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Nachrichten Heute (Nachrichten Heute, Hintergrundinformationen und Berichte) : Rubrik:kriminalitaetfind



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Published: 2017-04-21T18:09:14Z

 



Tod einer vollgedopten Sportlerin, Straflosigkeit der Verantwortlichen, Behinderung...

2017-04-18T15:59:00Z

Dr. Alexander von Paleske -------- 18.4. 2017 ---- Am 10. April 1987, also vor 30 Jahren, starb die Deutsche Hochleistungssportlerin Birgit Dressel am Multiorganversagen in der Mainzer Universitätsklinik. Sie war mit Drogen und Nahrungsergänzungsstoffen zur Leitungssteigerung vollgepumpt worden: 101 Medikamente, 400 Injektionen. Auch mit einer Bärengesundheit kann man das kaum überleben. Spitzensportlerin Birgit Dressel .... "betreut" von Prof. Klümper. Tod nach 101 Medikamenten und 400 Injektionen. SPIEGEL 37/1987 Kein Einzelfall Birgit Dressel war kein Einzelfall, sie war nur die Spitze des Sportler- Doping-Eisbergs, den Ärzte und Sportfunktionäre aktiv aufgehäuft hatten. Die Medaille, der Meistertitel zählte alles, die Gesundheit der Sportler offenbar so gut wie nichts. Die Drogenschiene führte geradewegs in die Universitätsklinik Freiburg Breisgau. Es war der erste grosse bekanntgewordene Klinik-Skandal in Freiburg, dem noch einige weitere folgen sollten. Wir berichteten ausführlich darüber. Unvollständige Erinnerung Den Todestag der Birgit Dressel haben einige Medien zum Anlass genommen, noch einmal an diese Schande des Deutschen Sports zu erinnern. Es ist aber nicht nur eine Schande des deutschen Sports, sondern eine Schande der Justiz, die Verantwortlichen nicht vor Gericht gebracht zu haben. .Sie kamen alle ungestraft davon. Drogenstation: Sportabteilung der Uniklinik Freiburg Die Drogen wurden den Sportlern nicht in irgendeiner windigen Hintertreppenpraxis verschrieben, verabreicht bzw. gespritzt, sondern in der Abteilung Sportmedizin an der Universitätsklinik Freiburg/Breisgau. Die Abteilung Sportmedizin war unter ihrem damaligen Leiter Professor Keul zu einem Sportler- Doping- Eldorado degeneriert, Der Professor Keul spielte den Drogen-Verharmlosungs-Ideologen, den Herold gegen schärfere Anti-Doping Gesetze. Joseph Keul ........Doping Ideologe und Verharmloser des Dopings Keul war auch ärztlicher Betreuer deutscher Olympiamannschaften. Wie schön. So war er bestens mit dem nationalen olympischen Komitee (NOK) vernetzt, und mit vielen Politikern des Landes und des Bundes. Der Leiter der Drogen-Verschreibungs- und Verabreichungsstelle war ein Professor Armin Klümper: Dort gingen deutsche Sportler ein- und aus, nicht selten gedopt bis zur Halskrause, um so für Deutschland Medaillen zu gewinnen. Die Verabreichung besorgten dann die Doping-Büttel-Ärzte Schmidt, Heinrich und Huber Weiter nach dem Tode. Wer geglaubt hatte, dieser Doping-Laden würde nach dem tragischen Tod von Birgit Dressel dichtgemacht, der sah sich getäuscht. Dressel war kurz vor ihrem Drogen-Tod von Klümper höchstpersönlich als absolut gesund bezeichnet worden. Also musste es wohl an der Sportlerin selbst gelegen haben. Professor Joseph Keul, der Grossmeister der Doping-Verharmlosung, verstarb hochgeehrt im Jahre 2000. Armin Klümper durfte sein schändliches Handwerk weiter ungestört ausüben. Erst 1997 war Schluss, nachdem die Spitzensportlerin Birgit Hamann mit ihren Enthüllungen, sie sei von Klümper ohne ihr Wissen vollgedopt worden, ihn als rücksichtslosen Doping-Arzt entlarvt hatte. Auch hier stellte die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen Klümper - trotz erdrückender Indizien - ein Kommentar des Sprinters Manfred Ommer: Klümper war der grösste Doper dieses Planeten. Auch der Kugelstosser Ralf Reichenbach war von Klümper gedopt worden und starb vermutlich an den Spätfolgen. Ab nach Südafrika Klümper verliess die Skandalklinik, und zog sich - unbehelligt versteht sich - nach Südafrika zurück, wo er noch heute lebt, und sich dem Bücherschreiben widmet. Wie schön. Natürlich gab es gar keinen wirklichen Aufklärungsbedarf seitens der Uniklinik Freiburg, die schon längst diesen Doping-Augiasstall hätte ausmisten müssen. Das änderte sich erst mit dem Doping-Skandal um das Radrennteam Telekom -T-Mobile. Auch hier wieder dabei die Doping-Experten der Skandal-Uniklinik Freiburg/Breisgau. Ein bisschen Aufklärung Erst nac[...]



Ein Putschversuch in Afrika und die Mühlen der hessischen Justiz

2017-02-27T11:20:00Z

Dr. Alexander von Paleske --- 27.2. 2017 ---- Vor zwei Wochen erhielt ich ein Schreiben der Generalstaatsanwaltschaft Hessen in Frankfurt, das auf meine diversen Beschwerden hin die Staatsanwaltschaft Darmstadt anwies, die Ermittlungen gegen den Geschäftsführer einer Offenbacher Air Charter Firma wieder aufzunehmen.. Was war der Hintergrund? Am 4. März 2004 sollte der Präsident des ausserordentlich ölreichen afrikanischen Staates Äquatorial Guinea, Obiang Mbasogo Nguema, von einer Meute von Glücksrittern aus der britischen High Society unter Hilfe südafrikanischer Söldner mit Waffengewalt durch Ausschaltung seiner Palastgarde gestürzt werden (Wonga Coup) Fussoldaten und Glücksritter Dem Umsturzkommando gehörten als Fussoldaten ehemalige Mitglieder aus Apartheid-Südafrikas Mörder- Terror- und Zerstörungskommandos an, wie dem 32. Buffalo Battalion, den 1.-5. Reconnaisance Commandos (Recce), der 44. Parachute Brigade sowie der Todesschwadron Civil Cooperation Bureau. Als Anführer der Söldner fungierte der Spross einer britischen Bierbrauerfamilie und ehemaliges Mitglied der britischen Armee-Spezialeinheit SAS, Simon Mann. Mit dabei der Sohn der ehemaligen britischen Premierministern Margaret Thatcher, Sir Mark Thatcher, sowie eine ganze Reihe Südafrikaner. Ein Flugzeug aus Offenbach Die Söldner sollten von Südafrika aus mit einem Flugzeug des russischen Typs Antonov abgeholt werden, das von der Offenbacher Firma ACL/CAL, in Armenien samt Crew gechartert worden war. Der Angestellte der Firma CAL/ACL, Gerhard Eugen Merz, hatte in Malabo Quartier bezogen. Der Plan war, durch ein Vorauskommando unter Anleitung des Südafrikaners Nick du Toit den Flughafen von Malabo mit Waffengewalt unter ihre Kontrolle zu bekommen und dann die Landung der Söldner zu ermöglichen. Ein fehlgeschlagener Putsch Anschliessend sollte die marokkanische Palastgarde angegriffen werden und der Präsident Nguema entweder umgebracht oder ausser Landes gebracht werden. Dann sollte eine Marionettenregierung unter Führung des Oppositionspolitikers Severo Moto Nsa unter Dauerbewachung südafrikanischer Söldner installiert werden. Der Putschversuch schlug fehl, weil die Söldner auf dem Wege von Südafrika nach Malabo in Harare einen Zwischenstopp einlegten, um Waffen aufzuladen. Dort wurde dann der ganze Söldnerhaufen verhaftet einschliesslich Simon Mann. Nach deutschem Strafrecht handelte es sich um folgende Delikte: - Bildung einer terroristischen Vereinigung im Ausland, Paragraph 129b StGB. - Versuchte Beihilfe zu den versuchten Tötungsdelikten (Mord, Totschlag) Paragraphen 211, 212 StGB In Verbindung mit den Paragraphen 23 und 27 StGB Mark Thatcher, der in Südafrika blieb und ungeduldig auf positive Nachrichten wartete, wurde schliesslich ebenfalls verhaftet und später von einem Gericht in Kapstadt zu einer Gefängnissstrafe auf Bewährung und zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Vorauskommando in Malabo einschliesslich des Deutschen Gerhard Eugen Merz wurde ebenfalls verhaftet , Nick du Toit bekam 34 Jahre aufgebrummt. Der Deutsche Gerhard Eugen Merz verstarb knapp 2 Wochen nach der Festnahme am 17.3. 2004 vermutlich an den Folgen im Gefängnis erlittener Folter. Gerhard Eugen Merz war nicht Geschäftsführer, sondern lediglich Angestellter der Luftfrachtfirma CAL/ACL in Offenbach die von dem Flughafen Hahn/Hunsrück aus ihre Luftfrachtgeschäfte besorgt. Geschäftsführer dieser Firma war ein Thomas R.. Odyssee durch die Justiz Hessens 1. Im Jahre 2008 stellte ich, nachdem keinerlei Strafverfahren gegen Thomas R. erkennbar war, Strafanzeige bei der für Offenbach zuständigen Staatsanwaltschaft Darmstadt. Die teilte daraufhin mit, das Strafverfahren gegen Thomas R. sei bereits 2006 mangels Tatverdacht eingestellt worden. Siehe hier 2. Daraufhin Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft Hessen in Frankfurt - zurückgewiesen. Siehe hier 3. Daraufhin substantiierte Gegenvorstellung – abgewiesen. Siehe hier 4. Nachdem der Hauptputschist Simon Mann [...]



