Subscribe: Nachrichten Heute (Nachrichten Heute, Hintergrundinformationen und Berichte) : Rubrik:kriegfind
http://oraclesyndicate.twoday.net/topics/krieg/index.rdf
Added By: Feedage Forager Feedage Grade A rated
Language: German
Tags:
als  auch  auf  das  dem  des  die  ein  eine  gegen  iran  ist  mit  nicht  sich  trump  und  usa  von  wie 
Rate this Feed
Rate this feedRate this feedRate this feedRate this feedRate this feed
Rate this feed 1 starRate this feed 2 starRate this feed 3 starRate this feed 4 starRate this feed 5 star

Comments (0)

Feed Details and Statistics Feed Statistics
Preview: Nachrichten Heute (Nachrichten Heute, Hintergrundinformationen und Berichte) : Rubrik:kriegfind

Nachrichten Heute (Nachrichten Heute, Hintergrundinformationen und Berichte) : Rubrik:kriegfind



Nachrichten Heute, Hintergrundinformationen und BerichteSearch this site:



Published: 2017-11-10T13:04:58Z

 



Entlassungen und Verhaftungen: Saudischer Kronprinz trifft Kriegsvorbereitungen

2017-11-09T05:26:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 9.11. 2017 ---- Der saudische Kronprinz und de facto Machthaber, Mohammed bin Salman, kurz MBS genannt, hat mehrere Minister entlassen und einige Prinzen festgesetzt. Kronprinz Mohammed bin Salman Keine wirkliche Überraschung Das überrascht nur vordergründig. Das Königreich hat rund 8000 Prinzen, die den Staatsapparat und die Staatsbetriebe bis ins mittlere Management kontrollieren. Insofern traf es nur einen klitzekleinen Bruchteil dieser Clique. Aber es sind prinzliche Figuren an der Spitze der Pyramide, die der Politik von MBS im Wege stehen, denn der hat Grosses mit seinem Land vor: Er will die Geschäfte nicht einfach so weiterzuführen wie seine Vorgänger, er will Saudi-Arabien nicht nur als Hort der moslemischen Pilgerstätten erhalten, sondern das Land zur sunnitischen regionalen Grossmacht hochfahren. Dabei ist ihm der Iran als Hort der moslemischen Schiiten, die von den Sunniten als Gotteslästerer angesehen werden im Wege. Zug um Zug hat der Iran seinen Einfluss in der Region ausgedehnt: - Es waren seine Soldaten, die entscheidend bei der Vertreibung der sunnitischen Terrororganisation Islamischer Staat aus dem Irak mitwirkten. - Es waren die mit dem Iran verbündeten schiitischen Hisbollah Milizen aus dem Libanon, die den von Saudi-Arabien und den Scheichtümern am Persischen Golf unterstützen radikalislamischen sunnitischen Milizen wie der al Nusra Front in Syrien schwere Verluste beibrachten, und so, zusammen mit Unterstützung durch die russische Luftwaffe einen Zusammenbruch der syrischen alawitischen (schiitischen) Regierung unter Baschar al Assad verhinderten. Die vielmehr dafür sorgten, dass grosse Gebiete und Städte wie Homs wieder unter Kontrolle der Regierung in Damaskus sind. Will rückgängig machen Das will MBS nun rückgängig machen: Im Iran, im Irak, in Syrien, aber auch im Libanon, und zwar durch einen Angriff auf den Iran Da Saudi-Arabien, Grossexporteur radikalislamistischer Ideologie, bestenfalls eine Operettenarmee unter Waffen hat, kann es zwar mit seiner auf dem neuesten Stand befindlichen Luftwaffe Schäden anrichten, wie seit drei Jahren im Jemen, mehr jedoch nicht. Es müsste vielmehr mit einer massiven Vergeltung des Iran rechnen. Neue Freunde: Israel und Trump MBS ist daher auf Verbündete angewiesen. Das sind jetzt in erster Linie die USA. Aber auch der ehemalige Erzfeind Israel, das den Angriff auf den Iran aus der Luft zwecks Zerstörung der Atomanlagen schon lange plant, kurz vor dem Angriff stand, aber durch das Eingreifen des US-Präsidenten Obama , der Druck machte und im Konfliktfalle jegliche Unterstützung ausschloss, daran gehindert wurde. Obama ist nicht mehr im Amt, stattdessen Donald Trump, der einen Angriff auf den Iran nicht nur begrüsst, sondern zu seiner eigenen Angelegenheit gemacht hat. Der erste Schritt war die Verweigerung, mit seiner Unterschrift zu zertifizieren, dass der Iran sich strikt an das Atomabkommen hält. Trump will so das Atomabkommen mit dem Iran aushebeln, sodass der Iran dann sein Atomprogramm wieder aufnimmt. Ein teuflischer Plan. Derweil veranlasste Saudi-Arabien den Rücktritt des sunnitischen libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri, um nach dem dann zu erwartenden Auseinanderfallen der fragilen Koalitionsregierung, den Libanon ins Chaos zu stürzen. Ein nicht minder teuflischer Plan. Saad Hariri ...........vom erzwungenen Rücktritt zum Chaos Katar und Prinzen Bei seinen Kriegsvorbereitungen mit dem Iran hat MBS, nach dem Embargo gegen das Scheichtum Katar, das freundschaftliche Beziehungen zum Iran unterhält, jetzt auch die prinzlichen Bedenkenträger beiseite geräumt. Gleichzeitig jedoch auch einige der wohlhabendsten Prinzen wie al-Walid bin Talal festgesetzt - natürlich nicht im Gefängnis, sondern im hochkomfortablen Ritz-Carlton Luxushotel in Riyad. Bin Talal ist einer der reichsten Männer der Welt (Platz 45), kann dicke Aktienpakete der Citi-Bank, Apple und Twitter über sein Investment-Vehikel, den Kingdom Fund, ko[...]



Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi entpuppt sich als machthungrige, brutale...

2017-09-07T05:11:00Z

Dr. Alexander von Paleske ------ 7.9.2017 ------- Die Burmesin galt als leuchtendes Beispiel für den Kampf um Menschenrechte und Demokratie durch gewaltfreien Protest. Aung San Suu Kyi Zahllose Anerkennungen wurde ihr zuteil. Darunter: Der Sacharow-Preis, der Friedensnobelpreis (1991), die goldene Ehrenmedaille l des US Kongresses, der internationale Willy Brandt Preis u.v.m. Sie wurde von Barack Obama und der britischen Königin empfangen. Hillary Clinton stattete ihr einen Besuch in Myanmar ab. Sie galt als unbeugsame Ikone für den Kampf um Freiheit und Menschenrechte. Wahres Gesicht kommt zum Vorschein Nach ihrem überwältigenden Wahlsieg in freien Wahlen 2015 in Myanmar entpuppt sich die 71-jährige burmesische Aussenministerin, die praktisch auch das Amt des Staatspräsidenten von Myanmar ausübt, jedoch als brutale machthungrige Politikern, die sich nicht scheut, Gewalt gegen Minderheiten gutzuheissen, und den barbarischen Terror der Armee mit Lügen zu rechtfertigen. Terror gegen Minderheiten seit Jahrzehnten Die Armee Myanmars terrorisiert seit Jahrzehnten Minderheiten, wie die moslemischen Rohingya im Westen von Myanmar, aber auch die nichtmoslemischen Karen (Kayin), ein Bergvolk, das nahe der Grenze zu Thailand im Osten Myanmars lebt. Zu diesem Armee-Terror gehören Mord, Vergewaltigung, Abbrennen von Häusern und Vertreibung . Insbesondere der Terror gegen die moslemische Minderheit der Rohingya, nach UN-Angaben das zur Zeit am schlimmsten unterdrückte Volk der Welt, ist zur Zeit wieder in den Schlagzeilen. Fremde im eigenen Land Die Rohingya gelten der Regierung Myanmars nicht als eine der 135 einheimischen Bevölkerungsgruppen Myanmars, sondern als „fremde Bangla“, und haben damit nach dem Staatsbürgerschaftsgesetz von 1982 keinen Anspruch auf die myanmarische Staatsbürgerschaft. Begründung: Sie seien aus Bangladesch eingewandert – eine offensichtliche Lüge mit sehr kurzen Beinen. Der wahre Hintergrund: Die Rohingya sind Moslems, die Bevölkerungsmehrheit ist buddhistisch. So ist es keine Überraschung, dass buddhistische Mönche die Hasskampane gegen die Rohingya befeuern Ein Blick zurück Die Rohingya bildeten während der britischen Kolonialzeit die Bevölkerungsmehrheit im Rakhaing-Staat. In den 1940er Jahren und vor allem nach der Unabhängigkeit Myanmars kam es aber zu Spannungen zwischen den buddhistischen Arakanesen (Rakhaing) und den muslimischen Rohingya. Seit der Unabhängigkeit Myanmars am 4. Januar 1948 führte die Regierung mit Unterbrechungen Krieg gegen die Rohingya, von der noch rund 1 Million in Myanmar leben. In 19 Militäroperationen verwüsteten sie deren Siedlungsgebiete und Heiligtümer, zerstörten systematisch die Infrastruktur. Wie jetzt wieder, flohen 1978 und 1991 rund 200.000 Rohingya vor dem Armeeterror. Mindestens eine Million leben mittlerweile als Flüchtlinge in Bangladesch und weiteren Ländern Asiens, und deren Zahl wächst jeden Tag. Nun hat der Terror der Armee erneut Fahrt aufgenommen. Der Hintergrund: Als Resultat der jahrzehntelangen gewaltsamen Unterdrückung haben jetzt Rohingya-Radikalislamisten zu den Waffen gegriffen, Polizeistationen überfallen und Polizisten getötet. Das war das Signal für die Regierung Myanmars, nun erneut zuzuschlagen: Dörfer werden abgebrannt, die Einwohner fliehen in das benachbarte Bangladesh. 150.000 waren es in den letzten zwei Wochen, 233.000 seit Oktober 2016. Rohingya auf der Flucht nach Bangladesch Bereits im Dezember 2016 berichteten wir ausführlich über die brutale Unterdrückungs- und Diskriminierungspolitik der Regierung Myanmars, Nicht nur halbherzig Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sucht keineswegs nur ein Auskommen mit den Militärs, einen halbherzigen Schulterschluss, sondern segnet mittlerweile diese brutale Vertreibungspolitik auch noch aktiv ab. Als vor vier Jahren der Terrorfeldzug der Armee gegen die Rohingya wieder Fahrt aufnahm, erwarteten Menschenrechtler eine dezidierte Stellungnahme von ihr. Sie schwieg da[...]



