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Published: 2011-06-13T10:13:19Z

 



dark side of the moon.

2011-06-13T10:00:00Z

jetzt, wo alles vorbei ist, werde ich die letzte geschichte dieses blogs erzählen. sie handelt von einem kleinen piraten, der eine woche früher auf diese welt geholt wurde, weil die ärzte dachten, er würde zu gross. die ärzte hatten der mutter auch einen schwangerschaftsdiabetes eingetrichtert, der in seinen dimensionen massiv grösser als in wahrheit war. der kleine pirat kam, sah und siegte. noch im gebärsaal lernte er seine geschwister kennen, die seine ankunft kaum erwarten konnten. es war ein wunderschöner abend, wir waren alle happy, und dann reisten der grosse bub und der papi an eine hochzeit nach griechenland. die grosse schwester des kleinen piraten blieb zu hause; sie wurde von frau seenia beaufsichtigt, die gleichzeitig die gotte des kleinen piraten ist. beide kamen jeden tag auf besuch.

alles lief bestens, so gut, dass frau rage dachte, sie könnte an tag vier schon heim, weil sich im spital langweilen und bedienen lassen, das ist irgendwann genug. aber, sprachen die schwestern, das geht nur, wenn sie eine hebamme haben. aber frau rage wollte keine, jedenfalls nicht vom spital eine suchen, sondern erst mal abwarten, wie sich das leben zu fünft so entwickelt und wo man allenfalls tipps und tricks brauchen könnte. frau rage und die schwestern einigten sich deshalb darauf, das erst am montag nach hause gegangen würde, inklusive der abschlussuntersuchungen und so.

davor wurde der nabel kontrolliert. er war ein wenig gerötet, man dachte ein wenig zu feucht; die schwester holte eine weitere schwester, die einen arzt beorderte. der liess eine stunde auf sich warten, und nach dieser stunde war der nabel des kleinen piraten vereitert.

to make a long story short: der junge mann hatte eine nabel-infektion. wahrscheinlich bei der geburt eingefangen; spielt aber alles keine rolle. er kam sofort auf die intensivstation, wo er mit antibiotika behandelt wurde. zum glück schlugen die medis gut an; schon nach zwei tagen konnte er auf die normale kinderstation wechseln, wo er bis gestern bleiben musste, bis zur vollendung des antibiotika-zyklusses.

es gäbe viel zu erzählen, von ärzten, die einen ins gesicht sagen, dass, hätte das ab nicht angeschlagen, das kind schon lange tot wäre, dass mir keiner der ärzte, die ihn auf die kips mitnahmen, sagen konnte, dass das gut kommt, weil ärzte das aus prinzip nicht sagen. noch jetzt kommen mir die tränen, wenn ich an all das denke.

aber das allerwichtigste ist: er ist daheim. gesund. und er ist der, der uns noch gefehlt hat zum glück. erst er hat unsere familie komplett gemacht.

meine damen, meine herren: mit dieser geschichte endet die geschichte dieses blogs. ich werde weiter lesen; aber ich werde hier nichts mehr schreiben. es war mir eine freude. gehaben sie sich wohl.



may i present

2011-06-05T19:01:00Z

(image)

den jüngsten spross der familie rage. er kam letztendlich früher als gedacht, weil die ärzte angst hatten, dass er zu gross wird. eine unbegründete angst, wie es sich zeigte. seit er da ist, steht alles kopf; seine geschwister vergöttern ihn, und er selbst verzaubert uns als kleiner, feiner pirat, der unsere familie komplett machte.

notiz am rande: falls jemand denkt, ich hätte ihn mit dem bollo verwechselt, muss ich verneinen. er sieht aus wie der fünfeinhalbjahre jüngere zwilling vom bollo.



sonst tut sich übrigens nix; das baby ist noch immer drin, prosecco, pfefferminz-tee,...

2011-05-20T19:03:00Z

sonst tut sich übrigens nix; das baby ist noch immer drin, prosecco, pfefferminz-tee, treppenlaufen und sonstige hausmittelchen nutzen nix. ginge es nach mir, es wäre schon da.



zahni.

