Subscribe: Schweiz.biz - Wirtschaftsinformationsdienst für die Schweiz
http://www.schweiz.biz/feed/atom/
Added By: Feedage Forager Feedage Grade A rated
Language: German
Tags:
auch  basel  bkw  das  des  die  eine  ist  millionen franken  mit  sich  sie  und  universit basel  universit  von 
Rate this Feed
Rating: 3 starRating: 3 starRating: 3 starRate this feedRate this feed
Rate this feed 1 starRate this feed 2 starRate this feed 3 starRate this feed 4 starRate this feed 5 star

Comments (0)

Feed Details and Statistics Feed Statistics
Preview: Schweiz.biz - Wirtschaftsinformationsdienst für die Schweiz

Schweiz.biz – Wirtschaftsinformationsdienst für die Schweiz



Der Informationsdienst Schweiz.biz berichtet kontinuierlich und aktuell über Schweizer Wirtschaftsthemen und Neues aus Schweizer Unternehmen.



Updated: 2018-03-28T17:36:12Z

 



Intershop Holding AG – Beschlüsse der 55. ordentlichen Generalversammlung

2018-03-28T17:36:12Z

An der heutigen ordentlichen Generalversammlung der Intershop Holding AG waren 89.1 Prozent des stimmberechtigten Aktienkapitals vertreten. Allen Anträgen des Verwaltungsrats wurde zugestimmt. Unter anderem wurde beschlossen: Auszahlung der Dividende von CHF 22.00 je Aktie am 5. April 2018 (ex-Datum 3. April 2018) Wiederwahl von Dieter Marmet und Charles Stettler in den Verwaltungsrat und den Vergütungsausschuss […]

An der heutigen ordentlichen Generalversammlung der Intershop Holding AG waren 89.1 Prozent des stimmberechtigten Aktienkapitals vertreten. Allen Anträgen des Verwaltungsrats wurde zugestimmt. Unter anderem wurde beschlossen:

  • Auszahlung der Dividende von CHF 22.00 je Aktie am 5. April 2018 (ex-Datum 3. April 2018)
  • Wiederwahl von Dieter Marmet und Charles Stettler in den Verwaltungsrat und den Vergütungsausschuss
  • Neuwahl von Ernst Schaufelberger in den Verwaltungsrat und den Vergütungsausschuss
  • Wiederwahl von Dieter Marmet zum Präsidenten des Verwaltungsrats
  • Genehmigung des beantragten maximalen Gesamtbetrags der Vergütung des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung

Die Amtsdauer aller gewählten Vertreter endet mit Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung.

Während der konstituierenden Sitzung des Verwaltungsrats wurde Dieter Marmet zum Vorsitzenden des Vergütungsausschusses bestimmt.


Quelle:
Intershop Holding AG
Puls 5 – Giessereistrasse 18
Postfach 1601
CH-8031 Zürich
www.intershop.ch

Unternehmensporträt:
Intershop ist ein an der SIX Swiss Exchange kotiertes und in der Schweiz tätiges Immobilienunternehmen, das vorwiegend in kommerzielle Liegenschaften investiert. Das Portfolio am 31.12.2017 umfasste 56 Liegenschaften mit einer vermietbaren Fläche von rund 585‘000 m² und einem Marktwert von rund 1.4 Milliarden Schweizerfranken. Intershop investiert vornehmlich im Wirtschaftsraum Zürich, im Genferseegebiet und entlang der Hauptverkehrsachsen. Das Portfolio kombiniert hohe Ertragskraft und Sicherheit dank nutzungsgemässer und geografischer Diversifikation mit einem beachtlichen Mehrwertpotenzial in den entwicklungsfähigen Liegenschaften.




Tamedia-Abstimmungsumfrage: Mehrheit gegen die No-Billag-Initiative

2018-01-19T08:46:58Z

Am 4. März 2018 kommen die No-Billag-Initiative und die neue Finanzordnung 2021 vors Volk. Gemäss der ersten Welle der titelübergreifenden Tamedia-Abstimmungsumfrage sagen derzeit 59 Prozent Nein zur Abschaffung der Empfangsgebühren. Ein Ja zeichnet sich dagegen bei der Finanzordnung ab.

