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Günter J. Matthia





Updated: 2018-04-20T11:36:48.885+02:00

 



Mein fünfter Joggathon

2018-04-03T09:15:43.630+02:00

(image) Der Joggathon, ein Benefizlauf in Berlin, wird am 27. Mai 2018 zwanzig Jahre alt. Ich werde zum fünften Mal mitlaufen für den guten Zweck.

Regelmäßige und langjährige Blogbesucher wissen, wie der »Joggathon« funktioniert, für alle anderen und zur Auffrischung noch mal kurz die Details:

  • Der Joggathon ist ein Benefizlauf - daher suche ich (wie alle anderen Läufer) Unterstützer(Sponsoren genannt). Diese versprechen eine Summe eigener Wahl pro Kilometer, den ich in der vorgegebenen Zeit (eine Stunde) laufen werde. Also beispielsweise 1 Euro pro Runde – wenn ich wieder zehn Runden schaffe, kostet das den Sponsor dann zehn Euro.
  • Das Geld geht weder an mich noch habe ich es überhaupt in den Händen. Die Sponsoren bekommen nach dem Lauf eine Rechnung über die Spendensumme mit Bankverbindung direkt vom Veranstalter. Die Spenden gehen ohne Abzüge an gemeinnützige Zwecke. Eine Spendenquittung für das Finanzamt stellt der Veranstalter dann Anfang 2019 aus.
  • Damit die Rechnung und die Spendenquittung verschickt werden können, brauche ich Namen, Adresse und Betrag pro Runde von meinen Sponsoren. Am einfachsten per Email an gjmatthia ätt gmail punkt com. Die Angaben übertrage ich dann auf meine Teilnehmerliste.
  • Gelaufen wird in Berlin Rudow: [Hier geht es zum Lageplan] Wer mitlaufen möchte (jung, alt, groß, klein, dick, dünn, männlich, weiblich...), kann sich entweder per Anmeldeliste über die beteiligten Berliner Gemeinden des Veranstalters (Kirche des Nazareners) oder per Email (joggathon ätt johannesgemeinde-berlin Punkt de) anmelden.

So. Nun bin ich gespannt, wie viele Sponsoren ich dieses Jahr haben werde und welcher Betrag dann für den guten Zweck durch meinen Lauf zustande kommt. Schon mal herzlichen Dank!

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Leo Babauta: Den Fokus finden und behalten

2018-03-27T07:21:33.512+02:00

Neu aus meiner Übersetzerfeder: (image) Leo Babautas grundlegendes Werk »Focus« gibt es jetzt auch auf Deutsch.

Den Fokus finden und behalten: Ein Rettungsring in den Fluten der Digitalisierung

Kann man trotz mobilem Internet, Chats, sozialen Medien, E-Mail, Smartphone, Messenger und all den anderen elektronischen Geräten und Medien überhaupt noch den Fokus für Kreativität und Produktivität finden und behalten? Kann man seelisches Gleichgewicht bewahren und der Reizüberflutung etwas entgegensetzen?
Leo Babauta meint: Ja. Er hat ausprobiert, wie das gelingen kann, und er gibt mit diesem Buch seinen Lesern erprobte und bewährte Methoden in die Hand. Nicht alles wird für jeden passen, aber so gut wie jeder Leser und jede Leserin dürfte nach der Lektüre wissen, wie der Widerstand gegen die Zwangsvereinnahmung erfolgreich gelingen kann.
Eine praktische Hilfe für alle, die in den Fluten der Digitalisierung und Vernetzung des Alltags zu versinken drohen.

Das Buch (überarbeitete Fassung) gibt es ab sofort als Taschenbuch (ISBN 978-1986401548) für 7 Euro und als E-Book für den Kindle (ASIN B07BCYSFSH) für 4,99 Euro bei Amazon.

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(image) Allen, die aus welchen Gründen auch immer nicht bei Amazon einkaufen, empfehle ich gerne den gerade erschienenen Band mit den drei beliebtesten und wichtigsten Büchern des Autors in meiner Übersetzung. Leo Babauta: »Fokus finden. Zufriedenheit. Loslassen.«

Das Buch mit der ISBN 9783746711317 gibt es überall im Buchhandel und auf den Internetportalen der Buchhändler (Hugendubel, Thalia, Weltbild, Epubli …) für 19,99 Euro.

Es enthält ungekürzt die drei Werke »Den Fokus finden und behalten«, »Das kleine Buch von der Zufriedenheit« und »Loslassen. Eine einzigartige Fähigkeit«.

Auch als E-Book für 14,95 Euro: [Fokus finden. Zufriedenheit. Loslassen. (E-Book)]




Lukas! (Teil 3)

