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singer / songwriter



musik. texte. leben. unruhe.



Updated: 2014-10-05T04:40:56.377+02:00

 



A LONG TERM PLAN

2009-06-22T17:42:44.859+02:00

etwas in mir möchte sich entschuldigen. bei wem und für was, das weiss es nicht so genau. es muss aber was mit verstaubten gitarren und leeren zetteln zu tun haben. ich hatte andere dinge im kopf und im herz, gute dinge, die keinem weh tun. ich habe in den vergangenen monaten so viel erfahren, das sich noch immer nicht in worte fassen lassen will. natürlich ist es liebe, auch wenn das in meinen ohren vielleicht zu simpel klingt. denn da ist so viel neues und gutes mit dem keiner gerechnet hätte. ich am allerwenigsten. so sitze ich inmitten von neuen sprachen und ländern und leuten und möglichkeiten und liebe - und wundere mich. und fühle mich beschenkt. bald kann ich bestimmt auch danke sagen. in a song.



SINKFLUG

2008-08-15T09:48:57.732+02:00

das kinn ist rotblauschwarz, das rechte knie lässt sich nicht mehr schmerzfrei bewegen und der rechte unterarm sieht aus, als wäre er nur knapp einem fleischwolf entkommen. was nicht alles passiert, wenn man sich beim treppensteigen verschätzt. immerhin war das gisbert konzert toll genug um all das zu entschuldigen. will sagen: bei schlechterer musik hätte ich mich mehr über mich geärgert. großer vorteil des jobs: ich kann machen, dass ich zumindest so aussehe als sei nichts geschehen. abgesehen vom schleppenden gang vielleicht.



IRGENDWO IM FLUSS

2008-07-27T17:34:39.655+02:00

und während diesseits des rheins flüge gebucht, klamotten gekauft und rechnungen bezahlt werden, wird auf der anderen seite gegrübelt. darüber ob das alles so richtig ist, vermutlich. über mädchenherzen und die eigene emotionale konstitution. vielleicht auch über worst case szenarien, szenarien im allgemeinen, oder über die telefonrechnung des anderen.

hier freut man sich schon allein weil sich ausnahmsweise jemand sorgt.



EXACTLY.

2008-07-24T16:48:14.810+02:00

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[direktverzögerung]

und stolz drauf.

[via]



OUR ILL WILLS

2008-07-21T20:27:07.863+02:00

der körper ist bei all den exzessen der letzten wochen dann doch ein wenig auf der strecke geblieben. die ersten 2 tage ohne dringende aufgaben haben die erwartete wirkung: jetzt gibt's passend zum wetter grippe auf's haus. das ich meinen geburtstag nur ungern im bett verbringen würde, daran denken die geschundenen knochen natürlich nicht. aber es ist ja noch ein bisschen zeit und jemand schlaues hat neulich noch gesagt: was so schnell kommt, geht auch schnell wieder vorbei. was sich durchaus auch auf andere bereiche des lebens übertragen liesse. werde ich aber nicht. ich trinke tee und warte ab, weil man das eben so macht.



GALORE

2008-07-15T15:48:21.759+02:00

dermaßen ekelhaft gut gelaunt durch die fußgängerzone laufen, führt zu spenden an die zwei straßenmusikanten mit dem erfreulich ehrlichen schild "need money for beer and cigarettes". ist aber auch echt sonnig heute. drinnen und draußen.



SO I'M A-LIVING IN LA LA LAND

2008-07-20T19:32:31.864+02:00

erst muss man über stunden miese musik schminken - nein, stimmt nicht, die band war prima. die stückauswahl hingegen ... - und nach feierabend fährt man in die stadt und bekommt den einen ohrwurm, der einen schon den ganzen tag bei laune hält, von der anderen band live dargeboten. karma und so.

ich leihe bernd begemann meine musiker lediglich aus. irgendwann will ich sie zurück. der soll bloß gut auf die jungs aufpassen.



AUTSCHN.