US-Politikwechsel für Afghanistan: Keine Hilfe zur Staatsbildung, stattdessen Konfliktverschärfung

2017-08-31T08:37:00Z

Dr. Alexander von Paleske ------ 31.8. 2017 -----Vergangene Woche hat US-Präsident Donald Trump seinen Politikwechsel in Sachen Afghanistan verkündet: Nicht mehr Hilfe zur „Staatsbildung“, stattdessen nur noch „feste druff“ – auf die Terroristen. Mit 4000 Soldaten, zusätzlich zu den 8000 US Soldaten - in Wirklickeit sind es 11.000 - die noch im Lande sind. US-Präsident Donald Trump bei Verkündung der neuen Afghanistanstrategie vor Soldaten Kein Glaube an Sieg US-Aussenminister Rex Tillerson hakte sofort nach: Die Taliban sollen mit Hilfe von US-Truppen in Schach gehalten werden. An einen Sieg glaubt er zwar auch nicht mehr, aber auch die Taliban könnten gegen die USA und die afghanischen Truppen zusammen ebenfalls nicht gewinnen. Mit anderen Worten: Es wird eine Patt-Situation angestrebt, durch andauernden Zermürbungskrieg, der schliesslich die Taliban, wenn nicht schon zum Aufgeben, dann aber doch zum Einlenken zwingen soll. Es ist eine Strategie, bei der die USA massiv mit Luft und Bodentruppen punktuell angreifen, den Rest sollen dann die afghanischen Regierungstruppen erledigen, die in den vergangenen Monaten mehr und mehr in die Defensive geraten sind. Das Leiden der Zivilbevölkerung wird also unvermindert weitergehen.. Vietnamkrieg lässt grüssen Die Parallelen zum Vietnamkrieg drängen sich auf: Nach der Tet-Offensive des Vietcong und der Nordvietnamesen 1968 war klar, dass die USA den Krieg – wie zuvor schon die Franzosen - nicht gewinnen können. Also ging es dann nur noch darum, sich aus dem Krieg zurückzuziehen, den Krieg zu „vietnamisieren“. Die Verhandlungen in Paris begannen mit den Verhandlungsführern Henry Kissinger für die USA auf der einen Seite, und Le Duc Tho auf nordvietnamesischer Seite. Nach dem Besuch Nixons in Peking, 1972 vermittelte die Volksrepublik China im Hintergrund. Der Krieg ging dann zwar noch drei Jahre weiter, aber nach dem Abzug der US Armee brach der Widerstand des korrupten Diem-Regimes bzw. seiner Nachfolger ziemlich rasch zusammen. Sie hatte keinen Rückhalt im Volk, vergleichbar jetzt der afghanischen Regierung ausserhalb der Hauptstadt Kabul.. Wie dort so hier Wie in Vietnam verlief es auch in Afghanistan: Als die Kampftruppen der US Armee und ihrer Verbündeten, einschliesslich der Bundeswehr-Kampftruppen – Bundeswehr-Ausbilder blieben aber nach wie vor dort - abzogen, konnten die afghanische Armee das Terrain nicht halten. Nicht überraschend In den Jahren nach dem Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten in Afghanistan im Jahre 2002 kehrten die Taliban Zug um Zug zurück. Nicht nur kehrten sie zurück, sondern bauten parallele Regierungsstrukturen einschliesslich Gerichtsbarkeit auf. Der Versuch der USA und ihrer Verbündeten, der Bevölkerung ein westliches Regierungsmodell überzustülpen, scheiterte grandios, weil es nicht von der Bevölkerung akzeptiert wurde. Wie der ehemalige Deutsche Botschafter in Afghanistan, Dr. Werner Kilian, in einem mit mir geführten Interview bereits 2009 erläuterte: „Weder Karsai (der damalige afghanische Präsident) noch seine Nachfolger werden es schaffen, landesweite Autorität zu besitzen. Auch die parlamentarische Demokratie mit Parteien und Wahlkreisen wird es sehr schwer haben, in Afghanistan populär zu werden. Man folgt dort lieber dem örtlichen "Khan", der als Ortsvorsteher, Mullah, Stammesältester oder Warlord Autorität ausübt. Hier beginnen also bereits die Fragezeichen unserer und der gesamten westlichen Afghanistanpolitik." Und weiter: Jetzt sind wir in der wenig beneidenswerten Lage, dass Karsai von seinen Landsleuten als westliches Implantat empfunden wird, dass die NATO-Truppen einschließlich der Deutschen als Besatzungssoldaten gesehen werden, die Karsais Mannschaft mit Waffengewalt schützt, obwohl er im Verdacht der Bestechlichkeit, der Verwicklung in Rauschgifthandel und der Wahlfälschung steht. Ohne geht nicht Ohne die Unterstützung der afghanischen Armee durch die Bevölkerung muss der[...]



Saudi-Arabiens König wählt Sohn zum Nachfolger – mit unmittelbaren Folgen für...