2018-03-24T06:16:47.320+01:00

Nun geht es weiter mit den Geschichten, die ein gewisser Lukas so oder so ähnlich aufgeschrieben hat. Was bisher geschah, lesen Sie hier: [Teil 1] /// [Teil 2]---In jenen Tagen ordnete Kaiser Augustus eine Volkszählung im ganzen römischen Reich an. Es war die erste derartige Erhebung, die unter Quirinius als Statthalter in Syrien stattfand. Jeder sollte in seinem Herkunftsort registriert werden. Alle, die nicht mehr am Geburtsort lebten, mussten daher zum Teil auch weite Wege in Kauf nehmen, um sich in die Listen eintragen zu lassen. Joseph reiste aus diesem Grund aus seinem galiläischen Wohnort Nazareth in die Stadt Bethlehem, die Stadt Davids in Judäa. Er musste sich als dessen Nachkomme mit Maria, seiner schwangeren jungen Ehefrau, dort in die Volkszählung eintragen lassen.Während des Aufenthalts in Bethlehem begannen Marias Wehen. Sie brachte ihren ersten Sohn zur Welt, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil es nur im Stall der Herberge Platz für das junge Paar gegeben hatte.In der Gegend hielten in jener Nacht einige Hirten Wache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel zu ihnen. Der Lichtglanz Gottes erhellte mitten in der Nacht rings um die Gestalt die Umgebung. Die Hirten erschraken zutiefst. Der Engel versuchte, sie zu beruhigen: »Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch große Freude, die das ganze Volk erleben wird. Für euch ist heute in Bethlehem ein Retter geboren worden, und zwar der Messias, der Herr. Ich gebe euch ein Erkennungszeichen: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt.«Plötzlich erschienen bei dem Engel auch noch eine Menge von weiteren himmlischen Wesen, die Gott priesen: »Ehre sei Gott in den Himmelshöhen und Friede auf Erden unter den Menschen des göttlichen Wohlgefallens!«Als die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, beschlossen die Männer: »Wir wollen doch nach Bethlehem hinübergehen und uns ansehen, was sich dort der göttlichen Mitteilung zufolge abspielt.« Also gingen sie eilig in die Stadt und fanden bald Maria und Joseph mit dem Kind, das in der Krippe lag. Als sie es gesehen hatten, erzählten sie dem Paar und den übrigen Anwesenden die Botschaft, die sie über dieses Kind gehört hatten. Alle wunderten sich über den Bericht der Hirten, aber Maria merkte sich diese Mitteilungen sehr gut. Sie dachte immer wieder darüber nach. Die Hirten kehrten nach einer Weile zurück zu ihrer Herde. Sie lobten und dankten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, denn es war alles so gewesen, wie es die Engeln beschrieben hatten.–—Als acht Tage vergangen waren, musste man das Kind gemäß den jüdischen Gesetzen beschneiden. Maria und Joseph gaben ihm bei der Zeremonie den Namen Jesus, der schon vor seiner Empfängnis von dem Engel, der Maria besucht hatte, genannt worden war.Als dann auch die vierzig nach dem religiösen Gesetz für die Reinigung einer Frau nach einer Geburt vorgeschriebenen Tage zu Ende waren, brachten sie das Kind nach Jerusalem in den Tempel, um es Gott zu weihen. Im Gesetz des jüdischen Volkes heißt es dazu: Jedes erstgeborene männliche Kind, das zur Welt kommt, soll als dem Herrn geheiligt gelten. Die beiden Eltern brachten auch das Opfer gemäß der Vorschrift im Gesetz dar, nämlich ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.Simeon, ein gesetzestreuer und gottesfürchtiger alter Einwohner Jerusalems, wartete wie so viele seiner Volksgenossen auf die Errettung Israels aus der Hand der Feinde und Besatzer. Vom heiligen Geist war ihm einst mitgeteilt worden, dass er nicht sterben würde, bevor er Gottes Gesalbten, den Messias, gesehen hätte. Auf einen göttlichen Impuls hin kam er zu der Stunde in den Tempel, als die Eltern Jesus hineinbrachten. Simeon nahm den Säugling in seine Arme und pries Gott: »Herr, nun lässt du deinen Knecht, wie du ihm versprochen hast, im Frieden sterben. Ich habe dein Heil gesehen, das du vor aller Völker Augen zu uns kommen lässt: Ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zur Verherrlic[...]



Sabrina jetzt auch in jeder Buchhandlung

2018-03-22T12:02:47.033+01:00

(image) Bücher, die im normalen deutschen Buchhandel erhältlich sein sollen, sind zwangsweise deutlich teurer als die Ausgaben, die es weltweit bei Amazon gibt. Das liegt an den Handelsspannen, die der Buchhandel verlangt und an der Zwangseinreichung bei der Deutschen Bibliothek.

Für alle geschätzten Blogbesucher und andere Menschen, die aus welchen Gründen auch immer nicht bei Amazon einkaufen, ist jetzt »Sabrinas Geheimnis« in einer Buchhandels-Ausgabe erschienen. Mit neuem Umschlag und neuer ISBN, inhaltlich aber identisch mit der bekannten Ausgabe.

ISBN 978-3-746708-30-0, Taschenbuch (348 Seiten), 14,99 Euro.

Zum Beispiel auch online bei Epubli / Hugendubel / Weltbild … oder eben beim lokalen Buchhändler.




Lukas! (Teil 2)

2018-03-24T06:21:34.075+01:00

Dieser Teil 2 ist eigentlich Teil 1, denn Teil 1 war die Einleitung. Das Vorwort. Alles klar? Nein? Na dann: Hier steht Teil 1 und damit auch, worum es geht: [Lukas! (Teil 1)].---Einer der Priester zur Zeit des jüdischen Königs Herodes war Zacharias, seine Frau hieß Elisabeth. Sie waren aufrichtige Menschen und ihr tadelloser Lebenswandel entsprach den Geboten und Satzungen der jüdischen Religion. Sie hatten keine Kinder, weil Elisabeth unfruchtbar war – was gesellschaftlich als schlimmer Makel galt. Beide waren alt geworden und hatten sich mit ihrem Schicksal einigermaßen abgefunden. Eines Tages wurde Zacharias nach dem Brauch der Priesterschaft ausgelost, in den Tempel zu gehen und dort das Rauchopfer darzubringen. Die versammelten Gläubigen blieben währenddessen draußen und beteten. Zacharias verrichtete wie üblich seinen Dienst, als aus dem Nichts ein Engel auf der rechten Seite des Rauchopferaltars erschien. Bei seinem Anblick erschrak Zacharias, aber das Wesen beruhigte ihn: »Fürchte dich nicht, Zacharias, denn dein Gebet wurde erhört. Deine Frau Elisabeth wird einen Sohn zur Welt bringen, dem du den Namen Johannes geben sollst. Nicht nur du wirst deine Freude an dem Kind haben, auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen. Euer Sohn wird vor Gott und für Gott ein ganz besonderer Mensch sein. Er wird sein Leben lang weder Wein noch andere alkoholische Getränke genießen und schon von Geburt an mit Gottes Geist erfüllt sein. Viele Israeliten wird er zu ihrem Gott zurückführen. Er ist es, der von göttlichem Geist geleitet vor dem Messias[i] auftreten wird, und zwar mit einer Kraft wie seinerzeit Elia, um die Herzen der Väter den Kindern wieder zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Umkehr zu bewegen, damit das Volk auf den Erretter vorbereitet wird.« Die überraschend lange Ansprache konnte Zacharias allerdings nicht überzeugen. Er fragte den unerwarteten Besucher: »Ein Sohn? Wie soll ich das für möglich halten? Ich bin schließlich ein alter Mann und meine Frau ist auch schon betagt.«Was der Engel antwortete, klingt leicht pikiert: »Ich bin Gabriel, der als Diener vor Gottes Angesicht steht! Ich wurde hierher gesandt, um zu dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu verkündigen. Hör jetzt gut zu: Weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, wirst du stumm sein und nicht reden können bis alles eintrifft. Was ich gesagt habe, wird in Erfüllung gehen.«Die Gläubigen warteten unterdessen draußen und wunderten sich darüber, dass Zacharias so ungewöhnlich lange im Tempel blieb. Als er dann endlich heraustrat, konnte er nicht mit ihnen reden. Sie merkten ihm an, dass er eine Erscheinung im Tempel gesehen hatte. Er seinerseits versuchte, sich ihnen durch Gesten verständlich zu machen, blieb aber stumm. Als die sieben Tage seines regulären Priesterdienstes zu Ende waren, kehrte er heim. Kurz darauf wurde seine Frau Elisabeth schwanger. Sie zog sich fünf Monate völlig zurück, damit ihre Schwangerschaft nicht überall zum Gesprächsthema wurde. Innerlich freute sie sich aber außerordentlich: »Das hat der Herr mir geschenkt! Er hält endlich den richtigen Zeitpunkt für gekommen. Jetzt wird mich niemand mehr als minderwertig ansehen.«–—Ein paar Monate nach der Episode im Tempel wurde der gleiche Engel von Gott nach Galiläa in die Stadt Nazareth gesandt, und zwar zu einer Jungfrau, die mit Joseph, einem jungen Mann aus der Nachkommenschaft Davids, verlobt war. Das Mädchen hieß Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sprach sie an: »Sei gegrüßt, du Auserwählte. Der Herr ist mit dir!« Maria konnte sich nicht erklären, was dieser Gruß bedeuten sollte und war natürlich, ähnlich wie Zacharias im Tempel, erschrocken über die unerwartete Erscheinung. Sie blieb stumm. Da sie offenbar nicht sagen wollte, fuhr der Engel schließlich fort: »Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden! Du wirst schwanger werden und Mutter eines Sohnes, dem du d[...]