2008-07-06T16:30:19.281+02:00

das köpfe und herzen unter alkoholeinfluss nicht zwingend besser miteinander kommunizieren ist kein geheimnis und auch mir nicht erst seit gestern bewusst. immerhin hilft besagter einfluss am nächsten tag dabei sich und anderen zu verzeihen. warum ich der depp in diesem szenario bin ist mir dennoch schleierhaft.

ben folds, übrigens: prima typ.



BLOND ODER BRAUN

2008-07-06T16:31:02.316+02:00

rhein, wein, jay und jay, nüsse und abendsonne auf dem schokoladenmuseum. geschichten über hüpfende herzchen und sehnsüchte. über lieder und inspiration und copyphobie. über das ansichranlassen und über das preisgeben. und zu später stunde noch etwas kammermusik in der dafür am besten geeigneten wg kölns. es wurde gelacht und geweint und gesungen und geschwiegen. weil das alles mal sein muss. nach all den masken der letzten wochen war das leben gestern wieder wirklich und gut.



KLOPF-KLOPF

2008-04-12T19:14:28.812+02:00

es gibt so abende, da klingelt es an der tür obwohl man niemanden erwartet. dann hört man ein kratzendes geräusch und es klingt als ob jemand versucht aufzuschließen. wenn man grad keinen baseballschläger zur hand hat, muss man halt unbewaffnet nachschauen gehen. und mit etwas glück steht ein wildfremder, lachender mann im flur, der einen mit folgenden worten begrüßt: "schatz, ich bin zu hause, was gibt's zum essen?"


[falsche tür. die geburtstagsparty war nebenan.]



POSTIN' HIGH

2008-04-01T12:35:27.143+02:00

seit einigen tagen riecht es anders in der stadt. im gegensatz zu dieser klaren kälte neulich, riecht es überhaupt wieder nach etwas. frühling vielleicht. und wie sich das gehört, musste dringend was neues her. neuer schreibtisch, mit neuem weißen designwunder mit neuem betriebssystem. neue klamotten. neuer sessel. neue lieder. neue bücher. nur eins ist genau wie im letzten jahr: meine unergründbare vorliebe, die wenigen gelben strahlen mit alten, knarzenden hip hop perlen zu untermalen. macht sich auch gut zum frühjahrsputz, ehe die lieben eltern nach gefühlten 3 jahren mal wieder das auto nach köln bewegen.

und generell war die welt sehr, sehr gut zu mir heute. echt jetzt.




2008-02-14T19:17:16.872+01:00

für den colognely hearts club. habeuschlieb.



ANDERE MÜTTER, SCHÖNE TÖCHTER...

2008-02-12T20:09:05.213+01:00

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alte - im sommer
kamera + schnitt: volker schmitt
[direktsommer]



