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Published: Tue, 26 Nov 2013 18:02:10 +0100

Last Build Date: Mon, 23 Apr 2018 10:03:40 +0200

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Umweltschutz im Supermarkt - NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2013"

Tue, 26 Nov 2013 18:02:10 +0100

Umweltschutz im Supermarkt - NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2013": Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: Lebensmittel aus der Region, Bio-Kost, Mehrwegflaschen und wiederverwendbare Einkaufstaschen: Immer mehr Deutsche legen beim Einkaufen Wert auf umweltfreundliche Produkte. Doch die vielen verschiedenen Siegel und Zertifikate auf den Verpackungen verwirren häufig und der Kunde bleibt ratlos. Um für mehr Durchblick zu sorgen, hat der der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auch in diesem Jahr wieder den Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2013" vergeben. Damit werden besonders umweltfreundlich engagierte Supermärkte ausgezeichnet. Jurymitglied und NABU-Präsident Olaf Tschimpke hofft, dass das auch andere Märkte motiviert, sich für Umweltschutz einzusetzen. O-Ton 1 (Olaf Tschimpke, 0:36 Min.): "Der NABU nimmt mit diesem Preis den Handel in die Verpflichtung. Er muss nämlich darauf hinweisen, welche Produkte wirklich nachhaltig sind. Und das kann man mit einer erstklassigen Beschilderung, das kann man mit Aktionen machen, beim Bereich Getränke ist das einfach herzustellen. Man braucht nur ein Schil d aufzustellen, was sind Mehrwegflaschen, was sind ökologisch vorteilhafte Getränkekartons, und was sind negative Plastikflaschen, Einwegflaschen, die tatsächlich nicht in den Handel gehören. Dieser Preis soll eine Sogwirkung erzeugen, durch positive Beispiele wollen wir, dass alle am Ende mitmachen und hier tatsächlich eine Veränderung in der Gesellschaft erzeugt wird." Sprecher: In die Tat umgesetzt haben das bereits Klaus Nüchter und sein Team der tegut-Filiale in der Heinrich-von-Stephan-Straße in Bad Hersfeld und wurden dafür ausgezeichnet. O-Ton 2 (Klaus Nüchter, 0:16 Min): "Nachhaltigkeit, Regionalität, mit Lieferanten um die Ecke wie zum Beispiel Sonnenhof-Eier, die bei uns 15 Kilometer vor der Tür sind, dass unser Schweinefleisch direkt vom Bauern um die Ecke kommt, und da muss ich sagen, da sind wir doch sehr, sehr gut aufgestellt." Sprecher: In der Kategorie "Biolebensmittelmärkte" freut sich Mersi Osmani aus dem Alnatura Super Natur Markt in der Giesebrechtstraße in Berlin-Charlottenburg über den Preis. O-Ton 3 (Mersi Osmani, 0:17 Min.): "Besonders gelobt wurde, dass wir für Mensch und Natur stehen. Besonders gelobt wurde außerdem, dass wir erstmalig das Konzept Bio-Bistro haben, und besonders wurde gelobt auch, dass wir ganz stark auf Regionalität setzen, wie zum Beispiel wir ganz eng auch zusammenarbeiten mit Demeter-Höfen im Umland von Berlin." Sprecher: Dritter Preisträger ist Roman Knichel vom REWE Markt Bremerwiese 2 in Morbach, der sich aber auch in Zukunft weiter anstrengen will. O-Ton 4 (Roman Knichel, 0:15 Min.): "Wir haben jetzt veganen Käse aufgenommen, und merken, dass das da wirklich angenommen wird, dass man den auch essen kann, der schmeckt tatsächlich auch. Und veganer Bereich, vegetarischer Bereich, dass das immer einen höheren Stellenwert annimmt und dass wir da einfach unsere Produktvielfalt ausbauen." Sprecher: Besonders freuen konnte sich das Team des REWE Markts in Mengerskirchen. Sie haben innerhalb eines Jahres ihren Anteil an Bio-Artikeln verdoppelt und wurden dafür mit dem Sonderpreis der Jury für "die beste umweltfreundliche Entwicklung" für ihr Engagement belohnt. Abmoderationsvorschlag: Ein Bericht von Oliver Heinze. Mehr über den NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2013" und die Preisträger finden Sie im Internet unter www.NABU.de/gruener-einkaufskorb. ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: Sascha Roth, NABU-Referentin für Umweltpolitik, Tel.: 030-284984-1660 NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952 Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: Presse@NABU.de


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Umweltschutz im Supermarkt - NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2012"