Deutsche (Skandal-)Bank vor der Verstaatlichung?

2016-09-18T13:29:00Z

Dr. Alexander von Paleske 18.9. 2016 --- Das US-Justizministerium hat von der Deutschen Bank, wegen angeblich krummer Geschäfte im Zusammenhang mit der Verbreitung von Hypothekendarlehen, eine Strafzahlung von 14 Milliarden US Dollar verlangt. Die Verhandlungen darüber laufen noch, aber schon jetzt steht offenbar fest: die Deutsche Bank kann das nicht stemmen, selbst wenn es in den laufenden Verhandlungen gelingen sollte, den Betrag auf knapp unter 10 Milliarden US-Dollar zu drücken. Dazu reichen die Reserven der Bank offenbar nicht aus, und eine Kapitalerhöhung erscheint angesichts des niedrigen Aktienkurses, der innerhalb eines Jahres um 60 % abgestürzt ist, kaum denkbar. Es war einmal.... Es ist noch nicht lange her, gerade mal 7 Jahre, da tönte der damalige Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann: eine Rendite von unter 20% sei für ihn nicht akzeptabel. Heute wissen wir, dass sich diese Rendite offenbar teils aus krummen Geschäften zusammensetzte, welche die Deutsche Bank in den letzten 15 Jahren tätigte. Gleichzeitig klingt es nun wie Hohn, was der Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann im Zuge der Finanzkrise 2008 erklärte: Dass er sich schämen würde, Finanzhilfen vom Staat zu erbitten, zu einem Zeitpunkt, als die Commerzbank mit Hilfe des Staates vor dem Zusammenbruch gerettet werden musste, ebenso die Hypo Real Estate Bank Ackermann avancierte damals zum engen Berater der Kanzlerin Angela Merkel in Wirtschafts- und Finanzfragen. Nicht mehr heute Damals ist nicht mehr heute, denn die Bezahlung der Strafzahlungen in Milliardenhöhe machen eine Intervention des Staates möglicherweise unumgänglich, weil die Deutsche Bank, einziger Global Player unter den Deutschen Banken, als systemrelevant eingestuft wird, und ihr Untergang unberechenbare Folgen an den internationalen Finanzmärkten hätte. So werden bereits Krisen-Szenarien durchgespielt. Da eine direkte Rettung der Bank durch den Staat nach EU-Regeln nicht mehr zulässig ist, werden jetzt Alternativ-Szenarien diskutiert: so die Verschmelzung der Deutschen Bank mit der Commerzbank an welcher der Staat mit noch 15% beteiligt ist. Keine Rache Aus einer - noch nicht einmal vollständigen - Zusammenstellung der Skandale, gross und klein, in welche die Deutsche Bank verwickelt war, schält sich teils eine brutale und rücksichtslose, teils rechtswidrige Geschäftspolitik heraus, bei der das Streben nach Gewinnmaximierung offenbar alle Mittel rechtfertigte, legal und illegal. Insofern kann die Behauptung, die USA würden die Strafzahlung als Rache für die Steuerforderungen an Apple betreiben, als ziemlich hergeholt angesehen werden: Die Deutsche Bank ist nicht ein Opfer, sondern Täter: Mehrfachtäter: Eine Skandal-Zusammenstellung: Die Deutsche Bank übernahm im Jahre 2007 die Hypothekenbank Mortgage IT. Diese Hypothekenbank vergab Hypothekenkredite zunächst an einigermaßen solvente Kunden, später spielte deren Solvenz offenbar gar keine Rolle mehr. Man könnte das auch so umschreiben: Du bist ein erwachsener Mensch? Du brauchst ein Haus? Kein Geld? Macht nix, Du kriegst auf jeden Fall eine Hypothek von uns. Denn die Hypothekenbank hatte es geschafft, sich mit offenbar falschen Angaben in ein Regierungsprogramm zu schleichen, das bei Insolvenz der Kunden einsprang. Dieses Programm setzte selbstverständlich voraus, dass die Hypothekenbank mit der nötigen Sorgfalt prüfte, ob der Kunde überhaupt in der Lage war, die Kreditzinsen zu bedienen. Das war bei der Deutsche Bank Tochter angeblich nicht der Fall. Insgesamt musste der Staat mit 386 Millionen US-Dollar für notleidende Kredite einspringen. Der Deutschen Bank wurde Betrug, Vorspiegelung falscher Tatsachen, Erschleichen von staatlichen Garantien, und Rücksichtslosigkeit im Geschäftsbetreib vorgeworfen. Logo Deutsche Bank die Deutsche Bank, bzw. deren Tochter, hatte Hypotheken von anderen Instituten aufgekauft, und, wenn die Kredite notleidend wurden, in angeblich rücksichtsloser Art und [...]



Frauenmorde in Frankfurt - Die Spuren führten ins Nichts, nun nach Schwalbach?

2016-05-19T17:14:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 19.5. 2016 --- Die Spuren führen nach Schwalbach überschreibt der SPIEGEL am 18.5. einen Artikel über einen Tatverdächtigen namens Manfred Seel, in dessen angemieteter Garage die verwesten Leichenteile einer Frau gefunden wurden. Der Leichnam war zerstückelt, und in eine Mülltonne gestopft worden.

Der Verdächtige Seel erlag vor dem grausigen Fund 2014 einem Krebsleiden.

Späte Dämmerung
Nun dämmert es offenbar der Polizei, dass sie einem Serienkiller auf die Spur gekommen sein könnte, der in den Jahren von 1971 bis 1993 auch andere Frauen getötet hat.Und möglicherweise auch Tristan, der 1998 in Frankfurt-Liederbach regelrecht geschlachtet worden war.

Kontakt gehabt
Zu dem offenbar ersten Opfer, Gudrun Ebel . konkreter: ihrer Familie, hatte ich seinerzeit Kontakt, verteidigte ihren Bruder Manfred in zwei Strafverfahren 1971 und 1974. Im letzteren Fall vor einem Richter namens Effinovicz in Bad Homburg, der seinerzeit Rechtsgeschichte geschrieben hatte, erbärmliche allerdings. Mehr dazu bei anderer Gelegenheit.

(image)
Gudrun Ebel

Gudrun Ebel gehörte zu einer Unterschichtenfamilie, die in Notunterkünften in Frankfurt lebte, bis sie 1970 in das besetzte Haus Eppsteinerstrasse 47 einzog.

Schlagzeilen - aber keine Aufklärung
Der Mord an Gudrun Ebel machte damals Schlagzeilen, weil das Opfer regelrecht geschlachtet, und die Gebärmutter entfernt worden war.

Die Polizei vermutete damals, es handele sich um einen Medizinstudenten. Ziemlicher Unfug, zumal die Leichenöffnung in der Anatomie und in den Pathologiekursen ohnehin zum Lehrinhalt gehört.

Die Spuren führten ins Nichts, die Aufklärung verlief im Sande. Der Mord wurde nie aufgeklärt.