2011-05-20T18:34:00Z

der sohn hat ja noch immer vier! löcher. wie es zu diesen kam, wissen wir im prinzip auch nicht so genau; ihm wurde eine gute mundhygiene bescheinigt und süsses isst er zwar, aber nicht in rauen mengen und auch nicht täglich; er ist eher der salzig-saure typ. gekocht wird hier meist frisch; bis auf das eine mal, wo es abends pizza vor dem fernseher gibt. wie schon mal beschrieben waren die ersten vier zahnarzt-besuche – davon drei beim örtlichen schularzt – der reine horror. ich war zwar nur einmal dabei, aber diese frau, die danach zu mir kam und in einem dermassen respektlosen tonfall sagte: «aber er lässt sich auch nix sagen», die steckt auch mir noch in den knochen. es ist nicht die art, wie vertrauen geschafft werden kann. ich komme mir mittlerweile vor wie eine unverbesserliche oberglucke, aber es kam dann ja soweit, dass beim zweiten arzt eine operation im spital gebucht wurde, irgendwann mitte juni. auch bei diesem zahni war ich nicht dabei, aber auch er half nicht dabei, vertrauen zu seiner zunft zu schaffen. es schien aussichtlos. bis der bollo diese woche nach hause kam und dermassen schmerzen hatte, dass er sich selbst mit der schere das faule rausschneiden wollte. ich habs nicht geschnallt, er ging ins bad und wollte niemanden dabei haben; das kommt ab und zu vor und endet meist mit der klospülung. :-) als er blutenden mundes runterkam und weiterhin schrie vor schmerz, rief ich den notfallarzt an. dieser arzt war ein glücksfall. ein super typ. zwei junge girls an seiner seite, die ebenfalls super sind, die dem bollo alles erklärten, und der zahnarzt, der nahm den bollo ernst. er tat so, als ob der bollo mitreden dürfte, erklärte ihm die möglichkeiten – ziehen oder flicken – und hörte zu. machte mal pause, erklärte wieder. so dass der bollo, als er heute zum zweiten mal auf den stuhl sitzen musste, sich dermassen wohl fühlte, dass er keine zicken machte. (im übrigen hatte er noch ein vom kinderarzt verschriebenes homöopathisches beruhigungsmittel intus; ein fehler: es hätte eine keule sein sollen.) bis zu diesem punkt. ich ging raus; ich hatte angst, selbst zicken zu machen, weil meine geduld an diesem punkt erschöpft war. fünf minuten später kam die sprechstundenhilfe und erklärte: «er will nicht. er hält nicht hin.» es kommt hier auch noch eine besondere eigenart des bollos zum tragen: er ist ja nicht der, der leise spricht. ab und an auch ohne pause. er kann auch rumschreien ohne ende. aber wehe, die anderen sind laut. oder eben, gar ein bohrer im mund, im kopf – das ist too much lärm für ihn. das erträgt er nicht. an footballmatches ist er entweder beim eb im speaker-kabäuschen oder irgendwo am rumlungern; auf jedenfall niemals in der masse, da, wo sie rumschreien. während der arzt uns erklärte, was jetzt die möglichkeiten sind, durfte das häxli ebenfalls auf den stuhl sitzen und eine sprechstundehilfe spielte mit ihnen rauf- und runterfahren. wie erwähnt, sie sind unglaublich super dort. «er ist», sagte der zahni, «ein starker charakter. und er ist, das merkt man auch, weder doof noch blöd, im gegenteil.» natürlich könne es sein, dass er mit uns spiele, aber er könne es nicht verantworten, eine behandlung durchzuzwingen, die mit schlimmen traumata enden würde, und zwar für den rest seines lebens. es gibt jetzt zwei möglichkeiten: alle vier löcher aufs mal, narkose, ambulant, oder ein richtig starkes sedierungsmittel um den bösen zahn zu ziehen, so dass der bollo sich danach nicht mehr an den eingriff erinnern kann. der zahnarzt bevorzugt zweiteres, wir eltern ersteres. jetzt kriegen wir erst mal eine offerte; dann schauen wir weiter. auf jeden fall ists ein super zahnarzt, und das ist gold wert. danach gingen wir en famille auf einen spielplatz picknicken, was sehr, sehr friedlich war. es ist schon so: je älter sie werden, desto selbständiger sind sie. und beide können problemlos mit anderen kindern spielen, wenn jemand grad was cooles macht oder wenn an[...]



gwafför.