PARALLELE UNIVERSEN

2008-02-12T15:42:48.115+01:00

rauschen. durch die lamellen vor dem fenster blitzt es orange. augen zu, nochmal von vorn. es rauscht weiter. draußen muss tatsächlich etwas wirklich großes oranges sein. im halbschlaf schleiche ich ans fenster und ziehe die lamellen beiseite. draußen stehen zwei leiterwagen und ein löschfahrzeug der berufsfeuerwehr. gegenüber dunstet es leicht aus dem oberen stockwerk. nicht wirklich qualm, eher wasserdampf, zumindest sieht es so aus. eine frau reicht ihr baby dem feuerwehrmann auf dem steiger und klettert dann selbst in den korb. weiter oben schlägt ein anderer feuerwehrmann ein fenster ein. die nächsten logischen schritte führen mich ins badezimmer. gestern abend hielt ich milch mit honig noch für ein probates mittel zum einschlafen, heute bin ich mir nicht mehr so sicher was das zeug mit meinem kopf angerichtet haben könnte. außerden habe ich deswegen keine milch für den kaffee und die zigaretten gehen auch zur neige. ich werde also da raus müssen.
unten auf der straße ist alles viel unaufgeregter als ich mir das ausgemalt hätte. einige anwohner stehen in den hauseingängen, die polizei hat die straße mit flatterband abgesperrt. wo ich schonmal unterwegs bin entscheide ich mich gleich für einen richtigen einkauf. auf dem weg zurück mache ich noch einen abstecher zur post und zum wochenmarkt. die erste zigarette auf leeren magen macht schwindelig und ich freue mich auf ein ausgiebiges frühstück im katastrophengebiet. wieder vor der haustür ist es inzwischen wieder leerer geworden. die leiterwagen sind weg, einige menschen durften scheinbar schon wieder in ihre wohnung, zumindest steht ein mann rauchend am fenster des vorhin per leiter evakuierten zweiten stockwerks. während ich meine einkäufe verstaue, geht das licht im kühlschrank aus. mein radiowecker hat sich auch verabschiedet. beim sicherungskasten im flur treffe ich den lieblingsnachbar. "bei dir auch kein strom?" kopfschütteln. ich bin noch immer höchstens zur hälfte wach und habe nun endgültig keine chance auf einen kaffee. da raus will ich nicht, musik gibt's keine, frühstück ohne koffein ist kein frühstück. ich lese ein wenig im hitchhiker's guide - man kann ja nie wissen. nach zwei stunden sind auch die letzten feuerwehrfahrzeuge durch rhein energie-sprinter ersetzt worden und ich beschließe, dass es zeit für einen coffeetogo ist. kaum wieder in der wohnung. schaltet sich das licht wieder ein. murphy's law. it works.



WFB

2008-01-04T15:37:12.850+01:00

die unangenehm artifizielle stimme des neuen nahverkehrs konzerns, die mit diabolischem unterton eine angenehme fahrt wünscht. 'tis the future, dude.

2007 - a train odyssey



FREITAG. VOR CHRISTUS.

2008-01-04T15:29:32.491+01:00

und dann verlässt man köln und vor den toren der stadt gibt es tatsächlich diese winterliche welt. mit fußstapfen im schnee sogar. mit baumgerippen, silbern vom raureif. mit den altbekannten schrebergärten in schnee und nebel und wintersonne.

später lernt man, dass man industrieschnee gesehen hat. denn eigentlich ist die luft dort oben viel zu warm. hier unten hingegen ist es kalt genug um den wasserdampf der kühltürme in feinste schneeflöckchen zu verwandeln. kühltürme - die überdimensionalen schneekanonen unserer zeit.



A CLEAN START

2008-01-04T15:18:38.818+01:00

am ersten freien tag seit november '07 nun endlich neues. oder eigentlich erstmal altes. dafür aber geballt. frohes neues da draußen.



WIE DER MILRAM-MANN MIT 7 WORTEN MEINEN TAG RUINIERTE

2007-12-04T20:02:12.020+01:00

sehen wir dem sturm ins auge, es ist winter. und mal abgesehen von den gefriertrocknenden rollerfahrten zur arbeit könnte ich nicht besser klagen. viel zu tun, viel zu genießen, viele gesellige runden und wenig schlaf in letzter zeit. der rest des jahres lässt sich schon überschauen und ist auch bereits gut verplant. ein sehr musikalischer geburtstagsbesuch in hamburg, zu versäumende weihnachtsfeiern, verkürztes fest in der heimat, weil der nachrichtensender auch am heiligen abend keine pause einlegen wird.

aber beschäftigtsein schreibt keine lieder und nimmt sie auch nicht auf. bleibt die hoffung auf die sprichwörtlich besinnliche zeit zwischen den jahren. so zum besinnen und ersinnen.



MY NAME IS EDGAR WALLACE

2007-11-24T07:42:35.013+01:00

man kommt sich vor wie in einem schlechten suspense-flick, wenn früh um halb fünf die nebelschwaden aus den gullideckeln der verlassenen straßen steigen. [dringend eine größere maschine und schwarze lederkluft kaufen.]

ein paar minuten später versucht eine horde von hasen durch pure niedlichkeit mein zerknittertes nervenkostüm zu bügeln. aus angst, dass die mir vor den roller hoppeln, noch panischer den arbeitsplatz erreicht. jetzt immerhin wach.

zur entschädigung gibt's zum feierabend ein prima frühstück mit classic cartoons beim ex-hamburger. ich freu mich schon.
[nach feierabend frühstücken gehen. creo que aquí hay un error.]



