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Gesammelte Bazismen (Die baz (Basler Zeitung) ist die beste Zeitung der Welt und ich bin ihr Prophet! It's a dirty job, but somebody's got to do it! language is a baz-illus! Hier können übrigens alle mitschreiben. Alle mit einem twoday-account. Und der ist gratis! Feedback via  http://baz.twoday.net/index.rdf
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Gesammelte Bazismen

Gesammelte Bazismen (Die baz (Basler Zeitung) ist die beste Zeitung der Welt und ich bin ihr Prophet! It's a dirty job, but somebody's got to do it! language is a baz-illus! Hier können übrigens alle mitschreiben. Alle mit einem twoday-account. Und der ist gratis! Feedback via "bazismus @ mac.com".)find



Die baz (Basler Zeitung) ist die beste Zeitung der Welt und ich bin ihr Prophet! It's a dirty job, but somebody's got to do it! language is a baz-illus! Hier können übrigens alle mitschreiben. Alle mit einem twoday-account. Und der ist gratis! Feedback



Published: 2010-05-22T14:56:37Z

 



Corrigendum

2010-05-22T14:48:00Z

Neue BaZ - altes Problem: Nachdem das alte Lektorat dem Rotstift zum Opfer gefallen war (schon vor geraumer Zeit), führt die neue BaZ nun eine eigene Rubrik "korrekt" ein. Man hat gemerkt, dass man eine Zeitung auch so mit Inhalt füllen kann...! Als Nächstes wird dafür höchstwahrscheinlich eine eigene Redaktion geschaffen...



GL-Mitglied der BaZ-Medien schnorrt Alter herunter

2008-11-11T08:09:00Z

(image)
Ein Basler-Zeitung-Medien-Geschäftsleitungsmitglied behauptet auf Youtube, 23 zu sein.

Wie sich das Geschäftsleitungsmitglied, das auf seinem Blog Transparenz als "Grundlage der Glaubwürdigkeit des Schreibers" bezeichnet, nicht besonders glaubwürdig herausschnorron dürfte: Nicht er sei 23, sondern sein Unternehmen. Dumm nur, dass
  • einerseits das Unternehmen eine juristische Person ist (er aber eine natürliche) und dass
  • anderseits nicht das Unternehmen auf Youtube zu sehen ist, sondern er, und dass
  • schliesslich sein Unternehmen laut seiner Website erst 22 ist.
Vielleicht wird dieses BaZ-GL-Mitglied auch den Standpunkt vertreten, dass Wahrheit ein flexibles Konstrukt sei. Wir sind gespannt.



Chronik eines angekündigten Endes

2008-10-29T08:28:00Z

Ein chronisch überbewertetes Online-Portal eines ebensolchen Trompeters meldet, was die Spatzen seit Monaten von den Dächern pfeifen und die veröffentlichten Zahlen trotz anderslautenden Begleittexten nahelegen: Es geht der Besten aller Zeitungen schlecht.

Es geht ihr sogar derart schlecht, dass sie zum Einen die inhaltliche (!) Kooperation mit der nicht gerade hochstehenden Gratispostille Baslerstab forciert, zum Anderen Abgänge in der Redaktion nicht mehr ersetzt und zum Dritten die Zeitung schon wieder neu ausrichten will.

Da sie dazu aber keine neue Mittel wird freisetzen können, kann das nur eines bedeuten: weniger Zeitung - also eine quantitative Annäherung an Gratisblätter. Die neue Beste aller Zeitungen soll aber besser gemacht sein - also eine qualitative Distanz zu Gratisblättern. Ja, die Neue soll so gut sein, dass die Leute sogar dafür bezahlen wollen (was ja nur heisst, dass die BaZ auch in den Augen der Chefredaktion heute so miserabel ist, dass immer weniger Leute bereit sind, für sie zu bezahlen).

Auf einen positiven Ausgang würde ich keine einzige UBS-Aktie wetten. Es ist eher als Chronik eines angekündigten Endes zu verstehen.