2011-05-13T17:05:00Z

die kleine hexe war heute zum ersten mal beim gwafför. sie fand es sehr lustig :-)

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schnöspel da giuvens.

2011-05-11T19:16:00Z

  • der bollo ist frisch verliebt. wieder in ein älteres mädchen. er habe, erklärte er mir, heute mit ihr abgemacht. weil wir die mutter telefonisch nicht erreichten, durfte er selbst mal schnell hin gehen und sehen, ob wirklich niemand zu hause ist. er kam unverrichteter dinge wieder heim, und als ich die mutter dann erreichte, stellte es sich heraus, dass dieses mädchen und dieser junge nur am samstag zeit haben. unglaublich. wobei diese woche noch eine spezielle woche ist, weil beide irgendwie noch anderweitig verplant sind.
  • heute in der badi hat die kleine hexe mal gezeigt, wo es langgeht. es gibt da so eine figur, aus der wasser spritzt, und sie hat die längste zeit diesen wasserfall angehalten und den anderen kindern resolut erklärt, sie müssten zuerst bitte – und danach danke! – sagen, wenn sie etwas wollten. es war zum schreien. echt, ich hab mich kaputt gelacht. auch sonst hat sie andere leute angemacht; der mutter eines mädchen sagte sie nicht direkt, aber zu dieser figur: diese blöde frau, in einem ton, dem man anmerkte, dass sie null ahnung hatte, was sie sagte, sondern einfach aufgeschnapptes weiter gab. ehrlich, ich lachte mich krank. es kam dann noch eine dritte mutter, die auch fand, was in meine tochter gefahren sei, die sei doch immer so ruhig. (die frau sagte das in einem sehr heiteren ton und lachte mit mir mit.) nur die «blöde frau» schaute grimmig weg. und ich, ich sagte: «ach. die ist nie so. jetzt macht sie halt mal faxen. ist ok so.»
  • es gibt noch eine lustige bollo-geschichte, aber ich hab sie vergessen. sonst halt: edit. :-))



  • auf dem hohen ross.

    2011-05-09T11:32:00Z

    am wochenende war seenia bei uns, und falls es dinge gab, die wir bis dahin nicht hatten, wir haben sie jetzt. einen erdbeeren-schneider zum beispiel. was mich wiederum dran erinnert, dass die felder noch immer nicht offen sind, dabei würd ich sogern jetzt, wo ich noch einiger massen fit bin, aufs feld gehen und den confi-vorrat aufstocken. aber zurück zu seenia, sie kam und siegte, beziehungsweise kam sie eher spät, was den bollo schon im vorfeld zu einer heulattacke verleitete mit dem inhalt: aber ich muss doch noch mit seenia spielen, bevor ich schlafen kann!!!

    er hat sie dann noch kurz gesehen, bevor er ins bett ging, aber gespielt haben sie erst am nächsten morgen um 6.38 miteinander. danach durfte seenia mit an den krippenbrunch, wo wir es gar lustig hatten, und weil das grosse kind im moment die «ich will geld», «ich will ein heftli»-phase hat, war ich grausam froh, dass er auf dem weg zum einkaufen einschlief. und nochmals froh, dass seenia dabei war, so konnte ich ihn nämlich ruhigen gewissens im auto lassen.

    am abend gabs gegrilltes vom mann, der ja schon ein echter profi ist, und der bollo ward bis 21 uhr oder so nicht gesehen, weil er mit den jungs unterwegs war. das ist so schön, ich muss es wieder erwähnen, zu sehen, wie der bub anschluss gefunden hat. man merkt zwar schon, dass er altersmässig zu den kleinen gehört, und manchmal muss man das den «grossen» auch klar machen. aber alles in allem geht es super, er ist komplett integriert und macht auch jeden sch*** mit. .-))

    nach dem grillen reiste der eb gen wien, wo seine mannschaft am näxten tag aus der champions-league fallen sollte, was sehr traurig war. am sonntagmorgen bekam der bollo einen anruf vom cousin, der bei den grosseltern weilte – die drei eb-brüder waren alle in wien, der älteste mit seiner zukünftigen – und blieb den rest des tages bei den grosseltern. und während seenia wieder nach hause ging, genossen die kleine hexe und ich den frauennachmittag.

