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Karl Weiss - Journalismus (Bürger-Journalist - Nachrichten-, Politik-, Brasilien- und Bilder-Blog) : Kommentarefind



Bürger-Journalist - Nachrichten-, Politik-, Brasilien- und Bilder-BlogSearch this site:



Published: 2015-09-07T00:00:17Z

 



Israel und der Konflikt gegen die Palistinenser

2015-01-30T19:32:04Z

ICH FRAGE MICH WARUM DIE JUDEN SO BRUTAL GEGEN DIE PALISTINENSER VORGEHEN.GERADE SIE SOLLTEN WISSEN WIE ES IST GEWALT AUSGESETZT ZU SEIN UND WIE RASSENHASS ENDEN KANN.WIR SOLLTEN UNS DIE HÄNDE REICHEN UND ALLE VÖLKER SICH UNTEREINANDER BESSER VERSTEHEN.TOLERANZ UND NÄCHSTENLIEBE SOLLTE DIE BOTSCHAFT DER WELT SEIN.NICHT IMMER GEWALT MASSENMORDE UND GIER SOWIE PROFIT UND GRÖSSEN WAHNSINN EINZELNER MACHTGEILE ARSCHLOECHER.ES REICHT WIR HABEN SCHON SO VIELE LEUTE BEERDIGT UND VERLOREN IN DER GESCHICHTE DIESES MENSCHENVOLKES.WIR SIND EINE SCHANDE FÜR DAS UNIVERSUM UND IHRE MÖGLICHEN ZIVILISATIONEN.DANKE F.D.AUFMERKSAMKEIT.PEACE AND LIVE LONG.MIKE.



Abscheulich!!!

2013-10-03T17:02:49Z

Wie man überhaupt im Ansatz auf den Gedanken kommen kann, solche Porno-Bilder ins Netz zu stellen!
Warum glauben Sie stellt man solche Fotos ins Netz und wer glauben Sie, guckt sich so etwas an?
Das Gesetz wurde erlassen um Kindern, die sich nicht dagegen wehren können pornographisch abgelichtet zu werden Schutz zu bieten und Kinder vor der Schande zu bewahren, die sie später einmal ereilt wenn sie erwachsen sind und sich jeder an den Porno-Fotos aufgeilen kann die ihre/seine Eltern ins Netz gestellt haben!
PS: Das mit den Figuren und Zeichnungen halte ich auch für übertrieben.



Der Vatikan schützt die Menschenrechte!

2013-01-06T09:28:23Z

Sehr geehrter Herr Weiss,
der Vatikan k a n n die UN-Deklaration der Menschenrechte gar nicht ratifizieren, da der Vatikanstaat nicht Vollmitglied der UN ist, sondern lediglich Beobachterstatus genießt. Im übrigen achtet der Heilige Stuhl die Menschenrechte; sie stehen nach seiner Auffassung aber nicht zur Disposition der staatlichen Gesetzgebung, nicht einmal der Vereinten Nationen. Sie liegen der staatlichen Gesetzgebung voraus, insofern hat ihre Deklaration - wie der Name schon sagt - eine deklaratorische Wirkung, die Gründe für ihre rechtliche Verpflichtungswirkung liegen tiefer, ihr Geltungsgrund ist transzendental. Bitte lesen Sie zum Thema Katholische Kirche und Menschenrechte im übrigen die Ansprache von Benedikt XVI. vor der UN-Vollversammlung vom 18.4.2008 http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2008/april/documents/hf_ben-xvi_spe_20080418_un-visit_ge.html und beachten Sie auch das weltweite Wirken des päpstlichen Rats "Iustitia et Pax" http://www.justpax.va zum Schutz der Menschenrechte. Lesen Sie andererseits, was Naturalisten und konsequent säkulare Philosophen wie Peter Singer (Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung 2011) zum Thema Menschenrechte sagen, und überlegen Sie dann noch einmal, von welcher Seite heute die Bedrohung der Menschenrechte ausgeht. Für die Katholische Kirche ist jeder Mensch von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Tode ein schützenswerter Mensch, gleich welcher Rasse, gleich welchen physischen und psychischen Gesundheitszustands. Einerseits wollen wir heute alles und jedes gleich zum "Menschenrecht" erklären, andererseits überlassen wir es der Naturwissenschaft und den Parlamenten zu definieren, was überhaupt ein Mensch ist, wem also Menschenwürde und Menschenrechte zukommen? Da sei Gott vor!



Fünf Jahre ist das jetzt her!!! Die eine Immobilienkrise ist direkt zur weltweiten...

2012-03-06T12:34:44Z

Fünf Jahre ist das jetzt her!!! Die eine Immobilienkrise ist direkt zur weltweiten Wirtschaftskrise mutiert. Die Wirtschaftskrise zur Staatenpleite. Und der Immobilienboom scheint trotzdem wieder loszugehen. Vor allem denkmalgeschützte Gebäude in Innenstadtlagen erleben einen extremen Wertgewinn. Die nächste Blase, die irgendwann platzt?



Ich teile nicht diese Meinung!

2011-09-21T21:42:28Z

Ein führender Landespolitiker oder ein wichtiger Geschäftsmann sollte mit 40 Jahren
keine 16-jährige "freien", das macht zumindest Gerüchte oder Klatsch über ihn
zum "Normalen". Hänseleien gegenüber beiden, dem jungen Mädchen wie dem
Mann mittl. Alters, wären ebenfalls an der Tagesordnung, alles Dinge, die den
Mann für eine Führungsaufgabe nicht gerade begünstigen.
Natürlich ist es legitim für ihn, aber ein in der Öffentlichkeit stehender sollte sich
verantwortungsvoller verhalten, finde ich.
Etwa 10 Jahre Altersunterschied sind angemessener, diese alten Herren mit 25, 30
oder gar noch mehr jüngeren Frauen machen sich einfach nur lächerlich.



Dann wünsche ich dir auf deinem neuen Blog viel Glück und ich hoffe, dass viele deiner...

2011-08-31T10:44:29Z

Dann wünsche ich dir auf deinem neuen Blog viel Glück und ich hoffe, dass viele deiner Beiträge lesen und kommentieren.



Blog Karl Weiss Journalismus ist umgezogen

2011-08-19T12:53:00Z

Neue Adresse: http://www.karl-weiss-journalismus.de

Ab heute ist Karl Weiss Bürgerjournalismus auf einer neuen Seite zu Hause. Da steht auch schon der nächste Artikel.

Dort sind auch alle bisherigen Artikel zu finden - bis zurück in den Juni 2006, als dieses Blog gestartet wurde.


Bitte aktualisieren Sie Ihre Bookmarks, Favoriten etc.




genetisch sind wir auf jüngere Frauen eingerichtet :-) wie gut dass ich nicht ganz...

2011-08-17T15:32:23Z

genetisch sind wir auf jüngere Frauen eingerichtet :-) wie gut dass ich nicht ganz dicht bin...



Zustimmung

2011-08-17T15:27:39Z

Mit bestimmten Einschränkungen möchte ich Karl Weiss zustimmen.

Ich habe selbst, bereits mit über 40 Jahren, ein Liebesverhältnis mehrere Monate lang mit einer 18-jährigen gehabt und kurz danach eines mit einer (anfangs) 20-jährigen, das Jahre gedauert hat.

In beiden Fällen haben wir zusammen gelebt und gelebt wie verheiratet.

Es gibt keinen bemerkenswerten Unterschied gegenüber einem mit einer älteren Frau.

Natürlich sind wir Männer genetisch auf junge Frauen ausgerichtet. Sie machen uns mehr an. Das wird niemand leugnen können.

Das trifft aber eigentlich nur auf das Kennenlernen zu, auf den Anfang des Verhältnisses. Hat sich erst einmal umfassende Intimität eingestellt, ist das weitere gedeihen der Liebe von allen möglichen anderen Dingen abhängig, aber das Alter spielt keine wesentliche Rolle.

Natürlich gibt es Frauen, die in der Entwicklung in der Pubertät steckengeblieben sind, aberdas kann auch auf ältere Frauen zutreffen - vor allem aber trifft es auf weit mehr Männer als Frauen zu.