Nach dem gleichen Muster tötete dieser Psychopath offenbar weitere Frauen im Raum Frankfurt und entnahm Organe.

Täter angeblich gefunden
Nun glaubt die Polizei den Täter des abscheulichen Mordes an Tristan Bruebach 1998 mit einem Serienkiller in Verbindung bringen zu können. Auch Tristan wurde von dem Täter regelrecht abgeschlachtet.

Auch hier verliefen alle Ermittlungen bisher im Sande.

Schon die vorangegangenen Morde hätten es naheliegen lassen einen Zusammenhang zu erkennen, und eine Sonderkommission einzurichten - doch nichts geschah. Stattdessen: die üblichen Ermittlungen durch die überlastete Mordkommission.

Die Opfer stammten fast sämtlich aus der Unterschicht, viele aus dem Rotlichtmilieu. Also offenbar kein nenneswerter Fahndungsdruck. Das wäre wohl ganz anders gewesen, wenn es sich bei den Opfern um Angehörige der Mittel- und Oberschicht gehandelt hätte.

Nun, nach dem Tod des vermutlichen Täters, die Einrichtung einer Sonderkommission. Reichlich spät.
Wären die Ermittlungen mit dem nötigen Nachdruck nach der Ermordung Gudrun Ebels erfolgt, dann könnten die anderen Opfer vermutlich noch am Leben sein.

Könnten......



Antikorruptions-Gipfel in London – ein Gipfel an Heuchelei

2016-05-13T02:50:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 14.5. 2016 --- In London fand in dieser Woche ein Antikorruptionsgipfel statt, an dem hochrangige Politiker und Präsidenten aus rund 40 Ländern teilnahmen, darunter auch die Präsidenten Nigerias und Afghanistans. Antikorruptionskonferenz in London Deren Länder hatte der britische Premier David Cameron am Tage zuvor der britischen Königin gegenübet - vor laufenden Kameras - als“ fantastisch korrupt“ bezeichnet.. Die durch und durch korrupte Ukraine hatte er offenbar glatt vergessen. Hört sich gut an - oder? Hört sich gut an, dieses Krebsgeschwür gemeinsam zu bekämpfen, das nach Berichten des Internationalen Währungsfonds IMF einen globalen jährlichen Schaden von rund 2 Billionen Dollar verursacht, davon 170 Milliarden Dollar an hinterzogenen Steuergeldern. Der US-Aussenminister John Kerry legte noch nach: „Die Bedrohung durch Korruption ist so gross, wie die durch Extremisten, weil sie Staaten zerstört“ „Wer für mehr Wirtschaftswachstum ist, der muss gegen die Korruption sein“ tönte IWF Chefin Christine Lagarde. Hört sich nur gut an Allerdings stellt sich bei näherer Betrachtung heraus, dass die Korruptionsgehilfen in London sitzen, und anderen Ländern Europas, ebenso den USA. Folgen der Panama-Papiere Der Gipfel aber hat seine besondere Brisanz durch die Panama-Papiere erhalten, in denen nachzuverfolgen ist, welche verschlungenen Wege die illegal erworbenen Gelder aus Korruption, Steuerhinterziehung usw. genommen haben. Da waren die Staatsmänner allerdings am richtigen Ort der schmutzigen Tat: London und das vereinigte Königreich haben sich zu einer besonders gesuchten Endstation der Waschfritzen entpuppt: Als Anlagemetropole. Die schmutzigen Gelder wurden über Durchlauf-Cleaner gewaschen, und zwischenlandeten zu einem guten Drittel in Briefkastenfirmen in Ländern, die unter der Ägide des britischen Königreichs stehen: also beispielsweise den Jungferninseln. Um dann unverzüglich weiterverfachtet zu werden – und schliesslich ganz legal in der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs zu landen. Anders als die ukrainischen und russischen Klepto-Oligarchen, die ganz offen in London einkaufen, weil sie vorgeben, ihren zusammengeplünderten Reichtum rechtmässig aus der Konkursmasse des Sozialismus erworben – in Wirklichkeit zusammengeraubt - zu haben, und selbst Fussballclubs wie Chelsea einkauften, möchten Politiker aus bettelarmen bzw. weniger bettelarmen Ländern und Steuerhinterzieher gerne ihren Namen verbergen. Oh Panama Die berüchtigte Anwaltsfirma in Panama sorgte dafür, dass alles geräuschloss und ohne Aufdeckung der Hintermänner und -frauen über die Bühne lief. So kamen Briefkastenfirmen in den schönen Besitz von Immobilien in London: die Hintermänner hatten alles sozusagen „mündelsicher“ und inflationsfest angelegt Umfang des Besitzes von Firmen, vielfach Briefkastenfirmen .Das Schöne an Immobilien ist ja gerade auch die Wertsteigerung, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Nichts als Heuchelei Insofern ist es nichts als ein Ausbund an Heuchelei, wenn sich der britische Premier Cameron hinstellt, und sich über die Korruption in anderen Ländern hermacht, während sein Land einer der grössten "Zuhälter" bei der Wäsche und Investition dieser schmutzigen Gelder ist. Wladimir Putin im Interview: Wir haben die Panama-Papers erbeutet und freigegeben[...]



Olof Palme, seine Ermordung vor 30 Jahren und die BILD-Zeitung

2016-02-28T09:49:00Z

Dr. Alexander von Paleske --- 28.2. 2016 ---- Vor genau 30 Jahren wurde der schwedische Ministerpräsident Olof Palme ermordet. Bis heute sind der /die Mörder nicht dingfest gemacht und verurteilt worden. Das ist dem Axel-Springer-"Revolverblättchen" namens BILD-Zeitung einen Artikel wert: Mord an Schwedens Staatschef Olof Palme – auch nach 30 Jahren keine heisse Spur. Es ist einer der spannendsten Mordfälle Europas – und die Hoffnung, dass neue Erkenntenisse Licht ins Dunkel bringen würden, war gross. Dieser Mordfall ist nicht spannend sondern eine Tragödie. Olof Palme war nicht nur ein ausserordentlich beliebter Regierungschef, sondern er forderte die USA mit der Verurteilung ihres Krieges in Vietnam heraus, und er war einer der Hauptsponsoren des ANC, der heutigen Regierungspartei Südafrikas in ihrem damaligen Kampf gegen Apartheidregime. Olof Palme (r) mit Willy Brandt (m) und Bruno Kreisky (l) Ebenso lautstark trat er auch gegen die damaligen Faschistenregime in Portugal, Spanien und Griechenland auf. Terrorregime, die damals in der Springerpresse einschliesslich BILD-Zeitung immer wieder lobend erwähnt wurden. Apartheid-Südafrikas Staatsfeind Nr. 1 Damit war er Staatsfeind Nummer 1 für die südafrikanische Rassistenclique. Aber auch im eigenen Land war Olof Palme verhasst: bei den Rechtsradikalen und ihrem Ableger in der Polizei, dem sog. Baseball Club, der das Privileg genoss, immer wieder Einladungen zu kostenlosen Besuchen im Apartheid-Südafrika zu erhalten. Eine Konferenz in Stockholm Vom 21. bis zum 23. Februar 1986 fand in Stockholm ein Treffen besonderer Signifikanz statt: das Swedish People Parliament against Apartheid hatte zum Kongress eingeladen. Dieses „Parliament“ war eine der größten Anti-Apartheidgruppen in der westlichen Welt. Mehr noch: Die schwedische Regierung unter dem damaligen charismatischen Ministerpräsidenten Olof Palme unterstützte die Freiheitsbewegung Afrikanischer Nationalkongress (ANC), der auch Nelson Mandela angehörte, nach Kräften, nicht nur politisch, sondern auch finanziell, indem sie 50% zum Jahresbudget beisteuerte. Teilnehmer der Konferenz in Stockholm waren Olof Palme, auch einer der Hauptredner, und alles was im ANC Rang und Namen hatte und im Exil lebte, angefangen mit ANC-Präsident Oliver Tambo. Meines Feindes Freund ist mein Feind Wer so den ANC, den erklärten Feind des Apartheid-Regimes unterstützte, der musste auch zum Feind, zum Hassobjekt des Apartheidregimes selbst werden. Olof Palme befeuerte die Befreiungsbewegung mit seiner Ansprache in der er unter anderem sagte: "We are all responsible for Apartheid, if the world wants to eradicate apartheid, it can do so tomorrow by simply withdrawing support for the apartheid regime“ Schweden hatte bereits im Jahre 1970 Sanktionen gegen das Apartheidsystem eingeführt, und Palme machte nicht nur konkrete Vorschläge, wie diese Sanktionen verschärft werden könnten, sondern appellierte an die internationale Gemeinschaft, dem Apartheidregime den Garaus zu machen, was den Hass der Rassisten in Pretoria nur noch steigerte. „We know, we have a responsibility because we know, the system is kept alive by internal mechanisms of oppression totalitarian police force and the damnable composition of legislation, that frames the apartheid state That is what allows them to keep the leaders of the opposition in prison goes without saying, that Nelson Mandela must be released". Im gleichen Jahr nannte die damalige Premierministerin Großbritanniens , Margaret Thatcher, den ANC eine terroristische Organisation und lehnte Sanktionen gegen Südafrika rundweg ab. Fünf Tage danach Die Ansprache Palmes befeuerte nicht nur den ANC, sie machte Schlagzeilen weltweit. Fünf Tage später wurde Olof Palme ermordet, nach einem Kinobesuch auf offener Strasse. Palme hatte, wie üblich, keine Bodyguards. Die Polizei ermittelte in[...]



