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Kommentare zu: Konsequenzen: Atommafia an den Eiern packen!



Remixing Culture



Last Build Date: Tue, 24 Apr 2018 09:32:26 +0000

 



Von: .musslautsein › Links von Interesse (34)

Fri, 12 Nov 2010 23:05:12 +0000

[...] Konsequenzen: Atommafia an den Eiern packen! [...]



Von: Ali

Fri, 12 Nov 2010 11:23:52 +0000

Gut, gegen Lobbyismus habe ich auch nichts, man sollte nur dazu stehen. "Erhöht sich die Nachfrage, steigt das Angebot." Ein interessanter Ansatz. Damit führst Du alle Börsen ad absurdum. Das heißt also, kaufe ich mehr Gold, gibt es auch mehr auf dem Markt? Aber weg von der Polemik. Leider funktioniert das nicht so einfach, wie in Sozialkundebüchern der 7. Klasse beschrieben, vor allem nicht bei begrenzten Ressourcen. Nicht umsonst will selbst Greenpeace eine Kopplung von fossilen und erneuerbaren Energien als Ersatz. Dein Laufzeitenargument erschließt sich mir nicht. Was haben Laufzeiten mit Sicherheitsaspekten und im selben Atemzug noch mit Versorgungssicherheit beim Abschalten von 3 Meilern zu tun? Ich kann da keine Stringenz erkennen. Liegt aber wahrtscheinlich an mir. Das Wechseln habe ich auch hinter mir, und zwar schon vor mehr als 7 Jahren. Aber ich habe damals nicht die Trommel gerührt und habe allen stolz erzählt, was für ein crazy Typ ich bin und dass ab heute die Revolution beginnt. Das soll's auch in diesem Thread von mir gewesen sein. Fand den Austausch wirklich interessant, aber ich denke, hier ist alles gesagt.



Von: fALk

Fri, 12 Nov 2010 10:48:45 +0000

"Marketing Agenturen einiger Grüner Stromanbieter" sind mir noch lieber als Schwarze Koffer einiger Atomstromkonzerne. "Ergibt sich eine erhöte Nachfrage" Da wir im Kapitalismus leben ergibt immer noch eine erhöhte Nachfrage auch ein erhöhtes Angebot. Oder sind wir gar nicht mehr im Kapitalismus - bei dem Einfluss der Atomstromlobby und den Zuschüssen die Sie bekommt die wahrscheinlich das gesammte BIP der DDR übersteigen frag ich mich das manchmal. Laufzeiten sind an den Verbrauch gekoppelt? Dieses Argument ist deutlich als totale Farce entlarvt worden als vor nicht allzu langer Zeit DREI Atommeiler in Deutschland wegen diversen Defekten und Sicherheitspannen abgeschaltet wurden - gleichzeitig - und irgendwie ging mein Licht trotzdem an. Aber don´t feed the trolls - und ich habs doch getan… wenn ich mehr Zeit hätte würde ich auch noch weiter füttern - leider müssen einige die nicht von der Atomlobby für Gehirngrützenverbreitung bezahlt werden noch arbeiten gehen.



Von: Ali

Thu, 11 Nov 2010 22:35:15 +0000

Die Gewinnspannen sind nicht nur bei sog. Atomstromanbietern so hoch, Erklärung oben. Lichtblick ist alles andere als unabhängig, wenn Du die entsprechenden Handelsregister studierst, wirst Du schnell feststellen, dass ein großes Energieunternehmen als stiller Teilhaber über zwei Schachtelfirmen fungiert und Pseudo-Gesellschafter vorschickt. Meine Aussage ist aber vielmehr, selbst wenn die Privathaushalte keinen Atomstrom mehr kaufen, gibt es noch die Industrie. Desweiteren wird Strom über eine Börse gehandelt. Heißt, wenn alle Naturstrom beziehen wollen, ergibt das eine erhöhte Nachfrage, die nicht gedeckt werden kann. Preisentwicklung unabhängig von den Subventionen und anstehenden Preiserhöhungen positiv. Und wenn Du pauschal von 50 Euro mehr pro Jahr ohne Rücksicht auf Region und Haushaltsgröße ausgehst, dann bleibt mir einfach nur die Spucke weg. Abchließend: Die Stadtwerke & Co müssen die Preise erhöhen, weil die Stromsubventionen gekürzt wurden, den Einspeisern erneuerbarer Energie aber eine Preisstabilität zugesichert wurde. Das heißt, alle zahlen auch den Ausbau erneuerbarer Energie, egal welchen Strom sie beziehen. Wechseln ist wie der eintägige Boykott von Tankstellen. Denn am vertraglich zugesicherten Zeitplan ist (leider) nicht zu rütteln. Eine nicht sehr populäre Aussage, aber die einzig wahre. Wechseln ist also gut als Zeichen und fürs Gewissen, bringt sonst aber gar nichts. Stelle auch gerne meine Interviews mit Angehörigen beider Seiten zur Verfügung, um alles noch mal alle dezidierten Aussagen nachzulesen. PS: Wenn der Interessierte Leser sich mal die Mühe macht, und gewisse FB-Aufrufe u. ä. mit Wechselaufrufen genauer zu beleuchten, dann landet er schnell bei Marketing-Agenturen einiger grüner Stromanbieter. Eben auch nur Firmen und keine Altuisten.