Lukas! (Teil 1)

2018-03-24T06:19:46.701+01:00

Voraussichtlich im Mai oder Juni, geschätzte Blogbesucher, könnte ich eines der Projekte fertig haben, an denen ich arbeite. Der Arbeitstitel lautet »Lukas!« – und worum es gehen soll, wird aus dem einleitenden Kapitel deutlich. Das sieht so aus:---Liebe Leserin und lieber Leser,bekanntlich haben es schon viele unternommen, einen Bericht über ganz bestimmte Begebenheiten, die sich vor rund zweitausend Jahren in Judäa und ringsum ereignet haben, abzufassen. Ein gewisser Lukas zum Beispiel, der sich viel Mühe mit seiner Zusammenfassung all dessen gegeben hat, was zu seiner Zeit von denjenigen überliefert war, die von Anfang an Augenzeugen gewesen waren. Den Texten ist im Lauf der Jahrhunderte manches angetan worden: Im Mittelalter hat man den ersten Teil des Berichtes in 24 Kapitel, den zweiten in 28 Kapitel und jedes der Kapitel wiederum in nummerierte Sätze aufgeteilt. Das hat den Text so zerstückelt, dass das Lesen schwer und das Verstehen noch schwieriger wurde. Nun gut, vielleicht war das nicht so schlimm, da sowieso nur wenige Menschen lesen konnten oder eigene Bücher besaßen. Es wurde eher vorgelesen. Soweit man weiß, schrieb Lukas seine Berichte etwa um das Jahr 80 nach Christus. Er soll Grieche gewesen und durch einen Mann namens Paulus, von dem im zweiten Teil des Buches viel die Rede sein wird, mit dem »neuen Weg« des Jesus aus Nazareth in Berührung gekommen sein. Was es mit Jesus und seinen Begleitern auf sich hatte, schildert Lukas aus zweiter oder dritter Hand im ersten Teil dieses Buches; er war ja kein Augenzeuge, hat allerdings, schreibt er in seinem Bericht, noch einige der Personen kennengelernt, die Jesus aus Nazareth begegnet waren.Der Text des Lukas als Handschrift liegt aus der ersten Hälfte des vierten Jahrhunderts in griechischer Sprache vor. Die ältesten heute noch erhaltenen Fragmente von Abschriften der Aufzeichnungen stammen aus der Zeitspanne 175 bis 225 nach Christus. Es ist für mich nicht nur denkbar, sondern sehr wahrscheinlich, dass diese Abschriften nicht mehr dem Original aus der Feder des Lukas entsprechen. Über die Jahrhunderte wurden sicher Passagen weggelassen, ergänzt oder ungenau überliefert. Anders kann ich mir solche Abschnitte wie die Begebenheit um Ananias und Saphira nicht erklären. Die Episode passt weder zum Generaltenor der Geschichte, die Lukas erzählt, noch zu dem Bild, das er darin von Gott zeichnet. Im Gegenteil. Die Episode widerspricht einigen Prinzipien, die – Lukas zufolge – Jesus aus Nazareth gelehrt hat. Aber mit fragwürdigen Passagen muss man bei solch alten Texten angesichts der jahrhundertelangen Überlieferung leben. Ich bin bei meinem Projekt, diese alte Geschichte in einer den heutigen Lesegewohnheiten entsprechenden Sprache zu erzählen, inhaltlich beim Text von Lukas (beziehungsweise der heute verfügbaren Versionen) geblieben. Wo mir das unumgänglich schien, habe ich erklärende Worte im Anhang hinzugefügt. Über Abschnitte wie den von Ananias und Saphira, liebe Leser, gehen Sie dann so achselzuckend wie ich hinweg. Die Geschichte, die Lukas erzählt hat, ist und bleibt dessen ungeachtet spannend. Da ich kein Griechisch kann, habe ich mich überwiegend auf die Übersetzung des Textes von Hermann Menge verlassen. »Im engen Anschluss an den biblischen Urtext, aber ohne in ängstlicher Weise am Buchstaben zu kleben« – das ist laut der Deutschen Bibelgesellschaft in Stuttgart ihre Stärke. Ich erzähle die Geschichte so, wie Lukas sie heute berichten würde, wenn er in unserer Zeit und Gesellschaft zu Hause wäre. Zumindest stelle ich mir vor, dass er so schreiben könnte oder würde. Stammbäume und Abstammungslisten, die uns heute und hier nichts sagen, habe ich aus dem Text herausgelassen (und in den Anhang verschoben). Es ist für Leser in unserem Kulturkreis, glaube ich, uninteressant, dass Zacharias ein Priester »aus der Abteilung des Abijas« war oder dass seine Frau Elisabeth »v[...]