Nach Köln: So schaffen wir es nicht

2016-01-10T09:25:00Z

Dr. Alexander von Paleske --- 10.1. 2016 - In Köln alleine sind mittlerweile mehr als 500 Strafanzeigen gestellt worden, 40% davon beinhalten Sexualdelikte. Viele Opfer hatten aus Scham und / oder Furcht sich zunächst nicht gemeldet. Auch aus anderen Städten wurden Übergriffe gemeldet, wie Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Bielefeld, Berlin, Düsseldorf. Aber auch aus Zürich, Salzburg und Wien. . Nicht woanders In der Republik Südafrika leben schätzungsweise 5 Millionen Immigranten aus anderen afrikanischen Ländern, in der Türkei sind es zwei Millionen, meist aus Syrien, in Jordanien rund eine Million. In all diesen Ländern gibt es Xenophobia, mal mehr, mal weniger, in Südafrika zeitweise recht gewalttätig verlaufend, und eine Zunahme der Kriminalität, aber keinerlei Vorfälle wie in Köln, Hamburg und anderen Städten.. Entwurzelt Deutschland hat etwa ebenso viele Migranten aufgenommen, vorwiegend syrischer Nationalität, wie Jordanien. Die Versorgung dieser Flüchtlinge mit Nahrung ist in Jordanien unvergleichlich schlechter, insbesondere, nachdem die Zuwendungen der Geberländer an die Hilfsorganisationen gekürzt wurden. Aber es gibt es einen wesentlichen Unterschied: Die Flüchtlinge, in den Flüchtlingslagern rund um Syrien sind vorwiegend ganze Familien, in Deutschland hingegen überwiegend junge Männer ohne Familie. Die jungen Männer sind nicht nur aus ihrem Heimatland entwurzelt, sondern, nicht weniger wichtig: auch von ihren Familien. Halt finden sie daher in Deutschland bei ebenfalls entwurzelten, etwa gleichaltrigen Landsleuten. Dort versuchen sie ihre Frustrationen zu überwinden, und die sind gewaltig. Neben dem Verlust von Heimat und Familie: - kommen sie oftmals mit völlig falschen Vorstellungen, etwa nach dem Motto: Deutschland ist das Land wo Milch undf Honig fliesst. Stattdessen treffen sie auf reduziertes Harz IV, Massenunterbringung in Turnhallen und ehemaligen Baumärkten, keine Aussicht auf kurzfristige Arbeitsaufnahme, längerfristig werden es wohl auch nur 30% sein. - müssen sie sich durch einen für sie völlig fremden durchbürokratisierten Behördenweg kämpfen, der mit der Bearbeitung der Asylanträge nicht nachkommt: 300.000 warten noch auf Bearbeitung. - müssen, sie sich mit der deutschen Sprache vertraut machen - erleben sie hier eine Zivilgesellschaft, die in der Mehrheit sie willkommen hiess, und Freiheiten gewährt, die weit entfernt von den staatlichen Unterdrückungsmassnahmen sind, denen sie in ihrem, Heimatland ausgeliefert waren. Aber damit verbunden - anders als in den Nachbarländern Türkei, Jordanien und Libanon - ein Kulturschock: denn vieles, was in Deutschland erlaubt ist, das ist nicht nur in ihrem Heimatland verboten, sondern läuft oftmals ihrem religiösen Wertvorstellungen diametral entgegen: dazu gehört auch der Alkoholgenuss, die Nichtverschleierung und freizügige Kleidung von Frauen. - Und sie treffen in einigen Städten, insbesondere im Ruhrgebiet, auf nichtintegrierte Moslems und Salafisten, die diese Freiheiten nicht als positiv betrachten, sondern als anstössig, als unislamisch und demzufolge den Staat, der sie garantiert eher als Gegner betrachten, samt dessen Organen wie der Polizei. Polizistin mit Migrationshintergrund Die Polizistin mit Migrationshintergrund, Tania Kambouri beschreibt ihre - und nicht nur ihre - Erfahrungen aus Hunderten von Polizeieinsätzen in Bochum in ihrem Buch Deutschland im Blaulicht so: "Gerade mit Migranten aus muslimisch geprägten Ländern gibt es die grössten Schwierigkeiten, allen voran mit jungen Männern. Menschen aus diesem Kulturkreis, seien es Türken, Kurden, Libanesen Tunesier ..... tun sich auffallend schwer damit, sich in Deutschland zu integrieren". Die Folge des Versagens der Integration: - Parallelgesellschaften, in denen staatliche Normen , wie das Grundgesetz mit der Gleichber[...]



Zum Tod des italienischen Schwerverbrechers Licio Gelli

2015-12-16T19:20:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 16.12. 2015 ---- Gestern starb der wohl grösste Verbrecher Nachkriegs-Italiens, Licio Gelli, im biblischen Alter von 96 Jahren. Die Gehilfen seiner kriminellen Aktivitäten sassen im Vatikan, in der Wirtschaft und in der Politik. Grobe Verharmlosung Die heutige Meldung dazu: Gelli, einst ein Sympathisant der Faschisten, hatte 1970 die berüchtigte Freimaurerloge Propaganda Due (P2) gegründet, die tief im italienischen Establishment verwurzelt war und Politiker, Richter, Bankiers und hochrangige Armeevertreter zu ihren Mitgliedern zählte. Das riecht nach grenzenloser Verharmlosung. Die brutale Wirklichkeit sah etwas anders aus: Licio Gelli war der führende Kopf der grössten kriminellen Verschwörergruppe Italiens in den 70er und 80er Jahren, in der Anfangszeit wurde er auch vom CIA finanziert. Licio Gelli Rechtsradikale Loge als kriminelle Vereinigung Diese Verschwörergruppe firmierte als Freimaurerloge mit dem Namen P2 (Propaganda Due). Mitglieder waren: - sämtliche Führungsoffiziere der Geheimdienste Italiens, - 44 Parlamentsabgeordnete des Mitte-Rechts Spektrums, - hochrangige Militärs (über 50 Generäle und Admiräle), - hochrangige Angehörige der Justiz, - katholische Kardinäle und Bischöfe - leitende Geschäftsleute, darunter auch der spätere Regierungschef Silvio Berlusconi Gelli machte aus der Loge P2 eine rechtsradikale terroristische Vereinigung, in der - Mord - Herbeiführen einer Bombenexplosion im Hauptbahnhof Bolognas mit 85 Toten und 200 Verletzten , , - Betrug - betrügerischer Bankrott - Börsenmanupulation - Drogenhandel - Finanzierung der und Geldwäsche für die Mafia alles vorhanden war. Die Vatikanbank mittendrin. Die Hauptakteure Hauptakteure der kriminellen Aktivitäten neben Gelli waren: - ;Roberto Calvi, Banker der später in Konkurs gegangenen Banco Ambrosiano, die eng mit der Vatikanbank zusammenarbeitete und wo der Betrug und die Geldwäsche sozusagen zum Tagesgeschäft gehörten. Roberto Calvi........täglich Betrug und Geldwäsche - Michele Sindona, Rechtsanwalt sizilianischer Herkunft, eng mit der sizilianischen Mafia, der Cosa Nostra verbunden, aber ebenso in den Anfangsjahren mit dem US-Geheimdienst CIA. Später wegen betrügerischen Bankrotts verhaftet. Zog die Fäden im Hintergrund, machte Calvi mit dem Vatikanbankchef Marcinkus bekannt und dirigierte aus dem Hintergrund die betrügerischen Transaktionen. Michele Sindona .....Mafia-Rechtsanwalt, Geldwäscher, Banken-Bankrotteur und Strippenzieher. Fanatischer Antikommunismus Zusammengehalten wurde dieser Verschwörerhaufen durch den fanatischen Antikommunismus. Gelli teilte mit, wann und gegen wen ermittelt wurde, und war vermutlich indirekt auch an der Ermordung des Ermittlungsrichters Emilio Alessandrini beteiligt, der das Verfahren gegen die Banco Ambrosiano führte. Emilio Alessandrini ....ermittelte gegen die Finanzgangster und wurde ermordet. Grabstein - Ebenso an der Ermordung des Rechtsanwalts Giorgio Ambrosoli Giorgio Ambrosoli - an der Ermordung des Journalisten Carmine (Mino) Pecorelli. Carmine Pecorelli - und an der Ermordung des Polizeidirektors Boris Giuliano Boris Giuliano Ein Banker namens Erzbischof Marcinkus Auf der Seite des Vatikans führte der Erzbischof Paul Casimir Marcinkus die (kriminellen) Geschäfte, in enger Zusammenarbeit mit dem Banker der Banco Ambrosiano, Roberto Calvi, der nach dem Zusammenbruch der Bank von der Mafia ermordet,und an einer Brücke über der Themse aufgehängt gefunden wurde. Paul Casimir Marcinkus .....Papst Johannes Paul I wollte ihn rauswerfen, sein Nachfolger, Johannes Paul II (hier ebenfalls im Bild) hielt ihn im Amt. Die Vatikanbank musste schliesslich an die Gläubiger der zusammengebrochenen Banco Ambrosiano zahlen... Keine Strafve[...]



