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Published: 2017-04-10T19:36:53Z

 



Keine wirklich offenen Fragen im Falle des Todesschuss-Polizisten Karl-Heinz Kurras

2015-02-19T07:29:00Z

Dr. Alexander von Paleske ----- 19.2. 2015 ---- Karl Heinz Kurras, ein West-Berliner Polizist, der den Studenten Benno Ohnesorg am 2.6. 1967 tötete, starb am 16.12. 2014, was allerdings erst gestern in den Medien gemeldet wurde . Kein Grund, sich weiter mit dieser Person zu beschäftigen, wenn nicht der SPIEGEL versucht, hieraus noch einmal einen spannenden Artikel zu machen, welcher das damalige politische Umfeld allerdings nicht berücksichtigt, und so diesen bedeutungslosen Herrn zu einer Person der Geschichte versucht hochzustilisieren, der auch noch angeblich Geheimnisse mit ins Grab nahm. SPIEGEL Schlagzeile: . Mit der Tötung Benno Ohnesorgs befeuerte der West-Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras die Revolte von 1968. Die wichtigsten Geheimnisse nahm der schillernde Stasi-Spion mit ins Grab. Ein Blick zurück Am 2. Juni stattete der iranische Herrscher, Schah Reza Pahlevi, West-Berlin einen Besuch ab. Der Schah, der 1953 nur durch einen vom CIA und dem britischen Geheimdienst Mi6 inszenierten Putsch gegen die gewählte Regierung Mossadeq aus dem Exil zurück an die Macht gekommen war - Mossadeq plante die Nationalisierung der Ölquellen - hatte eine brutale Diktatur installiert, in welcher der Geheimdienst SAVAK eine wichtige Rolle spielte. Demo gegen einen Diktator Gegen den Besuch dieses Herrschers auf dem Pfauenthron riefen Studentenverbände in Berlin und die iranische Studentenorganisation CISNU zu einer Demonstration auf, die ihren Höhepunkt vor der Kroll-Oper finden sollte. Dort wollte der Schah mit seinem Gefolge, auf Einladung des Berliner Senats, sich an den künstlerischen Darbietungen laben. Das Interesse des Schahs an ungestörtem Kulturgenuss sah der Innensenator Berlins als schützenswerter an, als das Recht der Studenten, gegen diesen brutalen Herrscher zu demonstrieren. Schliesslich war der Schah ein Freund Deutschlands, unterstützte den Alleinvertretungsanspruch der Bundesregierung, verkaufte Öl an Deutschland um importierte viele deutsche Podukte, Ausserdem hatte die ehemalige Gemahlin des Schahs, die Deutsch-Perserin Soraya, über Jahre die deutsche Regenbogenpresse mit herzergreifenden Geschichtchen bewegt. Knüppeln für den Diktator Also knüppelte die Berliner Polizei auf die Demonstranten ein und trieb sie auseinander, unter tatkräftiger Mithilfe von sogenannten "Jubelpersern", grösstenteils Agenten des iranischen Geheimdienstes SAVAK. Diese Missachtung des grundgesetzlich verbürgten Demonstrationsrechts war der erste von insgesamt vier Skandalen. BILD hetzt gegen Studenten Der zweite Skandal war die Hetzpropaganda , welche die Berliner Springerpresse, die grosse Teile des Berliner Tagesszeitungs-Marktes beherrschte, Tag für Tag gegen die „verlausten und verdreckten Studenten“ verbreitete, und damit eine Art Progromstimmung schaffte. Ein übler Missbrauch der Pressefreiheit. Peter Boenisch, der Springers „Kettenhund“ BILD ausführen durfte, war keine Schlagzeile primitiv und hetzerisch genug, als dass sie nicht noch hätte unterboten werden können. Motto: Müssen wir uns das gefallen lassen? - Nein, natürlich nicht, so der Tenor. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ warf damals der Springer Presse vor: - Verfälschung der Wahrheit - Minderheiten, die per Schlagzeile gejagt wurden - Unterdrückung von Nachrichten - Springer-Redakteure, die das Manipulieren von Nachrichten als besondere Form der Recherche ansahen. Als der Springer Verlag diese Behauptungen 1968 verbieten lassen wollte, musste er angesichts des von der ZEIT vorgelegten Materials vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg eine dicke Niederlage kassieren. Der Tod eines friedlichen Demonstranten Vor diesem Hintergrund der dritte Skandal: Karl Heinz Kurras tötete den am Boden liegenden Studenten Benno Ohnesorg, der als ausserordentlich friedfertig bekannt war, mit einem Kopfschuss. Aber: Statt Kurras, ein einfach gestrickter Polizist mit deutschen Sekundärtugenden, hätte es in dieser aufgeladenen Atmosphäre auch ein anderer Polizist sein k[...]