Tue, 23 Oct 2012 15:45:39 +0200

Umweltschutz im Supermarkt - NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2012": Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: Die Deutschen legen beim Einkaufen immer mehr Wert auf Bio- Kost, auf Lebensmittel aus der Region sowie auf ökologische Verpackungen. Aber mal Hand aufs Herz: Jeder von uns hat doch schon mal im Supermarkt gestanden und sich gefragt, welche Produkte sind denn nun tatsächlich richtig grüne. Für mehr Durchblick sorgt da der Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2012", den der Naturschutzbund Deutschland (NABU) gerade frisch in Berlin vergeben hat. Mehr über die Preisträger verrät Ihnen Uwe Hohmeyer. Sprecher: Regionale und saisonale Produkte, ein breites Angebot an Bio-Lebensmitteln und Mitarbeiter, die dem Kunden einen Blick hinter die Kulissen gestatten: Auch in diesem Jahr hat der NABU besonders engagierte Märkte mit dem Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb" ausgezeichnet. Sieger bei den Filialen der großen Lebensmittelketten ist die tegut-Filiale, Am Kaufpark 1, in Göttingen. O-Ton 1 (Otmar Mohr, 0:19 Min): "Wir haben sehr viele Bioartikel, wir haben regionale Produkte, und wir haben viele fair gehandelte Produkte im Sortiment. Ganz besonders hervorheben kann ich, dass wir einen Bioanteil von über 35 Prozent haben vom Gesamtumsatz - und das ist schon ganz erheblich in der Lebensmittelbranche." Sprecher: So der Filialgeschäftsführer Otmar Mohr. In der Kategorie "Biolebensmittelmärkte" freut sich Michael Radau von der Filiale der Super Bio Markt AG in der Mönkedieckstraße in Osnabrück über den Preis. Sein Markt überzeugt vor allem durch ein ganzheitliches Konzept. O-Ton 2 (Michael Radau, 0:20 Min.): "Wir haben nicht nur die Produktqualitäten im Auge, sondern wir haben auch Photovoltaikanlagen, wir haben eine E-Ladestation für Elektromobilität. Wir versuchen, die Kunden und die Verbraucher zu den Erzeugern zu bringen. Wir versuchen, Erzeuger bei uns in den Markt zu bringen, Regionalität also wahrnehmbar, spürbar zu haben." Sprecher: Dritter Preisträger ist Meike Bergmann vom EDEKA Aktiv Markt im Loewe-Center in Lüneburg, die sich auf den Lorbeeren aber nicht ausruhen will. O-Ton 3 (Meike Bergmann, 0:19 Min.): "Dieser Preis bedeutet uns speziell sehr viel, weil wir uns die letzten zwei Jahre ausschließlich und intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt haben. Wir haben uns eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet. Und das bestätigt uns jetzt, dass wir so einen Preis bekommen haben, dass sich diese Arbeit gelohnt hat. Es ist die richtige Richtung und wir machen weiter so - und da freuen wir uns auch schon drauf." Sprecher: Und wenn es nach NABU-Präsidiumsmitglied Andreas Fußer geht, dann könnten sich durchaus noch ein paar Märkte mehr von den frisch Ausgezeichneten eine Scheibe abschneiden. O-Ton 4 (Andreas Fußer, 0:20 Min.): "Sie können davon lernen, dass regionale Produkte, die gut produziert worden sind, die eine gute Qualität haben, hervorragend ankommen bei den Kunden, dass sie damit ein neues Kundensegment erschließen können, dass sie Kunden halten können. Dass sie damit letztendlich mehr Umsatz machen und dass wir am Ende, sowohl die Hersteller als auch die Kunden als auch der Handel, gemeinsam davon profitieren können, die Umwelt nicht zu vergessen." Abmoderationsvorschlag: Mehr über den NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2012" und die Preisträger finden Sie im Internet unter www.NABU.de/gruener-einkaufskorb. ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: Indra Enterlein, NABU-Referentin für Umweltpolitik, Tel.: 030-284984-1660 NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952 Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: Presse@NABU.de


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ots.Audio: Grüner Einkaufskorb 2011 / NABU-Umweltpreis für besonders umweltfreundliche Lebensmittelmärkte