Wolf of Wall Street, die Hypo-Alpe-Adria Bank, und wer die Multi-Milliarden-Zeche...

2015-08-15T19:37:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 15.8. 2015 ----- Vor einem Jahr kam der Film „Wolf of Wallstreet“ heraus, der die verkommenen Zustände im US-Brokerhaus Stratton Oakmont zeigte, wo der Verkauf wertloser Papiere und damit Betrug zum Tagesgeschäft, Kokain zur täglichen Nahrung, und Sexorgien zum festen Bestandteil der Entspannung während und ausserhalb der Geschäftszeiten gehörten. Der authentische Bericht eines ehemaligen Stratton Oakmont-Brokers findet sich hier. Kein Einzelfall Das soll nicht heissen, dass es sich bei Stratton Oakmont um einen Einzelfall handelte, es in anderen Brokerhäusern wesentlich ehrlicher zuging: Die milliardenschweren Strafzahlungen, verhängt gegen die Grossbanken Deutsche Bank (zuletzt Libor-Skandal), HSBC, Bank of America etc. sprechen eine andere Sprache. Derartige Strafzahlungen gehören mittlerweile zum täglichen Nachrichtenangebot. Stratton Oakmont in Österreich Was hat dies alles mit den Skandalen rund um die ehemalige Hypo Alpe Adria Bank zu tun? Die pflegte unter ihrem damaligen Chef Wolfgang Kulterer enge Beziehungen zu einer Betrügerbank in der Wiener Schlickgasse namens General Commerce Bank, bei der es sich um eine Stratton Oakmont im Kleinformat handelte, die wertlose Papiere in alle Welt verkaufte, ein sogenannter Boiler-Room. Dort ging auch der ehemalige Waffenhändler Adnan Kashoggi ein und aus. Skandal-Bank Hypo-Alpe-Adria ......enge .Geschäftsbeziehungen zu einer Betrügerbank Mehr noch: Die eigentliche Mutter der General Commerce Bank war Czech Industries in den USA, eine dubiose Firma, an der wiederum die Wallstreet-Wolf-Firma Stratton Oakmont die Mehrheit hatte. Die US-Securities and Exchange Commission (SEC) machte 1998 den Betrügerladen dicht, und das FBI verhaftete deren Broker. Die General Commercce Bank machte jedoch weiter, bis sie 2001 auf Drängen des FBI von den österreichischen Behörden schliesslich geschlosssen wurde. Keine Skrupel Dass die Hypo-Alpe überhaupt mit diesem Offshoot des Betrugsvereins Stratton Oakmont Geschäftsbeziehungen unterhielt, zu einem Zeitpunkt als Stratton Oakmont längst dichtgemacht war, ist einer der ersten Skandale im Umfeld der Hypo-Alpe , dem noch viele, viele andere folgen sollten. Trotzdem: Kauf eines Bauchladens Dies hat allerdings weder die BayernLB davon abgehalten, diesen Skandal-Bauchladen 2007 zu kaufen, noch viele Finanzinstitute in Deutschland, sich mit Anleihen dieser Skandal-Klitsche einzudecken. Bayern LB .....5 Milliarden für einen Skandal-Bauchladen Wir haben regelmässig, beginnend noch vor dem Verkauf der Bank an die Bayerische Landesbank (BayernLB), über die jeweiligen Skandale berichtet, und in einer Art erster zusammenfassender Skandalchronik alle bis 2008 angelaufenen Hypo-Alpe-Skandale dargestellt. Vier Gründe Die Hypo-Alpe Bank ist Geschichte. Was interessieren also noch die alten Skandale? Aus vier Gründen: 1. Die Verfilzung der Politik in die Geschäfte der Hypo-Alpe: nicht nur der verstorbene Landeshauptmann und österreichische Rechtsaussen Jörg Haider, samt der Parteien, denen er angehörte, also der FPÖ und dann dem BZÖ, sondern auch die ÖVP mit ihrem damaligen Bundeskanzler Schüssel mischte offenbar mit. 2. Die BayernLB, die diese Bank einkaufte, und damit fast 5 Milliarden Euro in den Sand setzte, die der bayerische Steuerzahler zu begleichen hat. 3. 30 Deutsche Banken, die sich mit Papieren dieser Skandalbank eindeckten, obwohl alle Warnlampen hätten blinken müssen, und nun nach einem „Haircut“ die Abwicklungsbank HETA auf auf volle Zahlung vor dem Frankfurter Landgericht verklagt haben. 4. Die zahlreichen Prozesse, strafrechtlich und zivilrechtlich, die weiterlaufen. Immerhin: die nicht gerade geringe Zahl von Zivilprozessen um Rückabwicklung, Sch[...]



Der Tod eines Löwen in Simbabwe - oder: Wieviele Menschen sind ein Löwe?