2017-06-23T04:59:00Z

Dr. Alexander von Paleske --- 23.6. 2017 ----- Saudi -Arabiens König al Salman hat seinen Sohn Mohammed (31)gestern zum Kronprinzen gemacht und den bisherigen Kronprinzen,seinen Neffen, Mohammed bin Naif (57), geschasst. Nicht im Wartestand Mohamed bin Salman ist aber keineswegs ein König im Wartestand: de facto ist er bereits der König, soweit es die tatsächliche Machtausübung angeht. Kronprinz Mohammed bin Salman ......nicht im Wartestand Mohammeds Vater, der 81-jährige König Salman hat offenbar zwei Schlaganfälle hinter sich und soll an Alzheimer leiden. Damit wird sein Sohn - ohne grössere politische Erfahrung - die Geschicke des Landes bestimmen. Schreckensbilanz Bisher war Mohammed Verteidigungsmister, und zeichnete als solcher für die Angriffe der saudischen Luftwaffe auch auf zivile Ziele im Jemen samt Zerstörung grosser Teile der Infrastruktur, einschliesslich Krankenhäusern und Schulen sowie Strassenbrücken, und damit der Versorgungswege im Jemen, verantwortlich. Das Resultat sind Hungersnot, Unterernährung der Kinder, und der Ausbruch von Krankheiten, wie Cholera. Opfer der saudischen Luftangriffe Von saudischer Luftwaffe zerstörtes Gebäude Ein böses Omen für das, was einer Region voller Konflikte sonst noch bevorsteht. Mohammed Salman hat so bereits unter Beweis gestellt, zu welchen Grausamkeiten er bereit ist: ein Politiker, der auch aussenpolitisch eine „Knüppel aus dem Sack“ – Politik verfolgt. Der Krieg im Jemen ist nur das Vorspiel für den Krieg gegen den Iran. Im Vorfeld dazu bereits die Sanktionen gegen Katar, das diese gegen den Iran gerichtete Aggressionspolitik nicht mittragen wollte und will.. Katar soll nicht nur einen drastischen aussenpolitischen Richtungswechsel vornehmen, sondern ausserdem den Nachrichtensender A Jazeera binnen 10 Tagen schliessen. Nicht das Wasser reichen Saudi Arabien, das militärisch dem Iran nicht das Wasser reichen kann, musste deshalb die USA ins Boot holen. Das ist mit der Staatsvisite des neuen US Präsidenten Trump in Riyad, an deren Vorbereitung Mohammed al-Salman federführend beteiligt war, bestens gelungen. Wie Saudi -Arabien und Israel hat nun Trump ebenfalls den Iran zum Terrorstaat erklärt – ohne jegliche Basis versteht sich. Mohammed Salman (l), Trump (m) .........ziemlich beste Freunde Insofern war das nicht irgendeine Machtrochade in Saudi-Arabien. . Modernisierer? Der Herr Kronprinz macht den Modernisier. Das könnte einem Staat mit mittelalterlichen Strukturen ja eigentlich nur guttun, glauben die Medien in ihrer Berichterstattung. Der modernisierungsträchtige Generationensprung allerdings dürfte die Rechtlosigkeit der Frauen, und das Schalten und Walten der Religionspolizei, kaum verändern. Die Monarchie mit ihren 8000 parasitären Prinzen, die den Staat kotrollieren, steht auf wackeligem Fundament. Die Modernisierung dürfte sich daher auf die Wirtschaft beschränken, das Bündnis mit dem mittelalterlichen Klerus jedoch unangetastet bleiben. Daran wird auch Mohammed nicht rütteln, um sein und seiner Prinzen Überleben zu sichern.. In einer Region voller Konflikte daher ein Machtwechsel, der nur Schlimmes befürchten lässt. Reise in die politische Finsternis – Donald Trump & Co in Saudi-Arabien US-Israelischer-Saudi-arabischer Kriegfriedensplan für den Nahen Osten Jemen, Süd-Sudan, Somalia und Nigeria: Hungersnöte, Bürgerkriege - und wenig Hilfe Saudi-Arabien: Eine Prinzen-Oligarchie kämpft um Macht und Überleben Sigmar Gabriel meldet sich von seiner Exportoffensive aus Saudi-Arabien Saudi-Arabien: Der König ist tot, es leben die parasitären Prinzen, der Religionsterror, und der neue König Ehemaliger Geheimdienstchef Grossbritanniens, Richard Dearlove: Saudi Arabien steckt hinter den Sunni-Terroristen der ISIS So ticken die Scheichs von Katar …… und so schuften und sterben ihre Arbeiter Dubai und UAE: Schöner Urlaub gegen Bares - Folter und Gefängnis g[...]



Jemen, Süd-Sudan, Somalia und Nigeria: Hungersnöte, Bürgerkriege - und wenig Hilfe

2017-06-20T17:57:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 20.6. 2017 ----- Fast 20 Millionen Menschen in Afrika, davon 10 Millionen Kinder, droht eine Hungersnot, das Resultat der tödlichen Kombination aus Bürgerkrieg und ausbleibendem Regen. Zeit drängt. Die Zeit drängt, aber die Hilfszusagen lassen auf sich warten: 6,5 Milliarden US Dollar werden gebraucht, um das Schlimmste abzuwenden, aber erst ein Viertel dieser Summe wurde von Geberländern bisher zugesagt. Bereits jetzt sind schon: - 4 Millionen Kinder unterernährt, - 21 Millionen Menschen ohne Zugang zur selbst minimaler Gesundheitsversorgung - 20 Millionen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Folge sind jetzt Choleraausbrüche in drei Ländern, insbesondere im Jemen. Ohne Frieden keine Änderung Ohne Frieden in diesen Ländern wird es keine mittel-oder langfristige Lösung dieser Hungerkatastrophe geben, weil, insbesondere im Südsudan, die Menschen vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in Flüchtlingslager geflohen sind. Nicht nur wegen der Granateneinschlage, sondern vor allem wegen der Brutalität seitens der Bürgerkriegsparteien - seien es Regierungssoldaten, seien es Rebellen- gegenüber Zivilisten. die ein unvorstellbares Ausmass angenommen haben: Vergewaltigung und willkürliche Tötung sind an der Tagesordnung. Einziger Ausweg: Flucht Der Zivilbevölkerung bleibt nur die Flucht. 3 Millionen Menschen sind es mittlerweile, 1/3 der Bevölkerung des Südsudan, die entweder in die Flüchtlingslager, die mehr schlecht als recht von UN Soldaten bewacht werden, oder in das benachbarte Uganda geflüchtet sind. Flüchtlingslager im Südsudan Aber ein Frieden ist nicht in Sicht. Unter Vermittlung zustande gekommene Friedensabkommen werden flugs wieder gebrochen. Der Präsident Südsudans, Salva Kiir, der nicht nur durch seinen grossen Cowboyhut, ein Geschenk des US-Präsidenten G.W. Bush, den er ständig und überall trägt, sondern vor allem durch seine Brutalität und Machthunger auffällt , strebt die Alleinherrschaft an. Sein Widersacher, der von Kiir abgesetzte Vizepräsident Riek Machar, ist nach Südafrika geflüchtet, kommandiert aber nach wie vor zumindest Teile der Rebellenarmee. Der kaum an Brutalität zu überbietende Oberbefehlshaber der Regierungstruppen, General Paul Malong, wurde zwar von Präsident Kiir im Mai 2017 gefeuert, aber nicht wegen der unzähligen begangenen Grausamkeiten, sondern weil er Kiir zu mächtig geworden war, und der einen Staatstreich fürchtete. Präsident Kiir (r) und General Malong (l) Gleichgütig gegenüber den Leiden Gemeinsam ist diesen Herrschaften, dass es ihnen nur um Macht und Geld geht, das Schicksal der Zivilbevölkerung ihnen jedoch herzlich gleichgültig ist. Zur Macherhaltung spielen sie die Stämme der Dinka und Nuer gegeneinander aus. Früchte der Sezession Im Südsudan werden ohne Zweifel die Früchte der Sezessionspolitik geerntet. Jahrelang hat der Westen, insbesondere radikalchristliche Organisationen in den USA, den Konflikt zwischen dem muslimischen Norden und dem christlichen Süden geschürt, die christlichen Rebellen mit Geld und Waffen versorgt, bis schliesslich das Ziel erreicht war: Eine Volksabstimmung über die Abtrennung . Sezession kein Ausweg In meinem Interview mit dem Ex-Präsidenten Botswanas, Sir Ketumile Masire im Jahre 2008, machte dieser noch einmal klar, wie notwendig die nationale Identität ist - trotz der Grenzen, die seinerzeit von den Kolonialisten mit dem Lineal gezogen wurden - ohne Rücksicht auf ethnische Zugehörigkeit: I shouldn’t be understood to say we should redraw borders. And I have said, that there are two good things, that the colonialism has done. One is to parcel us into viable entities. Doesn’t matter whether they cut the tribe, two tribes, a tribe into half one called Kenyans, the other Tanzanians but at least there is a group of people, who feel, they belong together who can administer and plan their[...]