Nabel der Welt

2008-09-13T15:04:00Z

In der heutigen BaZ ist der Ausland-Teil, der beim "Blatt vom Nabel der Welt" international heisst neu wieder vor dem Teil schweiz. Der offensichtliche Grund dürfte im gelungenen Artikel zum Thema "Basel als Nabel der Welt" sein. Dieser wohl nicht ganz ernst gemeinte Artikel bestätigt aus Sicht der Bewohner des Mittellandes bloss die Ansicht, der übertriebene Basler Lokalpatriotismus sei ein untrügliches Zeichen für deren Minderwertigkeitsgefühle gegenüber Downtown Switzerland. Als Krönung der Seite werden Antworten von Passanten vom Bellevue wiedergegeben; die Frage an sie: Wer ist der wichtigste Basler ?
Diese Interviews zeigen doch eines klar: Der Nabel der Welt, oder wenigstens der Schweiz, ist und bleibt Downtown Switzerland !



bazonline.ch schützt vor Torheiten nicht

2008-08-20T08:36:00Z

Gerne hätte ich das einjährige Jubiläum des letzten Eintrags abgewartet, aber die Aktualität zwingt zu vorzeitigem Erscheinen.

Seit vorvergangener Woche beglückt uns die beste aller Zeitungen mit einem Newsportal, das mehr Portal als News ist und an Unübersichtlichkeit von chinesischen Stadtplänen nur noch knapp geschlagen wird. Und weil gerade Wahlkampf in den besten aller nicht-chinesischen Städten ist, wird jetzt auch online munter drauflos fabuliert.

Wie das Internet den Wahlkampf aufmischt heisst ein Beitrag, der mehr Wunschdenken als Wirklichkeit ist. Das fängt beim Handwerk an. "Immer mehr..." kennzeichnet Artikel, deren Verfasser/innen zu faul oder nicht informiert genug sind, sich verlässliche Zahlen zu besorgen. Anders gesagt: Da wird ein Trend herbeigeschrieben, den es gar nicht gibt.

Besonders peinlich ist, dass dieser (nicht existierende) Trend auch noch vom Portal selbst begründet sein möchte, wie verzückt gemeldet wird: "Mit den Parteienblogs stellt baz.online Kandidierenden und Wählenden in Basel erstmals die Plattform für diesen Austausch zur Verfügung." So sieht das Resultat denn auch aus. Es ist zum Gähnen.

Dabei hatten sich die Macher/innen so viel von diesem bazblog versprochen. Amerikanische Vorbilder werden dort zitiert und querverlinkt.

Und es wird noch hübscher. Denn der Segensanspruch, den bazonline uns bereithält, ist dieser:
Aber auch für die Wählenden endet die Kommunikation nicht mehr mit dem Ende der Podiumsveranstaltung oder mit dem Abdruck eines Leserbriefs. Eine unbefriedigende Antwort erhalten? Kein Problem, einfach nachhaken. Dafür ist die Kommentarfunktion schliesslich da. Wer gewählt werden will, wird sich kaum um die Antwort drücken.

Dumm nur, dass in der Kälte des Gefechts übersehen wird, dass die hochgejubelte und querverlinkte Obama-Seite gar kein Obama-Blog à la bazonline-Plage ist, sondern lediglich ein Pro-Obama-Blog. Wer dort Obama schreiben will, wird lange auf eine Antwort warten. Womit, in der etwas besonderen Logik des Beitrags, Obama wahrscheinlich nicht gewählt werden möchte.

Kein Problem einfach nachhaken. Dafür ist die Kommentarfunktion schliesslich da - das gibt es bei bazonline übrigens nicht: Eine Kommentarfunktion ist beim zitierten Artikel nicht vorgesehen. Der Verantwortliche wird wissen, warum.

Edit, 21.8.2008: Nunmehr ist eine Kommentarfunktion aufgeschaltet.



Trau keiner Statistik ...