Ich kann bestätigen: Auch eine junge Frau mit 18 ist ohne weiteres als Erwachsenen anzusehen.

Andererseits hatte ich natürlich auch keine Ambitionen auf politische Ämter. in diesem falle hätte ich mir das sicherlich mehrfach überlegt, so junge Frauen in mein Haus aufzunehmen.



Ist es abartig, eine 16-jährige zu lieben?

2011-08-16T18:05:00Z

Antwort an Florian Rötzer Von Karl Weiss Der „Skandal“ um den Christdemokraten von Boetticher, der mit einer kurzzeitigen Beziehung zu einer 16-jährigen seine politische Karriere zerstörte, ist hauptsächlich ein Skandal der Heuchler und Bigotten. Was soll daran abartig sein, eine 16-jährige zu lieben? In einem Artikel in „telepolis“, hier: http://www.heise.de/tp/blogs/8/150312 spielt Florian Rötzer mit „Argumenten“, die er nicht wirklich ernst meinen kann. Das beginnt bereits bei der Überschrift, in der er das Wort ‚Lolitas‘ für einen Fall gebraucht, in den keine Lolita verwickelt ist. Unter ‚Lolitas‘ versteht man Mädchen mit 12 bis 14 jahren, die bereits sexuell reif sind, aber in unserer Gesellschaft noch unter absolutem Sex-Verbot stehen. Eine 16-jährige ist keine ‚Lolita‘ mehr, sondern eine heiratsfähige junge Dame, wenn sie denn will. Unser bundesdeutsches Recht – in Übereinstimmung mit dem anderer ‚freiheitlicher‘ Staaten, lässt eine 16-jährige nicht nur heiraten, wenn sie will, sondern gesteht ihr auch zu, Liebesbeziehungen eingehen zu können und Sex zu haben, wenn sie will (die Einschränkung dazu durch die neue Gesetzgebung wird unten abgehandelt). Rötzer bezeichnet eine 16-jährige als „Mädchen, das von Boetticher als „Frau“ bezeichnet“ wird. Entschuldigung, Herr Rötzer, das ist infam. Ja, eine 16-jährige ist eine Frau. Wenn Sie verheiratet wäre (was sie ja sein könnte), würden Sie sie auch nicht als „Mädchen, das als Frau bezeichnet wird“ verunglimpfen. Weiss nicht, wann sie das letzte Mal eine Sechzehnjährige gekannt haben, in ihrer Familie zum Beispiel, diese jungen Frauen sind wirklich erwachsen, in einem Masse, das man für 16-jährige Jungen kaum behaupten kann. Alles was so typisch ist für eine Heranwachsende, ist in der Regel (die Ausnahmen bestätigen die Regel) nicht mehr vorhanden. Sie verhält sich wie eine Erwachsene und ist eine Erwachsene. Dann schreibt Rötzer: „... wenn ein alter Dackel ein junges Mädchen, was man meist nur den Muslimen vorwirft, bezirzt.“ Nein, eine 16-jährige ist kein „junges Mädchen“ – ein junges Mädchen ist eine unter 12-jährige - und ich weiss nicht, was die Muslime hier zu suchen haben. Wenn Sie damit darauf anspielen, dass es muslimische (und nicht muslimische) Familien gibt, in denen Hochzeiten noch arrangiert werden und sehr junge Frauen in diese Ehen gedrängt werden, dann müssen Sie wohl daran erinnert werden: Hier in Europa ist es noch keine 200 Jahre her, dass fast alle Ehen arrangiert wurden und dass dabei meistens 13- jährige, 14-jährige oder 15-jährige Mädchen verheiratet wurden. Und es ist nur etwas mehr als Hundert Jahre her, dass dies immer noch weithin üblich war. Siehe auch diesen Artikel: "Verheiratet werden mit 13" ( http://karlweiss.twoday.net/stories/11551663/ ) Wir brauchen uns also nicht zu erheben über Landstriche und Familien aus diesen Landstrichen, wo dies heute noch zum Teil üblich ist. Eine Beziehung zu einer 16-jährigen bezeichnet Rötzer als „Fehlleistung“ und ironisiert das Wort ‚Liebe‘, das der Politiker gebraucht hat. Ah ja, also Personen mit grossem Altersunterschied können keine echte Liebe füreinander empfinden – oder was? Und ein „junges Mädchen“ kann ja wohl keinen „alten Dackel“ lieben – oder was? Ja, die Beziehung war kurzzeitig – kann also keine Liebe gewesen sein (??) – oder was? Als Herr Kohl und Herr Schröder jeweils eine um zig Jahre jüngere geheiratet haben, sprach niemand von Fehlleistung, Schröder wurde sogar wiedergewählt. Aber wenn die um zig Jahre jüngere Frau erst 16 ist, dann ist es eine Fehlleistung? Welche Art von Moral spricht da aus Ihnen, Herr Rötzer? Sie, die sie von „Doppelmoral“ sprechen, aber diese bei den Konservativen orten. Was ist das für ein Gewäsch: „... w[...]



Herr Heinzler, wen meinen Sie? Den Politiker oder den Verfasser?

2011-08-17T09:57:32Z

Herr Heinzler, wen meinen Sie? Den Politiker oder den Verfasser?



in seinem Alter und in seiner Position sollte er eigentlich mehr Hirn haben.

2011-08-17T09:03:34Z

in seinem Alter und in seiner Position sollte er eigentlich mehr Hirn haben.



Fukushima: Mehr als 20 Atombomben

2011-08-14T14:38:00Z

Das ist Kapitalismus Von Karl Weiss Auch in Japan gibt es mutige Wissenschaftler, die nicht in den Chor der Atom-Mafia einstimmen, radioaktive Strahlung sei ungefährlich. Der Arzt und Professor Tatsuhiko Kodama, Spezialist für radiaktive Strahlung im Körper, sagte vor einem Parlamentsausschuss in Japan aus und rief starke Reaktionen hervor, als seine Aussage auf Youtube ins Internet gestellt wurde. 200 000 Japaner klickten innerhalb weniger Tage auf diesses Video. Wer sich den Originaltext des Nachrichtenmagazins Asahi zu dieser Aussage in Englisch zu Gemüte führen will, hier ist er: http://www.asahi.com/english/TKY201108120245.html Er sagt dort unter anderem: „Am 21 März sagte der leitende Sekretär des Regierungskabinetts Yukio Edano“ Es gibt keine unmittelbaren Problemefür die Gesundheit der Menschen.“ Da spürte ich, ein wirkliches Desaster würde geschehen. (...) Wenn wir über die Probleme von radioaktiver Strahlung sprechen, so müssen wir zuerst die Gesamtmenge der frei gewordenen Radioaktivität in Rechnung stelllen. Weder der Betreiber von Fukushima noch die japanische Regierung haben bis heute klare Zahlen dazu veröffentlicht.“ „Nach unseren Berechnungen ist die Gesamtmenge von strahlenden Partikeln, die beim Unfall in Fukushima freigesetzt wurden, 29,6 mal höher als die der Atombombe von Hiroshima und gerechnet in Uran, 20 Mal höher. Während das Niveau der Strahlung der Atombombe innerhalb eines Jahres auf etwa ein Tausendstel abklingt, klingt die freigesetzte Strahlung des Unfalls des Atomkraftwerkes innerhalb eines Jahres nur etwa auf ein Zehntel ab.“ Es wird in jenem Artikel berichtet, der Professor dringe auf schnelle Verabschiedung neuer Gesetze, die effektive Massnahmen zur Dekontaminierung verstrahlter Gebiete vorsehen. Ebenso sei ein Gesetz notwendig, das dafür sorgt, die Verstrahlung von Kindern zu verhindern. Die bestehenden Gesetze würden sogar Hilfsmassnahmen verbieten, weil zum Beispiel Caesium-haltige Erde nicht mit Autos weggebracht werden darf. „Warum gibt die japanische Regierung nicht Geld aus für die benötigte Dekontamination?“ Was diese Aussagen bedeuten, kann ermessen, wer über die Langzeitfolgen der Hiroshima-Bombe gelesen hat, so wie der Bürgerjournalist. Noch 20 Jahre nach der Bombe bekamen Personen Krebs, die lediglich dem „Fall-out“, dem aus der Luft regnenden radioaktiven Partikeln, ausgesetzt waren. Selbst bei Personen, bei denen der Geigerzähler überhaupt keine höhere als die Umgebungsstrahlung messen konnte, wurden im Körper eingebaute Mengen von radioaktiven Substanzen in den Leichen gefunden, die den Körper von innen zerstört hatten. Doch die auffälligsten Folgen waren und werden sein die hohe Anzahl von Kindern mit Leukämie und anderen Krebsformen, von denen die meisten daran gestorben sind und sterben werden. Die Atom-Mafia hat um des Profites willen das Leid und die Schmerzen und die Tränen von Hunderttausdenden von Familien und Kindern in Kauf genommen. Das ist Kapitalismus! Hier Links zu den anderen Artikeln im Blog im Zusammenhang mit dem Super-Gau von Fukushima - Nur ein bisschen harmlose Radioaktivität? - Radioaktivitätswerte dürfen nicht mehr veröffentlicht werden. - Super-Gau Japan 3 - Fukushima – Es wird immer gruseliger - Radioaktivität? - Alles unschädlich - Was war der Auslöser des Fukushima-Super-Gaus? - Strahlende Teilchen in Kanadas Trinkwasser – Fukushima 7 - Fukushima – Kernschmelze im Reaktor 4 - Fukushima – Düster, düsterer - Streit um die Fukushima-Artikel dieses Blogs - Nach Fukushima nun Kashiwasaki – Kariwa? - Fukushima – Die Atom-Mafia - Atomreaktor: 50 Jahre Abklingzeit - Der Deutsche Atom-Gau - Fukushima: Nuklear-Explosion? - Fukus[...]