US-Israelischer-Saudi-arabischer Kriegfriedensplan für den Nahen Osten

2017-06-16T10:27:00Z

Dr. Alexander von Paleske 13.6. 2017 Vor 50 Jahren ging der Sechstagekrieg zu Ende. Er endete mit einer vernichtenden Niederlage der Armeen Ägyptens, Jordaniens und Syriens, der Besetzung der Westbank, Ost Jerusalems, den Golanhöhen und der Sinai-Halbinsel samt Gaza Streifen. Und, nicht zu vergessen: der weitgehenden Zerstörung des US- Aufklärungsschiffs Liberty vor der israelischen Küste durch israelische Luftangriffe und Torpedos am 8.6. 1967. Das hatte auch den israelischen Funkverkehr abgehört und entschlüsselt, und dabei wohl festgestellt, dass entgegen einer Warnung der USA die Israelis die Westbank besetzen wollten und vermutlich wohl auch Kriegsverbrechen der Israelis dokumentiert. 34 US Soldaten kamen bei dem Angriff der Israelis um, 172 wurden verletzt. Kein versehentlicher Angriff. USS Liberty Auf die Besetzung der Westbank, wo 1967 600.000 Palästinenser lebten - aber keine Israelis - folgte die schubweise Annexion der Westbank durch immer neue israelische Siedlungen. Jetzt leben dort bereits knapp 600.000 Israelis - und der Landraub geht weiter. Aus der Sinai-Halbinsel zog sich Israel nach dem Yom Kippur-Krieg 1973 und dem Friedensschluss in Camp David schliesslich zurück. Kein Frieden Im Nahen Osten herrscht trotz des Friedensschlusses mit Ägypten seitdem kein Frieden. Kann kein Frieden herrschen, weil Israel statt Konflikte zu lösen, Konflikte schafft, die es glaubt mit Gewalt dann in seinem Sinne lösen zu können. Israels Gegner sind nicht mehr Ägypten und Jordanien, es sind die Palästinenserorganisationen: PLO und die als Terrororganisation angesehene Hamas, von Israels Geheimdienst seinerzeit gegründet, um der PLO das Wasser abzugraben Dazu die Unterstützer dieser Organisationen: Hisbollah im Libanon , Syrien, Iran und das Scheichtum Katar Hamas, die den Gaza-Streifen kontrolliert, wird zwar finanziell von Katar unterstützt, aber ideologisch vor allem von der Moslembruderschaft in Ägypten Die Palästinenserbehörde (praktisch PLO) in den nach der Ladwegnahme übriggebliebenen knapp 50% der Westbank, wird finanziell von der EU unterstützt. Hisbollah im Libanon wiederum unterstützt generell die Palästinenser. Sie ist eine schiitisch-libanesisch politische Organisation, die bewaffnete Einheiten kommandiert, welche die Israelis bekämpften, als diese in den Libanon einmarschierten, und wird vom Iran – und vor dem Bürgerkrieg auch von Syrien - mit Geld und Waffen unterstützt Mittlerweile kämpfen Einheiten der Hisbollah im Syrienkonflikt an der Seite der schiitischen (alawitischen) Assad-Regierung Weg mit Hamas und Hisbollah Israel will Hamas und Hisbollah loswerden, und glaubt dann den Palästinensern einen Siegfrieden aufzwingen zu können. Schon einmal, 2006, hatte Israel durch seinen Einmarsch in den Libanon versucht, die Hisbollah militärisch in die Knie zu zwingen, stattdessen sich dabei eine blutige Nase geholt. Die israelischen Truppe zogen schliesslich ab, ohne ihr Kriegsziel erreicht zu haben. Zunächst soll jetzt der Geldfluss an Hamas und Hisbollah gestoppt, und die Waffentransporte unterbunden werden. Genau das wollen mittlerweile auch Saudi-Arabien und die Scheichtümer am Golf (Dubai, die Vereinigten Arabischen Emirate UAE) - nicht aber das Scheichtums Katar. Aber damit enden die Gemeinsamkeiten zwischen Israel und diesen sunnitisch arabischen Ländern noch nicht, denn Feind Nummer 1 für Saudi-Arabien & Co ist der schiitische Iran, der flugs zum Terrorstaat erklärt wurde. Zunächst von Israel, dann auch von den sunnitischen Arabern, obgleich der Iran an keinem der Terrorakte in den letzten Jahren in irgendeiner Weise beteiligt war. Mehr noch: die Elitetruppen des Iran kämpfen im Irak gegen den Islamischen Staat (IS). Der Iran wurde in der letzten Woche selbst Opfer eines Terroranschlags, als Terroristen des Islamische Staates (IS) das Parlament und das Mausoleum des Ayatollah Khomei[...]



G7-Gipfel, US-Präsident Trump, die hilflosen Europäer und die zunehmende Kriegsgefahr

2017-05-28T06:42:00Z

Dr. Alexander von Paleske ------ 28.5. 2017 ------- Vor der malerischen Kulisse der sizilianischen Stadt Taormina fand der G-7 Gipfel statt. Er endete, wie nicht anders zu erwarten,, ohne Einigung in wichtigen Fragen, insbesondere dem Klimaschutz und der Flüchtlingsfrage. G-7-Gipfel in Taormina .....anachronistischer Verein Trumps Pläne Dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni hörte Trump erst gar nicht zu, Trump nahm den Kopfhörer aus dem Ohr. Ihm ging es vor allem darum, als Präsident der absteigenden Supermacht USA seine Standpunkte zur Kriegsvorbereitung, zum Klimawandel (gibt es ja nach Trump gar nicht) und den Flüchtlingen klar zu machen. Trump (l), Gentiloni r) ..........einfach nicht zugehört Vorschläge zur Lösung des Flüchtlingsproblems, die der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni machte, den vom Armut betroffenen Staaten insbesondere Afrikas unter die Arme zu greifen – dazu waren auch einige afrikanische Staatschefs am zweiten Tag eingeladen worden - interessierten ihn nicht, er ist vielmehr gerade mit seinen Budgetplanungen dabei, die bisherigen Hilfszusagen zusammenzustreichen. Ein Blick zurück Gegründet wurde die G-7 Gruppe 1975 als Gruppe der Sechs ( G-6) führenden Industrienationen. An dem ersten G-6-Gipfel nahmen die Staats- und Regierungschefs von sechs Ländern teil: Bundesrepublik Deutschland,, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und die Vereinigten Staaten. Die Themen damals waren die Währungspolitik nach dem Zusammenbruch des Wechselkurssystems von Bretton Woods, und die Reaktion auf die erste große Ölkrise. Anachronistischer Verein Gemessen daran ist die heutige Zusammensetzung der Gruppe als „führende Industrienationen“ geradezu anachronistisch:. - China, damals noch ein Zwerg der Weltwirtschaft, ist mittlerweile zur zweitgrössten Industrienation und Weltwirtschaftsmacht aufgestiegen. - Indien liegt mittlerweile auf Platz sechs. - Russland, 1998 in den Club aufgenommen – dann G-8 - ist schon wieder draussen, wegen der Auseinandersetzungen in der Ukraine und der Krim. Italien hätte längst nichts mehr in dem Club zu suchen. Aber auch wenn sie im internationalen Vergleich kaum mehr als „die führenden Industrienationen“ bezeichnet werden können: einmal drinnen – immer ist immer drinnen, Russland ausgenommen, versteht sich. Krieg nach allen Seiten. Trump benutzte diese in die Jahre gekommene Veranstaltung dazu, um sein Programm anzupreisen, und das heisst letztlich Krieg: - Krieg den Armen in den USA - Krieg den Flüchtlingen - Krieg den Ländern, die nicht nach Trumps Pfeife tanzen wollen, also vor allem Iran, Nordkorea letztlich aber auch China in der Auseinandersetzung um die Inseln im südchinesischen Meer. Kanonen statt Butter Das Budget, das Trump gerade den Parlamentariern zugeleitet hat, ist ein „Kanonen statt Butter“, Kriegsbudget. . Die Armee soll 54 Milliarden Dollar mehr pro Jahr zugeschustert bekommen, und das, obgleich die USA bereits die grösste Militärmaschine der Welt unterhalten. Militärbudgets im Vergleich ......... USA schon jetzt an der Spitze Zur Finanzierung der „Kanonen“, wird woanders gekürzt: - 31% weniger für den Umweltschutz - Weg mit dem Affordabe Care Act (Obamacare). Nach vorsichtigen Schätzungen werden dann 14 Millionen US Bürger wieder ohne Krankenversicherungsschutz sein, - die Krankenversicherung Medicaid, soll in den nächsten Jahren um rund 800 Milliarden Dollar gekürzt werden. Für rund 70 Millionen US Bürger, die bereits vor Obamacare durch Medicaid Krankenversicherungsschutz genossen, also Kinder von armen Eltern, Alte, Behinderte bedeutet dies einen deutlich geringeren Kranken-Versicherungsschutz.. Auch die nichtmilitärische Forschung, vor allem im Gesundheitsbereich, wird gestutzt: - 5,8 Milliarden weniger für das hochrenommierte Gesundheits-Fors[...]