Von: Chris

Thu, 11 Nov 2010 20:56:34 +0000

Die Gewinnspannen der Atomstromunternehmen gehen aber auch nur dann in die Höhe, wenn man sich nicht informiert und "grünen" strom von atomenergieunternehmen bezieht. Es gibt da auch ein paar (wenige) unabhängige, wie beispiel: Naturstrom, Lichtblick, Greenpeace. Solange man von den unabhängigen Unternehmen den Strom bezieht machen die atomler auch keinen profit. Da gibts dann auch keine Verbesserung der Steuerbilanz... Also informieren lohnt sich. Yello strom ist übrigens auch über ecken tochter von vattenfall... Also jetzt zu sagen chance vertan, alles zu spät halte ich für ein wenig zu einfach. Und von wegen grüner strom ist so unglaublich teuer... Halte ich auch für dumme Propaganda... Vielleicht 50 euro mehr im Jahr... Da RheinEnergie zum nächsten Jahr bei uns die Preise erhöht fahren wir nächstes jahr mit ökostrom von naturstrom sogar billiger als mit RheinEnergie... Wechsel lohnt sich eben doch.



Von: Ali

Tue, 09 Nov 2010 13:39:48 +0000

Der nett gemachte Beitrag hat einen ganz entscheidenen Gedankenfehler: Die Laufzeiten sind an den Energieverbrauch gekoppelt. Sinkt dieser drastisch (Was praktisch nicht passieren kann, da die Industrie den günstigen Atomstrom (gerade mal ein fünftel des Gesamtaufkommens in Deutschland) kauft), werden die AKWs länger betrieben. Ein klarer Vertragsbestandteil, der auch die Abgaben an den Staat sichern soll. Die Energieversorger wollen sogar, dass wir grünen Strom kaufen. Die Gewinnspannen sind auf Grund der staatlichen Subventionierung und der im nächsten Jahr anstehenden Preiserhöhungen für regenerative Energien deutlich höher. Das liegt auch daran, dass die Investitionen in die benötigten "grünen" Anlagen auch noch die Steuerbilanz verfälscht. Hätte die Rot-Grüne Regierung zwischen 1998 und 2005 den versprochenen Atom-Ausstieg realisiert und nicht die Laufzeitverträge abgeschlossen, dann wäre die Diskussion heute überfällig. Denn wenn ein grüner Umweltminister mehr als zehn Jahre mehr Laufzeit an die Industrie verkauft, was soll eine schwarze Regierung in Zeiten einer weltweiten Wirtschaftskrise dagegen halten? Chance vertan . . . leider. Unsere Kinder können sich schon mal ein Kopf machen, wohin mit dem Müll.



Von: Jubai

Tue, 09 Nov 2010 12:18:53 +0000

Moin Rebellen, ihr habt das schön zusammengefasst. Die Diskussion, die in euren Kommentaren ablief, ist für mich fast stellvertretend für die Diskussion die im Moment auch in der Gesellschaft stattfindet. Interessanterweise hatten wir in meinem Freundeskreist EXAKT die gleiche Diskussion. Grundsätzlich ist das Problem so gut wie allen Leuten bekannt. Einige wären auch evtl. dazu bereit etwas mehr zu bezahlen, doch das Misstrauen gegenüber jeglichen Kampagnen ("Wir haben grünen Strom im Angebot") und teilweise Unkentnis (natürlich bekommt ihr nicht den Strom, der aus einem Windrad erzeugt wurde, sondern siehe Bsp. mit dem See) sind doch sehr groß. Ich finde es jedenfalls großartig, dass das Thema in Blogs und in der Gesellschaft draußen angekommen ist und endlich zumindest diskutiert wird. Weiter so! peace, j



Von: fk

Tue, 09 Nov 2010 12:17:14 +0000

Seh ich genau so, sehr guter Post. Deswegen finde ich auch so Schottern-Aktionen immer zweifelhaft. Der ökonomische Hebel ist so groß, den muss man nur nutzen! Wenn man die Protest-Energie darauf verwenden würde, Leute von der Alternative zu überzeugen, würden Politik&Wirtschaft sinnvoller reagieren müssen als mit Polizeiaufgebot und Guerilla-Trittbrettfahrern.