Stuttgart21: Finanzierung ist verfassungswidrig

2011-08-12T00:58:00Z

Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) erinnert sich plötzlich nicht mehr, was er 2010 gesagt hat.

Von Karl Weiss

Bereits im Jahre 1969 wurde in Deutschland eine Verfassungsänderung durchs Parlament gebracht, nach der der Bund keine Landesaufgaben bezahlen darf und die Länder keine Bundesaufgaben. Die Bahn ist Bundesaufgabe, also darf es keine Finanzierung durch Länder für Bahnprojekte geben. Logisch? Logisch!

Doch Stuttgart 21 wird u.a. vom Land Baden –Württemberg mitfinanziert.
Damit wäre eigentlich das Thema erledigt, oder?

Aber nein, sowohl CDU als auch SPD hielten es für legitim, Landeszuschüsse für Bundesaufgaben zu genehmigen.

Doch nun kommen die Grünen ins Spiel, die ja heute den Ministerpräsidenten stellen. Damals (2010) träumte man noch nicht einmal vom Regierung und war ganz Opposition: Man hatte ein Rechtsgutachten über die Landesbeteiligung an Stuttgart21 in Auftrag gegeben und das Ergebnis war eindeutig: Das ist illegal!

Daraufhin erklärte der damalige Landesvorsitzende und heutige Ministerpräsident Kretschmann: "Die Zahlungen des Landes sind verfassungswidrig, der Finanzierungsvertrag nichtig. Falls die Grünen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg Regierungsverantwortung tragen, werden wir die Zahlungen sofort einstellen und bereits gezahlte Beträge zurückverlangen. Mit uns wird es keine Fortsetzung des Verfassungsbruchs geben."

Interessant, nicht?

Hören Sie , was der gleiche Kretschmann heute von sich gibt: „Er kämpfe auch weiter gegen S 21, aber es seien nun mal "Verträge da,
es handelt sich um komplizierte Rechtsfragen, auf die es leider kein einfaches Ja oder Nein gibt". Man müsse in der Politik, so der 63-Jährige, einfach akzeptieren, dass "es keine Gewähr dafür gibt, dass man all seine Ziele erreicht". (Kretschmann im aktuellen ‚Stern‘)

Umfallpolitiker hatten wir auch vorher schon, aber der schiesst den Vogel ab, was? Da werden sich viele, viele Menschen überlegen, ein zweites mal Grüne zu wählen.

Das hat aber auch etwas Gutes: Die Grünen als Alternative wird jetzt wohl kaum einer noch sehen. Das erweitert den Blick und lässt radikale Lösungen realistischer erscheinen.



Unruhen in Grossbritannien

2011-08-11T01:47:00Z

Berechtigte Wut, aber falsche Mittel Von Karl Weiss “Kriminelle” seien es gewesen, die in London mit seinen Vorstädten Tottenham, Peckham und anderen, in Birmingham, in Liverpool, Manchester, Bristol und anderen „Riots“ veranstaltet hätten, Unruhen, die Häuser und Autos angezündet hätten und Geschäfte aufgebrochen und geplündert hätten. Wo kommen plötzlich Tausende von „Kriminellen“ her? Entspringen sie aus dem Boden? Fallen sie vom Himmel? Tausende unbescholtener Bürger sind plötzlich zu „Kriminellen“ geworden? Ein Kommentar der „Süddeutschen Zeitung“ (die ich üblicherweise hier immer streng kritisiere) gibt einen Einblick, wie so etwas passieren kann. Der Titel ist „Verzweifelt und wütend bis aufs Blut“ und hier kann man ihn nachlesen: http://www.sueddeutsche.de/politik/ungerechtigkeit-in-grossbritannien-verloren-verzweifelt-wuetend-bis-aufs-blut-1.1129811 Einige Zitate: „Anderswo mögen Hausbesitzer ihre Hypotheken nicht mehr bedienen können, doch die Preise für Penthouse-Apartments in Knightsbridge oder Kensington ziehen weiter kräftig an. Die Diamantenhändler in Hatton Garden, die Herrenausstatter in der Jermyn Street und die Nobellimousinen-Verkäufer an der Park Lane klagen nicht über schwindende Nachfrage. Und derweil Schatzkanzler George Osborne mit der einen Hand Sozialleistungen kürzt, lockt er mit der anderen Reiche aus aller Welt mit Konditionen ins Land, die den Finanzdirektor eines Schweizer Niedrigsteuer-Kantons vor Neid erblassen ließen. (...) Dies ist der Hintergrund, vor dem man die Ausschreitungen quer durch die Elendsviertel der britischen Hauptstadt und in anderen Landesteilen betrachten muss. Wer sagt, dass sie überraschend ausgebrochen seien, lügt oder verleugnet die Realität. Denn hinter der glitzernden Fassade, die Großbritannien präsentiert, haben sich so viel Unmut, Ressentiments und Zorn angestaut, dass es nur eines Funkens bedurfte, um eine Explosion auszulösen. Die teilweise gewalttätigen Studentenproteste, die Kopf-ab-Rufe, mit denen Prinz Charles und Camilla von einer johlenden Horde empfangen wurden, ein Massenmarsch der Gewerkschaften - dies waren Anzeichen für den Sprengstoff, der sich angesammelt hat. Es ist kein Zufall, dass kluge Beobachter eine Parallele zwischen den Volksaufständen im arabischen Frühling und den Straßenschlachten des Londoner Sommers ziehen.“ Der Artikel zitiert auch den „Daily Telegraph“: „Ein Teil des jungen Britannien (...) ist vom Klippenrand einer zerbröckelnden Nation gestürzt." Und es wird konstatiert: „ ... gibt es Stadtteile in London und anderswo, in denen Lebenserwartung und Kindersterblichkeit Drittwelt-Niveau haben.“ Allerdings sagt uns der Artikel nicht, was denn der wesentliche Unterschied ist zwischen jenen, die in Ägypten, Tunesien, Spanien, Israel und Griechenland, um nur wenige zu nennen, friedliche, aber extrem sichtbare und darum so effektive Proteste ohne Unterlass organisiert haben und den „Verzweifelten und Wütenden bis aufs Blut“ in England. Der Unterschied ist: Wer sich die Mühe macht, noch friedliche, wenn auch effektive, Proteste zu organisieren, der hat noch Hoffnung auf eine Besserung, der sieht noch die Möglichkeit von Veränderungen, der vertraut bis zu einem gewissen Masse noch dem System. Wer einen Riot veranstaltet, Unruhen, die wohl immer und überall mit Brandstiftungen und mit Plünderungen einhergehen, der hat jede Hoffnung fahren gelassen, der will nurmehr seine Wut und seinen Hass ausleben, der hat längst jede Möglichkeit einer positiven Veränderung ausgeschlossen. Beide Haltungen können also auf fast identische Ursachen zurückzuführen sein, aber der Effekt ist dra[...]