Reise in die politische Finsternis – Donald Trump & Co in Saudi-Arabien

2017-05-20T18:15:00Z

Dr. Alexander von Paleske ------ 20.5. 2017 ------ Mit grossem Tam Tam ist der US-Präsident Donald Trump in Saudi Arabien empfangen worden. Der saudische König empfing ihn höchstpersönlich am Flughafen. Eine Ehre, die nur ganz wenigen Staatsoberhäuptern zuteil wird. Dann wurde ihm auch gleich noch der höchste Orden des Landes umgehängt. Nicht als Anerkennung für Geleistetes, sondern offenbar als Vorschuss für Erwartetes. Trump (L), König Salman (R) ..........Vorschuss für Erwartetes Ein Land, eine Clique, eine Religion Saudi Arabien wird von einer parasitären Clique, bestehend aus König und rund 8000 Prinzen, beherrscht, ausgenommen, kontrolliert. Eine Clique, die alle Schalthebel der Macht bis ins mittlere Management besetzt hält, und vom Staat auch ohne Posten alimentiert wird. Es ist ein Staat, wo Frauen nichts zu sagen haben, kein Auto fahren, nicht alleine verreisen dürfen, und eine mittelalterliche Lesart des Islam samt Scharia Staatsreligion ist. Wo Ehebruch – auch Vergewaltigung ist Ehebruch seitens des Opfers – mit Steinigung bestraft, und Diebstahl mit Abhacken der Hände. An der Steinigung darf sich jeder Mann beteiligen. Andere Strafen wie Auspeitschen werden ebenfalls öffentlich vollzogen. Ideologischer Nährboden Diese mittelalterliche Lesart des Islam, dessen Einhaltung die allgegenwärtige Religionspolizei kontrolliert, ist der ideologische Nährboden für die Religionsterroristen von Al Qaida bis zum Islamischen Staat. Sie wollen dieses Regime überall in der moslemischen Welt, und dann in der ganzen, mit äusserster Brutalität einführen und durchsetzen. Die saudische Opposition gegen diesen totalitären Staat, sei es von radikalislamistischer Seite - die wollen einen Kalifen statt einem König samt Prinzenhorde - oder von liberaler Seite, wird brutal unterdrückt. Über Jahrzehnte hat Saudi Arabien, das auf riesigen Ölreserven sitzt, dieses radikalislamische Modell durch seine Imane (Prediger) in die moslemische Welt tragen lassen, mit grossem Erfolg wie sich jetzt zeigt. Weggeschaut Die westlichen Länder haben weggeschaut, bzw. dies als unvermeidliche Kröte geschluckt, um an Saudi-Arabiens Petrodollars zu kommen. Über Jahrzehnte kaufte – und kauft - Saudi Arabien im Westen ein, alles was der Warenbasar zu bieten hat: vor allem natürlich Waffen – das beste ist gerade gut genug. Aber nicht nur: ebenso die Infrastruktur ist "Made in the West", einschliesslich Krankenhäusern, Flughäfen etc. Deutschland machte – und macht - da keine Ausnahme. Auch nicht die SPD: Leute wie Gerhard Schröder und Sigmar Gabriel reisten gleich mit grossen Wirtschaftsdelegationen an . Wozu das Tam Tam? was erwarten die Saudis von Trump? Wozu also dieses Tam Tam mit Donald Trump, dessen Frau und Tochter im Tross nicht einmal ein Kopftuch benutzen mussten, ohne Anstoss zu erregen? Trumps Vorgänger, Barack Obama, hatte Israel daran gehindert, den Iran anzugreifen, und die iranischen Atomanlagen zu zerstören. Die Überflugrechte Saudi Arabiens hatte Israel bereits „im Sack“. Zustimmung verweigert Zum Zweitschlag hätte es des Eingreifens der USA durch Raketen, Marschflugkörper und Bomber bedurft.. Obama verweigerte jedoch die Unterstützung durch einen Zweitschlag, auf den Israel angewiesen war, um die Mittelstreckenraketen und Luftwaffe des Iran komplett auszuschalten. Der Iran hat zwar (noch) keine Atombombe, aber jede Menge Raketen, die auch mit chemischen Massenvernichtungswaffen beladen werden können, die mit Zustimmung Israels in den 90er Jahren in den Iran geliefert wurden. Wir berichteten über diese unglaubliche Aktion, an der auch deutsche Lieferanten beteiligt waren. Saudi Arabiens Herrscherfamilie, die einem Angriff Israels auf den Iran äusserst wohlwollend gegenüberstand, war stinksauer, ebenso der israelische Ministerpräsident[...]



Bombenstimmung, Bombendrohungen, Bombenabwürfe : US-Präsident Donald Trump im Weissen...

2017-04-15T18:29:00Z

Dr. Alexander von Paleske . ----- 15.4. 2017 ----- Es war beim Dinner, vor dem „wunderbaren“ Schokoladen-Nachtisch, wie Donald Trump betonte, als er seinem Dinnergast, dem chinesischen Staatspräsidenten Xi beiläufig mitteilte, er habe den gerade den Abschuss von Dutzenden Marschflugkörpern (Cruise missiles) gegen Syrien genehmigt. Xi und Trump beim Dinner vor einer Woche ....Nachricht vor der Schokoladen Nachspeise Am Donnerstag kam dann noch der Abwurf einer 9000 kg schweren Superbombe über Afghanistan hinzu, und die Bombendrohungen gegen Nordkorea stösst er täglich aus. „We will deal with them, believe me“, untermauert noch von einer in Marsch gesetzten Armada von US-Kriegsschiffen, einschliesslich einem Flugzeugträger. Trump lässt die (Militär-)Puppen tanzen, und seine Handlungsweise droht die Welt in die Apokalypse zu treiben. Auch wenn er sich über Nordkoreas Kim Jong Un empört, beider Aktionen bergen eine Reihe von Ähnlichkeiten: Unberechenbar und selbstverliebt. . Donald Trump und sein "Kriegskabinett" ..........Bombenstrimmung Effekt der Superbombe wird verpuffen Der Abwurf der sogenannten Superbombe in Afghanistan tötete nach ersten Berichten 36 Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). US-Superbombe Dann musste es wohl den Militärstrategen gedämmert haben, dies sehe eher nach „Mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen“ aus. Also wurde flugs aus 36 die mehr „repektable“ Zahl von 90 IS-Kämpfern, die bei einer geschätzten Zahl von rund 1500 IS- Kämpfern in Afghanistan ohnehin kaum ins Gewicht fällt. Aber, wie pratktisch: hier konnte gleich eine neue Bombe „in combat“ getestet werden, denn um nichts anderes handelte es sich wohl. Gleichzeitig sollte wohl auch noch den Nordkoreanern signalisiert werden: Wir haben noch Einiges unterhalb der Atomschwelle zu bieten. Betätigungsfeld gefunden Trump hat endlich sein Betätigungsfeld gefunden: Als oberster US-Kriegsherr, nachdem er mit Immigration und Gesundheitsreform gescheitet war: War games. Natürlich ändert der Bombenabwurf in Afghanistan nichts an der aussichtslosen Lage der USA und ihrer Verbündeten, die seit 15 Jahren und mit rund 1 Billion Dollar Kriegskosten vergeblich versucht haben, die Taliban zu besiegen. Mit dem Bombenabwurf wird aber der Hass gegen die USA und ihre afghanischen Marionetten in Kabul nicht nur unter den Aufständischen weiter zunehmen, und noch mehr Kämpfer von den vergleichsweise gemässigteren Taliban in die Arme des mörderischen IS treiben. Vernünftiger Schritt In dieser Lage hat Russland einen vernünftigen Schritt unternommen: Die Nachbarstaaten Afghanistans, die Taliban, die USA und die Regierung in Afghanistan zu einer Konferenz eingeladen, die eine politische Lösung aus dieser Sackgasse finden soll.. Abgesagt haben natürlich die USA, die, wie seinerzeit im Vietnamkrieg, erst zur Einsicht kommen werden, wenn die militärische Niederlage in Sichtweite ist. So wenig wie der skrupellose Einsatz des Urwald-Entlaubungsmittel Agent Orange, an dem heute noch viele Vietnamesen leiden, und die pausenlose Bombardierung Nord-Vietnams und des Ho Chi Minh Pfades die Niederlage aufhalten konnten, so wenig wird selbst der Einsatz der Superbombe eine Kriegswende in Afghanistan herbeiführen, noch Nordkoreas Kim Jong Un beeindrucken. Nur noch eine rasche Verhandlungslösung mit den Taliban, wie Russland sie anvisiert, kann verhindern, dass diese letztlich ihren Einfluss an den mörderischen IS, der bereits in 5 der 34 Provinzen Afghanistans sich ausgebreitet hat, verlieren. Deren Todfeinde sind - neben den USA, ihren Verbündeten und der Marionetten-Regierung in Kabul - vor allem die Schiiten, und natürlich alle, die sich ihrem Steinzeit-Islamismus nicht unterordnen wollen. Der IS wird ausserdem versuchen, anders als [...]