Mein Babauta-Trio

2018-03-14T11:37:52.603+01:00

Ich habe mittlerweile drei Bücher von Leo Babauta übersetzt und möchte meine geschätzten Blogbesucher anlässlich des Erscheinens des dritten Titels gerne noch einmal auf diese Lektüren aufmerksam machen.Leo Babauta, geboren am 30. April 1973, lebt mit seiner Frau und seinen sechs Kindern in San Francisco. Sein Abenteuer der Lebensveränderung begann im Jahr 2005, als er mit dem Rauchen aufhörte und dann anfing, zu laufen. In den nächsten etwa zwölf Monaten schaffte er einen Marathon, verlor 14 Kilogramm Gewicht (insgesamt speckte er schließlich 32 Kilogramm ab), wurde Vegetarier (und später vegan), reduzierte im ersten Jahr seine Kredite und beseitigte wenig später seine Schulden komplett.Er begann früher aufzustehen, besiegte die leidige »Aufschieberitis« und wurde alle Unordnung in seinem Haushalt los. Er berichtete auf einem Blog, was er lernte und erlebte, indem er ein paar Dutzend Gewohnheiten änderte.Heute hilft er durch seine Bücher und sein »Sea-Change-Habit-Program« Menschen, ihr Leben positiver zu gestalten.Die drei (bisher) von mir übersetzten Bücher:Kann man trotz mobilem Internet, Chats, sozialen Medien, E-Mail, Smartphone, Messenger und all den anderen elektronischen Geräten und Medien überhaupt noch den Fokus für Kreativität und Produktivität finden und behalten? Kann man seelisches Gleichgewicht bewahren und der Reizüberflutung etwas entgegensetzen? Leo Babauta meint: Ja. Er hat ausprobiert, wie das gelingen kann, und er gibt mit diesem Buch seinen Lesern erprobte und bewährte Methoden in die Hand. Nicht alles wird für jeden passen, aber so gut wie jeder Leser und jede Leserin dürfte nach der Lektüre wissen, wie der Widerstand gegen die Zwangsvereinnahmung erfolgreich gelingen kann. Eine praktische Hilfe für alle, die in den Fluten der Digitalisierung und Vernetzung des Alltags zu versinken drohen.Den Fokus finden und behalten (132 Seiten) gibt es als Taschenbuch für 7 Euro und als E-Book für 4,99 Euro bei Amazon.---Was ist Zufriedenheit? Aus der Sicht des Autors liegt der Kern letztendlich darin, glücklich damit zu sein, wer man ist. Das war in seiner Vergangenheit viele Jahre nicht der Fall. Leo Babauta hat dann aber gelernt, in der Kunst der Zufriedenheit besser zu werden. Er ist glücklich mit seinem Leben. Er ist zufrieden mit sich. In diesem kleinen Ratgeber schlägt er seinen Lesern praxiserprobte Schritte vor, die sicher nicht alle für jeden passen, aber unter denen bestimmt für jeden Menschen und jede Situation hilfreiche Ideen zu finden sind.Das schmale Buch ist ein prima Leitfaden für Menschen, die glücklich mit dem Leben und sich selbst werden möchten, während sie weiter im Alltag ihre Aufgaben erledigen.Das kleine Buch über die Zufriedenheit (88 Seiten) gibt es als Taschenbuch für 4,99 Euro und als E-Book für 3,00 Euro bei AmazonP.S.: Ja, liebe Blogbesucher, richtig gesehen: Der zufriedene Herr auf dem Umschlagbild der zweiten Auflage bin ich. ---»Die Wurzel all unserer Probleme ist unsere Unfähigkeit, loszulassen.«Leo Babauta las diesen Satz und fragte sich, ob es tatsächlich so simpel sein kann, Probleme wirklich und dauerhaft zu bewältigen. Er beschloss, herauszufinden, ob etwas Wahres an der These sei.Aus der Praxis dieses Versuches entstand nicht nur dieses Buch, sondern auch ein ganz anderes, wesentlich besseres Leben für den Autor. Er schreibt: »In diesem kleinen Buch werden Sie erfahren, wie das Loslassen beim Überwinden von vielerlei Problemen hilft und wie Sie die Fähigkeit des Loslassens entwickeln und einüben können.«Loslassen (70 Seiten) gibt es als Taschenbuch für 4,99 Euro und als E-Book für 2,99 Euro bei Amazon.[...]



Aller guten Dinge sind …

2018-02-26T18:37:03.297+01:00

… angeblich drei. Nun denn, hier ist eine dritte Geschichte aus dem Buch »Salbe, Segen, Sammeleimer«, vorgelesen vom Autor. Also von mir. Und es geht um Herrn K., der regelmäßigen Blogbesuchern ja kein Fremder ist.

(image)

So.


P.S.: Das Buch gibt es hier: [SaSeSa als Taschenbuch]
Und hier: [SaSeSa als E-Book für den Kindle]

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Wer immer noch nicht lesen will …

2018-02-25T13:55:40.807+01:00

… darf noch mal hören. Und zwar den Heimatkrimi »Frau Schlonske und die Ewige Heimat« aus dem Buch »Salbe, Segen, Sammeleimer« vorgelesen vom Autor. Persönlich.

(image)

So.


P.S.: Das Buch gibt es hier: [SaSeSa als Taschenbuch]
Und hier: [SaSeSa als E-Book für den Kindle]
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20 Jahre »Es gibt kein Unmöglich!«

2018-02-24T08:14:42.629+01:00

(image) Für alle, die (aus welchen Gründen auch immer) nicht bei Amazon einkaufen möchten, gibt es das Buch jetzt auch wieder in jeder Buchhandlung als Jubiläumsausgabe zum 20. Geburtstag des Romans mit dem Original-Umschlagsbild von 1998.
ISBN 978-3-7467-0124-0, Taschenbuch (348 Seiten), 19 Euro.
Auch online auf allen Buchvertriebsseiten erhältlich und direkt im Epubli-Sortiment.

Für 10 Euro (beziehungsweise 6,95 für das Kindle-Ebook) gibt es nach wie vor die exklusiv bei Amazon erhältliche, inhaltlich gleiche Variante.

Man lernt daraus: Bücher, die in den generellen hiesigen Buchhandel sollen, sind zwangsläufig deutlich teurer als solche, die (aufgrund der amerikanischen ISBN, die der deutsche Buchhandel ignoriert) hierzulande nur bei Amazon erhältlich sind.
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Herzlich willkommen …

2018-02-18T12:56:50.943+01:00

… jung, nicht so jung, beinahe noch jung, alt, schwarz, weiß, asiatisch, groß, klein, mittel, dick, nicht so dick, dünn, nicht so dünn, weiblich, männlich, irgendwas dazwischen, blauäugig, nicht blauäugig, schlau, nicht so schlau … wer, wie und was auch immer Du bist.

(image)

Sehen wir uns? 20. Mai, 19 Uhr, Wrangelstraße 6/7 in 12165 Berlin.