Rückblick: Hans Müller - Arzt im kommunistischen China

2008-08-23T05:10:00Z

Dr. Alexander von Paleske ---- 23.8. 2008 --- China hat einen langen Weg hinter sich von einem der ärmsten Lander der Welt ohne nennenswerte Infrastruktur im Jahre 1949, als die kommunistische Partei unter Mao die Macht übernahm, bis zu einer der grössten Industrienationen und der Ausrichtung der olympischen Spiele jetzt. Der nachfolgende Artikel berichtet über eine aussergewöhnliche Persönlichkeit, die an der Entwicklung des Gesundheitswesens in China entscheidend mitgewirkt hat, den deutschen Arzt Hans Müller und der Artikel hat meinerseits eine Vorgeschichte. Letztes Jahr berichtete ich in einem Artikel ueber die deutliche Zunahme der sexuell übertragbaren Erkrankungen in der Volksrepublik China, die nach 1949 nahezu ausgerottet worden waren. Diesen ausserordentlich erfolgreichen „Ausrottungsfeldzug“ leitete seinerzeit George Hatem, ein US-amerikanischer Arzt libanesischer Abstammung, der sich nach Abschluss seines Medizinstudiums in den USA, Beirut und Genf Maos Kommunisten angeschlossen hatte. George Hatem war jedoch nicht alleine. Vielmehr hatte auch der deutsche Arzt Hans Müller einen grossen Anteil an der Entwicklung des Gesundheitswesens in China und der Ausbildung chinesischer Ärzte. Dabei spiegeln sich in dem Schicksal des Arztes Müller all die Katastrophen und Krisen des vergangenen Jahrhunderts wieder, nämlich die Judenverfolgung mit dem Holocaust, der Kampf Chinas gegen die japanischen Truppen, der chinesische Bürgerkrieg, die Kulturrevolution, und schliesslich die Oeffnung Chinas. Aber über Hans Müller ist – zumindest in Deutschland –so gut wie nichts bekannt. Dabei war Hans Müller, der von 1915 bis 1994 lebte und den grössten Teil seines Lebens als Internist in China verbrachte, in China eine weithin bekannte und hochgeachtete Persönlichkeit. Erst jüngst wurde ein Bildband über ihn herausgebracht, in welchem sein Leben dargestellt und seine Arbeit in China gewürdigt wird. Hans Müller, Foto: Archiv Familie Müller Ich versuchte mehr über Hans Müller zu erfahren und begab mich auf Spurensuche, die mich zunächst in das Internet und dann in die Schweiz führte, dort lebt mittlerweile seine Tochter Mimi als Computer-Software Spezialistin. Vergangene Woche traf ich sie in Zürich. Mimi Müller - Foto: Dr. v. Paleske Eine Reise nach Yenan Hans Müllers Vater, Simon Müller war jüdischer Grosskaufmann in Düsseldorf. Seine Frau Henriette war die Nichte des jüdischen Hamburger Reeders Albert Ballin, seinerzeit Generaldirektor der HAPAG.Der Ballindamm an der Innenalster in Hamburg ist nach ihm benannt. Simon und Henriette Müllers einziger Sohn, Hans Müller, am 13.1.1915 in Düsseldorf geboren, ging nach dem Schulbesuch 1933 zum Studium der Medizin nach Basel.. Simon Müller wurde in das KZ Theresienstadt deportiert, seine Frau liess man als „Mischling ersten Grades“ und engem Verwandten von Albert Ballin, dem seinerzeitigen engen Freund und Berater des letzten deutschen Kaisers unbehelligt. Hans Müller schloss sein Studium 1939 ab und promovierte mit Auszeichnung zum Dr. med. mit einer Arbeit über den plötzlichen Herztod nach Stromunfällen.. Eine Rückkehr nach Nazi-Deutschland kam für ihn nach Abschluss des Studiums wegen der drohenden Deportation in ein Konzentrationslager nicht in Frage. Ein Kommilitone aus China berichtete ihm über den Krieg gegen die japanischen Truppen in China, den langen Marsch von Maos Armee nach Yenan sowie dem dramatischen Mangel an Ärzten dort. Hans Müller beschloss daraufhin, als Arzt nach China zu gehen und schiffte sich ein. In Hong Kong traf er auf Madame Sung Ching-ling (die Witwe des buergerlichen Revolutionaers Sun Yat Sen), die ihn an Maos Verbindungsleute weiterempfahl. Im Herbst 1939 traf er in Yenan ein, wo sich Maos Truppen verschanzt hatten. Er wurde auf eigenen Wunsch an die Front zur 8. RouteArmee zugeteilt, die unter dem Oberbefehl von Tsu Teh (Zhu De) stand, der selbst in Deutschland studiert hatte und sich mit Vorliebe mit Hans Müller in Deutsch unter[...]



Irena Sendler saved 2,500 Jewish children from the Holocaust

2008-05-26T06:52:00Z

David Dastych - Irena Sendler is not anymore with us. One could say the world suffered a great loss when an old lady on a wheelchair quietly pulled to the end of her long and painful but also charitable and glorious life. She passed away on the 12th of May in a Warsaw hospital, at the age of 98. On the very day she died, a school in Warsaw was to be named “Irena Sendler’s Middle School No 23” and a ceremony occurred timely. Only her portrait was adorned by a black ribbon and so the school’s banner, as students and teachers stood silent with tears in their eyes. Her funeral, on May 15, brought together hundreds of people, friends and admirers of Mrs. Sendler from Poland and from abroad. On that day, AP reporter Monika Scislowska reported: “Pallbearers carried Sendler’s coffin through the historic Powazki cementary. More than 40 children from the newly named Irena Sendler Middle School in the capital’s Praga neighborhood looked on, each holding a yellow tulip…Frederic Chopin’s ‘Funeral March’ was played as Sendler was laid to rest and mourners gathered to hear a Catholic prayer.” Mother of the ghetto children: Irena Sendler “Jewish community leaders, Holocaust survivors, government ministers and the Israeli ambassador to Poland joined hundreds of other mourners in bright sunshine at Warsaw's Powazki cemetery to pay tribute to Sendler's life and achievements,” wrote Reuters Gareth Jones. "Poland, the Jewish people, the world has lost a person who simply fought her whole life... for what it means to help another person, fought for never being indifferent, for never dividing humanity but bringing it together," Michael Schudrich, Poland's chief rabbi, told Reuters at the funeral. A Kadish prayer was also sung by a rabbi in Warsaw, and Max Zinger from Canada, one of the readers of Ha’aretz daily online posted his own Mourner’s Kadish for her, entitled “We Lost a Great Human Being, an Angel!” Mother of the ghetto children Who was Irena Sendler? For 60 years of her life in Poland, she was a “no-person,” a humble social worker, a mother and wife, who never publicly admitted to heroic deeds during the war.Irena Sendler was born in Warsaw in 1910, the only child of a Polish doctor Stanislaw Krzyzanowski. Later they lived in Otwock, a near by town, where her father had a reputation of the only doctor who would treat Jewish patients during typhoid epidemic. He himself died of the disease in 1917. Irena was brought up as a Catholic. But unlike other Polish children, she was not biased against Jews and she was allowed to play with Jewish children. Later she recalled that her father had taught her that “people can only be divided into good or bad; their race, religion, nationality don’t matter.” She was true to these principles for the whole life. She studied law and pedagogy. During her higher studies in Warsaw, she opposed discrimination against Jews and defended her Jewish colleagues. Before the outbreak of the war, she married Mieczyslaw Sendler and became a professional social worker, caring also for poor Polish and Jewish families in Warsaw. Under the German occupation Mrs. Sendler began to help Jews from the very fall of Poland in September 1939. In 1940, over 400,000 Jewish citizens living in the Warsaw ghetto were sealed off behind high walls. Jews leaving the ghetto without a German permit were punished by death, and the Poles were strictly forbidden to help Jews in any way. If caught, such persons and their household members faced immediate death sentence. Nowhere else in the German-occupied Europe, but only in Poland, Nazi rules were so brutal. In spite of the great danger, Irena Sendler, a 29-year-old wife and mother and some of her colleagues decided to help Jews. They obtained special passes from the city authorities, letting them visit the ghetto as sanitation workers. They could carry food, clothes and medicine, especially typhoid vaccines, to the walled-off part of Warsaw. Sendler, together with her friend and co-conspirator[...]