USA, Syrien, Nordkorea und Stockholm - 8 Tage, welche die Welt dem Krieg näherbrachten

2017-04-09T15:04:00Z

Dr. Alexander von Paleske --- 9.4. 2017 --- Der chinesische Präsident Xi besuchte US-Präsident Donald Trump in Florida. Trump und Xi beim Dinner 7.4. 2017 Trump hatte während des Wahlkampes China beschimpft und angekündigt , die chinesischen Waren mit hohen Strafzöllen zu belegen. Chinas Interesse Der chinesische Präsident war deshalb daran interessiert, persönlich mit Donald Trump zu verhandeln. Ihm ging es - neben den Handelsbeziehungen zwischen den beiden Staaten - vor allem darum, Chinas Position in der Frage der südchinesischen Inseln und in der Koreafrage zu erläutern und sich persönlich ein Bild von dem neuen US-Präsidenten zu machen. Drohung mit Angriff Donald Trump hat mit einem Angriff auf die Atomanlagen Nordkoreas gedroht, China ist jedoch nicht an einen neuen Koreakrieg mit unberechenbaren Folgen interessiert. Und während die beiden Präsidenten beim Dinner sassen, schlugen 50 Marschflugkörper, abgefeuert von US- Kriegsschiffen in der Nähe der syrischen Stadt Homs auf einem Militärflugplatz ein, und verursachten dort offenbar erhebliche Schäden. Vergeltung Der Angriff sollte eine Vergeltung für einen angeblichen Luftangriff der syrischen Luftwaffe mit dem Giftgas Sarin auf den von den Rebellen gehaltenen Ort Chan Scheichun sein. Syrien und Russland behaupten, das freigesetzte Sarin stamme aus einem Lager der Rebellen, und sei durch den Luftangriff freigesetzt worden. Ein Kampfstoff aus Hitlers Arsenalen Sarin, mittlerweile als Kriegswaffe geächtet, ist ein schreckliches Massenvernichtungsmittel, von Adolf Hitlers Chemikern entwickelt, aber nie eingesetzt, getrieben von der Furcht, die Alliierten könnten es ebenfalls einsetzen. Stattdessen wurden intensiv Antidots an KZ Häftlingen getestet, federführend der Chemiker Otto Ambros, unter anderem mit der Substanz Thalidomid, die später in Deutschland in den 50er Jahren als Schlafmittel für Schwangere (Contergan) verschrieben wurde, mit fürchterlichen Folgen. USA und Deutschland verstrickt Sarin wurde nach dem Krieg von westlichen Ländern als Kriegswaffe produziert, aber kam auch im Vietnamkrieg nicht zum Einsatz……bis der irakische Diktator Saddam Hussein es 1986 gegen die iranischen Truppen zum Einsatz brachte. Der verstorbene Top Journalist Peter Scholl- Latour schrieb dazu in seinem 2008 veröffentlichten Buch „Zwischen den Fronten“ auf Seite155: Die irakischen Streitkräfte trafen (Im Iran-Irak Krieg 1980-1988) auf einen Gegner, mit dem sie nicht gerechnet hatten. Die iranischen Revolutionswächter und die jungen Freiwilligentruppe der Bassidji kämpften wie die Löwen. Sie brachten nicht nur das irakische Vordringen auf Abadan zum Stehen. Sie holten zur Gegenoffensive aus. Vermutlich hätten sie die Auffanglinien …durchbrochen, wenn Saddam Hussein nicht auf Mittel zurückgegriffen hätte, die selbst im zweiten Weltkrieg nicht zum Einsatz kamen (Sarin)…….. Die USA und die Bundesrepublik Deutschland konnten den traurigen Ruhm für sich buchen, dass ihre Chemiker und Laboranten die tödlichen Giftgase produzierten. So eng war die Zusammenarbeit mit dem Pentagon, dass der spätere Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, der den Präsidenten G.W Bush junior auf so desaströse Weise beraten sollte, zweimal nach Bagdad reiste, um dort als Assistant Secretary of Defense den irakischen Streitkräften Anleitungen zu erteilen. Die US Air Force lieferte Bilder der iranischen Truppenkonzentrationen. Kein Protest, kein Aufschrei Kein Aufschrei wie jetzt über den Einsatz der geächteten Massenvernichtungswaffen, denn damals - wie heute – war der Iran Feind der USA, der Irak und Saddam Hussein daher Verbündeter des Westens im „Kampf gegen die iranischen Mullahs“ Mit anderen Worten: Wenn Sarin gegen Verbündete eingesetzt wird, muss das umgehend bestra[...]



Kanonen statt Schutz der Umwelt und Auslandshilfe: Donald Trump ein Friedenspräsident??

2017-02-28T12:36:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---------_28.2. 2017 _----- Donald Trump wird heute seine erste Rede vor dem Kongress halten, und vor allem seine Zielvorstellungen für das Budget des laufenden Jahres bekanntgeben: Ein Kriegs-Vorbereitungs-Budget?

Zitat Trump:

This budget will be a public safety and national security budget It will include an historic increase in defence spending to rebuild the depleted military of the United States at a time we most need it.

Gegen wen wollen die USA sich denn verteidigen?

- Gegen Isis? - dafür ist die Armee ohnehin überproportioniert,

- gegen Russland? – das sind doch angeblich die neuen Freunde.

- . gegen Mexiko? – da reicht ja wohl erst einmal die Mauer.

Nein: gegen den Iran und Nordkorea wird aufgerüstet, gegen China auch, soweit es um die Inseln im südchinesischen Meer geht, aber auch und schliesslich gegen Russland.

Aufrüstung, auch atomare Aufrüstung
Parallel dazu will Trump atomar hoch aufrüsten, als hätten die USA nicht ohnehin genug Atombomben, um die Welt gleich mehrfach auszulöschen.

Die USA wollen ausserdem mehr Kriegsschiffe bauen,, Zielvorstellung: 300 Kriegsschiffe und 100 neue Kampfflugzeuge, dazu noch die Rekrutierung weiterer 90.000 Soldaten, um damit eine „robuste Präsenz“ auf allen Weltmeeren und sonstwo zu zeigen, wie zwei Offizielle des Weissen Hauses in einer Konferenzschaltung gestern erklärten: Vor allem in der Strasse von Hormuz, dem Eingang zum Persischen Golf - also in unmittelbarer Nähe zum Iran - und im südchinesischen Meer.

Friedensmissionen überflüssig
Massiv gekürzt sollen die Gelder für UN-Friedensmissionen werden. Wer auf Krieg setzt, braucht keine Friedensmissionen.

Unter diesen Umständen kann der neue US-Präsident Trump kaum als Friedenspräsident bezeichnet werden.

Fort mit Umweltschutz und Auslandshilfe
Gekürzt wird im Budgetplan, um diesen gigantischen Militärhaushalt zu finanzieren, auch beim Schutz der Umwelt und bei der Auslandshilfe.

Klimawandel-Leugner als Abwickler
Bei der Umweltbehörde EPA hat Trump schon einmal einen Klimawandel-Leugner namens Scott Pruitt
installiert, der schon immer gefordert hatte, diese Behörde abzuschaffen. Dazu hat er nun die Gelegenheit bekommen.

All das erinnert fatal an die Politik Hitlers „Kanonen statt Butter“.

America First nicht neu
Trumps „America First“ ist auch keineswegs neu. Dieser Slogan hat eine Geschichte in den USA: eine unerquickliche..
So nannte sich eine Vereinigung von Freunden des Nazi-Deutschland und Kriegsgegnern, an der Spitze Charles Lindbergh die vor allem die USA aus dem Krieg in Europa 1939 und 194O heraushalten wollte.
Bis dann Japan 1941 die USA angriff. Die Bewegung verschwand daraufhin auf Nimmerwiedersehen.

Diese Bewegung bekämpfte auch die Pacht- und Leihverträge, mit denen die USA vor Kriegseintritt materiell England im Kampf gegen Hitler zur Seite standen, und die Englands Überleben sicherten, das damals allein im Kampf gegen die Hitler-Armeen in Europa stand. Bis im Juni 1941 dann Hitler Russland angriff, und Japan später die USA .



US-Präsident Donald Trump twittert und zündelt, die Gefahr eines grossen Krieges...