Danksagung

2011-08-10T10:15:55Z

Ein guter Text, der es auf den Punkt bringt. Gleiches gilt für den Artikel "...offene Tyrannei" (und so viele andere). Besser kann man es nicht zusammenfassen.
Mir wird schlecht bei dem Gedanken, mit welcher (zunehmenden) Intensität wir durch diesen von uns bezahlten Staatsapparat in die Zange genommen werden. Die Äußerungen dieser anteilig unwissenden und berufsmäßig lügenden Polit-Kaste, die uns "i.A." auspresst, machen mir Angst.
Was soll ich zuerst machen? Ich sehe folgende 3 akademischen Möglichkeiten: (1) mich auf's Land zurückziehen und in mittelalterlichen Verhältnisse einigeln. (2) 50.000 der obersten Gangster umnieten
(3) in meiner nicht vorhandenen Freizeit den bemitleideten Dauerdemonstranten vor dem Reichstag geben.

Bin für Ratschläge dankbar.



Jetzt kommt die offene Tyrannei

2011-08-05T23:54:00Z

Europäischer Währungsfond geschaffen Von Karl Weiss Dieser Tag, Donnerstag, der 21. Juli 2011, wird in nicht allzu ferner Zukunft in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem die offene Tyrannei bereits im Grunde begann. Die 17 Euro-Länder haben einen Europäischen Währungsfond geschaffen, wie es Stasi-Schäuble schon letztes Jahr gefordert hatte. Das scheint auf den ersten Blick eine rein ökonomische Entscheidung, die nichts mit der Macht zu tun hat. Ist e s aber nicht, denn im Kapitalismus heist es: Geld regiert die Welt. Dieser europäische Währungsfond wird nämlich Geld machen können und ist in der Praxis eine Art von europäischem Wirtschaftsministerium. Es wird die einzelnen Regierungen Europas am Gängelband führen. Werden sie nicht genug Neo-Liberalismus, “Austerity” und Umverteilung nach oben machen, wird ihnen das Geld gestrichen und sie müssen weit höhere Zinsen für ihre Staatsanleihen zahlen, was jede praktische Möglichkeit, auch einmal etwas für die ärmeren menschen im Lande zu tun objektiv unmöglich machen wird, oder für die Erziehung und Bildung, für Freizeit, für Arbeitslose, für Rentner usw. Das Geld des Europäischen Währungsfonds wird nämlich nur an jene Länder fliessen, in denen alles für das Kapital und nichts für die Bevölkerung getan wird und man wird die Milliarden, die über den europäischen Rettungsfonds nun in den europäischen Währungsfond fliessen, dazu benutzten, diese Art von Politik mit Gewalt durchzusetzen. Dieses “Europäische Wirtschaftsministerium” wird in keinster Weise, in allerkeinster Weise, demokratisch kontrolliert. Es wird ausschliesslich nach dem Maximen der Austerity-Fanatiker handeln, die eigentlich mit der aktuellen Wirtschaftskrise ausgespielt hätten haben müssen, denn diese Politik war es, welche die Krise verursacht hat. Weder das europäische Parlament noch die einzelnen Länderparlamente werden zu den Entscheidungen dieser Super-Ministeriums gehört werden. Dass die Bevölkerung selbst nicht gehört wird, ist ja sowieso schon ständing geübte Praxis. Am Ende kommmt alle Politik auf wirtschaftliche Entscheidungen hinaus und die werden eben in Zukunft ausschliesslich im Kreise der Staatsoberhäupter und Ministerpräsidenten gefällt warden, ohne jede Kontrolle durch Gerichte, ohne jede Kontrolle durch Parlamente oder sonst irgendjemand. Damit ist im Kern die offene Tyrannei des Kapitals erklärt, denn bisher war das Kapital ja auch schon an der Macht, wie man sehen konnte, als die Banken Geld brauchten. Aber nun ist die Tyrannei offen. Hinter den Austerity-Massnahmen stehen die Banken und die grossen Konzerne, die davon ausschliesslich profitieren warden. Wird zum Beispiel in einem der Euro-Länder eine Regierung gewählt, die Austerity-Massnahmen ablehnt, so wird sie über die Geldhoheit des Europäischen Währungsfonds trotzdem gezwungen, diese Massnahmen durchzuführen – oder in anderen Worten: Der Wähler entscheidet über gar nichts mehr. Was sind nun diese Austerity-Massnahmen? Nun, genau das, was die Bundesrepublik in grossen Teilen schon vorgemacht hat: - Kürzung der Arbeitslosenhilfen bis auf Werte unter dem Existenzminimum - Abschaffung aller Mindestlöhne - Kürzung der Renten bis auf unter das Existenzminimum - Erhöhung des Rentenalters - Freigabe von Leiharbeit zu jedwedem Lohn - Freigabe von Zeitarbeit zu jedwedem Lohn - Aufhebung des Prinzips von gleichem Lohn für gleiche Arbeit - Verbote gewerkschaftlicher Streiks unter Vorwänden - Verminderung der Steuern auf Kapitalerträge und unternehmerische Tätigkeit auf marginale Werte - Eröffnen der Möglichkeiten, Gewinn[...]



Toter Hund und neuer Trend

2011-08-07T23:51:00Z

Die Völker stehen auf Von Karl Weiss Nun ist die Krise also da. Zwei Dinge, die fast gleichzeitig geschahen, brachen den Damm: Die Vereinigten Staaten wurden von einer Risiko-Agenturen von der Bestnote heruntergestuft und in Europa wurde nun offiziell verlautet, dass man keinen „Rettungsschirm“ für Italien aufspannen können, dafür sei das Land zu gross. Schon im Artikel „Zu gross, um gerettet zu werden“ hat dieses Blog genau das gesagt: Italien kann nicht „gerettet werden“ und wird damit zum Euro-Killer. Die Vorstellung, Staaten, deren Hauptproblem die hohe Staatsverschuldung ist, mit Geldern, die als neue Schulden gegeben werden (also mit noch mehr Schulden), „helfen“ zu können, war offensichtlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die Konsequenz wollen die verbiesterten Politiker aber nicht ziehen. Sie träumen weiterhin, trotz der sich ausweitenden Staats-Verschuldungs-Krisen den Euro noch halten zu können. Doch der Euro ist bereits so tot wie ein toter Hund. Auch in den USA ist man weiterhin zuversichtlich, mit extremen Sparmassnahmen die US-Bonds und den Dollar halten zu können. Doch die Herabstufung durch „Standard &Poors“ ist nur ein Symptom, nicht die Krankheit. Die USA glaubten, obwohl ihre industrielle Basis schon seit zwei Jahrzehnten immer schwächer geworden ist, mehrere Krieg gleichzeitig führen zu können, in über 80 Ländern der Welt militärisch präsent sein zu können und der ganzen Welt aufgrund der Vorherrschaft des Dollars sagen zu können, was sie tun soll. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Staatsschulden der USA einschliesslich der fest zugesagten anderen Ausgaben und der Schulden der Bundes-Staaten und Gemeinden in den USA sind objektiv bereits nicht mehr zu bezahlen. Nur ein wahnwitziger Wirtschaftboom mit 10% Wachstumrate im Jahr könnte das ändern, doch die USA sind von einer wirtschaftlichen Rallye so weit entfernt wie die Sonne von uns. Die Zeiten, als „der Westen“, angeführt von den Vereinigten Staaten, die ganze Welt am Gängelband hatte, sind endgültig vorbei, obwohl die Politiker immer noch „business as usual“ spielen. Die Zeiten, als Deutschland als einziges Land Vorteile aus dem Euro ziehen konnte, denn der Eurokurs stieg nicht mit dem deutschen Aufschwung, weil andere Euro-Länder Sorgen bereiteten und Deutschland konnte zu Wechselkursen exportieren, die den Grosskonzernen und –banken die Freudentränen in die Augen trieben, so wie es in diesem Moment noch ist, sind auch in Kürze vorbei. Was auch immer die Politiker-Brut sich als Ersatz einfallen lassen wird, der Euro kann nicht gehalten werden. Würde man dauerhaft am Euro festhalten, würden am Ende alle Euro-Länder einschliesslich Deutschlands in die Staatsschulden-Falle getrieben und die Bundesanleihen, heute gerade „Sicherer Hafen“, würden genauso Aufschlagzinsen bekommen wie heute die italienischen Staatsanleihen. Doch die Politiker werden uns nicht die Wahrheit sagen. Diese Art von Menschen kann garnicht die Wahrheit sagen, höchstens einmal versehentlich. Die Politiker sind aber sehr gut im Sehen von Trends. Und was ist der generelle Trend in diesem Moment auf dieser Erde? Ja, genau! Die Völker beginnen aufzustehen, besinnen sich auf ihre eigene Kraft, demonstrieren und kämpfen. Es ist noch nicht lange her, dass dies in Tunesien begann. Danach kamen, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge: Ägypten, Bahrein, Jemen, Syrien und Israel, Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, Dänemark und Grossbritannien, Chile, Malaysia und Mexico – und das sind nur jene, die mir sofort einfallen, ohne dass ich weiter recherchiert h[...]