Die Schweizer Mediengruppe Tamedia hat auf ihren Newsportalen die erste titelübergreifende Umfrage hinsichtlich der eidgenössischen Abstimmungen vom 4. März 2018 durchgeführt. 15’197 Personen aus der ganzen Schweiz haben am 15. Januar online an der Befragung teilgenommen. Der Fehlerbereich liegt bei 1,1 Prozentpunkten.

No-Billag-Initiative im Gegenwind
Schon seit Wochen wird die No-Billag-Initiative kontrovers diskutiert. Gemäss der Tamedia-Abstimmungsumfrage sind die Befürworter der Vorlage nun ins Hintertreffen geraten: 59 Prozent der Stimmbürger lehnen die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren ab, 40 Prozent wollen Ja stimmen.

Mehrheitlich für die Vorlage sind einzig die Anhänger der SVP: 73 Prozent wollen ihr laut der ersten Befragungswelle zustimmen. Die Wähler aller anderen grösseren Parteien lehnen das Volksbegehren mehrheitlich ab, am deutlichsten die Wähler von SP und Grünen (je 82 Prozent Nein).

Signifikante Unterschiede gibt es zwischen den Sprachregionen: Während in der Westschweiz nur 35 Prozent der Stimmbürger die No-Billag-Initiative unterstützen, sind es in der Deutschschweiz 42 Prozent.

Mehrheit für die Finanzordnung
Bislang noch kaum öffentlich diskutiert wurde der Bundesbeschluss über die neue Finanzordnung 2021. Das widerspiegelt sich auch in den Umfragedaten: Jeder Vierte (25 Prozent) hat keine Angaben zur Stimmabsicht gemacht. Trotzdem zeichnet sich bereits ein Ja ab: 54 Prozent würden der Vorlage derzeit zustimmen, 21 Prozent lehnen sie tendenziell ab.

Umfassende Tamedia-Abstimmungsumfragen
Die Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit der LeeWas GmbH der Politikwissen­schaftler Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen durchgeführt. Sie gewichten die Umfragedaten nach demografischen, geografischen und politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der Stimmbevölkerung entspricht. Die Resultate werden jeweils umgehend ausgewertet, damit die Tageszeitungen und Newsplattformen von Tamedia schweizweit rasch und fundiert darüber berichten können. Weitere Informationen und der detaillierte Bericht zur Umfrage sind hier abrufbar.

Beteiligte Tamedia-Medien
Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger, SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen

Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève und Le Matin/Le Matin Dimanche

Tessin: 20 minuti


Quelle:
Tamedia AG
www.tamedia.ch


Über Tamedia
Tamedia ist die führende private Schweizer Mediengruppe. Die Digitalplattformen, Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften von Tamedia bieten Überblick, Einordnung und Selektion. Das 1893 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 3‘400 Mitarbeitende in der Schweiz, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Israel, Luxemburg, Österreich und Serbien und ist seit 2000 an der Schweizer Börse kotiert.