2017-02-05T09:21:00Z

Dr. Alexander von Paleske ----- 5.2. 2017 ------- In der Politik hat keine Emotion und keine Leidenschaft Platz, ausser der Leidenschaft zur Vernunft. Das waren die Worte des verstorbenen ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Der neue US Präsident Donald Trump kennt offenbar nur eine Leidenschaft: Die Leidenschaft zur Selbstdarstellung, die Vernunft bleibt auf der Strecke. Fortsetzung einer Reality-Show Für ihn ist das Präsidentenamt offenbar eine Fortsetzung der von ihm seinerzeit veranstalteten Realityshow "The Apprentice." Wie bei diesen Shows geht es Trump vor allem um die Einschaltquoten, um die Zustimmungswerte. Um zu zeigen, dass er - und nur er- der wahre Meister dieses Geschäfts ist, verwies Trump während eines Prayer-Breakfasts in der vergangenen Woche auf seinen schwachen Nachfolger Arnold Schwarzenegger, um hinzuzufügen, er bete für ihn und bessere Einschaltquoten. Das kam unmittelbar nachdem er den Tod eines US Soldaten bedauerte, der bei einem Einsatz im Yemen getötet worden war. Kein Wort des Bedauerns zu den ebenfalls bei dem Überfall „versehentlich“ getöteten Zivilisten. Diesen Überfall hatte er mal schnell während eines Abendessens abgesegnet. Donald Trump beim Prayer Breakfast Ein Narzisst im Präsidentenamt Der neue US Präsident will, dass das Publikum ihn liebt, um mit der positiven Resonanz seinen narzisstischen Trieb zu befriedigen (am meisten liebe ich mich selbst). Daher auch seine Twitterei, um in ständigem Kontakt mit seinem Wahlvolk zu bleiben. Dass er offenbar auch noch am einem ADHS Syndrom leidet, macht die Sache eher noch schlimmer.. Prima für eine Satireshow Mit seinen Einlagen und Ausbrüchen ist Trump Futter für Satiriker und Komödianten Am besten hat ihn bisher der holländische Filmemacher Arjen Lubach mit seinem Clip porträtiert. In einem BBC interview macht Lubach auch klar, für was er den neuen US Präsidenten hält: für einen Idioten. Das ganze Auftreten dieses Blondschopfs könnte man als alberne Clownerei abtun, wenn der Hintergrund nicht bitterernst wäre. Denn neben dieser Selbstdarstellung versucht er sein Publikum, wie ein Sheriff im wilden Westen, damit zu begeistern, wie er Regierungschefs anderer Länder, potentielle Besucher, Immigranten und ihm nicht genehme Richter „verfrühstückt“. Zunächst war er noch nicht mit einem Colt unterwegs: Eher mit Anordnungen oder mit der abrupten Unterbrechung eines Telefonats, wie mit dem australischen Premier Turnbull. Der hatte es gewagt, auf der Einhaltung einer Vereinbarung mit Obama zu bestehen, wonach die USA sich verpflichteten, rund 1000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen, die sich in australischen Flüchtlingslagern befinden. Sogenannter Richter Einen ihm nicht genehmen Bundestrichter fertigt er mal eben über Twitter ab. Ein bisher noch nie dagewesener Vorgang in der Justizgeschichte der USA. Der Richter hatte es gewagt eine überfallartige Verordnung des Präsidenten, die Hunderttausend bereits im Besitz eines Visums oder sogar einer Green Card befindliche Personen aus mehreren arabischen Ländern stranden liess, im Eilverfahren temporär aufzuheben. Ironie der Geschichte: der betreffende Bundesrichter war seinerzeit von dem Republikaner G.W. Bush berufen worden. . Griff zum Colt Das ist aber alles kaum der Rede wert, verglichen, was sich mit dem Iran jetzt abzeichnet. Denn jetzt greift „Sheriff“ Trump zum Colt. Der Iran hatte gewagt, eine Rakete und einen Marschflugkörper zu testen. Keine Überraschung angesichts der Tatsache, dass Trump bereits angekündigt hatte, den Iran-Atom-Deal, der nach langen Verhandlungen schliesslich unter Dach und Fach gebracht werden konnte, nicht akzeptieren zu wollen.. Damit lag er voll auf der Linie der Netan[...]



Politische „Weisheiten“ des Joseph Martin (Joschka) Fischer zu Donald Trump und einer...

2017-01-28T19:55:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 29.1. 2017 ----- Es ist noch nicht lange her, da hatte der ehemalige Aussenminister (1998-2005) erklärt, Europa brauche ein Kerneuropa, bestehend aus den wirtschaftlich starken Ländern wie Frankreich den Niederlanden und natürlich Deutschland, um diese Kerntruppe herum sollten sich die anderen Staaten der EU gruppieren.. Angefangen hatte Fischer, diesen politischen Unfug zu verbreiten, in seiner „Grossen“Rede vor der Humboldt Universität im Jahre 2000, die sofort scharfen Protest aus Polen, wie aus Frankreich provozierte. Rolle rückwäts Nun hat Fischer, angesichts der von dem neuen US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Wende der US-Politik, die Rolle rückwärts vollzogen. Plötzlich fällt ihm ein, dass Europa sich enger zusammenschliessen müsse, also fort mit der Idee des Kerneuropa, hin zur gesamteuropäischen "Wagenburg" - natürlich ohne Grossbritannien nach dem Brexit. Wörtlich: "Die wirtschaftlichen und politischen Folgen des neuen Führungsstils sind heute kaum abschätzbar, und erinnern mich an dunkle Zeiten. Das letzte Mal, als sich die Welt in diesen Abgrund gestürzt hat, war in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, die Folgen sind bekannt. Die alte Ordnung der Pax Americana wird fallen, zerstört, ohne Not, durch Amerika selbst. Und eine bessere Ordnung ist nicht abzusehen.......Es gibt keine deutsche Sicherheit ohne Polen, keine französische ohne Deutschland.Trump bietet Europa eine Chance, wenn die Europäer zusammenhalten" Man muss schon ein gehöriges Mass von Geschichtsklitterei aufbringen, um das zu verbreiten. Pax Americana (Frieden durch Amerika)? Die USA haben nach dem Ende des Koreakrieges über Dekaden Kriege geführt, die Millionen Menschen das Leben gekostet haben: - Der Vietnamkrieg von 1961 bis 1975 einschliesslich dem Abwurf hochtoxischer Chemikalien (Agent Orange), unter denen die Bevölkerung Vietnams auch heute noch leidet – mehr als 40 Jahre nach dem Ende des Krieges. - Der Irakkrieg von 2003 bis 2008, in dessen Folge es zum Entstehen der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS)kam, und der als Bürgerkrieg bis heute andauert. . - Der Afghanistankrieg, der nicht nur Tausende von Toten zur Folge hatte - Zivilisten in der Mehrzahl - aber auch Soldaten, einschliesslich Dutzenden von Bundeswehrsoldaten, Zehntausende zu Flüchtlingen machte (interne wie externe), bis dato rund 1 Billion Dollar an Kriegskosten verschlang, und dessen Ende nicht absehbar ist.. Auch noch Stellvertreterkriege Hinzu kommen Stellvertreterkriege mit Millionen Toten: - Der Krieg in Angola, der 27 Jahre dauerte und das Land verwüstete - Der Krieg Iraks unter Saddam Hussein gegen den Iran - mit westlicher Unterstützung - von 1980 bis 1987 - Der zweite Kongokrieg 1998-2003, der rund 4 Millionen Menschen das Leben kostete - Der Krieg der von dem USA unterstützen Contras gegen die gewählte Regierung Nicaraguas Putsche in Lateinamerika Blutige von den USA unterstützte Putsche und Militärdiktaturen in Lateinamerika wie in Chile kommen hinzu. Die Pax Amricana, den Frieden durch den Schutz der Supermacht USA gab es lediglich in Europa, global konnte und kann davon keine Rede sein. In den Abgrund? Der ehemalige Aussenminister beklagt, dass von nun an die Welt in einen Abgrund stürze, vergleichbar den dreissiger Jahren mit der Übernahme der Macht durch die Faschisten in Deutschland, Italien und Spanien, und der Weg in den 2. Weltkrieg. Die USA ziehen sich jedoch keineswegs aus der Welt zurück ganz im Gegenteil!. Als nächstes steht der Feldzug gegen den IS an, und Trump unterstützt Israels aggressive ;Politik im Nahen Osten, indem er: - die Westbank und Ost-Jerusalem - gegen das Völkerrecht - als[...]