    (image)

    (image)

    das obere ist eine art sack, von hand genäht – ch, ch, ch – für den unten stehenden korb, der eigentlich ein blumentopfbehälter für den balkon ist. das häxli hat mit fäden zwischen den streben gewoben, so dass der sack nicht in den korb kann. aber gut, sie hat an beidem freude. der korb sollte eigentlich ans velo angemacht werden, aber es geht nicht. müssen wir noch eine andere lösung suchen :-))



    schwanger. nicht krank.

    2011-05-09T11:05:00Z

    man hört es immer wieder, manchmal auch mit abschätzigem unterton: man ist schwanger, nicht krank. und für mich, nach fast drei schwangerschaften, geht diese rechnung nicht mehr auf, und ich rede hier vor allem für mich – es ist ja jede frau und jede schwangerschaft verschieden und wird verschieden wahrgenommen.

    es ist einfach so: der körper ist unter höchstleistung. ich bin zwar jetzt, im vergleich zu den anderen beiden schwangerschaften, fit wie ein turnschuh. beim bollo habe ich mich um diesen zeitpunkt rum – zirka drei wochen vor der geburt – kaum mehr bewegt. und es auch nicht müssen. beim häxli war ich froh, dass der bollo morgens an manchen tagen zwei mal hintereinander nemo kucken wollte. das war ok. aber auch da war ich besser zwäg als beim bollo – aber nicht so gut wie jetzt. es ist halt so: mit zwei lebendigen kindern und einem dreistöckigen haus, und der tatsache, dass man, wenn man raus geht, immer entweder eine treppe rauf oder runter muss, bleibt man fitter.

    aber eben nur partiell. es gibt tage, da geht alles super von der hand, und solche, da krieg ich schon morgens sodbrennen und kann mich kaum bewegen, wenn ich nicht will, dass die nährstoffe meinen körper verlassen, bevor das baby nicht auch ein paar bekommen hat. ich hab kaum rückenschmerzen, zum glück, aber manchmal bohrt sich das baby dermassen in meine weichteile, dass ich am liebsten schreien würde. das tut weh, das glaubt kein mensch. und nicht nur zwei sekunden, sondern mindestens fünf minuten. und je nach dem, wie das baby liegt, muss ich das klo gar nicht mehr verlassen, weil der nachschub im sekundentakt kommt. was die wasserablagerungen betrifft, so muss ich sagen, dass, wenn ich länger sitze, es am mittag vorbei ist, dann kann ich meine finger kaum mehr bewegen, und von der konzentration her: naja.

    das ist übrigens kein jammerpost, sondern ein aufzeigen wollen des täglichen lebens, des immer-mehr-brästeli-habens :-) es ist ja so: ich bin nicht die einzige schwangere auf diesem planeten. und ich bin nicht die einzige mit brästeli. man kann sagen, über alles gesehen geht es mir saugut. aber die summe der oben genannten wehwehs machen es schwer über den tag und brauchen soviel energie, dass ich am abend nudelfertig bin. nudel.

    ich bin mittlerweile zu 50 prozent krank geschrieben und arbeite noch ein wenig von zuhause. im büro sitzen geht gar nicht mehr, auch weil da drinnen die klimatischen bedingungen so desolat sind, dass ich sie schon im nicht-schwangeren zustand nur schwer ertragen kann. (hitze, luftfeuchtigkeit.) im nicht-schwangeren-zustand gehz zwar einigermassen, aber schwanger: eher nicht. und so kann ich mir die arbeit einteilen, was sehr gut geht, weil es eben einteilen ist.

    so geht das, man zählt die tage und hofft, dass es bald vorbei ist. ich beginne bald mit dem täglichen glas prosecco und hoffe, es tut sich was. sonst nehm ichs dann halt wie immer: so wies muss.



    zum kotzen.