Mon, 24 Oct 2011 23:42:08 +0200

ots.Audio: Grüner Einkaufskorb 2011 / NABU-Umweltpreis für besonders umweltfreundliche Lebensmittelmärkte: Berlin (ots) - weiteres O-Ton Material finden Sie unter: http://www.pointoflistening.de/beitrag/gruner-einkaufskorb-2011 Anmoderationsvorschlag: Bio-Kost und Lebensmittel aus der Region, von denen man weiß, wer sie hergestellt hat: Immer mehr Verbraucher wollen solche umweltfreundlichen Produkte einkaufen. Doch viele Lebensmittelmärkte bieten die gar nicht an. Damit auch die auf den Geschmack kommen, hat der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) extra seinen Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb" ins Leben gerufen, der besonders engagierte Händler auszeichnet. Der wurde am Montagabend (24.10.2011) in Berlin vergeben. Wer die diesjährigen Preisträger sind und ob vielleicht Ihre Lieblings-Filiale um die Ecke dazugehört, verrät Ihnen Uwe Hohmeyer. Sprecher: Der NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb" wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen - und zwar in drei unterschiedlichen Kategorien. Sieger bei den Filialen der großen Lebensmittelketten ist der tegut-Markt in der Kasinostraße in Darmstadt. O-Ton 1 (Roland Schickling, 0:09 Min): "Das Besondere ist, dass wir unseren Kunden immer wieder die Produkte vorstellen, Verkostungen machen mit den Produkten und auch immer schauen, dass wir neue Produkte da haben." Sprecher: So der Geschäftsführer Roland Schickling. In der Kategorie "Selbstständige Lebensmittelmärkte" freut sich Fritz Aupperle vom gleichnamigen REWE-Markt in Fellbach bei Stuttgart über die Auszeichnung. Das Geschäft überzeugte die Jury vor allem durch... O-Ton 2 (Fritz Aupperle, 0.12 Min.): "... ein ganz starkes Team. Wir schwören unser Team auf Regionalität ein. Bei uns ist ganz klar, dass jeder im Markt die Regionalität fördert und erst dann die andere Ware." Sprecher: Außerdem darf sich ab sofort der EVG Landwege Bio-Markt am Kanal in Lübeck mit dem "Grünen Einkaufskorb 2011" schmücken. Geschäftsführer Klaus Lorenzen. O-Ton 3 (Klaus Lorenzen, 0:22 Min.): "Wir haben mehrere Besonderheiten aufzuweisen. Wir arbeiten als Genossenschaft mit etwa 30 regionalen Höfen zusammen, die auch unserer Genossenschaft angeschlossen sind. Wir haben Listungskriterien geschaffen, die eben auch viele Produkte ausschließen. Zum Beispiel Flugware, zum Beispiel Übersee-Wein, zum Beispiel Einwegpfand, das ist bei uns auch in den Märkten ausgeschlossen." Sprecher: Nicht vergeben wird dagegen der ursprünglich vorgesehene Sonderpreis für umweltfreundliche Getränkeverpackungen wie Mehrwegflaschen und Getränkekartons. Die werden nämlich im Vergleich zu den umweltbelastenden Plastikeinwegflaschen immer weniger verkauft. NABU-Präsident Olaf Tschimpke fordert deshalb: O-Ton 4 (Olaf Tschimpke, 0:25 Min.): "... die Politik auf, die Rahmenbedingungen zu verändern durch eine Materialsteuer, die umweltfreundliche Verpackungen, auch die insbesondere klimafreundlich sind, fördert und diejenigen, die schädlich sind, auch durch eine höhere Steuer belastet. Hier muss ein Umdenken stattfinden. Der Verbraucher kommt mit dem Pfandsiegel so nicht klar. Er weiß nicht, ob es Mehrwegsystem ist, ob es ein Einwegsystem ist. Da merkt man eine Verunsicherung und das muss gelöst werden." Abmoderationsvorschlag: Mehr über den NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2011" und die Preisträger finden Sie im Internet unter www.NABU.de/gruener-einkaufskorb. ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: Indra Enterlein Referentin für Umweltpolitik Policy Officer - Environmental Policy NABU Bundesgeschäftsstelle Charitéstraße 3 10117 Berlin Fon +49 (0)30 / 284 984 - 1660 Fax +49 (0)30 / 284 984 - 3660 E-mail Indra.Enterlein@NABU.de


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ots.Audio: NABU fordert neue Umweltabgabe auf Getränkeverpackungen: Dazu aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag des NABU