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Salbe, Segen, Sammeleimer

2018-03-10T19:21:28.949+01:00

Unterhaltsames, Spannendes und Ernsthaftes vom Heimatkrimi bis zur Begegnung mit biblischen Personen aus ganz und gar ungewohnter Perspektive.»Schön für den einen Geheilten, aber was haben die vielen Menschen empfunden, die krank zurückgeblieben sind?« fragte ich mich schon im Kindesalter, als ich die Geschichte von der Heilung eines Gelähmten am Teich Bethesda hörte. »Und was ist das überhaupt für eine merkwürdige Heilungslotterie, bei der die Kranken darauf warten müssen, dass ab und zu ein Engel das Wasser bewegt – und nur der erste, der dann reinspringt, wird gesund?«Die Bibel enthält (unter anderem) eine ganze Menge von spannenden, unterhaltsamen und oft genug rätselhaften Erzählungen. Viele Fragen bleiben bei der Lektüre der Texte offen. Zum Beispiel: Warum versteckt sich Gott so hartnäckig vor den Menschen, dass daraus derart viele Religionen und Gottesbilder entstanden sind? Hatte Judas I. S. eigentlich eine Wahl? Wer sonst hätte denn den Menschensohn dem göttlichen Plan gemäß in die Hände der Vollstrecker überliefern sollen oder wollen? Freiwillige vor! Und ist Judas I. S. wirklich zu Tode gekommen? Konnten Bileams Esel und die damals noch mit Beinen ausgestattete Schlange im Paradies tatsächlich sprechen? Wenn ja, warum dann nicht auch heutzutage ein grüner Käfer auf dem Balkongeländer ?In 18 Erzählungen lasse ich solchen und ähnlichen Fragen und den möglichen oder unmöglichen Antworten freien Lauf. Ich erzähle Geschichten aus der Sicht von Menschen, die dabei gewesen sind und womöglich das Geschehen ganz anders erlebt haben, als es uns in den Schriften überliefert ist. Ich werfe auch einen amüsierten oder entsetzten Blick auf manche Erscheinungsformen der Frömmigkeit in unseren Tagen, und zwar meist in Gestalt des Herrn K., der sich fragt, mit welcher Salbe die zum Altar strömenden Besucher eines Gottesdienstes eigentlich behandelt werden, als er vernimmt, dass »die Salbung vorne stärker« sei.Einige Texte wurden bereits in Zeitschriften oder in Büchern veröffentlicht, einige auf meinem Blog. Ich habe alle für diese Zusammenstellung überarbeitet, so dass die Leser auch bei älteren Geschichten, die sie bereits einmal gelesen haben, neue Facetten entdecken können. Etwa so, wie bei einem neu abgemischten und mit ein paar Bonustiteln ergänzten Album der Beatles.Ich hoffe, dass ich mit diesen Erzählungen den Lesern nicht nur ein paar unterhaltsame Stunden ermöglichen kann, sondern dass sie auch zum Hinterfragen, Querdenken und Weiterspinnen der Ideen, Vorstellungen und Interpretationen angeregt werden – ob sie nun an einen Gott glauben oder nicht.Das Buch gibt es für 6,00 Euro bei Amazon (ISBN-13: 978-1983697913, ISBN-10: 1983697915): [Salbe, Segen, Sammeleimer als Taschenbuch], für 3,99 Euro als Kindle-Version (ASIN: B079T6QP2B): [Salbe, Segen, Sammeleimer als Ebook]18 Erzählungen rund um das Christentum und die oft skurrilen Erscheinungsformen von Glaubensgemeinschaften und Kirchen in unserer Zeit für den Preis einer Schachtel Zigaretten. Das Buch hält deutlich länger als die Tabakwaren und ist darüber hinaus absolut nicht gesundheitsschädlich.Zum Anhören aus dem Buch:Die angebundene KatzeHerr K. besucht einen GottesdienstFrau Schlonske und die ewige HeimatDer Sturm.[...]



Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, lieber Roman.

2018-02-08T07:22:58.763+01:00

Nein, nicht Roman Herzog. Auch nicht Roman Polanski.

Geburtstag hat in den nächsten Wochen mein erster Roman, der irgendwann im März oder April 1998 das Licht der literarischen Welt erblickt hat, soweit Romane etwas erblicken können. Ich bin da nicht so bewandert, da ich selbst kein Roman bin.

Wie auch immer: Anlässlich des runden Geburtstages gibt es das Buch, das bisher etwas über dreizehn Euro kostete, jetzt für einen runden Zehner.

(image)


Vielleicht gibt es ja jemanden unter meinen geschätzten Blogbesuchern, der oder die das Buch noch nicht kennt und bei einem Preis von zehn Euro nun freudig mit dem Kopf nickt?

Bittesehr: [Es gibt kein Unmöglich! für zehn Euro bei Amazon]

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Drei mal »demnächst« …

2018-01-29T14:03:14.956+01:00

(image) Demnächst (1) erscheint ein neues Buch aus meiner Feder: Satirisches, Unterhaltsames, Spannendes und Ernsthaftes vom Heimatkrimi bis zur Begegnung mit biblischen Personen aus ganz und gar ungewohnter Perspektive.

Voraussichtlich werden 18 Erzählungen rund um das Christentum und die oft skurrilen Erscheinungsformen der Glaubensgemeinschaften und Kirchen in unserer Zeit enthalten sein.

Vorbestellen kann man noch nicht, aber den Hinweis wollte ich meinen geschätzten Blogbesuchern schon mal mit auf den Weg geben.

Ebenfalls demnächst (2), nämlich am 20. Mai 2018, wird es eine Lesung (mit Texten aus dem neuen Buch) geben, die aber nicht nur eine Lesung, sondern auch ein Klavierkonzert sein wird. Piano & Buch nennt sich das Ganze und erste Informationen kann man bereits im Internet finden: [Piano & Buch].

Demnächst (3), eine Woche nach dem Termin für Piano & Buch, werde ich auch wieder am Benefizlauf Joggathon teilnehmen. Dazu dann später mehr.

So.

Drei Mal »demnächst« … in der dankbaren Hoffnung und im Vertrauen, dass mir auch weiterhin Gesundheit verliehen wird.

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Tschüss 2017, willkommen 2018!