    2011-05-03T19:05:00Z

    im moment ist grad der wurm drin, im wörtlichen sinne. ich hätte ihn gern raus, dann ginge es mir wieder gut. welcher wurm das war, weiss ich nicht, beim rest der familie blieb er wesentlich kürzer, und das ist auch schon wieder fast eine woche her. auf jeden fall hab ich genug von kranksein, von energielosigkeit, überhaupt von allem – noch vier wochen, und man darf mir glauben, i count the days.

    wir feierten am samstag dem häxli ihren dritten geburtstag, und was im prinzip unter low profile hätte laufen sollen, wurde dann doch noch zum kleinen event – wenn kuchen verteilt wird und lauter nachbarskinder stromern rum, dann bin ich nicht die, die nein sagt, wenn hungrige augen einen bittend anblicken. :-) sie hat ein «velo» bekommen, eines von puky, und nachdem sie am geburi selbst nicht sehr interessiert dran war, fuhr sie schon zwei tage später, nach einer kleinen übungssession am sonntag, rum, wie wenn sie nie was anderes getan hätte. und stolz ist sie, wie eine more. :-))

    es gibt sonst nicht viel zu erzählen, ich tu mir grad selbst leid und hoff, das wenigstens der husten, der das häxli quält, bei ihr geblieben ist und nicht nochmals zu mir kommt. ich will jetzt einfach noch die letzten vier wochen hinter mich bringen und dann fängt eh ein neues leben an. .-)



    schnöpsel.

    2011-04-29T06:49:00Z

  • ich lese eine headline: wie sich touristen in der sperrzone 1 bei fukushima verhalten müssen und frag mich, was sind das für menschen, die sich in die sperrzone eines havarierten akws begeben? bei allem respekt: selbst schuld. aber danke für die tipps!
  • ich lese, dass der bergführer getötet wurde, der sein kind verlor, weil er sein baby schüttelte. und ich weiss noch, wie der mir leid tat damals – er hatte wohl wirklich nicht gewusst, was er tat. und was schreiende kinder mit einem anstellen können, weiss auch jeder. (nein, das ist keine verharmlosung. aber manchmal steckt auch kein böser wille hinter solchen taten.)
  • mein lieblings-feissbuck-post zum heutigen tag von b. h. aus m.: «Aus gut unterrichteter Quelle weiss ich, dass Kate ein weisses Kleid tragen wird. Es wird lang sein. Ausserdem wird sie ein Diadem tragen. Darf ich jetzt der Gala ein Insider-Interview geben?»
  • mal sehen, was der tag noch bringt. die nacht war für den eb der horror: er beaufsichtigte die kotzende tochter. ich verzupfte mich ins gästebett und hoffe, dass der virus nicht bei mir halt macht; das kann ich nämlich echt nicht gebrauchen. niemand von uns, weil morgen, morgen wird das häxli drei und das wollen wir feiern! diejenigen von uns, die den virus schon hatten – die jungs, würde das häxli sagen – waren nur ein paar stunden havariert. der bollo kotzte morgens und war danach wieder fit wie ein turnschuh.



  • wehweh.

    2011-04-27T15:19:00Z

    die tochter blinzelt. es fiel mir schon öfter auf, aber in letzter zeit macht sie es praktisch nonstop. ich dachte eigentlich, ich warte bis zur dreijahreskontrolle damit – gibz die überhaupt? –, aber jetzt denk ich, man muss das mal ansehen. sie reibt sich auch sehr oft die augen. dass sie zu trockene augen hat, ist ausgeschlossen, die kleine frau trinkt am meisten von uns allen. und da wir beide brillenträger sind, will ich eigentlich den moment nicht verpassen, wo man was machen müsste.

    any experiences?



    erziehung? erziehung!