Thu, 19 Nov 2009 04:00:00 +0100

ots.Audio: NABU fordert neue Umweltabgabe auf Getränkeverpackungen: Dazu aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag des NABU: Berlin (ots) - - Querverweis: Audiomaterial ist unter http://www.presseportal.de/audio und http://www.presseportal.de/link/multimedia.mecom.eu abrufbar - Anmoderation: Immer größere Müllberge und regelrechte "Plastikstrudel" im Meer - die Belastungen für die Natur nehmen durch umweltschädliche Getränkeverpackungen weltweit immer mehr zu. Besonders Discounter wie Lidl oder ALDI führen derzeit hauptsächlich noch umweltbelastende Einwegplastikflaschen. Deshalb fordert der Naturschutzbund Deutschland e.V., NABU, eine Materialsteuer zusätzlich zum Einwegpfand auf umweltschädliche Flaschen und Dosen zu erheben. Wie genau ein solches Steuermodell aussehen könnte - dazu hat der NABU zusammen mit dem Öko-Institut in Freiburg jetzt eine aktuelle Studie herausgebracht. Über die Ergebnisse hat Katrin Müller mit NABU-Abfallexperten Benjamin Bongardt gesprochen. Interview: Benjamin Bongardt, beim NABU Abfallexperte und Referent für Umweltpolitik. 1. Der NABU spricht in Zusammenhang mit der Studie ja von einer "Mehrwegkrise" - woran lässt sich diese Krise ablesen? (O-Ton 1): "Wir haben eine Zielquote von 80 Prozent gesetzlich festgeschrieben. Also, 80 Prozent aller Getränkeverpackungen sollen in ökologisch vorteilhaften - sprich umweltfreundlichen Verpackungsmaterialien verpackt sein. Diese Quote halten wir bei weitem nicht mehr ein. Wir liegen derzeit bei 54 Prozent, wobei das ein Wert von 2007 ist. 2009 wird das ganze noch tiefer gesunken sein. Und wenn Sie den Bierbereich, in dem die Mehrwegquote noch 86 Prozent beträgt, rausrechnen und sich nur die alkoholfreien Getränke anschauen, ist die Situation noch wesentlich dramatischer. Im Moment kann man beim Fruchtsaftbereich eigentlich sagen, dass Mehrwegverpackungssysteme tot sind und die als ökologisch vorteilhaft geltenden Getränkekartons auf dem absteigenden Ast." (50 Sek.) 2. Nun wird in der Studie ja vorgeschlagen, besonders umweltschädliche Getränkeverpackungen höher zu besteuern - warum hat man da ein Steuermodell gewählt und und nicht beispielsweise Sonderabgaben? (O-Ton 2): "Die rechtliche Prüfung dieses Ansatzes hat gezeigt, dass die Steuerlösung die richtigere und sinnvollere, weil auch rechtlich sicherere Lösung darstellt. Wenn eine Getränkeverpackung abhängig von ihrem Ressourcenverbrauch besteuert wird, dann bevorteilt das die umweltfreundlicheren Getränkeverpackungen, weil diese beispielsweise bei Mehrweg im Kreis geführt werden. Das hat den Vorteil, dass es sehr einfach zu berechnen ist und auf der anderen Seite auch den wichtigsten Indikator, nämlich den des Klimaschutzes, mit abbildetet, obwohl Grundlage immer der Ressourcenverbrauch ist. Die CO2-Emission ist sozusagen nur der Stellvertreter zur Berechnung des Steuersatzes." (48 Sek.) 3. Wie hoch werden die Steuern denn laut Studie dann ausfallen - und auf welcher Grundlage sollen sie erhoben werden? (O-Ton 3): "Das von uns vorgeschlagene Modell behandelt die unterschiedlichen Getränkebereiche unterschiedlich, weil dort zum Teil verschiedene Materialien verwendet werden, zum Teil aber auch die Umlaufzahlen, gerade im Mehrwegbereich, verschieden sind. Wir bewegen uns in einem Steuersatzbereich - ich spreche jetzt von Cent pro Liter - der sich von zwei Cent pro Literflasche Mineralwasser plastik Mehrweg bewegt, bis hin zu 30 Cent für eine Einwegglasflasche beim Saft." (33 Sek.) 4. Worin genau besteht die Lenkungswirkung - werden zum Beispiel die Verbraucherpreise steigen? (O-Ton 4): "Also, die Grundidee der Steuer ist, dass sie ganz oben in der Wertschöpfungskette, sprich beim Abfüller oder beim Hersteller der Verpackung erhoben werden soll. Das hat den Vorteil, dass der Verwaltungsaufwand für den Staat, der diese Steuer dann eintreiben würde, relativ gering ist. Gleichzei[...]


