Teil 1 haben wir uns einen Kurzüberblick darüber verschafft, welche Player überhaupt in Frage kommen und wie es mit der Barrierefreiheit aussieht. Im zweiten Teil sehen wir uns die Integrationsmöglichkeit von Captions im Detail an.Auch hier zu Beginn ein kleines Fazit: Die Unterstützung von Captions ist mittlerweile Standard geworden; nicht zuletzt durch die automatische Möglichkeit, YouTube-Videos mit Captions zu versehen, ist das Thema sehr präsent und fast selbstverständlich geworden. Freilich stehen den vielen technischen Umsetzungen immer noch ein Unmenge an Videos entgegen, die erst mit Captions versehen werden müssen. Auch sieht es mit dem Finetuning der Captions hinsichtlich Farbe, Hintergrund, Position oder Schrift recht gut aus, wenngleich sich da erst eine Standardisierung bilden muss, wer will schon eine bunte Mischung von allem auf so schmalem Grund. :)Ein sehr erfreuliches Bild zeichnet sich bei den Playern ab, wenn es um die Einbindung von Captions geht. Ich spreche hier immer bewusst nicht von Untertitelung. Im Unterschied zur herkömmlichen Untertitel enthalten Captions Informationen zum jeweiligen Sprecher und zu weiteren wichtigen Audioinformationen.Media PlayerCaptionsCCFormatEmbeddedJW PlayerjajaTTSubRipFLV cuepoints (Captionate)FlowplayerjajaTTSubRipFLV cuepoints (RichFLV)MALT Wiki Player (Basis: Flowplayer)jajaTTSubRipFLV cuepoints (RichFLV)ccPlayerjajaTTQTtextFLV cuepoints (Captionate)Nomensa Accessible Media Playerjajakeine Infoskeine Infosflv flash-fullscreen video playerjaneinTTneinODI Playerjajakeine Infoskeine InfosOpen versus Closed CaptionsDie erste wichtige Unterscheidung bei der Einbindung von Captions ist, ob man sie permanent zugeschaltet darstellt (Open Captions) oder ob man die Möglichkeit bietet, sie zu- und abzuschalten (Closed Captions – CC). Die WCAG 2 lassen beides als hinreichend zu, man kann sich also entscheiden. :) Closed Captions wird auch von fast allen Playern unterstützt. Diese Funktion, die ja auch eine gute Usability bietet, hat sich also zum Standard gemausert. Und das ist auch gut so. Offene Captions unterstützen ohnehin alle genannten Player und bis auf den flv flash-fullscreen video player kann man in allen Playern die Captions zu- und abschalten. Auch für den Button-Namen hat sich ein Quasi-Standard entwickelt: CC für Closed Captions.Standardisierung im Caption-Format: Timed TextFür die Einbindung der Captions-Inhalte stehen so unterschiedliche Formate zur Verfügung wie Timed Text, SubRip oder QTtext. Die genannten Formate werden alle als externe Datei in den Player eingebunden. Eine weitere Möglichkeit ist, die Inhalte bereits im Video mit einzubetten wie mit Hilfe von cuepoints – dabei werden an bestimmten Fixpunkten im Video die Captions eingeblendet. Beide Möglichkeiten werden von den Playern unterstützt – freilich in je unterschiedlicher Ausprägung. Für die externe Einbindung hat sich ein Standard durchgesetzt: das Format Timed Text (TT). Sieht man sich die aktuelle Spezifikation an – denn im Grunde ist das alles sehr einfach angelegt (Einfache Syntax: Absätze mit Anfang- und E[...]



Barrierefreiheit & Media Player: eine Kurzübersicht – Teil 1

2017-12-11T18:37:06Z

Die Einbindung von Videos mit Hilfe eines Players gehört ja mittlerweile zum Tagesgeschäft. Geht es dabei jedoch um barrierefreie Optimierung wie Captions oder Audiobeschreibung, sieht es im Standardsektor nicht immer rosig aus. Da ich in diesem Sektor immer wieder auch … Artikel weiterlesenDie Einbindung von Videos mit Hilfe eines Players gehört ja mittlerweile zum Tagesgeschäft. Geht es dabei jedoch um barrierefreie Optimierung wie Captions oder Audiobeschreibung, sieht es im Standardsektor nicht immer rosig aus.Da ich in diesem Sektor immer wieder auch auf der Suche bin, ob es nicht doch eine All-in-one-Lösung gibt, habe ich mich mal auf den Weg gemacht. Ein knappes Fazit gleich zu Beginn – im Grunde sind es gleich zwei: Captions – ich spreche bewusst nicht nur von Untertitelung – haben sich zu einem Quasi-Standard gemausert, die sind fast immer im Player integriert oder als Plugin integrierbar. Im Bereich der Captions unterscheidet sich Einbindung und Finetuning in den Playern eher sehr graduell.Ganz anders sieht es für die Einbindung von Audiobeschreibungen aus, da sieht es eher finster aus und von einer Standardisierung ist man noch weit entfernt. Leider, muss man dazu sagen. Weil grade – sieht man sich das aktuelle WCAG 2 an – wird die Audiobeschreibung bereits auf Level A und AA gefordert. Gänzlich ohne Entsprechung in der Player-Landschaft ist die Integration einer Extended Audiodescription, gut die parallele Einbindung ist auch nicht so trivial, vor allem auch, weil das Format SMIL es eher komplexer angeht, als es für Standards eigentlich notwendig wäre. Und das zweite, weitaus kürzere Fazit: Es gibt schlicht zu wenige Standard-Player, die sich auch auf die Barrierefreiheit einlassen. Gut, alle werden jetzt wieder in Richtung JW-Player nicken und das auch zurecht, aber es bewegt sich minimal auch in anderen Playern was Richtung Barrierefreiheit und das sehen wir uns jetzt hier genauer an:Media Player und Barrierefreiheit: eine KurzübersichtIn meiner Kurzübersicht für den generellen Überblick, welche Player überhaupt in Frage kommen, bin ich neben der Einbindung von Captions und Audiobeschreibungen auch der Möglichkeit der Integration eines Trankskripts und von Gebärdensprache nachgegangen. Und – schließlich geht es ja um einen umfassenden barrierefreien Zugang – habe ich getestet, ob die Player jeweils tastaturbedienbar und mit Screenreader (JAWS) nutzbar sind – aber freilich ist das nur ein Kurztest.Media PlayerCCADEADTranskriptGStastatur-bedienbarScreenreaderJW Playerjaja (c)neinneinneinjajaFlowplayerjajaneinneinneinja mit HTML controlbarja mit Überarbeitung von HTML controlbarMALT Wiki Player (Basis: Flowplayer)jaja (c)neinjaneinjajaccPlayerjaneinneinneinneinjajaNomensa Accessible Media Playerjaneinneinjaneinjajaflv flash-fullscreen video playerjaneinneinneinneinminimalneinODI Playerjaja (c)ja (c)jajajajaWelche Player kommen für Barrierefreiheit nun in Frage?Den JW Player muss man ja fast nicht mehr vorstellen, findet man ihn fast auf allen BIENE-Seiten. :) Er hat immer damit bestochen, dass er eine Rundum-Lösung geboten hat, Captions und Audiobeschreibung waren schlicht im Default des Players integriert. Das hat sich mittlerweile etwas verändert, Caption und Audiobeschreibung sind nun Plugins und müssen extra integriert werden. Prinzipiell kein Problem, das einzige Manko ist, dass sich die barrierefreien Plugins immer mal wieder weiterentwickeln – etwa ändern sich die Parameter-Namen und die Update-fähigkeit leidet[...]