2017-12-28T14:48:42.552+01:00

Auch 2017 war wieder ein gutes Jahr für mich und uns. Das schönste und wichtigste Geschenk ist und bleibt die Gesundheit, die mir verliehen wurde und wird: im Oktober durften wir dankbar auf nunmehr vier krebsfreie Jahre zurückblicken. Ich habe deutlich weniger Bücher durchgelesen als in den Vorjahren, nur 13 an der Zahl. Das vierzehnte, »Crooked Letter Crooked Letter«, werde ich wohl erst im Januar beenden. Eines der gelesenen Bücher, nämlich »4 – 3 – 2 – 1« von Paul Auster, sollte eigentlich mit seinen deutlich über 1.100 Seiten als vier Bücher zählen, zumal der Autor ja in diesem herausragenden Werk vier Romane zu einem verwoben hat ... Müsste ich das beste der gelesenen Werke benennen, wäre ich ratlos, denn es waren neun sehr gute und drei gute Bücher darunter, nur eines bekam von mir ein Minus in der persönlichen Bewertung, nämlich »Expedition zur Freiheit« von Douglas und Vogt – ein unausgegorener, in sich oft widersprüchlicher und sprachlich auf sehr niedrigem Niveau verfasster Schnellschuss zum Lutherjahr 2017.Dass ich vergleichsweise wenig gelesen habe, lag zu einen an vermehrtem freiberuflichen Engagement, zum anderen an vermehrtem Musikgenuss und häufig auch an zu großer Müdigkeit. Oft wollte ich lesen, aber wenn mir dauernd die Augen zufielen (trotz an und für sich spannender Lektüre) zog ich es dann vor, die HiFi-Kopfhörer aufzusetzen und eine Stunde Musik zu genießen – zumal ich 2017 einige Künstler neu für mich entdeckt habe. Darunter Avishai Cohen, John Abercrombie, Joe Bonamassa, Laurent de Wilde oder die Old Crow Medicine Show, um nur einige zu nennen – aber natürlich habe ich auch viele meiner Jahre und Jahrzehnte alten Schallplatten und CDs aufgelegt oder Musik per »Streaming« genossen – wobei letzteres immer noch klanglich zurückliegt und der Genuss bei echtem HiFi ein noch größerer ist. Aber immerhin spart das Streaming eine Menge Geld, denn ich kann (wie früher mit dem Tonbandgerät am Radio) die Alben mitschneiden und lokal speichern, die ich noch einmal zu hören beabsichtige, ohne sie unbedingt als physisches Medium besitzen zu wollen.Ich habe über alle Musik, die ich besitze, übrigens einen prima Überblick in Form eines elektronischen Verzeichnisses, das ich öffne, um für die jeweilige Mußestunde beim Überfliegen der Titel das passende Album zu finden … falls ich unschlüssig bin, was ich gerade hören möchte:Mit der eingangs dankbar erwähnten Gesundheit ist die sportliche Leistungsfähigkeit untrennbar verknüpft. Ich habe beim Laufen nicht ganz den Stand von 2016 erreicht, aber ich bin rundum zufrieden mit den fast 1.200 gelaufenen Kilometern in über 120 Stunden Training. Dass ich überhaupt in der Lage bin, so ausdauernd und mit viel Spaß daran zu laufen, ist in meinem Alter nicht selbstverständlich. Angesichts der drei Krebserkrankungen und meines Alters bin ich geneigt, sehr dankbar von einem Wunder zu sprechen.Nun freue ich mich auf 2018 … und bin gespannt. Ach übrigens: Wer eine meiner sehr seltenen Lesungen miterleben möchte, noch dazu im Wechsel mit einem hochkarätigen Jazz-Pianisten, sollte sich schon mal den Pfingstsonntag (20. Mai) gegen 19 Uhr im Kalender notieren.Allen meinen Blogbesuchern wünsche ich einen gelungenen Jahreswechsel je nach Vorliebe laut und grell oder still und beschaulich sowie ein gesundes und gesegnetes Jahr 2018..[...]



Gesegnete Feiertage allerseits!

2017-12-24T07:45:17.713+01:00

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Advent … Festtagsschmaus, Weihnachtsmusik, Geschenkeberge–aber warum eigentlich?

2017-12-18T18:43:30.477+01:00

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,

aber als Knecht Ruprecht schon

kommt der Winter hergeschritten,

und alsbald aus Schnees Mitten

klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch fern und nah,

bunt auf uns herniedersah,

weiß sind Türme, Dächer, Zweige,

und das Jahr geht auf die Neige,

und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,

heute bist du uns noch fern,

aber Tannen, Engel, Fahnen

lassen uns den Tag schon ahnen,

und wir sehen schon den Stern.

Auch wenn das mit den weiß bedeckten Türmen und Dächern und Zweigen noch nicht so ganz klappt, soll uns dieses Adventsgedicht von Theodor Fontane daran erinnern, dass ein gelungenes Weihnachtsfest nicht von der Menge oder dem Wert der Geschenke unter dem Baum oder der Beschaffenheit der Festtagsmahlzeit abhängt. Wir lesen zwar beispielsweise im Lukasevangelium, dass die Geburt Jesu von einer himmlischen Jubelfeier mit erstklassiger Musik begleitet wurde, die einige Hirten auf einem Feld in der Nähe miterlebten; und aus dem Matthäusevangelium erfahren wir, dass Magier oder Weise aus dem Orient die allerersten Weihnachtsgeschenke der Menschheitsgeschichte überbrachten, allerdings einige Tage verspätetet. Aber Geschenke und schöne Musik sind dennoch nicht das Zentrum der Weihnachtsgeschichte. Was Theodor Fontane in dem zitierten Gedicht als »das schönste Fest« bezeichnet, ist und bleibt, so wiederum Fontane, »der Tag der Geburt des Herrn«.

(image) Über die Ankunft des Messias der Juden, der zur Überraschung vieler seiner Zeitgenossen auch unser Erretter war und ist, kann man sich auch ohne Festtagsschmaus und Geschenke freuen. Natürlich aber auch mit Geschenken, mit festlicher Musik, mit einem frohen Beisammensein mit Freunden oder der Familie. Das ganze Jahr über sogar, nicht nur zu unserer traditionellen Weihnachtszeit, die ohnehin um einige Monate vom wahrscheinlich tatsächlichen Geburtstermin Jesu abweicht.

Advent und Weihnachten erinnern uns Jahr für Jahr daran, dass Gott Mensch wurde, und zwar um unseretwillen. Das ist ein Geschenk, das niemand jemals wird übertreffen können.


Das Adventsgedicht hat Theodor Fontane, (1819-1898) gedichtet.

Das Foto habe ich selbst angefertigt.





Gastbeitrag Mandy: Nächstenliebe ganz praktisch - Wärme schenken!

2017-12-10T07:27:10.564+01:00

Mandy, die ich seit einigen Jahren persönlich kenne, hat auch dieses Jahr wieder eine sehr gute Idee aufgegriffen. Sie schreibt (auszugsweise) auf ihrem Blog:

Ihr Lieben.
Für diesen Beitrag unterbreche ich meine Pause gerne. Denn der Startschuss sollte gegeben werden!
Ich finde es wird wieder Zeit Nächstenliebe ganz praktisch zu leben! Die Temperaturen sinken ….
Wir bereits in den letzten beiden Jahren, möchte ich mit Euch gemeinsam aktiv werden.
Ihr könnte mir wieder über einen Amazon Wunschzettel – HIER KLICKEN – Schlafsäcke, Mützen, Handschuhe, Socken, Isomatten und wärmende Rettungsdecken zukommen lassen. Ich werde sie selbst, mit Karsten und Freunden verteilen oder auch durch den Kältebus der Berliner Stadtmission.
Wer auch immer Nachts draußen lebt, soll warm beschenkt werden!

Ein Obdachloser war total überwältig was er bekommen hat (Schlafsack, Socken, Schokolade, Tee) und sagte: »Ich fühl mich total geliebt. Peng, peng, Peng – soviel Liebe! Ich kann damit gar nicht umgehen, bin nicht beziehungsfähig. Und ihr macht Peng Peng Peng mit eurer Liebe!«

Es ist so schön, das zu erleben!

...

Falls Du einem Menschen etwas schenken möchtest und es Deine Möglichkeiten zulassen, dann schenke ihm ein bisschen Wärme! Ich glaube wir wärmen damit nicht nur frierende Körper, sondern auch Herzen!