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ots.Audio: NABU-Talkrunde zum Thema: Steuern und Abgaben für den Umweltschutz

Mon, 08 Dec 2008 04:00:00 +0100

ots.Audio: NABU-Talkrunde zum Thema: Steuern und Abgaben für den Umweltschutz: Berlin (ots) - - Querverweis: Audiomaterial ist unter http://www.presseportal.de/audio und http://www.presseportal.de/link/multimedia.mecom.eu abrufbar - Deutschland hat ehrgeizige umwelt- und klimapolitische Ziele zu erfüllen. Die Bundesrepublik soll dabei bis 2020 zur ressourceneffizientesten Volkswirtschaft der Welt werden. Wie die Instrumente und Initiativen zu mehr Nachhaltigkeit aber tatsächlich aussehen sollen, ist noch unklar. Der Naturschutzbund Deutschland hat die aktuelle Nachhaltigkeitsdiskussion deshalb in seiner diesjährigen Talk-Runde aufgegriffen und über mögliche umweltpolitische Instrumente beraten. Katrin Müller hat die Einzelheiten Dosenpfand, Energiesteuer - in Sachen Umweltschutz ein Schritt in die richtige Richtung, findet der Naturschutzbund Deutschland. Für eine langfristige Strategie müsste aber noch viel mehr getan werden, sagt Benjamin Bongardt. Er ist beim NABU Referent für Umweltpolitik: (O-Ton 1: Benjamin Bongardt): "Deshalb haben wir auch dieses Brückenthema "Abgaben-Steuern und Abgaben für den Umweltschutz" gewählt, denn da zeigt sich ganz eindeutig, dass in verschiedenen Segmenten viele Möglichkeiten da sind, mit ökonomischen Instrumenten das Verhalten von Verbrauchern, aber auch von der Industrie, also dem produzierenden Gewerbe, zu beeinflussen und zu aller Vorteil zu beeinflussen." (22 Sek.) Ja, und das bedeutet demnach, umweltfreundliche, langlebige Produkte werden dann beispielsweise preisgünstiger und umweltschädliche Waren entsprechend teurer. Außerdem fordert der NABU, bei klar abgegrenzten Konsumbereichen mehr umweltpolitische Steuerung vom Staat - wie zum Beispiel bei Getränkeverpackungen. Denn das Dosenpfand allein habe nicht dazu geführt, dass mehr ökologisch verträgliche Getränkeverpackungen produziert wurden, sondern im Gegenteil: Einweg-Plastikflaschen haben demnach wieder zugenommen. Deshalb schlägt NABU-Umweltpolitik-Experte Bongardt folgendes vor: (O-Ton 2: Benjamin Bongardt): "Da brauchen wir eine Abgabe, denn die geschafft genau das zu steuern: Weg von den PET-Einwegflaschen hin zu mehr umweltfreundlichen Getränkeverpackungen. Und das ist ein Beispiel, wo wir sagen: Lassen wir uns damit anfangen, sodass wir dieses ökologisch vorteilhaftere Produkt wieder stärker im Markt finden und die Verbraucher und die Umwelt davon profitieren lassen." (20 Sek.) Demnach sollen also umweltschädliche Verpackungen stärker besteuert werden und wer sie kauft oder produziert, muss dafür dann in der Konsequenz auch mehr bezahlen. Damit könnte der Staat die Steuerlast, die umweltschädliche Produkte verursachen aber gerechter verteilen und die Bürger beispielsweise bei der Einkommenssteuer entlasten. Auch wäre eine Art Bonus-Direktzahlung für umweltfreundliches Verhalten denkbar. Professor Martin Jänicke, Gründungsdirektor der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin regt sogar an, unser ganzes Steuersystem umzubauen, um es insgesamt gerechter zu gestalten: (O-Ton 3: Martin Jänicke): "Wir sollten beim Thema Ökologische Steuerreform einfach primär fragen, auf welcher Basis soll der Staat seine Einnahmen erzielen - von der Arbeit oder vom Umwelt- und Rohstoffverbrauch. Wir sollten nicht so stark einzelne Öko-Steuern diskutieren, ob die eine Lenkungsfunktion haben, ob die groß genug sind, sondern wir sollten das Steuersystem diskutieren." (19 Sek.) Der NABU und andere Umweltexperten fordern also von Politik und Wirtschaft hierzulande ein Umdenken in Sachen nachhaltiger Umweltpolitik. Dazu noch mal Benjamin Bongardt: (O-Ton 4: Benjamin Bongardt): "Wir müssen problemorientiert denken, sodass wir umweltfreundlichere Produktionsprozesse schaffen und auch umweltfreundlichere Produkte." (8 Sek.) Und dabei können auch wir als Verbraucher sch[...]


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