Die offizielle Vollzugsmeldung des Staats- und Volksverrats

2011-08-07T20:31:41Z

PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG PRESSEMITTEILUNG NR.: 279 Gemeinsames deutsch-französisches Kommuniqué zur aktuellen Situation in der Euro-Zone So, 07.08.2011 Der stellv. Sprecher der Bundesregierung, Christoph Steegmans, teilt mit: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy erklären in einem gemeinsamen Kommuniqué: Nichtamtliche Übersetzung: "Präsident Sarkozy und Bundeskanzlerin Merkel bekräftigen ihr Engagement, die von den Staats- und Regierungschefs des Euro-Währungsgebiets und von den Institutionen der Europäischen Union am 21. Juli 2011 gefassten Beschlüsse vollständig umzusetzen. Sie betonen insbesondere, wie wichtig es ist, die parlamentarische Zustimmung schnell bis Ende September in ihren beiden Ländern zu erhalten. Sie begrüßen die jüngst von Italien und Spanien angekündigten Maßnahmen zur schnelleren Haushaltskonsolidierung und zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Insbesondere das Ziel der italienischen Behörden, einen ausgewogenen Haushalt ein Jahr früher als zuvor anvisiert zu erreichen, ist von grundlegender Bedeutung. Sie betonen, dass eine vollständige und zügige Umsetzung der angekündigten Maßnahmen für die Wiederherstellung des Vertrauens der Märkte maßgeblich ist. Wie am 21. Juli beschlossen, wird die Wirksamkeit der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität verbessert und ihre Flexibilität unter Bindung an entsprechende Auflagen erhöht werden, und zwar insbesondere durch folgende Instrumente: ein vorsorgliches Programm, die Rekapitalisierung von Finanzinstitutionen und an den Sekundärmärkten auf der Grundlage einer Analyse der EZB, in der das Vorliegen außergewöhnlicher Umstände auf dem Finanzmarkt und Gefahren für die Finanzstabilität festgestellt werden, und auf der Grundlage eines einvernehmlich gefassten Beschlusses der Mitgliedstaaten intervenieren zu können, um eine Ansteckung zu verhindern. Im Einklang mit den Beschlüssen vom 21. Juli sind Frankreich und Deutschland zuversichtlich, dass die Analyse der EZB eine adäquate Grundlage für Interventionen an den Sekundärmärkten bilden wird, da sie helfen wird, den Fall festzustellen, in dem die Finanzstabilität des gesamten Euro-Währungsgebiets gefährdet ist." Quelle: http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2011/08/2011-08-07-dt-fr-kommunique.html ------------------------ Dazu passend aus: Carl Friedrich von Weizsäcker ‘Der bedrohte Friede – heute’ (ISBN 3-446-17697-7) Von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk ‘Der bedrohte Frieden’ 1983 Hanser-Verlag, innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet Kommunismus voraus (er wurde ausgelacht). Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn,- Gehaltsabhängige zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend. Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden Globalisierung, (obwohl es damals dieses Wort noch nicht gab) so wie er sie erwartete. 1. Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen. 2. die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken. 3. Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staats zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird. 4. ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern. 5. Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch an. 6. Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schut[...]



Sklaven

2011-08-06T20:21:56Z

JA so wird es sein wie es Herr Grood beschreibt und entspricht völlig auch meine Meinung.
Was soll man tun ?
Als hätte man es nicht schon lange geahnt,fahren wir alle in die Pleite



Wirtschaftsregierung

2011-08-06T11:41:31Z

Damit hätte dann die EU endlich ihre Wirtschaftsregierung, die sich darauf konzentrieren kann, den neoliberalen Wahn umzusetzen, ohne sich mit irgendeinem Sozialklimbim aufhalten zu müssen. Durchgesetzt wird das Regime mittels Erpressung -wie beschrieben.
Durch die Einrichtung eines solchen supranationalen Gremiums, dass die nationalen Demokratien aushebelt dürfte der Widerstand nach Artikel 20 GG erlaubt sein. Allein fürchte ich, dass die Demokratie zu wenig Fans hat und auch diesmal das Fressen (oder gefressen werden) vor der Moral kommt.
Das mit dem Lissaboner Vertrag ohne hin schon neoliberal verfasste Europa ist mittlerweile zu einem wilden Improvisationstheater verkommen, dass, wie im Falle der Bailoutklauseln, nur noch Ad hoc-Entscheidungen fällt um später, post faktum, den Vertragstext anzupassen, um den Schein der Legitimität wieder her zu stellen. Mit den "Sparmaßnahmen" geht man über zur offenen Plünderung der Staaten. Volkseigentum wird verschleudert um die leistungslosen Einkommen der Anleger zu sichern und gibt ihnen gleichzeitig die Gelegenheit, günstig an Sachwerte zu gelangen, die auch dann noch was wert sind, wenn eines Tages alles kollabiert, weil die Völker nicht mehr in der Lage sind, ihre Schulden bedienen, oder anders gesagt, die Renditen für die Vermögen der Reichen und Superreichen zu erwirtschaften.
Wer nicht vollkommen blind ist kann sehen, wie sich die Diktatur des Kapitals perfektioniert und nach und nach die letzten Restbestände an Demokratie abgeschafft werden.
Ganz offen reden Wirtschaftsverbände darüber, dass sie jetzt in Griechenland und Spanien billig an Fachkräfte gelangen können und eine willfährige Regierung aus Kapitalknechten macht sich sofort an die Arbeit um den Import zu erleichtern, damit der Niedriglohnsektor durch billige Importkräfte weiter nach oben ausgeweitet werden kann .
Die Völker werden gegeneinander ausgespielt und die Mehrheit merkt es nicht mal. Entweder weil sie das alles nicht verstehen wollen oder sich in grenzenloser Naivität einbilden, "ihre Kapitalisten" würde sie gnädiger behandeln als die Menschen in all den Ländern, die die Ungnade "der Märkte" ins Verderben schickt.
Wer soll den Wahnsinn aufhalten, der sich weder von brennen Barrikaden in Athen noch von wochenlangen Massenprotesten in Spanien beeindrucken lässt?
Leute wie sie und ich sind doch nur "linke Spinner", die den absouten Sieg des Kapitalismus nicht wahr haben wollen;-).

„Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.“ Goethe



Exkulpation

2011-08-04T12:46:48Z

Die Ereignisse, die Sie aufführen könnte man etwas anders gewendet noch um die Berichterstattung zur Finanzkrise erweitern, weil man auch dort sehr schon beobachten konnte, dass der mediale Mainstream seine Hauptaufgabe darin sieht, das Aufkommen von Fragen zu verhindern, die möglicherweise Zusammenhänge aufzeigen würden, die nicht jeder sehen soll.
Dort wurde zum Beispiel schnell die Sprachregelung gefunden, dass es die Gier von, einzelnen, versteht sich - Bankern war, die für den Schlamassel verantwortlich zu machen sind und man "nur" diese Gier in die Schranken weisen müsste, damit alles wieder gut wird. So wird sichergestellt, dass keiner zu viele Fragen und vor allem nicht die falschen, z. B. die nach Schulden und Vermögen etc. stellt und womöglich eine Diskussion über Zusammenhänge und Hintergründe vom Zaun bricht. Zu sehen auch daran, wie die Finanzkrise flugs für beendet erklärt und als Krise des Euro einen zweite Karriere startete.
So zerfallen Abläufe, die man ggf. als folgerichtige Entwicklungen interpretierenden könnte, in scheinbar zusammenhanglose Ereignisse und wenn sich trotzdem ein Zusammenhang zu sehr aufdrängt, kann man ja immer noch von einzelnen schwarzen Schafen und verrückten Einzeltätern sprechen.
Dieses Spiel kann man immer und immer wieder beobachten: Lebensmittelskandale haben immer etwas mit der Gier einzelner schwarzer Schafe, aber niemals mit dem Konkurrenzdruck, im kapitalistischen System zu tun, dass die Existenz des "nicht Konkurrenzenfähigen" permanent bedroht. Fragen zu stellen, die dahin führen könnten, ist auch in den Kommentaren, die eine Diskussion simulieren sollen, verboten und wird gnadenlos wegzensiert.
Ich gebe Ihnen absolut Recht in Ihrer Feststellung, dass Medien u. Behörden auf dem rechten Auge zu Sehstörungen neigen, die häufig auch bis zur Blindheit reichen. Dass aber niemand die Vorbereitungen bemerkte scheint hingegen durchaus plausibel, wenn man Breiviks Manifest liest und sieht wie sorgfältig er vorging und wie sehr er sich der Gefahr der Entdeckung bewusst war.
Die Frage nach der Uniform ist eine von vielen Merkwürdigkeiten, der man in der Tat nachgehen könnte, aber es macht sehr den Eindruck als ginge es allen Beteiligten eher darum einen plausiblen Plot zu liefern, der geglaubt wird, als alle Fragen, die das Geschehen und dessen möglichen Hintergründe aufwirft, zu beantworten.
Vielleicht kommt ja noch was ans Licht, wenn die Kommission, die nun alles untersuchen soll, ihren Bericht vorlegt, aber besonders optimistisch bin ich nicht, dass die derzeitige Version noch eine entscheidene Wendung -weg vom irren Einzeltäter- bekommt.



Faschistischer Terroranschlag in Norwegen

2011-08-03T22:46:00Z

Die Broders, PIs, Sarrazins und Seefelders haben mitgeschossen Von Karl Weiss Die frenetische Hetze gegen eine angeblich überquellende muslimische Einwanderung hat zu einem ersten gezielten faschistischen Terroranschlag gegen eine angeblich muslimfreundliche Regierung und ein Jugendkamp der sozialistischen Partei Norwegens geführt, die an der Regierung ist. 86 Tote (nach letzten Zählungen) sind erneut ein Beweis: Der Terroranschlag offenbart die ganze Menschenverachtung der Faschisten, die zu jedem Verbrechen bereit sind. Sie verkörpern die reaktionärste, am meisten terroristische Form der Herrschaft des Finanzkapitals und werden angesichts des anhaltenden, weltweiten Linkstrends systematisch aufgebaut. Ihr Terror richtet sich gegen die gesamte Bevölkerung. Während in den Mainstream-Medien behauptet wird, es handele sich um einen Einzeltäter, der noch nie aufgefallen sei, war er in Wirklichkeit schon Mitglied der faschistoiden sogenannten „Fortschrittspartei“ Norwegens. Er hat Verbindungen nach Polen, wo wer den Sprengstoff besorgt hat. Vergleichen sie, was die Quellen sagen: „Süddeutsche“: http://www.sueddeutsche.de/politik/attentaeter-von-norwegen-anders-behring-breivik-er-kam-aus-dem-nichts-1.1123845 „Er soll zwar ein Rechter mit islamfeindlichen Ansichten sein, aber keine Verbindung zur rechtsextremen Szene haben. "Er kam aus dem Nichts", sagte ein Polizist der Nachrichtenagentur AP. Der Verdächtige gehörte nach Polizeierkentnissen keiner der bekannten rechtsextremen Bewegungen Norwegens an und hatte in seiner Polizeiakte nur Einträge wegen kleinerer Vergehen. "Er war nicht auf unserem Radar und wäre er in einer Neo-Nazi-Gruppe in Norwegen aktiv gewesen, hätten wir ihn auf dem Radar gehabt", sagte ein Polizist.“ „Rf-news“: http://www.rf-news.de/2011/kw29/faschistischer-terroranschlag-in-norwegen „Kenneth Fuglemsmo, Sprecher der norwegischen kommunistischen Liga ‚Tjen folket‘ ("dem Volke dienen") erklärt gegenüber rf-news direkt aus Norwegen: "Es wird jetzt so getan als sei der Mann ein Einzeltäter. Es ist aber bekannt, dass er bis vor zwei Jahren Mitglied der faschistoiden "Fremskrittspartiet"[Fortschrittspartei] war.“ Die "Fremskrittspartiet" hat in der Vergangenheit mehrfach regelrechte Hasskampagnen gegen Migranten und besonders Muslime durchgefürht. Das ist ein Boden für derart verabscheuungswürdige Verbrechen.“ Merken Sie den Unterschied? „Mainstream“ versucht auf die „Einzeltäter“-Theorie abzuheben, während die fortschrittliche Bewegung die Zusammenhänge mit den Faschisten aufzeigt. Der Trick der „Süddeutschen“: Sie gibt einfach Aussagen eines Polizisten wieder, so als ob Polizisten immer und überall die Wahrheit sagen und umfassende Kenntnisse haben. Die Möglichkeit, ein solcher Polizist wolle nur von der Fahrlässigkeit mangelnder polizeilicher Überwachung von Rechtsextremisten ablenken, wird gar nicht erst in Erwägung gezogen. Die journalistische Sorgfalt, die gebietet, Einzelaussagen nicht einfach als Wahrheit zu verkünden, bleibt auf der Strecke – und das sind die sogenannten „Qualitätsmedien“. Es ist das Gleiche, was bereits vor Jahrzehnten praktiziert wurde: Als in den Sechziger–Jahren die „Bild“ und andere solange gegen die Studentenbewegung der „68er“ und einen ihrer Anführer, Rudi Dutschke, gehetzt hatten, bis sich wirklich einer fand, der die Worte in Taten umsetzte und ihn erschoss, wurde ebenfalls die Theorie vom Einzeltäter bemüht. [...]