    2011-04-27T08:19:00Z

    ich habe ein problem. es handelt davon, wie man mit tierliquälerei umgehen soll. ich meine damit die kleinen tieren, das mal auf eine schnecke stehen um zu hören, wie es knackst, wenn das häuschen kaputt geht. davon, um einem maikäfer – die hier eine richtige plage sind im moment – einen stein auf den körper zu drücken um zu sehen, was ekliges aus dem herausläuft. davon, einen kübel voll schnecken zu sammeln und den dann an einem parkplatz auszuleeren, wo garantiert viele autos drüber fahren werden. (letzteres passierte dann nicht, weil dem bollo die schnecken doch wieder leid taten und er sie auf die wiese brachte. ist schon länger her.)

    ich kann da fast kein veto einlegen, beziehungsweise: es fällt mir extrem schwer. wir haben als kind kübel voll schnecken gesammelt und die mit salz überschüttet. wir haben regenwürmer und blindschleichen zerschnitten und andere schlimme sachen mit kleinen tieren veranstaltet. und dieser umstand macht es mir schwer, etwas zu sagen, wenn sie, was im übrigen fast nie vorkommt, weil sie grundsätzlich respekt vor tieren haben, mal ein tierli quälen.

    natürlich erzähl ich meinen kindern nicht, was wir als kinder getan haben. bis auf eine episode: ich hab mal mit kollegen ein ameisen-wettessen durchgeführt und gewonnen. es waren ein paar, die von meinen magensäften getötet wurden. das fanden sie lustig und gleichzeitig sehr ekelig. :-)) (ekelig ist der kinder ihr wort, sie kommen jeweils und schreien: ekelig!)

    wie gesagt, sie haben im prinzip respekt vor tieren; sehr sogar. wir dürfen im prinzip keiner fliege was zu leide tun, insbesondere der bollo achtet da sehr drauf. aber ab und zu geht die «experimentierfreude» mit ihnen durch, und dann gerate ich in die oben erwähnte zwickmühle – und lass es meist so stehen, wie es ist.

    und noch was, was ich nie gedacht hätte: das leben mit kindern zwingt einen zur unglaublichen toleranz. man kann aufräumen, so viel man will, es liegt nachher doch immer noch zeugs rum. und das kann ich nicht ausstehen.



    erziehung? erziehung!

    2011-04-25T18:45:00Z

    wir haben die daumenschraube ein minifutzelchen angezogen, wenn man so will. wir wollen, dass die kinder ihre spielsachen selbst aufräumen, dass sie nicht alles ins wohnzimmer runterbringen und dort liegen lassen, und überhaupt: dass sie ihr zeugs im griff haben, so weit es einer drei- und einem fünfjährigen möglich ist. es kann einfach nicht sein, dass wir den kindern die ganze zeit das zeugs hintennach schleppen und räumen, die kiz keinen finger rühren und dann meinen, man könne einfach so weiter machen. nein, nein, nicht mit uns. wobei es schon so ist, dass wir ihnen helfen, wenn sie fragen.

    feststellungen bisher: man muss schon als vorbild vorangehen. fällt uns partiell noch schwer. man muss immer dran bleiben, auch wenn man nicht mehr mag. auch abends noch, wenn man denken könnte: ach komm, ist kein drama, räumen wirs morgen auf. nein, morgen ist meist noch mehr unten, und dann will keiner mehr aufräumen. und man kann das verwerflich finden oder nicht, meine meinung ist: ich kann mich kaum mehr bücken. sobald ich mich bücke, bohrt sich das baby derart nach unten, dass ich vor schmerzen schreien könnte, und nicht nur kurz. und es ist auch so: wer sauordnung macht, kann sie auch beseitigen. und: das häxli macht, was man ihr sagt. der bollo diskutiert lieber, bis man nicht mehr diskutieren mag.