BKW dehnt Elektroinstallationsgeschäft in den Raum Zürich aus

2017-12-06T09:18:35Z

Die BKW baut ihr Elektroinstallationsgeschäft weiter aus. Sie übernimmt die A1 Elektro AG und erschliesst sie sich damit in diesem Bereich nach dem Gebiet Bern, Jura, Solothurn und Freiburg auch den Grossraum Zürich. Die A1 Elektro AG erbringt umfassende Elektrotechnik-Dienstleistungen und ergänzt die Kompetenzen innerhalb der BKW ISP Gruppe geografisch wie thematisch optimal. Die BKW treibt den Ausbau ihres Dienstleistungsgeschäfts gezielt und kontinuierlich weiter voran. Dabei entsteht innerhalb der BKW ISP Gruppe ein Unternehmensverbund, in dem vielseitige Kompetenzen rund um die Gebäudetechnik und Elektroinstallation gebündelt werden. Das neuste Mitglied darin ist die A1 Elektro. Die ISP setzt auf regionale Verankerung und schweizweite Vernetzung. Um diese beiden Ziele zu erreichen, sind die Unternehmen der BKW ISP Gruppe in den drei Regionen West, Mitte und Ost organisiert. Dank dem Eintritt der A1 Elektro in den Unternehmensverbund kann nun auch die Region Ost die gesamte Palette aus Gebäudetechnikdienstleistungen anbieten. So ergänzt das Elektroinstallationsunternehmen die im Raum Zürich bereits bestehenden Kompetenzen der BKW ISP Gruppe in den Bereichen Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär optimal. Dadurch können die Kunden auch in diesem Gebiet vermehrt von umfassenden Dienstleistungen aus einer Hand profitieren. Die A1 Elektro mit Sitz in Urdorf erbringt im Grossraum Zürich sämtliche Dienstleistungen im Gebiet der Elektrotechnik. Neben dem Installationsgeschäft gehören auch die Bereiche Telefonie, Internet und Informatik sowie die Sicherheitstechnik zu ihren Dienstleistungen. Zusätzlich erbringt das Unternehmen Unterhalts-, Reparatur- und Wartungsarbeiten. Unter den Referenzprojekten der A1 Elektro finden sich die Installation der Stark- und Schwachstromanlagen für das EMPA-Forschungsgebäude «Nest» und das «Aquatikum» der Eawag, der Ersatz von diversen Hauptverteilungen und Energiesparprojekten am Flughafen Zürich, Energie- und Sicherheitsmassnahmen für die Genossenschaft Migros Zürich sowie Neu- und Umbauten von diversen Schulhäusern. Die A1 Elektro wurde 2011 von Burim Maliqi gegründet, der das Unternehmen seit 2013 gemeinsam mit Mario Auer führt. Die A1 Elektro ist stetig gewachsen und zählt heute 58 Mitarbeitende. Das Unternehmen wird bei der BKW ISP Gruppe angegliedert und auch künftig von Burim Maliqi und Mario Auer geführt. ————————————————- Die BKW ISP Gruppe wächst weiter Mit der Übernahme der A1 Elektro macht die BKW ISP Gruppe einen weiteren Schritt auf ihrem Weg zu einer führenden Anbieterin in der Umsetzung von Gebäudetechniklösungen. Mehr zur Entwicklung des Unternehmensverbunds erfahren Sie im Interview mit CEO Mathias Prüssing. ————————————————- Quelle: BKW AG, Media Relations Viktoriaplatz 2 3013 Bern www.bkw.ch … BKW Die BKW Gruppe ist ein international tätiges Energie- und Infrastrukturunternehmen mit Sitz in Bern. Sie beschäftigt über 6’000 Mitarbeitende. Dank ihrem Netzwerk von Firmen und Kompetenzen bietet sie ihren Kundinnen und Kunden umfassende Gesamtlösungen an. So plant, baut und betreibt sie Energieproduktions- und Versorgungsinfrastrukturen für Unternehmen, Private sowie die öffentliche Hand und bietet digitale Geschäftsmodelle für erneuerbare Energien. Das Portfolio der BKW Gruppe reicht heute von der Planung und Beratung im Engineering für Energie-, Infrastruktur- und Umweltprojekte über integrierte Angebote im Bereich der Gebäudetechnik bis zum Bau, Service und Unterhalt von Energie-, Telekommunikations-, Verkehrs-, und Wassernetzen. BKW ISP Gruppe Die BKW ISP Gruppe vereint unter ihrem Dach Elekt[...]



Verkehrswende: Trojanisches Pferd enttarnt

2017-09-13T11:43:27Z

Beinahe wäre der Autolobby heute ein Coup gelungen: Anstatt die Umsetzung der offiziellen Energie- und Klimaziele voranzutreiben, wollte diese mit zwei Motionen mit irreführenden Titeln erhöhte Importe von emissionsintensiven Fahrzeugen ermöglichen. Die SES begrüsst, dass eine Mehrheit der StänderätInnen den Trick durchschaut und beide Motionen abgelehnt hat. Es sind ehrgeizige Ziele, die das Klimaschutzabkommen von […]

Beinahe wäre der Autolobby heute ein Coup gelungen: Anstatt die Umsetzung der offiziellen Energie- und Klimaziele voranzutreiben, wollte diese mit zwei Motionen mit irreführenden Titeln erhöhte Importe von emissionsintensiven Fahrzeugen ermöglichen. Die SES begrüsst, dass eine Mehrheit der StänderätInnen den Trick durchschaut und beide Motionen abgelehnt hat.