(image) Gott segne Dich dafür und sowieso!
Deine Mandy

Mehr über die Aktion im kompletten Text auf [Mandys Blog].

Ich würde mich freuen, wenn meine Blogbesucher ein paar Schlafsäcke, Handschuhe oder sonstige benötigte Dinge beisteuern. Bitte nichts an mich schicken, das wäre zu umständlich, sondern direkt über Mandys Liste bestellen: [HIER KLICKEN]

Danke!
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Zum Ausprobieren ein wirklich günstiges Angebot

2017-11-15T08:53:44.873+01:00

Meine regelmäßigen Blogbesucher wissen, dass ich Langspielplatten zu schätzen weiß. Auch manche CD überzeugt mich, abgesehen von der Musik natürlich, durch die technische Qualität. HiFi ist eben HiFi und wirklicher Musikgenuss ohne hervorragenden Klang kann ich mir (und will ich mir) nicht vorstellen.

Musik über das Internet hören? Neudeutsch »streamen« genannt? Das war vor ein paar Jahren noch für mich undenkbar … doch inzwischen nutze ich auch diese Quelle für bestimmte Musik recht gerne, denn die Qualität ist – je nach Anbieter – meist recht passabel.

Wer es mal ausprobieren will, aber dafür nicht gleich tief in die Taschen greifen möchte, kann zur Zeit für 99 Cent drei Monate lang »Amazon Music Unlimited« nutzen:

width="250" height="250" src="https://rcm-eu.amazon-adsystem.com/e/cm?o=3&p=22&l=ur1&category=musicunlimited&banner=0P1RD8CBZVJ1ZA40D1G2&f=ifr&linkID=d82c4987fdc0ca755e1ed08e210464d4&t=gjma-21&tracking_id=gjma-21" border="0" frameborder="0" marginwidth="0" scrolling="no" style="border: currentcolor; border-image: none;">

Das ist ja ein Preis, der sich sehen lassen kann, finde ich.

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Signierte Bücher …

2017-11-14T10:00:07.092+01:00

… aus meiner Feder (die Unterschrift und Widmung) beziehungsweise Tastatur (der Text des Buches) gibt es für zwei meiner Titel übrigens bei den »Bunten Hunden« in der Rubrik »Krimi & Thriller«.

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Und noch viele andere lesenswerte Werke natürlich. Wer über »Bunte Hunde« bestellt statt über Amazon, bekommt nicht nur signierte Bücher, sondern er oder sie unterstützt gleichzeitig die Idee eines Buchhandels für unabhängige Autoren wie mich. Und das ist auch gut so.

Übrigens sind das auch ganz famose Weihnachtsgeschenke! Also los: [Sabrinas Geheimnis] und/oder [Jessika] möglichst vielen Freunden und Verwandten mit meiner Signatur unter den Christbaum legen!

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Vier Jahre ohne Krebs

2017-11-08T12:31:59.993+01:00

(image) Bereits am 20. Oktober 2017durften wir wieder einmal froh und glücklich aufatmen ... bei der Krebsnachsorgeuntersuchung gab es keinerlei Hinweise auf entstehende oder vorhandene Tumore. Via Facebook meldeten wir die gute Nachricht gleich an unsere Freunde: Gott sei Dank - für nun bereits vier krebsfreie Jahre.

Gestern habe ich eher zufällig gesehen, dass ich meinen geschätzten Blogbesuchern jedoch das erfreuliche Ergebnis vorenthalten hatte. Ich meinte zwar, auch auf dem Blog berichtet zu haben, aber das war offensichtlich nicht der Fall.

Nun denn, liebe Leserinnen und Leser: Vier Jahre ohne Krebs – ein Grund, sehr dankbar zu sein. Als ich nach der zweiten Krebsoperation im Oktober 2013 im Krankenhaus lag, gab es Momente, in denen ich daran zweifelte, das Weihnachtsfest erleben zu können … ich war zwar nicht hoffnungslos, aber doch seelisch recht angeschlagen. Als wir dann mit der Familie Weihnachten 2013 feierten, tauchten Gedanken auf: Vielleicht ist das ja das letzte Mal, dass du all deine Lieben um dich hast …

Meine regelmäßigen Leser wissen, dass ich nicht zum Aufgeben und negativen Denken neige, aber manchmal tauchen Gedanken ungefragt und ungebeten auf. Sie dann daran zu hindern, sich einzunisten, ist aus meiner Sicht der entscheidende Schritt.

Nun gehen wir auf das Weihnachtsfest 2017 zu und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht meinem Schöpfer dafür Danke sage, dass er mir Gesundheit verliehen hat und verleiht. Weil mir das ein inneres Bedürfnis ist. Nicht aus Pflichtgefühl. Nicht aus Gewohnheit. Sondern aus einem frohen und zutiefst dankbaren Herzen. Es gibt noch viele weitere Gründe für Dankbarkeit in meinem und unserem Leben, aber die vier Jahre ohne Krebs stehen über allen anderen.

So, meine lieben Blogbesucher, nun habe ich des Versäumte nachgeholt und auch Sie beziehungsweise Euch auf den aktuellen Stand gebracht. Vielleicht bin ich ja zukünftig weniger schusselig mit dem Weiterreichen guter Nachrichten …

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Gelesenes: »Loslassen« von Leo Babauta