Audiphone Software-Tools – „Geheimtipp“ nur für Geheimdienste?

2008-03-28T19:23:00Z

Harald Haack – Am Anfang ist oft nur ein Rauschen. Aber das ganze Weltall ist ein einziges Rauschen, Knacksen, Bratzeln und Pfeifen. Es ist endlos weit, und wir Menschen darin sind vielleicht nur ein unbedeutender audiphoner Knackser; mehr nicht. Uns inmitten des schallend gemachten Chaos zu entdecken wäre für außerirdische intelligente Lebewesen ohne spezielle, fähige Hilfsmittel aussichtslos. Extraterrestrier wären geneigt, unsere Zivilisation in einer Aufzeichnung von dem rauschenden Konzert des Weltalls als Störung zu empfinden und heraus zu schneiden. Das Rauschen des Weltalls ist analog und unbrauchbar für eine Verständlichkeit über große Distanzen. Doch eigentlich ist es egal, was oder wer hier auf der Erde das Rauschen verursachte, das sich auf audiphonen Aufzeichnungen breit macht. Es ist wie lästiger Staub und rauscht und schmiert akustische Information unbarmherzig zu, manchmal bis zur Verständnislosigkeit, legt sich zudem plump auf die Ohren. Aber damit nicht genug! Wurde die Aufzeichnung vom Tonband in ein anderes Medium, dem der Schallplatte nämlich, übertragen, mischte sich zusätzlich Knistern durch Staubpartikel dazu und in tragischen Fällen erzeugten Schrammen im Vinyl der Schallplatten periodisches Knacken. Wurde die Schallplatte falsch gelagert, häufig zu warm in ungünstiger Position, so kam auch noch „Rumpeln“ hinzu, ein Geräusch, das entsteht, wenn die Tonabnehmernadel sich extrem auf und nieder bewegt, weil die Platte für die kleine Nadel sozusagen zur Achterbahn wurde. Da jedoch die Störungen mit jedem erneuten Abspielen einer Schallplatte nahezu identisch sein können, gewöhnte man sich daran und wenn sie nicht zu vorherrschend waren, zählten sie bald untrennbar zum Sound, der von der Schallplatte kam. So hatte jede Kopie einer Schallplattenproduktion ihre eigene, persönliche „Aura“; was zwangsläufig puristische Fanatiker aktivierte und diese die (längst ausgediente) Schallplatte zum Kult-Objekt machten. Die älteste Klangaufzeichnung – eine Audiografie Kürzlich präsentierte ein Forscherteam um den US-Radiohistoriker David Giovannoni, dem auch Mitarbeiter der Plattenfirma Archeophone Records angehören, die angeblich älteste Klangaufzeichnung. Die soll von Edouard-Léon Scott de Martinville stammen und von ihm mittels des von ihm erfundenen „Phonoautografen“ um 1860 aufgezeichnet worden sein; jedenfalls datiert das französische Patent seiner Erfindung mit der Nummer 17,897/31,470 auf März 1857. Der von Edouard-Léon Scott de Martinville erfundene "Phonoautograph". Scott de Martinville lebte in Paris und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Drucker und Korrekturleser wissenschaftlicher Werke. Zwangsläufig lagen seine Absichten wohl im grafischen Bereich, denn mit dem Phonoautografen gelang es ihm, nach dem Vorbild des fotografischen Verfahrens von Louis Jacques Mandé Daguerre, der Optisches auf metallisch irisierende Platten konservierte, Akustisches als Muster in eine rußgeschwärzte Walze zu kratzten; vergleichbar zur Fotografie Daguerres also eine Audiografie. Schon bald ersetzte Scott de Martinville die Rußwalze durch Papier. Das Prinzip seiner Maschine jedoch blieb unverändert: Mittels eines großen Trichters leitete er den Schall auf eine Membrane, die die Schwingungen dann auf eine Schweineborste übertrug. Diese Schweineborste kratzte dann das Muster in die Ruß-geschwärzte Walze bzw. zeichnete es auf Papier. Scott de Martinville war wohl fasziniert von den Möglichkeiten die Welt zu erfassen: Von Licht geschriebene (damals noch die "Daguerrotypie") und nun von Schall verursachte optische Muster – Klangbilder. So dachte er offensichtlich nicht daran die von seinem Phonoautografen im wahrsten Sinn des Wortes aufgezeichnete Klänge auch wieder als Schall hörbar zu machen. Das gelang 1878 mit dem von Thomas Alva Edison patentierten Phonografen. Vom Papier zurück in die Luft Giovannonis Forscherteam fand die Klang- bzw. Schallbilder von Scott de Marti[...]



Kill the messenger: Gary Webb (1955-2004 †)

2007-12-10T17:51:00Z

World Content News - Heute jährt sich zum dritten Mal der Todestag von Gary Webb. Gary war ein investigativer Journalist und Pulitzer-Preisträger, der mit zahlreichen Dokumenten und Zeugenaussagen belegte, wie tief die CIA in den Kokainschmuggel verstrickt war. Am 10. Dezember 2004 wurde Gary Webb mit zwei Kopfschüssen in seinem Haus in Sacramento tot aufgefunden. Noch vor dem Ende der offiziellen Untersuchung wurde sein Tod als Selbstmord dargestellt. Er wurde nur 49 Jahre alt.Kill the Messenger: Remember Gary Webb Obwohl anscheinend fest steht, dass Gary unter Depressionen litt, glauben viele bis heute nicht, dass er Selbstmord begangen hat. Zu lang ist die Liste der mysteriösen Todesfälle, die in Skandalen im Umfeld der Geheimdienste geschehen sind. Gary Webb war einer der wenigen unerschrockenen und unbeugsamen Journalisten, der die Wahrheit ans Tageslicht bringen wollte - dafür wurde er am Schluß von den etablierten Medien geschaßt. Mögen nun andere künftig der CIA ins schmutzige Handwerk pfuschen - hier noch eine kleine Prinzenrolle für alle Ungläubigen: In der Iran-Contra-Affäre fehlen bis heute wichtige Kapitel, die noch der Aufklärung bedürfen und bis in die Gegenwart reichen (Prinz Löwenherz, 1 + 2). In diesem Sinne... Dark Alliance: Artikelserie von Gary Webb in den San Jose Mercury NewsGary Webb-Archiv von Sacramento News & Review Reports: Journalist Gary Webb durch Kopfschussverletzung gestorben (oraclesyndicate.twoday.net, 13.12.2004)Gary Webb Is Dead (The Nation, 13.12.2004)Gary Webb Died of Two Gunshot Wounds to the Head (blog.democrats.com, 17.12.2004)Nachrufe: Nachruf von Robert Parry "SAYING GOODBYE TO A GIANT", Michael C. RuppertKill the Messenger, Nick Schou Dieser Artikel erschien bei World Content News[...]