Es sind ehrgeizige Ziele, die das Klimaschutzabkommen von Paris bis 2050 vorschreibt. Will die Schweiz diese Ziele erreichen, ist eine Wende erforderlich – vor allem auch im bislang vernachlässigten Verkehrsbereich. Heute hat der Ständerat zwei verkehrsrelevante Motionen behandelt und abgelehnt. Die Motionen Regazzi 15.4204 und 15.4205 gaben vor, den CO2-Ausstoss des Verkehrs über die Förderung neuer CO2-freundlicher Antriebstechniken senken zu wollen. Doch der CO2-Ausstoss wäre dadurch keineswegs reduziert worden.

Irreführende Titelgebung
«Diese Vorstösse stellen keine Unterstützung für emissionsärmere Fahrzeuge wie Elektroautos dar», sagt Florian Brunner, SES-Projektleiter Fossile Energien & Klima. «Profitiert hätten vielmehr ineffiziente Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoss.» Im Endeffekt würden sich dadurch die Emissionen neuer Personenwagen deutlich erhöhen. Vor allem die Motion 15.4205 mit dem irreführenden Titel «Förderung neuer CO2-freundlicher Antriebstechniken für Personenwagen ohne Subventionen» wäre fatal gewesen für das Neuwageneffizienzziel und für jegliche Versuche, den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoss auch im Verkehrsbereich effektiv zu senken.

Auftrag der Bevölkerung ernst nehmen
«Es gilt, die Energie- und Klimaziele sowie die jüngst von der Stimmbevölkerung gut geheissenen CO2-Grenzwerte im Verkehrsbereich umzusetzen», so Florian Brunner weiter. Mehr als 58% der Schweizer Stimmbevölkerung haben im Mai 2017 Ja zur Energiestrategie und damit zum CO2-Neuwagenziel gesagt.

Quelle:
Schweizerische Energie-Stiftung SES
www.energiestiftung.ch




Eine neue T-Zellen-Population zur Krebsimmuntherapie

2017-05-23T09:55:45Z

Forschende der Universität Basel beschreiben erstmals eine neue T-Zellen-Population, die Tumorzellen erkennen und töten kann. Die Open-Access-Zeitschrift eLife hat die Resultate veröffentlicht.

T-Lymphozyten (kurz T-Zellen) haben die Aufgabe, Keime ausfindig zu machen und den Körper vor Infektionen zu schützen. Eine zweite wichtige Funktion der T-Zellen besteht darin, den Körper von schädigenden Zellen wie Tumorzellen zu befreien. T-Zellen können Tumorzellen identifizieren, da sich diese dem Immunsystem anders als gesunde Zellen präsentieren. Für die Erkennung müssen auf der Oberfläche der T-Zellen sogenannte T-Zell-Rezeptoren (TZR) ausgebildet werden. Jeder Rezeptor interagiert dann mit spezifischen Molekülen auf der Oberfläche der Zielzelle.

Eines der Moleküle, das durch die TZR erkannt wird, ist das Molekül MHC-Klasse-1 ähnliche MR1, welches man bisher nur mit der Erkennung von infizierten Zellen in Verbindung brachte. Bis heute war nicht bekannt, dass MR1 auch Krebszellen erkennen kann.

Die Forschungsgruppe um Prof. Gennaro De Libero am Departement Biomedizin der Universität Basel hat nun eine Studie veröffentlicht, welche eine neue T-Zellenpopulation beschreibt, die MR1-positive Tumorzellen identifizieren kann. Die Forscher gaben dieser neuen Zellenart den Namen MR1T. MR1T-Zellen erkennen und töten verschiedene Tumorarten, die beim Menschen in unterschiedlichen Geweben auftreten können. Krebszellen, die das Oberflächenmolekül MR1 tragen, können also von MR1T-Zellen gesehen werden.