    zweitens: wir haben jetzt ämtlis. einer deckt den tisch, der andere putzt nachher unter dem tisch. auch hier: bücken ist einfach schwierig für mich. (und der eb und ich haben den deal: einer küche, der andere kamikaze, und meins ist meist die küche.) das häxli macht, was man ihr sagt, der bollo findet es extrem unfair, wenn er reisreste seiner schwester wegputzen muss. dass ich bis dahin zwei mal für ihn gekocht habe, interessiert ihn nicht. belohnungen gibz keine, punktelisten werden keine geführt. bisher wenigstens noch nicht, weil ich finde, essen, kleider, whatever, dafür kriegen wir erwachsenen auch keine belohnung. wir wollen, dass die kiz mithelfen, wir haben ihnen erklärt, dass man sich hilft in einer familie, und jetzt trainieren wir das so lange, bis es selbstverständlich wird. ansonsten führen wir doch eine punkteliste ein. :-)) nein, man muss irgendwann damit anfangen, find ich. und da es mir körperlich immer schlechter geht (normale, oben beschriebene schwangerschafts-endstadium-brästeli), müssen die kiz wohl oder übel mithelfen.

    es ist übrigens nicht so, dass sie rein gar nix tun. das häxli und auch der bollo sind eifrige gemüserüster, und das häxli ist, wenn ich koche, sowieso kaum von meiner seite zu kriegen. am allerliebsten hat sie es, wenn eine rohe!!! kartoffel für sie übrig bleibt und sie die einfach essen kann. :-)))



    easter!

    2011-04-24T19:18:00Z

    es gab doch noch, ganz spontan, ein innerfamiliäres eiersuchen, an dem die kinder und ich teilgenommen haben. da, wo frau wandolido zu hause ist. :-) da ich ja nicht autobahn fahre, dauerte die reise etwas länger; zwei stunden warens schon. aber die kiz machten es super: der bollo schlief auf dem hinweg eine stunde und die rückfahrt verpennte er ganz. das häxli nur die rückfahrt.

    (kurzer einschub: die letzte nacht war mal wieder eine, wie wir sie seit ewix nicht mehr hatten, ich glaub, das schicksal wollte uns auf die zukunft einstimmen: die kleine hexe fand, nachdem sie nachmittags zwei stunden geschlafen hatte, den schlaf nicht und guckte mir mir bis kurz nach 22 uhr fern. der papa war auch in der stube, und die kleine dame genoss es natürlich sehr, mami und papi mal wieder für sich zu haben.

    der eb, dessen mannschaft auswärts im eurobowl gewonnen hatte und jetzt im halbfinal steht, fiel um 1.45 ins bett. um 5.14 fiel er wieder da hinaus; weil das grosse kind gar bitterlich weinte: ohrenweh. mittlerweile ists wieder verschwunden und erklärt, warum das grosse kind so viel schlaf nachholen musste.)

    zurück daheim stand auch schon der götti vor der tür und der grill wurde angeschmissen. alles in allem: ein toller tag. aber: ich muss das autobahnfahren üben. so geht das nicht.



    «wirbig.»

    2011-04-22T19:29:00Z

    so nannte mein einst kleiner cousin die unterbrechungen zwischen zwei sendungen. das ist mein halbes leben her, mittlerweile ist er 18 und ich hab null ahnung, was er macht in seinem leben. er wurde kürzlich beim bier trinken beobachtet, was insofern erwähnenswert ist, weil es zeigt, dass er nicht mehr der kleine kerl ist, der «wirbig» sagte :-))

    warum ich das aufschreibe? ich hab heute einen film gesehen, den der eb gemacht hat, aus dem jahr 2003. das war, bevor ich in sein leben trat – wir kannten uns allerdings schon – und die «wirbig» an den wänden ist, obwohl erst acht jahre alt, wie ein flash aus alter zeit: erinnert sich noch jemand daran, dass es eine einkaufskette namens «epa» gab, ich mein, einfach so, ohne den schriftzug zu sehen?

    ich weiss noch, wo die «epa» in zürich stand, jedenfalls die filiale, die mir geografisch am nächsten war. ich weiss auch, wo der laden in st. gallen stand, und ich erinnere mich, wie ich als kleines mädchen einen rock und ein oberteil in neon-farben mit sternen drauf dort kaufte, die ich dann an der hochzeit einer tante trug. ich fands recht cool, obwohl ich mich nie recht wohl drin fühlte.

    jetzt ist die «epa» weg, und ich hab sie schon lange vergessen. an ihre stelle traten aldi und lidl, die wohl teilweise noch billiger sind; mal sehen, wie lange noch – und wie schnell man sie vergessen wird.