2007-09-11T09:50:00Z

Heute jubiliert die BaZ in ihrer elektronischen Ausgabe, wie potent sie sei: "Spitzenwerte für Basler Zeitung und Baslerstab".

Insbesondere heisst es: "Der Rückgang bei der Leserschaft der baz-Stammausgabe auf 188'000 Leserinnen und Lesern bewegt sich hingegen laut WEMF im statistischen Zufallsbereich und ist deshalb nicht signifikant.

Heutzutage würde man wohl ein Komplott nennen, was in einer führenden Zeitung in Zürich verbreitet wurde:

Basler Zeitung:
2006: 212 000
2007: 188 000
Vergleich 06/07 in %: –11

Da will uns wahrsacheinlich wieder einmal jemand von ennet dem Jura mies machen.



Adie -minu !

2007-09-03T17:56:00Z

Wer soll nun den Basler Grossstadt-Klatsch nach 38 -minu-Jahren weiter führen...?! Umfrage dazu



wort & wörtlich

2007-07-28T15:15:00Z

Jaja lieber "och" - Latein müsste man können - dieser Beitrag ist schon fast ein casus belli gegen die Sprache der alten Römer...: "alea iacta est" (ich hab' auch schon "alea iacta sunt" gehört !) heisst in Wirklichkeit "DIE WÜRFEL sind gefallen", also Plural, weil "alea" (alea, aleae, feminin) genau übersetzt "DAS WÜRFELSPIEL" heisst. Wie im Artikel so schön geschrieben, fremdsprachige Sprichwörter und Weisheiten sollten eben schon sitzen, ansonsten sie zur unweisen Peinlichkeit gereichen !



Hurra!

2007-03-28T12:43:00Z

Heute auf der Titelseite: auch wir hatten unseren kleinen Eisbären, wenn auch vor 44 Jahren. Die Berliner müssen gar nicht meinen.

Ein Beitrag von äusserst hohem Informationsgehalt der ganz sicher auf die erste Seite eines Provinzblattes gehört.

Wie meinte schon Karl Kraus: "Die kleinen Stationen sind sehr stolz darauf, das die Schnellzüge an ihnen vorbei müssen." - Fackel 317/318 32; Pro domo et mundo



Matthias Geering wird Ivo Bachmann

2007-01-25T07:33:00Z

Der neue Chefredaktor der baz steht fest. Es ist Matthias "chainsaw" Geering. Auch in diesen Spalten kein Unbekannter. Seine jüngste Erfindung datiert auf den 20.1.: das City-U-Abo. Damals schrieb er in seinem "Zwischenruf":
Ich dagegen warte sehnlichst auf ein City-U-Abo, mit dem ich zu einem vernünftigen Preis die öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb der Stadt frei benutzen kann. Denn das bestehende U-Abo ist vielleicht für Menschen in der erweiterten Agglomeration attraktiv [sic! ohne Komma!] für jene Basler jedoch, die auch in der Stadt arbeiten, ist dieses Angebot schlicht und einfach zu teuer.
Natürlich ist neu-Chefredaktor Geering einer "jener Basler". Und als solcher hält er den pendelnden nicht-Baslern aus der Agglomeration gerne vor, sie würden - Schweinerei! - das U-Abo hinterhältigerweise missbräuchlich, zum Schaden der Städter, verwenden.
Ich mag es ihm zwar gönnen, dass er nun so günstig von Möhlin nach Basel zur Arbeit kommt. Trotzdem ist diese Tarifstruktur für mich als Stadtbasler ein riesiges Ärgernis. Denn mein Arbeitsweg sind drei Haltestellen mit dem Trämli, das Einzelticket (Halbtax) für diese knapp zwei Kilometer kostet 1 Franken und 40 Rappen (also 70 Rappen pro Kilometer!). Und bis ich ein Jahresabo amortisiert habe, muss ich dreimal mehr Einzelfahrten lösen als Kollege Müller aus Möhlin, der sich wohl auch nicht gross daran stören wird, dass das Jahres-U-Abo im kommenden Jahr um 5 Prozent aufschlagen wird.
Der Chefredaktor (damals noch: ad interim) quengelt vor Publikum darüber, dass die Effinger gleich wenig für den ÖV in der Regio zahlen dürfen, wie er. Damit provoziert er, dass zum Beispiel die Langenbrucker demnächst anmahnen werden, die Prolls aus der Stadt sollten viel mehr blechen für den Weg zu ihnen. Das dreckbillige U-Abo lade die Horden vom Rheinknie geradezu ein, Wochenende für Wochenende mit Kind und Kegel - heuschreckengleich - über die Landschaft herzufallen. Und ihren Bewohnern das friedliche Dasein zur Hölle zu machen.
City-U-Abo: Für solche Ideen hat er den Titel "baz-Chefredaktor", ein schweres Los, zweifelsohne verdient.