Gewichtige Implikationen für die Krebsbehandlung
Die Übertragung von TZR-Genen in die T-Zellen von Patienten und eine dadurch ermöglichte Erkennung von Krebszellen sowie die Unterstützung der angeborenen Immunantwort könnten einen neuartigen Ansatz in der Tumorimmuntherapie darstellen. «Eine erfolgreiche therapeutische Anwendung hätte weitreichende Konsequenzen und könnte die Krebsbehandlung grundlegend verändern», sagt De Libero, Professor für Tumorimmunologie an der Universität Basel.

Die nächste Herausforderung der Forschungsgruppe stellt die Identifikation von tumorspezifischen Antigenen dar, die von MR1T-Zellen erkannt werden und die Tötung von Krebszellen induzieren. Diese Untersuchungen könnten die Tür zu neuen Strategien im Kampf gegen menschliche Tumore öffnen.

Weiterführende Links: Forschungsgruppe Prof. Gennaro De Libero

Quelle:
Universität Basel
www.unibas.ch




Synthetischer Zucker gegen Autoimmunkrankheit

2017-04-18T10:36:43Z

Forscher arbeiten an einem neuartigen Ansatz zur Behandlung einer seltenen Autoimmunerkrankung des peripheren Nervensystems: Dabei soll eine Art molekularer Schwamm aus Zucker pathogene Antikörper aus dem Blutkreislauf entfernen. Entwickelt zur Behandlung der Anti-MAG Neuropathie, hat der Ansatz das Potenzial, auch bei andern Autoimmunerkrankungen Anwendung zu finden. Dies berichten Wissenschaftler der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel in der Fachzeitschrift «PNAS».Patienten, die an Anti-MAG-Neuropathie erkranken, leiden unter anderem an Sensibilitätsverlust in Armen und Beinen, neuropathischen Schmerzen und einem Verlust der Koordination bis zur Gehbehinderung. Durch die fortschreitende Schädigung der peripheren Nerven werden die Betroffenen im täglichen Leben immer stärker eingeschränkt, bis sie auf vollständige Unterstützung angewiesen sind. Die Erkrankung kann im Blutserum anhand von Autoantikörpern nachgewiesen werden, die an das Myelin-assoziierte Glykoprotein (MAG) im peripheren Nervensystem binden. Diese Anti-MAG Antikörper gelten seit Längerem als Ursache der Krankheit. Bekannt ist auch, dass eine Reduktion der Antikörperkonzentration im Blut zu einer Verbesserung der Symptome führt. Eine zugelassene Therapie, die spezifisch gegen diese Autoantikörper wirkt, ist zurzeit aber nicht verfügbar. Die heutigen Behandlungen zielen lediglich darauf ab, die Immunreaktion zu unterdrücken; sie sind wenig effizient und können zum Teil schwere Nebenwirkungen hervorrufen. Künstliches Molekül als Schwamm Daher arbeiten Basler Forschende an einer neuen Behandlungsmethode mit massgeschneiderten synthetischen Glykopolymeren, die wie ein Schwamm auf die schädlichen Autoantikörper wirken. Das Glykopolymer imitiert den Abschnitt auf dem MAG-Protein, an den die Anti-MAG Antikörper binden. Die Wissenschaftler konnten in vitro nachweisen, dass das Glykopolymer die krankheitsverursachenden Antikörper in Patientenseren neutralisiert. Darüber hinaus wurden die Anti-MAG Antikörper in immunisierten Mäusen effizient entfernt. Perspektive für andere Autoimmunerkrankungen Dieser neue Behandlungsansatz bietet nicht nur eine vielversprechende Möglichkeit für eine antigenspezifische Therapie der Anti-MAG Neuropathie, sondern auch für andere Antikörper-vermittelte Autoimmunerkrankungen. Da bei vielen Autoimmunerkrankungen die Antigene nur unvollständig beschrieben oder gar unbekannt sind, gestalten sich antigenspezifische Therapieansätze in der Regel äusserst schwierig. «Mit der Verwendung von Glykopolymeren eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Behandlung von Erkrankungen, bei denen Anti-Glykan-Antikörper eine Rolle spielen», sagt Studienleiter Prof. Beat Ernst vom Departement für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Basel. Beispiel dafür sind die multifokale motorische Neuropathie oder das Guillain-Barré-Syndrom. Kooperation mit Spin-off Die Resultate entstanden in einem gemeinsamen Projekt des Departements für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Basel und der Polyneuron Pharmaceuticals AG, einem Spin-off der Universität Basel, der 2014 von Dr. Ruben Herrendorff, Prof. Andreas Steck und Prof. Beat Ernst gegründet worden ist. Das Projekt wurde von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI), der Gebert Rüf Stiftung und der Neuromuscular Research Association Basel gefördert. Zurzeit bereitet Polyneuron Pharmaceuticals AG die klinische Testierung des Glykopolymer-Wirkstoffs zur Therapie von Anti-MAG Neuropathie vor. Quelle: Universität Basel Departement für Pharmazeutische Wissenschaften www.unibas.ch [...]



