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Roman Mischel, freiberuflicher Videojournalist



Last Build Date: Fri, 28 Jul 2017 16:08:23 +0000

 



Von: jo

Sun, 06 Aug 2006 23:32:44 +0000

Danke für die Info. Ich liebäugle ja ein klein wenig mit den neuen Canon HDV-Camcordern, die wiegen aber ohnehin knapp über 2kg.



Von: Roman Mischel

Sun, 06 Aug 2006 20:23:41 +0000

Sie harmonieren eigentlich ganz gut. Der Kopf ist ausgelegt für ein Maximalgewicht von zwei Kilogramm, die Kamera wiegt 1,7 Kilogramm. Problematisch könnte es allenfalls werden, wenn Du zum Beispiel eine "schwere" Kopfleuchte sowie ein zusätzliches Mikro aufsetzt. Ich setze daher den Kopf DV 2 II ein - der trägt immerhin drei Kilogramm.



Von: jo

Sun, 06 Aug 2006 20:00:35 +0000

Wie gut harmonieren eigentlich die DVX100 und der kleine Sachtler-Kopf? Vom Gewicht ist es gerade so an der Grenze, oder?



Von: fred kowasch

Sun, 30 Jul 2006 13:59:55 +0000

@christian: die xm2 kann ich auch empfehlen. robust, gut zu bedienen und lichtstark! das stationäre microfon reicht für web.tv. zum web.tv: auch wir planen den aufbau eines solchen angebotes. schau einfach mal auf unsere webseite. auch wenn du nicht in berlin wohnst, kannst du gern mitmachen. in zukunft soll es auch (kurz)schulungen zum vj geben. viele grüße fredkowasch@interpool.tv



Von: Christian P.

Sat, 22 Jul 2006 21:32:51 +0000

Ich denke, die Fernsehwelt befindet sich tatsächlich in einem epochalen Umbruch. Gerade auch die Möglichkeiten, die eigenen Filme im Internet zu veröffentlichen, und sein eigenes Publikum in Nischen zu erreichen, wird den Etablierten noch zu schaffen machen. Dabei könnten Sie auch selber davon profitieren wenn Sie Ihre starren Strukturen aufweichen und selber mitmischen bzw. den Prozess sogar fördern. Besten Dank für den Tipp mit der XM2. Das Modell hatte ich auch schon im Auge. Ich bleibe am Ball.



Von: Roman Mischel

Fri, 21 Jul 2006 09:25:18 +0000

Dass sich viele Kameramänner mit dem Berufsbild Videojournalist schwer tun, ist nichts Neues. Und unter vielen Fernseh-Journalisten genießt der Job genauso wenig Ansehen. Ist ja auch kein Wunder: Videojournalismus steht unter dem Verdacht, billig zu sein. Klingt ja auch ein wenig anmaßend, wenn eine Person plötzlich einen Job machen soll, den sich vorher vier Leute geteilt haben. Der Videojournalismus rüttelt an den Fundamenten bisheriger Fernseharbeit - man braucht keine hunderttausende Euro mehr, um Fernsehen zu machen. Der Zugang zum Medium wird demokratischer, das Monopol "altgedienter Hasen" bröckelt, was den wenigsten schmeckt. Zumindest nicht denen, die bisher fest im Sattel saßen und jetzt umdenken müssen. Was eine adäquate Kamera betrifft: Ich kenne nicht viele, und diese wenigen auch nur aus Broschüren oder Fachmagazinen. Gute Tipps bzgl. solcher Fragen kannst Du Dir aus den Foren von hackermovies.com holen - dort wurde die richtige Kamera schon x-mal diskutiert, und zwar gewissermaßen von Fachleuten. Für den gehobenen Amateur-Sektor würde mir spontan die Canon XM2 einfallen. Ich hatte mal (und habe immer noch) das Vorgängermodell, die XM1. Damit lässt sich prima lernen, Blende und Schärfe können recht gut kontrolliert werden. Die wichtigsten Parameter lassen sich über vernünftig dimensionierte Schalter bedienen (und nicht über verschachtelte On-Screen-Menues). Der Tonpegel lässt sich an der XM2 für beide Kanäle unterschiedlich pegeln, aber leider kann man ein Mikro nur über Klinkenstecker anschließen (womit man leben kann).



Von: Christian P.

Thu, 20 Jul 2006 12:25:29 +0000

@ Roman: Ich kenne leider keinen Videojournalsieten privat. Dafür aber einen freiberuflichen Kameramann, der sich mit dem neuen Berufsbild des Videojournalisten eher schwer tut. Die Panasonic DVX 100 wäre sicher die richtige Profi-Kamera. Gibt es aber noch ein empfehlenswertes Modell aus dem gehobenen Amateur-Sektor, welches auch deutlich weniger kostet? Wenn es damit dann gut läuft, kann man doch immer noch aufrüsten. @Fabian @ all: Ein guter Staetpunkt für die Recherche nach Schulungen ist: http://www.kliebhan.de/vj/training.html Ich denke dass es mehr freie Angebote geben wird, sobald die Nachfrage bei den Bildungsträgern steigt. Es wäre daher sicher sinnvoll wenn sich alle Interessenten dort einmal melden und nachfragen;)! Good luck!



Von: Roman Mischel

Thu, 20 Jul 2006 10:11:22 +0000

@Christian: Es gibt einige private Schulungsangebote da draußen, von denen ich bisher gehört habe, zu deren Qualität ich aber nichts sagen kann. Falls Du privat einen VJ kennst, würde ich mich mal ein paar Tage an seine Fersen heften, wenn Du die Zeit dafür bereit bist zu opfern. Dabei lernt man vermutlich am meisten. Ansonsten kann ich nur empfehlen, selbst anzufangen und zu experimentieren, also eine Kamera und ein Schnittprogramm kaufen und loslegen. Der Rest kommt mit der Zeit. @Fabian: Ich stecke das in die Schublade der Dinge, die ich nicht verstehe, egal wieviel Mühe ich mir gebe. Am Dortmunder Institut für Journalistik, das ich sehr schätze (nicht nur weil ich dort selbst studiert habe), wird sogar die Lehrredaktion Online geschlossen. Mit Weitsicht hat das nichts mehr zu tun.



Von: Fabian Mohr

Wed, 19 Jul 2006 22:08:10 +0000

>>>obwohl der Arbeitsmarkt endlich mal wieder Journalisten nachfragt, und zwar genau solche mit diesen Fähigkeiten. Genau so ist es. VJ-Erfahrung ist sehr viel wert - egal, ob man das dann fulltime macht oder als Know How in einen normalen Onlinejournalisten-Job mitbringt. Deswegen ist es erstaunlich, dass so ein Seminar nicht weiterhin angeboten wird.



Von: Christian P.

Wed, 19 Jul 2006 17:04:26 +0000

So ein Angebot wäre genau das Richtige für mich;) Danke für den Erfahrungsbericht und die vielen guten Infos zum Thema VJ ! Ich suche ein kompaktes Schulungsangebot zum VJ. Leider bin ich weder an einer Uni, noch arbeite ich für einen Fernsehsender. An internen Schulungen kann ich also nicht teilnehmen. Wo finde ich ein Angebot für Quereinsteiger? Ich arbeite als freier Webdesigner und Online-Redakteur. Mein Ziel ist der Aufbau eines eigenen Web-Tvs. Für jeden Tipp wäre ich daher sehr dankbar! Grüße, Christian