Was schert es den Mond....

2007-08-23T07:00:00Z

Karl Weiss - Brasilien hat begonnen, den 100. Geburtstag von Oscar Niemeyer zu feiern. Am 4. August wurde hier in Belo Horizonte im „Kultur-Palast“ die offizielle Ausstellung zu diesem Ereignis eröffnet. Die Hauptstadt von Minas Gerais kam zu dieser Ehre, weil hier die ersten bedeutenden Bauten erstellt worden waren, die der Architekt von Weltruf entworfen hatte und weil hier sein wohl bedeutendstes Werk steht, die kleine Sankt-Franziskus-Kirche am Ufer des Pampulha-Sees. Andere kulturelle Ereignisse sind bereits in Rio de Janeiro und in São Paulo geplant. Auch wenn der eigentliche Geburtstag erst am 15. Dezember sein wird: Die Feierlichkeiten haben begonnen. Wird das Geburtstagskind interviewt, dann spricht das Genie Niemeyer nicht von sich. Er spricht von Bush, der die Welt in eine gefährliche Kriegssituation gebracht hat und wie wichtig jetzt die sozialistische Revolution ist. Das Niemeyer-Bad in Potsdam wird dagegen nicht gebaut – ein Verlust für Deutschland, aber sicherlich nicht für den Brasilianer Oscar Niemeyer, den wohl berühmtesten Architekten des 20. Jahrhunderts (und wie es scheint, auch des Beginns des 21.), der weiterhin 6 Tage in der Woche arbeitet und letztes Jahr wieder geheiratet hat. Das Bad wäre neben dem Interbau-Hochhaus in Berlin von 1957 das zweite Werk von Niemeyer in Deutschland gewesen, von wo ja seine Vorfahren stammten. Es wäre sicherlich ein Anziehungspunkt geworden, aber was will man machen. Oscar Niemeyer ist es gewohnt, von Politikern und anderen, deren Ideologie und Religion der Antikommunismus ist, angefeindet zu werden, denn er ist Kommunist und verteidigt bis heute vehement seine Überzeugungen. Da sind der CDU-Wirtschaftsminister von Brandenburg, mit Namen Junghans und ein dubioser FDP-Politiker mit Namen Lanfermann nicht die einzigen. Bezeichnend, wenn ausgerechnet ein Politiker der unsäglichen FDP von Grössenwahn bei Architektur spricht, einer Partei, die mitverantwortlich war für die Monumentalbauten des Bundesumzugs nach Berlin unter Kohl . Werden doch Architekturstudenten aus den verschiedensten Ländern eigens nach Berlin geschickt, um sich ein Beispiel anzusehen, wie Architektur nicht sein darf, die sogenannte Bundesfallera-Architektur, ausdruckslos, einfallslos, ungewollt monumentalistisch, eklektisch, ohne Bezug zum Ort und beziehungslos nebeneinandergestellt. Die Bauten von Niemeyer dagegen sind ebenfalls Wallfahrtsorte von Architektur-Studenten, aber deshalb, weil man von jedem von ihnen lernen kann, was wirklich gute Architektur ist. Niemeyer gilt als der Meister der Leichtigkeit, was naturgemäss bei Bauten nicht einfach ist. Die Anfeindungen gegen Niemeyer begannen bereits im Jahr 1940, als die Pläne für die Sankt-Franziskus-Kirche in Belo Horizonte in Brasilien fertig waren. Die katholische Kirche tönte, sie wolle keine Kirche von einem Kommunisten und antikommunistische Politiker erklärten den Entwurf für „hässlich“. Juscelino Kubitschek, der damals Bürgermeister von Belo Horizonte war, der später der Präsident Brasiliens mit dem grössten Weitblick werden und den Bau Brasilias entscheiden sollte, erkannte die Einmaligkeit des Niemeyer-Entwurfs und setzte den Bau der Kirche durch. Wer heute Architektur studiert und seinen Beruf ernst nimmt, von dem wird erwartet, dass er zumindest einmal hierher nach Belo Horizonte kommt und das Werk im Original sieht, das heute nicht einfach nur als exzellente Architektur, sondern als Kunstwerk angesehen wird. Die ganze Rückwand der Kirche ist in blauen Fliesen des brasilianischen Künstlers Portinari ausgeführt, das Leben des Heiligen zeigend. Die vier Bögen der Kirche lehnen sich einerseits an die Wellen des Wassers an, denn Franziskus sprach ja unter anderen zu den Fischen. Anderseits sind diese Bögen aber auch eine Nachahmung der Bergkette, an der Belo Horizonte liegt und die der Stadt den Namen "schöner Horizont" gegeben hat. Nach der Fertigste[...]