Universität Basel im Jahr 2016: Erfolgreich bei den Drittmitteln, Stabilität bei den Studierendenzahlen

2017-04-12T12:18:59Z

(image) Department of Biomedical Engineering Die Universität Basel schliesst ihre Rechnung 2016 bei einem Aufwand von 753 Millionen Franken mit einem Verlust von 0,6 Millionen Franken ab. Bei der Gewinnung von Drittmitteln ist die Universität Basel weiterhin sehr erfolgreich. Die Studierendenzahlen haben sich nach starken Wachstumsjahren konsolidiert.

Im Rechnungsjahr 2016 weist die Universität Basel einen Gesamtaufwand von 753,0 Millionen Franken aus, dem Erträge von 752,4 Millionen Franken gegenüberstehen, woraus ein Minus von 0,6 Millionen Franken resultiert. Die Trägerkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft finanzieren mit 361 Millionen Franken 48,0% des Gesamtertrags. Der Bund steuert gemäss Universitätsförderungsgesetz 103,1 Millionen Franken oder 13,7% bei. Weitere 9,9% kommen von Kantonen, die Studierende nach Basel schicken und dafür gemäss der interkantonalen Universitätsvereinbarung 74,5 Millionen Franken beitragen.

147,9 Millionen Franken oder 19,7% der gesamten Erträge stammen aus kompetitiv eingeworbenen Mitteln wie Projektzusprachen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und internationalen Forschungsprogrammen, aus speziellen Bundesprogrammen und weiteren zweckgebundenen Forschungszusprachen sowie von privaten Dritten. Schliesslich entfallen 8,7% der Erträge (65,9 Millionen Franken) auf Gebühren, Dienstleistungen und auf den Vermögenserfolg.

Spitzenplatz bei den Drittmitteln
Mit 765’100 Franken Drittmittel pro Professur belegt die Universität Basel im Jahr 2015 gemäss den Zahlen des Bundesamtes für Statistik schweizweit die Spitzenposition, gefolgt von der ETH Zürich (732’800 Franken) und der ETH Lausanne (EPFL) (718’800 Franken). Dahinter folgen die übrigen kantonalen Universitäten. Dieser hohe Betrag an eingeworbenen Drittmitteln unterstreicht die Qualität der Universität Basel als exzellente Forschungsinstitution.

Die Entwicklung der Studierendenzahlen verläuft nach dem von den Regierungen der Trägerkantone vorgegebenen «Szenario Midi», gemäss dem die Universität Basel bis zum Jahr 2020 auf 13’000 Studierende und Doktorierende anwachsen soll. Während sich die Zahl der Bachelor-Studierenden leicht reduziert hat, sind die Zahlen der Master- und Doktoratsstudierenden geringfügig angestiegen. Diese Entwicklung entspricht der «Strategie 2014», welche die Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt 2013 gemeinsam verabschiedet hatten.