2015-08-04T19:21:00Z

Dr. Alexander von Paleske --- 4.8. 2015 ---- Das Töten des Löwen Cecil, durch den wegen Wilderei in den USA bereits vorbestraften US-Zahnarzt Walter Palmer in der Nähe des Hwange Nationalparks, hat weltweite Empörung ausgelöst. Cecil Walter Palmer ----vorbestraft in den USA wegen Wilderei Der Safari Operator hatte den Löwen aus dem Nationalpark, von wo er vielen Besuchern mit seinem Rudel bestens bekannt war, gelockt, um ihn gegen 50.000 Dollar dem US-Zahnarzt. auszuliefern, der ihn unbedingt mit einem Pfeil erlegen wollte, was zu einem stundenlangen Todeskampf des Tieres führte. Diese flagrante und tierquälerische Verletzung simbabwescher Jagd- und Abschussregeln wäre unentdeckt geblieben, wenn nicht der Löwe ein „Tracking Device“ gehabt hätte, da er in ein Forschungsprojekts integriert war Die internationale Empörung zwang den Grosswild-jagenden Dentisten erst einmal unterzutauchen. Selbst vor seiner Praxis demonstrierten empörte Tierfreunde. Proteste vor der Zahnarztpraxis Ausrottung durch Grosswildjagd? Die Grosswildjagd ist ein lukrativer Geschäftszweig im südlichen Afrika - und ein Devisenbringer für Länder wie Simbabwe. Die Regierung macht strenge Vorgaben über den erlaubten Abschuss, der im übrigen nur in designierten „Hunting Areas“, nicht aber in den Nationalparks zulässig ist. Dadurch soll der Bestand gesichert werden. Aber selbst in den Nationalparks müssen gelegentlich Elefanten von Rangern getötet werden – der begrenzte Lebens-und Nahrungsraum auch des Hwange Nationalparks erlaubt nur eine begrenzte Zahl. Nur mit Überwachung Diese Bestandssicherung setzt allerdings eine umfassende Überwachung voraus, die in den letzten Jahren in Simbabwe zweifellos lückenhafter geworden ist. Das harsche ökonomische Klima, verbunden mit den niedrigen Gehältern der Park- und Widlife -Ranger, machen sie anfällig für Bestechung, zumal für viele Grosswildjäger Geld ohnehin keine Rolle spielt. Und hier geht es nicht um Kleckerbeträge. Daher der Versuch, Grosswild aus dem Nationalpark zu locken, wie im Fall des Löwen Cecil. Fragen zum Artenschutz Es stellen sich zwei Fragen: 1. Welches Grosswild ist von der Ausrottung bedroht? 2.Welches sind Gefahren für das Grosswild - auch in Simbabwe? Besonders von der Ausrottung bedroht sind Nashörner und Wildhunde - jedenfalls im südlichen Afrika. Hauptproblem: organisierte Wilderei Die grössten Gefahren für diese bedrohte Tierwelt kommen - das wird gerne vergessen - nicht von der geregelten Grosswildjagd, sondern von der skupellosen Jagd nach dem Elfenbein und den Hörnern der Nashörner, die in Asien Höchstpreise erzielen. Insbesondere die Jagd nach dem Horn der Nashörner hat zu deren fast vollständiger Ausrottung geführt. Höchstsummen werden für die angeblich heilenden Kräfte des Nashorn-Horns geboten, dem früher auch noch potenzsteigernde Fähigkeiten unterstellt wurden. Da ist das Horn aber mittlerweile von dem weitaus billigeren Sildenafil (Viagra) abgelöst worden. Die Mär von den angeblichen Wunderheilungen durch das Hornpulver geistert aber weiterhin durch Südostasien, während das Elfenbein insbesondere in China, zu Figuren verarbeitet, als Ausdruck des erreichten Wohlstands vorgezeigt wird. Schnitzereien aus Elfenbein in China angeboten Screenshots: Dr. v. Paleske Bestens vernetzte Banden sorgen für den Ab- und Weitertransport der Hörner und des Elfenbeins nach Südostasien und China Vergiften der Wasserstellen Die Jagd nach Elfenbein wurde vor nicht allzu langer Zeit durch Vergiften der Wasserstellen mit Zyanid durchgeführt, das die Jagd mit Maschinenpistolen ablöste, wir berichteten ausführlich darüber. Die Folge war nicht nur die Tötung von einer grossen Zahl von Elefanten, sondern[...]



Austrische Hypo-Alpe-Skandalbank, das knüppeldicke Ende, Deutsche Banken und internationale...

2015-03-17T07:50:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 17.3. 2015 --- Das ruhmlose Ende der skandalträchtigen österreichischen Hypo-Alpe-Adria-Bank (Skandalpe) im Jahre 2014 bestand nicht nur darin, dass diese ihre Geschäftstätigkeit einstellen musste, sondern auch alle Miesen in eine finanzielle Abfalltonne, sprich Bad Bank namens Heta ausgelagert wurden . Skandal-Bank Hypo-Alpe-Adria Diese Heta sollte eigentlich als Abwicklungseinrichtung den von der Hypo-Alpe hinterlassen finanziellen Trümmerhaufen beseitigen, von Schuldnern eintreiben, was noch einzutreiben geht, und die Zinsen für die von der Hypo-Alpe begebenen Anleihen bezahlen – notfalls mit vom austrischen Staat bereitgestellten Steuergeldern. Viele sollen bluten Als sich vor vier Wochen zeigte: die Kapitallücke, die vom austrischen Staat zu schliessen gewesen wäre, liegt bei 7,6 Milliarden Euro, da entschied Österreichs Regierung angesichts dieser horrenden Summen anders: Die Abwicklungsbank Heta wird selbst abgewickelt. Also: Viele sollen bluten, nicht nur einer. Wie ein Wechselgläubiger, der einfach den Wechsel platzen lässt, werden bis zum Jahre 2016 überhaupt keine Zahlungen vorgenommen, und danach kommt es zum "Haircut": wie beim Barbier werden schipp-schnapp einfach die Verbindlichkeiten gekürzt – nicht nur um ein paar Prozentpunkte, sondern richtig. Wenn die laufenden Anleihen nicht bedient werden, dann werden auch die Credit Default Swaps (CDS) fällig, die finanziellen Massenvernichtungswaffen, welche bereits zur internationalen Finanzkrise im Jahre 2008 beitrugen - und dies nicht zu knapp. Folgen ausbleibender Zinszahlungen und drohenden Haircuts in Deutschland Die Folgen sind bereits jetzt auch in Deutschland zu besichtigen: Offenbar hatten sich etliche Banken mit Skandalpe-Anleihen eingedeckt, und einige haben sich daran verschluckt: So die Düsseldorfer Hypo-Bank, die dank der in ihrem Besitz befindlichen Hypo-Alpe-Adria-Anleihen vergangene Woche vor dem Absturz stand, und am Freitag vom Banken-Feuerwehr-Fond (Einlagensicherungsfond) gerettet werden musste. Jetzt ist das Geschrei gross. Offenbar hatte die kleine Bank zu viel – viel zu viel - auf die Hypo-Karte gesetzt, und die stach schon lange nicht mehr. Die Düsseldorfer Hypo-Bank Bank sollte besser Dussel-Bank-heissen. Ein Skandalrückblick Seit 2001 ist die austrische Bank Hypo-Alpe, mit Hauptsitz in Klagenfurt / Kärnten, und ihrem seinerzeitigen, mittlerweile mehrfach verurteilten Chef Wolfgang Kulterer, in die Schlagzeilen geraten - in die negativen versteht sich. Bereits im Jahre 2007 , noch vor dem Verkauf der Kärntner Bank an die Bayerische Landesbank (Bayern LB), hatten wir in mehreren Artikeln auf die bereits bis dato dort angelaufenen Skandale hingewiesen, und Ende 2008 eine Skandal-Zusammenfassung gebracht, in die auch Informationen einflossen, die in den Medien gerne ausgespart wurden. Eine keineswegs vollständige Auswahl: - Die dreistelligen Millionenverluste durch riskante Swap-Geschäfte bereits im Jahre 2004 und die anschliessenden Vertuschungsversuche samt Bilanzfälschung. - Die Beziehungen zur General Commerce Bank in der Wiener Schlickgasse, ein Zentrum internationalen Finanzbetrugs, wo internationale Finanzartisten wie der Waffenhändler Adnan Khashoggi, der vorbestrafte Raoul Berthamieu, der mehrfach vorbestrafte ehemalige US-Rechtsanwalt Regis Possino, und die internationalen Finanzverbrecher Amador Pastrana und Rakesh Saxena, das Sagen hatten. - Die Geldwäsche für kroatische Gangster, Mafiosi, Drogenhändler wie Darko Saric und bestechliche Politiker unter Zwischenschaltung der Niederlassung in Liechtenstein. - Der Rauswurf der Niederlassung Liechtenstein aus der Börse von Vancouver/Kanada wegen undurchsichtiger Transaktionen. - Die Schein-[...]