Der Kampf der Kulturen, Teil 2

2007-05-25T06:20:00Z

Karl Weiss - In diesem Teil von “Kampf der Kulturen“ wird nun untersucht, wie es denn nun mit der Gefährdung „des Westens“ aussieht. Stehen wir wirklich kurz vor der Übernahme der Regierungen in Europa und den USA durch die Muslims? Im ersten Teil von „Kampf der Kulturen“hatten wir uns erst einmal klar gemacht, dass es sich um einen Krieg der Religionen handelt, der da gepredigt wird, nicht um einen der Kulturen. Weiterhin wurde uns klar, wie der Kern der „jüdisch-christlichen Werte“ aussieht, die wir angeblich gegen den Ansturm des Islam verteidigen müssen. Beim genaueren Hinsehen stellte sich heraus, sie stellen sich eigentlich nicht so verteidigenswert dar. In diesem Teil also die Bedrohung. Es wird von interessierten Kreisen so dargestellt, dass wir hier in Europa unter einer Einkreisung durch den Islam leben, der demnächst die Regierungen in Europa und dann wohl auch in den USA übernehmen wird. Sieht man sich die Länder an, die wesentlich vom Islam geprägt sind, wie z.B. Marokko, Algerien, Ägypten bzw. sogar den Islam als Staatsreligion haben, wie etwa Pakistan, der Iran, aber auch Saudi-Arabien, ebenso wie jene Länder, die zwar eine mehrheitlich islamische Bevölkerung haben, aber eine relativ feste Trennung von Staat und Religion aufweisen, wie etwa Syrien, der Libanon, die Türkei oder Indonesien (früher auch der Irak – man sehe sich an, was der Überfall der USA mit seinen Verbündeten angerichtet hat), so kommen wir schnell zu dem Schluss: Selbst wenn sich diese Länder alle zusammenschließen würden (wofür nicht die geringsten Anzeichen bestehen) und einen Angriff auf Europa oder die USA oder gar auf beide unternehmen würden, bestünde nicht die geringste Gefahr. Sie sind weder militärisch noch von den Kräften her, die wirtschaftlich einen solchen Krieg unterstützen und unterhalten müssten, in der Lage, auch nur eine Bedrohung darzustellen für die modernen militärisch hochgerüsteten Staaten Europas oder gar für die die USA. Würden diese Länder tatsächlich einen solchen Angriff wagen, wofür nichts spricht, so wäre ein solcher Krieg innerhalb von Wochen beendet und die islamischen Länder hätten eine vollständige Niederlage erlitten. Dies ist so offensichtlich, dass die Apologeten des „Krieges der Kulturen“ dies auch gar nicht behaupten. Was also sagen sie? Sehen wir uns zu diesem Zweck einen Artikel an, der in der „Welt“ im Internet am 17. April 2007 unter dem Titel „Die dritte Angriffswelle auf Europa rollt“ erschien, von einem US-Ex-Professor, der sich als Experte in Islamfragen vorstellt, einem gewissen Bernard Lewis. Man könnte natürlich auch einen Text von Henryk Broder verwenden, aber damit würde man ihm schon zu viel Ehre erweisen. Lewis schreibt dort, wie sich diese Leute die Gefährdung durch den Islam vorstellen: „Die dritte Angriffswelle nimmt eine andere Form an: Terror und Einwanderung.“ Vorher hatte er die beiden ersten Angriffswellen vorgestellt: Die erste war jene, die im Mittelalter von Arabern und Mauren geführt wurde und sogar für kurze Zeit zu einer Besetzung des heutigen Spaniens führte. Die zweite sei jene Attacken gewesen, die durch die Türken in der Zeit der Renaissance und kurz danach vorgebracht wurden. 1453 hatte man Konstantinopel erobert, das ab dann zu Istanbul wurde. In der Folge wurde für eine ganze Zeit der Balkan oder jedenfalls bedeutende Teile davon erobert und gehalten. 1528 und 1683 konnte man bis Wien vorstoßen und die Stadt belagern, wurde aber jeweils zurückgeschlagen. Nun, kommt also die dritte Angriffswelle und sie wird durch Terror und Einwanderung vorgetragen. Der Artikel in der ‚Welt online’ kommt zusammen mit einem Bild ohne erkennbaren Zusammenhang mit dem Artikel, wo allerdings die Worte „Kanak Attack“ zu sehen sind. Man merkt die Absicht an der Auswahl des Bildes. So führt man faschistische Schlagworte in einen Welt-Artikel ein, ohne[...]



Letzter Marinesoldat aus dem ersten Weltkrieg beerdigt

2007-04-04T18:56:00Z

Stephan Fuchs – 105 Jahre alt wurde Lloyd Brown, der letzte lebende US-Marinesoldat, der im ersten Weltkrieg diente. Brown wurde am 7. Oktober 1901 geboren und mit 16 Jahren, 1918 in die Navy eingezogen.

Er wurde auf die USS New Hampshire eingeteilt. Der Baltimaore Sun erzählte der Veteran 2005, er sei in die Navy gegangen, weil die Girls auf Uniformen stünden und weil es die Jungs in der Navy auch in die Nachrichtenschlagzeilen brachten: "Wir waren wer!"

"The last living US sailor to have served in World War 1 was buried Wednesday after dying at 105", sagt die US-Marine. Weitere drei Weltkriegsveteranen der US- Armee und ein kanadischer Veteran sind noch am Leben. Im ersten Weltkrieg kamen zwischen 1914 und 1918 rund 53.000 US Soldaten ums Leben, 204'000 wurden verwundet.



Rückkehr des "Übermenschen"?

2007-02-11T18:48:00Z

onlineredaktion – Er ist wieder da, der „Duce“, der „Übermensch“ Benito Mussolini, von den Toten auferstanden – zumindest in einem kürzlich aufgetauchten Tagebuch, dessen Echtheit angezweifelt wird.

Auffällig bei Fälschungen sind häufig die mitgelieferten Geschichten, die überaus plausibel konstruiert sind und sich zumeist auf menschliche Intimitäten beziehen. Schließlich soll eine Fälschung nicht gleich als solche entlarvt werden. So gab es zu den Hitler-Tagebüchern, die sich später als Fälschungen herausstellten, umfangreiche und abenteuerliche Berichte, die von der deutschen Illustrierten STERN groß publiziert wurden. Zum Schluss gab es nur Verlierer und einen lustigen Spielfilm über das kriminelle Handwerk des Fälschers der Hitler-Tagebücher.

Nun schreibt die italienische Tageszeitung „La Repubblica“ in ihrer heutigen Ausgabe, der römische Senator Marcello Dell'Utri habe das Tagebuch des faschistischen italienischen Diktators Benito Mussolini (1883-1945) vom Sohn eines Widerstandskämpfers erhalten, der bei der Festnahme Mussolinis dabei gewesen sei. In diesem Tagebuch soll Mussolini Vorbehalte gegen den von den Deutschen begonnenen Zweiten Weltkrieg geäußert haben, wie die Zeitung schreibt. Sie betont jedoch, es in der Vergangenheit mehrfach solche Funde gegeben, die sich alle als nicht herausgestellt hätten.

Es sei nicht bewiesen, dass es sich dieses Mal um das echte Tagebuch des Diktators handelt, schreibt „La Repubblica“. Und wie einst bei den Hitler-Tagebüchern meldeten sich bereits einige mehr oder weniger selbst ernannte „Experten“ zu Wort, die von der Echtheit überzeugt sind.

War es nicht einst Mussolini selbst, der gesagt hatte, Kerle seines Schlages schrieben keine Tagebücher, weil dies „weibisch“ sei, sie hätten ihre eigenen, persönlichen Geschichtsschreiber?