COLOGNELY HEARTS CLUB BAND

2007-11-12T03:06:58.968+01:00

die superhits der 80er und 90er und das beste von griesgram

soweit der arbeitstitel für unseren anstehenden betriebsausflug ins schöne neuwied. dort spielen nämlich alte k. melon und seine getreuen am 17.11. im american (langendorfer straße 112) zum tanz auf. den anfang machen gegen 20:30 die ClubKids und irgendwann zwischendurch sing ich da auch noch ein paar lieder.

das ist im moment das, was einem eigenen gig am nächsten kommt. wer also griesgram liebt, oder die clubkids, oder schon immer mal wissen wollte wie ich mich mit band anhöre, der sollte unbedingt vorbeischauen. der eintritt ist frei und wir sind schon jetzt bester laune.



KARNEVALISMUS

2007-11-12T03:05:29.985+01:00

elf uhr elf, nur 12 stunden später. die stadt hat sich merklich abgekühlt. in unserem viertel ist es ruhig geworden, also statte ich dem stuttgart-fangirl einen besuch ab. irgendwann übertönt musik von draußen die musik drinnen. die kleine kapelle die müde von der schlacht eine traurige kleine version vom st. martins lied spielt, bleibt stehen als sie uns am fenster entdeckt und spielt uns ein ständchen. schön war das gewesen.



MALTA MUSICAL

2007-10-09T18:15:40.182+02:00

am ersten abend komme ich wegen der wenig auskunftsfreudigen speisekarte nicht umhin zu fragen "how much is the fish?"

am nächsten morgen auf dem rückweg vom supermarkt singt sondre sehr richtig:
I'm not from here excuse me please
Pardon my ignorance dear
I just don't get the lingo' you speak
To me it just sounds Greek.

und später dann moby's porcelain am strand hören.


recht musikalischer urlaub soweit. am niveau wird konstant gearbeitet.



EARLY BIRD

2007-09-27T13:17:44.490+02:00

wenn ich mich zu unmenschlichen zeiten zur frühschicht gequält habe und nach der ersten hektischen stunde zeit für nen kaffee finde, gibt sich die welt immer besonders viel mühe mit dem sonnenaufgang. als entschädigung quasi. karma und so.

celebrate me, i'm your next morning.



TIMING

2007-09-27T13:18:10.972+02:00

neulich. der übernachtungsgast und ich werden morgens um acht unsanft vom straßenbelagfressenden presslufthammer geweckt. große löcher wo gestern noch bürgersteige waren. er: "was machen die denn um die uhrzeit für'n aufriss?"



THIS EPITAPH IS THE AFTERMATH

2007-09-06T01:47:54.969+02:00

meine stimmung ist aufgeräumt in diesen tagen. und so sitze ich zur geisterstunde am rhein und sehe den schiffen zu. mache fotos. möchte flaschenpost verschicken (leider bin ich nicht aufgeräumt genug um stift und papier bei mir zu tragen). freue mich darüber den platz unter der bastei gefunden zu haben an dem man so herrlich dem nieselregen zusehen kann. und man schließt die augen und ein wenig fühlt sich alles an wie vor jahren an den landungsbrücken. nur nicht so schmerzerfüllt. und nicht so unbedarft. wieder daheim krame ich die eine schreckliche des'ree platte aus der hintersten ecke der sammlung, höre "down by the river" und muss feststellen, dass es nicht ganz so schön klingt wie in meinem kopf auf dem heimweg. also entscheide ich mich doch für mr. waits - in erinnerung an den einen perfekten abend mit whiskey und der geheimen freundschaftsclub-freundin. den abend, der schon am nachmittag anfing und mit der "small change" endete. und bei den ersten tönen von "as time goes by" muss ich endlich von herzen lachen.

I got me a bottle and a dream
it's so maudlin it seems