Amsterdam: Eine Stadt, ihre Schwerverbrecher, und kriminelle Geschäfte mit Staatsanwälten

2015-03-12T05:24:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 12.3. 2015 ---- Es war auch der deutschen Presse eine Meldung wert: der niederländische Justizminister Ivo Opstelten ist zurückgetreten, nachdem Einzelheiten eines finanziellen Deals mit dem Drogen-Grossdealer Cees Helman alias "Puk" vor 15 Jahren herauskamen, und er darüber hinaus auch noch Parlamentarier über den finanziellen Umfang belogen hatte. Ivo Opstelten ....Justizminister a.D. Es war einmal in Amsterdam Damals war sein Staatsekretär Fred Teeven, der ebenfalls zurückgetreten ist, als Staatsanwalt mit den Ermittlungen gegen Drogen-Grossdealer im Raum Amsterdam befasst. Offenbar war der tief im Drogengeschäft involvierte Berufsverbrecher Cees Helman bereit, auszusagen, und zwar gegen einen anderen Grossdealer namens Johan Verhoek alias De Hakkelaar (der Stotterer) und seine Octopus-Verbrecherbande. Cees Helman - das freundliche Gesicht eines Grossgangsters Johan Verhoek war seit den achtziger Jahren als Drogen-Grossgangster unterwegs, arbeitete auch mit dem holländischen Boss der Drogenbosse, Klaas Bruinsma zusammen, bis dieser im Auftrag des serbischen Berufskriminellen Sreten Jocic alias Joca Amsterdam von dem Berufskriminellen und ehemaligen Polizisten Hoogland im Juni 1991 erschossen wurde. Das kriminelle und teils mörderische Treiben des Sreten Jocic hatten wir bereits in einem Artikel dargestellt einschliesslich der Berührungspunkte mit der österreichischen Pleitebank Hypo Alpe Adria und der Ermordung des investigativen kroatischen Journalisten Ivo Pukanic. Darin hatten wir auch über den Grossgangster Bruinsma berichtet, dessen seinerzeitige Geliebte die spätere Prinzessin Mabel der Niederlande war. Mabel, Prinzessin von Orange-Nassau, einst Geliebte des Grossgangsters Klaas Bruinsma nun Schwägerin des Königs der Niederlande. Cees Helman sollte den kriminellen Lebensweg des Klaas Bruinsma alsbald kreuzen. Ein Blick zurück Zunächst ein Blick zurück auf die Entwicklung Amsterdams zur europäischen Drogen-Gangstermetropole Um zu verstehen, wie Amsterdam in den späten achtziger, neunziger, und nun 2000er Jahren zur grössten Drogen-Gangstermetropole Europas werden konnte, lohnt sich ein Rückblick: Geradezu beschaulich ging es noch im Amsterdam der 60er Jahre zu: die gewöhnliche Kriminalität und der Rotlichtbezirk, dessen Fensterdamen viele Besucher anlockten. Das alles änderte sich radikal mit der Entwicklung des Drogenmarktes, in dem Amsterdam zu einer Art Drehscheibe aufstieg: Anlaufstelle und Verteiler für weiche und harte Drogen in Europa. Riesenprofite, die bei diesen Geschäften erzielt werden können, lockten auch Kriminelle aus vielen Ländern an, vor allem aus den Republiken des ehemaligen Jugoslawien, aber später auch aus China, Marokko und der Türkei - und natürlich die italienische Mafia. Die Amsterdamer Drogen-Mafiosi, zu denen neben Klaas Bruinsma auch die Berufsverbrecher Sam Klepper, John Mieremet, Cor van Hout und der Gewaltverbrecher und Heineken- (Heineken-Bier) Entführer Willem Holleeder gehörten, arbeitete eng mit Verbrechern in Antwerpen und anderswo in den Niederlanden zusammen, so auch mit der kriminellen Bande um den Stotterer Johan Verhoek alias De Hakkelaar, die sich Octopus-Syndikat nannten. Ein Drogist namens Cees Helman Zu ihnen stiess nun der im Jahre 1952 geboren Cees Helman, der als Autoverkäufer angefangen hatte, und alsbald auf der schiefen Drogenbahn landete. Im Jahre 1984 die erste Verhaftung: wegen Drogenhandels mit Kokain und Haschisch in grossem Stil. Cees fing sich gleich 9 Jahre Freiheitsentzug ein. Der Mitangeklagte Bennie Mulch kommt jedoch frei, er hatte vermutlich „gesungen“. Das sollte ihm schlecht bekommen, denn offenbar im Auftrag des Klaas[...]



Journalistenmord-Hintermänner in Freiheit, die Frage nach Involvierung der austrischen...

2015-03-05T05:11:00Z

Dr. Alexander von Paleske ----- 5.3. 2015 ---- Am 23. Oktober 2008 explodiert eine auf einem Motorrad angebrachte Bombe in der Stara Vlaska Strasse der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Sie reißt zwei Menschen in den Tod, weitere werden verletzt. Ein investigativer Journalist muss sterben Die Opfer sind der investigative kroatische Journalist und Herausgeber der kritischen Wochenzeitung Nacional, Ivo Pukanic, und der Marketing - Direktor des Blattes, Niko Franjic. Kaltblütig ermordet: Investigativer Journalist Ivo Pukanic Sechs in Kroatien wegen dieses Mordes angeklagte Personen waren 2012 zu insgesamt 150 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Diese Mörder sind offenbar jedoch nur Handlanger, von anderen angeheuert, die ein grosses Interesse hatten, den Journalisten aus dem Wege zu räumen . Als unmittelbarer Hintermann war der serbische Grossgangster und Drogen-Mafiaboss Sreten Jocic alias Joca Amsterdam in Belgrad angeklagt . Ihm wurde vorgeworfen rund 1,5 Million Euro für den Mord auf Bestellung bekommen haben. Nun hat ein Berufungsgericht in Belgrad ihn am Montag in zweiter und letzter Instanz von dem Mordvorwurf freigesprochen. Die Beweise der Anklage seien nicht ausreichend . Sreten Jocic .......Freispruch für einen Schwerverbrecher Screenshot Dr. v. Paleske Kein Zigarettenschmuggler In einer Agenturmeldung der APA – in Deutschland wurde in der Presse nichts über diesen Prozess und seinen Ausgang berichtet - wurde Sreten Jocic als Zigarettenschmuggler bezeichnet. Jocic war jedoch kein Zigarettenschmuggler, sondern ein Schwerverbrecher, der offenbar an einer Reihe von Morden beteiligt war, bzw. diese in Auftrag gegeben hatte, und zur Zeit eine 15-jährige Freiheitsstrafe wegen Anstiftung zum Mord in einem Belgrader Gefängnis absitzt. Ein Schwerverbrecher, dessen Blutspur sich durch ganz Europa zieht, und der sein Geld nicht etwa mit Zigarettenschmuggel verdiente, sondern vor allem mit Drogenschmuggel in grossem Stil. Wir haben den Lebensweg dieses Berufsverbrechers, der eine Zeit lang auch Mitglied der hochkriminellen Frankfurter Jugo-Mafia war, in einem Artikel zu Prozessbeginn nachgezeichnet. Interessant: In diesem Prozess erklärte Jocic unter anderem: der Mord an Pukanic habe etwas mit den Machenschaften der Hypo-Alpe–Adria-Bank zu tun. Eine Bank, die gerade mit einem Milliardenschaden für den österreichischen Steuerzahler abgewickelt wird, und die zu einer Verschlechterung der Bonitätsnote Österreichs bei den Ratingagenturen führt. Ganz zu schweigen von dem Rattenschwanz von Prozessen, die mittlerweile zwischen der einstigen Mutter, der Bayerischen Landesbank (BayernLB), und dem Nachfolger im Eigentum, dem österreichischen Staat, geführt werden. Skandal-, Pleite-, Fass-ohne-Boden-Bank Korrupten Politikern und kriminellen Geschäftsleuten auf der Spur Der investigative kroatische Journalist Pukanic sollte vermutlich aus dem Wege geräumt werden, weil er den kriminellen Machenschaften kroatischer Politiker und Geschäftsleute, an vorderster Stelle der damalige hochkorrupte Premier Ivo Sanader, auf der Spur war. Sanader, zur Zeit der Ermordung von Pukanic in Amt und Würden, sitzt mittlerweile eine Gefängnisstrafe wegen Bestechlichkeit ab – die Hypo-Alpe Adria-Bank, die offenbar auch als Waschmaschine für kroatische Finanzbetrüger diente, hatte ihn tüchtig geschmiert. Nicht der einzige Mordanschlag auf Journalisten Pukanic war jedoch nicht der einzige kroatische Journalist, auf den ein Mordanschlag verübt wurde. Auch der investigative Journalisten Domagoj Margetic sollte getötet werden. Ein Auftragsmörder versuchte ihn am 14. August 2014 mit einen Betonklotz zu erschlagen. Margetic wehrte si[...]



Ehemaliger Generalstaatsanwalt Dr. Karge zum Ecclestone-Prozess: „Ich bin ausser...