Jacques Chirac: "Der Planet ist krank"

2007-02-06T19:00:00Z

Rede von Staatspräsident Jacques Chirac zur Eröffnung der Konferenz für eine globale Umweltordnung „Bürger der Erde“. Paris, 2. Februar 2007 Jacques Chirac - Der Planet ist krank: Die Vielzahl von extremen Reaktionen, Orkane, Überschwemmungen, Dürren, sind die besten Symptome dafür, wenn ich so sagen darf. Die Natur ist krank: Die Artenvielfalt nimmt in einem alarmierenden Tempo ab. Wir haben den Beweis dafür, dass menschliches Tun diese Störungen mit sich bringt. Der Tag rückt näher, an dem die klimatischen Verwerfungen außer Kontrolle geraten: Wir stehen in der Tat an der historischen Schwelle des Unumkehrbaren. Wie Professor Yves Coppens aufgezeigt hat, haben Klimaveränderungen dazu geführt, dass sich die Menschheit in ihrer afrikanischen Wiege entwickeln konnte. Heute könnte die rasante Beschleunigung des Klimawandels unser Verschwinden bewirken. Kulturen sind sterblich, und zwar nicht immer als Folge von Kriegen. Die übermäßige Ausbeutung von Rohstoffen hat zum Untergang der Mayas, der Wikinger in Grönland, der Polynesier auf den Pitcairn-Inseln und der Anasazi-Indianer geführt. Jede dieser hochentwickelten Kulturen lebte bis zum Schluss in Sorglosigkeit und Verblendung. Jede einzelne steht für die Verletzlichkeit des Menschen und für das, was das Schicksal der Menschheit sein könnte. Seit Jahren kämpft Frankreich in den europäischen Institutionen, in der G8 und in allen internationalen Gremien um Aufmerksamkeit für die Dringlichkeit des Umweltschutzes. Von Rio über Kyoto bis Johannesburg ist die Staatengemeinschaft zwar aktiv geworden und hat sich mit Instrumenten, Konventionen und Institutionen ausgestattet. Aber wir müssen wesentlich schneller dafür sorgen, ein entsprechendes Bewusstsein zu entwickeln, und wir müssen entschieden mehr tun. Deshalb wollte ich diese Konferenz von Paris für eine ökologische Weltordnung. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass Sie heute hier sind, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihr Kommen. Wir sind, und zwar zu Recht, stolz auf unsere Intelligenz und unsere technischen Meisterleistungen. Doch haben wir in wenigen Jahrhunderten Ressourcen verbrannt, die hunderte Millionen Jahre zu ihrer Entstehung brauchten. Wir zerstören Ökosysteme, die einer für immer verlorenen biologischen Vielfalt Schutz bot und machen damit zunichte, was für unsere Zukunft unverzichtbar ist. Wir wissen das alles. Warum ergreifen wir dann nicht die zwingend notwendigen Maßnahmen? Weil wir in einem schuldhaften Egoismus verfangen sind und uns weigern, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Weil wir nicht in der Lage sind, uns von überkommenden Denkweisen und einer aus dem 19. Jahrhundert übernommenen Wirtschaftsstruktur freizumachen. Weil unsere internationale politische Ordnung für die lebenswichtige Herausforderung des 21. Jahrhunderts, nämlich die ökologische Herausforderung, ungeeignet ist. Angesichts der Dringlichkeit ist die Zeit der Halbheiten vorbei. Jetzt ist es Zeit für eine Revolution im eigentlichen Sinn des Wortes. Die Revolution des Bewusstseins. Die Revolution der Wirtschaft. Die Revolution des politischen Handelns. Die Revolution des Bewusstseins. Der Mensch darf sich nicht mehr nur als „Herr und Besitzer der Natur“ verstehen. Ein solches Verständnis, das in früheren Zeiten notwendig war, um der Idee des Fortschritts zum Sieg zu verhelfen, führt uns heute an den Rand des Abgrunds. Wir müssen ein neues Stadium des menschlichen Bewusstseins erlangen: Unsere Intelligenz muss dem Schutz des Planeten gelten. Wir müssen lernen, ein harmonisches Verhältnis zwischen Mensch und Natur zu pflegen. Ein neues und notwendiges Verhältnis. Unsere Verantwortung für die Erde ist nicht zu trennen von unserer Verantwortung für die Menschheit: Die ökologischen Erfordernisse eröffnen ein[...]



Watergate-Organisator Howard Hunt gestorben

2007-01-24T07:16:00Z

Miami - Einer der Organisatoren des Watergate-Einbruchs, Howard Hunt, ist am Dienstag im Alter von 88 Jahren gestorben. Der Skandal brachte 1974 US-Präsident Richard Nixon zu Fall. Hunt war Soldat während des Zweiten Weltkriegs, Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA, Organisator eines Staatsstreichs in Guatemala und der gescheiterten Invasion in der Schweinebucht auf Kuba, aber auch Autor von mehr als 80 Büchern, bei denen es sich oft um Spionagegeschichten handelte.

Als Watergate-Einbrecher wollte Hunt sich nicht bezeichnen lassen. Er sei ein Watergate-Verschwörer gewesen, erklärte er. Noch während er beim CIA arbeitete, warb er vier der fünf Männer an, die schliesslich am 17. Juni 1972 in das Hauptquartier der demokratischen Partei im Watergate-Haus in Washington einbrachen. Bei einem von ihnen wurde Hunts Telefonnummer gefunden. Die fünf Männer, Hunt und ein weiterer Verschwörer, Gordon Liddy, wurden drei Monate später angeklagt. Hunt verbrachte 33 Monate im Gefängnis.

Die Ermittlungen zu dem Einbruch machten auch die Verwicklung des Weissen Hauses und von Nixon in den Fall deutlich, so dass der Kongress ein Amtsenthebungsverfahren einleitete, dem der Präsident mit seinem Rücktritt zuvor kam.