2017-10-07T08:32:49.917+02:00

Als Übersetzer (beziehungsweise Sprachmittler, wie manche Zeitgenossen das heute nennen) hat man es mit allerlei Arten von Texten zu tun. In den letzten Jahren habe ich von technischen Produktinformationen für industrielle Anlagen über Tipps zum Liebesleben für langjährig verheiratete Damen bis zu spannenden Biografien eine große Bandbreite von Sach- bis Unterhaltungsliteratur aus der einen in die andere Sprache transportiert. Selten hatte ich dabei so viel Freude beim Übersetzen und darüber hinaus persönlichen Gewinn wie bei diesem schmalen, aber nichtsdestotrotz inhaltlich sehr gehaltvollen #Alltagsratgeber von Leo #Babauta. Vor zwölf Monaten hatte ich »Das kleine Buch über die Zufriedenheit« vom gleichen Autor übersetzt und war sehr angetan. Dieses neue Werk ist mir sogar noch ein Stück wertvoller geworden.»Loslassen« ... ein Schlagwort, ein Begriff, der vieles und nichts bedeuten kann. Babauta wollte, so schreibt er in der Einführung, herausfinden, ob in dem Satz »Die Wurzel all unserer Probleme ist unsere Unfähigkeit, loszulassen.« etwas Wahres steckt. Was er dabei erlebt und welche Schlüsse er gezogen hat, beschreibt er in diesen knapp 60 Seiten. Sehr nah am Alltag und immer nachvollziehbar. Vom Vor-sich-Herschieben unangenehmer Arbeiten oder Aufgaben über Ängste vor Versagen und Kontrollverlust bis zum Umgang mit schwierigen Menschen und Überwinden von Schicksalsschlägen zeigt der Autor auf, was es jeweils mit dem Loslassen auf sich hat und wie diese Kunst, hat man sie sich erst einmal angeeignet, zu einem glücklicheren Lebensstil führen kann. Das #Loslassen ist eine Fertigkeit, die uns selbst und unseren Mitmenschen gut tut.Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand aus diesem Buch keinen Vorteil für sein Leben mitnehmen würde. Was der Autor vorschlägt, ist erprobt und bewährt, es hat weder mit religiösen Überzeugungen noch Mystik zu tun und alles wird so verständlich dargeboten, dass es wirklich jeder begreifen und lernen dürfte. Babauta schlägt einfache Schritte vor, die man ohne Vorkenntnisse und mit sehr geringem Zeitaufwand ausprobieren kann. So lernt man nach und nach die Kunst des Loslassens, was erstaunliche Effekte auf das eigene #Wohlbefinden hat. »Diese Kunst wird Ihr Leben verändern«, behauptet Leo Babauta. Ob das zutrifft, muss natürlich jeder selbst herausfinden - als Übersetzer des Buches kann ich es jedenfalls für mich persönlich bestätigen.Das Buch ist überschaubar kurz und kostet nicht die Welt. Meine Empfehlung: zugreifen!Taschenbuch (4,99 Euro): http://amzn.to/2fZjLdgE-Book (2,99 Euro bzw. 0,00 Euro): http://amzn.to/2yvDWH8.[...]



Handsignierte Bücher …

2017-09-21T11:55:23.190+02:00

… gibt es nicht bei Amazon, sondern entweder bei Lesungen der jeweiligen Autoren oder – und das ist etwas relativ Neues – über die Autorenbuchhandlung »Bunte Hunde«.

Ich freue mich, dass zwei von meinen Werken dabei sind.

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Wer also »Jessika« oder »Sabrinas Geheimnis« mit Widmung und Signatur haben möchte, darf gerne im Webshop »Bunte Hunde« bestellen. Oder mir mit den Büchern und einem Schreibgerät in der Hand irgendwo (Sportstudio, Mauerweg, Kranoldplatz, Johannesgemeinde, Philharmonie, Alnatura Supermarkt, Neil Diamond Konzert in Hamburg …) auflauern.

Na denn.




Die IHK Berlin bekommt zu Unrecht gefordertes Geld.

2017-09-02T08:51:56.404+02:00

Dass es so etwas wie die IHK-Zwangsmitgliedschaft in einem freien Land wie unserem überhaupt gibt, ist schon ein Anachronismus. Der Wirtschaftsverband ist aber so stark, dass Politik und sogar das Verfassungsgericht immer wieder einknicken, wenn jemand gegen diesen Zwang vorgehen will: Wer Gewerbesteuer zahlen muss, ist automatisch und ohne jegliche Möglichkeit der Gegenwehr Mitglied der IHK und muss Beiträge zahlen. Mich erinnert das an kommunistische oder andere totalitäre Gesellschaftsformen … aber so ist es nun mal. Es muss ja auch jeder Haushalt Gebühren für ARD und ZDF bezahlen, ob die Programme nun genutzt werden oder nicht.Wir erleben nun aber die Krönung der Absurdität: Die IHK besteht auf einer Zahlung, die sie zu Unrecht fordert. Der Reihe nach:2014 gründeten wir zu fünft eine GbR. Die Tätigkeit ist nicht gewerbesteuerpflichtig, da wir ausschließlich freiberuflich tätig sind. Dass beim Steuerbescheid für das Jahr 2014 vom Finanzamt fälschlicherweise gewerbliche Einnahmen ausgewiesen waren, fiel uns nicht auf, da die Einnahmen unter der Bemessungsgrenze lagen – es war keine Zahlung an das Finanzamt zu leisten.Der Steuerbescheid 2015, in dem dann Gewerbesteuer gefordert wurde, wurde von uns angefochten und vom Finanzamt sofort korrigiert, weil die freiberufliche Natur unserer GbR offensichtlich war und ist. Den Bescheid für 2014 ließen wir unangefochten, da ja keine Kosten entstanden waren.Und damit war alles gut. Dachten wir. Bis die IHK Berlin auf diese Idee kam:Man schickte uns am 17. Juli 2017, also zwei Jahre später, einen Beitragsbescheid für das Kalenderjahr 2014. (Die dreifachen Ausrufezeichen betrachte ich als Beweis der Niveaulosigkeit des Verfassers, aber das sei dahingestellt, es handelt sich ja nicht zwangsläufig um jemanden, der die deutschen Sprachregeln kennen muss.) Ich hielt das Schreiben mit der Zahlungsaufforderung natürlich für einen Fehler und schrieb am 18. Juli 2017an die IHK:Sehr geehrte Damen und Herren,Ihr Bescheid vom 17. Juli 2017 über offene Beiträge aus früheren Bescheiden (2014) entbehrt jeglicher Grundlage, da wir weder 2014, noch davor, noch seither gewerblich tätig waren und sind.Bitte stornieren Sie den falschen Bescheid und löschen Sie uns aus Ihren Verzeichnissen und Datenbeständen. Wir sind nicht und waren nie Mitglied der IHK Berlin, da wir zu keiner Zeit gewerbesteuerpflichtig waren. Wir erbitten eine Bestätigung.Freundliche GrüßeG. MatthiaDaraufhin kam eine automatisierte Antwort, dass das Anliegen geprüft würde. Erst am 24. 8. 2017, als ich längst davon ausging, man habe das Versehen bei der IHK stillschweigend korrigiert, kam diese Zuschrift einer gewissen Frau B. von der IHK:Sehr geehrter Herr Matthia,vom Finanzamt Berlin haben wir für 2014 einen Gewerbeertrag für die GbR … übermittelt bekommen. Bitte prüfen Sie dazu Ihren Steuerbescheid, und schicken Sie uns diesen ggf. zu falls auch hier der Bescheid geändert wurde.Sollten wir bis zum 08.08.17 keinen weiteren Posteingang verzeichnen, erwarten wir umgehend die Zahlung unserer offenen  Forderung in Höhe von 59,05 €.Mit freundlichen GrüßenAxxx BxxxIch kratzte mich angesichts des genannten Datums und der rückwärts gerichteten Zeitspanne am Kopf und schrieb sofort zurück:Sehr geehrte Frau Bxxx,da Ihr Schreiben heute hier einging, kann der 08.08.2017 als Termin für die Zahlung ja nur ein Tippfehler sein … Dann erläute[...]