Quelle:
Universität Basel




SSES SAGT JA ZUR ENERGIESTRATEGIE 2050

2017-04-12T08:02:18Z

Der Bundesvorstand der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie SSES hat einstimmig die Ja-Parole für die Abstimmung über das revidierte Energiegesetz vom 21. Mai beschlossen.

Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES, die sich seit über 40 Jahren aktiv für die Energiewende einsetzt, stellt sich vollumfänglich hinter die Energiestrategie 2050 und befürwortet das revidierte Energiegesetz. Mit einem Ja zu dieser Vorlage kann das Stimmvolk die Energiewende und den Ausstieg aus der Atomenergie verbindlich festlegen, wovon der Werkplatz Schweiz stark profitieren wird. Die Sonne liefert uns in der Schweiz genügend Energie, sie muss nur entsprechend genutzt werden. Die Energiestrategie 2050 schafft dafür eine gute Grundlage.

Sie ist aber kein Schlüssel zu sorglos unbegrenztem Solarstromzubau. Die kostendeckende Einspeisevergütung entfällt in Zukunft. PV Betreiber müssen sich vermehrt am Markt orientieren. Während die Fördertarife reduziert werden, gibt es neue Möglichkeiten für Eigenverbrauchsgemeinschaften. Mit der Energiestrategie kann – in Kombination mit einheimischer Wasserkraft, winterlastiger Biomasse-Wärme-Kraftkoppelung und Wind – der Solarstromanteil im Schweizer Strommix weiter ausgebaut werden. Sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ziel «100% Erneuerbar». Die SSES empfiehlt daher dem Stimmvolk, am 21. Mai ein Ja in die Urne zu legen.

Quelle:
Schweiz. Vereinigung für Sonnenenergie SSES
Aarbergergasse 21
Postfach
3011 Bern
http://www.sses.ch




Kuehne + Nagel announces MoU with Alibaba.com to offer global logistics services

2017-04-12T07:57:53Z

Kuehne + Nagel today announced a Memorandum of Understanding (MoU) with Alibaba.com, the B2B business arm of Alibaba Group, to offer global logistics services to customers of the Chinese e-commerce leader’s B2B business unit. Under the MoU, Kuehne + Nagel’s global logistics network and comprehensive capabilities will combine with Alibaba’s expertise in B2B e-commerce, to offer China based shippers leading e-commerce logistics solutions.

Since more than a year, Alibaba.com’s paid members in China have been able to instantly obtain quotations, book pickup and destination delivery services for airfreight consignments via Kuehne + Nagel’s digital solution KN FreightNet on Alibaba.com. The e-commerce relationship has already been extended to include less-than-container-load (LCL) solutions as well.
Now, the strategic partnership will draw closer cooperation between the e-commerce giant and Kuehne + Nagel with intent to expand the scope of logistics services on offer in the near future to cover the various modes of transportation (air, sea, rail, overland) and contract logistics outside China.
Steve Su, Director of Logistics at Alibaba.com, said: “We are pleased to partner with Kuehne + Nagel to offer our SME customers comprehensive logistics services, enabling them to capitalise on cross-border trade opportunities.”

Wong Siew Loong, President North Asia Kuehne + Nagel, said: “We are excited to enter this MoU with Alibaba.com bringing together Alibaba’s e-commerce penetration with Kuehne + Nagel’s worldwide logistics capabilities. For Kuehne + Nagel, the establishment of this relationship is in line with our global strategy to digitalise logistics services in order to meet the evolving needs of customers today. We look forward to further developing this cooperation by expanding the scope of our ecommerce logistics offering to Alibaba customers in the future.”

Source:
Kuehne + Nagel INC
www.kuehne-nagel.com


About Kuehne + Nagel
With approximately 70,000 employees at more than 1,300 locations in over 100 countries,
the Kuehne + Nagel Group is one of the world’s leading logistics companies. Its strong
market position lies in the seafreight, airfreight, contract logistics and overland businesses,
with a clear focus on providing IT-based integrated logistics solutions.