(image) Sämtliche Artikel zu Watergate



Secretary of Defense Donald Rumsfeld Interviews with Mr. Bob Woodward / Part II

2006-10-04T09:53:00Z

Interview continued on July 7, 2006 LT GEN RENUART: You know, Mr. Secretary, from the other side of the world those 29 things drove us crazy, because we spent thousands of brain bytes trying to make sure that as we went through that we answered all those "what if" questions. And some of those are a little later in the process, but certainly the vast majority of them got a considerable amount of effort put to them as we talked about early on. MR. WOODWARD: Yes, yes. LT GEN RENUART: What do you do about WMD? What do you do about the fall of Baghdad? What do you do about a fortress Baghdad? What do you do about these various contingencies that could come up? And so some of the comments that are made by people who say nobody paid attention to them just, from my view, didn't -- that wasn't true. MR. WOODWARD: Did the list actually come down to you, do you know, through General Franks? Bob Woodward LT GEN RENUART: I think General Franks actually got a copy of that list. I didn't see it. I got -- you know, Franks, he turned 29 questions into 53. I got a whole variety -- I say 53, but it was a substantially bigger number than 29, because as he read that, he began to think of, well, what about this thing? And so we go off scurrying trying to come up with ways to make sure we acknowledge those in the planning process. And then the bulk of those topics came back into the NSC, where General Franks briefed specific issues on eight or 10 or 12 of them. MR. WOODWARD: Right. SEC. RUMSFELD: When you think of the amount of time we spent on fortress Baghdad. MR. LUTI: He briefed that six different times. MR. WOODWARD: I have that in the non-Bible -- SEC. RUMSFELD: I don't know how many meetings were called on that subject, but it was unbelievable. MR. LUTI: Secretary Rice probably -- MR. WOODWARD: Really went into orbit about that, didn't she? -- to the extent MR. LUTI : Well, she asked that question at least once or twice where we thought we had briefed it, and -- but -- so it was something … MR. WOODWARD: Kept coming back. SEC. RUMSFELD: (Off mike) -- no plan. You all didn't have a plan; you hadn't thought through the plan -- MR. WOODWARD: Can -- are you willing -- could your new military assistant go through all 29 of those with me, so -- LT GEN RENUART: (Off mike.) (Cross talk, laughter.) LT GEN RENUART: So there is risk here. (Laughter, cross talk.) SEC. RUMSFELD: Did you see what was on the door when you came in? MR. WOODWARD: No. SEC. RUMSFELD: A reporter like you not that observant? MR. WOODWARD: No, no, I would -- people get upset if you look at what's on their desk. SEC. RUMSFELD: On the door, on the door. MR. WOODWARD: Yeah, but it's private. (Laughter.) So you won the squash game against -- LT GEN RENUART: It's perspective. MR. WOODWARD: Oh, really? SEC. RUMSFELD: (Off mike) -- debate if you can be a good enough squash partner to get the job. (Laughter.) (Cross talk.) SEC. RUMSFELD: What else? What else did you not talk about? MR. WHITMAN : Well, the only thing I wanted to do was to take this little bit of a canard that's out there about WMD and how it's been played in retrospect about WMD and the comments the secretary made about, "we know where it is" and this thing has been dissected out there in ways that, I think, are very unfair and very inaccurate MR. WOODWARD: I went through this with Larry DiRita, and I agree -- I mean -- (cross talk). MR. WHITMAN: He always referred to suspect sites. SEC. RUMSFELD: The intelligence community's sites that that they showed us is what I was referring to. MR. WOODWARD: I understand. I went through that with Larry, and I mean, I don't even raise that. I'm -- if I could get all 29 of these -- this is from "Plan of Attack," my last book, which I now c[...]



Secretary of Defense Donald Rumsfeld Interviews with Mr. Bob Woodward / Part I

2006-10-04T09:51:00Z

Defenselink: July 6 and 7, 2006 / Part I SEC. RUMSFELD: You know, I asked Jean Renuart, my incoming senior military assistant, and he was with Franks this whole time. And Bill Luti was the guy here -- MR. WOODWARD: With Feith and Wolfowitz, right. SEC. RUMSFELD: Yeah. And my memory is not perfect, and I don't want to say something that's inaccurate. And I have asked them to feel free to intervene. And my interest is in getting it right and having you get it right. Rumsfeld: Yeah. And my memory is not perfect, and I don't want to say something that's inaccurate. MR. WOODWARD: Mine, too. Mine, too. SEC. RUMSFELD: … and having you get it right. So I said, gee, why don't you two -- they are at different ends of the rubber band. Woodward: Mine, too. Mine, too. MR. WOODWARD: And I may be able to follow up with them on a couple of things. SEC. RUMSFELD: Sure. Absolutely. MR. WOODWARD: If I can be cleared to do that, that would be great. Because I want to begin with a couple of months ago in a public briefing down there, you said Woodward's book is not the Bible. SEC. RUMSFELD: Well, I think I -- MR. WOODWARD: You did, you did. SEC. RUMSFELD: I said you guys are not writing history. (Laughs.) And I said basically, by God -- MR. WOODWARD: Woodward's book is not the Bible. SEC. RUMSFELD: That's right. MR. WOODWARD: And I wanted to start off by saying -- SEC. RUMSFELD: You want it to be. MR. WOODWARD: No, no. I want to say no one knows that better than me. SEC. RUMSFELD: Okay. (Laughter.) MR. WOODWARD: Because if every conversation with you is a bit of a wrestling match, I want you to know you're starting on top. (Laughter.) Is that fair? SEC. RUMSFELD: You also know that I'm not the kind of guy who's going to say bad things about my colleagues. I just don't do it. MR. WOODWARD: This is such a serious history and a most serious issue -- SEC. RUMSFELD: Exactly. MR. WOODWARD: -- that the country is dealing with. And you know, one thing -- just one quick thing not on the list but someone told me about the other day, which I found fascinating. When the person that gave that speech on the Lincoln with the "Mission Accomplished" on the back, somebody told me that the White House speechwriters had used MacArthur's surrender speech on the Missouri as a model. And they literally had in that speech "the guns are silent," and you edited it out. SEC. RUMSFELD: I took "mission accomplished" out. I was in Baghdad, and I was given a draft of that thing to look at. And I just died, and I said my God, it's too conclusive. And I fixed it and sent it back.. MR. WOODWARD: were you on the trip? SEC. RUMSFELD: I was. And we got it back and they fixed the speech, but not the sign. MR. WOODWARD: That's right. But it had "the guns are silent," and someone said you line-edited it out and said the guns are not silent. SEC. RUMSFELD: Yeah, that's for darn sure. MR. WOODWARD: Is that -- SEC. RUMSFELD: Yeah. No, there's no question but that I was well aware that things were still happening there. I was there. MR. WOODWARD: The beginning is this question of what was the model for Iraq, because I think it was Bill Luti who was giving briefings here about kind of an occupation -- not necessarily MacArthur style, but it looked like that. And then other people were talking about a quick handover in one of these meetings. You say -- SEC. RUMSFELD: I tilted to the latter, to the quicker handover, and the president did. MR. WOODWARD: -- that you were looking for Iraq's Karzai, is that correct? SEC. RUMSFELD: I don't remember that. Clearly, you needed somebody who people could recognize as providing leadership in the country. And I always felt that foreign troops are an anomaly in a country, that eventually the[...]