Fukushima: Der schlimmste Teil der Katastrophe beginnt erst

2011-08-02T20:07:00Z

Massivste Lügen der Atom-Mafia Von Karl Weiss Fukushima ist weithin aus den Schlagzeilen und den Nachrichten verschwunden. Es scheint so, als ob die Katastrophe keine wirkliche gewesen wäre. Tatsache ist, das katastrophalste der Katastrophe kommt jetzt erst: Tausende von krebskranken Kindern. Ein Super-Gau ( in Fukushima waren es nach offiziellen Angaben bereits drei, inoffiziell werden fünf gezählt) hat natürlich zunächst konkrete Auswirkungen in der unmittelbaren Umgebung. Dazu gehört das Gelände des Atomkraftwerks und die umliegenden Kilometer, dann auch die 20-km-Zone, die weitgehend geräumt wurde. Es gibt akute Verstrahlungen der Arbeiter im Werk, man setzte die grenzwerte herauf, um nicht so schnell diese Arbeiter zu verlieren, die sowieso schon dem Tod geweiht sind und dies auch wissen. Siehe hierzu auch diesen Artikel: „Radioaktivität – alles unschädlich“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/16545873/ ) Dabei handelt es sich um die Strahlenkrankheit, um Strahlung von aussen in den Körper hinein. Dies wird ohne Zweifel eine Menge Tote kosten. Doch die eigentliche Katastrophe ist das noch nicht, denn die wird durch Strahlung von innerhalb des eigenen Körpers ausgelöst, wenn strahlende Teilchen über die Atemwege, über verschluckte Luft, über Speisen und Getränke oder über Wunden in den Körper kommen und sich da einlagern. Das schlimme an diesen Teilchen ist eben: Sie sind aus Elementen, die der Körper als „Spurenelemente“ braucht und im Körper einlagert werden oder sind schwerere Elemente der gleichen Elementegruppe, die der Körper nicht von den leichteren unterscheiden kann, die Spurenelemente sind. Hier noch einmal eine Zusammenfassung der gefährlichsten Isotope aus einem früheren Artikel: „- Da ist zunächst einmal das Caesium 137, eines der infamsten Isotope, welches die Natur kennt. Es ist ein Beta-Strahler (weiter unten noch etwas dazu) und hat eine Halbwertszeit von zig Jahren, nimmt also im Verlauf einer solchen Erkrankung kaum an Strahlung ab. Hat man Teilchen dieses Isotops in den Körper bekommen, also eingeatmet, verschluckt oder über eine Wunde (dabei reichen wenige Pico- bis Milligramm), so entwickelt die Strahlung ihre fürchterliche Wirkung. Caesium ist chemisch extrem ähnlich zu Kalium und der Körper kann beide nicht unterscheiden (Kalium ist ja eines der wichtigsten Spurenelemente, das alle Lebewesen brauchen). Der Körper baut also das strahlende Caesium direkt an verschiedenen Stellen ein und es gibt keine Möglichkeit, dies wieder loszuwerden. Zwar kann das auch zu Strahlenkrankheit führen, die oben schon beschrieben wurde, aber nun ist weit häufiger, das sich Krebs bildet. Da wird oft Leukämie hervorgerufen, aber auch andere Krebsarten, abhängig davon, wo der Körper die Teilchen eingebaut hat. Wer mit Caesium 137 contaminiert ist, kann nur auf einen schnellen Tod hoffen. Gliedmassen verfaulen und müssen amputiert werden, Organe verfaulen im lebenden Körper, mehrere Krebsarten entwickeln sich gleichzeitig und am schlimmsten sind die dran, die nicht schnell daran sterben. Nach Hiroshima wurde von Menschen berichtet, die es auf fast 15 Jahre des Überlebens unter unbeschreiblichen Schmerzen brachten. - Als zweites ist hier Strontium 90 zu erwähnen, ebenfalls ein Beta-Strahler, ebenfalls vom Körper mit einem lebenswichtigen Element verwechselt (in diesem Fall Calcium) und ebenfalls eine Halbwertszeit im Zig-Jahre-Bereic[...]



Leiter der Dekontamination hält eine erschütternde Rede

2011-08-03T17:54:28Z

Zwei Videos die alle Blogs hosten sollten!!!

Hier geigt der Dekontaminationschef den japanischen Volxzertretern den Marsch und liefert erschreckende Fakten!
Ein verzweifelter Appell eines Fachmannes in einer untergehenden Kultur!

Für den deutschen Untertiel muss man im Bildschirm (unten) das "cc" drücken!

Prof. Kodama zur Kontamination um Fukushima
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=PDOBKu8P-DE
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=XefmvjI7Mk4

Wer jetzt noch nich checkt was Sache ist, der sollte mal den Kopf aus der Waschmaschine nehmen!



In eigener Sache

2011-08-02T18:21:00Z

Entschuldigung!

Von Karl Weiss


Leider konnte ich seit dem 19. Juli dieses Blog nicht mehr aktualisieren. Weiss nicht genau, was geschehen ist, aber ich sah nur weisse Seiten (ob das Blog deshalb Karl WEISS heisst?

Hoffentlich klappt es jetzt wieder.

Auf ein Neues!



ZDF-Bericht

2011-07-22T23:58:04Z

Hier ein Ausschnitt eines ZDF-Berichtes:
http://www.youtube.com/watch?v=HkLlHgcLPvs

Würde mich auch mal interessieren was Du davon hältst. Den Lesch finde ich genauso wie Yogeshwar total ätzend!



Stuttgart 21: Alles erlogen

2011-07-18T22:15:00Z

Die Grünen stehen nun ohne Hosen da

Von Karl Weiss

Nun liegen die Dokumente vor: Dokumente der Bahn selbst. Sie belegen: Es sind bereits seit Jahren die Mehrkosten des Projektes Stuttgart21 bekannt. Die Bahn hat dies zu verdecken versucht und alle angelogen: Den Bundestag, die Abgeordneten des Stuttgarter Landtags und die Gemeinderäte Stuttgarts.

Hier Originaltext der „Frankfurter Rundschau“:

„Lange war es nur ein starker Verdacht, nun liegen die Beweise auf dem Tisch: Die Deutsche Bahn hat die Öffentlichkeit und den Bundestag über die wahren Kosten von Stuttgart 21 und der zugehörigen ICE-Piste systematisch belogen.“

Damit ist die wieder und wieder aufgestellte Behauptung endgültig widerlegt, es habe einen „demokratischen Diskussions- und Entscheidungsprozess“ gegeben.

Der Entscheidungsprozess beruhte auf groben und bewussten Fehlinformationen und da kann von Demokratie keine Rede mehr sein. Die Bahn mit dem früheren Bahn-Chef Mehdorn und dem jetzigen Grube hat die längst bekannten Mehrkosten verschwiegen, ihren Kenntnisvorsprung ausgenutzt und die Parlamente an der Nase herumgeführt.

Mag sein, dass zumindest ein Teil der Parlamentarier darüber Bescheid wusste und das Spiel mitgespielt hat, aber die Öffentlichkeit wurde und wird belogen. Damit hat sich das Projekt Stuttgart21 selbst die Grundlage entzogen.

Besonders frech das Auftreten Grubes, der noch heute darauf besteht, die intern in der Bahn festgestellten Mehrkosten gäbe es gar nicht. Er hat frech behauptet, wenn die Kosten die 4,5 Milliarden überträfen, müsste die Bahn das Projekt sowieso einstellen, als er längst wusste, diese Summe wird auf keinen Fall ausreichen.

Er glaubte, nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg werde der Protest einschlafen und niemand würde mehr über die Mehrkosten reden.

Ein besonders schäbiges Bild gibt der neue Ministerpräsident, der grüne Kretschmann ab, der nicht etwa die Offenlegungen jetzt dazu nutzt, den Teil des Bundeslandes an den Kosten aufzukündigen, weil dieser Anteil nur auf die früheren Kosten(lügen) bezogen war und mit der jetzt klar gewordenen Kostensituation nicht mehr gültig ist, weil die Geschäftsgrundlage verändert wurde.

Ein Vertrag, der auf einem bewusst falschen Kostenvoranschlag beruht, ist selbstverständlich von Anfang an nichtig.

Doch Kretschmann hält sich bedeckt und redet von einem Volksentscheid, der gar nicht mehr nötig ist, denn die Bedingungen wurden nicht eingehalten.

Es zeigt sich: Was die Grünen in der Protestbewegung wollten, war von Anfang an, sie abzuwürgen.

Kein Wunder, dass die Wählerzustimmung zu den Grünen abnimmt, die zeitweise auch bundesweit bereits die SPD überholt hatten. Kein Wunder, dass die Proteste bereits wieder mehr Zulauf haben und nun von einem grünen Ministerpräsidenten mit Polizeiknüppeln verfolgt werden.