2014-08-06T14:01:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 6.8. 2014 ------ Der Strafprozess gegen den Formel 1- Mann Bernie Ecclestone, ist gestern gegen eine Zahlung von 100 Millionen US Dollar (60 Millionen Euro) eingestellt worden. Bernie Ecclestone gestern .......weisse Weste für 100 Millionen? Screenshot: Dr. v. Paleske Ich bat den ehemaligen Berliner Generalstaatsanwalt Dr. Hansjürgen Karge um eine Stellungnahme. Herr Dr. Karge, die gestrige Verfahrenseinstellung ist gegen eine hohe Geldsumme erfolgt. Nährt das nicht den Verdacht, die Justiz ist keineswegs blind sondern misst mit zweierlei Mass? Ecclestone drohten maximal 10 Jahre Freiheitsentzug , nun ist er ein freier Mann mit blütenweisser Weste und kann weiter im Rennsport viel Geld verdienen.. Die 100 Millionen Dollar dürften den Multimilliardär wohl auch nicht allzu sehr schmerzen. Wie denken Sie als ehemaliger Generalstaatsanwalt darüber? Dr. Karge: Ich bin außer mir ob dieses m.E. eindeutig gegen die Strafprozessordnung (StPO) verstoßenden Ergebnisses. Paragraph 153a StPO sollte Geringfügigkeiten ohne langwierige Hauptverhandlungen erledigen. Dann wurde der Geltungsbereich bis auf die "mittlere" Kriminalität ausgedehnt. Bereits am Tag nach dem Inkrafttreten des Gesetzes rief mich der Vorsitzende "meiner" Wirtschaftsstrafkammer an und meinte, ich hätte so eine komplizierte Anklage erhoben, die könne man doch jetzt elegant nach § 153a StPO erledigen. Meine Arbeit von einem Jahr war dahin. Bei Herrn E dürfte es sich aber wohl nicht nur um mittlere Kriminalität gehandelt haben, wenn man der Anklage folgt. Aus meiner Sicht wird § 153a StPO seit Jahren von Staatsanwaltschaften und Gerichten missbraucht. Staatsanwaltschaften klagen an, weil sie von der politischen Führung dazu angehalten werden oder weil sie aus falschem Ehrgeiz handeln, obwohl es sich nicht um "wasserdichte" Anklagen handelt. Richter sind unwillig, weil es sich um eine im Vergleich zu "normalen" Prozessen viel größere Anstrengung handelt. Im übrigen: Wer in eine Wirtschaftsstrafkammer kommt, das bestimmen allein seine Kollegen. Es sind nicht immer die besten, die kommen in die Schwurgerichtskammern. Wenn man nicht klären konnte, ob Bestechung vorliegt, dann hat man Herrn E freizusprechen. Was hat es denn mit Geringfügigkeit zu tun, wenn eine Bestechung nicht nachzuweisen ist? Gibt es jetzt eine geringfügige Bestechung wie "ein bißchen schwanger"? Auch wenn ein ehemals Angeklagter nach der Einstellung des Verfahrens nicht vorbestraft ist: Eine Einstellung nach § 153a StPO setzt das Vorliegen einer Straftat voraus! Weil diese als geringfügig eingestuft werden kann, darf das Verfahren eingestellt werden. Wenn Herr E. nicht wusste, dass sein Partner von der Landesbank (Dr. Gribkowski) "Beamter" war, dann kann ihm eine Straftat nicht nachgewiesen werden, und dann darf das Verfahren wegen einer als geringfügig zu bewertenden Straftat, die ja nicht vorliegt, auch nicht eingestellt werden. Nun läuft ebenfalls in München ein weiterer Strafprozess mit prominenten Angeklagten: Den ehemaligen Managern der Bayerischen Landesbank (BayernLB). Die haben im Jahre 2007 mit dem Kauf der österreichischen Hypo-Alpe-Adria Bank mehrere Milliarden Euro in den Sand gesetzt, und stehen jetzt wegen des Vorwurfs der Untreue vor Gericht.. Das Landgericht München wollte ursprünglich die Anklage wegen Untreue gar nicht zulassen. Erst auf die Beschwerde der Staatsanwaltschaft hin wurde vom Oberlandesgericht München die Verfahrenseröffnung angeordnet. Im Prozessverlauf bisher drängte sich (für mich) der Eindruck auf, das Gericht wollte mit der Nichtzulassung der Anklage auf jeden Fall recht behalten. Sollten per lege la[...]



Mittelkürzung für Schulen in Österreich, der Hypo-Alpe-Bank-Skandal, und ein Strafprozess...

2014-05-06T20:16:00Z

Dr. Alexander von Paleske --- 6.5. 2014 ---- Zug um Zug wird nun das ganze Ausmass des Schadens sichtbar, den die rasante Talfahrt dieser austrischen Pleite-Bank, die nur durch massisvste staatliche Zuwendungen am Leben gehalten wird, in Österreich angerichtet hat. Eine Bank, die von 2007-2009 sich im Besitz der Bayerischen Landesbank (BayernLB) befand. Skandal-, Pleite-, Fass-ohne-Boden-Bank Sparen im Schuletat Um die Riesenlöcher, die diese Fass-ohne-Boden-Bank in den österreichischen Staatshaushalt gerissen hat, zu stopfen, wird jetzt auch im Schuletat gespart: 57 Millionen Euro. Motto offenbar: diese Steuerlast muss auf viele Schultern verteilt werden, auch auf die von Schulkindern. Das allein bedeutet einen weiteren Skandal, denn die österreichischen Schulen, nicht anders als in Deutschland, brauchen alles andere, nur keine Mittelkürzung des ohnehin knappen Etats. Finanzielle Abenteuer ohne Ende Immer mehr kommt nun auch ans Tageslicht, nach welchen finanziellen Abenteuern dieser Bank schliesslich die Puste ausging: Die Bank vergab Kredite so wie Freibier auf einem Schützenfest, ohne Sicherheiten und ohne genaue Prüfung des finanziellen Backgrounds, Bereits berichtet hatten wir über: - den Wiener Skulpturenpark Paradiso, vorfinanziert aber nie errichtet , von dem nur ein paar zerbrochene Skulpturen übrig blieben. - die Finanzierung von Hühnerställen und Lastwagen in der Ukraine, die sich als nicht rückzahlfähiger Kredit für einen ukrainischen Klepto-Oligarchen herausstellten. - die Vergabe von Riesenkrediten an die kroatische Tudjman-Mafia zum Zwecke der Durchführung von Bauvorhaben - die Geldwäsche-Geschäfte mit, und Bestechungen von kroatischen Politikern bzw. politiknahen „Geschäftsleuten“ (Ivo Sanader & Co) - die finanzielle Polsterung der maroden Luftlinie Styrian Spirit - die Skandale um die rostigen Schiffe MS Monet und MS Harald Jari. Weitere Skandal-Batterie Nun gibt es gleich eine ganze Batterie von weiteren „Frei“krediten bzw. Betrügereien, die finanziell abgefedert werden müssen: - die offenbar teils ungesicherten Kredite an den Generalkonsul M in Split/Kroatien - die völlig ungesicherten und nun abzuschreibenden Kredite an den ukrainischen Eieroligarchen Oleg Bakhmatyuk - Die Yacht für den bulgarischen Alexandur A. - Der Leasingbetrug in Italien seit 2003. Schadensausgleich "lächerliche" 93 Millionen Euro. Insgesamt versenkte die Hypo-Alpe in Italien 540 Millionen Euro. - Die Franken-Swaps-Klage in Serbien - Der 25 Millionen Euro Kredit an den maroden Baukonzern Alpine, der dann prompt in die Pleite rutschte, mit ihm rutschte das Hypo-Alpe Geld in die Baugrube. - Vergessen werden sollte auch nicht der Skandal um eine alte Geige, der ein Schlaglicht darauf wirft, wie diese Bank mit ungesicherten Krediten um sich warf: Eine alte Geige war als Sicherheit für einen Kredit in die Hände der Skandalbank geraten. Angeblich 800.000 Euro wert. Die Bank glaubte das unbesehen. Nun ist der Kreditnehmer pleite, der Schätzwert der Geige liegt nur bei schlappen 34.000 Euro, rund 5% der kreditierten Summe. So wird dann - bei einer derartigen Geschäftspolitik kaum überraschend - der Jahresverlust der Skandalbank für 2013 auf rund 2,75 Milliarden Euro beziffert. In diesem Jahr alleine braucht die Bank wohl noch einmal 1,43 Milliarden Euro Staatsknete. Insgesamt ist die Verschuldung der austrischen Skandalrepublik seit 2007 um die Hälfte gestiegen, wobei die Bankenhilfe rund ein Viertel diese Schuldenzuwachses ausmacht, die Hypo-Alpe daran den Löwenanteil hat. Gesamtmiese 10 bis 17 Milliarden Euro Die Hypo Alpe Gesamtmiesen - deren wertloser Plu[...]