Der Kommissionsbericht 9/11: bewußte Fälschung

2006-09-13T06:24:00Z

Karl Weiss - Es darf heute wohl als gesichert gelten: Die Regierung der Vereinigten Staaten hat einen wesentlichen Anteil an der Täterschaft bei den Anschläge vom 11. September 2001. Es gibt Hunderte von klaren Anzeichen dafür. Über eines der wichtigsten soll hier berichtet werden. Wäre alle anderen Anzeichen nicht existent, allein dieses wäre bereits ein guter Grund, nicht mehr die Verschwörungstheorie zu glauben, die uns die Mainstream-Medien versuchen ins Gehirn zu hämmern: Osama Bin Ladens neunzehn Gefolgsleute hätten diese Attentate allein und ohne Unterstützung der US-Regierung durchführen können. Die Regierungsstellen hätten zwar wesentliche Fehler gemacht, aber dies seien eben die üblichen Pleiten, Pech und Pannen. Die Rede ist vom Bericht der Senatskommission des US-Senats, die einzige Untersuchung von außerhalb des engen Kreises der Regierungsbeschäftigten der Vereinigten Staaten, die es bisher über die Ereignisse des 11. September 2001 gibt. Die Senatskommission (im folgenden 9/11-Commission genannt) hatte Zugang zu den vorhandenen Dokumenten, Zeugen und Berichten, die es gibt. Sie hat aber in krimineller Weise alles aus dem Fokus ihrer Untersuchung entfernt, das sie zu Schlußfolgerungen hätte kommen lassen können, die denen der offiziellen FBI-Theorie widersprechen. Soweit sie solche Tatsachen erfuhr, wurden sie bewußt ignoriert. Das kann kein Zufall gewesen sein. Die Kommissionsmitglieder müssen gewußt haben, was sie verbergen sollten. Hier ist die Aufzählung der Zeugen bzw. Insider, die von der 9/11-Commission entweder nicht gehört wurden oder deren Zeugnis bewußt aus den Untersuchungsergebnissen herausgelassen wurden. Diese Liste ist entnommen einer Veröffentlichung der Organisation der „National Security Whistleblowers“ („Vereinigung der Denunzianten der nationalen Sicherheit“). 1. John M. Cole. Langjähriger Spezialist des FBI für Gegenspionage, als solcher zuständig für die Gegenspionagetätigkeit des FBI in Indien, Pakistan und Afghanistan. Er hat wichtiges Insider-Wissen über Vorgänge, die unmittelbar zu den Anschlägen führten. Obwohl er von einer Reihe von Zeugen als Schlüssel-Zeuge genannt wurde, hat die 9/11-Commission ihn nie gehört. 2. John Vincent, ehemaliger Spezialagent für Gegenspionage des FBI, pensioniert 2002. Er hat zusammen mit Robert Wright vor den Anschlägen versucht, internes falsches Vorgehen des FBI bezüglich von Al Quaida-Aktivitäten auf finanzieller Ebene und mit Geldwäsche zu berichten und zu berichtigen. Er wurde zwar von der Kommission gehört, man fragte ihn aber nur zu unwichtigen und administrativen Details und ließ ihn nicht vortragen, was er über unerklärliche Falsch-Handlungen weiß. 3. Robert Wright, altgedienter Spezial-Agent für Gegenspionage des FBI. Er wurde von der FBI-Führung im Januar 2001 von seiner Aufgabe abgezogen, eine Terroristenzelle zu beobachten, die später an den Anschlägen beteiligt war. Dies hat verhindert, daß Aktivitäten, die zu den Anschlägen führten, aufgedeckt wurden. Drei Monate vor den Anschlägen hat er in einem bewegenden internen Memo des FBI die Führung dafür verantwortlich gemacht, daß mögliche Terroranschläge bewußt nicht verhindert werden. Das FBI hat einer Zeugenvernehmung von Robert Wright durch die Comission nicht zugestimmt. Diese hätte aber die Macht gehabt, ihn trotzdem vorzuladen. Dies geschah aber nicht. 4. Sibel Edmonds, frühere Sprachen-Spezialistin des FBI. Sie arbeitete im Bereich der Gegenspionage und Terrorismusabwehr bezüglich des Iran, der Türkei und türkisch sprechender zentralasiatischen Länder. Sie offerierte der Commission ihre speziellen Kenntnisse bezüglich falschen Vorgehens des FBI in Bezug[...]



Zeugin des Kennedy-Attentats gestorben

2006-09-07T07:08:00Z

SDA - Die frühere texanische First Lady und direkte Zeugin des Attentats auf John F. Kennedy, Nellie Connally, ist am Samstag tot aufgefunden worden.

Connally sass am 22. November 1963 mit in der Limousine, als die tödlichen Schüsse auf den früheren US-Präsidenten fielen. Sie war die letzte lebende Insassin des Fahrzeugs.

Bei der Fahrt hatte sie Kennedy auf die begeisterten Menschenmengen am Strassenrand hingewiesen. "Herr Präsident, sie können sicherlich nicht sagen, dass Dallas sie nicht liebt", sagte sie ihm, kurz bevor er von den Schüssen getötet und ihr Ehemann schwer verletzt wurde.

Connally beharrte stets darauf, dass Kennedy von zwei Schüssen und ihr Gatte John Connally von einem dritten getroffen wurde. Die Kommission, die das Attentat untersuchte, kam hingegen zu dem Schluss, dass eine Kugel wohlmöglich Kennedys Körper durchschlug und dann ihren Gatten verletzte.

Eine dritte Kugel habe das Auto vielleicht verfehlt. "Ich werden jeden bekämpfen, der mit mir über diese drei Schüsse streitet", sagte Connally 1998 dem Magazin "Newsweek". "Ich weiss, was in dem Auto geschah."

Einige Verschwörungstheorien besagen, dass - wenn es drei Schüsse gab, die das Auto trafen und einen weiteren, der es verfehlte - es mehr als einen Attentäter gegeben haben muss und nicht nur Lee Harvey Oswald, den die Kommission für die Ermordung verantwortlich machte.

Connallys Ehemann, damals Gouverneur des US-Bundesstaates, erholte sich von seinen Verletzungen und setzte seine politische Karriere fort. Er starb 1993. Ein Jahr später starb auch Kennedys Witwe Jacqueline. Sie war die vierte Insassin des Wagens.

Die 87-jährige Connally wurde einem Freund ihrer Familie zufolge am Samstag tot an ihrem Schreibtisch gefunden. Mit ihrem Tod habe man nicht gerechnet, ihr Gesundheitszusand sei gut gewesen.