Science Fiction: fehlerlose baz

2006-12-29T09:19:00Z

Ausgerechnet im Artikel über die Gefolgschaft eines mittelmässigen Science Fiction Autors lesen wir heute auf S. 13:
Vermehrt aktiv war in letzter Zeit die "Bürgerkommission für Menschenrechte". Sie kämpft für die "Opfer der Psychiatrie" und hat als Ziel nicht weniger als deren Abschaffung.
Die Opfer abschaffen? Oder doch die Psychiatrie?
Auch die Bürgerkommission ist ein formal eigenständiger Verein. Präsidiert wird sie jedoch von einem Scientologen und im Internet weist sie darauf hin, von der "Scientology Kirche" gegründet worden zu sein. An die grosse Glocke hängt das aber nicht.
Nein, an die Glocke hängt das nicht. Keinen.



"Scheisse" im Blatt

2006-12-29T08:46:00Z

Daniel "unsere kleine Stadt" Wiener deckt auf S. 2 im "Kultur- und Freizeitmagazin" auf, dass das, was im Ausverkauf zum Verkauf steht vorher noch gar nicht in den Läden war, sondern extra für den Ausverkauf angekauft worden ist. Der Ausverkauf ist also ein "Ausverkauf". Und Wiener tobt deswegen, er fühlt sich über den Ladentisch gezogen. Seine Quintessenz:
Selten lassen sich so viele für dumm verkaufen, ganz nach dem Motto: Esst Scheisse, Millionen Fliegen können sich nicht irren!
Manchmal ist Fäkalsprache adäquat. Manchmal eindeutig nicht. Wenn's um den Ausverkauf geht, gilt Letzteres.



Skandal: Surfer müssen stehen

2006-12-12T12:57:00Z

(image)



Who cares?

2006-11-28T21:18:00Z

baz-Chefredaktor Ivo Bachmann demissioniert



(S)coop, Nr. 2

2006-09-12T07:16:00Z

Schon wieder Schleichwerbung für Coop in der BaZ, wieder online. Dieses Mal aber nicht im Regionalteil, sondern im Schweizer Teil: „Der neue CVP-Präsident redet Klartext“. Die BaZ selbst schreibt einen Satz dazu und verweist auf die Coopzeitung.

(image)
(Ausriss: baz.ch)

In der steht schließlich das ganze Interview.
Warum macht die BaZ Werbung für Coop und die Coopzeitung ? Zumindest online heben sich diese „Anzeigen“ ja nicht vom redaktionellen Teil ab. Auch ist das Unternehmen der Basler Zeitung Medien nicht mit Coop assoziiert.
Halt, da fällt uns doch was ein: Die Coopzeitung erscheint wöchentlich als Werbebeilage im St. Galler Tagblatt und in der BaZ. Für Druck und Vertrieb ist die BaZ verantwortlich – und das schon seit zwanzig Jahren.

Offensichtlich verdient die BaZ mit dem Druckauftrag und Vertrieb der Coopzeitung soviel, dass sie sich dafür bei Coop revanchieren möchte und selbst nun im eigenen redaktionellen Teil Werbung für... eine Werbebeilage macht...