Der SPIEGEL, die Religions-Terroristen, und wie sie bekämpft werden sollten

2016-12-27T16:33:00Z

Dr. Alexander von Paleske ----- 27.12. 2016 ------- Nach dem Anschlag in Berlin setzte die SPIEGEL- Reporterin Susanne Koelbl einen Kommentar online, der vorgibt, Orientierungshilfe und praktische Vorschläge in der Auseinandersetzung mit den Religionsterroristen zu liefern Da der Kommentar im SPIEGEL und nicht etwa in der BILD Zeitung erschien, sollte man meinen, Hintergrundinformationen und eine substantielle Analyse zu finden. Autorin Koelbl schreibt: Viele Argumente spielen den PR-Agenten der Terrorplaner in die Hände. In sozialen Foren zeigen sie die Armut und Ungerechtigkeit in muslimischen Ländern, die Kriege und die Zerstörung in Syrien, Irak, Afghanistan, das Leid der Palästinenser. Schuld daran ist demnach natürlich der Westen, der sich angeblich gegen die Muslime verschworen hat. Intellektuellere Extremistenkreise wollen angeblich Rache üben für die Kolonialgeschichte, die ihren Ländern eigene Entwicklungschancen raubte. Dass die Terrorstrategen selbst nichts anzubieten haben, keinen Frieden, keinen Staat, keine Menschenrechte, keinen Fortschritt, geht dabei unter Anders als die Redakteurin uns glauben machen will, ist der Westen allerdings - neben Saudi-Arabien - Hauptverantwortlicher für diese Brut, die es ohne die Kriege im Irak, Syrien, Libyen Afghanistan, und ohne die Duldung der Ausbreitung des sunnitischen Radikalislamismus durch die Missionierungsarbeit der saudischen Wahabisten (Salafisten) eben nicht geben würde. Vor allem aber: Ohne den Einmarsch der USA samt seiner willigen Koalitionäre in den Irak , ohne die Anheizung des Bürgerkriegs in Syrien, in dem Irrglauben, Assad in wenigen Wochen vertreiben zu können, und ohne die Unterstützung der Rebellen in Libyen wäre der Terror in dieser globalen Form nicht denkbar gewesen. Millionen für Terroristen Millionen wurden in Waffenlieferungen an die sogenannten gemässigten Syrien-Rebellen gesteckt, die grösstenteils schliesslich bei den Radikal-Islamisten der Al- Nusra Froint und den Religionsfaschisten des Islamischen Staates ( IS) landeten. Gemeinsam ist allen diesen Oppositionellen, dass sie die Scharia – und nicht etwa Religionsfreiheit und Demokratie - wollen. Zwar ist auch Syriens Herrscher Assad kein Demokrat, aber in seinem Land gab und gibt es keine Scharia, wohl aber Freiheit der Religionsausübung. Ohne diese von Westen initiierten oder massiv unterstützten Kriege gäbe es diese Flüchtlingswelle aus Syrien, dem Irak und Libyen nicht. Mehr noch: Gaddafis Küstenwache unterband das Schleuserunwesen und das Übersetzen von Booten von Libyen nach Europa. Folgen des Wegschauens Ohne die Duldung der salafistischen Missionierungsarbeit Saudi -Arabiens in sunnitischen Ländern dank Petrodollars, damit der Propagierung eines mittelalterlichen Lebensstils samt Unterdrückung der Frauen, dem Schalten und Walten der Religionspolizei hätte es die salafistische Bewegung in diesem Ausmass ebenfalls nicht gegeben. Saudi-Arabien und sein mittelalterlicher Lebensstil ist das Vorbild für die Salafisten – ohne König und rund 8000 parasitäre Prinzen, die den Staat beherrschen, versteht sich. Statt der Monarchie: einen religiösen Führer, einen Kalifen vom Schlage des Al Bagdadi. Das saudische Königshaus also – keineswegs aber die strenge Praktizierung der des Islam mit der mittelalterlichen Scharia und deren Durchsetzung bzw. Einhaltung durch die Religionspolizei - ist unter vielen Sunniten verhasst: ausserhalb aber auch innerhalb Saudi Arabiens. Das ist auch die Erklärung dafür, warum sich viele Saudis als Kämpfer in den Reihen von IS, Al Nusra und alQaida wiederfinden, und eine Reihe wohlhabender Saudis diesen Sunni-Te[...]



Zukünftiger US-Präsident Donald Trump und seine gezielten Provokationen

2016-12-05T21:15:00Z

Dr. Alexander von Paleske --- 5.12. 2016 --- Loren Thompson, Verteidigungsexperte und einst Dozent an der Georgetown Universität in Washington DC, schrieb in einem Gastbeitrag für das US Magazin Forbes, dass Donald Trump aussenpolitisch positive Auswirkungen haben, und sogar einen Dritten Weltkrieg verhindern könne. In das gleiche Horn tutete auch der SPIEGEL-Miteigentümer und Journalist Jakob Augstein. Mehr Konflikte statt weniger Wenn man das weglässt, was Trump während des Wahlkampfs alles von sich geben hat, einschliesslich der Ankündigung der Verhaftung von Mitbewerberin Hillary Clinton, dann reicht es, sich auf das „danach“ zu konzentrieren, um, zu erkennen: Trump will Amerika gross machen, indem er andere versucht kleinzumachen, und dabei die Konflikte mit den Atommächten China und Russland sucht. Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass mit dem Iran, den Trump und Israel lieber heute als morgen kleinmachen wollen, der nächste Konflikt mit Russland vorprogrammiert ist. Nun gegen China Gestern hat Trump gleich noch einmal ausgeholt, und versucht, China zu provozieren, und zwar dort, wo es am empfindlichsten reagiert: Bei der Taiwan-Frage. Die Insel Taiwan ist immer chinesisches Staatsgebiet gewesen, auch wenn die Truppen der Kuomintang unter Chiang Kai Schek sich dorthin zurückzogen und fortan den Schutz der USA geniessen konnten. Anders als die kleinen Eilande Quemoy und Matsu, die nur ein paar Kilometer von der Küste entfernt sind, trennen China und Taiwan rund 130 km Ozean. Die Volksbefreiungsarmee hatte 1949 nicht die erforderlichen Schiffe, um nach Taiwan überzusetzen, und die Kuomintang auch von dort zu vertreiben. So richtete sich die Kuomintang dort ein, schaffte ein staatliches Gebilde, und träumte davon, eines Tages auf das Festland zurückzukehren. Ein staatliches Gebilde, das von westlichen Ländern diplomatisch anerkannt, und von den USA militärisch massiv aufgerüstet wurde. Neue US Politik Mit dem Besuch des US Präsidenten Nixon 1972 in China, wurde ein neues Kapitel der chinesisch- amerikanischen Beziehungen aufgeschlagen, das 1979 unter Präsident Carter mit der diplomatischen Anerkennung Chinas samt der Akzeptierung des Alleinvertretungsanspruchs der Regierung in Beijing seinen Abschluss fand. Entspannen statt provozieren: Nixon trifft Mao Zedong !972 ...und Premier Zhou Enlai Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Taiwan wurden auf Konsularebene heruntergefahren. Telefonate zwischen den Regierungschefs Taiwans und den US-Präsidenten gab es seit 1979 nicht mehr. Lang geplanter Affront Das lange vorbereitete Telefongespräch des zukünftigen Präsidenten reichte Trump offenbar nicht, zumal Chinas Reaktion darauf eher zurückhaltend war, und der Regierungschefin von Taiwan die Hauptschuld gegeben wurde: Man wollte erst einmal abwarten. Das animierte Trump offenbar, ordentlich nachzulegen, und zwar auf seiner Lieblingsplattform Twitter, nicht etwa auf einer Pressekonferenz. Offenbar wird diese Plattform auch in Zukunft das Informationsmedium für Verlautbarungen aus dem Weissen Haus sein, wenn Trump erst einmal dort eingezogen ist. In seinen Tweets beschuldigt er China, seine Währung absichtlich niedrig zu halten, um den USA Konkurrenznachteile zu bescheren. Auch glaubte Trump noch etwas Öl in die Auseinandersetzungen um die Inseln im südchinesischen Meer kippen zu müssen, statt von vorneherein sich um eine ausgewogene Verhandlungslösung zu bemühen. Bald Klarheit Den Chinesen dürfte alsbald klar werden, dass es sich hier nicht um Ungeschicklichkeiten eines zukünftigen Präsidenten handelt, der auf dem diplomatischen Parkett a[...]