Künstlicher Ortswechsel für Proteine dank neuem Nanobody-Tool

2017-04-11T08:57:09Z

Nanobodies (pink) in der Flügelanlage einer Fruchtfliegen-Larve. (Bild: Universität Basel, Biozentrum) Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben eine Methode entwickelt, mit der sich Proteine an einen anderen Ort in der Zelle verfrachten lassen. Dadurch ist es möglich, die Funktion von Proteinen in Abhängigkeit zu ihrer Position zu untersuchen. Das Nanobody-Tool lässt sich für eine Vielzahl von Proteinen verwenden und ist in sämtlichen Bereichen der Entwicklungsbiologie einsetzbar. Die Fachzeitschrift «eLife» hat die Resultate veröffentlicht. Die Gruppe von Prof. Markus Affolter erforscht das Wachstum des Flügels der Fruchtfliege Drosophila um herauszufinden, welche Prozesse die Entwicklung und das Organwachstum steuern. Proteine, die solche Wachstumsprozesse kontrollieren, stehen im Fokus ihrer Untersuchungen. Dabei ist nicht allein die Zusammensetzung der Proteine von Bedeutung, sondern auch ihre Position. Diese kann die jeweilige Funktion eines Proteins beeinflussen. Das neue Nanobody-Tool ermöglicht es, die Lage der Proteine zu verändern und so ihre Funktion zu erforschen. Neues Tool für alle GFP-gebundenen Proteine Um das gewünschte Protein transportieren zu können, wird es zunächst mit einem grün fluoreszierenden Protein (GFP) markiert. Anschliessend werden Anti-GFP-Nanobodies eingesetzt – kleinste Antikörperfragmente, die von Kamelen gewonnen werden. Sie binden GFP-markierte Proteine und befördern sie im lebenden Organismus an einen neuen Ort. Der Nanobody ist dabei an Signalproteine gekoppelt, die den Zielort der zu transportierenden Proteine bestimmen. So zwingt der Nanobody dem mit GFP-markierten Protein die neue Position regelrecht auf. «Selbst, wenn wir die Zusammensetzung und die Struktur eines Proteins nicht genau kennen, können wir es mit GFP markieren und mithilfe der Nanobodies seinen Transport steuern», sagt Stefan Harmansa, einer der beiden Erstautoren. Künstlicher Ortswechsel durch Nanobodies Durch das neue Tool gelang es den Forschenden, Proteine an einen neuen Ort sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Zelle zu transferieren. «Dadurch, dass wir Proteine an neue Orte verfrachten, sehen wir, wie sich dadurch ihre Funktion verändert oder eben auch nicht», erklärt Ilaria Alborelli, ebenfalls Erstautorin der Studie. Bislang konnten die Wissenschaftler einen solchen Ortswechsel bei Proteinen nur sehr eingeschränkt vornehmen. Das neue Nanobody-Tool jedoch ermöglicht es nun, einfach und effizient die Position von sämtlichen GFP-gebundenen Proteinen zu beeinflussen. Den Basler Wissenschaftler ist es bereits gelungen, das Organwachstum des Flügels der Fruchtfliege Drosophila mithilfe des Nanobody-Tools näher zu untersuchen. Dazu haben sie das Signalmolekül Dpp positionsabhängig beeinflusst und so seinen Einfluss auf das Flügelwachstum genauer zeigen können. Zukünftig kann das neue Nanobody-Tool für vielfältigste Studien zum Organwachstum und in sämtlichen Bereichen der Entwicklungsbiologie angewendet werden. So lassen sich das Wachstum und die Entwicklung verschiedenster Zellen und Organe näher untersuchen. Auch das Team um Markus Affolter sieht sich vor vielen neuen Fragestellungen. «Für uns Entwicklungsbiologen ist nach wie vor eine der drängendsten Fragen, woher ein Organismus weiss, wann er sein Wachstum stoppen muss. Ganz konkret: Wie kommt es, dass Arme oder Beine aufhören zu wachsen, wenn sie ihre korrekte Länge erreicht haben?», so Stefan Harmansa. Das neue Tool kann zukünftig dazu beitragen, Antworten auf die Frage zu finden, wie Organwachstum reguliert wird. Quelle: Universität Basel Biozentrum, Universität Basel [...]