Vielleicht sollte man, wenn das nächste Mal grüne Politiker bei Protesten auftauchen, erst einmal schriftliche Verpflichtungserklärungen unterschreiben lassen, bevor man sie grosse Töne über Mikrofon verlauten lässt.



Das Transportsystem der Zukunft, Teil 1

2011-07-08T17:26:00Z

Teil 1: Das Konzept Wie schon angekündigt, wird Elmar Getto sein Konzept des Transportsystems der Zukunft hier im Blog veröffentlichen. Es wird in zwei Teilen veröffentlicht. Von Elmar Getto Vorwort Bereits eine Zeit lang verfolgt mich die Idee, ein vernünftiges Transportsystem für die Zukunft vorzuschlagen. In letzter Zeit jedoch wurde das wirklich dringend, denn ich hatte in meinem Bekanntenkreis mehrere Unfälle, die zum Teil zu Todesfällen führten, zum Teil zu bleibenden Behinderungen nach Verletzungen. Das menschliche Leid, das man da miterlebt, ist herzzerreissend. Auch im täglichen Strassenverkehr sehe ich so oft zerstörte Fahrzeuge und Verletzte und Tote, dass mir dies Thema nun unter den Nägeln brennt. Allein in jener kleinen Firma, in der ich arbeite, sind in den letzten vier Jahren drei junge Männer bei Motorradunfällen tödlich verunglückt, meine Frau berichtet ebenfalls von einem kurz zurückliegenden Motorradunfall mit einem Tote in der Firma, in der sie arbeitet (ebenfalls kein mittlerer oder Grossbetrieb). Wie kann es sein, dass eine Gesellschaft von sonst so rationalen Lebewesen wie unsere so etwas schulterzuckend hinnimt? Der Transport von Menschen und Gütern ist eine der wichtigsten Achillesfersen unseres heutigen Zivilisations-Systems. Das Hauptproblem ist der Srassenverkehr mit Autos, Motorrädern und Lkws, der jährlich um die 1,2 Millionen Unfalltote produziert (siehe hier: http://www.pressetext.com/news/20040407023 ), ein Preis, den eine vernünftige Planung niemals akzeptiert hätte. Nicht zu erwähnen die 50 Millionen von Verletzten pro Jahr (gleiche Quelle), mit Hunderttausenden von Menschen mit bleibenden Gesundheitsschäden, darunter viele Lähmungen von der Hüfte abwärts oder vom Hals abwärts. Speziell die Motorräder produzieren Tote und Verletzte am Fliessband, wobei hier die beträchtlichen Kosten für die Gesundheitssysteme gar nicht in den Mittelpunkt gestellt werden sollen. Eine Transportmöglichkeit mit so hoher (und schwerer) Unfallhäufigkeit ist schlicht inakzeptabel. Was die Handels-Schiffahrt betrifft, so findet man auch hier nur inakzeptables. Die Menschen, die auf den Schiffen arbeiten müssen, sind für lächerliche Löhne absurden Arbeitsbedingungen ausgesetzt, obwohl dafür keinerlei objektive Notwendigkeit besteht. Dazu kommt die Tatsache, dass Schiffe bereits im normalen Betrieb Ölmengen ins Meer lassen, die nicht zu akzeptieren sind, ganz zu schweigen von den Ölverschmutzungen bei Unfällen von Frachtschiffen und Speziell von Tankschiffen (siehe ‚Exxon Valdes‘). Was die Flugzeuge angeht, so sind sie nach den Fahrzeugen mit Benzin- und Dieselantrieb die bei weitem umweltschädlichste Transportart. Ihr Energieverbrauch im Vergleich zur Transportkapazität ist mit vernünftiger Planung nicht vereinbar. Dazu hat sich eine Absturzhäufigkeit eingestellt, die ebenfalls nicht akzeptiert werden kann: Seit der Einführung der Düsen-Passagierflugzeuge 1959 hatten sich bis 2006 eintausend und fünfhundert Unfälle mit Passagierflugzeugen ereignet, davon 30 % (450) mit Todesopfern. Dabei werden allerdings nach dieser Zählweise nur jene Todesopfer gezählt, die bis höchstens 30 Tagen nach dem Unfall sterben. Ebenso verliert man viel Zeit mit den Anfahrten zu den Flughäfen und mit den Wartezeite[...]



Das Transportsystem der Zukunft, Teil 2

2011-07-16T18:22:00Z

Teil 2: Diskussion (Fragen und Antworten) Von Elmar Getto Hier nun die Antworten auf einige viel gestellte Fragen bezüglich dieses Transportsystems: F.: Wird der Kapitalaufwand für ein so umfangreiches und mit Magnetantrieb ausgerüstetes Schienensystem nicht alles übertreffen, was der Menschheit überhaupt möglich ist? A.: Tatsächlich ist der der Aufwand, dieses System zu errichten und auch jener, es zu warten und ständig auf dem neuesten Stand zu halten, gigantisch. Wenn man allerdings den Aufwand zum Vergleich nimmt, der heute für den Transport eingesetzt wird, dann relativiert sich das schnell. Das beginnt bereits mit einer der absurdesten Zahlen, welche die Menschheit bisher hervorgebracht hat: Jedes Jahr werden ungefähr 60 Millionen Autos gebaut, das sind, wenn man einen mittleren Aufwand von etwa 16 000 Euro pro Auto zugrunde legt, fast eine Billion Euro (in amerikanischer Zählweise: 1 trillion). Das absurde daran ist: Die halten im Schnitt nur 5 bis 10 Jahre und dann geht es bereits ab auf die Autowrackhalde. Wenn all dies überflüssig wird, ist der Aufwand pro Jahr, den die Einführung des neuen Transportsystems kosten wird, geradezu gering. Wenn wir davon ausgehen, dass es in hundert Jahren aufgebaut werden soll, so hätte man ungefähr 100 Billionen Euro allein aus dem eingesparten Auto-Aufwand zur Verfügung, um den wesentlichen Teil des Systems zu verwirklichen. Das dürfte realistisch sein für die Kosten des Hauptteils des Systems. Im übrigen ersetzt es ja nicht nur die Autos, sondern auch die Lastwagen, die Flugzeuge, die normale Schienen-Bahn und die Handelsschiffe. Zählt man die Ausgaben für die noch dazu, so wird das System pro Jahr sogar billiger werden – einschliesslich der Instandhaltung und Erneuerung – als die heutige Art des Transportes. F.: (Diese Frage wurde als Kommentar zum veröffentlichten ersten Teil des Artikels ins Netz gestellt) TOASTMX - 10. JUL, 20:40 NAJA ;) Du sagst wir würden die Städte wieder menschlicher machen, das denke ich nicht. Eine Straße mit Autos kann man überqueren, eine Magnetschwebebahnstrecke aber nicht. Wie stellst du dir dieses SchienenNetz vor, Im Städtischen Bereich ? mal schnell zum Bäcker fahren, wie soll das gehen ? oder schnell ein Brief einwerfen ... Ich denke ein Kaufhaus könnte man noch mit einem Schienen Parkhaus versehen aber den Rest wohl nicht. Dein Plan sprengt in der Hinsicht jegliche Relation. Ich denke eher Selbststeuernde Autos werden uns in Zukunft vor Unfällen bewahren, solche Autos gibt es schon. Dann natürlich mit elektro, wer weiß. Dessweiteren kann dann ja ein fahrerloses und damit billiges Taxisystem Parrkplätze und massig Ressourcen für Autos sparen. Meine zweite Frage ziehlt auf die Machbarkeit eines 3000 km langen Unterwasser Tunnels, + Strom + Luft + Sicherheit ? Im Wasser hängend, aber doch exakt gerade damit innen Züge mit Höchstgeschwindigkeit fahren können. Warum nicht gleich im Vakuum und mit 2000 km/h ? Ich bin nicht so ganz überzeugt. A.: Also der Reihe nach: Zunächst einmal zum Schienensystem in den Städten: Tatsächlich ist das ein kritischer Punkt. Wahrscheinlich wird man das Schienensystem in Städten und dichter bevölkerten Gebieten aufständern. Damit erübrigt sich die Frage des Überquerer[...]